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        <title>Schussental-Medial - 🕎 ISRAEL/NAHOST</title>
        <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/israelnahost/</link>
        <description>Schussental-Medial - 🕎 ISRAEL/NAHOST</description>
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                <title>Sünderkartei Flensburg: Ein antisemitischer Eintrag – und ein peinlicher Zusatzfall //  Wenn die Sünderkartei wächst – und die Justiz stolpert ...</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/israelnahost/params/post/5266579/sunderkartei-flensburg-ein-antisemitischer-eintrag-und-ein-peinlicher-zusat</link>
                <pubDate>Sat, 13 Jun 2026 12:02:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;
&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;i&gt;In Flensburg zeigt ein einziger Gerichtstag, wie brüchig die Sicherheit jüdischer Sichtbarkeit in Deutschland geworden ist.  
Während ein Mann wegen eines offen antisemitischen Hausverbots verurteilt wird, muss eine jüdische Zuschauerin ihre Davidsternkette ablegen – ein „Versehen“, das mehr über die Lage im Land erzählt als jede Gedenkrede.&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;i&gt;Flensburg hätte ein klares Signal gegen Judenhass senden können. Stattdessen bleibt ein bitterer Beigeschmack. Die Justiz spricht von einem Fehler. Doch die Wirkung bleibt. Und sie trifft mitten ins Herz einer Gesellschaft, die „Nie wieder“ sagt und doch immer wieder stolpert.

&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 21px;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es gibt Nachrichten, die mich deshalb persönlich treffen, weil sie an der eigenen Biografie rühren. Wer – wie ich – in Schleswig geboren wurde und einige Jahre in Flensburg gelebt hat, liest&amp;nbsp; Meldungen von dort nicht wie ein abstraktes Stück Deutschland, sondern wie ein Echo aus der eigenen Lebenslandschaft.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Denn was sich dort am 1. Juni 2026 ereignet hat, ist mehr als ein Justizfehler.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;1. Der Täter – ein Relikt, das nie verschwunden ist&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ein Ladeninhaber hängt 2025 ein Schild ins Schaufenster seines Geschäftes:
„JUDEN haben hier Hausverbot!!!!“  
Sechs Monate auf Bewährung. 1.200 Euro an eine Gedenkstätte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das Urteil vor dem Amtsgericht Flensburg ist richtig. Aber es ist auch ernüchternd.
Denn solche Sätze sind nicht „Ausreißer“. Sie sind Rückfälle.
Rückfälle in eine Sprache, die in Deutschland nie wieder auftauchen dürfte – und doch wieder auftaucht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;2. Der Skandal – nicht im Urteil, sondern im Vorraum des Gerichts&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Dass eine jüdische Zuschauerin vor Beginn des Prozesses ihre Davidsternkette ablegen musste, ist der eigentliche Schock jenes&amp;nbsp; Tages.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nicht, weil die Justiz antisemitisch wäre.
Sondern weil sie unsensibel war – und das ausgerechnet dort, wo Sensibilität Pflicht ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die offizielle Erklärung spricht von einem „Versehen“.
Doch ein Versehen, das ein jüdisches Symbol trifft, ist kein neutraler Fehler.
Es ist ein Symptom.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ein Symptom dafür, wie schnell jüdische Sichtbarkeit in Deutschland wieder als „Problem“ markiert werden kann – selbst in einem Gerichtssaal, selbst bei einem Prozess wegen Judenhass.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;3. Der Kontext – Deutschland 2026&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Seit dem 7. Oktober 2023 hat sich das Klima für Juden in Deutschland dramatisch verändert.
Synagogen unter Polizeischutz.
Kinder, die ihre Kippa verstecken.
Menschen, die ihre Davidsternkette unter dem Hemd tragen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und nun:
Eine Frau, die sie vor dem Gerichtssaal ablegen muss.
Nicht, weil sie provoziert.
Sondern weil sie sichtbar ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das ist die eigentliche Tragödie dieses Vorgangs.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;4. Die Justiz – gut gemeint reicht nicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Gerichte betonen:
Es war nicht beabsichtigt.
Es war ein Missverständnis.
Es war ein Fehler in der Umsetzung einer Sicherheitsanordnung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das mag alles stimmen.
Aber es reicht nicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Denn ein Rechtsstaat, der jüdisches Leben schützen will, muss mehr können als gute Absichten.
Er muss unterscheiden können zwischen:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;einem Plakat, das stört&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;und einem Symbol, das schützt&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Zwischen:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;politischer Aktion&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;und religiöser Identität&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Zwischen:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Gefahr&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;und Würde&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Diese Differenzierung hat in Flensburg gefehlt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;5. Die Wirkung – stärker als jede Absicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Für die betroffene Frau war es egal, was später erklärt wurde.
In diesem Moment war die Botschaft klar:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-important&quot;&gt;„Dein Davidstern ist hier nicht erwünscht.“&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und das – ausgerechnet an einem Tag, an dem ein Mann verurteilt wurde, weil er Juden aus seinem Laden ausschließen wollte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das ist die bittere Ironie dieses Falls.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;6. Was Flensburg uns zeigt&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Flensburg zeigt nicht, dass die Justiz antisemitisch ist.
Flensburg zeigt, wie fragil jüdische Sichtbarkeit in Deutschland geworden ist.
Wie schnell ein Symbol der Identität zu einem „Sicherheitsrisiko“ erklärt werden kann.
Wie dünn die Linie ist zwischen Schutz und Unsichtbarmachung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und es zeigt, dass Deutschland – 81 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz – immer noch lernen muss, was es bedeutet, jüdisches Leben nicht nur zu erinnern, sondern zu schützen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;7. Was jetzt nötig ist&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Klare Regeln für Einlasskontrollen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Sensibilisierung des Sicherheitspersonals&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Unmissverständliche Anweisungen für religiöse Symbole&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ein öffentliches Signal, dass jüdische Identität nicht versteckt werden muss&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Denn ein Davidstern ist kein Risiko.
Ein Davidstern ist ein Recht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Flensburg ist kein Einzelfall.
Flensburg ist ein Warnsignal.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ein Land, das „Nie wieder“ sagt, muss dafür sorgen, dass jüdische Bürger nicht im Gerichtssaal ihre Identität ablegen müssen.
Nicht 2026.
Nicht in Flensburg.
Nicht in Deutschland.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;

&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>„Ich verstehe nicht, warum keine einzige Aktivisten-Yacht versucht, die Blockade der Straße von Hormus zu durchbrechen.“</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/israelnahost/params/post/5265335/---</link>
                <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 14:52:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es gibt Sätze, die uns aufrütteln und die Widersprüchlichkeiten dieser Welt offenbaren. Einer dieser Sätze ist der folgende:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic moze-important&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;„Ich verstehe nicht, warum keine einzige Aktivisten-Yacht versucht, die Blockade der Straße von Hormus zu durchbrechen.“&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ich fand diese zwei Zeilen beim &quot;Durchblättern&quot; von Facebook - und er hat bei mir &quot;gesessen&quot;!&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nicht wegen der Geopolitik. Sondern wegen der Leerstelle, die er freilegt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2215343.mozfiles.com/files/2215343/Hormus_1.jpg&quot; alt=&quot;Hormus_1.jpg&quot; style=&quot;font-size: 21px;&quot;&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Stef-Art 2026&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Denn tatsächlich: Wo sind sie?
Die moralischen Leuchttürme, die sonst jede Kamera finden wie Zugvögel den Süden.
Die Schlauchboot-Armada, die sich vor LNG-Terminals postiert? Die Klima-Ikonen, die sich an Asphalt kleben, an Kunstwerke, an alles, was sich nicht wehrt.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Wo sind sie jetzt — dort, wo die Weltpolitik wirklich brennt?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Vor Gaza liegen sie, sagen manche. Für „Menschlichkeit“.
Aber Menschlichkeit ist ein großes Wort, das sich erstaunlich flexibel dehnen lässt.
Es reicht für manche Konflikte, aber nicht für alle.
Es reicht für manche Opfer, aber nicht für alle.
Es reicht für manche Täter, aber nicht für alle.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Straße von Hormus hingegen?
Zu gefährlich.
Zu kompliziert.
Zu wenig Likes.
Zu wenig klare Gut-Böse-Storyline.
Zu viele Akteure, die nicht in die gewohnte Dramaturgie passen. Und es ist eben nicht Israel, das im kämpferischen Fokus der Aktivisten steht, sondern der Iran, der die Israel-feindliche Hisbollah an seinem Busen nährt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Aktivismus funktioniert eben nur dort, wo die Welt in Schwarzweiß gemalt werden kann.
Wo man/frau/greta sich sicher sein darf, dass die eigene Pose moralisch unangreifbar bleibt.
Wo man* nicht riskieren muss, dass die Realität zurückschlägt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Straße von Hormus ist kein Ort für Selfies.
Sie ist ein Ort, an dem die Weltwirtschaft pulsiert, an dem Staaten mit scharfen Zähnen operieren, an dem ein falscher Schritt nicht zu einem Shitstorm führt, sondern zu einem Zwischenfall, der in Geschichtsbücher wandert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und genau deshalb ist sie der perfekte Spiegel für unseren Zeitgeist:
Wir leben in einer Epoche, in der Mut oft mit Moral verwechselt wird — und Moral mit Marketing.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Abwesenheit der Aktivisten ist kein Zufall.
Sie ist ein Symptom.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ein Symptom dafür, dass viele Bewegungen längst nicht mehr die Welt verändern wollen, sondern die Wahrnehmung der Welt.
Es geht nicht um Risiko, sondern um Reichweite.
Nicht um Verantwortung, sondern um Sichtbarkeit.
Nicht um Konfliktzonen, sondern um Komfortzonen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Vielleicht ist das die eigentliche &lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-important&quot;&gt;&lt;i&gt;Pointe dieses Satzes&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;:
Nicht, dass niemand die Straße von Hormus durchbricht.
Sondern dass wir uns daran gewöhnt haben, dass Aktivismus dort endet, wo die Realität beginnt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Der Kampf gegen Antisemitismus entscheidet sich nicht an Gedenktagen. Er entscheidet sich im Verhalten gegenüber den Juden, die heute leben!</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/israelnahost/params/post/5262663/der-kampf-gegen-antisemitismus-entscheidet-sich-nicht-an-gedenktagen-er-ent</link>
                <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 16:05:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger aus Ravensburg&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 21px;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es gibt einen Satz, der in Deutschland zu oft gesprochen und zu selten gelebt wird:&lt;b&gt; „Nie wieder.“ &lt;/b&gt; 
Er klingt gut auf Podien, er wirkt würdevoll bei Kranzniederlegungen, er beruhigt das nationale Gewissen. Doch – Deutschland hat gelernt, die Toten des Holocaust und der Shoa zu ehren – aber nicht, die heute Lebenden zu schützen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der moderne Antisemitismus ist nicht mehr der grölende Mob von gestern. Er ist subtiler, politischer, akademischer, moralisch getarnt. Er tritt als „Menschenrechtskritik“ auf, als „Kontextualisierung“, als „Solidarität mit Unterdrückten“. Und er bedient sich eines perfiden Musters ▶ des &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://haolam.de/lexikon/nekro-antisemitismus&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Nekro‑Antisemitismus&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;*&lt;b&gt;) &lt;/b&gt;— die Verehrung toter Juden, um lebende Juden zu delegitimieren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-important&quot;&gt;1. Die gefährliche Spaltung: Tote Juden passen ins deutsche Selbstbild — lebende Juden stören es&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Deutschland trauert zuverlässig über Auschwitz, Jahr für Jahr, aber es zögert, wenn jüdische Kinder in Berlin bedroht werden.
Man/frau spricht mit Pathos über Anne Frank, aber man* relativiert die ermordeten Israelis vom 7. Oktober 2023.
Man* verurteilt die Täter, aber man* diskutiert tendenziös darüber, ob Israel „nicht selbst schuld“ sei.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Diese Spaltung ist nicht nur moralisch verwerflich — sie ist gefährlich.
Denn sie erzeugt eine Gesellschaft, in der Juden nur dann akzeptiert werden, wenn sie stumm, wehrlos --- oder tot sind.
Sobald sie sprechen, sich wehren, Israel verteidigen oder Sicherheit einfordern, gelten sie als „Problem“.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Erinnerung wird zur Selbstvergewisserung, nicht zur Verpflichtung .&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-important&quot;&gt;2. Der 7. Oktober als moralischer Prüfstein — und als deutsches Versagen&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Hamas‑Massenmord an 1.200 Menschen war das schwerste antisemitische Verbrechen seit der Shoah.
Doch die Reaktion vieler westlicher Gesellschaften — auch Deutschlands — war ein moralischer Offenbarungseid:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Relativierung begann, bevor die Toten identifiziert waren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Schuldumkehr setzte ein, während Geiseln noch in Tunneln lagen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Fokus verschob sich von jüdischem Leid zu politischer Anklage gegen Israel.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das ist nicht „Kritik“.
Das ist sekundärer Antisemitismus — Hass wegen der Erinnerung, nicht trotz ihr.
Und es ist Nekro‑Antisemitismus — die Instrumentalisierung der Shoah, um Israel moralisch zu entwaffnen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-important&quot;&gt;3. Was heute konkret getan werden muss — juristisch, gesellschaftlich, politisch) Schutz jüdischen Lebens als Staatsziel ernst nehmen&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;a) &lt;/b&gt;Artikel 1 und 2 des Grundgesetzes verpflichten den Staat, jüdisches Leben aktiv zu schützen.
Das bedeutet:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;konsequente Strafverfolgung antisemitischer Straftaten, auch im digitalen Raum&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Schutz jüdischer Einrichtungen ohne bürokratische Hürden&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nulltoleranz gegenüber importiertem Antisemitismus, islamistischem Judenhass und Hasspredigern&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;klare Grenzen für Demonstrationen, die Terror verherrlichen oder jüdisches Leben bedrohen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;b)&lt;/b&gt; Medien und Bildung müssen ihre Verantwortung wahrnehmen&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die zurückliegenden Jahre zeigen, wie schnell Täter zu „Aktivisten“ und Opfer zu „Kontext“ werden.
Deshalb braucht es:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;präzise Sprache: Terror ist Terror&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;keine Täter‑Opfer‑Umkehr&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;klare Einordnung antisemitischer Narrative&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Schulmaterialien, die Israel nicht dämonisieren, sondern historisch korrekt darstellen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;c)&lt;/b&gt; Zivilgesellschaftliche Verantwortung: Nicht nur erinnern — widersprechen&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Gedenken ist wichtig.
Aber Gedenken ohne Gegenwartsverantwortung ist moralische Folklore.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Konkrete Schritte:&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Widerspruch, wenn Israel mit NS‑Verbrechen verglichen wird&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Unterstützung jüdischer Stimmen, auch wenn sie unbequem sind&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Solidarität mit jüdischen Studierenden, Künstlern, Gemeinden&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Präsenz bei jüdischen Veranstaltungen, nicht nur am 27. Januar&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;d) &lt;/b&gt;Politische Klarheit: Israel ist kein außenpolitisches Hobby&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Für Juden weltweit ist Israel nicht „ein Konflikt“, sondern die Antwort auf 2.000 Jahre Verfolgung.
Wer Israel delegitimiert, delegitimiert jüdische Sicherheit.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Deshalb braucht es:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;klare politische Unterstützung gegen Terror&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;faire Maßstäbe: Israel darf, was jeder Staat darf — seine Bürger schützen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ablehnung jeder Form von BDS, kulturellem Boykott oder akademischer Ausgrenzung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;4. Und was heißt das für uns — für &quot;dich und mich&quot;, für Bürger/innen dieses Landes?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wir alle sind Teil dieser Gegenwart.  
Wir können nicht auf „die Politik“ warten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Konkrete Handlungen die wir leisten können:&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Öffentlich schreiben, wenn Judenhass relativiert wird&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;lokale Netzwerke stärken, die jüdisches Leben sichtbar machen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Petitionen, Leserbriefe, Blogbeiträge nutzen, um Schweigen zu durchbrechen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;junge Menschen aufklären, bevor sie in die Fänge antisemitischer Narrative geraten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Kulturelle Räume öffnen, in denen jüdische Stimmen nicht nur geduldet, sondern gehört werden&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Israel nicht nur im Tod beweinen, sondern im Leben verteidigen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-important&quot;&gt;5. Der entscheidende Satz&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://haolam.de/artikel/Deutschland/65144/Gedenken-reicht-nicht-gegen-heutigen-Judenhass.html&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Der Kampf gegen Antisemitismus entscheidet sich nicht an Gedenktagen.&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
Er entscheidet sich im Alltag (Tag für Tag) im Verhalten gegenüber den Juden, die heute leben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wenn wir „Nie wieder“ sagen, dann muss es heißen:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nie wieder Gleichgültigkeit.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nie wieder Relativierung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nie wieder moralische Erpressung durch Erinnerung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nie wieder die Bequemlichkeit, tote Juden zu ehren und lebende Juden allein zu lassen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;

&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Gott, Allah, Elohim und die Geschwisterlichkeit: Was der Koran wirklich lehrt. /Der wahre Geist des Islam: Jesus ehren, Juden schützen, Frieden leben ...</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/israelnahost/params/post/5261735/allah-elohim-und-die-geschwisterlichkeit-was-der-koran-wirklich-lehrt-der-w</link>
                <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 19:04:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;
&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-blockquote&quot;&gt;Mögen wir – Juden, Muslime und Christen – wieder neu entdecken, was uns seit den Anfängen verbindet: dass wir Kinder derselben Geschichte sind, getragen von denselben Hoffnungen, genährt von denselben Quellen. Mögen wir hören, wie unsere Bücher einander bestätigen, statt sich zu widersprechen; wie der Koran Jesus ehrt, die Tora den Fremden schützt und das Evangelium die Barmherzigkeit ins Zentrum stellt. Mögen wir uns daran erinnern, dass Gottes Ruf zur Gastfreundschaft, zur Gerechtigkeit und zum Schutz der Schwachen niemals aufgehoben wurde. Und mögen wir den Mut finden, einander nicht durch die Wunden der Vergangenheit zu betrachten, sondern durch die Würde, die uns allen von Gott gegeben ist. Frieden wächst dort, wo wir einander als Geschwister erkennen – nicht trotz unserer Unterschiede, sondern durch sie hindurch.&lt;/span&gt;

&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic; font-weight: bold;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;b style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;لعلنا—نحن اليهود والمسلمين والمسيحيين—نستعيد اكتشاف ما وحّدنا منذ البداية الأولى: أننا أبناءٌ لتاريخٍ واحد، تغذينا الآمال ذاتها، ونستمد زادنا من المصادر عينها. ولعلنا نصغي إلى الكيفية التي تؤازر بها كتبنا بعضها بعضاً، بدلاً من أن تتناقض فيما بينها؛ وكيف يُكرّم القرآنُ عيسى، وتحمي التوراةُ الغريب، ويضع الإنجيلُ الرحمةَ في صميم رسالته. ولعلنا نتذكر أن دعوة الله إلى الضيافة والعدالة وحماية المستضعفين لم تُنسخ قط. ولعلنا نجد الشجاعة للنظر إلى بعضنا البعض، لا من خلال جراح الماضي، بل من خلال الكرامة التي أسبغها الله علينا جميعاً. إن السلام ينمو حيث نُقرّ ببعضنا البعض كإخوةٍ وأخوات—ليس رغم اختلافاتنا، بل من خلالها.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;b style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;מי ייתן ואנחנו - יהודים, מוסלמים ונוצרים - נגלה מחדש את מה שאיחד אותנו מאז ומתמיד: שאנחנו ילדים של אותה היסטוריה, נתמכים על ידי אותן תקוות, וניזונים מאותם מקורות. מי ייתן ונשמע כיצד ספרינו מאשרים זה את זה במקום לסתור זה את זה; כיצד הקוראן מכבד את ישוע, התורה מגנה על הזר, והבשורה מציבה את הרחמים במרכזה. מי ייתן ונזכור שקריאתו של אלוהים לאירוח, לצדק ולהגנה על הפגיעים מעולם לא בוטלה. ומי ייתן ונמצא את האומץ להסתכל זה על זה לא דרך פצעי העבר, אלא דרך הכבוד שאלוהים העניק לכולנו. שלום צומח במקום בו אנו מכירים זה בזה כאחים - לא למרות ההבדלים בינינו, אלא דרכם.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;b style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Stefan Weinert, 1. Juni 2026&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;Stefan Weinert, Theologe und Blogger mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es gibt Momente, in denen ein vertrautes Narrativ plötzlich fremd wirkt – und gerade dadurch neu, erfrischend und überwältigend. So erging es mir mit der Lektüre des &lt;b&gt;Korans&lt;/b&gt; und speziell der &lt;b&gt;Sure 3&lt;/b&gt;, begleitet von der Auslegung der islamischen Theologen Abdullah Aymaz und Arhan Kardas.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und&amp;nbsp; je weiter du dich in diesem umfangreichen heiligen Text vorwagst, desto deutlicher wird: Nicht nur diese eine &lt;b&gt;Sure 3&lt;/b&gt;, sondern der &lt;b&gt;gesamte Koran&lt;/b&gt; atmet einen Geist, der mit den politischen Schlagworten unserer Zeit kaum etwas zu tun hat. Wer den Text selbst liest, statt seine Missbrauchsformen zu kommentieren, entdeckt eine religiöse Welt, die Jesus ehrt, Juden schützt, Gastfreundschaft zur Pflicht erhebt und Gewalt nur als äußerste Verteidigung kennt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;1. Jesus als Vorbild – und ein Koran, der ihn nicht loslässt&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Sure 3&lt;/b&gt; ist eine der Passagen, in denen Jesus (Isa) ausdrücklich als Vorbild herausgestellt wird. Doch diese Wertschätzung ist kein isoliertes Phänomen. Der Koran kehrt immer wieder zu Jesus zurück: zu seiner Reinheit, seiner Wahrhaftigkeit, seiner Nähe zu Gott. Maria wird als „auserwählt über alle Frauen der Welt“ bezeichnet – eine Formulierung, die in ihrer Würde selbst im Christentum selten so klar ausgesprochen wird.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Diese Achtung ist nicht folkloristisch, sondern strukturell. Der Koran versteht sich als Fortführung der prophetischen Linie, nicht als deren Abbruch. Wer Jesus ehrt, ehrt Gott. Wer Jesus verachtet, verfehlt den Koran.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;2. Das „Volk des Buches“ – Verwandtschaft, nicht Feindschaft&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Aymaz und Kardas betonen, was im Koran selbst unüberhörbar ist: Die&lt;b&gt; Juden &lt;/b&gt;sind nicht Feinde, sondern Teil derselben göttlichen Geschichte. &lt;b&gt;„Volk des Buches“&lt;/b&gt; ist ein Ehrentitel, kein Kampfbegriff. Er verweist auf gemeinsame Wurzeln, gemeinsame Offenbarung, gemeinsame Verantwortung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die einzige Vergeltungsaktion Mohammeds gegen einen jüdischen Stamm – ein historischer Konflikt, der politisch motiviert war – wird in der Auslegung klar eingeordnet: Sie war ein singuläres Ereignis, kein Muster, kein Gesetz, kein Auftrag für die Zukunft.  
Der Koran selbst macht daraus keine Doktrin.
Er macht daraus erst recht keinen Freibrief für Hass.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;3. Allah und Elohim – zwei Namen, eine Wurzel, ein Gott&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die semitische Sprachverwandtschaft zwischen A&lt;b&gt;ll&lt;/b&gt;a&lt;b&gt;h&lt;/b&gt; und E&lt;b&gt;l&lt;/b&gt;o&lt;b&gt;h&lt;/b&gt;im ist mehr als ein linguistisches Detail. Sie ist ein theologischer Schlüssel. Beide Begriffe stammen aus derselben Wurzel, beide bezeichnen denselben einen Gott, der weder Partner noch Götter neben sich duldet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die koranische Kritik an der „Dreifaltigkeit“ richtet sich nicht gegen Christen, sondern gegen die Vorstellung, Gott könne in mehrere Wesen aufgeteilt werden. Sie ist eine Mahnung zur Reinheit des Monotheismus – nicht zur Feindschaft.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;4. Der Geist des Korans: Gastfreundschaft, Barmherzigkeit, Schutz der Schwachen&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wer den Koran als Ganzes liest, erkennt ein Grundmotiv, das sich durchzieht wie ein roter Faden: Barmherzigkeit.
Allah wird über 100 Mal als ar‑Rahman und ar‑Rahim bezeichnet – der Barmherzige, der Gnädige.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Koran fordert Gastfreundschaft, Schutz für Reisende, Waisen, Bedürftige. Er verlangt Gerechtigkeit selbst gegenüber Gegnern. Er ruft zur Versöhnung auf, zur Geduld, zur Wahrhaftigkeit.
Und er warnt davor, Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion oder Zugehörigkeit zu verurteilen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Dieser Geist ist nicht versteckt. Er ist das Fundament.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;5. Krieg im Koran – nur Verteidigung, niemals Vernichtung&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Auslegung von Aymaz und Kardas ist eindeutig:
Krieg ist im Koran ausschließlich als Verteidigung erlaubt.
Nicht als Mission.
Nicht als Expansion.
Nicht als Vergeltung.
Und schon gar nicht als Vernichtung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Vorstellung eines „Heiligen Krieges“ gegen Juden oder andere Völker ist eine spätere politische Erfindung – nicht islamische Theologie. Der Koran kennt keinen Vernichtungsauftrag. Er kennt nur die Pflicht, sich zu schützen, wenn man angegriffen wird.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;6. Wie konnte es dann so weit kommen?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Antwort ist unbequem, aber notwendig:
Nicht der Koran hat sich verändert, sondern seine Leser.
Nicht der Text ruft zum Hass auf, sondern jene, die ihn missbrauchen.
Nicht die Religion ist das Problem, sondern ihre politische Instrumentalisierung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Dasselbe gilt für das Christentum: Die Kreuzzüge wurden nicht von Jesus inspiriert, sondern von Machtpolitik. Die Inquisition war kein Evangelium, sondern Staatsräson. Und auch im Judentum gibt es politische Strömungen, die mit der Tora wenig zu tun haben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;7. Der vergessene Kern: Frieden, Respekt, Gottes Einheit&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Koran erinnert an etwas, das in der globalen Rhetorik verloren gegangen ist:
Dass die drei abrahamitischen Religionen Geschwister sind.
Dass sie denselben Gott anrufen.
Dass sie dieselben Propheten ehren.
Dass sie dieselben ethischen Grundsätze teilen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wer das ernst nimmt, kann den Islam nicht als Feind des Judentums lesen – und auch nicht als Gegner des Christentums. Der Koran selbst widerspricht dieser Vorstellung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;8. Ein notwendiger Blick zurück – für die Zukunft&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Vielleicht ist es Zeit, die heiligen Texte wieder selbst zu lesen, statt ihre politischen Missbrauchsformen zu kommentieren und die gängigen Narrative (siehe oben) unreflektiert und ungeprüft zu übernehmen. Vielleicht ist es Zeit, die theologischen Stimmen zu hören, die seit Jahrhunderten übertönt werden. Vielleicht ist es Zeit, die semitischen Wurzeln wieder freizulegen, die uns verbinden. Denn sowohl Araber als auch Juden sind&lt;b&gt; sem&lt;/b&gt;itische Völker. Sie stammen - so ihr Glaube - beide von &lt;b&gt;Sem&lt;/b&gt;, einem der Söhne Noahs, ab&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Denn der Koran sagt es klarer als viele es wahrhaben wollen:
Gott ist einer.
Seine Menschen sind viele.
Und sie sollen einander nicht hassen, sondern erkennen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Bis zu fünf Jahre Haft für die Leugnung des Existenzrechts des STAATES ISRAEL ...</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/israelnahost/params/post/5260835/bis-zu-funf-jahre-haft-fur-die-leugnung-des-existenzrechts-des-staates-isra</link>
                <pubDate>Sat, 30 May 2026 12:42:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Als ein Freund des Staates Israels und des jüdischen Volkes weltweit befürworte ich diesen juristischen Vorstoß des deutschen Bundeslandes Hessen, die Leugnung des Existenzrechts Israels mit bis zu fünf Jahren Gefängnis unter Strafe zu stellen. Das ist der deutsche Staat in der Form der Bundesrepublik Deutschland aus historischen Gründen dem Staat Israel und den Überlebenden des Holocaust und ihren Nachkommen bis heute und für immer darüber hinaus schuldig.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;כחבר של מדינת ישראל ושל העם היהודי ברחבי העולם, אני תומך ביוזמה המשפטית הזו של נמלכת הפדרלית הגרמנית הסן, להעניש בכלא עד חמש שנים את הכחשת זכות הקיום של ישראל. זו מדינת גרמניה בצורתה של הרפובליקה הפדרלית של גרמניה, מבחינה היסטורית חייבת למדינת ישראל ולנספים מהשואה ולצאצאיהם עד היום ולעד.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;---------------------&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/mehr-als-130-fachleute-kritisieren-hessens-israel-gesetz/ar-AA24n0dE?ocid=msedgntp&amp;amp;pc=EDGEDSE&amp;amp;cvid=6a1ada49e4ba40269677210094f9a3ed&amp;amp;ei=35&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Frankfurter Rundschau&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal&quot; class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wer Israels Existenzrecht leugnet, könnte bis zu fünf Jahre Haft bekommen. Ein Gutachten hält diesen hessischen Vorstoß für nicht mit dem Grundgesetz vereinbar.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p data-t=&quot;{&amp;quot;n&amp;quot;:&amp;quot;blueLinks&amp;quot;,&amp;quot;t&amp;quot;:13,&amp;quot;a&amp;quot;:&amp;quot;click&amp;quot;,&amp;quot;b&amp;quot;:76}&quot; style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der &lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;https://www.fr.de/kultur/gesellschaft/juristen-halten-israels-existenzrecht-gesetz-fuer-verfassungswidrig-94298488.html&quot; class=&quot;id-import-Link&quot; target=&quot;_blank&quot; data-t=&quot;{&amp;quot;n&amp;quot;:&amp;quot;destination&amp;quot;,&amp;quot;t&amp;quot;:13,&amp;quot;a&amp;quot;:&amp;quot;click&amp;quot;,&amp;quot;b&amp;quot;:1,&amp;quot;c.t&amp;quot;:7}&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Vorstoß der hessischen Landesregierung, die öffentliche Leugnung des Existenzrechts Israels unter Strafe zu stellen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;, stößt auf immer mehr verfassungsrechtliche Bedenken. Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages kommt in einem Gutachten zu der Einschätzung, dass der Gesetzentwurf zu stark in das Grundrecht auf Meinungsfreiheit eingreifen würde und damit wahrscheinlich nicht mit dem Grundgesetz in Einklang zu bringen sei. Das Papier wurde im Auftrag der Fraktion der Linkspartei im Bundestag erstellt und liegt der Frankfurter Rundschau vor.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p data-t=&quot;{&amp;quot;n&amp;quot;:&amp;quot;blueLinks&amp;quot;,&amp;quot;t&amp;quot;:13,&amp;quot;a&amp;quot;:&amp;quot;click&amp;quot;,&amp;quot;b&amp;quot;:76}&quot; style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das schwarz-rote Kabinett in Wiesbaden hatte Anfang Mai einen Gesetzentwurf in den Bundesrat eingebracht, der eine &lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;https://www.fr.de/politik/ist-hessens-vorstoss-gegen-antisemitismus-verfassungswidrig-94298402.html&quot; class=&quot;id-import-Link&quot; target=&quot;_blank&quot; data-t=&quot;{&amp;quot;n&amp;quot;:&amp;quot;destination&amp;quot;,&amp;quot;t&amp;quot;:13,&amp;quot;a&amp;quot;:&amp;quot;click&amp;quot;,&amp;quot;b&amp;quot;:1,&amp;quot;c.t&amp;quot;:7}&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Erweiterung des Volksverhetzungs-Paragrafen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; im Strafgesetzbuch vorsieht. Demnach würden nicht mehr nur die Hetze gegen religiöse oder ethnische Minderheiten, die Leugnung des Holocaust oder die öffentliche Befürwortung der Terrorherrschaft der Nazis unter Strafe gestellt. Vielmehr könnte mit Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren auch belegt werden, wer „öffentlich oder in einer Versammlung das Existenzrecht des Staates Israel leugnet oder zur Beseitigung des Staates Israel aufruft“.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p data-t=&quot;{&amp;quot;n&amp;quot;:&amp;quot;blueLinks&amp;quot;,&amp;quot;t&amp;quot;:13,&amp;quot;a&amp;quot;:&amp;quot;click&amp;quot;,&amp;quot;b&amp;quot;:76}&quot; class=&quot;continue-read-break&quot; style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Begründet wird die Initiative mit dem zunehmenden &lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;https://www.fr.de/politik/antisemitismus-schock-experten-bei-lanz-schlagen-alarm-zr-94308433.html&quot; class=&quot;id-import-Link&quot; target=&quot;_blank&quot; data-t=&quot;{&amp;quot;n&amp;quot;:&amp;quot;destination&amp;quot;,&amp;quot;t&amp;quot;:13,&amp;quot;a&amp;quot;:&amp;quot;click&amp;quot;,&amp;quot;b&amp;quot;:1,&amp;quot;c.t&amp;quot;:7}&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Antisemitismus in Deutschland&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; seit den Massakern der &lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;https://www.fr.de/politik/hamas-israel-terror-miliz-gaza-streifen-angriffe-konflikt-raketen-entfuerungen-iran-92567159.html&quot; class=&quot;id-import-Link&quot; target=&quot;_blank&quot; data-t=&quot;{&amp;quot;n&amp;quot;:&amp;quot;destination&amp;quot;,&amp;quot;t&amp;quot;:13,&amp;quot;a&amp;quot;:&amp;quot;click&amp;quot;,&amp;quot;b&amp;quot;:1,&amp;quot;c.t&amp;quot;:7}&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Hamas&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; am 7. Oktober 2023 in Israel und damit, dass die Gründung Israels in einem engen historischen Zusammenhang mit dem Holocaust stehe.&lt;/span&gt;&lt;slot name=&quot;cont-read-break&quot;&gt;&lt;/slot&gt;&lt;/p&gt;&lt;h2 class=&quot;article-sub-heading&quot; style=&quot;font-style: normal&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;„Erhebliche argumentative Klimmzüge“: Zweifel an Vorstoß gegen Leugnung des Existenzrechts Israels&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;&lt;p data-t=&quot;{&amp;quot;n&amp;quot;:&amp;quot;blueLinks&amp;quot;,&amp;quot;t&amp;quot;:13,&amp;quot;a&amp;quot;:&amp;quot;click&amp;quot;,&amp;quot;b&amp;quot;:76}&quot; style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wer Israels Existenzrecht verneine, verweigere sich einer zentralen Lehre aus der deutschen Geschichte und wende sich damit vom Kern der verfassungsrechtlichen Ordnung ab, so das Argument. Die Begründung des Gesetzes nimmt Bezug auf die sogenannte Wunsiedel-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, mit der dieses es 2009 für verfassungsgemäß erklärt hatte, die Meinungsfreiheit in Bezug auf die NS-Herrschaft einzuschränken. Diese verweist auf das Grundgesetz als Gegenentwurf zum Nationalsozialismus; es sei akzeptabel, etwa die Befürwortung der Naziherrschaft zu bestrafen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p data-t=&quot;{&amp;quot;n&amp;quot;:&amp;quot;blueLinks&amp;quot;,&amp;quot;t&amp;quot;:13,&amp;quot;a&amp;quot;:&amp;quot;click&amp;quot;,&amp;quot;b&amp;quot;:76}&quot; style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Zentralrat der Juden in Deutschland hatte den Vorstoß begrüßt, mehr als 30 renommierte Juristinnen und Juristen wenden aber ein, die Übertragung der Argumentation des Wunsiedel-Urteils auf Israel überzeuge nicht. Zu diesem Schluss kommt nun auch der wissenschaftliche Dienst des Bundestages. Bei der &lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;https://www.fr.de/politik/wissenschaftliches-gutachten-zu-vorstoss-gegen-beschimpfung-israels-subjektive-wertungen-zr-94327295.html&quot; class=&quot;id-import-Link&quot; target=&quot;_blank&quot; data-t=&quot;{&amp;quot;n&amp;quot;:&amp;quot;destination&amp;quot;,&amp;quot;t&amp;quot;:13,&amp;quot;a&amp;quot;:&amp;quot;click&amp;quot;,&amp;quot;b&amp;quot;:1,&amp;quot;c.t&amp;quot;:7}&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Verneinung des Existenzrechts Israels gehe es erkennbar um eine Meinung,&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; nicht um Tatsachenbehauptungen. Und schon die Einschränkung der Meinungsfreiheit durch die Wunsiedel-Entscheidung habe „erheblicher argumentativer Klimmzüge“ bedurft, heißt es in dem Papier. Eine Übertragung auf Haltungen zu Israel erscheine zweifelhaft, und ohne diese „wäre der Eingriff in die Meinungsfreiheit verfassungsrechtlich nicht gerechtfertigt“.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p data-t=&quot;{&amp;quot;n&amp;quot;:&amp;quot;blueLinks&amp;quot;,&amp;quot;t&amp;quot;:13,&amp;quot;a&amp;quot;:&amp;quot;click&amp;quot;,&amp;quot;b&amp;quot;:76}&quot; style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Eine Gruppe von rund 130 Fachleuten aus der Nahost- und Antisemitismusforschung richtet sich derweil ebenfalls gegen den Gesetzentwurf. Die Gründung Israels im Jahr 1948 sei nicht allein als moralische Reaktion auf den Holocaust zu verstehen, die Initiative blende zudem die Perspektive der Palästinenserinnen und Palästinenser aus. Durch das Gesetz könnten auch &lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;https://www.fr.de/kultur/gesellschaft/rechtswissenschaftler-warnen-vor-strafgesetz-zum-existenzrecht-israels-94302317.html&quot; class=&quot;id-import-Link&quot; target=&quot;_blank&quot; data-t=&quot;{&amp;quot;n&amp;quot;:&amp;quot;destination&amp;quot;,&amp;quot;t&amp;quot;:13,&amp;quot;a&amp;quot;:&amp;quot;click&amp;quot;,&amp;quot;b&amp;quot;:1,&amp;quot;c.t&amp;quot;:7}&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;völkerrechtlich legitime Forderungen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; wie die nach einem Rückkehrrecht für 1948 Geflüchtete kriminalisiert werden, so die Gruppe.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description>
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                    <item>
                <title>„Vom Fluss bis zum Meer“: Wie radikale Nakba-Aufrufe in Deutschland Hass gegen Israel normalisieren ...</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/israelnahost/params/post/5254469/vom-fluss-bis-zum-meer-wie-radikale-nakba-aufrufe-in-deutschland-hass-gegen</link>
                <pubDate>Mon, 18 May 2026 06:30:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://haolam.de/artikel/Deutschland/64979/Vom-Fluss-bis-zum-Meer-Wie-radikale-NakbaAufrufe-in-Deutschland-Hass-gegen-Israel-normalisieren.html&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;ha.Olam.de&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: bolder&quot; class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Mit Begriffen wie „Völkermord“, „180.000 Ermordete“ und „Widerstand bis zum Sieg“ wird auf deutschen Straßen längst nicht mehr nur gegen israelische protestiert. Immer häufiger verschwimmen Aktivismus, Desinformation und offene Delegitimierung des jüdischen Staates zu einer aggressiven Ideologie, die auch das Klima für Juden in Europa verändert.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;In deutschen Städten wird derzeit wieder zu sogenannten Nakba-Demonstrationen mobilisiert. Was auf den ersten Blick wie &lt;/span&gt;&lt;u&gt;&lt;span class=&quot;google-anno-t moze-gigantic&quot; style=&quot;text-align: inherit&quot;&gt;politischer&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; Protest wirkt, offenbart bei genauerem Hinsehen eine Entwicklung, die weit über Kritik an israelischer Regierungspolitik hinausgeht. In Aufrufen und Social-Media-Beiträgen werden extreme Zahlen, historisch verzerrte Darstellungen und maximalistische Parolen verbreitet, die Israel nicht als kritisierbaren Staat darstellen, sondern als grundsätzlich illegitimes Projekt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Besonders auffällig ist dabei die Sprache. Israel wird pauschal als „Genozidstaat“, „Apartheidregime“ oder „koloniales Projekt“ bezeichnet. Gleichzeitig kursieren Behauptungen wie „180.000 ermordete Palästinenser“, teils sogar Fantasiezahlen von mehreren hunderttausend oder einer Million Toten. Solche Zahlen werden häufig ohne belastbare unabhängige Grundlage verbreitet und entwickeln dennoch enorme Wirkung in sozialen Netzwerken.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Begriff „ermordet“ ist dabei zentral. Er beschreibt nicht einfach zivile Opfer eines Krieges, sondern unterstellt vorsätzliche, systematische Tötung. Wer pauschal behauptet, Israel habe Hunderttausende Menschen „ermordet“, zeichnet das Bild eines Staates, dessen Wesen angeblich in Vernichtung und Grausamkeit besteht. Genau dadurch verschiebt sich die Debatte von politischer Kritik hin zur moralischen Dämonisierung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Hinzu kommen Parolen wie „Vom Fluss bis zum Meer“ oder „Widerstand bis zum Sieg“. Viele Aktivisten behaupten zwar, diese Aussagen seien nur Ausdruck von Solidarität mit Palästinensern. Für einen Großteil der jüdischen Gemeinschaft und für viele Israelis wirken sie jedoch völlig anders. Der Slogan „Vom Fluss bis zum Meer“ wird seit Jahrzehnten auch von Gruppen genutzt, die Israel nicht reformieren, sondern beseitigen wollen. In Kombination mit aggressiver Rhetorik entsteht deshalb für viele der Eindruck, dass nicht Koexistenz gefordert wird, sondern das Ende des jüdischen Staates.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Besonders problematisch ist die historische Verzerrung rund um die Nakba-Erzählung. In vielen Aufrufen entsteht der Eindruck, Israel habe 1948 grundlos eine friedliche Bevölkerung vertrieben und massenhaft ermordet. Der eigentliche historische Zusammenhang verschwindet fast vollständig. Kaum erwähnt wird, dass die jüdische Führung den UN-Teilungsplan akzeptierte, während mehrere arabische Staaten ihn ablehnten und anschließend Krieg gegen den neu gegründeten Staat führten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Natürlich gab es im Krieg von 1947/48 Flucht, Vertreibungen und schwere Gewalt. Das bestreitet kaum ein seriöser Historiker. Doch die Darstellung eines einseitigen kolonialen Vernichtungsprojekts ignoriert den tatsächlichen Kriegscharakter jener Zeit. Die Nakba entstand nicht losgelöst vom arabisch-israelischen Krieg, sondern in dessen Verlauf. Genau dieser Zusammenhang wird in heutigen Aktivistenmilieus oft bewusst ausgeblendet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Dazu kommt eine weitere Entwicklung: Immer häufiger werden juristische oder &lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;https://haolam.de/#&quot; class=&quot;google-anno&quot; data-google-vignette=&quot;false&quot; data-google-interstitial=&quot;false&quot; style=&quot;text-align: inherit&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Debatten in Israel bewusst verfälscht dargestellt. So wird etwa behauptet, Israel habe „die Todesstrafe für Palästinenser“ eingeführt. Tatsächlich verabschiedete die Knesset ein umstrittenes Gesetz zur Todesstrafe für Terroristen bei bestimmten Terrorismusdelikten. Im Gesetzestext wird dabei nicht zwischen Juden, Arabern oder anderen ethnischen Gruppen unterschieden. Man kann dieses Gesetz politisch oder moralisch kritisieren. Doch daraus eine ethnische Sondergesetzgebung gegen „Palästinenser“ zu machen, verzerrt den tatsächlichen Inhalt erheblich und erzeugt gezielt das Bild eines rassistischen Staates.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Genau solche sprachlichen Zuspitzungen wirken weit über die Demonstrationen hinaus. Sie prägen das gesellschaftliche Klima. Wenn Israel permanent als einzigartiges weltweites Übel dargestellt wird, bleibt das nicht folgenlos für Juden in Europa. Viele jüdische Menschen berichten seit Jahren, dass sie nach Eskalationen im Nahostkonflikt oder nach radikalen Protestkampagnen häufiger beleidigt, bedroht oder angegriffen werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Gefahr liegt dabei nicht nur in offenem Judenhass. Moderner israelbezogener Antisemitismus funktioniert oft subtiler. Nicht „die Juden“ stehen dann offiziell im Mittelpunkt, sondern „Zionisten“, „Israel“ oder angebliche „Kolonialstrukturen“. Doch in der gesellschaftlichen Wahrnehmung verschwimmen diese Begriffe häufig. Wenn Israel ausschließlich als mörderischer, rassistischer Staat beschrieben wird, entsteht zwangsläufig Feindseligkeit gegen Menschen, die sich mit diesem Staat identifizieren oder ihm nahestehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Besonders gefährlich ist dabei die Radikalisierungsdynamik sozialer Medien. Extreme Behauptungen verbreiten sich schneller als differenzierte Analysen. Aus umstrittenen Schätzungen werden scheinbar unumstößliche Wahrheiten. Aus politischen Forderungen werden moralische Endurteile. Und aus Protest wird eine emotionale Mobilisierung, die kaum noch zwischen Fakten, Aktivismus und Propaganda unterscheidet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Dabei wäre gerade jetzt eine nüchterne Debatte notwendig. Kritik an israelischer &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;ist legitim. Kritik an Militäraktionen, Siedlungspolitik oder einzelnen Entscheidungen gehört in einer Demokratie dazu. Doch wenn historische Zusammenhänge systematisch ausgeblendet, unbelegte Zahlen als Fakten verkauft und Israels Existenzrecht indirekt infrage gestellt werden, endet politische Kritik und beginnt ideologische Feindbildproduktion.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Deutschland erlebt derzeit eine Entwicklung, in der radikale antiisraelische Narrative zunehmend gesellschaftsfähig werden. Begriffe, die noch vor wenigen Jahren als extrem galten, erscheinen heute auf Demonstrationen, Universitäten und in sozialen Netzwerken beinahe normalisiert. Genau darin liegt die eigentliche Gefahr: Nicht einzelne Parolen allein, sondern die schleichende Gewöhnung an ein Weltbild, in dem Israel grundsätzlich als illegitimer Staat dargestellt wird.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wer Antisemitismus ernst nehmen will, darf deshalb nicht nur auf offene Hassparolen achten. Er muss auch dort hinschauen, wo Dämonisierung, Desinformation und politische Radikalisierung unter dem Deckmantel von Aktivismus verbreitet werden. Denn Worte schaffen Atmosphäre. Und Atmosphäre verändert irgendwann auch die Realität auf der Straße.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
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                    <item>
                <title>ESC-Finale 2026 ° Ein Abend der doppelten Überraschung und der dreifachen Ernüchterung / Wenn ein Publikums-Voting mehr über Europa aussagt als jede &quot;Anti-Parole zum Sonntag&quot;.</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/israelnahost/params/post/5254175/esc-2026-ein-abend-der-doppelten-uberraschung-und-der-dreifachen-ernuchteru</link>
                <pubDate>Sun, 17 May 2026 08:36:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Eurovision Song Contest 2026 in Wien hat Europa an diesem Wochenende gleich doppelt überrascht – und doppelt ernüchtert. Vielleicht sogar in dreifacher Weise. Die Ergebnisse und die seriösen Presseberichte &lt;b&gt;*)&amp;nbsp;&lt;/b&gt;zeichnen ein Bild, das sich mit dem &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://ESC 2026 – Der ESC als Bühne eines europäischen Konflikts / Israel zwischen Recht, Schuld und Musik - Wenn ein Festival zur Projektionsfläche wird ... 16. Mai. 2026&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Vorbericht des Bloggers auf Schussental‑Medial &lt;/a&gt;&lt;/b&gt; auf bemerkenswerte Weise verbindet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;1. Bulgarien gewinnt – eine echte Sensation&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Dass Bulgarien mit &lt;b&gt;„Bangaranga“&lt;/b&gt;&amp;nbsp;(beschreibt ein Gefühl von unbändiger Lebensfreude) den ESC erstmals in seiner Geschichte gewinnt, war so nicht vorhersehbar. Die Medien bestätigen den klaren Sieg der Sängerin Dara, die sich gegen ein starkes Teilnehmerfeld durchsetzen konnte. Europa hat hier offenbar Lust auf etwas Neues gezeigt – ein frischer Sound, ein unverbrauchtes Gesicht, ein Land, das bisher selten im Rampenlicht stand.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;2. Israel trotzt Boykott, Buhrufen und politischem Druck auf&amp;nbsp; Platz 2&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die zweite große Überraschung: &lt;b&gt;Israel.
Noam Bettan,&lt;/b&gt; dessen Teilnahme von Boykotten mehrerer Länder überschattet war, holte mit seinem Song „Michelle“ den zweiten Platz. Die Presse beschreibt ausführlich, wie er trotz Zwischenrufen im Halbfinale und trotz Buhrufen beim Public Viewing souverän auftrat und vom Publikum europaweit hohe Punktzahlen erhielt. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Dass sich Israel – ausgerechnet in Wien, ausgerechnet in einem Jahr massiver anti-israelischer Proteste – so klar durchsetzt, ist mehr als ein musikalisches Ergebnis. Es ist ein Stimmungsbild.
Europa hat sich nicht instrumentalisieren lassen.
Die Musikfans haben entschieden – nicht die Lautesten vor der Halle. Und das ist die eine der drei Ernüchterungen, von denen oben gesprochen wurde - und zwar für jene, die hofften, ihre einseitige Verurteilung und Verdammung Israels und des jüdischen Volkes würden auf das Volk überschwappen.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;🚫 3. Die Proteste: laut angekündigt, leise geblieben&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Vor der Wiener Halle waren 5.000 Demonstranten angemeldet, gekommen sind laut Medienberichten nur wenige hundert. Die Jüdische Allgemeine zum Beispiel erwähnt zudem Festnahmen wegen nicht angemeldeter Versammlungen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der große Aufstand blieb aus.
Vielleicht weil die Realität komplexer ist als die Parolen.
Vielleicht weil Europa spürt, dass Kritik an einer Regierung nicht in kollektive Ablehnung eines ganzen Landes kippen darf.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;4. Deutschland und Österreich – ein bitterer Abend&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die zusätzliche doppelte Enttäuschung:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Deutschland erreichte nur Platz 23 von 25&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Österreich belegte den vorletzten Platz&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Presseberichte beschreiben den deutschen Beitrag als energiegeladen, aber chancenlos – die Wettbüros hatten es bereits vorhergesagt. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und doch bleibt ein Nachgeschmack.
War es wirklich nur die musikalische Qualität? War es - bezüglich Deutschlands - der schlechte Startplatz ganz vorne? Oder spiegeln diese Platzierungen auch eine gewisse Ratlosigkeit wider – kulturell, politisch, atmosphärisch?
Wenn Länder, die sich selbst gern als „Kulturländer“ verstehen, am Ende des Feldes landen, darf man/frau zumindest nachdenklich werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;5. Europas Spiegelmoment&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der oben erwähnte Vorbericht auf dem Blog &quot;Schussental‑Medial&quot; hatte es angedeutet: Der ESC 2026 würde mehr sein als ein Musikfestival. Er würde zum Spiegel eines europäischen Konflikts – zwischen Moral und Doppelmoral, zwischen Kritik und Projektion, zwischen Geschichte und Gegenwart. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und tatsächlich:
Der Abend zeigte, dass Europa zwar laut protestieren kann, aber am Ende doch differenzierter entscheidet, als manche Aktivisten hoffen.
Dass Musik manchmal stärker ist als Parolen.
Und dass ein junger israelischer Künstler Europa berühren kann – trotz allem.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;🎼 6. Fazit: Ein ESC, der bleibt&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Bulgarien jubelt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Israel kann stolz sein.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Deutschland und Österreich müssen sich fragen, warum sie so weit hinten gelandet sind.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und Europa hat – zumindest an diesem Abend – bewiesen, dass es sich nicht vollständig von Stimmungen treiben lässt, die lauter wirken, als sie sind.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ein ESC, der musikalisch überraschte und politisch entlarvte.
Ein Abend, der zeigt:
Manchmal sagt ein Publikums-Voting mehr über Europa aus als jede &quot;Anti-Parole zum Sonntag&quot;.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;*) Quellen:&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul style=&quot;text-align: start; font-style: normal;&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.tagesspiegel.de/kultur/sensationelles-finale-bulgarien-gewinnt-erstmals-den-eurovision-song-contest-15602646.html&quot; target=&quot;_blank&quot; data-saferedirecturl=&quot;https://www.google.com/url?q=https://www.tagesspiegel.de/kultur/sensationelles-finale-bulgarien-gewinnt-erstmals-den-eurovision-song-contest-15602646.html&amp;amp;source=gmail&amp;amp;ust=1779092999591000&amp;amp;usg=AOvVaw06umbpYGASbtunWehmqQYt&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;https://www.tagesspiegel.de/&lt;/span&gt;&lt;wbr&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;kultur/sensationelles-finale-&lt;/span&gt;&lt;wbr&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;bulgarien-gewinnt-erstmals-&lt;/span&gt;&lt;wbr&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;den-eurovision-song-contest-&lt;/span&gt;&lt;wbr&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;15602646.html&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.tagesschau.de/kultur/bulgarien-gewinnt-esc-100.html&quot; target=&quot;_blank&quot; data-saferedirecturl=&quot;https://www.google.com/url?q=https://www.tagesschau.de/kultur/bulgarien-gewinnt-esc-100.html&amp;amp;source=gmail&amp;amp;ust=1779092999591000&amp;amp;usg=AOvVaw0U_0VVl7rsw9oeSzvqbaAN&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;https://www.tagesschau.de/&lt;/span&gt;&lt;wbr&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;kultur/bulgarien-gewinnt-esc-&lt;/span&gt;&lt;wbr&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;100.html&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.tagesschau.de/kultur/bulgarien-gewinnt-esc-100.html&quot; target=&quot;_blank&quot; data-saferedirecturl=&quot;https://www.google.com/url?q=https://www.tagesschau.de/kultur/bulgarien-gewinnt-esc-100.html&amp;amp;source=gmail&amp;amp;ust=1779092999591000&amp;amp;usg=AOvVaw0U_0VVl7rsw9oeSzvqbaAN&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;text-align: left; font-weight: 700; font-style: normal&quot;&gt;https://www.juedische-&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;wbr style=&quot;color: rgb(48, 117, 246); font-family: Greycliff, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 700; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: left; text-indent: 0px; text-transform: none; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; white-space: normal; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-thickness: initial; text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;text-align: left; font-weight: 700; font-style: normal&quot;&gt;allgemeine.de/israel/israel-&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;wbr style=&quot;color: rgb(48, 117, 246); font-family: Greycliff, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 700; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: left; text-indent: 0px; text-transform: none; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; white-space: normal; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-thickness: initial; text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;text-align: left; font-weight: 700; font-style: normal&quot;&gt;holt-zweiten-platz-beim-&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;wbr style=&quot;color: rgb(48, 117, 246); font-family: Greycliff, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 700; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: left; text-indent: 0px; text-transform: none; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; white-space: normal; background-color: rgb(255, 255, 255); text-decoration-thickness: initial; text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;text-align: left; font-weight: 700; font-style: normal&quot;&gt;eurovision-song-contest/&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://schussental-medial.mozellosite.com/israelnahost/params/post/5253942/esc-2026-israel-zwischen-recht-schuld-und-musik---wenn-ein-musikfestival-zu&quot; target=&quot;_blank&quot; data-saferedirecturl=&quot;https://www.google.com/url?q=https://schussental-medial.mozellosite.com/israelnahost/params/post/5253942/esc-2026-israel-zwischen-recht-schuld-und-musik---wenn-ein-musikfestival-zu&amp;amp;source=gmail&amp;amp;ust=1779092999591000&amp;amp;usg=AOvVaw3QXdk9CiopzrsWBiQa9uVM&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;https://schussental-medial.&lt;/span&gt;&lt;wbr&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;mozellosite.com/israelnahost/&lt;/span&gt;&lt;wbr&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;params/post/5253942/esc-2026-&lt;/span&gt;&lt;wbr&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;israel-zwischen-recht-schuld-&lt;/span&gt;&lt;wbr&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;und-musik---wenn-ein-&lt;/span&gt;&lt;wbr&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;musikfestival-zu&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;

&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>ESC 2026 – Der ESC als Bühne eines europäischen Konflikts / Israel zwischen Recht, Schuld und Musik - Wenn ein Festival zur Projektionsfläche wird ...</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/israelnahost/params/post/5253942/esc-2026-israel-zwischen-recht-schuld-und-musik---wenn-ein-musikfestival-zu</link>
                <pubDate>Sat, 16 May 2026 09:53:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger von &quot;Schussental-Medial&quot;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;
&lt;span style=&quot;text-align: left; font-weight: 400;&quot;&gt;Europa feiert, protestiert, verdrängt. Wien singt – und erinnert. Der ESC wird zur Bühne eines alten Konflikts: zwischen dem Recht auf Verteidigung und dem Recht auf Wahrheit. Zwischen Musik und Moral. Zwischen Geschichte und Gegenwart.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;

&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;moze-left&quot;&gt;&lt;/p&gt;&lt;h3 class=&quot;moze-left&quot;&gt;&lt;b&gt;Chronologie: Israel, Europa und der ESC 2026&lt;/b&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div tabindex=&quot;0&quot; role=&quot;group&quot; aria-label=&quot;Scrollbare Tabelle&quot;&gt;&lt;table&gt;&lt;thead&gt;&lt;tr&gt;&lt;th&gt;&lt;b&gt;Datum&lt;/b&gt;&lt;/th&gt;&lt;th&gt;&lt;b&gt;Ereignis&lt;/b&gt;&lt;/th&gt;&lt;th&gt;&lt;b&gt;Quellen *) / juristische Bedeutung&lt;/b&gt;&lt;/th&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/thead&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;b&gt;7. Oktober 2023&lt;/b&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Hamas‑Terrorangriff auf Israel – über 1.200 Tote, Geiselnahmen.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Ausgangspunkt der israelischen Militäroperationen; Selbstverteidigungsrecht nach Art. 51 UN‑Charta.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;b&gt;Oktober–Dezember 2023&lt;/b&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Erste internationale Reaktionen, UN‑Resolutionen zu Waffenstillstand.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Keine Anerkennung eines „Genozids“ durch UN‑Organe.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;b&gt;Januar 2024&lt;/b&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Südafrika reicht Klage gegen Israel beim Internationalen Gerichtshof ein.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;IGH‑Verfahren wegen mutmaßlicher Verstöße gegen die Völkermordkonvention.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;b&gt;Februar 2024&lt;/b&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Vorläufige IGH‑Anordnung: Israel soll humanitären Zugang gewährleisten.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Keine Feststellung eines Völkermords; nur Schutzmaßnahmen.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;b&gt;März–April 2024&lt;/b&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Europäische Protestwelle gegen israelische Politik.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;i&gt;derStandard&lt;/i&gt; dokumentiert BDS‑nahe Gruppen und antisemitische Tendenzen.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;b&gt;Mai 2024&lt;/b&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;ESC‑Vorbereitungen in Malmö;&amp;nbsp; Boykottaufrufe in mehreren Ländern.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;i&gt;rbb24&lt;/i&gt; berichtet über Fan‑Spaltung zwischen Vorfreude und Boykott.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;b&gt;Mai 2024&lt;/b&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;i&gt;taz&lt;/i&gt; analysiert juristische Kriterien des Genozids.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;„Absicht zur Vernichtung“ als entscheidendes Element – bisher nicht nachgewiesen.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;b&gt;Mai 2024&lt;/b&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;i&gt;Jüdische Allgemeine&lt;/i&gt;: israelischer Künstler Noam Bettan tritt unter Polizeischutz auf.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Symbol für Europas ungelöste Schuldgeschichte.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;b&gt;Heute, 16. Mai 2026&lt;/b&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;ESC‑Finale in Wien – Israel auf der Bühne, Europa im Spiegel.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Politisch aufgeladener Kulturabend; juristisch kein Genozidnachweis, moralische Bewährungsprobe.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;moze-left&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;moze-left&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;1. Ein Abend der Musik – und ein Spiegel Europas&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Heute Abend tritt in Wien der israelische Sänger Noam Bettan auf – ein junger Künstler, der laut &quot;Jüdischer Allgemeiner&quot; nicht nur musikalisch überzeugt, sondern auch für Diversität und Offenheit steht. Dass er unter massivem Polizeischutz auftreten muss, dass sein Hotel geheim gehalten wird und dass sein Team ihn auf Buhrufe vorbereitet, sind Symptome für etwas Größeres.
Es ist ein Symptom für Europas ungelöste Geschichte mit den Juden – und für die Unfähigkeit, zwischen legitimer Kritik an einer Regierung und der Delegitimierung eines Staates zu unterscheiden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;2. Die Proteste: Antizionismus als Tarnkappe&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Recherche des Standard (Österreich) zeigt klar:
Die Proteste gegen den ESC werden nicht von einer breiten zivilgesellschaftlichen Mitte getragen, sondern von:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;BDS-nahen Gruppen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;antiimperialistischen Kadern&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Aktivisten, die Gewaltakte der Hamas als „Widerstand“ legitimieren&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Personen, die keinerlei Berührungsängste mit Rechtsextremen oder iranischen Regimeanhängern haben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;&lt;u&gt;*) Quellen: &lt;/u&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://taz.de/Krieg-im-Gazastreifen/!6101568/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;https://taz.de/Krieg-im-Gazastreifen/!6101568/&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://www.juedische-allgemeine.de/kultur/in-der-hoehle-des-loewen/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;https://www.juedische-allgemeine.de/kultur/in-der-hoehle-des-loewen/&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://www.derstandard.at/story/3000000320164/wer-hinter-den-anti-israelischen-protesten-gegen-den-esc-steckt&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;https://www.derstandard.at/story/3000000320164/wer-hinter-den-anti-israelischen-protesten-gegen-den-esc-steckt&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://www.rbb24.de/kultur/beitrag/2026/05/esc-eurovision-song-contest-fans-boykott.html&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;&lt;b&gt;https://www.rbb24.de/kultur/beitrag/2026/05/esc-eurovision-song-contest-fans-boykott.html&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Diese Gruppen instrumentalisieren den ESC, weil er maximale Sichtbarkeit bietet.
Sie sprechen von „Genozid“, „Apartheid“, „kolonialem Israel“ – Begriffe, die in der juristischen Realität eine extrem hohe Schwelle haben und deren inflationärer Gebrauch nicht nur unredlich, sondern gefährlich ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;3. Der Genozid-Vorwurf: Juristisch hochkomplex – politisch missbraucht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die taz beschreibt die Lage nüchtern:
Ein Genozid ist juristisch nur dann gegeben, wenn die „einzig vernünftige Schlussfolgerung“ lautet, dass eine Regierung die Absicht hat, eine Gruppe als solche zu zerstören.
Das ist der Kern der UN-Völkermordkonvention von 1948.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;u&gt;Quelle:&lt;/u&gt;&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkermord&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;&lt;b&gt;https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkermord&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Bis heute gibt es:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;keinen schriftlichen Befehl der israelischen Regierung,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;keinen Beschluss - dito,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;keine dokumentierte Absicht- dito,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;die mit der Klarheit der Wannseekonferenz zur Vernichtung des Jüdischen Volkes vergleichbar wäre.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs, Karim Khan, erklärte erst kürzlich, dass für einen Genozidvorwurf gegen Israel bislang keine ausreichenden Beweise vorliegen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;&lt;i&gt;Karim Khan, der umstrittene Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH), hat neue Zweifel an den Anschuldigungen geäußert, dass Israel in Gaza &quot;Völkermord&quot; begangen habe, und argumentierte in einem neuen Interview, dass in dem laufenden Rechtsstreit noch keine rechtliche Schlussfolgerung erreicht worden sei.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;i style=&quot;font-size: 16px;&quot;&gt;In einem ausführlichen Interview mit dem anti-israelischen Journalisten Medhi Hasan in dieser Woche verweigerte Khan es, sich auf die populisierte Rhetorik einzulassen, die die militärische Kampagne Israels gegen Hamas-Terroristen in Gaza als völkermörderisch bezeichnet, selbst als der Druck auf den IStGH durch Aktivisten zunimmt, um umfassendere Anklagen gegen israelische Beamte zu verfolgen.&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;i style=&quot;font-size: 16px;&quot;&gt;Auf die direkte Frage, ob das Verhalten Israels einem Völkermord gleichkomme, betonte Khan die Notwendigkeit ausreichender Beweise, um Anklagen gegen israelische Beamte zu erheben, und dass die Staatsanwälte den Beweisen und rechtlichen Standards folgen müssen, anstatt politischen Narrativen.&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;u&gt;Quelle:&lt;/u&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://www.algemeiner.com/2026/05/08/icc-prosecutor-karim-khan-sidesteps-genocide-accusations-against-israel/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;https://www.algemeiner.com/2026/05/08/icc-prosecutor-karim-khan-sidesteps-genocide-accusations-against-israel/&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das heißt nicht, dass es keine Kriegsverbrechen geben kann.
Aber es heißt:
Der Begriff „Genozid“ ist nicht erwiesen.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;u&gt;&lt;span class=&quot;moze-important&quot;&gt;Und:
Wer ihn leichtfertig benutzt, relativiert die Shoah.&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;4. Europas moralische Schieflage&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Deutschland und Österreich – Länder, die den industriellen Massenmord an den Juden organisiert oder mitgetragen haben – erleben heute Demonstrationen, in denen:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;israelische Fahnen verbrannt werden&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;jüdische Künstler ausgebuht werden&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;„Free Palestine“ mit „From the river to the sea“ verschmilzt&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;der einzige jüdische Staat der Welt delegitimiert wird&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Standard dokumentiert, dass in Wien Plakate mit „Boycott Zionism“ die Stadt überziehen und dass Aktivisten israelische Künstler gezielt einschüchtern.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Jüdische Allgemeine zeigt, wie Noam Bettan sich auf Buhrufe vorbereiten muss – nicht wegen seiner Musik, sondern wegen seiner Herkunft.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Das ist kein „Protest gegen Netanjahu“.
Das ist kollektive Zuschreibung.
Das ist ethnische Markierung.
Das ist Antisemitismus.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;5. Der doppelte Standard&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Fünf Länder boykottieren den ESC wegen Israels Teilnahme: Spanien, Niederlande, Slowenien, Island, Irland.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Doch dieselben Länder:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;boykottierten nicht Katar&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;boykottierten nicht Aserbaidschan&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;boykottierten nicht Belarus, solange es ihnen passte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;boykottieren nicht China, obwohl dort ein von der UN berichteter Genozid an Uiguren stattfindet&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Warum also Israel?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Weil Israel der einzige jüdische Staat ist.
Weil Europa seine eigene Schuldgeschichte nicht verarbeitet hat.
Weil es leichter ist, den moralischen Zeigefinger zu heben, als die eigene Vergangenheit auszuhalten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;6. „Im Zweifel für den Angeklagten“ – ein Prinzip, das plötzlich nicht mehr gilt&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Rechtsstaat lebt davon, dass Schuld bewiesen werden muss.
Nicht behauptet.
Nicht gefühlt.
Nicht skandiert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Doch im Fall Israel gilt plötzlich:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Verdacht = Schuld&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Emotion = Urteil&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Aktivismus = Rechtsprechung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das ist nicht nur unjuristisch.
Es ist gefährlich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b style=&quot;font-size: 21px;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b style=&quot;font-size: 21px;&quot;&gt;7. Der ESC als Bühne eines europäischen Konflikts&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der ESC war immer politisch – aber nie so existenziell wie heute.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Denn heute geht es nicht um Punkte.
Es geht um die Frage:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Darf ein jüdischer Staat existieren – und darf er sich verteidigen?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Jüdische Allgemeine bringt es auf den Punkt:
Der Boykott richtet sich nicht gegen Netanjahu, sondern gegen die israelische Gesellschaft als solche.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;gmail-relative gmail-pb-6 gmail-w-full gmail-after:border-b gmail-after:border-stroke-300 gmail-after:w-full gmail-after:absolute gmail-after:mt-3&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;8. Europa, halte deine Füße still&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Gerade Deutschland und Österreich sollten wissen:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;dass man/frau Juden nicht kollektiv verantwortlich macht&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;dass man* jüdische Künstler nicht ausbuht&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;dass man* jüdische Symbole nicht verbrennt&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;dass man* Begriffe wie „Genozid“ nicht missbraucht&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;dass man* nicht wieder in die Falle der moralischen Selbstüberhebung tappt&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wer heute gegen Israel brüllt, sollte sich fragen:
Wem nützt das?  
Den Palästinensern? Nein.
Der Menschenwürde? Nein.
Der Wahrheit? Nein.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es nützt nur denen, die schon immer wollten, dass Juden wieder aus dem öffentlichen Raum verschwinden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;9. Und heute Abend?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Heute Abend singt Noam Bettan.
Ein junger Mann, der nichts getan hat außer Musik zu machen.
Ein Künstler, der für ein Land steht, das seit 1948 um sein Existenzrecht kämpft.
Ein Mensch, der sich nicht verstecken sollen müsste.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-important&quot;&gt;Europa sollte ihm zuhören.
Nicht aus Mitleid.
Sondern aus Respekt.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;gmail_default moze-gigantic&quot;&gt;------------------------------&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>🎬🎞🎞 PALÄSTINA &#039;36 - Filmkritik und -Rezension (Start in Deutschland: 14.5.2026)</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/israelnahost/params/post/5251178/palastina-36---filmkritik-und--rezension-start-in-deutschland-1452026</link>
                <pubDate>Mon, 11 May 2026 06:33:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger aus Ravensburg&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Am 14. Mai 2026 feiert der Staat ISRAEL das 78-Jährige Bestehen seiner Unabhängigkeit.&amp;nbsp;&lt;span style=&quot;text-align: start; font-style: normal;&quot;&gt;&lt;b&gt;Am 14. Mai 1948 rief David Ben Gurion&lt;/b&gt; diese von der UN bestätigte Selbstständigkeit aus. Der neue Staat ging aus einem Teil des britischen Mandatsgebiets Palästina hervor. Die arabischen Staaten Ägypten, Transjordanien, Syrien, Libanon und der Irak griffen Israel noch am gleichen Tag an. Bis heute stellen einige Staaten und Organisationen Israels Existenz infrage.&lt;/span&gt;

&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start; font-style: normal;&quot;&gt;Und &lt;b&gt;ausgerechnet &lt;/b&gt;an diesem israelischen Unabhängigkeitstag im Jahre 2026 startet in Deutschland (dem Land der Täter) der Film &lt;b&gt;&quot;Palästina &#039;36&quot;&lt;/b&gt;.&amp;nbsp; In ihm erzählt
&lt;span style=&quot;text-align: start; font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;Annemarie Jacirs Spielfilm - so die Kritik und Rezension - einseitig vom Arabischen Aufstand 1936. Ein politisches Lehrstück im Deckmantel eines historischen Epos. Ganz bewusst ein Narrativ aus allein palästinensischer Sicht.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start; font-style: normal;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start; font-style: normal;&quot;&gt;&lt;b&gt;Zur expliziten Erinnerung:&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal; font-weight: 400;&quot; class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Wurzeln der Idee zur Gründung eines modernen jüdischen Staates reichen bis in das späte 19. Jahrhundert zurück. Angesichts des wachsenden &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal; font-weight: 400;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Antisemitismus&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;link-preview moze-gigantic&quot; style=&quot;font-style: normal; font-weight: 400;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;in Europa wuchs insbesondere unter jüdischen Intellektuellen der Zuspruch für die Idee einer eigenen „Heimstätte“ für Jüdinnen und Juden. Als Begründer des politischen Zionismus (ein ursprünglich neutraler Begriff, der heute beabsichtigt negativ besetzt wird)&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&amp;nbsp;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;gilt der in 1860 Budapest geborene Publizist T&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;link-preview&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;heodor Herzl.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div aria-live=&quot;polite&quot; class=&quot;link-preview__popup-wrapper&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Er hatte die zunehmend judenfeindliche Stimmung in Österreich während der 1880er-Jahre selbst erlebt. Als Korrespondent für die Wiener Zeitung &quot;Neue Freie Presse&quot; berichtete er Ende 1894 aus Frankreich über die&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal; text-align: start;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;link-preview&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/30051/der-fall-dreyfus-und-die-folgen/&quot; class=&quot;styled-link styled-link--internal&quot; aria-describedby=&quot;link-preview-16644a90-4d06-11f1-9752-311121e23552&quot; style=&quot;text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Dreyfus-Affäre&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;,&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal; text-align: start; font-weight: 400;&quot; class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; in deren Folge ein französischer Offizier jüdischen Glaubens &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal; text-align: start;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;rechtswidrig&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start; font-weight: 400;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; wegen Landesverrat verurteilt wurde.&lt;/span&gt;&lt;p style=&quot;font-style: normal;&quot;&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-style: normal; font-weight: 400;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Affäre führte zu einem Erstarken des Antisemitismus in Teilen der Bevölkerung und zu einer tiefen politischen Spaltung in Frankreich. Herzl bekannte später, dass ihn erst der Dreyfus-Prozess zu einem Zionisten gemacht habe. Er habe erkannt, dass die bisherigen Emanzipations- und Integrationsversuche der jüdischen Bevölkerung in Europa vergeblich gewesen seien. Ein künftiges Zusammenleben auf der Basis &quot;gegenseitigen Verständnisses und gegenseitiger Duldung&quot; sah er als unmöglich an. Damit sollte er leider Recht behalten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start;&quot;&gt;&lt;p class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;i style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;&lt;b&gt;Übersetzung ins moderne Hebräisch (Ivrit)&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;&lt;b&gt;ב-14 במאי 2026, מדינת ישראל חוגגת 78 שנה לעצמאותה. ב-14 במאי 1948, הכריז דוד בן גוריון על עצמאות זו, אשר אושרה על ידי האו&quot;ם. המדינה החדשה קמה מחלק משטח המנדט הבריטי בארץ ישראל. באותו יום ממש, תקפו המדינות הערביות מצרים, עבר הירדן, סוריה, לבנון ועיראק את ישראל. עד היום, מדינות וארגונים מסוימים ממשיכים לערער על זכות קיומה של ישראל.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;&lt;b&gt;ודווקא ביום העצמאות הישראלי הזה בשנת 2026, הסרט *פלסטין &#039;36* מוקרן בבכורה בגרמניה (ארץ העבריינים). בו - לדברי מבקרים וסוקרים - סרטה העלילתי של אנמרי ג&#039;סיר מציג תיאור חד-צדדי של המרד הערבי של 1936. זהו יצירה דידקטית פוליטית במסווה של אפוס היסטורי - נרטיב שנוצר במכוון מנקודת מבט פלסטינית בלעדית.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;&lt;b&gt;כתזכורת מפורשת:&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;&lt;b&gt;שורשי הרעיון להקים מדינה יהודית מודרנית נעוצים בסוף המאה ה-19. לנוכח האנטישמיות הגוברת באירופה, גברה התמיכה ברעיון של &quot;מולדת&quot; ייעודית לעם היהודי - במיוחד בקרב אינטלקטואלים יהודים. תאודור הרצל - פובליציסט שנולד בבודפשט בשנת 1860 - נחשב למייסד הציונות הפוליטית (מונח שבמקור ניטרלי במשמעותו, אם כי כיום לעתים קרובות חדור במכוון קונוטציות שליליות).&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;&lt;b&gt;הוא היה עד באופן אישי לאווירה האנטי-יהודית העוינת הגוברת באוסטריה במהלך שנות ה-80 של המאה ה-19. בסוף 1894, בעת ששירת ככתב בצרפת עבור העיתון הווינאי *Neue Freie Presse*, הוא דיווח על פרשת דרייפוס - אירוע בו הורשע שלא בצדק קצין צבא צרפתי בעל דת יהודית בבגידה.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;&lt;b&gt;הפרשה הציתה התעוררות מחודשת של אנטישמיות בקרב חלקים מהאוכלוסייה וגרמה לקרע פוליטי עמוק בתוך צרפת. הרצל הודה מאוחר יותר כי משפט דרייפוס הוא שהפך אותו לציוני. הוא הבין שניסיונות קודמים של שחרור ואינטגרציה מצד האוכלוסייה היהודית באירופה היו לשווא. הוא ראה כל דו-קיום עתידי המבוסס על &quot;הבנה הדדית וסובלנות הדדית&quot; כבלתי אפשרי. למרבה הצער, הוא התגלה כצדק.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;--------------------------------------------------&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href=&quot;https://www.epd-film.de/filmkritiken/palaestina-36&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;https://www.epd-film.de/filmkritiken/palaestina-36&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Original-Titel:&amp;nbsp;Palestine 36&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Filmstart in Deutschland:&amp;nbsp;14.05.2026&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ein Mann mit angeklebtem Bart tritt vor ein Mikrofon, sagt ein paar Worte, dann verschwindet er wieder im Hintergrund. Es ist einer der seltenen Momente, in denen in &lt;/span&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;»&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Palestine 36&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;« &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;überhaupt ein jüdischer Charakter zu sehen ist. Mehr Stimme wird ihm nicht zugestanden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Film der palästinensisch-amerikanischen Regisseurin Annemarie Jacir führt ins Jahr 1936, in die Anfangsphase des Arabischen Aufstands gegen die britische Mandatsmacht. Im Zentrum stehen mehrere Figuren, deren Wege sich lose kreuzen. Ein junger Mann schließt sich bewaffneten Gruppen an, die Anschläge auf britische Infrastruktur verüben. Ein Dorf gerät unter Druck, als Streik und Repression den Alltag lähmen. Kinder bewegen sich zwischen Neugier und Angst durch eine zunehmend militarisierte Umgebung. Parallel dazu agieren britische Offiziere, die Proteste überwachen, Razzien anordnen und mit wachsender Härte reagieren. Wiederkehrende Szenen zeigen Straßensperren, Hausdurchsuchungen, Verhaftungen und kollektive Bestrafungen. Einzelne Episoden verdichten sich zu Momenten eskalierender Gewalt, etwa wenn Dorfbewohner öffentlich gedemütigt oder ganze Gemeinschaften unter Generalverdacht gestellt werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das Problem liegt weniger in dem, was gezeigt wird, als in dem, was fehlt. Der Aufstand richtete sich historisch auch gegen die jüdische Bevölkerung. Im Film bleibt sie nahezu unsichtbar. Zwei Auftritte, kein nennenswerter Dialog. Diese Leerstelle ist nicht bloß Entscheidung für eine Perspektive, sondern eine bewusste Ausblendung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Auch die politische Zeichnung folgt klaren Linien. Britische Figuren verkörpern Macht und Härte, arabische Figuren Widerstand und Leid. Komplexere Dynamiken bleiben unterbelichtet. Landkäufe erscheinen als administrative Akte von oben, nicht als Ergebnis vielfältiger Inte­ressen. Führungsfiguren der damaligen arabischen Politik tauchen kaum greifbar auf.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Dabei zeigt der Film handwerklich durchaus Potenzial. Das restaurierte Archivmaterial fügt sich erstaunlich organisch ein, die Kamera findet eindrucksvolle Bilder, einige Darsteller geben ihren Rollen Gewicht. Ein kurzer humorvoller Moment, ein Junge nennt den Familien­esel Balfour, deutet an, welches erzählerische Spektrum möglich gewesen wäre.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;So aber wirkt das Ganze wie eine historische Folie für gegenwärtige Debatten. Begriffe, Bilder und Auslassungen bieten sich geradezu an oder nehmen es zumindest in Kauf, sich mühelos in heutige Konflikte übersetzen zu lassen. In einem Klima, in dem propalästinensische Proteste stark auf historische Narrative zurückgreifen, liefert der Film eingängige Bilder und klare Zuordnungen. Differenz würde da nur stören.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Als künstlerische Position mag das legitim sein. Als Annäherung an Geschichte ist es ärgerlich. Der dezente Hinweis auf Fiktion im Abspann ändert daran wenig. Wer hier historische Reflexion und Einordnung sucht, findet vor allem ein politisch motiviertes Framing.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;------------------------------------&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://www.tagesspiegel.de/kultur/palastina-36-im-kino-man-hatte-gerne-etwas-uber-den-nahostkonflikt-gelernt-15578703.html&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;tagesspiegel&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;„Palästina 36“ im Kino: Man hätte gerne etwas über den Nahostkonflikt gelernt&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das Drama &lt;b&gt;„Palästina 36“ erinnert an den Arabischen Aufstand von 1936, verzerrt aber die Fakten&lt;/b&gt;. Regisseurin Annemarie Jacir versucht gar nicht erst, die Gegenwart aus der Vergangenheit heraus zu erklären.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Eine Mutter und ihre Tochter beobachten eine Gruppe Menschen, die auf einer Anhöhe auf einer eingezäunten Baustelle mit Wachturm arbeiten. Zwischen den Erwachsenen spielen Kinder. Hier soll eine neue Siedlung entstehen. „Warum sind sie hierher gekommen?“, fragt die Tochter ihre Mutter. „Ihre Länder wollen sie nicht mehr.“ – „Aber warum?“, insistiert das Kind. „Ich weiß es auch nicht“, entgegnet die Mutter. Sie gehen zurück in ihr Dorf.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Dieser kurze Dialog am Anfang von Annemarie Jacirs historischem Drama „Palästina 36“ spiegelt auf frappierende Weise den Kenntnisstand des gesamten Films wider. Der erinnert an den Arabischen Aufstand in Palästina zwischen 1936 und 1939, bedient sich der wahren Begebenheiten aber nur so weit, als er ein paar Talking Points illustriert, die in gegenwärtigen Debatten über den Nahostkonflikt immer wieder bemüht werden. In „Palästina 36“ sind die jüdischen Neuankömmlinge die „Fremden“, als hätte nie zuvor ein Jude in der Region gelebt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;„Die Geschichte beginnt nicht am 7. Oktober“ gehört zu den Allgemeinplätzen, die nach den Anschlägen der Hamas im Oktober 2023 von Kritikern des Staates Israel immer wieder bemüht worden waren. Für Annemarie Jacir beginnt die Geschichte über das Verhältnis der jüdischen und der arabischen Bevölkerung im damaligen Mandatsgebiet Palästina im Jahr 1936.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Mitte der Dreißigerjahre hatte sich die Zahl der jüdischen Emigranten innerhalb weniger Jahre vervielfacht, und die britische Mandatsmacht machte den Neuankömmlingen zum Start in ihr neues Leben ökonomische Zugeständnisse. Das führte bald zu Spannungen und schließlich zu gewaltsamen Konflikten mit der verarmten arabischen Landbevölkerung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der komplizierte Nahostkonflikt wird fahrlässig vereinfacht&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das Problem mit dieser willkürlichen Form der Geschichtsschreibung beschreibt der Dialog zwischen Mutter und Tochter sehr treffend, denn er umkreist die große Leerstelle in „Palästina 36“. Der Grund dafür, dass „ihre Länder sie nicht mehr wollen“, war natürlich der zunehmende Antisemitismus in Europa Anfang der 1930er Jahre, über den im Film aber niemand spricht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Auch nicht darüber, dass es schon in den 1920er Jahren, also lange vor der großen Migrationswelle aus Europa, in Palästina zu antisemitischen Pogromen gekommen war. Oder dass der Auslöser des Arabischen Aufstands 1936 nicht etwa die Ermordung eines arabischen Bauern (wie im Film), sondern der gewaltsame Tod von zwei Juden gewesen war.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die jüdische „Irgun“-Miliz begann erst im Sommer 1938 mit gezielten Aktionen. „Palästina 36“ deutet hingegen an, dass die Bewaffnung der jüdischen Siedler bereits zwei Jahre zuvor begonnen hatte. Im Hafen von Jaffa wird eine große Waffenlieferung aus Belgien entdeckt, die an einen jüdischen Geschäftsmann adressiert war. Tatsächlich ereignete sich dieser Vorfall bereits im Herbst 1935, zu einem Zeitpunkt, als sich die jüdische Bevölkerung noch im Selbstverteidigungsmodus befand. Jacir verändert die Chronologie der Ereignisse immer wieder mal da, wo es in ihre Version der Geschichte passt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Film&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Palästina 36 (Filasṭīn 36) Palästina, UK, Frankreich, Katar, Saudi-Arabien 2025. Regie und Buch: Annemarie Jacir. Mit: Yasmine Al Massri, Karim Daoud Anaya, Hiam Abbass, Robert Aramayo, Jeremy Irons, Billy Howle, Dhaffer L’Abidine. 121 Minuten. Kinostart: 14. Mai&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Diese Details sind im größeren Kontext des historischen Unrechts, das der arabischen Bevölkerung von den 1930er Jahren bis in die Gegenwart angetan wurde und wird, jedoch alles andere als Marginalien. Die Fakten bewusst auszublenden oder zu verdrehen, wirft ein fragwürdiges Licht auf einen Film, der eigentlich dabei helfen könnte, ein wichtiges Kapitel in diesem unendlich komplizierten Konflikt besser zu verstehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es war nicht zuletzt der jüdisch-amerikanische und dezidiert israelkritische Journalist Oren Kessler, Autor des Standardwerks „Palästina 1936: Der Große Aufstand und die Wurzeln des Nahostkonflikts“ (auf Deutsch erschienen im Hanser Verlag), der eine Fundamentalkritik daran äußerte, wie sich Jacirs Film zugunsten einer einseitigen Interpretation der Geschichte über die Faktenlage hinwegsetzt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Jüdische Sprechrollen kommen im Film nicht vor&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Dass die Konfliktlinien, die im „Großen Aufstand“ zutage traten, auch innerhalb der arabischen Community verliefen, spart „Palästina 36“ zumindest nicht ganz aus. Am Anfang kommt der Bauernsohn Yusuf (Karim Daoud Anaya) mit dem Zug in Jerusalem an, um einen Job bei dem wohlhabenden Verleger Amir (Dhaffer L’Abidine) anzutreten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;In seinem Dorf begegnet man Yusufs Ausflügen „in die Stadt“ mit Misstrauen. Amir führt den Jungen in den Muslimrat ein, wo er den arabischen Honoratioren die Sichtweise der Landbevölkerung nahebringen soll. Der Rat steht den Plänen eines Generalstreiks der Arbeiter, der die politische Stimmung und die wirtschaftliche Situation der Bevölkerung weiter verschlechtern würde, kritisch gegenüber.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das Komitee ist auch das Bindeglied zu den britischen Verwaltern, in Person des Hochkommissars Arthur Wauchope (Jeremy Irons) und des Diplomaten Thomas Hopkins (Billy Howle), einem Vertrauten der Journalistin Khuloud (Yasmine Al Massri). Sie ist die Ehefrau des Verlegers Amir und eine eloquente Verfechterin der arabischen Unabhängigkeit – darf aber nur unter einem Männernamen schreiben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es gibt in „Palästina 36“ also die guten und die bösen Briten, die aufrechten Araber, die sich für die Freiheit einsetzen, und die, die ihr eigenes Volk verraten. Nur Juden kommen im Film gar nicht vor, buchstäblich. Ihre Interessen werden vertreten von den Briten, der grausam auftretenden Miliz der Special Night Squad unter dem Befehl des rassistischen Captain Wingate (Robert Aramayo). Die Briten sind es auch, die im Film per Dekret bestimmen, dass den Arabern ihr Land weggenommen und an die Juden abgegeben wird.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Tatsächlich haben in den 1930er Jahren – ganz im Gegensatz zu 1948 – einige arabische Großgrundbesitzer durch Landverkäufe an Juden gutes Geld verdient. In Anbetracht der Vielzahl von Figuren und Perspektiven auf die Wurzeln des Nahostkonflikts in „Palästina 36“ sind diese Auslassungen schon bemerkenswert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Eine gewagte antisemitische Verschwörungstheorie&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Erfindung des (halb-fiktiven) Muslimrats ist besonders bezeichnend für das Geschichtsverständnis von „Palästina 36“. Vorbild ist das Arabische Hohe Komitee, das 1936 von Muhammad Amin al-Husayni, besser bekannt als der „Mufti von Jerusalem“, gegründet worden war. Al-Husayni vertrat eine radikale Position gegen die Einwanderung der jüdischen Migranten und pflegte schon 1933 enge Kontakte zur NS-Elite in Deutschland. In den 1940er Jahren war er das wichtigste Sprachrohr der Nazis im arabischen Raum.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Bei Jacir ist der Muslimrat eine Marionette der Zionist Commission for Palestine, die die arabischen Eliten dafür bezahlt, projüdische Propaganda zu verbreiten. Khuloud findet im Schreibtisch ihres Mannes Quittungen für dessen Dienste. Eine gewagte antisemitische Verschwörungstheorie, die kaum weiter von der Realität entfernt sein könnte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Immer wieder versucht Jacir in „Palästina 36“, den Gegensatz von Arabern und Juden über die Landschaft herzuleiten. „Es ist die Beziehung zwischen uns und unserem Land. Das Werk von jahrtausenderlanger Arbeit“, heißt es einmal aus dem Off. Im Stil eines Prestige-Historiendramas verschwindet die harte Realpolitik hinter den schwelgerischen Landschaftsimpressionen der &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;französischen Kamerafrau Hélène Louvart&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;: Baumwollfelder im Sonnenlicht, die kargen Berge, in denen sich die Rebellen verstecken, prächtige Orchideenhaine.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Doch es gab eine Zeit vor 1936, in der Araber und Juden die Orangenplantagen im „gelobten Land“ noch Seite an Seite kultiviert haben. Die Zerstörung dieser Industrie erzählt der Dokumentarfilmer Eyal Sivan in „Jaffa, the Orange’s Clockwork“ von 2009. Vor 15 Jahren war es schon schwer genug, von der gemeinsamen Geschichte von Juden und Arabern zu erzählen. Inzwischen scheint es nahezu unmöglich geworden zu sein.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;

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                <title>Befreiung KZ-Birnau am Bodensee / Gedenkveranstaltung am 9. Mai 2026</title>
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                <pubDate>Sun, 03 May 2026 12:23:00 +0000</pubDate>
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