<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?>
<rss version="2.0">
    <channel>
        <title>Schussental-Medial - 🕎 ISRAEL/NAHOST</title>
        <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/israelnahost/</link>
        <description>Schussental-Medial - 🕎 ISRAEL/NAHOST</description>
                    <item>
                <title>Vergabe des Friedensnobelpreises 2026: Wenn Symbole dunkle Zeiten heraufbeschwören und eine Ehrung zur politischen Botschaft werden lassen ...</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/israelnahost/params/post/5325522/vergabe-des-friedensnobelpreises-2026-wenn-symbole-dunkle-zeiten-heraufbesc</link>
                <pubDate>Sat, 10 Oct 2026 12:20:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;text-align: start; font-weight: 300; font-style: normal&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;Stefan Weinert, Blog &quot;Schussental-Medial&quot;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es gibt Momente, in denen eine Auszeichnung nicht nur eine Person ehrt, sondern eine ganze – in diesem Fall &quot;tief-dunkele&quot; – historische Erzählung aktiviert und diese Erzählung den Preis, der vergeben wurde, überlagert, ihn politisch auflädt und ihn in eine symbolische Richtung lenkt, die weit über die Intention der Jury hinausgeht. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Verleihung des Friedensnobelpreises 2026 an Frau &lt;b style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start; font-style: normal&quot;&gt;Navanethem &lt;/span&gt;Pillay&lt;/b&gt; gehört zu dieser&amp;nbsp; Kategorie.&amp;nbsp; Nicht, weil Pillay den Preis nicht verdient hätte – ihre jahrzehntelange Arbeit für Menschenrechte, gegen Folter und für die Rechte von Frauen, Minderheiten und Verfolgten ist unbestritten und gehört zu den beeindruckendsten juristischen Biografien unserer Zeit. Sondern weil die Personalie, die Art und Weise der Ehrung, der Ort der Bekanntgabe und die Wortwahl der Preisträgerin eine symbolische Überlagerung erzeugen, die politisch und historisch kaum zu entwirren ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Ort der Bekanntgabe – Saal 600, jener Raum der Nürnberger Prozesse – ist kein neutraler Rahmen. Er ist ein moralischer Resonanzkörper. Wer dort auch noch geehrt wird, wird unweigerlich in Beziehung zu den historischen Verbrechen gesetzt, die dort verhandelt wurden. Die Jury wusste das. Pillay wusste das. Und die Welt wusste es in dem Moment, in dem die Nachricht über die Bühne ging. Saal 600 ist kein Ort, an dem man beiläufig einen Preis vergibt. Er ist ein Ort, an dem Geschichte spricht, auch wenn niemand ein Wort sagt. Und genau deshalb ist die Entscheidung, die Bekanntgabe dort zu inszenieren, nicht nur ein symbolischer Akt, sondern ein politischer Kommentar – ob beabsichtigt oder nicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Frau Navi Pillay selbst hat in einem Interview mit der &quot;Tagesschau&quot; betont, die Nürnberger Prozesse hätten sie „inspiriert“, überhaupt für Menschenrechte einzutreten. Das mag biografisch stimmen. Es ist nachvollziehbar, dass eine Juristin, die ihr Leben dem internationalen Recht gewidmet hat, sich auf die Geburtsstunde der modernen Völkerstrafrechtsprechung bezieht. Doch Inspiration ist das eine, Gleichsetzung das andere. Und genau hier beginnt die Irritation. Denn wer sich auf Nürnberg beruft, während er gleichzeitig Begriffe wie „Genozid“ und „Apartheid“ im Kontext des aktuellen Nahostkonflikts in Bezug auf Israel, den Staat der Juden, verwendet, setzt eine historische Linie, die nicht nur juristisch heikel ist, sondern politisch explosiv.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Diese Begriffe sind keine rhetorischen Verstärker. Sie sind juristische Kategorien, deren Anwendung strengen Kriterien unterliegt. Sie sind – im wahrsten Sinne des Wortes – Anklagebegriffe. Und sie entfalten eine Wirkung, die weit über die Absicht der Sprecherin hinausgeht. Wenn eine ehemalige UN‑Menschenrechts-Kommissarin sie verwendet, dann hören Staaten, Organisationen und Medien nicht nur eine Meinung, sondern eine Vorverurteilung. Und genau das ist das Problem: Der Internationale Strafgerichtshof hat seine Untersuchungen noch nicht abgeschlossen. Es gibt keine abschließende juristische Bewertung. Doch Pillays Worte klingen, als sei das Urteil unter ihrer Führung der Kommission bereits gesprochen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Dass Israel darauf scharf reagiert, ist nicht überraschend. Ein Staat, der nach dem 7. Oktober 2023 in einem tiefen Trauma handelt, reagiert empfindlich auf jede Form von moralischer oder juristischer Einordnung, die seine Handlungen in die Nähe historischer Verbrechen rückt. Das ist keine politische Position, sondern eine psychologische Realität. Die Shoah ist kein fernes Ereignis, sondern ein kollektives Gedächtnis, das jede Bedrohung, jede Gewalt, jede existenzielle Krise in einem besonderen Licht erscheinen lässt. Die Shoah ist Teil der jüdischen DNA. Das zeigen Forschungen der Epigenese eindeutig. Wer in diesem Kontext mit Begriffen operiert, die aus der juristischen Auseinandersetzung mit der Shoah stammen, muss sich der Wirkung bewusst sein.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start; font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;Israel hat die Verleihung des Friedensnobelpreises an die südafrikanische Juristin scharf kritisiert. Das Nobelpreiskomitee habe &quot;die größte Lüge des 21. Jahrhunderts&quot; belohnt, hieß es in einer Stellungnahme des israelischen Außenministeriums auf X. &quot;Joseph Goebbels applaudiert bestimmt aus der Hölle&quot;, fügte das Ministerium mit Blick auf den NS-Reichspropagandaminister hinzu. (&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start; font-style: normal&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://www.msn.com/de-de/nachrichten/other/joseph-goebbels-applaudiert-israel-%C3%BCbt-scharfe-kritik-an-friedensnobelpreis-f%C3%BCr-pillay/ar-AA2dUmTs?ocid=msedgntp&amp;amp;pc=EDGEDSE&amp;amp;cvid=6aca19a9a2db482583d8cf6f2b641f2a&amp;amp;ei=12&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Quelle: n-tv&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start; font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;)&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Frau Pillay ist eine erfahrene Juristin. Sie kennt diese Wirkung. Und dennoch verwendet sie die Begriffe mit einer Selbstverständlichkeit, die irritiert. Im Interview mit der &quot;Tagesschau&quot; fällt zudem auf, wie häufig sie das „Ich“ benutzt und betont – mehr als zwei Dutzend Mal (25). Das ist kein Zufall. Es wirkt wie eine rhetorische Selbstvergewisserung, ein Versuch, Kritik an ihrer Person, ihrer Verurteilung Israels als Völkermörder zu rechtfertigen und Kritik an der Preisvergabe im Voraus zu neutralisieren. Doch die Kritik richtet sich nicht gegen ihre Biografie, sondern gegen die symbolische Konstellation, die durch das Osloer Komitee, den Preis selbst, Ort und Wortwahl entsteht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Denn die Ehrung im Saal 600 ist nicht nur eine Auszeichnung. Sie ist eine Setzung. Sie stellt Pillays Arbeit in einen historischen Rahmen, der zwangsläufig Assoziationen weckt, die weit über die Intention der Jury hinausgehen. Und sie erzeugt eine politische Botschaft, die – ob gewollt oder nicht – als moralische Bewertung des aktuellen Konflikts gelesen wird. Genau das macht die Entscheidung so problematisch. Der Nobelpreis soll Brücken bauen, nicht Frontlinien markieren. Doch 2026 markiert er eine Frontlinie, und zwar eine, die durch die Wahl des Ortes und die Wortwahl der Preisträgerin schärfer gezogen wurde, als es nötig gewesen wäre.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es wäre möglich gewesen, Pillays jahrzehntelange Arbeit zu würdigen, ohne sie in den Schatten der Nürnberger Prozesse zu stellen. Es wäre möglich gewesen, ihre Verdienste hervorzuheben, ohne Begriffe zu verwenden, die im laufenden Verfahren des Internationalen Strafgerichtshofs eine Vorverurteilung Israels darstellen. Es wäre möglich gewesen, die politische Wirkung der Ehrung zu entschärfen, statt sie zu verstärken. Doch die Jury hat sich anders entschieden. Und Pillay hat diese Entscheidung nicht nur angenommen, sondern durch ihre Wortwahl bestätigt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das schmälert ihre Lebensleistung nicht. Pillay hat sich über Jahrzehnte für Menschenrechte eingesetzt, oft unter schwierigen Bedingungen, oft gegen mächtige Gegner. Sie hat Missstände benannt, wo andere geschwiegen haben. Sie hat Opfer geschützt, wo Staaten versagt haben. Diese Arbeit verdient Respekt. Doch Respekt bedeutet nicht, jede symbolische Entscheidung unkritisch zu akzeptieren. Gerade weil Pillay eine bedeutende Juristin ist, muss man die Wirkung ihrer Worte ernst nehmen. Gerade weil sie eine moralische Autorität ist, muss man die Symbolik der Ehrung hinterfragen. Und gerade weil der Nobelpreis eine globale Wirkung entfaltet, muss man die Verantwortung betonen, die mit ihm einhergeht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Friedensnobelpreis 2026 ist deshalb ein paradoxes Ereignis: eine Ehrung, die eine große Juristin würdigt – und gleichzeitig eine symbolische Linie überschreitet, die den Preis politisch auflädt, historisch überfrachtet und moralisch missverständlich macht. Es ist ein Preis, der Pillays Lebenswerk anerkennt – und zugleich eine Debatte eröffnet, die weit über ihre Person hinausgeht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Vielleicht ist das die eigentliche Lehre dieses Jahres: Dass Symbole lauter sprechen als Laudationes. Dass Orte Botschaften senden, auch wenn niemand sie ausspricht. Und dass Worte, die juristische Kategorien berühren, nicht nur beschreiben, sondern deuten – manchmal stärker, als es der Sprecherin bewusst ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Nobelpreis sollte Brücken bauen. 2026 hat er eine historische Resonanzkammer geöffnet, in der die Töne schwerer sind als die Absicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;br class=&quot;Apple-interchange-newline&quot;&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Die DEMOKRATIE und ihre frühen Wurzeln in der Geschichte Israels ...</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/israelnahost/params/post/5320468/page</link>
                <pubDate>Mon, 05 Oct 2026 13:16:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;text-align: start; font-weight: 300; font-style: normal&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;Schussental-Medial-Internetblog&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;&lt;u&gt;Demokratie.&lt;/u&gt;&lt;/b&gt; Ein großes Wort. Die alten Griechen seien die Erfinder dieser Staatsform, heißt es. In den Jahren 508 (Kleisthenes) bis 332 v. Chr. (Tod Alexanders des Großen) entwickelte sich dort tatsächlich die &quot;Volksherrschaft&quot;. Doch – wer hätte das gedacht – bereits im alten Israel (die Zeitspanne etwa vor dem Jahr 1020 v. Chr.) gab es starke&amp;nbsp; demokratische Ansätze in Jerusalem und im Land am Jordan.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Darüber schreibt &lt;b style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;Joachim Kühne&lt;/b&gt; &lt;b style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;*)&lt;/b&gt;, ein Oberstudienrat i.R. aus dem norddeutschen Erfde (Schleswig-Holstein) zum &lt;b style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;Nationalfeiertag Israels und zum &quot;Tag des Gesetzes&quot; am 3. Oktober 2026&lt;/b&gt; in einem Gastbeitrag für diesen Blog. &lt;u&gt;Anmerkung:&lt;/u&gt; Der jüdische &quot;Nationalfeiertag&quot; fiel im Jahr 2023 auf den&lt;b style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt; 7. Oktober ...&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;-----------------------------------------------------------------------&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;*) Von Joachim Kühne&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&quot;Nachdem Gott sein Volk aus Ägypten geführt hatte, gab sich Israel nach und nach 613 Gesetze und feiert bis heute den &quot;Tag der Gesetze&quot;, Simchat Tora. Es ist ein fröhliches Fest, weil dieses Volk nicht mehr der Willkür der damaligen Ägypter ausgeliefert war. Das eigene Gesetz war der Beleg der Freiheit und es begann die Zeit der Richter. Das Volk hatte keinen König oder Ähnliches, und bis heute hat das oberste Gericht in Israel das letzte Wort. Gerade hat es das kurz vor der Auflösung der Knesset verabschiedete Gesetz zur Befreiung der Bibelschüler vom Wehrdienst als nicht dem Gleichheitsgrundsatz entsprechend zurückgewiesen. Was hat das mit uns zu tun?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;Ich erzähle Ihnen eine Geschichte:&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Bäume gingen hin, um einen König über sich zu salben und sprachen zum Ölbaum: Sei unser König! Aber der Ölbaum antwortete ihnen: Soll ich meine Fettigkeit lassen, die Götter und Menschen an mir preisen, um über den Bäumen zu schweben?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Da fragten die Bäume den Feigenbaum, aber der Feigenbaum sprach: Soll ich meine Süßigkeit und meine gute Frucht lassen , um …&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Da fragten die Bäume den Weinstock, aber der Weinstock sprach: Soll ich meinen Wein lassen, der die Menschen fröhlich macht , um…&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Da sprachen alle Bäume zum Dornbusch: Komm Du und sei unser König! Der Dornbusch sprach zu den Bäumen: Ist es wahr, dass ihr mich zum König über euch salben wollt, so kommt und bergt euch in meinem Schatten; wenn nicht, so gehe Feuer vom Dornbusch aus und verzehre die Zedern des Libanon.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das Volk will also einen König haben, einen, der über es herrscht. Aber alle, die für das Volk etwas Positives darstellten, weigern sich, ihre positiven Eigenschaften aufzugeben, um über das Volk zu herrschen. Es gibt eine Bibelstelle (Nehemia 8), da heißt es nach der Lesung der Gesetze, als das Volk sich seiner Fehler bewusst wurde: Nun geht hin, esst fette Speisen und trinkt süße Getränke. Wie wäre das ohne Ölbaum, Feigenbaum und Weinstock aber möglich?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das also sind die Kriterien der Bibel an solche, die herrschen wollen: Sind ihre Eigenschaften nützlich für die Menschen? Und dann kommt der Dornbusch und der Schreiber dieses Teils des &quot;Buches der Richter&quot; und greift in den &lt;i&gt;Senftopf der Satire&lt;/i&gt;, denn so ein Busch wirft keinen Schatten, ja, er verträgt auch keinen Schatten. Zudem wird er nur zirka 1,20 m groß; man muss sich also klein machen, um sich unter ihm zu bergen, und er stellt Ansprüche: Kommt man seinen Wünschen nicht nach, droht er mit Feuer. Dazu muss man wissen, dass der gemeinte Busch wegen seiner Öle zur Selbstentzündung neigt und er droht mit der Vernichtung der berühmten Zedern des Libanon.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;Für unsere Demokratie heißt das:&lt;/b&gt; Lassen wir jeden das tun, wozu er befähigt ist und womit er sich auskennt, oder dulden wir Leute über uns, die keine Fachleute sind und auch noch Ansprüche stellen?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Immer wenn Letzteres passiert, werden die berühmten Zedern des Libanon, unter denen sich viele bergen können, verbrannt; der Mensch hinterlässt hinter sich verbrannte Erde wie 1945 oder oder oder … Ist nun eine Rückkehr in die königsfreie Zeit der Richter möglich, eine Zeit des willkürfreien Gesetzes?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ich denke, das sollte die Grundlage unserer Demokratie sein und diese Grundlage sollte gründlich entstaubt werden! Sie sollte sich wieder an der Bibel orientieren, denn wir leben ja im christlich-jüdischen Abendland. Da kann das alles, abgesehen vom Grundgesetz, auf vier Aufträge zusammenschrumpfen:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul style=&quot;text-align: start; font-weight: 300; font-style: normal&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Lass los, die du mit Unrecht gebunden hast,&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;lass frei, auf die du das Joch gelegt hast,&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;gib frei, die du bedrückst,&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;reiß jedes Joch, heute würden wir sagen: Vorschrift, weg !&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der moderne Mensch spricht da vom &lt;b style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;Bürokratieabbau&lt;/b&gt;. Dies wäre der erste Streich und der zweite folgt sogleich: &lt;b style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;Brich dem Hungrigen dein Brot&lt;/b&gt;; das besitzanzeigende Fürwort gilt es zu beachten. Dieses „Dein“ richtet sich ganz demokratisch an alle Besitzenden. Da gibt der Ölbaum sein Öl, der Feigenbaum seine Süße und der Weinstock seine Fröhlichkeit; deshalb ist Kultur eine Grundlage der Demokratie.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Damit sind wir beim ersten Beispiel, wie Juden sich in unsere Demokratie einbringen: Ida Ehre gründete 1945 die Kammerspiele in Hamburg. Sie hatte 12 Jahre Berufsverbot! Wer kam, erzählte meine Mutter, musste ein Brikett mitbringen, damit geheizt werden konnte. Es gibt den Hunger nach Kultur, den Hunger nach Gemeinschaft, den Hunger, den nur der beschreiben kann, der ihn kennt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Dies war der zweite Streich, doch der dritte folgt sogleich : &lt;b style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;Die ohne Obdach sind, führe ins Haus!&lt;/b&gt; Das ist an keinen Reibach/Gewinn gebunden. Da gab es einen Pater in Frankreich, der Leerstand für Obdachlose requirierte. Was für ein klarer Auftrag. Mit anderen Dingen hat dieser Abbe Pierre leider seinen Ruf zerstört.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Dies war der dritte Streich, doch der vierte folgt sogleich. &lt;b style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;Wenn Du einen nackt siehst, so kleide ihn.&lt;/b&gt; Jetzt kann man immer gute Gründe finden, warum ich keinen dieser vier Punkte umsetzen kann, aber dann darf ich zum zweiten Streich zurückkehren, zu diesem besitzanzeigenden Fürwort „Dein“: jedem von uns eignet etwas und ich komme zum zweiten Beispiel: In meiner Schule war Hassan, ein Kurde, der unglaublich Fußball spielte. Unsere Schulmannschaft war jahrelang unschlagbar, denn er brachte, was er konnte, anderen bei. Das war sein Brot, das er anderen brach. Ich denke, jeder von uns hat etwas, das den spezifischen Hunger anderer stillen kann, und wenn wir das tun, dann passiert etwas in uns: Dann wird das Licht der Liebe aus dir scheinen und deine Heilung schreitet rasch voran.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Dann zählt der Herr dich zu den Seinen, weil er in dir sich selbst erkennen kann.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Zugegeben, die letzten vier Zeilen finden Sie so nicht in der Bibel; sie sind von mir, aber ich denke, wenn wir anfangen, Richter 9 und Jesaja 58 in unsere Zeit zu transferieren, dann passiert zweierlei: Das erste Kriterium für den zu Wählenden wäre die Frage: Ist er nützlich für andere oder ist er ein Dornbusch der eigenen Eitelkeit und Gier? &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Gibt es unter den Lesern Basketballfans? Sagt Ihnen der Name Ralph Klein etwas? Das war ein Basketballtrainer, der Auschwitz überlebt hatte, und dann hat er in den neunziger Jahren die deutsche Nationalmannschaft trainiert. Damals gab es die erste Blüte des deutschen Basketballs; sie wurden 1987 Europameister. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;„Draußen vor der Tür“ wurde in Ida Ehres Kammerspielen uraufgeführt; Ignatz Bubis, der Vorsitzende des Zentralrats der Juden, war 1993 ein möglicher Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten. Igor Levit macht Musik mit Danger Dan, aber sonst werde ich niemanden nennen, denn jeder muss selbst wissen in diesen unseren Zeiten, wie weit er sich aus dem Fenster lehnt und in Gefahr begibt, aber wenn man uns lässt, dann versuchen wir unserem Auftrag der Mitzwa gerecht zu werden, d.h. anderen wohl zu tun. Das fängt bei Stresemann an und hört bei Orenstein und Koppel auf, die Lokomotiven bauten.&quot;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;Joachim Kühne (c)&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Kolumne des Gedenkens zum --&gt; &quot;7. Oktober&quot;: Der Morgen, an dem eine Nation brutal zerrissen wurde, und der Morgen, an dem das Unvorstellbare zurückkehrte.</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/israelnahost/params/post/5319885/7-oktober-2023-der-morgen-an-dem-eine-nation-brutal-zerrissen-wurde-und-der</link>
                <pubDate>Sun, 04 Oct 2026 13:56:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;div style=&quot;font-weight: 300; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;Stefan Weinert, Blogger Schussental-Medial&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;div style=&quot;font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge moze-important&quot;&gt;Einen entsprechenden Brief per E-Mail habe ich an den Herrn Bundespräsidenten und Frau Bundestagspräsidentin gesendet. Siehe in der Anlage zu diesem Artikel *)&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18px;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Am 7. Oktober &lt;/span&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;2023&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;, dem jüdischen Nationalfeiertag Simchat Tora und Tag der Freude, des Tanzes und der Ausgelassenheit, drangen mehr als 3.000 Kämpfer der Hamas und anderer palästinensischer Terrorgruppen über Land, Luft und See nach Israel ein. Sie überfielen Kibbuzim, Wohnhäuser und ein Musikfestival. Am Ende dieses Tages sind rund 1.200 Menschen tot — über 800 davon Zivilist/innen, darunter Kinder. Es ist kein „Angriff“, kein „Konflikt“. Es ist ein Massaker.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit;&quot;&gt;Das Unvorstellbare &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;gmail_default moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit;&quot;&gt;(die Shoah) &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit;&quot;&gt;kehrt&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;gmail_default moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit;&quot;&gt;e&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit;&quot;&gt; an jenem Tag ins jüdische Leben &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;gmail_default moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit;&quot;&gt;zurück.&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit;&quot;&gt; Die Täter erschießen Familien in Schutzräumen, brennen Häuser nieder, foltern und vergewaltigen Frauen, verschleppen Kinder, demütigen Leichen. Menschenrechtsorganisationen wie Human Rights Watch und Amnesty International sprechen von Verbrechen gegen die Menschlichkeit — systematisch geplant, religiös aufgeladen, über Jahre vorbereitet. Das Wort „Zivilisationsbruch“ ist keine Metapher, sondern eine nüchterne Beschreibung.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit;&quot;&gt;Die Welt schaut weg. Drei Jahre später kreisen die Kameras über den Trümmern von Gaza. Hamas und mit ihr sympathisierende Terrorgruppen haben es in diesen 36 Monaten geschafft, Israel und das &quot;weltweite Judentum&quot; (Hitlerjargon) als grundsätzlich böse, brutal, als Terroristen und Völkermörder (erneut) zu stigmatisieren. Und alle Welt, auch die &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;gmail_default moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit;&quot;&gt;offizielle &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit;&quot;&gt;deutsche&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;gmail_default moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit;&quot;&gt; und vor allem &quot;linke&quot;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit;&quot;&gt;, fällt darauf herein und macht mit - bis hin zur UNO und dem Internationalen Strafgerichtshof. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;Der 7. Oktober taucht in offiziellen deutschen Gedenklisten nicht auf. Es gibt keine gesetzlich vorgeschriebene Halbmastbeflaggung, keinen offiziellen Trauertag, kein Ritual des Innehaltens. Mit einer Einschränkung. Deutschland flaggte auf Anordnung des Bundesinnenministers&amp;nbsp; am 7. Oktober &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;u&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;2025&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/u&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt; auf Halbmast. Die Beflaggung galt jedoch nur für Bundesbehörden in Berlin und Bonn. Es war und ist keine dauerhafte Regelung. Keine jährliche Halbmastbeflaggung. Keine bundesweite Gedenktradition. Wikipedia und andere offizielle seriöse Quellen führen den 7. Oktober nicht als Gedenktag auf. Gesellschaftliche Initiativen existieren — aber ohne staatliche Verankerung. Das Berliner Abendblatt berichtet über eine Friedensbotschaft eines Imams und eines Rabbiners, die gemeinsam zum 7. Oktober 2026 sprechen. Ein starkes Zeichen — aber kein staatlicher Akt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit;&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ergebnis:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; Deutschland hat &lt;/span&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;keinen offiziellen, dauerhaften Gedenktag&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; für die Opfer des 7. Oktober. Die Beflaggung 2025 ist ein &lt;/span&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;isolierter Schritt&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;, kein struktureller Wandel. &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;text-align: start; font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;In einem Land, das sich zu „Nie wieder“ verpflichtet hat, ist das eine schmerzhafte Inkonsistenz. Wer den 7. Oktober aus dem öffentlichen Gedächtnis streicht, relativiert dieses Massaker.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit;&quot;&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die &lt;/span&gt;&lt;b style=&quot;text-align: start; font-weight: bold; font-style: normal&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://www.change.org/p/shani-louk-platz-in-ravensburg-bundesweiter-aufruf-am-16-juli-2024&quot; target=&quot;_self&quot; style=&quot;text-decoration: none; font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Petition aus Ravensburg&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; vom Juli 2024, einen Platz in Ravensburg nach &lt;/span&gt;&lt;b style=&quot;text-align: start; font-weight: bold; font-style: normal&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Shani_Louk&quot; target=&quot;_self&quot; style=&quot;text-decoration: none; font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Shani Louk&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; zu benennen, die ihre deutschen Wurzeln in Ravensburg hat, wurde von der Stadtverwaltung abgelehnt — mit Allgemeinsätzen, ohne echte Auseinandersetzung mit der Bedeutung dieses Namens. &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot; class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;In einer Stadt, die sich gern als „weltoffen“ bezeichnet, ist diese Entscheidung ein schmerzhafter Widerspruch. Sie zeigt, wie schwer sich Deutschland tut, jüdisches Leid sichtbar zu machen — selbst dann, wenn es eine direkte Verbindung in die eigene Stadt gibt. Die Ablehnung ist mehr als eine kommunale Entscheidung. Sie ist ein Symptom.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot; class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Angehörigen der Ermordeten und Verschleppten wurden mit ihrem Schmerz allein gelassen. Dass dieser Tag im deutschen Kalender als Tag der Trauer und der Solidarität mit Israel und dem jüdischen Volk nicht existiert, ist ein Skandal.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 300;&quot;&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;1. Der Morgen des 7. Oktober: Chronik eines Zivilisationsbruchs&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;Es ist 6:29 Uhr, als die ersten Raketen aus Gaza in Israel niedergehen. Wenige Minuten später durchbrechen Terroristen den Grenzzaun, fliegen mit motorisierten Gleitschirmen über die Grenze, landen mit Booten an Stränden. Die Angriffe treffen Orte, die für das zivile Leben Israels stehen: Be’eri, Kfar Aza, Nahal Oz, Holit, Magen, Zikim, das Nova-Musikfestival.&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;gmail_default moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt; Shani Louk, eine jüdische Israelitin mit deutschen Wurzeln in Ravensburg, wird brutal ermordet.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;Human Rights Watch dokumentiert später:&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;„Die Angriffe waren weit verbreitet, systematisch und richteten sich gezielt gegen Zivilist/innen.“ (Quelle: HRW, 17.07.2024)&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;Die Täter gehen von Haus zu Haus. Sie werfen Granaten in Schutzräume, erschießen Familien, setzen Häuser in Brand und töten Menschen, die sich unter Betten verstecken. Auf dem Nova-Festival ermorden sie über 360 junge Menschen, viele von ihnen auf der Flucht, andere in Zelten, wieder andere in Autos, die sie in Brand setzen.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;2. Die konkreten Untaten: Was dokumentiert ist&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;Erschießungen und Brandanschläge&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;In Kfar Aza und Be’eri finden Rettungskräfte später ganze Familien, die in ihren Schutzräumen erschossen wurden. Häuser wurden angezündet, während Menschen darin noch lebten.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;Geiselnahmen und Folter&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;Mehr als 240 Menschen werden verschleppt — darunter Kinder, Frauen, Alte. Amnesty International schreibt:&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;„Die Geiselnahmen waren Teil eines systematischen Angriffs auf die Zivilbevölkerung.“ (Quelle: Amnesty, 2023)&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;Geiseln berichten von Schlägen, sexualisierter Gewalt, psychischer Folter, ständiger Todesangst.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;Sexualisierte Gewalt&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;Die Heinrich-Böll-Stiftung dokumentiert Zeug/innenberichte, Videoanalysen und forensische Hinweise:&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;„Es gibt eindeutige Belege für Gruppenvergewaltigungen, sexualisierte Folter und Demütigung.“ (Quelle: Böll-Stiftung, 30.04.2024)&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;Diese Gewalt war kein „Nebeneffekt“, sondern Teil der Strategie: Frauen sollten gebrochen, Familien traumatisiert und die israelische Gesellschaft destabilisiert werden.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;3. Planung, Ideologie, Todeskult&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;Jahrelange Vorbereitung&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;Sichergestellte Hamas-Dokumente zeigen Einsatzbefehle, Karten, Ziellisten, Trainingsprotokolle und Handbücher zur Geiselnahme. (Quelle: Exxpress, 2023)&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;Die Angriffe waren nicht spontan. Sie waren militärisch präzise geplant — mit dem Ziel, möglichst viele Zivilist:innen zu töten und zu entführen.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;Religiöse Rahmung&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;Interne Predigten und Fatwas rahmen die Gewalt als religiöse Pflicht. Frauen, Kinder, Alte werden nicht als Zivilist:innen gesehen, sondern als „legitime Ziele“.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;Symbolische Vernichtung&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;Der Historiker Hillay Zmora sagt:&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;„Die Hamas wollte die Kibbuzim als Orte des jüdischen Lebens symbolisch vernichten.“ (Quelle: Cicero, 2024)&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;Es ging nicht nur um die militärische Wirkung, sondern um die Zerstörung von Gemeinschaften, die Israel aufgebaut hat.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;4. Mythen und Fakten: Warum Wahrheit wichtiger ist als Horror-Propaganda&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;Der 7. Oktober ist ein Tag der Gräuel. Aber gerade deshalb braucht es Präzision.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;Kinder wurden getötet.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;Es ist gesichert, dass Kinder, auch Babys, getötet wurden — durch Schüsse, Explosionen und Brände. (Quelle: HRW, Amnesty)&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;Enthauptungen – ja, aber nicht „40 enthauptete Babys“.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;Es gab nachweislich Enthauptungen und schwere Verstümmelungen. Die spezifische Behauptung „40 enthauptete Babys“ ist jedoch nicht verifiziert und beruht auf missverstandenen Ersthelferberichten. (Quelle: Heute.at, 2023)&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;Babys im Backofen – umstritten, nicht belegt.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;Einzelne Ersthelfer berichten von einem verbrannten Baby in einem Ofen. Unabhängige forensische Bestätigungen fehlen. (Quelle: internationale Fact-Checks)&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;Warum das wichtig ist: Wer belegbare Gräuel mit unbestätigten Horrorgeschichten vermischt, macht die Wahrheit angreifbar. Die dokumentierten Verbrechen sind schlimm genug — sie brauchen keine Überhöhung.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;5. Die zweite Gewalt: Das Wegsehen nach dem Massaker&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;Asymmetrie der Bilder&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;Die Welt kennt die Drohnenbilder aus dem zerstörten Gaza. Aber die Bilder aus Be’eri, Kfar Aza, vom Nova-Festival — Schutzräume voller Leichen, ausgebrannte Häuser, zerstörte Familien — sind weit weniger präsent.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;Allein gelassene Trauer&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;Viele Israelis berichten, dass sie sich mit ihrem Trauma alleingelassen fühlen. Die tägliche Raketenbedrohung, die Geiseln, die Albträume, das zerbrochene Sicherheitsgefühl — international kaum wahrgenommen.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;6. Ein Vorschlag für den deutschen Kalender&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;Deutschland braucht den Gedenktag für die Opfer des 7. Oktober 2023.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;Nicht als „pro-israelisches Statement“. Nicht als „politische Positionierung im Nahostkonflikt“. Sondern als moralische Selbstverpflichtung:&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul style=&quot;font-weight: 400; text-align: start; font-style: normal;&quot;&gt;&lt;li style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;gegen antisemitischen Terror,&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;gegen die Relativierung von Gewalt,&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;li style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;gegen das Vergessen.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br style=&quot;text-align: start; font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold; text-align: start; font-style: normal;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-important moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;Der 7. Oktober gehört in den deutschen Kalender — als Tag der Trauer, der &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;gmail_default moze-important moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;Solidarität und&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-important moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt; der Klarheit.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br style=&quot;text-align: start; font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;&lt;br style=&quot;text-align: start; font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: 400; text-align: start; font-style: normal;&quot;&gt;Denn ein Land, das „Nie wieder“ sagt, darf nicht wegsehen, wenn das Unvorstellbare wieder geschehen ist - ansonsten es sich womöglich noch einmal ereignet!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 21px;&quot;&gt;--------------------------------------------------&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;*)&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Stefan Weinert&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;Ravensburg, 6. Oktober 2026&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Untere Burachstraße 94&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;88212 Ravensburg&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot;&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://schussental-medial.mozellosite.com/page/params/post/5319882/7-oktober-2023&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Trauerbeflaggung am 7. Oktober und offizieller Gedenktag in Deutschland&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Sehr geehrter Herr Bundespräsident, sehr geehrte Frau Bundestagspräsidentin, &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;sehr geehrte Damen und Herren Bundestagsabgeordnete!&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-gigantic moze-gigantic&quot;&gt;Drei Jahre nach dem verheerenden Massaker der Hamas am Volk &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Israels und an Menschen jüdischen Glaubens&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-gigantic&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; kreisen die Kameras über den Trümmern von Gaza und alle Welt jammert. Hamas und mit ihr sympathisierende Terrorgruppen haben es in diesen 36 Monaten geschafft, Israel und das &quot;weltweite Judentum&quot; (Hitlerjargon) als grundsätzlich böse, brutal, als Terroristen, &lt;/span&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Zerstörer und Völkermörder&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; (erneut) zu stigmatisieren. Und alle Welt, auch die &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;gmail_default gmail-moze-gigantic moze-gigantic&quot;&gt;offizielle &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-gigantic moze-gigantic&quot;&gt;deutsche&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;gmail_default gmail-moze-gigantic moze-gigantic&quot;&gt; und vor allem &quot;linke&quot;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-gigantic moze-gigantic&quot;&gt;, fällt darauf herein und macht mit - bis hin zur UNO und dem Internationalen Strafgerichtshof. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-gigantic moze-gigantic&quot;&gt;Der 7. Oktober taucht in offiziellen deutschen Gedenklisten nicht auf. Es gibt keine gesetzlich vorgeschriebene Halbmastbeflaggung, keinen offiziellen Trauertag, kein Ritual des Innehaltens. Mit einer Einschränkung. Deutschland flaggte auf Anordnung des Bundesinnenministers&amp;nbsp; am 7. Oktober &lt;/span&gt;&lt;u&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-gigantic moze-gigantic&quot;&gt;2025&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/u&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-gigantic moze-gigantic&quot;&gt; auf Halbmast. Die Beflaggung galt jedoch nur für Bundesbehörden in Berlin und Bonn. Es war und ist keine dauerhafte Regelung. Keine jährliche Halbmastbeflaggung. Keine bundesweite Gedenktradition! &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-gigantic moze-gigantic&quot;&gt;Wikipedia und andere offizielle seriöse - auch staatliche - Quellen führen den 7. Oktober nicht als Gedenktag auf. Gesellschaftliche Initiativen existieren — aber ohne staatliche Verankerung. Das Berliner Abendblatt berichtet über eine Friedensbotschaft eines Imams und eines Rabbiners, die gemeinsam zum 7. Oktober 2026 sprechen. Ein starkes Zeichen — aber kein staatlicher Akt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-gigantic moze-gigantic&quot;&gt;Ergebnis:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-gigantic moze-gigantic&quot;&gt; Deutschland hat &lt;/span&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-gigantic moze-gigantic&quot;&gt;keinen offiziellen, dauerhaften Gedenktag&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-gigantic moze-gigantic&quot;&gt; für die Opfer des 7. Oktober. Die Beflaggung 2025 ist ein &lt;/span&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-gigantic moze-gigantic&quot;&gt;isolierter Schritt&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-gigantic moze-gigantic&quot;&gt;, kein struktureller Wandel. In einem Land, das sich zu „Nie wieder“ verpflichtet hat, ist das eine schmerzhafte Inkonsistenz. Wer den 7. Oktober aus dem öffentlichen Gedächtnis streicht, relativiert dieses Massaker.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Deutschland braucht den Gedenktag für die Opfer des 7. Oktober 2023.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nicht als „pro-israelisches Statement“. Nicht als „politische Positionierung im Nahostkonflikt“. Sondern als moralische Selbstverpflichtung:&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-gigantic moze-gigantic&quot;&gt;- gegen antisemitischen Terror,&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-gigantic moze-gigantic&quot;&gt;- gegen die Relativierung von Gewalt,&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-gigantic moze-gigantic&quot;&gt;- gegen das Vergessen.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-gigantic&quot;&gt;&lt;br style=&quot;&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-important gmail-moze-gigantic moze-gigantic&quot;&gt;Der 7. Oktober gehört in den deutschen Kalender — als Tag der Trauer, der &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;gmail_default gmail-moze-important gmail-moze-gigantic moze-gigantic&quot;&gt;Solidarität und&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-important gmail-moze-gigantic moze-gigantic&quot;&gt; der Klarheit.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br style=&quot;&quot;&gt;&lt;br style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-gigantic moze-gigantic&quot;&gt;Denn ein Land, das „Nie wieder“ sagt, darf nicht wegsehen, wenn das Unvorstellbare wieder geschehen ist – sonst es sich womöglich noch einmal ereignet!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-gigantic&quot;&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Mit Respekt und Freundlichkeit,&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-gigantic&quot;&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Stefan Weinert&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;, Theologe aus Ravensburg &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-gigantic&quot;&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-gigantic moze-gigantic&quot;&gt;-----------------------------------------&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-gigantic&quot;&gt;&lt;span class=&quot;gmail-moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;PS - &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Bitte lesen Sie den unter &quot;Betreff&quot; verlinkten Artikel meines Blogs, um meine Argumentation besser nachvollziehen zu können. Vielen Dank dafür! &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;

&lt;br class=&quot;Apple-interchange-newline&quot;&gt;

&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>„Ab nach Auschwitz“: Keine Entschuldigung kann diesen Satz einfach auslöschen. - Antisemitismus und Queerfeindlichkeit aus Thüringen nach dem CSD-Anschlag</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/israelnahost/params/post/5285071/ab-nach-auschwitz-keine-entschuldigung-kann-diesen-satz-einfach-ausloschen-</link>
                <pubDate>Thu, 30 Jul 2026 12:06:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://haolam.de/artikel/Deutschland/65748/Ab-nach-Auschwitz-Keine-Entschuldigung-kann-diesen-Satz-einfach-auslschen.html&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;ha.olam&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ein Gastwirt aus Leinefelde-Worbis &lt;b&gt;[Thüringen] &lt;/b&gt;wünschte queeren Menschen nach Auschwitz und schrieb „weg mit euch“. Das Internationale Auschwitz-Komitee weist seine Entschuldigung zurück. Stadt und Landesgartenschau haben die Zusammenarbeit beendet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ein Gastwirt aus Leinefelde-Worbis schrieb unter ein Video von der Evakuierung des &lt;b&gt;Berliner Christopher Street Day: „Ab nach &lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Auschwitz&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; und weg mit euch.“&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Dieser Satz braucht keine großzügige Interpretation. Auschwitz steht für Entrechtung, Deportation und industriellen Massenmord. Wer Menschen dorthin wünscht und ihre Beseitigung fordert, veröffentlicht keine bloße Geschmacklosigkeit. Er benutzt die Sprache nationalsozialistischer Vernichtung gegen queere Menschen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nach öffentlicher Empörung löschte der Gastronom den Kommentar. Er entschuldigte sich und kündigte an, sich künftig mit &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Antisemitismus&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;, Queerfeindlichkeit und den Verbrechen des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen. Das Internationale Auschwitz Komitee hält diese Entschuldigung nicht für glaubhaft und nimmt sie ausdrücklich nicht an.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das Auschwitz Komitee findet klare Worte&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Christoph Heubner, Exekutiv-Vizepräsident des Internationalen Auschwitz-Komitees, wirft dem Gastwirt vor, queere Menschen mit dem Tod bedroht und die Verbrechen des Nationalsozialismus verherrlicht zu haben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Mann habe gewusst, wofür Auschwitz stehe. Er habe niemandem lediglich „auf den Fuß getreten“. Nach Heubners Bewertung habe er queeren Menschen mit Vernichtung gedroht. Wer „weg mit euch“ schreibe, beschwöre politische Verhältnisse herauf, die ein neues Auschwitz möglich machten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Diese harte Bewertung ist nachvollziehbar. &lt;b&gt;Der Satz fiel zudem unmittelbar nach einem tödlichen Anschlag auf eine queere Großveranstaltung.&lt;/b&gt; Während Menschen um eine Tote trauerten und zahlreiche Verletzte behandelt wurden, wünschte ein Geschäftsmann den Betroffenen ausgerechnet Auschwitz.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Eine Entschuldigung schafft keinen Anspruch auf Vergebung&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Menschen können ihre Haltung ändern. Auch jemand, der etwas Abscheuliches geschrieben hat, darf später Reue empfinden. &lt;b&gt;Doch eine nachträgliche Entschuldigung löscht den ursprünglichen Satz nicht und verpflichtet niemanden, wieder Vertrauen zu schenken.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das gilt besonders, wenn die Erklärung erst nach öffentlicher Kritik, Strafanzeigen und wirtschaftlichen Konsequenzen erfolgt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Betroffenen müssen die Entschuldigung nicht annehmen. Das Auschwitz-Komitee muss sie nicht akzeptieren. Kunden müssen nicht weiter ins Lokal einkehren. Unternehmen und öffentliche Einrichtungen müssen keine Geschäftsbeziehung fortsetzen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Eine Entschuldigung kann allenfalls der Anfang einer langen persönlichen Aufarbeitung sein. Sie ist kein Freispruch und keine Eintrittskarte zurück in die Normalität.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Stadt und Landesgartenschau ziehen die notwendige Konsequenz&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Stadt Leinefelde-Worbis und die Gesellschaft der Landesgartenschau haben die Patenschaft des Gastronomen mit sofortiger Wirkung beendet. Die Geschäftsführung bezeichnete den Kommentar als unerträglich und inakzeptabel. Eine weitere Zusammenarbeit sei trotz der späteren Entschuldigung nicht möglich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Diese Entscheidung ist richtig.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Eine öffentliche Veranstaltung, die alle Menschen unabhängig von Herkunft, Lebensweise oder Partnerschaft willkommen heißen will, kann nicht gleichzeitig einen Sponsor präsentieren, der queere Menschen nach Auschwitz wünscht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Abbruch einer Zusammenarbeit ist keine staatliche Vorverurteilung. Er ist eine klare gesellschaftliche Grenze. Wer öffentlich Vernichtungsrhetorik gegen eine Minderheit verbreitet, muss damit rechnen, Vertrauen, Ansehen und Geschäftspartner zu verlieren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Niemand besitzt einen Anspruch darauf, dass andere Menschen nach einem solchen Satz weiterhin bei ihm essen, ihn als Sponsor präsentieren oder mit ihm zusammenarbeiten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Antisemitismus und Queerfeindlichkeit treffen hier zusammen&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Kommentar richtete sich unmittelbar gegen queere Menschen. Zugleich missbrauchte er Auschwitz als Drohkulisse.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Damit verhöhnt der Satz auch die Erinnerung an die mehr als eine Million Menschen, die im deutschen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz ermordet wurden, vor allem Jüdinnen und Juden. &lt;b&gt;Auch homosexuelle Menschen wurden unter dem Nationalsozialismus verfolgt, entrechtet, in Konzentrationslager verschleppt und ermordet.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;„Ab nach Auschwitz“ ist deshalb keine gewöhnliche Beschimpfung. Der Satz greift queere Menschen mit der Erinnerung an den nationalsozialistischen Massenmord an.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wer so spricht, stellt sich selbst außerhalb des Grundkonsenses einer Gesellschaft, in der jeder Mensch das gleiche Recht auf Würde, Sicherheit und Leben besitzt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das bedeutet nicht, dem Verfasser seine eigenen Rechte oder seine Menschenwürde abzusprechen. Eine demokratische Gesellschaft darf nicht mit derselben Entmenschlichung antworten, die sie verurteilt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Sie darf ihm aber unmissverständlich zeigen, dass solche Äußerungen Folgen haben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Staatsanwaltschaft prüft den Kommentar&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nach Angaben des MDR sind bei der Polizei zwei Strafanzeigen eingegangen. Die Staatsanwaltschaft Mühlhausen leitet ein Ermittlungsverfahren ein und prüft, ob der Kommentar strafrechtlich relevant ist. Bis zu einer möglichen rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die strafrechtliche Bewertung obliegt den Ermittlungsbehörden und gegebenenfalls einem Gericht. Gesellschaftlich ist die Bewertung schon jetzt möglich: Der dokumentierte Wortlaut ist menschenverachtend und mit keiner normalen politischen Auseinandersetzung zu verwechseln.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Eine Entschuldigung kann diesen Satz nicht ungeschehen machen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und niemand darf von queeren Menschen oder den Vertretern der Auschwitz-Überlebenden verlangen, darüber hinwegzugehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Eine Flottille, die nicht nach Gaza fährt, sondern in unsere Köpfe</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/israelnahost/params/post/5268266/eine-flottille-die-nicht-nach-gaza-fahrt-sondern-in-unsere-kopfe</link>
                <pubDate>Wed, 17 Jun 2026 13:59:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die nächste Gaza‑Flottille kündigt sich an wie ein Ritual, das niemand mehr erklären müsste – und doch erzählt sie eine Geschichte, die selten ausgesprochen wird. Hinter dem Pathos der „humanitären Mission“ stehen politische Netzwerke, die seit Jahren dieselben Bilder produzieren wollen.&amp;nbsp;Was als Hilfsfahrt verkauft wird, ist in Wahrheit eine PR‑Inszenierung mit kalkulierter Dramaturgie. Die Organisatoren wissen genau, dass nicht die Ladung zählt, sondern der Moment der Konfrontation – und die Schlagzeilen, die daraus entstehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;
Denn diese Schiffe fahren nicht, um Gaza zu erreichen, sondern um die Weltöffentlichkeit zu erreichen. Die humanitäre Fassade ist dünn, die politische Absicht klar: Bilder erzeugen, Empörung ernten, Narrative festschreiben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das ist kein Zynismus. Das ist die Logik der Organisatoren selbst, wie sie in einem&amp;nbsp;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://haolam.de/artikel/Israel-Nahost/65306/Trkische-Gaza-Flottille-bereitet-neue-PR-Aktion-gegen-Israel-vor.html&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;ha.Olam‑Pressebericht&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; klar benannt wird. Die Blockade soll gebrochen werden – nicht, weil es keine humanitären Wege gäbe, sondern weil der Moment des Stopps das eigentliche Ziel ist.
Der Moment, in dem israelische Soldaten ein Schiff der Flottille betreten.
Der Moment, in dem die Kameras klicken.
Der Moment, in dem Aktivismus sich in Anklage verwandelt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wer diese neue Flottille verstehen will, muss die alte kennen. Die von 2010 mit der&amp;nbsp;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Ship-to-Gaza-Zwischenfall&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Mavi Marmara.&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
Ein Schiff, das zur Ikone wurde – nicht wegen seiner Ladung, sondern wegen seiner Bilder.&amp;nbsp;Seitdem lebt die Idee weiter:
Aktivisten gegen Soldaten, Moral gegen Sicherheit, Pathos gegen Realität.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die neue Mission knüpft genau daran an.
Sie kommt aus demselben politischen Umfeld, aus denselben Strukturen und aus denselben Netzwerken.
Die IHH – in Deutschland seit 2010 verboten, weil Gelder an Hamas-nahe Vereine flossen – spielt erneut eine zentrale Rolle.
In der Türkei präsentiert sie sich als humanitäre Organisation.
In Israel gilt sie als sicherheitsrelevant.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Beides gleichzeitig kann nicht stimmen.
Aber beides gleichzeitig wird behauptet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und genau in dieser Grauzone gedeiht die PR.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Humanitäre Hilfe? Oder humanitäre Kulisse?&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wer wirklich helfen will, nutzt die kontrollierten Übergänge.
Wer wirklich helfen will, spricht mit den Vereinten Nationen.
Wer wirklich helfen will, bringt Medikamente, nicht Medienstrategien.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Doch diese Flottille will nicht helfen.
Sie will erzählen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Sie will die Geschichte eines „belagerten Gaza“, eines „aggressiven Israels“, eines „mutigen Widerstands“.
Eine Geschichte, die sich gut verkauft, weil sie einfach ist.
Eine Geschichte, die sich gut teilt, weil sie schwarzweiß ist.
Eine Geschichte, die sich gut empört, weil sie keine Zwischentöne kennt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die PR-Mechanik: Wie man eine Konfrontation baut&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Mechanik ist simpel:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ol role=&quot;list&quot; start=&quot;1&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Man/frau kündigt eine Flottille an.  
Möglichst laut, möglichst moralisch aufgeladen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Man* wählt bewusst den Weg, den Israel aus Sicherheitsgründen nicht zulassen kann.  
Nicht den legalen, nicht den humanitären – den symbolischen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Man* wartet auf die Reaktion.  
Und die wird kommen.
Sie muss kommen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Man* verwandelt die Reaktion in Empörung.  
Aus einer Sicherheitsmaßnahme wird ein „Angriff“.
Aus einem Boarding wird „Gewalt“.
Aus einem Stopp wird „Unterdrückung“.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Man* gewinnt die Bilder.  
Und Bilder sind die Währung des Aktivismus.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Warum das alles gefährlich ist – nicht nur für Israel&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Diese Flottille ist kein isoliertes Ereignis.
Sie ist Teil eines größeren Trends:
der moralischen Dramatisierung des Nahostkonflikts,
der Delegitimierung israelischer Sicherheitsinteressen,
der Romantisierung von Gruppen, deren Nähe zur Hamas nicht zufällig ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und sie ist Teil eines europäischen Problems:
der Bereitschaft, jede antiisraelische Aktion als „Menschenrechtskampf“ zu etikettieren,
selbst wenn sie aus politischen Netzwerken kommt, die mit Menschenrechten wenig anfangen können.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Gefahr liegt nicht im Schiff.
Die Gefahr liegt in der Erzählung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Denn jede dieser Aktionen verschiebt das Klima ein Stück weiter:
weg von Fakten, hin zu Bildern;
weg von Komplexität, hin zu Parolen;
weg von legitimer Kritik, hin zur Dämonisierung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Was bleibt? Ein Satz, der hängen bleibt&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Diese Flottille fährt nicht nach Gaza.
Sie fährt in unsere Köpfe.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Sie will nicht die Blockade brechen.
Sie will die Wahrnehmung brechen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und sie zeigt – wieder einmal –, wie leicht sich die Welt von Bildern lenken lässt,
wenn sie die Geschichte schon vorher kennt,
und wenn sie nur darauf wartet, dass jemand sie bestätigt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Sünderkartei Flensburg: Ein antisemitischer Eintrag – und ein peinlicher Zusatzfall //  Wenn die Sünderkartei wächst – und die Justiz stolpert ...</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/israelnahost/params/post/5266579/sunderkartei-flensburg-ein-antisemitischer-eintrag-und-ein-peinlicher-zusat</link>
                <pubDate>Sat, 13 Jun 2026 12:02:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;
&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;i&gt;In Flensburg zeigt ein einziger Gerichtstag, wie brüchig die Sicherheit jüdischer Sichtbarkeit in Deutschland geworden ist.  
Während ein Mann wegen eines offen antisemitischen Hausverbots verurteilt wird, muss eine jüdische Zuschauerin ihre Davidsternkette ablegen – ein „Versehen“, das mehr über die Lage im Land erzählt als jede Gedenkrede.&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;i&gt;Flensburg hätte ein klares Signal gegen Judenhass senden können. Stattdessen bleibt ein bitterer Beigeschmack. Die Justiz spricht von einem Fehler. Doch die Wirkung bleibt. Und sie trifft mitten ins Herz einer Gesellschaft, die „Nie wieder“ sagt und doch immer wieder stolpert.

&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 21px;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es gibt Nachrichten, die mich deshalb persönlich treffen, weil sie an der eigenen Biografie rühren. Wer – wie ich – in Schleswig geboren wurde und einige Jahre in Flensburg gelebt hat, liest&amp;nbsp; Meldungen von dort nicht wie ein abstraktes Stück Deutschland, sondern wie ein Echo aus der eigenen Lebenslandschaft.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Denn was sich dort am 1. Juni 2026 ereignet hat, ist mehr als ein Justizfehler.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;1. Der Täter – ein Relikt, das nie verschwunden ist&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ein Ladeninhaber hängt 2025 ein Schild ins Schaufenster seines Geschäftes:
„JUDEN haben hier Hausverbot!!!!“  
Sechs Monate auf Bewährung. 1.200 Euro an eine Gedenkstätte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das Urteil vor dem Amtsgericht Flensburg ist richtig. Aber es ist auch ernüchternd.
Denn solche Sätze sind nicht „Ausreißer“. Sie sind Rückfälle.
Rückfälle in eine Sprache, die in Deutschland nie wieder auftauchen dürfte – und doch wieder auftaucht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;2. Der Skandal – nicht im Urteil, sondern im Vorraum des Gerichts&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Dass eine jüdische Zuschauerin vor Beginn des Prozesses ihre Davidsternkette ablegen musste, ist der eigentliche Schock jenes&amp;nbsp; Tages.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nicht, weil die Justiz antisemitisch wäre.
Sondern weil sie unsensibel war – und das ausgerechnet dort, wo Sensibilität Pflicht ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die offizielle Erklärung spricht von einem „Versehen“.
Doch ein Versehen, das ein jüdisches Symbol trifft, ist kein neutraler Fehler.
Es ist ein Symptom.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ein Symptom dafür, wie schnell jüdische Sichtbarkeit in Deutschland wieder als „Problem“ markiert werden kann – selbst in einem Gerichtssaal, selbst bei einem Prozess wegen Judenhass.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;3. Der Kontext – Deutschland 2026&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Seit dem 7. Oktober 2023 hat sich das Klima für Juden in Deutschland dramatisch verändert.
Synagogen unter Polizeischutz.
Kinder, die ihre Kippa verstecken.
Menschen, die ihre Davidsternkette unter dem Hemd tragen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und nun:
Eine Frau, die sie vor dem Gerichtssaal ablegen muss.
Nicht, weil sie provoziert.
Sondern weil sie sichtbar ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das ist die eigentliche Tragödie dieses Vorgangs.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;4. Die Justiz – gut gemeint reicht nicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Gerichte betonen:
Es war nicht beabsichtigt.
Es war ein Missverständnis.
Es war ein Fehler in der Umsetzung einer Sicherheitsanordnung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das mag alles stimmen.
Aber es reicht nicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Denn ein Rechtsstaat, der jüdisches Leben schützen will, muss mehr können als gute Absichten.
Er muss unterscheiden können zwischen:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;einem Plakat, das stört&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;und einem Symbol, das schützt&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Zwischen:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;politischer Aktion&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;und religiöser Identität&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Zwischen:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Gefahr&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;und Würde&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Diese Differenzierung hat in Flensburg gefehlt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;5. Die Wirkung – stärker als jede Absicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Für die betroffene Frau war es egal, was später erklärt wurde.
In diesem Moment war die Botschaft klar:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-important&quot;&gt;„Dein Davidstern ist hier nicht erwünscht.“&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und das – ausgerechnet an einem Tag, an dem ein Mann verurteilt wurde, weil er Juden aus seinem Laden ausschließen wollte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das ist die bittere Ironie dieses Falls.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;6. Was Flensburg uns zeigt&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Flensburg zeigt nicht, dass die Justiz antisemitisch ist.
Flensburg zeigt, wie fragil jüdische Sichtbarkeit in Deutschland geworden ist.
Wie schnell ein Symbol der Identität zu einem „Sicherheitsrisiko“ erklärt werden kann.
Wie dünn die Linie ist zwischen Schutz und Unsichtbarmachung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und es zeigt, dass Deutschland – 81 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz – immer noch lernen muss, was es bedeutet, jüdisches Leben nicht nur zu erinnern, sondern zu schützen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;7. Was jetzt nötig ist&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Klare Regeln für Einlasskontrollen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Sensibilisierung des Sicherheitspersonals&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Unmissverständliche Anweisungen für religiöse Symbole&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ein öffentliches Signal, dass jüdische Identität nicht versteckt werden muss&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Denn ein Davidstern ist kein Risiko.
Ein Davidstern ist ein Recht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Flensburg ist kein Einzelfall.
Flensburg ist ein Warnsignal.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ein Land, das „Nie wieder“ sagt, muss dafür sorgen, dass jüdische Bürger nicht im Gerichtssaal ihre Identität ablegen müssen.
Nicht 2026.
Nicht in Flensburg.
Nicht in Deutschland.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;

&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>„Ich verstehe nicht, warum keine einzige Aktivisten-Yacht versucht, die Blockade der Straße von Hormus zu durchbrechen.“</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/israelnahost/params/post/5265335/---</link>
                <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 14:52:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es gibt Sätze, die uns aufrütteln und die Widersprüchlichkeiten dieser Welt offenbaren. Einer dieser Sätze ist der folgende:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic moze-important&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;„Ich verstehe nicht, warum keine einzige Aktivisten-Yacht versucht, die Blockade der Straße von Hormus zu durchbrechen.“&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ich fand diese zwei Zeilen beim &quot;Durchblättern&quot; von Facebook - und er hat bei mir &quot;gesessen&quot;!&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nicht wegen der Geopolitik. Sondern wegen der Leerstelle, die er freilegt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2215343.mozfiles.com/files/2215343/Hormus_1.jpg&quot; alt=&quot;Hormus_1.jpg&quot; style=&quot;font-size: 21px;&quot;&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Stef-Art 2026&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Denn tatsächlich: Wo sind sie?
Die moralischen Leuchttürme, die sonst jede Kamera finden wie Zugvögel den Süden.
Die Schlauchboot-Armada, die sich vor LNG-Terminals postiert? Die Klima-Ikonen, die sich an Asphalt kleben, an Kunstwerke, an alles, was sich nicht wehrt.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Wo sind sie jetzt — dort, wo die Weltpolitik wirklich brennt?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Vor Gaza liegen sie, sagen manche. Für „Menschlichkeit“.
Aber Menschlichkeit ist ein großes Wort, das sich erstaunlich flexibel dehnen lässt.
Es reicht für manche Konflikte, aber nicht für alle.
Es reicht für manche Opfer, aber nicht für alle.
Es reicht für manche Täter, aber nicht für alle.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Straße von Hormus hingegen?
Zu gefährlich.
Zu kompliziert.
Zu wenig Likes.
Zu wenig klare Gut-Böse-Storyline.
Zu viele Akteure, die nicht in die gewohnte Dramaturgie passen. Und es ist eben nicht Israel, das im kämpferischen Fokus der Aktivisten steht, sondern der Iran, der die Israel-feindliche Hisbollah an seinem Busen nährt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Aktivismus funktioniert eben nur dort, wo die Welt in Schwarzweiß gemalt werden kann.
Wo man/frau/greta sich sicher sein darf, dass die eigene Pose moralisch unangreifbar bleibt.
Wo man* nicht riskieren muss, dass die Realität zurückschlägt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Straße von Hormus ist kein Ort für Selfies.
Sie ist ein Ort, an dem die Weltwirtschaft pulsiert, an dem Staaten mit scharfen Zähnen operieren, an dem ein falscher Schritt nicht zu einem Shitstorm führt, sondern zu einem Zwischenfall, der in Geschichtsbücher wandert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und genau deshalb ist sie der perfekte Spiegel für unseren Zeitgeist:
Wir leben in einer Epoche, in der Mut oft mit Moral verwechselt wird — und Moral mit Marketing.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Abwesenheit der Aktivisten ist kein Zufall.
Sie ist ein Symptom.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ein Symptom dafür, dass viele Bewegungen längst nicht mehr die Welt verändern wollen, sondern die Wahrnehmung der Welt.
Es geht nicht um Risiko, sondern um Reichweite.
Nicht um Verantwortung, sondern um Sichtbarkeit.
Nicht um Konfliktzonen, sondern um Komfortzonen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Vielleicht ist das die eigentliche &lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-important&quot;&gt;&lt;i&gt;Pointe dieses Satzes&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;:
Nicht, dass niemand die Straße von Hormus durchbricht.
Sondern dass wir uns daran gewöhnt haben, dass Aktivismus dort endet, wo die Realität beginnt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Der Kampf gegen Antisemitismus entscheidet sich nicht an Gedenktagen. Er entscheidet sich im Verhalten gegenüber den Juden, die heute leben!</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/israelnahost/params/post/5262663/der-kampf-gegen-antisemitismus-entscheidet-sich-nicht-an-gedenktagen-er-ent</link>
                <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 16:05:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger aus Ravensburg&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 21px;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es gibt einen Satz, der in Deutschland zu oft gesprochen und zu selten gelebt wird:&lt;b&gt; „Nie wieder.“ &lt;/b&gt; 
Er klingt gut auf Podien, er wirkt würdevoll bei Kranzniederlegungen, er beruhigt das nationale Gewissen. Doch – Deutschland hat gelernt, die Toten des Holocaust und der Shoa zu ehren – aber nicht, die heute Lebenden zu schützen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der moderne Antisemitismus ist nicht mehr der grölende Mob von gestern. Er ist subtiler, politischer, akademischer, moralisch getarnt. Er tritt als „Menschenrechtskritik“ auf, als „Kontextualisierung“, als „Solidarität mit Unterdrückten“. Und er bedient sich eines perfiden Musters ▶ des &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://haolam.de/lexikon/nekro-antisemitismus&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Nekro‑Antisemitismus&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;*&lt;b&gt;) &lt;/b&gt;— die Verehrung toter Juden, um lebende Juden zu delegitimieren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-important&quot;&gt;1. Die gefährliche Spaltung: Tote Juden passen ins deutsche Selbstbild — lebende Juden stören es&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Deutschland trauert zuverlässig über Auschwitz, Jahr für Jahr, aber es zögert, wenn jüdische Kinder in Berlin bedroht werden.
Man/frau spricht mit Pathos über Anne Frank, aber man* relativiert die ermordeten Israelis vom 7. Oktober 2023.
Man* verurteilt die Täter, aber man* diskutiert tendenziös darüber, ob Israel „nicht selbst schuld“ sei.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Diese Spaltung ist nicht nur moralisch verwerflich — sie ist gefährlich.
Denn sie erzeugt eine Gesellschaft, in der Juden nur dann akzeptiert werden, wenn sie stumm, wehrlos --- oder tot sind.
Sobald sie sprechen, sich wehren, Israel verteidigen oder Sicherheit einfordern, gelten sie als „Problem“.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Erinnerung wird zur Selbstvergewisserung, nicht zur Verpflichtung .&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-important&quot;&gt;2. Der 7. Oktober als moralischer Prüfstein — und als deutsches Versagen&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Hamas‑Massenmord an 1.200 Menschen war das schwerste antisemitische Verbrechen seit der Shoah.
Doch die Reaktion vieler westlicher Gesellschaften — auch Deutschlands — war ein moralischer Offenbarungseid:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Relativierung begann, bevor die Toten identifiziert waren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Schuldumkehr setzte ein, während Geiseln noch in Tunneln lagen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Fokus verschob sich von jüdischem Leid zu politischer Anklage gegen Israel.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das ist nicht „Kritik“.
Das ist sekundärer Antisemitismus — Hass wegen der Erinnerung, nicht trotz ihr.
Und es ist Nekro‑Antisemitismus — die Instrumentalisierung der Shoah, um Israel moralisch zu entwaffnen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-important&quot;&gt;3. Was heute konkret getan werden muss — juristisch, gesellschaftlich, politisch) Schutz jüdischen Lebens als Staatsziel ernst nehmen&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;a) &lt;/b&gt;Artikel 1 und 2 des Grundgesetzes verpflichten den Staat, jüdisches Leben aktiv zu schützen.
Das bedeutet:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;konsequente Strafverfolgung antisemitischer Straftaten, auch im digitalen Raum&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Schutz jüdischer Einrichtungen ohne bürokratische Hürden&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nulltoleranz gegenüber importiertem Antisemitismus, islamistischem Judenhass und Hasspredigern&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;klare Grenzen für Demonstrationen, die Terror verherrlichen oder jüdisches Leben bedrohen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;b)&lt;/b&gt; Medien und Bildung müssen ihre Verantwortung wahrnehmen&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die zurückliegenden Jahre zeigen, wie schnell Täter zu „Aktivisten“ und Opfer zu „Kontext“ werden.
Deshalb braucht es:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;präzise Sprache: Terror ist Terror&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;keine Täter‑Opfer‑Umkehr&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;klare Einordnung antisemitischer Narrative&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Schulmaterialien, die Israel nicht dämonisieren, sondern historisch korrekt darstellen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;c)&lt;/b&gt; Zivilgesellschaftliche Verantwortung: Nicht nur erinnern — widersprechen&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Gedenken ist wichtig.
Aber Gedenken ohne Gegenwartsverantwortung ist moralische Folklore.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Konkrete Schritte:&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Widerspruch, wenn Israel mit NS‑Verbrechen verglichen wird&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Unterstützung jüdischer Stimmen, auch wenn sie unbequem sind&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Solidarität mit jüdischen Studierenden, Künstlern, Gemeinden&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Präsenz bei jüdischen Veranstaltungen, nicht nur am 27. Januar&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;d) &lt;/b&gt;Politische Klarheit: Israel ist kein außenpolitisches Hobby&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Für Juden weltweit ist Israel nicht „ein Konflikt“, sondern die Antwort auf 2.000 Jahre Verfolgung.
Wer Israel delegitimiert, delegitimiert jüdische Sicherheit.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Deshalb braucht es:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;klare politische Unterstützung gegen Terror&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;faire Maßstäbe: Israel darf, was jeder Staat darf — seine Bürger schützen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ablehnung jeder Form von BDS, kulturellem Boykott oder akademischer Ausgrenzung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;4. Und was heißt das für uns — für &quot;dich und mich&quot;, für Bürger/innen dieses Landes?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wir alle sind Teil dieser Gegenwart.  
Wir können nicht auf „die Politik“ warten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Konkrete Handlungen die wir leisten können:&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Öffentlich schreiben, wenn Judenhass relativiert wird&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;lokale Netzwerke stärken, die jüdisches Leben sichtbar machen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Petitionen, Leserbriefe, Blogbeiträge nutzen, um Schweigen zu durchbrechen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;junge Menschen aufklären, bevor sie in die Fänge antisemitischer Narrative geraten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Kulturelle Räume öffnen, in denen jüdische Stimmen nicht nur geduldet, sondern gehört werden&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Israel nicht nur im Tod beweinen, sondern im Leben verteidigen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-important&quot;&gt;5. Der entscheidende Satz&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://haolam.de/artikel/Deutschland/65144/Gedenken-reicht-nicht-gegen-heutigen-Judenhass.html&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Der Kampf gegen Antisemitismus entscheidet sich nicht an Gedenktagen.&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
Er entscheidet sich im Alltag (Tag für Tag) im Verhalten gegenüber den Juden, die heute leben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wenn wir „Nie wieder“ sagen, dann muss es heißen:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nie wieder Gleichgültigkeit.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nie wieder Relativierung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nie wieder moralische Erpressung durch Erinnerung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nie wieder die Bequemlichkeit, tote Juden zu ehren und lebende Juden allein zu lassen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;

&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Gott, Allah, Elohim und die Geschwisterlichkeit: Was der Koran wirklich lehrt. /Der wahre Geist des Islam: Jesus ehren, Juden schützen, Frieden leben ...</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/israelnahost/params/post/5261735/allah-elohim-und-die-geschwisterlichkeit-was-der-koran-wirklich-lehrt-der-w</link>
                <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 19:04:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;
&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-blockquote&quot;&gt;Mögen wir – Juden, Muslime und Christen – wieder neu entdecken, was uns seit den Anfängen verbindet: dass wir Kinder derselben Geschichte sind, getragen von denselben Hoffnungen, genährt von denselben Quellen. Mögen wir hören, wie unsere Bücher einander bestätigen, statt sich zu widersprechen; wie der Koran Jesus ehrt, die Tora den Fremden schützt und das Evangelium die Barmherzigkeit ins Zentrum stellt. Mögen wir uns daran erinnern, dass Gottes Ruf zur Gastfreundschaft, zur Gerechtigkeit und zum Schutz der Schwachen niemals aufgehoben wurde. Und mögen wir den Mut finden, einander nicht durch die Wunden der Vergangenheit zu betrachten, sondern durch die Würde, die uns allen von Gott gegeben ist. Frieden wächst dort, wo wir einander als Geschwister erkennen – nicht trotz unserer Unterschiede, sondern durch sie hindurch.&lt;/span&gt;

&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style=&quot;font-style: italic; font-weight: bold;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;b style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;لعلنا—نحن اليهود والمسلمين والمسيحيين—نستعيد اكتشاف ما وحّدنا منذ البداية الأولى: أننا أبناءٌ لتاريخٍ واحد، تغذينا الآمال ذاتها، ونستمد زادنا من المصادر عينها. ولعلنا نصغي إلى الكيفية التي تؤازر بها كتبنا بعضها بعضاً، بدلاً من أن تتناقض فيما بينها؛ وكيف يُكرّم القرآنُ عيسى، وتحمي التوراةُ الغريب، ويضع الإنجيلُ الرحمةَ في صميم رسالته. ولعلنا نتذكر أن دعوة الله إلى الضيافة والعدالة وحماية المستضعفين لم تُنسخ قط. ولعلنا نجد الشجاعة للنظر إلى بعضنا البعض، لا من خلال جراح الماضي، بل من خلال الكرامة التي أسبغها الله علينا جميعاً. إن السلام ينمو حيث نُقرّ ببعضنا البعض كإخوةٍ وأخوات—ليس رغم اختلافاتنا، بل من خلالها.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;b style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;מי ייתן ואנחנו - יהודים, מוסלמים ונוצרים - נגלה מחדש את מה שאיחד אותנו מאז ומתמיד: שאנחנו ילדים של אותה היסטוריה, נתמכים על ידי אותן תקוות, וניזונים מאותם מקורות. מי ייתן ונשמע כיצד ספרינו מאשרים זה את זה במקום לסתור זה את זה; כיצד הקוראן מכבד את ישוע, התורה מגנה על הזר, והבשורה מציבה את הרחמים במרכזה. מי ייתן ונזכור שקריאתו של אלוהים לאירוח, לצדק ולהגנה על הפגיעים מעולם לא בוטלה. ומי ייתן ונמצא את האומץ להסתכל זה על זה לא דרך פצעי העבר, אלא דרך הכבוד שאלוהים העניק לכולנו. שלום צומח במקום בו אנו מכירים זה בזה כאחים - לא למרות ההבדלים בינינו, אלא דרכם.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;b style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Stefan Weinert, 1. Juni 2026&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;Stefan Weinert, Theologe und Blogger mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es gibt Momente, in denen ein vertrautes Narrativ plötzlich fremd wirkt – und gerade dadurch neu, erfrischend und überwältigend. So erging es mir mit der Lektüre des &lt;b&gt;Korans&lt;/b&gt; und speziell der &lt;b&gt;Sure 3&lt;/b&gt;, begleitet von der Auslegung der islamischen Theologen Abdullah Aymaz und Arhan Kardas.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und&amp;nbsp; je weiter du dich in diesem umfangreichen heiligen Text vorwagst, desto deutlicher wird: Nicht nur diese eine &lt;b&gt;Sure 3&lt;/b&gt;, sondern der &lt;b&gt;gesamte Koran&lt;/b&gt; atmet einen Geist, der mit den politischen Schlagworten unserer Zeit kaum etwas zu tun hat. Wer den Text selbst liest, statt seine Missbrauchsformen zu kommentieren, entdeckt eine religiöse Welt, die Jesus ehrt, Juden schützt, Gastfreundschaft zur Pflicht erhebt und Gewalt nur als äußerste Verteidigung kennt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;1. Jesus als Vorbild – und ein Koran, der ihn nicht loslässt&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Sure 3&lt;/b&gt; ist eine der Passagen, in denen Jesus (Isa) ausdrücklich als Vorbild herausgestellt wird. Doch diese Wertschätzung ist kein isoliertes Phänomen. Der Koran kehrt immer wieder zu Jesus zurück: zu seiner Reinheit, seiner Wahrhaftigkeit, seiner Nähe zu Gott. Maria wird als „auserwählt über alle Frauen der Welt“ bezeichnet – eine Formulierung, die in ihrer Würde selbst im Christentum selten so klar ausgesprochen wird.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Diese Achtung ist nicht folkloristisch, sondern strukturell. Der Koran versteht sich als Fortführung der prophetischen Linie, nicht als deren Abbruch. Wer Jesus ehrt, ehrt Gott. Wer Jesus verachtet, verfehlt den Koran.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;2. Das „Volk des Buches“ – Verwandtschaft, nicht Feindschaft&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Aymaz und Kardas betonen, was im Koran selbst unüberhörbar ist: Die&lt;b&gt; Juden &lt;/b&gt;sind nicht Feinde, sondern Teil derselben göttlichen Geschichte. &lt;b&gt;„Volk des Buches“&lt;/b&gt; ist ein Ehrentitel, kein Kampfbegriff. Er verweist auf gemeinsame Wurzeln, gemeinsame Offenbarung, gemeinsame Verantwortung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die einzige Vergeltungsaktion Mohammeds gegen einen jüdischen Stamm – ein historischer Konflikt, der politisch motiviert war – wird in der Auslegung klar eingeordnet: Sie war ein singuläres Ereignis, kein Muster, kein Gesetz, kein Auftrag für die Zukunft.  
Der Koran selbst macht daraus keine Doktrin.
Er macht daraus erst recht keinen Freibrief für Hass.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;3. Allah und Elohim – zwei Namen, eine Wurzel, ein Gott&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die semitische Sprachverwandtschaft zwischen A&lt;b&gt;ll&lt;/b&gt;a&lt;b&gt;h&lt;/b&gt; und E&lt;b&gt;l&lt;/b&gt;o&lt;b&gt;h&lt;/b&gt;im ist mehr als ein linguistisches Detail. Sie ist ein theologischer Schlüssel. Beide Begriffe stammen aus derselben Wurzel, beide bezeichnen denselben einen Gott, der weder Partner noch Götter neben sich duldet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die koranische Kritik an der „Dreifaltigkeit“ richtet sich nicht gegen Christen, sondern gegen die Vorstellung, Gott könne in mehrere Wesen aufgeteilt werden. Sie ist eine Mahnung zur Reinheit des Monotheismus – nicht zur Feindschaft.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;4. Der Geist des Korans: Gastfreundschaft, Barmherzigkeit, Schutz der Schwachen&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wer den Koran als Ganzes liest, erkennt ein Grundmotiv, das sich durchzieht wie ein roter Faden: Barmherzigkeit.
Allah wird über 100 Mal als ar‑Rahman und ar‑Rahim bezeichnet – der Barmherzige, der Gnädige.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Koran fordert Gastfreundschaft, Schutz für Reisende, Waisen, Bedürftige. Er verlangt Gerechtigkeit selbst gegenüber Gegnern. Er ruft zur Versöhnung auf, zur Geduld, zur Wahrhaftigkeit.
Und er warnt davor, Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion oder Zugehörigkeit zu verurteilen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Dieser Geist ist nicht versteckt. Er ist das Fundament.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;5. Krieg im Koran – nur Verteidigung, niemals Vernichtung&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Auslegung von Aymaz und Kardas ist eindeutig:
Krieg ist im Koran ausschließlich als Verteidigung erlaubt.
Nicht als Mission.
Nicht als Expansion.
Nicht als Vergeltung.
Und schon gar nicht als Vernichtung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Vorstellung eines „Heiligen Krieges“ gegen Juden oder andere Völker ist eine spätere politische Erfindung – nicht islamische Theologie. Der Koran kennt keinen Vernichtungsauftrag. Er kennt nur die Pflicht, sich zu schützen, wenn man angegriffen wird.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;6. Wie konnte es dann so weit kommen?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Antwort ist unbequem, aber notwendig:
Nicht der Koran hat sich verändert, sondern seine Leser.
Nicht der Text ruft zum Hass auf, sondern jene, die ihn missbrauchen.
Nicht die Religion ist das Problem, sondern ihre politische Instrumentalisierung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Dasselbe gilt für das Christentum: Die Kreuzzüge wurden nicht von Jesus inspiriert, sondern von Machtpolitik. Die Inquisition war kein Evangelium, sondern Staatsräson. Und auch im Judentum gibt es politische Strömungen, die mit der Tora wenig zu tun haben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;7. Der vergessene Kern: Frieden, Respekt, Gottes Einheit&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Koran erinnert an etwas, das in der globalen Rhetorik verloren gegangen ist:
Dass die drei abrahamitischen Religionen Geschwister sind.
Dass sie denselben Gott anrufen.
Dass sie dieselben Propheten ehren.
Dass sie dieselben ethischen Grundsätze teilen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wer das ernst nimmt, kann den Islam nicht als Feind des Judentums lesen – und auch nicht als Gegner des Christentums. Der Koran selbst widerspricht dieser Vorstellung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;8. Ein notwendiger Blick zurück – für die Zukunft&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Vielleicht ist es Zeit, die heiligen Texte wieder selbst zu lesen, statt ihre politischen Missbrauchsformen zu kommentieren und die gängigen Narrative (siehe oben) unreflektiert und ungeprüft zu übernehmen. Vielleicht ist es Zeit, die theologischen Stimmen zu hören, die seit Jahrhunderten übertönt werden. Vielleicht ist es Zeit, die semitischen Wurzeln wieder freizulegen, die uns verbinden. Denn sowohl Araber als auch Juden sind&lt;b&gt; sem&lt;/b&gt;itische Völker. Sie stammen - so ihr Glaube - beide von &lt;b&gt;Sem&lt;/b&gt;, einem der Söhne Noahs, ab&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Denn der Koran sagt es klarer als viele es wahrhaben wollen:
Gott ist einer.
Seine Menschen sind viele.
Und sie sollen einander nicht hassen, sondern erkennen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Bis zu fünf Jahre Haft für die Leugnung des Existenzrechts des STAATES ISRAEL ...</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/israelnahost/params/post/5260835/bis-zu-funf-jahre-haft-fur-die-leugnung-des-existenzrechts-des-staates-isra</link>
                <pubDate>Sat, 30 May 2026 12:42:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Als ein Freund des Staates Israels und des jüdischen Volkes weltweit befürworte ich diesen juristischen Vorstoß des deutschen Bundeslandes Hessen, die Leugnung des Existenzrechts Israels mit bis zu fünf Jahren Gefängnis unter Strafe zu stellen. Das ist der deutsche Staat in der Form der Bundesrepublik Deutschland aus historischen Gründen dem Staat Israel und den Überlebenden des Holocaust und ihren Nachkommen bis heute und für immer darüber hinaus schuldig.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;כחבר של מדינת ישראל ושל העם היהודי ברחבי העולם, אני תומך ביוזמה המשפטית הזו של נמלכת הפדרלית הגרמנית הסן, להעניש בכלא עד חמש שנים את הכחשת זכות הקיום של ישראל. זו מדינת גרמניה בצורתה של הרפובליקה הפדרלית של גרמניה, מבחינה היסטורית חייבת למדינת ישראל ולנספים מהשואה ולצאצאיהם עד היום ולעד.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;---------------------&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/mehr-als-130-fachleute-kritisieren-hessens-israel-gesetz/ar-AA24n0dE?ocid=msedgntp&amp;amp;pc=EDGEDSE&amp;amp;cvid=6a1ada49e4ba40269677210094f9a3ed&amp;amp;ei=35&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Frankfurter Rundschau&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal&quot; class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wer Israels Existenzrecht leugnet, könnte bis zu fünf Jahre Haft bekommen. Ein Gutachten hält diesen hessischen Vorstoß für nicht mit dem Grundgesetz vereinbar.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p data-t=&quot;{&amp;quot;n&amp;quot;:&amp;quot;blueLinks&amp;quot;,&amp;quot;t&amp;quot;:13,&amp;quot;a&amp;quot;:&amp;quot;click&amp;quot;,&amp;quot;b&amp;quot;:76}&quot; style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der &lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;https://www.fr.de/kultur/gesellschaft/juristen-halten-israels-existenzrecht-gesetz-fuer-verfassungswidrig-94298488.html&quot; class=&quot;id-import-Link&quot; target=&quot;_blank&quot; data-t=&quot;{&amp;quot;n&amp;quot;:&amp;quot;destination&amp;quot;,&amp;quot;t&amp;quot;:13,&amp;quot;a&amp;quot;:&amp;quot;click&amp;quot;,&amp;quot;b&amp;quot;:1,&amp;quot;c.t&amp;quot;:7}&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Vorstoß der hessischen Landesregierung, die öffentliche Leugnung des Existenzrechts Israels unter Strafe zu stellen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;, stößt auf immer mehr verfassungsrechtliche Bedenken. Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages kommt in einem Gutachten zu der Einschätzung, dass der Gesetzentwurf zu stark in das Grundrecht auf Meinungsfreiheit eingreifen würde und damit wahrscheinlich nicht mit dem Grundgesetz in Einklang zu bringen sei. Das Papier wurde im Auftrag der Fraktion der Linkspartei im Bundestag erstellt und liegt der Frankfurter Rundschau vor.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p data-t=&quot;{&amp;quot;n&amp;quot;:&amp;quot;blueLinks&amp;quot;,&amp;quot;t&amp;quot;:13,&amp;quot;a&amp;quot;:&amp;quot;click&amp;quot;,&amp;quot;b&amp;quot;:76}&quot; style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das schwarz-rote Kabinett in Wiesbaden hatte Anfang Mai einen Gesetzentwurf in den Bundesrat eingebracht, der eine &lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;https://www.fr.de/politik/ist-hessens-vorstoss-gegen-antisemitismus-verfassungswidrig-94298402.html&quot; class=&quot;id-import-Link&quot; target=&quot;_blank&quot; data-t=&quot;{&amp;quot;n&amp;quot;:&amp;quot;destination&amp;quot;,&amp;quot;t&amp;quot;:13,&amp;quot;a&amp;quot;:&amp;quot;click&amp;quot;,&amp;quot;b&amp;quot;:1,&amp;quot;c.t&amp;quot;:7}&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Erweiterung des Volksverhetzungs-Paragrafen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; im Strafgesetzbuch vorsieht. Demnach würden nicht mehr nur die Hetze gegen religiöse oder ethnische Minderheiten, die Leugnung des Holocaust oder die öffentliche Befürwortung der Terrorherrschaft der Nazis unter Strafe gestellt. Vielmehr könnte mit Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren auch belegt werden, wer „öffentlich oder in einer Versammlung das Existenzrecht des Staates Israel leugnet oder zur Beseitigung des Staates Israel aufruft“.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p data-t=&quot;{&amp;quot;n&amp;quot;:&amp;quot;blueLinks&amp;quot;,&amp;quot;t&amp;quot;:13,&amp;quot;a&amp;quot;:&amp;quot;click&amp;quot;,&amp;quot;b&amp;quot;:76}&quot; class=&quot;continue-read-break&quot; style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Begründet wird die Initiative mit dem zunehmenden &lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;https://www.fr.de/politik/antisemitismus-schock-experten-bei-lanz-schlagen-alarm-zr-94308433.html&quot; class=&quot;id-import-Link&quot; target=&quot;_blank&quot; data-t=&quot;{&amp;quot;n&amp;quot;:&amp;quot;destination&amp;quot;,&amp;quot;t&amp;quot;:13,&amp;quot;a&amp;quot;:&amp;quot;click&amp;quot;,&amp;quot;b&amp;quot;:1,&amp;quot;c.t&amp;quot;:7}&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Antisemitismus in Deutschland&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; seit den Massakern der &lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;https://www.fr.de/politik/hamas-israel-terror-miliz-gaza-streifen-angriffe-konflikt-raketen-entfuerungen-iran-92567159.html&quot; class=&quot;id-import-Link&quot; target=&quot;_blank&quot; data-t=&quot;{&amp;quot;n&amp;quot;:&amp;quot;destination&amp;quot;,&amp;quot;t&amp;quot;:13,&amp;quot;a&amp;quot;:&amp;quot;click&amp;quot;,&amp;quot;b&amp;quot;:1,&amp;quot;c.t&amp;quot;:7}&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Hamas&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; am 7. Oktober 2023 in Israel und damit, dass die Gründung Israels in einem engen historischen Zusammenhang mit dem Holocaust stehe.&lt;/span&gt;&lt;slot name=&quot;cont-read-break&quot;&gt;&lt;/slot&gt;&lt;/p&gt;&lt;h2 class=&quot;article-sub-heading&quot; style=&quot;font-style: normal&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;„Erhebliche argumentative Klimmzüge“: Zweifel an Vorstoß gegen Leugnung des Existenzrechts Israels&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;&lt;p data-t=&quot;{&amp;quot;n&amp;quot;:&amp;quot;blueLinks&amp;quot;,&amp;quot;t&amp;quot;:13,&amp;quot;a&amp;quot;:&amp;quot;click&amp;quot;,&amp;quot;b&amp;quot;:76}&quot; style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wer Israels Existenzrecht verneine, verweigere sich einer zentralen Lehre aus der deutschen Geschichte und wende sich damit vom Kern der verfassungsrechtlichen Ordnung ab, so das Argument. Die Begründung des Gesetzes nimmt Bezug auf die sogenannte Wunsiedel-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, mit der dieses es 2009 für verfassungsgemäß erklärt hatte, die Meinungsfreiheit in Bezug auf die NS-Herrschaft einzuschränken. Diese verweist auf das Grundgesetz als Gegenentwurf zum Nationalsozialismus; es sei akzeptabel, etwa die Befürwortung der Naziherrschaft zu bestrafen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p data-t=&quot;{&amp;quot;n&amp;quot;:&amp;quot;blueLinks&amp;quot;,&amp;quot;t&amp;quot;:13,&amp;quot;a&amp;quot;:&amp;quot;click&amp;quot;,&amp;quot;b&amp;quot;:76}&quot; style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Zentralrat der Juden in Deutschland hatte den Vorstoß begrüßt, mehr als 30 renommierte Juristinnen und Juristen wenden aber ein, die Übertragung der Argumentation des Wunsiedel-Urteils auf Israel überzeuge nicht. Zu diesem Schluss kommt nun auch der wissenschaftliche Dienst des Bundestages. Bei der &lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;https://www.fr.de/politik/wissenschaftliches-gutachten-zu-vorstoss-gegen-beschimpfung-israels-subjektive-wertungen-zr-94327295.html&quot; class=&quot;id-import-Link&quot; target=&quot;_blank&quot; data-t=&quot;{&amp;quot;n&amp;quot;:&amp;quot;destination&amp;quot;,&amp;quot;t&amp;quot;:13,&amp;quot;a&amp;quot;:&amp;quot;click&amp;quot;,&amp;quot;b&amp;quot;:1,&amp;quot;c.t&amp;quot;:7}&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Verneinung des Existenzrechts Israels gehe es erkennbar um eine Meinung,&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; nicht um Tatsachenbehauptungen. Und schon die Einschränkung der Meinungsfreiheit durch die Wunsiedel-Entscheidung habe „erheblicher argumentativer Klimmzüge“ bedurft, heißt es in dem Papier. Eine Übertragung auf Haltungen zu Israel erscheine zweifelhaft, und ohne diese „wäre der Eingriff in die Meinungsfreiheit verfassungsrechtlich nicht gerechtfertigt“.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p data-t=&quot;{&amp;quot;n&amp;quot;:&amp;quot;blueLinks&amp;quot;,&amp;quot;t&amp;quot;:13,&amp;quot;a&amp;quot;:&amp;quot;click&amp;quot;,&amp;quot;b&amp;quot;:76}&quot; style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Eine Gruppe von rund 130 Fachleuten aus der Nahost- und Antisemitismusforschung richtet sich derweil ebenfalls gegen den Gesetzentwurf. Die Gründung Israels im Jahr 1948 sei nicht allein als moralische Reaktion auf den Holocaust zu verstehen, die Initiative blende zudem die Perspektive der Palästinenserinnen und Palästinenser aus. Durch das Gesetz könnten auch &lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;https://www.fr.de/kultur/gesellschaft/rechtswissenschaftler-warnen-vor-strafgesetz-zum-existenzrecht-israels-94302317.html&quot; class=&quot;id-import-Link&quot; target=&quot;_blank&quot; data-t=&quot;{&amp;quot;n&amp;quot;:&amp;quot;destination&amp;quot;,&amp;quot;t&amp;quot;:13,&amp;quot;a&amp;quot;:&amp;quot;click&amp;quot;,&amp;quot;b&amp;quot;:1,&amp;quot;c.t&amp;quot;:7}&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;völkerrechtlich legitime Forderungen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; wie die nach einem Rückkehrrecht für 1948 Geflüchtete kriminalisiert werden, so die Gruppe.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
            </channel>
</rss>