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        <title>Schussental-Medial - Aus aller Welt</title>
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        <description>Schussental-Medial - Aus aller Welt</description>
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                <title>Wo ist der Urlaub günstiger als in Deutschland?</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/page/params/post/5268318/wo-ist-der-urlaub-gunstiger-als-in-deutschland</link>
                <pubDate>Wed, 17 Jun 2026 15:59:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://de.statista.com/infografik/36328/preisniveau-von-gaststaetten-und-hotels-in-europaeischen-laendern-im-vergleich-zu-deutschland/?lid=aquw95ocfokf&amp;amp;utm_source=braze&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_id=4c7b60c2-a4da-4fdd-a323-26b2f8ed3d26&amp;amp;utm_campaign=DE_DailyData_Wed_26_KW25_MJ&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;statista&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2215343.mozfiles.com/files/2215343/base64img_310d5187b234811afbae0e1e09ce9ef2.png&quot; alt=&quot;&quot; class=&quot;&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Urlaub ist in den meisten südeuropäischen Staaten deutlich günstiger als in Deutschland. Am niedrigsten unter den ausgewählten europäischen Urlaubsländern sind die Preisniveaus für Gaststättenbesuche und Hotelaufenthalte im April 2026 in Bulgarien (-47 Prozent im Vergleich zu Deutschland) und der Türkei (-33 Prozent). Restaurant- und Hoteldienstleistungen kosten somit dort nur etwa halb so viel bzw. ein Drittel weniger wie in Deutschland, wie Daten des Statistischen Bundesamts zeigen. Am höchsten unter den südeuropäischen Urlaubsländern ist das Preisniveau in Kroatien und Italien, jedoch sind Restaurant- und Hoteldienstleistungen dort immer noch 9 Prozent beziehungsweise 2 Prozent günstiger als in Deutschland.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2215343.mozfiles.com/files/2215343/base64img_e0445778396e5e3faddbc875e6c75115.jpg&quot; alt=&quot;&quot; class=&quot;&quot; width=&quot;621&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Nachbarstaaten Deutschlands sind mit Auto oder Bahn gut zu erreichen und deshalb aktuell für manche Reisende besonders im Fokus. Auch in einigen dieser Staaten konnte man zuletzt günstiger Urlaub machen als hierzulande. So zahlten Reisende aus Deutschland in Tschechien 30 % weniger in Gaststätten und Hotels. In Polen lag das entsprechende Preisniveau 12 % unter dem in Deutschland, in Frankreich waren es noch 4 % weniger.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;In vielen nördlichen Ländern ist der Urlauber im Vergleich zu Deutschland mehrheitlich teurer. So sind die Hotel- und Restaurantpreise in Island 49 Prozent höher als in Deutschland. Dies trifft übrigens auch auf die Schweiz zu. In Norwegen und Dänemark liegt das Niveau noch 34 bzw. 29 Prozent über den hiesigen Preisen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Preisniveau-Vergleich zeigt an, wie viel die gleichen Gaststätten- und Hoteldienstleistungen in einem anderen Land kosten, und zwar jeweils im Vergleich zu Deutschland. Ein Beispiel: Während man hierzulande für eine Restaurant- und Hoteldienstleistung im April dieses Jahres 100 Euro bezahlte, hätten Reisende in Spanien mit einem 22 % niedrigeren Preisniveau dafür im Schnitt nur 78 Euro ausgegeben. Die Preisniveaus für Restaurant- und Hoteldienstleistungen wurden auf Basis der von Eurostat ermittelten Kaufkraftparitäten berechnet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
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                <title>Acht Tote in der Mojave-Wüste (Kalifornien/USA) und der Wunsch nach einer angemessenen Reaktion der Fußballwelt ...</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/page/params/post/5267698/acht-tote-in-der-mojave-wuste-kalifornienusa-und-der-wunsch-nach-einer-ange</link>
                <pubDate>Tue, 16 Jun 2026 08:12:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Stefan Weinert, Blogger aus Ravensburg&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ein B‑52‑Bomber hebt ab zu einem Routineflug für den Test eines neuen Radarsystems. Sekunden später kippt die Maschine, stürzt und zerreißt in einem Feuerball die Stille der Mojave-Wüste (Kalifornien/USA). Das war am gestrigen Montag am späten Vormittag. Die Luftaufnahmen zeigen nur noch eine verkohlte Fläche von der Größe eines Fußballfeldes — keine Trümmer, keine Konturen, nur verbrannte Erde. Acht Menschen waren an Bord des B-52-Bombers. Militärangehörige, zivile Spezialisten, zwei Mitarbeiter von Boeing. Acht Leben, die in einem einzigen Moment endeten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Während die Ermittler noch nicht wissen, warum die Maschine fiel, wissen die Familien längst, was sie verloren haben. Bei den Übertragungen der Fußballspiele der WM im TV war davon kein Wort zu hören. Halbmast geflaggt war auch nicht. Schon vor diesem schrecklichen Unglück hatte unsere internationale Gemeinschaft trotz der laufenden Kriege, in die die USA verwickelt sind, der Krisen und Katastrophen ihre Weltspiele unbekümmert angefangen, durchzuziehen. Doch vielleicht ist gerade jetzt der Moment, an dem wir uns fragen müssen, ob tatsächlich alles einfach so wie geplant weitergehen kann.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wenn schon eine Fußball-Weltmeisterschaft trotz all der Konflikte und politischen Erschütterungen stattfindet — sollte nicht spätestens jetzt ein Innehalten möglich sein? Zumal das Unglück nun nicht irgendwo in der Ferne, sondern vor der US-Haustüre stattgefunden hat. Ein Atemzug, ein Zeichen, ein Wort des Mitgefühls von jenen, die im Licht der Weltöffentlichkeit stehen: von der FIFA, vom DFB, von der US-Regierung, vom Kongress, vom Präsidenten selbst.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Denn am Ende stehen nicht die Fußball-Schlagzeilen.
Am Ende stehen acht Menschen, die nicht mehr nach Hause kommen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;In diesem aktuellen Moment stellt sich mir die Frage, wie jene wohl reagieren werden, die gerade im Licht der Weltöffentlichkeit stehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Es ist zu wünschen und ich hoffe es,&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;dass die FIFA und Gianni Infantino nicht einfach zur Routine übergehen. Dass sie innehalten, Mitgefühl zeigen – und vielleicht sogar die Größe besitzen, zu fragen, ob eine Weltmeisterschaft in Zeiten solcher Erschütterungen wirklich unberührt weiterlaufen kann.
Wenn schon dieses Turnier trotz Kriegen, Konflikten und Katastrophen stattfindet, sollte nicht spätestens jetzt ein Moment des Nachdenkens kommen?&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;dass auch der DFB diesen Augenblick erkennt – nicht als politische Pflicht, sondern als menschliche Geste.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;dass Donald Trump die Angehörigen in den Mittelpunkt stellt und nicht sich und die &quot;heile Welt&quot;.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;dass die US-Regierung transparent bleibt, die Ursachen sorgfältig untersucht und den Familien beisteht.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;dass der Kongress nicht sofort in Zahlen, Budgets und geopolitische Reflexe flüchtet, sondern zuerst die Trauer anerkennt.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und über all dem steht eine leise, aber unausweichliche Frage:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Kann eine Weltmeisterschaft einfach weiterspielen, wenn die Welt selbst ins Straucheln gerät?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Denn am Ende stehen nicht die Schlagzeilen.
Am Ende stehen acht Menschen, die nicht mehr nach Hause kommen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
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                <title>GEAS 2026 – Europas neuer Asylkompromiss zwischen Ordnung, Abschottung und offenen Fragen</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/page/params/post/5266440/geas-2026-europas-neuer-asylkompromiss-zwischen-ordnung-abschottung-und-off</link>
                <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 22:47:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;i&gt;Europa hat einen neuen Asylkompromiss – und doch wirkt vieles wie ein Déjà-vu. Mit dem Inkrafttreten von GEAS 2026 verspricht die EU Ordnung, Beschleunigung und Fairness. Doch wer genauer hinschaut, erkennt schnell die Bruchlinien: Grenzverfahren, die wie Haft wirken; Solidarität, die man sich freikaufen kann; und ein System, das auf dem Papier glänzt, aber in der Realität kaum tragfähige Strukturen hat. Zwischen Anspruch und Wirklichkeit öffnet sich ein Raum, der politisch wie moralisch unbequem bleibt.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;i&gt;Dieser Blogartikel geht genau in diesen Raum hinein. Er zeigt, wo GEAS tatsächlich Fortschritte bringt – und wo es die humanitären Standards Europas gefährdet. Er beleuchtet die Widersprüche, die politischen Spannungen und die praktischen Lücken, die das neue System bereits jetzt sichtbar macht. Wer verstehen will, was GEAS wirklich bedeutet, findet hier keine Parolen, sondern eine klare, analytische Einladung zum Hinsehen.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Mit dem Inkrafttreten des reformierten Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) am 12. Juni 2026 beginnt für die EU ein neues Kapitel ihrer Migrationspolitik. Offiziell soll die Reform „Ordnung schaffen“, Verfahren beschleunigen und die Verantwortung gerechter verteilen. Doch ein genauerer Blick zeigt: GEAS ist ein politischer Kompromiss, der viele strukturelle Probleme nicht löst – und neue Risiken schafft.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;1. Was GEAS verspricht – und was es tatsächlich bedeutet&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die EU präsentiert GEAS als historischen Durchbruch.
Der Deutschlandfunk beschreibt die Reform als Ergebnis eines jahrelangen Ringens, das vor allem eines soll: Migration begrenzen, Verfahren vereinheitlichen und beschleunigen .&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Kernpunkte:&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Screening an den Außengrenzen: Identitätsprüfung, Gesundheitscheck, Sicherheitsabfrage – innerhalb weniger Tage.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Grenzverfahren: maximal 12 Wochen, verpflichtend für Herkunftsländer mit Schutzquote unter 20 Prozent.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Beschleunigte Verfahren: drei Monate, wenn Identitätstäuschung, Sicherheitsbedenken oder eine verspätete Antragstellung vorliegen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Reguläre Verfahren: Sechs Monate Bearbeitungszeit.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Solidaritätsmechanismus: Staaten können Geflüchtete aufnehmen oder sich „freikaufen“ – durch Geld oder Personal.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das BAMF betont vor allem die neuen administrativen Strukturen, etwa verpflichtende Tonaufzeichnungen, Altersfeststellungen und eine neue staatliche Rechtsauskunft (auRA) .&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Auf dem Papier klingt das nach Ordnung.
In der Praxis entstehen jedoch neue Grauzonen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;2. Die kritischen Punkte – und warum sie relevant sind&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;a) Grenzverfahren: Beschleunigung oder Entrechtung?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Reform sieht vor, dass Menschen mit geringer Schutzquote oder aus „sicheren Drittstaaten“ direkt an der Grenze abgefertigt werden.
Kritiker warnen:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Drei Monate reichen kaum für eine faire Prüfung, insbesondere bei komplexen Fluchtgründen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Definition „sicherer Drittstaat“ wurde ausgeweitet – auch wenn nur Regionen sicher sind.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Menschen könnten in Länder abgeschoben werden, in denen sie wegen Religion oder sexueller Orientierung gefährdet sind .&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Medico International spricht von einer „Aushöhlung des Asylrechts“ und einer Legitimierung bereits etablierter rechtswidriger Praktiken wie Pushbacks oder haftähnlicher Unterbringung .&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;b) Haftähnliche Zentren an den Außengrenzen&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Während der Schnellverfahren dürfen Geflüchtete die Einrichtungen nicht verlassen.
NGOs wie Save the Children warnen vor:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Verletzung von Kinderrechten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;fehlender Gesundheitsversorgung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;unklaren Standards je nach Mitgliedstaat &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;c) Pushbacks: Die dunkle Seite der EU-Außengrenzen&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Schon heute dokumentieren Organisationen wie Human Rights Watch illegale Zurückweisungen an den Grenzen zu Belarus, Griechenland und Italien.
GEAS könnte diese Praxis indirekt verstärken, weil der politische Druck steigt, Verfahren „an der Grenze“ zu halten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;d) Solidarität – oder ein Freikaufmodell?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die EU spricht von „fair share“.
Doch die Realität ist:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nur wenige Staaten wollen Geflüchtete aufnehmen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die meisten werden Geld zahlen statt Menschen aufzunehmen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ob das die Lasten wirklich fair verteilt, ist fraglich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;3. Die Umsetzungslücke – Europas strukturelles Problem&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die EU-Kommission selbst räumt ein, dass die Umsetzung massive Lücken hat:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;fehlende nationale Gesetze&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;unzureichende Kapazitäten an Flughäfen und Grenzen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;IT-Systeme funktionieren nicht zuverlässig&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Personal fehlt in fast allen Mitgliedstaaten &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Kurz:
Europa hat ein neues System beschlossen, aber die Infrastruktur dafür existiert kaum.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;4. Politische Bruchlinien: GEAS spaltet auch die EU&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ungarn lehnt die Reform politisch ab, setzt aber Teile um.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Polen lehnt sie ab, arbeitet aber technisch mit.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Italien profitiert finanziell – und erwartet Entlastung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Deutschland muss neue Grenzstandorte schaffen und Verfahren umstellen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Reform soll die Spaltung überwinden – sie zeigt aber vor allem, wie tief die Gräben sind.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;5. Fazit: GEAS ist ein System der Widersprüche&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;GEAS ist weder der große Durchbruch noch der Untergang des Asylrechts.
Es ist ein politischer Kompromiss, der:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ordnung schaffen will, aber neue Unsicherheiten erzeugt&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Solidarität fordert, aber Freikauf ermöglicht&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Verfahren beschleunigt, aber faire Prüfung erschwert&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Menschenrechte betont, aber haftähnliche Zentren schafft&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;europäische Einheit verspricht, aber nationale Konflikte sichtbar macht&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die kommenden Jahre werden zeigen, ob GEAS ein funktionierendes System wird – oder ein weiterer Versuch, Migration zu verwalten, ohne ihre Ursachen und humanitären Dimensionen ernsthaft anzugehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;

&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>In Armenien gewinnt die Demokratie deutlich mit 49,81 Prozent und distanziert sich von Putin ...</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/page/params/post/5264122/in-armenien-gewinnt-die-demokratie-deutlich-mit-4981-prozent-und-distanzier</link>
                <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 10:24:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span style=&quot;text-align: start;&quot;&gt;
&lt;div id=&quot;:19y&quot; class=&quot;Am aiL Al editable LW-avf tS-tW tS-tY&quot; hidefocus=&quot;true&quot; aria-label=&quot;Inhalt der Nachricht&quot; writingsuggestions=&quot;false&quot; g_editable=&quot;true&quot; role=&quot;textbox&quot; aria-multiline=&quot;true&quot; contenteditable=&quot;true&quot; tabindex=&quot;1&quot; spellcheck=&quot;false&quot; aria-owns=&quot;:1cz&quot; aria-controls=&quot;:1cz&quot; aria-expanded=&quot;false&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://www.n-tv.de/politik/Pro-EU-Kraefte-triumphieren-bei-Armenien-Wahl-id30902104.html&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;ntv&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nach einem turbulenten Wahltag in Armenien kommt der prowestliche Amtsinhaber auf eine deutliche Mehrheit. Die prorussische Partei verliert abgeschlagen. Doch die Abkehr von der Schutzmacht in Moskau ist für das Land ein Balanceakt.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;In Armenien hat die Partei von Ministerpräsident Nikol Paschinjan die Parlamentswahl klar gewonnen. Sie erhielt 49,81 Prozent der Stimmen, wie die zentrale Wahlkommission des Kaukasus-Landes mitteilte. Die prorussische Oppositionspartei &quot;Starkes Armenien&quot; sei auf 23,29 Prozent gekommen.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Paschinjan hatte sich bereits in der Nacht zum Sieger erklärt und von einem &quot;historischen Sieg&quot; gesprochen. Seine Partei &quot;Zivilvertrag&quot; will sich stärker der Europäischen Union (EU) zuwenden. Die Wahlbeteiligung in dem Land mit seinen rund drei Millionen Einwohnern lag bei knapp 59 Prozent.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Zwei weitere Oppositionskräfte, das &quot;Bündnis Armenien&quot; des ehemaligen Präsidenten Robert Kotscharjan und die Partei &quot;Wohlhabendes Armenien&quot; schafften ebenfalls den Einzug ins Parlament. Kotscharjans Bündnis Armenien kam demnach auf knapp zehn Prozent, während sich Wohlhabendes Armenien vier Prozent der Stimmen sicherte. Die Wahlbeteiligung lag nach Angaben der Wahlkommission bei 59 Prozent.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es ist Armeniens erste Parlamentswahl seit der militärischen Niederlage gegen Aserbaidschan im Konflikt um die zwischen beiden Seiten umstrittene Region Bergkarabach im Jahr 2023. Sie gilt als Test für Paschinjans Bestreben, die Beziehungen zum Westen zu vertiefen und nach Jahren des Konflikts und politischer Turbulenzen ein Friedensabkommen mit Aserbaidschan zu schließen.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gratulierte dem Ministerpräsidenten zu seinem Wahlsieg. Armenien rücke Europa &quot;immer näher&quot;, schrieb sie auf X. Brüssel schätze die Partnerschaft mit dem Kaukasusland &quot;zutiefst&quot;: &quot;Armenien kann auf uns zählen.&quot;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Moskau droht unverhohlen&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Paschinjan kam 2018 an die Macht. Er möchte den Kaukasusstaat der EU annähern. Zudem hat er die Beziehungen der ehemaligen Sowjetrepublik, die traditionell eng mit Russland verbunden ist, zu den USA vertieft. Die Beteiligung seines Landes an einem von Russland geführten Sicherheitsbündnis hat er dagegen auf Eis gelegt. &lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Führung in Moskau hatte deswegen zuletzt den Druck auf Armenien erhöht und zunehmend verärgert auf den prowestlichen Kurs des Landes reagiert. Präsident Wladimir Putin verglich die EU-Ambitionen Armeniens zuletzt mit dem prowestlichen Kurs der Ukraine. Ihm zufolge war dieser Kurs Ursache des russischen Angriffs auf die Ukraine 2022: Das &quot;ukrainische Szenario&quot; habe mit dem Versuch Kiews begonnen, der EU beizutreten, sagte Putin im Mai.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Russland ist der wichtigste Handelspartner Armeniens, bei Energie- und Rüstungsimporten ist das Kaukasusland von Moskau abhängig. Analysten bezeichneten den bisherigen Kurs der Regierung in Eriwan als einen Versuch, &quot;auf beiden Stühlen gleichzeitig zu sitzen.&quot;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Russland enttäuscht in Sicherheitsfragen&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ein Grund für die Annäherung Armeniens an die EU war jedoch die Enttäuschung über nicht eingehaltene Sicherheitszusagen der russischen Regierung: Bei der Militäroffensive Aserbaidschans im September 2023 gegen die von Armeniern bewohnte Exklave Bergkarabach hatten die dort stationierten sogenannten russischen Friedenstruppen nicht eingriffen. Nach seinem Wahlsieg könnte Paschinjan deshalb auch versuchen, die Beziehungen zur Türkei zu normalisieren. Die Türkei ist ein wichtiger Verbündeter Aserbaidschans.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die EU strebt in der Region nach Einfluss. Opposition und Menschenrechtsgruppen werfen Paschinjan aber einen autoritären Führungsstil vor. Dutzende Regierungsgegner wurden festgenommen, darunter Verbündete seines Herausforderers Samwel Karapetjan. Er steht wegen des Vorwurfs, zum Umsturz aufgerufen zu haben, unter Hausarrest. Die Behörden begründeten ihr Vorgehen gegen die Anhänger von Karapetjan mit dem Verdacht des versuchten Stimmenkaufs.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Quelle: ntv.de, mau/chr/rts/dpa&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;

&lt;/span&gt;

&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>OSH 500</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/page/params/post/5262694/osh</link>
                <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 19:14:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2215343.mozfiles.com/files/2215343/base64img_3e1e6fa4a06eb4fe320200c09b0a1f7f.jpg&quot; alt=&quot;&quot; class=&quot;&quot; width=&quot;635&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Am Mittwochabend um 20:15 Uhr&amp;nbsp; war es so weit. Die Petition für den Erhalt der &quot;Oberschwabenhalle&quot; in Ravensburg als &quot;Ort diverser gesellschaftlicher Ereignisse&quot; und gegen ihre Umfunktionierung als Sportarena hat die 500er-Marke an Unterschriften erreicht.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das sind 5-Mal so viele Menschen, wie bei der Infoveranstaltung der Ravensburger Stadtverwaltung anwesend waren. Und selbst von diesen waren viele kritisch bis oberkritisch.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Dass es diese Petition überhaupt gibt, wissen nur ihre&amp;nbsp; Mitunterzeichner/innen, die Leser und Leserinnen dieses Blogs und einige Facebook-User/innen. Geschätzt rund 90 Prozent der Ravensburger Bevölkerung hat von ihr keine Ahnung und wird immer noch im Glauben gelassen, dass im großen und ganzen Konsens zwischen Oberbürgermeister, seiner Verwaltung, dem Gemeinderat und der Stadtgesellschaft&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Deutschland verpasst den Wiedereinzug in den UN-Sicherheitsrat / Portugal und Austria erhalten 2/3-Mehrheit</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/page/params/post/5262682/deutschland-verpasst-den-wiedereinzug-in-den-un-sicherheitsrat--portugal-un</link>
                <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 17:36:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;DW&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Deutschland hat den Wiedereinzug in den UN-Sicherheitsrat verpasst - das verkündete die Präsidentin der UN-Generalversammlung Annalena Baerbock in New York. Für Europa bekommen nun Österreich und Portugal für zwei Jahre einen nichtständigen Sitz im höchsten Gremium der &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Vereinten Nationen&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;. Deutschland verfehlte am Mittwoch bei der Abstimmung der UN-Vollversammlung in New York die nötige Zweidrittelmehrheit der Stimmen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Deutschland kam nur auf 104 Stimmen. Für die nötige Zweidrittelmehrheit wären 127 Stimmen nötig gewesen, sagte Baerbock. Portugal kam auf 134 Stimmen, Österreich auf 131. Insgesamt hat die Weltorganisation 193 Mitgliedsstaaten. Afghanistan und Venezuela sind aktuell nicht stimmberechtigt. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Erste Schlappe für Deutschland seit 1990&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Deutschland bemüht sich seit der Wiedervereinigung alle acht Jahre um den Einzug in den UN-Sicherheitsrat - bisher immer erfolgreich. Insgesamt war die Bundesrepublik schon sechs Mal als nicht-ständiges Mitglied im höchsten Gremium der Vereinten Nationen vertreten, zuletzt in den Jahren 2019/2020.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Für Bundeskanzler Friedrich Merz und seinen Außenminister Johann Wadephul (beide CDU) bedeutet das Scheitern einen Rückschlag bei den Bemühungen, Deutschland stärker als in den vergangenen Jahren als wichtigen Akteur auf der internationalen Bühne zu platzieren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wadephul bezeichnete die gescheiterte Kandidatur nach der Abstimmung in New York als eine &quot;herbe Niederlage&quot; und &quot;echte Enttäuschung&quot;. Merz erklärte, Deutschland habe sein &quot;Ziel nicht erreicht&quot;, werde aber weiterhin &quot;ein verlässlicher Stützpfeiler des multilateralen Systems&quot; sein.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>RUSSLAND/UKRAINE ▶ Kein Krieg zwischen Ländern, sondern zwischen Narrativen, Interessen, Eitelkeiten und historischen Traumata ...</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/page/params/post/5258028/russlandukraine-frieden-wird-nicht-von-regierungen-ausgehen-sondern-von-men</link>
                <pubDate>Sun, 24 May 2026 19:23:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div id=&quot;:1ab&quot; class=&quot;Am aiL Al editable LW-avf tS-tW tS-tY&quot; hidefocus=&quot;true&quot; aria-label=&quot;Inhalt der Nachricht&quot; writingsuggestions=&quot;false&quot; g_editable=&quot;true&quot; role=&quot;textbox&quot; aria-multiline=&quot;true&quot; contenteditable=&quot;true&quot; tabindex=&quot;1&quot; spellcheck=&quot;false&quot; aria-owns=&quot;:1dc&quot; aria-controls=&quot;:1dc&quot; aria-expanded=&quot;false&quot;&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Vier Jahre Krieg – so lange wie der Erste Weltkrieg. Vier Jahre, in denen Europa sich selbst in eine geopolitische Schockstarre manövriert hat. Vier Jahre, in denen jede Stimme, die Frieden fordert, sofort in ein Lager sortiert wird:&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wer Selenskyj mahnt, gilt als Putin-Freund.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wer Putin mahnt, wird ausgelacht.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wer beide mahnt, wird als Träumer abgetan.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Währenddessen wächst die Müdigkeit. Die Wut. Die Verzweiflung. Und die Erkenntnis, dass dieser Krieg längst nicht mehr nur zwischen Russland und der Ukraine geführt wird, sondern zwischen Narrativen, Interessen, Eitelkeiten und historischen Traumata.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2215343.mozfiles.com/files/2215343/base64img_28160916c0eec8d33651b4da72249e83.png&quot; alt=&quot;&quot; class=&quot;&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Dieser Essay ist der Versuch eines Bloggers, der sich weigert, die Normalisierung des Krieges zu akzeptieren. Einer, der sich durch Propaganda, moralische Erpressung und politische Sprachlosigkeit hindurchschreibt – und trotzdem an die Möglichkeit eines Auswegs glaubt. Nicht, weil er naiv wäre. Sondern weil die Alternative die endgültige Selbstaufgabe Europas wäre.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;1. Schreiben im Nebel der Fronten&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es ist ein seltsames Gefühl, in einer Zeit zu schreiben, in der Worte sofort zu Waffen werden.
Nicht zu Argumenten – zu Waffen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Noch einmal zum &quot;Mitschreiben&quot;: Wer Selenskyj kritisiert, wird als Putin-Versteher abgestempelt.
Wer Putin kritisiert, wird als naiv belächelt.
Wer beide kritisiert, wird als „unernst“ abgetan, als jemand, der die „Realität der Macht“ nicht versteht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Aber was ist das für eine Realität, in der man/n nicht einmal mehr sagen darf, dass vier Jahre Krieg zu viel sind? Dass überhaupt jeder Krieg &quot;zuviel&quot; ist? Dass Europa sich selbst verliert?
Dass die Menschen sterben, während Politiker Reden halten, die klingen wie schlecht übersetzte Drehbücher?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ich schreibe und merke, wie die Luft dünner wird.
Wie die Begriffe enger werden.
Wie die moralischen Schablonen härter werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und wie die Hoffnung kleiner wird.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;2. Die Müdigkeit eines Chronisten&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Selenskyj fordert.
Putin zerstört.
Europa zögert.
Die USA taktieren.
Und die Menschen sterben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;So ließe sich die Lage in einem Satz zusammenfassen – aber dieser Satz wäre zu einfach, zu glatt, zu bequem.
Denn die Wahrheit ist komplizierter:&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Selenskyj ist ein Meister der Forderungen. Aber er kämpft auch ums Überleben seines Landes.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Putin ist ein Mörder. Aber er ist auch das Produkt eines Systems, das seit Jahrzehnten auf Expansion, Angst und imperialer Nostalgie basiert.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Europa ist erschöpft. Aber es ist auch gefangen in seiner eigenen historischen Schuld, seiner Abhängigkeit, seiner Furcht vor klaren Entscheidungen.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und ich?
Ich sitze vor dem Bildschirm und frage mich, ob ich überhaupt noch etwas sagen darf, ohne sofort in ein ideologisches Raster zu fallen.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;3. Die große Leerstelle: Der Mediator&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es ist fast grotesk:
Wir leben im 21. Jahrhundert, im Zeitalter globaler Kommunikation, diplomatischer Netzwerke, internationaler Organisationen – und trotzdem gibt es niemanden, der diesen Krieg moderieren kann.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nicht die EU.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nicht die UNO.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nicht die USA.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nicht China.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nicht die OSZE.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nicht einmal die Kirchen, die früher wenigstens symbolisch eine Stimme hatten.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es ist, als hätte die Welt verlernt, Frieden zu denken.
Als wäre Diplomatie ein Relikt aus einer Zeit, in der Menschen noch miteinander sprachen, statt nur noch übereinander.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Vielleicht ist das die eigentliche Katastrophe:
Nicht, dass Krieg geführt wird – das ist die alte Krankheit der Menschheit.
Sondern dass niemand mehr den Mut hat, Frieden zu fordern, ohne sofort als Verräter, Naivling oder Störenfried diffamiert zu werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;4. Die Normalisierung des Absurden&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Vier Jahre Krieg.
So lange wie der Erste Weltkrieg.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Damals (1914) glaubte man/n, der Krieg werde „bis Weihnachten“ (1914) vorbei sein.
Heute glaubt man/frau, der Krieg werde „irgendwann“ vorbei sein.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Damals starben Millionen.
Heute sterben Millionen – und wir reden darüber, als sei es ein Naturereignis.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Damals war Europa das Schlachtfeld.
Heute ist Europa das Spielfeld.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und wir tun so, als sei das normal.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;5. Und doch: Der Funke, der bleibt&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Trotz allem glaube ich, dass es eine Lösung gibt.
Nicht die perfekte.
Nicht die gerechte.
Nicht die, die alle glücklich macht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Aber eine, die das Töten beendet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Vielleicht beginnt sie damit, dass jemand – irgendjemand – den Mut hat, das Undenkbare zu sagen:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;„Wir müssen reden. Nicht über Sieg. Nicht über Niederlage. Sondern über Leben.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Vielleicht beginnt sie damit, dass Europa endlich aufhört, sich selbst zu belügen.
Vielleicht beginnt sie damit, dass die USA und Russland erkennen, dass ihr geopolitisches Muskelspiel Europa zerreißt.
Vielleicht beginnt sie damit, dass Selenskyj und Putin begreifen, dass kein Quadratkilometer Land, ein Menschenleben wert ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Vielleicht beginnt sie damit, dass ein Blogger in Ravensburg nicht aufhört zu schreiben, obwohl er weiß, dass seine Worte keine Panzer stoppen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;6. Ein Schluss, der keiner ist&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ich schreibe diesen Text nicht, weil ich Antworten habe.
Ich schreibe ihn, weil ich die Fragen nicht mehr ertrage.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und weil ich glaube, dass Frieden nicht von Regierungen ausgeht, sondern von Menschen, die sich weigern, den Krieg als Normalität zu akzeptieren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Vielleicht ist das naiv.
Vielleicht ist es lächerlich.
Vielleicht ist es das Einzige, was uns bleibt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;

&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Schwarz–Rot–Groll // Wenn eine Republik ihre Farben noch kennt, aber nicht mehr wiedererkennt ...</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/page/params/post/5254729/schwarzrotgroll-wenn-eine-republik-ihre-farben-noch-kennt-aber-nicht-mehr-w</link>
                <pubDate>Mon, 18 May 2026 11:05:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Deutschlandfahne steht für Einheit, Freiheit und demokratische Selbstvergewisserung.
Doch das Banner im Wind (besser: im Sturm der Zeit), das hier gezeigt wird – ist mittlerweile zu einer&amp;nbsp;angeschmorten, rissigen und ausfransenden Trikolore, über die die Namen Merz&amp;nbsp;(Bundeskanzler) und Klingbeil&amp;nbsp;(Finanzminister, Vizekanzler, Parteichef und Fraktionschef und ...) gelegt sind, und darunter der Schriftzug „Groll statt Gold“. Das&amp;nbsp;&amp;nbsp;ist kein Zufall, sondern trifft den Zustand der deutschen politischen Kultur 2026 erstaunlich präzise.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2215343.mozfiles.com/files/2215343/medium/Groll_statt_Gold.jpg&quot; alt=&quot;Groll_statt_Gold.jpg&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nicht, weil Deutschland brennt.
Sondern weil das Vertrauen bröckelt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und genau dieses Bröckeln zieht sich durch die gesamte Medienlandschaft – von dramatischer Überzeichnung bis zur nüchternen Chronik.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das Drama: „Schlachtfeld Kanzleramt“ – die Erzählung der Eskalation&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;color: #66717f&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;(Darstellung: Journalistenwatch)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; *)&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Journalistenwatch zeichnet ein Bild, das eher an eine Mischung aus Politthriller und Endzeitprosa erinnert:
Ein Kanzleramt, das angeblich „wie eine Therapiesitzung“ wirke, eine Koalition, die sich gegenseitig blockiere, ein Kanzler, der „inkonsistent“ kommuniziere.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nur damit wir uns einig sind: Das sind Darstellungen, Meinungen, Zuschreibungen – keine festgestellten Tatsachen im juristischen Sinne.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Aber sie zeigen eines:
Die Erzählung vom Kontrollverlust ist längst Teil der öffentlichen Wahrnehmung.  
Und Wahrnehmung ist politisch oft wirkmächtiger als Realität.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Bühne der Realität: Buhrufe, Pfiffe, Gelächter&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;color: #66717f&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;(Darstellung: news.de) &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;*)&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Beim DGB-Bundeskongress erlebt der Kanzler laut news.de einen der schwierigsten Auftritte seiner Amtszeit:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Gelächter bei Aussagen über die „Handlungsfähigkeit“ der Koalition&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Buhrufe bei Sozialreform-Themen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;angeblich nur eine einzige klatschende Person am Ende&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das ist keine Bewertung – sondern die Schilderung eines Ereignisses.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Aber es zeigt:
Die Distanz zwischen Regierung und Teilen der Arbeitnehmerschaft ist größer geworden.  
Und sie wird öffentlich sichtbar – nicht in Leitartikeln, sondern in Saal-Akustik. Da kann man/frau noch so laut proklamieren, so etwas gehöre sich einem Bundeskanzler gegenüber nicht. Aber Distanz bleibt Distanz.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die nüchterne Chronik: Ausgebuht auch beim Katholikentag&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;color: #66717f&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;(Darstellung: inFranken.de) &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;*)&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;InFranken.de berichtet sachlicher, aber nicht weniger deutlich:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Merz räumt Kommunikationsprobleme ein&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Zufriedenheitswerte der Regierung liegen laut ARD‑Deutschlandtrend bei 13 %&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Demonstranten stören die Veranstaltung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Hier wird klar:
Die Krise ist nicht nur ein Mediennarrativ.  
Sie manifestiert sich im öffentlichen Raum – auf Marktplätzen, Kongressen, Kirchenveranstaltungen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Die Bürgerperspektive: Eine Petition auf Change.org&amp;nbsp;(nur ein kleiner Ausschnitt aus der Bevölkerung)&amp;nbsp;*)&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Eine Petition bringt die Stimmung von Bürgern auf den Punkt:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ein Jahr sei genug&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die GroKo blockiere sich selbst&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die SPD wirke orientierungslos&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die CDU verliere Vertrauen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Neuwahlen 2026 seien notwendig&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Petition fordert kein verfassungswidriges Verfahren, sondern beruft sich völlig korrekt auf Art. 39 GG. In der Petition&amp;nbsp; wird betont, dass nur&amp;nbsp;der Bundestag oder der Bundespräsident Neuwahlen einleiten kann.&amp;nbsp;Damit ist das Anliegen&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;rechtlich sauber&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;, &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;demokratisch legitim&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; und &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;politisch zulässig&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Was ergibt das Gesamtbild?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wenn man/frau alle Quellen&lt;b&gt; *) &lt;/b&gt;zusammennimmt, entsteht ein Bild, das sich so zusammenfassen lässt:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Eine Regierung, die führen will, aber ständig stolpert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ein Kanzler, der erklären will, aber nicht durchdringt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Eine Koalition, die arbeiten will, aber sich selbst im Weg steht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Eine Opposition, die kritisiert, aber kein geschlossenes Zukunftsbild liefert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und ein Land, das langsam die Geduld verliert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die beschädigte Deutschlandfahne (siehe oben) wird damit zum Symbol einer politischen Erschöpfung:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;color: #0c0c0c&quot;&gt;Schwarz – die Stimmung&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;color: #f01346&quot;&gt;Rot – die gereizten Gesichter nach missglückten Auftritten&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;color: #acaeac&quot;&gt;Gold – der Teil, der fehlt&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-important&quot;&gt;Groll – der Teil, der bleibt&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Deutschland ist nicht verloren.
Aber es wirkt, als hätte die Bundesregierung den Kompass verlegt und versuche nun, mit einer Taschenlampe aus dem Baumarkt den Weg zu finden.&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;
Die Bürgerinnen und Bürger schauen zu:

&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;manche wütend&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;manche resigniert&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;manche hoffnungsvoll&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;manche aktiv – mit Petitionen, Engagement, Kritik&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Vielleicht ist das der eigentliche Kern der Demokratie:&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wenn die Regierung nicht mehr glänzt, sollte wenigstens die Zivilgesellschaft das Licht anmachen.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und vielleicht ist Schwarz–Rot–Gold nicht final beschädigt – sondern wartet nur darauf, dass jemand das Gold wieder freilegt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;*) Quellen&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://journalistenwatch.com/2026/04/30/schwarz-rot-ohne-gold-und-siehe-das-ende-ist-nah/?print=print&quot; target=&quot;_blank&quot; data-saferedirecturl=&quot;https://www.google.com/url?q=https://journalistenwatch.com/2026/04/30/schwarz-rot-ohne-gold-und-siehe-das-ende-ist-nah/?print%3Dprint&amp;amp;source=gmail&amp;amp;ust=1779188254365000&amp;amp;usg=AOvVaw2z2js8f875p8bYlXlORt1J&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Journalistenwatch&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; – &lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;http://news.de/&quot; target=&quot;_blank&quot; data-saferedirecturl=&quot;https://www.google.com/url?q=http://news.de&amp;amp;source=gmail&amp;amp;ust=1779188254365000&amp;amp;usg=AOvVaw0JsT7VTZ1zExoOM6xXQuVt&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;news.de &lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;– &lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;http://infranken.de/&quot; target=&quot;_blank&quot; data-saferedirecturl=&quot;https://www.google.com/url?q=http://inFranken.de&amp;amp;source=gmail&amp;amp;ust=1779188254365000&amp;amp;usg=AOvVaw2GhMm7Jbv22668Zw3w2tG7&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;inFranken.de &lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;– &lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;https://www.change.org/p/bundestagsneuwahlen-gefordert-falls-die-groko-nicht-umgehend-einen-anderen-kurs-f%C3%A4hrt&quot; target=&quot;_blank&quot; data-saferedirecturl=&quot;https://www.google.com/url?q=https://www.change.org/p/bundestagsneuwahlen-gefordert-falls-die-groko-nicht-umgehend-einen-anderen-kurs-f%25C3%25A4hrt&amp;amp;source=gmail&amp;amp;ust=1779188254365000&amp;amp;usg=AOvVaw1r0odNw15nhSRYTsOIrlS0&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Petition auf Change.org&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br style=&quot;text-align: start;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;

&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Treibstoffpreise: Statt des &quot;befreienden Passes in die Tiefe&quot; immer nur &quot;klein-klein&quot; - Deutschlands geopolitische Blindheit ...</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/page/params/post/5250985/treibstoffpreise-statt-des-befreienden-passes-in-die-tiefe-immer-nur-klein-</link>
                <pubDate>Sun, 10 May 2026 17:55:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es gibt Momente, in denen ein Land sich selbst beim Klein-Klein zuschauen kann. Deutschland erlebt gerade wieder einen solchen Moment. Während die Preise an den Tankstellen „explodieren“ und während Pendler, Pflegekräfte, Handwerker und Familien jeden Tag reale Verluste erleiden, hantiert die Bundesregierung mit Werkzeugen, die aussehen wie politische Maßnahmen, aber wirken wie Placebos und sind nicht weiter als kosmetische Korrekturen. Ein Tankrabatt von knapp 17 Cent. Eine steuerfreie Arbeitgeberpauschale von 1.000 Euro, die bereits vor dem Start implodiert.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und wenn das alles nicht reicht, wird irgendwo in Stockholm ein „Innovationspapier“ versprochen oder in Berlin Appelle verlesen, deren Inhalt und Tonart uns irgendwie bekannt vorkommen.&amp;nbsp;Das Muster ist alt: &lt;/span&gt;&lt;strong style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Symptombekämpfung statt Ursachenbekämpfung.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;  
Und genau wie in der Migrationspolitik gilt: Wer die Ursachen nicht angeht, wird die Folgen niemals in den Griff bekommen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Doch der wahre Preis des Benzins entsteht nicht an der Zapfsäule – sondern am Persischen Golf. Und genau dort muss er auch korrigiert werden und nicht auf irgendwelchen Nebenschauplätzen.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Deutschland tut so, als sei der Benzinpreis ein Naturereignis. Mal steigt er, mal fällt er, und man/frau kann höchstens mit einem Regenschirm (Tankrabatt) oder einem Handtuch (Pauschale) reagieren. Doch der Preis entsteht nicht in Deutschland. Er entsteht an einem geopolitischen Nadelöhr: der Straße von Hormus.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ein Drittel des weltweiten Ölhandels passiert dort.
Jede Drohung, jeder Zwischenfall, jede militärische Bewegung lassen die Preise sofort springen. Ein&amp;nbsp; Börsenthermometer der besonderen Art.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und Europa? Europa steht daneben wie ein Zaungast, der hofft, dass die Großen – USA, Iran, Saudi-Arabien – sich schon irgendwie zusammenraufen werden. Die EU ist wirtschaftlich ein Riese, aber sicherheitspolitisch ein Zwerg. Und Deutschland ist innerhalb dieses Zwergs noch einmal ein besonders vorsichtiger Zwerg, der sich lieber hinter „internationalen Partnern“ versteckt, statt selbst Verantwortung zu übernehmen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Die politische Ausrede: „Wir können nichts tun“&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Diese Haltung ist bequem, aber falsch.
Sie ist das geopolitische Äquivalent zu: „Wir können die Wohnung nicht lüften, weil der Nachbar vielleicht auch lüften will.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Deutschland und die EU könnten sehr wohl etwas tun:&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Eine europäische Sicherheitsmission, die die Seewege schützt – nicht als Vasall der USA, sondern &lt;b&gt;als souveräner Akteur.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Diplomatische Initiativen, die nicht nur auf Washington warten, sondern s&lt;b&gt;elbst gestalten.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Energiepartnerschaften, die Abhängigkeiten reduzieren, &lt;b&gt;statt sie zu verschieben.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ein &lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;u&gt;&lt;a href=&quot;/m/page/13184796/params/post/5221284/treibstoffpreise-explodieren-preisanker-statt-freigabe-von-olreserven/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;europäischer Preisanker&lt;/a&gt;&lt;/u&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;, der Preisspitzen &lt;b&gt;abfedert&lt;/b&gt;, bevor sie die Bürger treffen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Eine strategische Rohstoffreserve, die nicht nur Öl hortet, sondern &lt;b&gt;Preisschocks glättet.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Doch statt Ursachenbekämpfung gibt es politische Beruhigungstabletten.
Statt Strategie gibt es Symbolpolitik.
Statt Mut gibt es Mikro‑Entlastungen, die verpuffen, bevor sie überhaupt ankommen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Der Fisch stinkt vom Kopf – und die Politik weigert sich, ihn anzufassen&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es ist bemerkenswert: Wenn es um moralische Appelle geht, ist Berlin schnell. Wenn es um strukturelle Lösungen geht, wird Berlin vorsichtig wie ein Porzellanladen im Erdbebengebiet. Man* redet über „Resilienz“, „Transformation“, „Zeitenwende“ – aber wenn es konkret wird, kneift man*.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Wahrheit ist unbequem:
Deutschland hat sich in eine geopolitische Abhängigkeit manövriert, die es nicht mehr kontrolliert.  
Und solange das so bleibt, wird jeder Tankrabatt nur ein politisches Schmerzmittel sein – und zwar eines, das nicht einmal richtig wirkt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Warum die Straße von Hormus der Schlüssel ist&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wer Frieden an der Straße von Hormus will, muss drei Dinge tun:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ol start=&quot;1&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Europa sicherheitspolitisch erwachsen machen.  
Nicht als Kopie der USA, sondern als eigenständiger Akteur, der seine Handelswege schützt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Energiepolitik als Außenpolitik begreifen.  
Nicht nur Windräder aufstellen, sondern globale Lieferketten gestalten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Politik wieder an der Ursache ausrichten – nicht an der Schlagzeile.  
Ein Preisanker, der Preisspitzen glättet, wäre ein Anfang.
Eine europäische Rohstoffreserve wäre der nächste Schritt.
Eine diplomatische Initiative für die Straße von Hormus wäre der entscheidende.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Deutschland muss sich entscheiden&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Will die BRD weiter ein Land sein, das auf Krisen reagiert wie ein Feuerwehrmann ohne Wasser – mit guten Absichten, aber ohne Mittel?
Oder will es ein Land sein, das die Ursachen angeht, bevor die Folgen unbeherrschbar werden?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Bürger haben längst entschieden: Sie wollen Lösungen, keine Placebos.
Die Politik dagegen wirkt, als hätte sie Angst vor der eigenen Verantwortung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Doch eines ist klar:
Wer den Benzinpreis wirklich senken will, muss nicht an der Zapfsäule anfangen – sondern am Persischen Golf.  
Alles andere ist Flickwerk.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Der 8. Mai – Deutschlands schwierigster Feiertag, den es als solchen noch gar nicht gibt</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/page/params/post/5249986/der-8-mai-deutschlands-schwierigster-feiertag-den-es-als-solchen-noch-gar-n</link>
                <pubDate>Thu, 07 May 2026 14:37:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger aus Ravensburg&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der &lt;b&gt;8. Mai ist in Deutschland&lt;/b&gt; bis heute ein Tag, der nicht einfach erinnert, sondern entlarvt. Er zeigt, wie schwer dieses Land sich tut, nicht mit der Vergangenheit, sondern mit sich selbst. Denn der 8. Mai ist weniger ein historisches Datum als ein Spiegel, und Spiegel sind gefährlich für Gesellschaften, die gelernt haben, ihre Widersprüche zu übertünchen. Man/frau sieht das jedes Jahr aufs Neue.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Während die einen von Befreiung sprechen, reagieren andere mit einer Mischung aus Abwehr, Müdigkeit und dem Wunsch, dass das Thema endlich verschwinden möge wie ein hartnäckiger Geruch, der sich nicht auslüften lässt. Psychoanalytisch betrachtet &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://www.change.org/p/abgeordnete-des-deutschen-bundestages-8-mai-tag-der-befreiung-vom-faschismus-st%C3%A4ndiger-deutscher-feiertag&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;ist der 8. Mai der Tag, an dem das kollektive Unbewusste Deutschlands am lautesten spricht&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; – und am wenigsten gehört werden will.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Richard von Weizsäcker&lt;/b&gt; wusste das, als er 1985 sagte, der 8. Mai sei ein Tag der Befreiung. Es war nicht nur ein politischer Satz, sondern ein therapeutischer. Er sprach zu einem Land, das sich jahrzehntelang in einer Art moralischem Zwischenreich eingerichtet hatte: nicht Täter, nicht Opfer, nicht schuld, nicht unschuldig, sondern etwas Drittes, Unbenanntes, das sich nur durch Schweigen stabilisieren ließ.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;von Weizsäcker bot eine Deutung an, die das Schweigen brechen sollte, aber er wusste, dass jede Deutung, die zu tief geht, Widerstand erzeugt. Denn Befreiung bedeutet immer auch, dass man sich eingestehen muss, wovon man befreit wurde. Und genau das ist der Punkt, an dem Deutschland bis heute zögert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Willy Brandt&lt;/b&gt; kniete 1970 in Warschau, und dieser Kniefall war weniger eine politische Geste als ein symbolischer Akt der Übertragung: Er nahm die Last auf sich, die andere nicht tragen wollten. Er kniete für ein Land, das sich selbst nicht knien sehen konnte. In psychoanalytischer Sprache war es ein Akt der stellvertretenden Trauerarbeit. Brandt zeigte, was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, ohne sich selbst ins Zentrum zu stellen.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und gerade deshalb war die Reaktion im eigenen Land so gespalten: Dankbarkeit auf der einen Seite, Irritation auf der anderen. Denn Brandt tat etwas, das Deutschland bis heute schwerfällt – er zeigte Schwäche als Stärke. Er zeigte, dass Reife nicht im Verdrängen liegt, sondern im Anerkennen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Otl Aicher, &lt;/b&gt;der&amp;nbsp;&amp;nbsp;eine&amp;nbsp; Schwester von Sophie Scholl geheiratet hatte - ein Sohn und Vater unserer Region -&amp;nbsp; wiederum verstand, dass Erinnerung nicht nur in Worten stattfindet, sondern in Formen, in Räumen, in Symbolen. Für ihn war Gestaltung immer ein moralischer Akt. Er wusste, dass eine Gesellschaft, die ihre Vergangenheit nicht durchdringt, sie unbewusst reproduziert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Aicher hätte den 8. Mai nicht als staatlichen Feiertag verstanden, sondern als kulturelle Aufgabe: Wie gestalten wir ein Gedächtnis, das nicht museal ist, sondern lebendig? Wie verhindern wir, dass die Ästhetik des Vergessens – die glatten Oberflächen, die neutralen Formulierungen, die ritualisierte Betroffenheit – die Oberhand gewinnt? Aicher hätte gesagt: Der 8. Mai ist kein Datum, sondern ein Designproblem. Und Designprobleme sind immer Fragen der Haltung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wenn man* all das zusammennimmt, ist zu verstehen, warum der 8. Mai 2026 in Deutschland wieder einmal zwischen Gedenken und Verdrängung hängt. Die politische Landschaft ist rauer geworden, die Sprache härter, die Ambivalenzen sichtbarer. Antisemitismus tritt nicht mehr verschämt auf, sondern selbstbewusst. Rechtsextreme Narrative haben sich in die Mitte geschoben, nicht weil sie überzeugender geworden sind, sondern weil die Abwehrkräfte schwächer geworden sind.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Demokratie wirkt erschöpft, nicht bedroht wie 1933, aber müde, reizbar, verletzlich. Und genau in dieser Müdigkeit liegt die Gefahr: Nicht der offene Angriff, sondern die schleichende Gleichgültigkeit.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;In &lt;b&gt;Ravensburg&lt;/b&gt; zeigt sich das auf eine fast symbolische Weise. Während am Wochenende „Hally-Gally“ gefeiert wird – Feste zur Stadterweiterung, Flohmarkt und Gottlobpreis, die niemandem schaden wollen, aber allen Ernst verdrängen –, bleibt der 8. Mai ein Tag, der im Kalender steht, aber nicht im Bewusstsein. Es ist diese Gleichzeitigkeit, die irritiert.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Hier die fröhliche Selbstvergessenheit, dort die historische Selbstprüfung. Es ist, als würde die Stadt sagen: Wir wollen feiern, nicht erinnern. Und doch ist genau dieses Nebeneinander typisch deutsch. Die Psychoanalyse nennt das die Spaltung: zwei widersprüchliche Realitäten, die nebeneinander existieren, ohne sich zu berühren. Die eine Welt tanzt, die andere schweigt. Und beide tun so, als ginge das problemlos zusammen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Aber der 8. Mai lässt sich nicht wegfeiern. Es ist der Tag, an dem die verdrängten Anteile der deutschen Geschichte an die Oberfläche drängen. Er ist der Tag, an dem die Frage gestellt wird, die Deutschland seit 1945 begleitet: Haben wir verstanden? Nicht gelernt, nicht erinnert, nicht ritualisiert – verstanden.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Verstehen heißt, die eigenen Abgründe anzuerkennen, ohne sich von ihnen definieren zu lassen. Verstehen heißt, die Vergangenheit nicht als Last zu empfinden, sondern als Verpflichtung. Verstehen heißt, dass Demokratie nicht selbstverständlich ist, sondern täglich neu erarbeitet werden muss.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Vielleicht ist das der eigentliche Grund, warum der 8. Mai bis heute kein Feiertag ist: Ein Feiertag würde bedeuten, dass wir uns dieser Frage stellen müssen. Ein Feiertag würde bedeuten, dass wir uns nicht mehr hinter Routine und Ritual verstecken können. Ein Feiertag würde bedeuten, dass wir uns eingestehen müssen, dass Befreiung nicht nur ein historischer Akt war, sondern ein fortlaufender Prozess. Und Prozesse sind anstrengend. Sie verlangen, dass man hinschaut, wo man lieber wegschauen würde.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der 8. Mai 2026 ist deshalb weniger ein Gedenktag als ein Diagnoseinstrument. Er zeigt, wie weit wir gekommen sind – und wie weit wir uns selbst noch belügen. Er zeigt, dass die Demokratie nicht an ihren Feinden scheitert, sondern an ihrer eigenen Bequemlichkeit. Er zeigt, dass Erinnerung nicht Vergangenheit ist, sondern Gegenwart. &lt;b&gt;Und er zeigt, dass die Stimmen von Weizsäcker, Brandt und Aicher nicht historische Zitate sind, sondern unvollendete Aufgaben.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description>
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