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        <title>Schussental-Medial - Ravensburg</title>
        <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/ravensburg/</link>
        <description>Schussental-Medial - Ravensburg</description>
                    <item>
                <title>Der &quot;Verkaufsoffene Sonntag&quot; und der &quot;Matthäus-Effekt&quot; / Ist auch die &quot;TAFEL&quot; am Sonntag verkaufsoffen?</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/ravensburg/params/post/5340683/der-verkaufsoffene-sonntag-und-der-matthaus-effekt--ist-auch-die-tafel-am-s</link>
                <pubDate>Fri, 30 Oct 2026 10:12:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Was wäre Ravensburg ohne die verkaufsoffenen Sonntage? Obwohl dies eine sogenannte Suggestivfrage zu sein scheint, finden Sie den Versuch einer Antwort am Schluss dieser Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Am Ortseingang von Ravensburg, dort, wo die Stadt Weingarten wenige Meter zuvor endet, prangt ein riesengroßes Plakat mit der Fläche eines Zimmers, das sich so manche Menschen in Ravensburg für sich alleine wünschen, die aber diese 12 bis 15 Quadratmeter mit zwei oder sogar drei weiteren Personen teilen müssen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Auf diesem Plakat - &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://www.ravensburg.de/rv/veranstaltungen/?id=26535&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;weitere dieser Art&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; sind im Internet&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://www.bing.com/images/search?view=detailV2&amp;amp;ccid=sZ0fsK9o&amp;amp;id=77B9B022DAB71CBD6F8D076033D188C7CEB0E7C4&amp;amp;thid=OIP.sZ0fsK9olMPYk_rsI6MVeAHaIA&amp;amp;mediaurl=https%3A%2F%2Fjoey.transmatico.com%2Fstorage%2Fimages%2F2025%2F11%2F06%2FEpef6B7UBZjjCYdEt5hJ5Tw45YmoB3uQ.png&amp;amp;cdnurl=https%3A%2F%2Fth.bing.com%2Fth%2Fid%2FR.b19d1fb0af6894c3d893faec23a31578%3Frik%3DxOewzseI0TNgBw%26pid%3DImgRaw%26r%3D0&amp;amp;exph=885&amp;amp;expw=818&amp;amp;q=einkaufssonntag+ravensburg+8.11.26+wifo+plakat&amp;amp;form=IRPRST&amp;amp;ck=56A6C95E0F6F8D7A0426BA3B3EE99260&amp;amp;selectedindex=0&amp;amp;itb=0&amp;amp;ajaxhist=0&amp;amp;ajaxserp=0&amp;amp;vt=0&amp;amp;sim=11&quot; target=&quot;_self&quot;&gt; zu finden&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; - sind zwei elegant gekleidete Ladies in hellen Kaschmir-Mänteln und strahlenden Gesichtern zu sehen, die offenbar unterwegs sind, ihr überschüssiges Geld unter die Kaufleute - vorrangig auf dem Marienplatz und in der Bachstraße - zu bringen. Die Herrenstraße wird vermutlich gemieden, respektive gibt es dort auf der &quot;Todeszone&quot; auch keines, d&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;/m/page/11181003/params/post/5340162/die-misere-in-der-ravensburger-herrenstrase-spiel-mit-das-lied-vom-tod---mi/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;as an jenem Tag geöffnet haben wird.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Denn mit dieser Mega-Outdoor-Broschüre (MOB) werben die Stadtverwaltung und das WiFo (Wirtschafts-Forum) Ravensburg für den am übernächsten Sonntag (8. November 2026) anstehenden&lt;b&gt; &quot;Verkaufsoffenen&quot;&lt;/b&gt; –eingebettet in den traditionellen zweitägigen &lt;b&gt;&quot;Martini-Markt&quot;.&lt;/b&gt; Diese MOBs in ihrer speziellen Aufmachung sprechen für sich. Ob sich die Gestalter darüber wohl im Klaren sind?&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ganz offensichtlich sind die Adressat/&lt;b&gt;innen&lt;/b&gt; des &quot;Verkaufsoffenen Sonntags&quot; die Immer-Fröhlichen, die Gutsituierten, deren Einkaufszettel ihr Scheckheft/Scheckkarte ist und deren Hände beim &quot;ewigen Streicheln&quot; der&amp;nbsp; Lammfelle aufgrund überteuerter Cremes schwielenfrei sind.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ganz im Gegensatz zu jenen, die nach einer Sechstagewoche nun auch noch am eigentlich freien &quot;Sabbat&quot; jene beraten und ihnen geduldig zuhören müssen, die danach zum größten Teil ohne Ware wieder gehen und zu Hause per Amazon-Klick den Mantel, die Schuhe und die Dessous für 30 Prozent billiger einkaufen. Und für die, die tatsächlich etwas kaufen (&quot;Man gönnt sich ja sonst nichts&quot;) musst &quot;du&quot; dann auch noch an der Kasse stehen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Bei mir kommt die Frage auf, ob wohl auch die &lt;b&gt;&quot;TAFEL&quot; &lt;/b&gt;an der oberen Herrenstraße an diesem Sonntag, den 8.11.2026, verkaufsoffen ist. Oder meinen die Verantwortlichen von &lt;b&gt;Stadt &amp;amp; WiFo&lt;/b&gt;, dass sich diese Klientel unter die Ladies und Herrschaften mischt, um ihre dreimal umgedrehten Münzen dort auszugeben? Das wird wohl kaum der Fall sein - und überhaupt:&amp;nbsp;&quot;&lt;span style=&quot;text-align: start; font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;Das Einkaufen in der &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start; font-style: normal;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://Das Einkaufen in der Tafel Ravensburg ist pro Kunde:in einmal pro Woche möglich. Der Einkaufstag wird in der Tafel festgelegt und dokumentiert.&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Tafel Ravensburg ist pro Kund/in einmal (1) pro Woche&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start; font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt; möglich. Der Einkaufstag wird in der Tafel festgelegt und dokumentiert.&quot; Warum also noch am Sonntag!?&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start; font-style: normal;&quot;&gt;Ach ja - auf der &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://www.ravensburg.de/rv/gesellschaft-soziales/soziale-unterstuetzung/foerderung-beduerftiger.php&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Website der Stadt Ravensburg&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; heißt es schon fast süffisant und leicht diskriminierend: &quot;&lt;span style=&quot;font-weight: 400; text-align: start; font-style: normal;&quot;&gt;Die &quot;Tafel Ravensburg&quot; ist ein Lebensmittelgeschäft, in dem sozial Bedürftige für wenig Geld qualitativ einwandfreie Lebensmittel kaufen können. Die Lebensmittel werden von Geschäften oder Herstellern gespendet, wenn sie dort &lt;/span&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;im Wirtschaftsprozess nicht mehr verwendet werden können.&quot;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start; font-style: normal;&quot;&gt;Und was wäre nun Ravensburg ohne den/die verkaufsoffenen Sonntag/e? Die Antwort fällt ein wenig länger aus und sie ist auch nicht schwarz oder weiß:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start; font-style: normal;&quot;&gt;&lt;b&gt;a)&lt;/b&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start;&quot; class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&quot;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Auch Befragungen über die Effekte vergangener verkaufsoffener Sonntage zeigten&lt;b&gt; kaum Umsatzsteigerungen&lt;/b&gt;, heißt es bei Verdi. &lt;i&gt;„Wenn die Läden sonntags geöffnet sind, sinkt meist der Umsatz in denselben Läden in der darauffolgenden Woche“,&lt;/i&gt; erklärt die Gewerkschaft.&amp;nbsp;Der Handelsverband Deutschland (HDE) hingegen betont, verkaufsoffene Sonntage seien wichtig, „um unsere Innenstädte attraktiv und lebendig zu halten“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Im Eventcharakter der verkaufsoffenen Sonntage sieht auch Hottenrott eine Möglichkeit, denn es könnte [Konjunktiv] dadurch möglicherweise zu vermehrten Besuchen in Geschäften kommen. „Es wäre [dito] eine Chance, gegen den Onlinehandel konkurrenzfähig zu sein“, sagt die Forscherin.&quot; - &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/forderung-des-mediamarkt-saturn-chefs-von-anderen-laendern-lernen-das-veraendern-verkaufsoffene-sonntage-/29611648.html&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Wirtschaftswoche&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;b) Der Matthäus-Effekt.&lt;/b&gt; Er leitet sich von einem biblischen Wort ab und wurde im &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Matth%C3%A4us-Effekt&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Rahmen der Soziologie&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; entwickelt. Im Matthäus-Evangelium heißt es:&amp;nbsp;&lt;span style=&quot;font-style: italic; text-align: start; font-weight: 400;&quot;&gt;„Denn wer da hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle habe; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er hat.“&lt;/span&gt;
Modern ausgedrückt könnte es heißen:&amp;nbsp;&lt;span style=&quot;text-align: start; font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;„Es regnet immer dorthin, wo es schon nass ist“ - oder: „Wo Tauben sind, fliegen Tauben zu“. Mit anderen Worten und auf das Thema hier bezogen: Beim verkaufsoffenen Sonntag gibt es Profiteure (wenn auch nur im leichten Maße) wie Geschäftsleute und Kapital-Kunden, und es gibt Verlierer, wie Angestellte und deren Familien und Menschen die froh sind, wenn sie überhaupt einmal in der Woche einkaufen gehen könnten.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start; font-style: normal;&quot;&gt;&lt;b&gt;c) &lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start; font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;Ravensburg ohne den verkaufsoffenen Sonntag wäre auf jeden Fall ein sozialeres Ravensburg.&amp;nbsp; &amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start; font-style: normal;&quot;&gt;

&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start; font-style: normal;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Die Misere in der Ravensburger Herrenstraße 👉 &quot;Spiel&#039; mit das Lied vom Tod&quot; - Mitkomponiert von der Stadtverwaltung?</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/ravensburg/params/post/5340162/die-misere-in-der-ravensburger-herrenstrase-spiel-mit-das-lied-vom-tod---mi</link>
                <pubDate>Thu, 29 Oct 2026 10:49:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die hiesige Lokalzeitung berichtet erneut über die Ravensburger Herrenstraße - und wie üblich beginnt man/frau mit einem beruhigenden Satz, der die Lage der Innenstadt als sinngemäß hervorragend beschreibt, bevor der eigentliche Befund nachgereicht wird. Oder gehört die &quot;Herrenstraße&quot;, um die es im Folgenden geht, nicht mehr zur City. So könnte es auch interpretiert werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und die Realität ist nicht nur deutlich, sie ist juristisch wie wirtschaftlich präzise beschreibbar: Die Herrenstraße ist strukturell geschädigt worden, und zwar längst nicht allein durch höhere Mächte, sondern durch eine Abfolge kommunaler Entscheidungen, deren Folgen man nun als einen Wandel der Struktur (Pressesprecher der Stadt) etikettiert, um Verantwortlichkeit zu verwischen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2215343.mozfiles.com/files/2215343/base64img_11515b285ae9b1597a677ef1b226c17e.jpg&quot; alt=&quot;&quot; class=&quot;&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&quot;Show me the way to Herrenstraße.&quot; - Stef-Art 2026&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;br&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die betroffenen Händler berichten seit Jahren von sinkender Frequenz. Das Wirtschaftsforum bestätigt dies, und die hiesige Presse gibt es weiter. Doch die entscheidende Frage wird nicht gestellt: Warum wurden die vielen Mobilitätseinschränkungen über Monate und Jahr(e) nicht vermieden? Warum wurde die Herrenstraße nach Corona (die höhere Macht) für den Autoverkehr gesperrt, obwohl gerade in dieser Phase jeder zusätzliche Hemmschuh für den Einzelhandel existenzgefährdend war?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Warum wurde die Fernwärme-Baustelle über ein Jahr hinweg durchgezogen, obwohl die Stadt wusste, dass die Händler bereits durch die Pandemie stark geschwächt waren? Warum wurde das Parkhaus &quot;Rauenegg&quot; mehrfach für Monate geschlossen, obwohl die Umsätze der Geschäfte nachweislich direkt an die Erreichbarkeit gekoppelt sind? Die Antwort der Stadtverwaltung lautet, es wäre alternativlos gewesen. &lt;b&gt;Das ist eine Behauptung, keine Begründung.&lt;/b&gt; Es ist einfach so dahergesagt, ohne es konkret zu untermauern. Die EU-Förderung habe Fristen gesetzt, die Bauarbeiten seien vergeben gewesen, man habe das nicht stoppen können. &lt;b&gt;Doch auch das ist nur eine Behauptung, die kein Bürger nachprüfen kann.&lt;/b&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Fördermittel sind kein Naturgesetz, das den Handlungsspielraum der Kommune abschafft. Sie sind ein Instrument, das verantwortungsvoll eingesetzt werden muss. &lt;b&gt;Wenn Förderungen vor dem Wohl der Bürger &lt;/b&gt;stehen – &lt;b&gt;vor dem Wohl der Geschäftsleute, die durch Mindereinnahmen in die Knie gezwungen werden &lt;/b&gt;–, dann ist das kein Sachzwang, sondern eine Prioritätensetzung. Und diese Prioritätensetzung ist typisch für Ravensburg: erst die Verwaltung, dann die Infrastruktur, dann die Förderlogik (siehe auch &quot;Schussenpark&quot; und die &quot;Brücke über ...&quot;) – und ganz am Ende der Mensch, der sein Geschäft schließt oder nur unter großen Schmerzen und Verzicht weiterführen kann.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;An dieser Stelle sei ausdrücklich bemerkt: Nicht nur die Geschäfte in der Herrenstraße, sondern auch die angrenzende Kirchstraße – man denke an das ehemalige RIVA – waren und sind durch die städtischen Bauarbeiten und die der TWS betroffen/betroffen gewesen. Die Frage, die sich mir zwingend stellt und die juristisch nicht einfach beiseite gewischt werden kann, lautet: Haben die Geschäftsleute von der Stadt &lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;u&gt;adäquate Entschädigungen&lt;/u&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; für ihre teilweise hohen Verluste erhalten? Wurden Härtefallregelungen geprüft? &lt;b&gt;&lt;u&gt;Wurden Ausgleichszahlungen gewährt, die eine Geschäftsschließung obsolet gemacht hätten? &lt;/u&gt;&lt;/b&gt;Wenn nicht, dann ist die Rede vom Strukturwandel eine rhetorische Nebelkerze, die das eigentliche Problem verdeckt: ein kommunales Versagen im Umgang mit den eigenen Gewerbetreibenden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Händler der Herrenstraße singen offen das &lt;b&gt;&quot;Lied vom Tod&quot;,&lt;/b&gt; das die Verwaltung vielleicht nicht hören will, das sie meines Erachtens aber selbst mit komponiert hat. Die Laufkundschaft ist weg. Die Randlagen verlieren weiter an Bedeutung. Die Kunden kommen eher zufällig in die Geschäfte. Das ist kein Strukturwandel, das ist ein städtisch verursachter Frequenzentzug. Und wenn die Verwaltung nun erklärt, Einkaufsstraßen würden sich zu Mischräumen wandeln, dann ist das eine nachträgliche Schönfärbung eines Schadens, den man/frau selbst mitverursacht hat (siehe oben).&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es ist bemerkenswert, wie schnell man/frau das Wort Strukturwandel zur Hand hat, wenn man/frau die Verantwortung für konkrete Fehlentscheidungen vermeiden möchte. Ebenso bemerkenswert ist der Hinweis auf fehlende Nachfolger und Fachkräftemangel – ein Argument, das in Ravensburg offenbar immer dann bemüht wird, wenn man/frau erklären möchte, warum Geschäfte am Marienplatz und in der Bachstraße und am Gespinstmarkt und andere Häuser weiterhin existieren, während kleinere Betriebe schließen müssen. Die Ironie liegt offen zutage.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Parkkosten sind ein weiteres Beispiel für eine Politik, die sich gegen die Bedürfnisse der Betroffenen richtet. Drei Euro für eine Stunde Parken sind viel, und die Händler sagen es deutlich. Vermutungen werden aus der Herrenstraße geäußert, dass dies beabsichtigt sei, um die Kunden in die Parkhäuser zu lenken. Doch wenn das Parkhaus &quot;Rauenegg&quot; gleichzeitig monatelang geschlossen ist, dann wäre eine solche Entscheidung nicht nur widersprüchlich, sondern rechtslogisch fragwürdig. Eine Maßnahme, die ihren eigenen Zweck durch andere Maßnahmen konterkariert, ist kein Konzept, sondern ein Verwaltungsfehler.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Vorschläge der Händler – eine freie erste Parkstunde, Veranstaltungen wie „Brot und Wein“ in der Herrenstraße, eine Charme-Offensive – zeigen, dass die Betroffenen bereit wären, konstruktiv mitzuwirken. Doch die Frage bleibt: Hat sich das Wirtschaftsforum für Entschädigungen eingesetzt? Hat die Stadt die Händler aktiv unterstützt, statt sie nachträglich - wo das Kind schon im Brunnen ertrunken ist - mit eigenen Imagekampagnen abzuspeisen? Die Verwaltung erklärt, dass man/Frau Straßen nicht gesondert, sondern im Zusammenhang mit der gesamten Innenstadt betrachtet. Das klingt nach planerischer Weitsicht, ist aber in Wahrheit ein bequemes Argument, um die spezifischen Schäden einzelner Quartiere nicht einzeln bewerten zu müssen. Wenn man/frau alles im Zusammenhang betrachtet, muss man/frau für nichts im Einzelnen Verantwortung übernehmen. Auch das ist typisch.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Stadt verweist auf kostenlosen ÖPNV an Samstagen, auf Klimaresilienz, auf Veranstaltungen. Abgesehen davon, dass das Klima in und um Ravensburg durch Untätigkeit der Verwaltung mehr und mehr vulnerabel wird, sind all diese Maßnahmen von allgemeiner Natur. Sie &lt;b&gt;lösen nicht das konkrete Problem der Herrenstraße. &lt;/b&gt;Sie ersetzen nicht die verlorene Frequenz. Sie ersetzen nicht die fehlenden Entschädigungen. Sie ersetzen nicht die Versäumnisse der Bauplanung. Und sie ersetzen nicht die Verantwortung der Stadtspitze, die diese Entwicklungen zugelassen hat.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Die Misere der Herrenstraße &lt;/b&gt;ist kein Schicksal, sondern das Ergebnis einer kommunalen Politik, die die Belastungsgrenzen des Einzelhandels ignoriert hat. Wer die &lt;b&gt;&quot;Straße nach Corona&quot;&lt;/b&gt;&amp;nbsp;auch noch sperrt, eine Fernwärme-Baustelle über ein Jahr durchzieht, ein Parkhaus mehrfach schließt und gleichzeitig die Parkkosten erhöht, darf sich nicht wundern, wenn die Lage tot ist. Die Händler haben gekämpft. Die Stadt hat verwaltet. Das Ergebnis ist sichtbar.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Und es ist Zeit, dass es auch ausgesprochen wird – ohne Beschwichtigungsfloskeln, ohne Strukturwandelrhetorik, ohne die übliche Ravensburger Selbstzufriedenheit.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>&quot;Herr der Lage? - Die drei Türme.&quot; --- Bahnhof Ravensburg</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/ravensburg/params/post/5337483/herr-der-lage---die-drei-turme-----bahnhof-ravensburg</link>
                <pubDate>Sat, 24 Oct 2026 08:13:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 21px;&quot;&gt;Die hiesige Lokalzeitung (SZ) berichtet, dass es am Ravensburger Bahnhof mal wieder ne Schlägerei gegeben hat. Auf dem nicht gerade kleinen&amp;nbsp; Vorplatzgelände der Bahnstation an der Schussen stehen&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&amp;nbsp;drei Kameratürme wie eiserne Mahner einer Sicherheitsarchitektur, die sich selbst vermutlich irgendwie überschätzt.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Seit 2025 sollen sie den Bahnhofsvorplatz überwachen, beruhigen, ordnen – und doch bittet die Polizei (so die SZ) nun wieder um Zeugen, als wäre nichts davon real. Teilweise wurde das Geschehen von den drei Türmen aufgenommen (dito).&amp;nbsp; Das heißt im Klartext: Die Kameras sehen viel, aber in diesem Fall nicht das Entscheidende. Sie liefern Ausschnitte, Fragmente, technische Versprechen ohne soziale Wirkung. Die Stadt hat sich die Illusion gekauft, man könne Konflikte durch Optik lösen und durch Türme, die &quot;alles&quot; beobachten und doch nichts verhindern. Die Gewalt aber bleibt ein analoges Phänomen – sie entsteht im Zwischenraum, im Milieu, im Alkohol, in der Gruppendynamik – und nicht im Schatten eines fehlenden Pixels.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Einer der &quot;Schläger&quot;, ein&amp;nbsp; 21‑jähriger Mann mit 1,5 Promille (dito) ist kein Einzelfall, sondern ein Symptom. Alkohol ist der große Gleichmacher der Bahnhofsszenen: Er macht Fremde zu Gegnern, Nebensächlichkeiten zu Auslösern, den öffentlichen Raum zu einer Bühne spontaner Eskalation. Die Kameras dokumentieren das, nur: Sie greifen nicht ein, sie sprechen nicht, sie deeskalieren nicht. Sie sind stille Zeugen, die später vielleicht helfen, aber im Moment des Geschehens keinerlei Präsenz ersetzen. Die Stadt hat ein technisches Pflaster auf eine soziale Wunde geklebt und wundert sich nun, dass die Wunde weiter blutet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Dass die Polizei trotz Überwachung und trotz Präsenz im Stadtgebiet öffentlich um Zeugen bittet (SZ), ist der dritte Hinweis darauf, dass das System nicht trägt. Wer Zeugen sucht, hat keine vollständige Geschichte. Wer Zeugen sucht, weiß, dass die Kameras nicht reichen. Wer Zeugen sucht, weiß, dass Prävention vermutlich nicht stattgefunden hat. Es ist die stille Anerkennung eines reaktiven Sicherheitsmodells, das erst kommt, wenn alles schon passiert ist.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Kameratürme stehen da wie Monumente eines politischen Willens, der sich selbst feiert – und gleichzeitig wie Mahnmale dafür, dass Kontrolle ohne Nähe nichts bewirkt. Ravensburg hat ein Sicherheitsproblem, das nicht durch Technik gelöst wird, sondern durch Präsenz, Milieuarbeit und den Mut, die Ursachen statt die Bilder zu bekämpfen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ich frage mich, ob es für den Bahnhofsbereich eigentlich einen und/oder eine von der Stadt angestellte Streetworkerin gibt, die &quot;Ecken&quot; und &quot;Winkel&quot; &quot;ausleuchten&quot;, wo Linsen aus Glas nicht hinschauen?&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;br&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;div data-testid=&quot;chat-page&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;pointer-events-none absolute bottom-0 w-full&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;div data-testid=&quot;composer-contextual-drawer&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;


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&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>&quot;Nie war sie so schlecht und unappetitlich wie heute!&quot; - Kommentar zur &quot;schwäbischen&quot; Karikatur am aktuellen Wochenende ...</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/ravensburg/params/post/5337365/nie-war-sie-schlecht-wie-heute---kommentar-zur-schwabischen-karikatur-zum-w</link>
                <pubDate>Fri, 23 Oct 2026 20:46:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die durch die&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Schwäbische Zeitung&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;(SZ)&amp;nbsp;am aktuellen Wochenende&lt;b&gt;&amp;nbsp;veröffentlichte Karikatur&amp;nbsp;&lt;/b&gt;zum Streit um den Weingartner Blutaltar zeigt vor allem eines: wie sehr diese Zeitung inzwischen bereit ist, jede Grenze des Geschmacks zu überschreiten, wenn sich damit ein lokaler Dauerbrenner weiter anheizen und die Auflage zumindest punktuell erhöhen lässt. Und das ist auch nicht das erste Mal.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Dass der auf der Karikatur abgebildete &lt;b&gt;&lt;span style=&quot;color: #0d0d0d&quot;&gt;&quot;Man in black&quot;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt; der in Weingarten lebende Katholik &lt;b&gt;MdB Axel Müller&lt;/b&gt; sein soll, &quot;erkennt&quot; wohl niemand, sondern ist nur zu erahnen. Es könnte jeder x-beliebige hochgewachsene Anzugträger aus Weingarten sein, vielleicht sogar einer der über 3.000 meist anonymen Blutreiter. Davon abgesehen: Ein Mediator, als der Müller fungiert, ist der Allparteilichkeit verpflichtet, auf Versöhnung aus und als Vermittler tätig. Der auf den Altar und den sowieso bereits Gekreuzigten niedergehende Hammer zeichnet - trotz aller versuchten Satire - ein &quot;Basta&quot; statt Befriedung und symbolisiert die fehlende Sensibilität des &quot;Künstlers&quot;.&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die eigentliche Zumutung dieser Zeichnung liegt woanders: Die innenliegende Reliquie des Altars in der Weingartner Basilika enthält einen Tropfen Blut des gekreuzigten Jesus. Das glaubt jedenfalls das gläubige katholische Volk. Ob es sich tatsächlich so verhält, sei einmal dahingestellt. Doch für die genannten Katholiken aus Weingarten, Oberschwaben und darüber hinaus ist es ein Faktum und die Reliquie ein Gegenstand allerhöchster Verehrung. Eine Karikatur im Stil, den der Zeichner ihr verpasst, die diesen Kontext ignoriert und ins Lächerliche zieht, ist nicht nur deplatziert, sondern auch respektlos. Es ist für die Gläubigen ein Sakrileg (Tempelraub, Gotteslästerung) im ursprünglichen Sinne. Und das übrigens für Unterzeichner/innen der Petition zum &quot;Erhalt des Alten&quot; und Zehntausender Nichtunterzeichner/innen!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ich war selbst von 1951 bis 1979 gläubiges Mitglied der römischen Kirche und weiß, wie tief solche Symbole in der religiösen katholischen Seele verankert sind. Auch wenn ich heute bezüglich eines solchen &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;/m/page/11181003/params/post/5303384/das-weingartner-altardrama/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;&quot;corpus delicti&quot; anders denke, &lt;/a&gt;&lt;/b&gt;versuche ich doch empathisch mit Befürwortern und Gegnern der geplanten Veränderung umzugehen. Gerade deshalb empfinde ich diese „Karikatur“ als Fehlgriff. Und das gleich im doppelten Sinne. Denn die SZ hat den Altarstreit inzwischen zu einem publizistischen Marathon gemacht: Artikel, &quot;unzählige&quot; Leserbriefe, ständige Petitionserwähnungen - und nun auch dieses Bild. Aus den beiden ursprünglich zwei (2) Gegnern eines neuen Altars wurden durch diese &quot;Werbekampagne&quot; über 5.000 Gegnerinnen und Gegner auf der Protestskala – eine Art säkulare Brotvermehrung, die sich mancher Bürger für ein durch ihn vertretenes politisches Anliegen wünschen würde.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Seit Wochen frage ich mich, wie leer die Seiten der SZ wohl wären, wenn sie diese klerikale Angelegenheit nicht mit solcher Inbrunst medial verweltlicht und damit versilbert hätte. Das ist die eigentliche traurige Pointe: Nicht nur die deplatzierte Karikatur ist das Problem, sondern auch die mediale Maschine dahinter, die sie selbstverständlich rechtfertigt und gegen jeden Missbrauch verteidigt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;

&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>&quot;Ravensburg mit Aussicht&quot; - Satire mit Basisfakten und nachvollziehbaren Rückschlüssen / &quot;Die Ravensburger Zukunft wird der Vergangenheit ähneln, solange die Gegenwart schweigt&quot;!</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/ravensburg/params/post/5335849/ravensburg-mit-aussicht---satire-mit-basisfakten-und-nachvollziehbaren-ruck</link>
                <pubDate>Wed, 21 Oct 2026 09:15:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Schussental-Medial, Blogger Stefan Weinert&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Liebe Leserinnen und Leser,&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;stellen Sie sich vor, es gäbe ein Computerprogramm namens &lt;/span&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://ravensburger-intelligenz.mozellosite.com/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;„Ravensburger Intelligenz“ (Rav-I)&lt;/a&gt;.
&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ein Programm, das wir nicht nur mit den einschlägigen SZ‑Artikeln und den offiziellen Verlautbarungen der Stadtverwaltung und überregionalen Informationen &quot;füttern&quot; könnten, sondern auch mit dem, was wir alle längst wissen:
die ständigen Konzeptwechsel,
die chronische Bürgerferne,
die Sparmaßnahmen an Stellen, die niemandem wehtun sollten,
und die Investitionen an Stellen, die niemand versteht. Damit sind vor allem die Bau- und Sanierungsprojekte sowie andere unverständliche Dinge in und um Ravensburg gemeint.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Rav-I &lt;/b&gt;wäre also eine Art digitaler Spiegel, der uns zeigt, was die Stadt (und darüber hinaus in der Republik) in der zurückliegenden Dekade getan hat — und was sie in den kommenden zehn Jahren wahrscheinlich wieder tun wird, weil sie es seit Jahren tut. Allerdings – auch &lt;b&gt;Rav-I &lt;/b&gt;kann – wie auch die KI – Fehler machen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2215343.mozfiles.com/files/2215343/base64img_7983c6f482097598bcab33e23805f8d4.png&quot; alt=&quot;&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Was RI aus den letzten Jahren erkennt – mit Phantasie, aber ohne falsche Daten.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;1. Die OSH – das Dauerprojekt ohne Bürgerstimme&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;RI erkennt:
Die Stadt hat über Monate hinweg immer wieder, permanent und fast schon impertinent ein Konzept präsentiert, aber nie echte Bürgerbeteiligung zugelassen.
Die Petition mit mittlerweile 750 Unterschriften (und das ohne &quot;Werbung&quot; der SZ wie im Falle des Weingartner-Altars) wurde ignoriert.
Die SZ hat weder die Bürger-Kritik noch die Petition aufgegriffen.
Die Verwaltung hat weitergemacht wie immer.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;RI berechnet daraus:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;„Die OSH wird auch in Zukunft nicht das (bleiben), was die Bürger wollen, sondern das, was die Verwaltung gerade opportun findet.“ Tja, wenn da nicht das Angstwort &quot;Demokratie&quot; wäre, steht da auf dem Ausgedruckten, was bedeutet: Es kann auch anders kommen!&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;2. Das Kornhaus – das Denkmal der städtischen Selbstüberschätzung&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Rav-I&lt;/b&gt; erkennt:
Die Stadt hat ein Gebäude, das seit Jahren Kosten verursacht, aber keine klare Vision hat.
Die SZ berichtet über „Chancen“, die Bürger sehen „Kosten“.
Die Verwaltung sieht „Potenzial“, das Budget sieht „Schmerzen“.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Rav-I berechnet:&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;„Das Kornhaus bleibt ein Projekt, das mehr Geld verschlingt als es Ideen hervorbringt.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;3. Der Winterdienst – das jährliche Überraschungsei&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Rav-I&lt;/b&gt; erkennt:
Jedes Jahr dieselbe Überraschung:
Der Winter kommt, die Stadt ist überrascht.
Die Bürger rutschen, die Verwaltung erklärt.
Die SZ schreibt über „Herausforderungen“.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Rav-I&lt;/b&gt; berechnet:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;„Der Winterdienst bleibt ein Ritual der Improvisation.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;4. Die Sparmaßnahmen – das stille Drama der kleinen Dinge&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Rav-I &lt;/b&gt;erkennt:
Hundekotbeutel weg.
Blumenkübel weg.
Beete weg.
Pflege weg.
Begründungen wechseln.
Transparenz fehlt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Rav-I&lt;/b&gt; berechnet:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;„Die Stadt spart weiterhin dort, wo es symbolisch ist — und investiert dort, wo es teuer ist.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;5. Die SZ – das atmosphärische Sprachrohr&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Rav-I&lt;/b&gt; erkennt:
Die SZ berichtet zuverlässig das, was die Verwaltung sagt.
Sie berichtet selten über das, was die Bürger sagen.
Sie berichtet nie darüber, was die Bürger fühlen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Rav-I &lt;/b&gt;berechnet:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;„Die SZ bleibt ein Medium, das Nähe zur Verwaltung pflegt und Distanz zu Bürgern.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-important moze-gigantic&quot;&gt;Was Rav-I für die Dekade bis 2037 prognostiziert – jetzt korrekt, konkret, lebendig&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Rav-I &lt;/b&gt;arbeitet nicht mit Phantasie, sondern mit Mustern, die sich in Ravensburg seit Jahren wiederholen.
Und diese Muster sind so stabil, dass RI daraus eine erstaunlich präzise Zukunftsprognose erstellen kann.&amp;nbsp;
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Rav-I&lt;/b&gt; würde mit 99,8 % Wahrscheinlichkeit vorhersagen, dass in den kommenden zehn Jahren mindestens 27 große Bau- und Sanierungsprojekte angekündigt werden, die zunächst „kosteneffizient“, „bürgernah“ und „alternativlos“ sind.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nach sechs Monaten würden die Kosten steigen.
Nach einem Jahr wären sie um 50 Prozent gestiegen.
Nach zwei Jahren wären sie doppelt so hoch und die SZ würde schreiben:
„Die Stadt hat das Projekt erfolgreich gestemmt.“&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Rav-I &lt;/b&gt;würde dazu ausgeben:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;„Ravensburger Methode bestätigt.“&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;1. Die OSH wird mindestens fünf weitere Konzeptwechsel erleben&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nicht erfunden — sondern logisch. &lt;b&gt;Rav-I&lt;/b&gt; prognostiziert:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;neue Nutzungsideen,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;neue „alternativlose“ Entscheidungen,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;neue Kostensteigerungen,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;neue Kommunikationsstrategien,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;weiterhin keine echte Bürgerbeteiligung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die OSH bleibt ein Projekt, das sich selbst erklärt — aber nie den Bürgern.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;2. Das Kornhaus wird weiterhin Geld kosten, ohne klare Vision&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Rav-I &lt;/b&gt;prognostiziert:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;weitere Sanierungsphasen,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;weitere Kostensteigerungen,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;weitere „Potenzialberichte“,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;weiterhin keine klare Nutzung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das Kornhaus bleibt ein Denkmal der städtischen Unentschlossenheit.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;3. Der Winterdienst bleibt ein jährliches Improvisationstheater&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Rav-I&lt;/b&gt; prognostiziert:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;neue Überraschungen,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;neue Erklärungen,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;neue „Herausforderungen“,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;weiterhin keine nachhaltige Lösung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Winterdienst bleibt ein Ritual, das sich jährlich wiederholt — wie ein schlecht geprobtes Theaterstück.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;4. Die Sparmaßnahmen werden sich fortsetzen — aber an den falschen Stellen&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Rav-I &lt;/b&gt;prognostiziert:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;weitere symbolische Einsparungen,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;weitere Kürzungen bei Pflege und Grün,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;weitere Erklärungen, die nicht überzeugen,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;weiterhin Investitionen in teure Prestigeprojekte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Stadt spart dort, wo es sichtbar ist — und investiert dort, wo es teuer ist.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;5. Die SZ bleibt atmosphärisch nah an der Verwaltung&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Rav-I&lt;/b&gt; prognostiziert:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;weiterhin harmonische Berichterstattung,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;weiterhin wenig kritische Distanz,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;weiterhin wenig Bürgernähe.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die SZ bleibt ein Medium, das die Verwaltung versteht — aber nicht die Bürger.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;6. Die Klimapolitik bleibt widersprüchlich&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Rav-I&lt;/b&gt; prognostiziert:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;neue Klimaversprechen,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;neue Baumfällungen,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;neue Grünflächenverluste,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;neue Erklärungen,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;weiterhin wenig echte Umsetzung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Klimapolitik bleibt ein rhetorisches Projekt — kein praktisches.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;7. Die Bürgernähe bleibt ein Begriff, kein Verhalten&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Rav-I &lt;/b&gt;prognostiziert:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;neue digitale Beteiligungsformate,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;neue reale Distanz,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;neue Kommunikationskampagnen,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;weiterhin wenig echte Nähe.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Bürgernähe bleibt ein Wort, das die Stadt gerne benutzt — aber selten lebt.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das Fazit der&lt;b&gt; Rav-I&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-important&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;„Ravensburg 2027–2037:
Die Zukunft wird der Vergangenheit ähneln,
solange die Gegenwart schweigt
und die Verwaltung glaubt, dass das Wort &quot;Bürgernähe&quot; allein schon Atmosphäre schafft.“&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-important moze-gigantic&quot;&gt;&quot;Die Ravensburger Zukunft wird der Vergangenheit ähneln, sofern niemand die Gegenwart verändert.“&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic moze-important&quot;&gt;&quot;Es wäre nicht gerade überraschend, wenn auch in Ravensburg das Ventil platzt und heftige Proteste sich auf die Straße verlagern. Die Politik provoziert es geradezu.&quot;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;

&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Oberschwaben erhält ein neues KFZ-Kennzeichen (Satire) ~|~ Wahrheit oder Methode? (Null Satire)</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/ravensburg/params/post/5334211/satire-mit-dem-osh-kennzeichen-durch-das-landle-fahren-rulla-rulla-rulalla-</link>
                <pubDate>Sun, 18 Oct 2026 10:26:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-important&quot;&gt;&lt;i&gt;Ausdrücklich: Der Artikel enthält auch Satire! und&amp;nbsp;siehe Anhang&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; *)&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Seit die südwestdeutschen Städte und Gemeinden Wangen, Sigmaringen, Tettnang und Bad Saulgau ihre Altkennzeichen zurückerobert haben, scheint in Oberschwaben ein neues Hobby ausgebrochen zu sein: die Gebietsreform von 1968 bis 1975 rückgängig zu machen – zumindest optisch. Kaum ein Rathaus, das nicht plötzlich nostalgisch wird und meint, man/frau könne kommunale Identität mit ein paar Buchstaben auf Blech wiederherstellen. Und bevor ein &lt;b&gt;&lt;span style=&quot;color: #f4410c&quot;&gt;s&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;portaffiner Ravensburger Stadtrat&lt;b&gt; &lt;/b&gt;auf die Idee kommt, das Kennzeichen&amp;nbsp;&lt;b&gt;„RV&lt;span style=&quot;color: #e75b0f&quot;&gt;S&lt;/span&gt;“&lt;/b&gt;&amp;nbsp;zu beantragen, waren andere Bürgerinnen und Bürger Oberschwabens schneller.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ab dem 2. November 2026 soll vom Landratsamt Ravensburg nämlich ein neues Kulturgut-Kennzeichen zugelassen werden: &lt;b&gt;„OSH – RV – XXX H“. &lt;/b&gt;
&lt;span class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;font-weight: 400; text-align: start; font-style: normal;&quot;&gt;A&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;gmail_default&quot; style=&quot;text-align: start; font-style: normal;&quot;&gt;nalog zum&lt;/span&gt;&amp;nbsp;H-Kennzeichen in&amp;nbsp;&lt;span class=&quot;gmail_default&quot;&gt;Deutschland&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;gmail_default&quot;&gt;, das&lt;/span&gt;&amp;nbsp;für Fahrzeuge vergeben&lt;span class=&quot;gmail_default&quot;&gt; wird&lt;/span&gt;, die als&amp;nbsp;„kraftfahrzeugtechnisches Kulturgut“ anerkannt&amp;nbsp;&lt;span class=&quot;gmail_default&quot;&gt;sind, gilt das&amp;nbsp; &quot;H&quot; in diesem Fall der Oberschwabenhalle (OSH) in Ravensburg als Kulturgut für diverse Veranstaltungsarten&amp;nbsp;&lt;/span&gt;– ein Ort, der seit 1959 alles war: Konzertsaal, Messeplatz, Treffpunkt, Kirche, Bühne, Marktplatz der Vielfalt, Mädels- Flohmärkte in geschütztem Raum und Personalversammlungen. Ein Ort, der gerade deshalb zum Kulturgut wurde, weil er nie nur einer einzigen Interessengruppe gehörte. Wer sich also für den Erhalt dieser Halle als vielfältigen Veranstaltungsort einsetzt, darf das Kennzeichen beantragen – egal ob aus welchem Ort Oberschwabens auch immer.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Zahl „740“ steht exemplarisch für die &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://www.change.org/p/die-oberschwabenhalle-muss-ein-ort-diverser-gesellschaftlicher-ereignisse-bleiben&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;aktuelle Zahl der Unterschriften unter der entsprechenden Petition.&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; Sie kann frei gewählt werden oder wird fortlaufend von der Behörde vergeben. &quot;OSH&quot; und &quot;RV&quot; sind feststehend. 740 Gegner/innen&amp;nbsp; stehe gegen die &quot;sportliche&quot; aber undemokratische Umwandlung der Oberschwabenhalle.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und mit diesem Kennzeichen durchs Ländle zu fahren bedeutet: ein kleiner, aber feiner Hinweis darauf, wie der Lenker des PKW, SUV, LKW und Motorrads über die Zukunft der OSH denkt – im Gegensatz zu jenen&lt;b&gt; &lt;a href=&quot;https://www.schwaebische.de/regional/oberschwaben/ravensburg/das-ende-der-veranstaltungshalle-neue-plaene-in-der-kritik-4538902&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;knapp über hundert Besucherinnen und Besuchern&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;, die zur städtischen Infoveranstaltung über die Zukunft der Halle als Sportstätte kamen. Dort zeigte sich, wie schmal die Basis jener Partikularinteressen ist, die die OSH am liebsten in eine reine Sporthalle verwandeln würden. Es war - &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;/m/page/11181003/params/post/5237608/oberschwabenhalle-mit-einem-federstrich-das-o-aus-osh-streichen-burger-wehr/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;wie auch von mir befürchtet &lt;/a&gt;&lt;/b&gt;- keine Versammlung, in der den Bürgern etwas vorgeschlagen&amp;nbsp;wurde, das von ihnen anschließend hätte auch abgelehnt werden dürfen!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;So wird das Kennzeichen zum satirischen Wahrheitsbeweis und Bekenntnis zur Demokratie, welche diesen Namen auch verdient hätte: Wer Vielfalt will, fährt „OSH“. Wer nur Sport will, fährt weiterhin einfach „RV“.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;________________________________________&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-important&quot;&gt;&lt;i&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;*)&lt;/span&gt; Anmerkung (keine Satire)&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Anfragen bei zwei Sportvereinen&lt;/b&gt; bezüglich zukünftiger Großveranstaltungen im Sommer ergaben:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;a) TSB:&lt;/b&gt; keine Reaktion, keine Antwort&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;b) KJC:&lt;/b&gt;&amp;nbsp;&lt;span style=&quot;text-align: start;&quot;&gt;&lt;i style=&quot;&quot;&gt;„Der TSB und das &lt;span class=&quot;moze-important&quot;&gt;KJC&lt;/span&gt; kamen auf die Stadt zu und wollten größere Veranstaltungen ausrichten.&quot;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start;&quot;&gt; (Anna Wiech, Stadträtin der Grünen und Landtagsabgeordnete) -&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;i&gt;&quot;&lt;span style=&quot;text-align: start;&quot;&gt;Der Verein ist nicht auf die Stadt zugegangen mit dem Anliegen, größere Veranstaltungen auszurichten.&quot;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal; text-align: start; font-weight: 400;&quot;&gt; (Vertreter des &lt;span class=&quot;moze-important&quot;&gt;KJC&lt;/span&gt;) - Aus einem Schriftverkehr, der dem Blogger vorliegt. Daraus ist für mich zu entnehmen, dass der KJC auf die OSH als Riesensporthalle nicht angewiesen ist.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;c) &lt;/b&gt;Dem Blogger ist bekannt, dass es zwischen der Stadtverwaltung und den &lt;b&gt;Schulen&lt;/b&gt; bezüglich der Umwandlung der OSH in eine Sporthalle mehrere Gespräche gab. Allerdings blieben die ergebnislos.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
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                <title>Welternährungstag &amp; Internationaler Tag zur Beseitigung der Armut – wie eng Hunger, Armut und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verwoben sind!</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/ravensburg/params/post/5333292/welternahrungstag--internationaler-tag-zur-beseitigung-der-armut-wie-eng-hu</link>
                <pubDate>Fri, 16 Oct 2026 08:37:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/span&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Am 16. und am 17. Oktober 2026 stehen zwei globale Gedenktage&lt;/b&gt; im Kalender, die uns daran erinnern, wie fragil die Grundlagen eines menschenwürdigen Lebens sind: Ernährungssicherheit und Armutsbekämpfung. Beide Themen sind nicht nur internationale Herausforderungen – sie betreffen auch Europa und Deutschland unmittelbar.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Welternährungstag – 16. Oktober„Heute innovativ handeln. Morgen besser ernähren.“&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Welternährungstag, getragen von der FAO, macht deutlich: Die Welt produziert genug Nahrung, doch sie verteilt sie nicht gerecht und sie verschwendet zu viel davon.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Die globale Lage – harte Fakten&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;735 Millionen Menschen leiden unter chronischem Hunger.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;2,4 Milliarden Menschen haben keinen regelmäßigen Zugang zu nahrhaften Lebensmitteln.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;30 % der weltweit produzierten Lebensmittel landen im Müll.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Klimawandel gefährdet laut IPCC bis zu 50 % der Agrarflächen durch Extremwetter, Bodenerosion und Wasserknappheit.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Diese Zahlen zeigen: Hunger ist kein Naturereignis, sondern menschengemacht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Lebensmittelrettung – ein notwendiger Teil der Lösung&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ein oft übersehener Aspekt der Ernährungssicherheit ist die Lebensmittelverschwendung in reichen Ländern. In Deutschland werden jährlich rund 11 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen – ein Drittel davon wäre problemlos essbar.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Containern – ein gesellschaftlich unterschätzter Beitrag&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das sogenannte Containern (Lebensmittelrettung aus Abfallcontainern von Supermärkten) wird in Deutschland noch immer rechtlich problematisiert und gesellschaftlich stigmatisiert. Dabei ist es in vielen Ländern längst entkriminalisiert oder sogar als gemeinnützige Handlung anerkannt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Containern bedeutet:&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;essbare Lebensmittel vor der Vernichtung retten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ressourcen schützen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;ein Zeichen gegen Verschwendung setzen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Armut sichtbar machen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Es ist paradox&lt;/b&gt;: Während Millionen hungern, werden Menschen kriminalisiert, die weggeworfene Lebensmittel retten. Eine moderne Gesellschaft sollte diese Praxis entstigmatisieren, nicht bestrafen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Die Tafeln – ein Symptom, kein Dauerzustand&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Tafeln leisten Großartiges: Sie versorgen über 2 Millionen Menschen in Deutschland regelmäßig mit Lebensmitteln. Doch ihr Erfolg ist ein Hinweis auf ein strukturelles Problem.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Warum es die Tafeln 2030 eigentlich nicht mehr geben dürfte&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Weil ein Sozialstaat sicherstellen sollte, dass niemand auf ehrenamtliche Lebensmittelhilfe angewiesen ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Weil Armut nicht durch Spenden, sondern durch gerechte Löhne, bezahlbaren Wohnraum und stabile soziale Sicherungssysteme bekämpft wird.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Weil Lebensmittelüberschüsse systematisch in die Versorgungskette integriert werden könnten – statt auf freiwillige Initiativen angewiesen zu sein.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Weil die Tafeln selbst warnen: Sie sind überlastet, überfüllt und zunehmend am Limit.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Eine Gesellschaft, die sich als wohlhabend versteht, sollte Strukturen schaffen, die die Tafeln überflüssig machen – nicht unverzichtbar.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Internationaler Tag zur Beseitigung der Armut – 17. Oktober&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Armut ist strukturell – und sie wächst&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Armut bedeutet nicht nur fehlendes Geld. Sie bedeutet fehlende Chancen, fehlende Teilhabe und fehlende Sicherheit.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Die globale und nationale Lage&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Fast 10 % der Weltbevölkerung lebt in extremer Armut.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Über 1,1 Milliarden Menschen haben keinen angemessenen Wohnraum.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;600 Millionen Menschen können sich keine Gesundheitsversorgung leisten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;In Deutschland leben über 14 Millionen Menschen in relativer Armut – Tendenz steigend.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Armut und Hunger sind zwei Seiten derselben Medaille. Wer arm ist, kann sich oft keine gesunde Ernährung leisten. Wer hungert, verliert Gesundheit, Bildungschancen und Arbeitsfähigkeit – ein Teufelskreis.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Aussichten – was möglich wäre&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die UN haben mit den Sustainable Development Goals (SDGs) klare Ziele formuliert:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;SDG 1: Keine Armut&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;SDG 2: Kein Hunger&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Doch die Welt ist davon weit entfernt. Die UN warnen, dass beide Ziele bis 2030 nicht erreichbar sind, wenn nicht massiv investiert und politisch umgesteuert wird.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Dennoch gibt es Hoffnung&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Immer mehr Länder setzen auf nachhaltige Landwirtschaft.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Digitale Technologien unterstützen Kleinbauern weltweit.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Lebensmittelrettung wird gesellschaftlich sichtbarer und politisch diskutiert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Initiativen gegen Armut wachsen – lokal wie global.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Fazit&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die beiden Gedenktage zeigen: Ernährungssicherheit und Armutsbekämpfung sind keine getrennten Themen. Sie sind miteinander verwoben, politisch, sozial und moralisch.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Containern und Tafeln sind keine Randphänomene, sondern Spiegel einer Gesellschaft, die ihre Ressourcen falsch verteilt.
Eine moderne, gerechte Welt müsste beides überflüssig machen – durch faire Löhne, nachhaltige Landwirtschaft, soziale Sicherheit und eine Kultur, die Lebensmittel als wertvoll begreift.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Bewusst essen. Weniger verschwenden. Armut sichtbar machen. Politische Verantwortung einfordern.
Das sind Schritte, die nicht nur den Welternährungstag ehren – sondern die Zukunft. Auch in Ravensburg.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
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                <title>OBERSCHWABENHALLE: &quot;Vergiss&#039; mein nicht!&quot; Offener Brief an den Ravensburger Gemeinderat ...</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/ravensburg/params/post/5333260/oberschwabenhalle-vergiss-mein-nicht-offener-brief-an-den-ravensburger-geme</link>
                <pubDate>Fri, 16 Oct 2026 07:48:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Immer noch geistert in Ravensburg - und leider auch weit darüber hinaus (Einzugsgebiet des Corpus Delicti) - das Narrativ, dass die &quot;Oberschwabenhalle zur Sporthalle wird&quot;. Auch jüngst wieder in einem Artikel der hiesigen &lt;a href=&quot;https://epaper.schwaebische.de/titles/ravensburg/10738/publications/23388/pages/12/articles/2645934/13/1&quot; target=&quot;_self&quot; style=&quot;font-weight: bold;&quot;&gt;L&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://epaper.schwaebische.de/titles/ravensburg/10738/publications/23388/pages/12/articles/2645934/13/1&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;okalgazette&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;wird dies thematisiert. Dabei ist hier das letzte Wort noch gar nicht gesprochen. Zum einen hat die Ravensburger Stadtverwaltung mit einem &lt;i&gt;circulus vitiosus&lt;/i&gt; die Petition gegen diese Umwandlung auf undemokratische Weise und mit&amp;nbsp;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;/m/page/11181003/params/post/5319208/ravensburger-osh-petitionsskandal-ein-selbstreferenzsystem-egoschleife-das-/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;unzulässiger Argumentation abgelehnt&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;, und zum anderen ist diese Eingabe noch beim &lt;b&gt;Landtag Baden-Württemberg&lt;/b&gt; anhängig und nicht entschieden. Nicht zu vergessen, dass die&lt;b&gt; &lt;a href=&quot;https://www.change.org/p/die-oberschwabenhalle-muss-ein-ort-diverser-gesellschaftlicher-ereignisse-bleiben&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Petition auch online&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; gestellt wurde und dort mittlerweile &lt;b&gt;738 Unterschriften &lt;/b&gt;vorweisen kann. Deshalb sah ich mich veranlasst, den folgenden &quot;Offenen Brief&quot; an den Ravensburger Gemeinderat zu schreiben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Stefan Weinert Ravensburg, 15. Oktober 2026&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Untere Burachstraße 94&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;88212 Ravensburg&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;br&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Oberschwabenhalle: „Vergiss’ mein nicht!“&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; - Offener Brief an den Ravensburger Gemeinderat&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;i&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Sehr geehrte Damen und Herren des Ravensburger Gemeinderats,&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;wer behauptet – ausdrücklich oder implizit –, die Umwandlung der Oberschwabenhalle (OSH) in eine Sporthalle liege im „öffentlichen Interesse“, greift meines Erachtens zu kurz. Was tatsächlich von öffentlichem Interesse ist, ist die künftige Funktion der OSH. Genau dazu wurde die Öffentlichkeit jedoch nicht befragt respektive mit einbezogen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Verlautbarungen aus Ihren Fraktionen und der Stadtspitze suggerieren, es gebe keine Alternative zur Sporthalle und die Umwidmung sei demokratisch legitimiert. Die Realität spricht eine andere Sprache: &lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://www.change.org/p/die-oberschwabenhalle-muss-ein-ort-diverser-gesellschaftlicher-ereignisse-bleiben&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Über 730 Bürgerinnen und Bürger&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; haben mittlerweile die Online-Petition bei &lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;http://change.org/&quot; target=&quot;_blank&quot; data-saferedirecturl=&quot;https://www.google.com/url?q=http://change.org&amp;amp;source=gmail&amp;amp;ust=1792222536848000&amp;amp;usg=AOvVaw2oIK8TY7bjt5fHDuJ86HNM&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;change.org&lt;/span&gt;&amp;nbsp;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;zur Erhaltung der OSH als Ort kultureller Begegnungen unterzeichnet und sich damit klar gegen die Umwidmung ausgesprochen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wie Ihnen bekannt ist, wurde die Petition – sowohl die Online-Version als auch die Eingabe an den Landtag Baden-Württemberg – &lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;vor Ihrer Beschlussfassung&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; eingereicht. Dennoch haben Sie mit großer Mehrheit für das Projekt „Sporthalle“ gestimmt, ohne die Petition zu behandeln oder mir das Ergebnis mitzuteilen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Petitionsausschuss des Landtags BW geht hier anders vor. In einem Schreiben an mich teilt er mir mit: &lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;„Sie werden in die Beratung der o. g. Petition einbezogen.“&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; Dies zeigt, dass der Landtag den demokratischen Einwand eines Bürgers ernst nimmt – und dass ihm Ihr Umgang mit der Petition offensichtlich bekannt zu sein scheint.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ich habe bereits mehrere Petitionen an den Landtag BW und den Bundestag gerichtet. Dass ich in die Beratung zu einer meiner Petitionen einbezogen werde, ist ein Novum und unterstreicht die Bedeutung des Vorgangs.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Umso unverständlicher ist es, dass Sie weiterhin den Eindruck erwecken, ganz Ravensburg wolle diese Sporthalle und Ihr Vorgehen sei rechtmäßig und demokratisch. Auch die SZ berichtet über die Umwidmung (siehe Bericht zur Oberschwabenschau), als sei sie bereits endgültig entschieden – obwohl das letzte Wort keineswegs gesprochen ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;h3 style=&quot;font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Zum Begriff des öffentlichen Interesses möchte ich Folgendes bemerken:&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Öffentliches Interesse außerhalb des Strafrechts entscheidet sich an der Frage: &lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Hat die Allgemeinheit ein nachvollziehbares, legitimes und schutzwürdiges Interesse daran, dass etwas geschieht oder unterbleibt?&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Abzugrenzen ist es von:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot; style=&quot;text-align: start; font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;parteipolitischen Vorteilen,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;gruppenspezifischen Interessen,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;wirtschaftlichen Einzelinteressen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Öffentliches Interesse ist &lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;am Gemeinwohl orientiert&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;, nicht an Macht, Profit oder Routine. Es ist ein &lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Scharnierbegriff zwischen Recht, Demokratie und Ethik&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;. Er entscheidet darüber,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot; style=&quot;text-align: start; font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;ob Behörden handeln müssen,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;ob Medien berichten sollten,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;ob Eingriffe gerechtfertigt sind,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;ob Transparenz geboten ist,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;ob demokratische Kontrolle greift.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;In summa: Öffentliches Interesse meint das berechtigte Anliegen der Allgemeinheit an Transparenz, Sicherheit, Gerechtigkeit und den Schutz gemeinsamer Lebensgrundlagen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;h3 style=&quot;font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Meine Bitte&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ich bitte Sie, den Mut zu haben, Ihre Entscheidung zu überdenken, die Fehler einzugestehen und die Stimme der Bürgerschaft ernst zu nehmen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Sollten Sie dennoch an Ihrem Projekt festhalten, dann bitte mit der notwendigen Transparenz und Professionalität:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot; style=&quot;text-align: start; font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;konkrete und vollständige Kosten,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;belastbare Zahlen zum Schul- und Vereinsbedarf,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;nachvollziehbare Prognosen zu zukünftigen Sportgroßveranstaltungen,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;und den klaren Nachweis, dass das Projekt tatsächlich im öffentlichen Interesse liegt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Vielen Dank.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;i&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Mit freundlichen Grüßen&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;i&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Stefan Weinert, Ravensburg&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Ländle-CDU stürzt im Sog des Kanzlers ab - GRÜNE im Aufwind - Aber Gefahr von Rechts</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/ravensburg/params/post/5332901/landle-cdu-sturzt-im-sog-des-kanzlers-ab---grune-im-aufwind---aber-gefahr-v</link>
                <pubDate>Thu, 15 Oct 2026 14:27:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://www.kettner-edelmetalle.de/news/beben-im-landle-afd-zieht-mit-cdu-gleich-die-union-sturzt-ab-15-10-2026&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;QUELLE&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;(Text)&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Gut sieben Monate nach der Landtagswahl erlebt die CDU in Baden-Württemberg einen dramatischen Absturz. Im neuen BW-Trend von Infratest dimap im Auftrag von SWR, „Stuttgarter Zeitung“ und „Südwest Presse“ kommen &lt;b&gt;Christdemokraten &lt;/b&gt;und AfD auf jeweils&lt;b&gt; 23 Prozent&lt;/b&gt;. Die Grünen von Ministerpräsident &lt;b&gt;Cem Özdemir liegen mit 30 Prozent &lt;/b&gt;klar vorn.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Vom Fotofinish zum Absturz&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Dabei sah es im März noch nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen aus. Die CDU holte 29,7 Prozent und lag damit nur hauchdünn hinter den Grünen mit 30,2 Prozent. Bei den Erststimmen war sie sogar vorn. Im Landtag stellt sie genauso viele Abgeordnete wie die Grünen und dazu den Parlamentspräsidenten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2215343.mozfiles.com/files/2215343/base64img_9dc51757ed3147326a798ba50f0a0a67.jpg&quot; alt=&quot;&quot; class=&quot;&quot; width=&quot;738&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Stef-Art-Kunst 2026&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Davon ist nichts mehr übrig. Der Abstand zur Spitze ist auf sieben Punkte angewachsen. Und &lt;b&gt;von unten rückt die AfD heran&lt;/b&gt;: Gegenüber ihrem Wahlergebnis von 18,8 Prozent legt sie um 4,2 Punkte zu. Laut SWR ist das &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;ihr höchster Wert, den der BW-Trend jemals gemessen hat&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;. Der Landesverfassungsschutz führt die Partei im Südwesten als rechtsextremistischen Verdachtsfall.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Wer traut der CDU noch etwas zu?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Noch bitterer für die Union ist ein anderer Wert. &lt;b&gt;Nur 17 Prozent der Befragten glauben, dass die CDU die wichtigsten Probleme im Land lösen kann.&lt;/b&gt; Das sind 13 Punkte weniger als vorher. Den Grünen trauen das immerhin 27 Prozent zu.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Der SWR sieht die CDU „im Merz-Sog“&lt;/b&gt; nach unten gezogen. &lt;b&gt;Für die Berliner Koalition ist das ein Alarmsignal. &lt;/b&gt;Was als Aufbruch angekündigt war, kommt im wirtschaftsstärksten Flächenland der Republik offenbar als Enttäuschung an. Viele Bürger erinnern sich noch gut an das Versprechen, keine neuen Schulden zu machen. Gekommen sind gewaltige Sondervermögen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Özdemir glänzt, Hagel verblasst&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Grünen verdanken ihre Stärke vor allem einem Mann. 58 Prozent der Wahlberechtigten sind mit Özdemir zufrieden, sieben Punkte mehr als im März. Nur 31 Prozent sind es nicht. Sein Stellvertreter Manuel Hagel (CDU) kommt dagegen auf magere 30 Prozent Zustimmung und 37 Prozent Ablehnung. &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: bolder;&quot; class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Jeder Dritte kennt den CDU-Landeschef überhaupt nicht.&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; Für einen Vize-Regierungschef ist das ein vernichtendes Zeugnis.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Grün-Schwarz regiert seit 2016. Bundesweit ist das die einzige Koalition dieser Art unter grüner Führung. Eine knappe Mehrheit der Befragten ist mit der Landesregierung zufrieden. Nach diesen Zahlen könnte das Bündnis weiter bequem regieren, allerdings mit deutlich verschobenen Gewichten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Linke vor dem Comeback, FDP vor der Tür&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Auch auf den hinteren Plätzen bewegt sich etwas. Die Linke, die im März knapp gescheitert war, käme mit sechs Prozent in den Landtag. Die SPD verbessert sich von 5,5 auf sieben Prozent. Die FDP bleibt mit vier Prozent draußen. Für die Partei der Eigenverantwortung ist das ein trauriger Befund, ausgerechnet im Land der Tüftler und Mittelständler.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Die eigentliche Angst: der Arbeitsplatz&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Hinter den Prozentzahlen steckt eine handfeste Sorge. Die Umfrage zeigt, wie sehr die Wirtschaftskrise den Menschen zusetzt. &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: bolder;&quot; class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Viele bangen um die Autoindustrie, und die Angst um den eigenen Job nimmt zu.&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; Im Land von Daimler, Porsche und Bosch geht es dabei um die wirtschaftliche Grundlage, auf der Familien ihr Leben aufgebaut haben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Für die Umfrage wurden vom &lt;b&gt;8. bis 13. Oktober 1.191 Menschen befragt&lt;/b&gt;. Die Sonntagsfrage misst Stimmungen, keine Wahlergebnisse. Die Richtung ist trotzdem klar: Wer bei Industriepolitik, Energiekosten und Bürokratie keine Antworten liefert, verliert die Wähler. Das passiert nicht irgendwann, sondern schon jetzt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Wie die &quot;SchwäZ&quot; den Arbeitsmarkt im Kreis Ravensburg verkleinert - Wenn eine Zahlengruppe zur Kulisse wird ...</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/ravensburg/params/post/5330195/page</link>
                <pubDate>Tue, 13 Oct 2026 07:38:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ist es Zufall, oder ein klassisches Muster selektiver Rahmung („Framing“) in der Lokalberichterstattung der &quot;Schwäbischen Zeitung&quot; (&quot;SchwäZ&quot; oder SZ)? Kaum hatte ich gestern einen Artikel zur veränderten Medienlandschaft in der Region veröffentlicht, da schrieb am &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://www.schwaebische.de/regional/oberschwaben/ravensburg/fast-die-haelfte-der-arbeitslosen-hat-keinen-deutschen-pass-4921566&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Abend (19 Uhr) desselben Tages die SZ einen Online-Artikel&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;, der auf den ersten Blick sehr informativ schien – und mich auf den zweiten Blick in die Irre führen wollte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt; 1. Die Headline verspricht ein Gesamtbild – liefert aber ein Teilbild&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Hauptüberschrift des Artikels lautet:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;i&gt;„Fast die Hälfte der Arbeitslosen hat keinen deutschen Pass“ &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Diese Formulierung suggeriert mir:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wir bekommen hier eine breite Analyse aller Menschen ohne deutschen Pass im Landkreis Ravensburg.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Also: Syrer, Iraker, Afghanen, Kurden, Menschen aus dem Maghreb, aus Asien, aus Afrika – und natürlich auch Ukrainer.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Doch die Unterzeile schwenkt sofort auf die Ukraine:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;„Hunderte Flüchtlinge aus der Ukraine sind 2026 in den Landkreis [Ravensburg] gekommen.“ &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Damit wird der Leser umgelenkt, bevor er überhaupt im Text ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das ist ein von mir so empfundener rhetorischer Trick:
Die Headline öffnet den Raum – die Unterzeile schließt ihn sofort wieder.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt; 2. Der Artikel tut so, als ginge es um „Ausländer“, spricht aber fast ausschließlich über Ukrainer&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Im Text werden folgende Zahlen genannt:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;2.799 Arbeitslose insgesamt&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;1.370 ohne deutschen Pass (also alle Nationalitäten)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ausländerquote: 49 %&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Beschäftigte ohne deutschen Pass: 21.464 (also alle Nationalitäten) &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Diese Zahlen beziehen sich nicht nur auf Ukrainer – sondern auf die gesamte Gruppe der Nicht‑Deutschen. So jedenfalls impliziert es eindeutig die Formulierung &quot;ohne deutschen Pass&quot;!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Doch der Artikel:&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;nennt &lt;b&gt;keine einzige Zahl zu Syrern, Irakern, Afghanen, Kurden, Afrikanern, Südosteuropäern außerhalb der EU, usw.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;liefert keine Aufschlüsselung nach Herkunftsländern&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;erklärt keine Unterschiede zwischen verschiedenen Flucht- und Migrationsgruppen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;fokussiert ausschließlich auf Ukrainer – obwohl diese nur ein Teil der 1.370 Arbeitslosen ohne deutschen Pass sein können&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das ist mathematisch unpräzise, journalistisch unvollständig und kommunikativ lenkend.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt; 3. Warum macht der Redakteur das?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Diese Frage habe ich mir allerdings zu Recht gestellt. Es gibt drei wahrscheinliche Gründe:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;A) Ukrainische Geflüchtete sind politisch „unproblematisch“&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Über Ukrainer zu schreiben ist für unsere Lokalzeitung risikoarm:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;keine Gefahr, als „ausländerfeindlich“ zu gelten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;keine Gefahr, als „naiv“ zu gelten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;keine Gefahr, Konflikte mit Integrationsinitiativen auszulösen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;keine Gefahr, rechte Narrative zu bedienen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Kurz:
Ukrainer sind die „sichere“ Gruppe, über die man schreiben kann. Wenngleich man als Journalist durchaus kritisch hinterfragen dürfte, warum Deutschland ungebremst Ukrainer/innen aufnimmt und sich dadurch noch mehr in den Konflikt/Krieg mit Russland hineinziehen lässt. Aber das wäre ja schon wieder angreifbar!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;B) Andere Herkunftsgruppen sind politisch heikel&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wenn die SZ schreiben würde:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;„Hohe Arbeitslosigkeit unter Syrern, Irakern, Afghanen…“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;dann wäre die Redaktion sofort in einem Minenfeld:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;AfD würde den Artikel instrumentalisieren&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Integrationsverbände würden protestieren&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Anzahl der Leserbriefe würden explodieren, aber nur 49 Prozent davon würden auch veröffentlicht&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;die Redaktion müsste sich rechtfertigen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Also wählt man die ungefährlichste Gruppe, obwohl sie nicht die größte unter den Arbeitslosen ohne deutschen Pass ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;C) Der Artikel will ein Narrativ bedienen&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das Narrativ lautet:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;„Die Ukraine-Flüchtlinge brauchen lange, bis sie arbeiten.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Dieses Narrativ ist politisch gewollt, weil es:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;die Bürokratie kritisiert (Anerkennung, Sprachkurse)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;die Kommunen entlastet („Wir tun ja alles“)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;die Leser beruhigt („Es liegt nicht an uns, sondern an den Umständen“)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;ODER &lt;/b&gt;(wieder kritisch): Die Ukrainer haben genug Vermögen (zu Hause oder mitgebracht, und denken gar nicht daran, hier zu arbeiten. Aber ... (siehe oben, dito)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das alles hat nichts mit der Gesamtgruppe der 1.370 Arbeitslosen ohne deutschen Pass zu tun.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt; 4. Warum ist die Darstellung irreführend?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Weil der Artikel zwei Ebenen vermischt:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ebene 1: Gesamtgruppe „ohne deutschen Pass“&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;→ 1.370 Arbeitslose
→ 21.464 Beschäftigte
→ 49 % Arbeitslosenanteil
→ 16 % Beschäftigtenanteil&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ebene 2: Einzelgruppe „Ukrainer“&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;→ 4.269 im Kreis
→ 942 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte
→ 386 Minijobs
→ 1.503 erwerbsfähig im Bürgergeld
→ 30 Monate Integrationszeit&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Artikel tut so, als sei Ebene 2 die Erklärung für Ebene 1.
Das ist falsch.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Denn:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ukrainer sind nur ein Teil der 1.370 Arbeitslosen ohne deutschen Pass.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die „Ausländerquote“ ist nicht die „Ukrainerquote“.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Beschäftigten ohne deutschen Pass sind nicht überwiegend Ukrainer.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Arbeitslosen ohne deutschen Pass sind nicht überwiegend Ukrainer.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Artikel erzeugt also eine optische Korrelation, die keine reale Kausalität hat.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt; 5. Was bedeutet das im Licht der administrativen und medialen Gesamtlage?&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es zeigt:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;wie (Verwaltung und) Presse Gegenwart romantisieren,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;wie sie Probleme verkleinern,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;wie sie Komplexität reduzieren,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;wie sie unangenehme Realitäten ausblende(n)t.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Genau das passiert hier:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die SZ zeigt nicht die Realität des Arbeitsmarkts – sondern eine „wandernde und erholsame“ Erzählung über eine einzelne, politisch bequeme Gruppe.&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Während dieser Blog versucht&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;die beängstigende Gegenwart&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;und die bedrohliche Zukunft&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;des Klimas, der Migration und der sozialen Spannungen zu zeigen und zu analysieren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die SZ hingegen:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;zeigt eine harmonische, vereinfachte Gegenwart,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;die sich gut liest,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;niemanden verärgert,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;und keine Debatte auslöst.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das ist die gleiche rückwärtsgewandte Haltung. Man/frau schaut lieber auf das romantische Wandern und nicht auf die realen tektonischen Verschiebungen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt; 6. Die Kernfrage aber ist: „Was will uns der Redakteur damit sagen?“&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Meine persönliche Antwort, die niemand teilen muss:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Er will uns sagen, dass die Arbeitslosigkeit unter Nichtdeutschen hoch ist – aber er will vermeiden, darüber zu sprechen, welche Gruppen diese Quote tatsächlich prägen. Deshalb fokussiert er sich auf Ukrainer, obwohl die Zahlen das nicht hergeben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das ist kein Zufall.
Das ist kommunikative Risikovermeidung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt; 7. Und warum schreibt er nicht: &lt;i&gt;„Die Hälfte der Arbeitslosen kommt aus der Ukraine“?&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Weil es falsch wäre.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und weil die Redaktion weiß, dass es falsch wäre.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Also wählt man/frau eine Konstruktion, die:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;formal korrekt,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;inhaltlich irreführend,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;politisch risikofrei,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;emotional anschlussfähig&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; 8. Mein Fazit: Ein irreführender Artikel – und ein Beispiel für selektive Lokalberichterstattung&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Artikel ist:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;statistisch unpräzise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;kommunikativ verzerrend&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;politisch vorsichtig&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;journalistisch unvollständig&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;für den Leser irreführend&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Er zeigt nicht die Realität – sondern eine gefilterte Version, die niemandem wehtut.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
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