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        <title>Schussental-Medial - Ravensburg</title>
        <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/ravensburg/</link>
        <description>Schussental-Medial - Ravensburg</description>
                    <item>
                <title>RECHTS IST DA, WO DER DAUMEN UNTEN IST - Medienpufferzone gegen &quot;gesichert Rechtsextreme&quot; gefordert, doch ÖRR und örtliche Zeitung tun das Gegenteil ...</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/ravensburg/params/post/5285335/rechts-ist-da-wo-der-daumen-unten-ist---medienpufferzone-gefordert-doch-von</link>
                <pubDate>Fri, 31 Jul 2026 06:54:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-small&quot;&gt;Aktualisiert am 31.07.2026 um 11:07 Uhr&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2215343.mozfiles.com/files/2215343/base64img_cd58ae060e90a5813fdbe8f597e95d23.jpg&quot; alt=&quot;&quot; class=&quot;&quot; width=&quot;637&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Im September 2024 hatte der Blogger die Petition „&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://www.change.org/p/medien-pufferzone-gefordert-keine-plattform-der-afd-und-allen-anderen-rechten-gruppen&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;MEDIEN-PUFFERZONE gegen Rechts“ &lt;/a&gt;&lt;/b&gt;– &lt;i&gt;ein demokratischer Appell, rechtsextremen Akteuren keine Bühne zu bieten&lt;/i&gt;&amp;nbsp;– gestartet. Heute, am letzten Tag des Juli 2026, ist klar: Die damalige Warnung war nicht übertrieben, sondern vorausschauend.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Denn die Normalisierung der AfD geschieht nicht nur durch lokale Medien wie die Schwäbische Zeitung, sondern auch durch die großen öffentlich-rechtlichen Talk-Formate von ARD und ZDF.
Beide Ebenen – lokal und bundesweit – verstärken sich gegenseitig.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die hiesige &quot;Schwäbische Zeitung&quot; berichtet seit Monaten auffällig häufig und auffällig bildstark über die Kreis-AfD.
Die Gesichter der AfD-Kreisvertreter sind inzwischen so vertraut wie die von:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Rolf Engler (CDU)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;August Schuler (CDU)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Rudolf Bindig (SPD)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nur mit einem Unterschied:
Diese drei demokratischen Politiker werden vom Redakteur dieses Blogs nicht diffamiert. Die AfD hingegen wird durch ständige Präsenz in der SZ und den ÖRR normalisiert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die SZ zeigt die AfD-Akteure oft mit großformatigen Porträtfotos, selbst wenn es um parteischädigendes Verhalten, Hitler-Briefmarken, rassistische Beleidigungen oder islamfeindliche Memes geht.
Das ist journalistisch zulässig – aber medienethisch fatal.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Sichtbarkeit schafft Legitimität. Legitimität schafft Normalität. Normalität schafft Akzeptanz.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Genau deshalb bleibt die Petition hochaktuell.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;u&gt;Das Schaulaufen im Abendprogramm&lt;/u&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Was lokal beginnt, wird im bundesweiten Fernsehen fortgesetzt.
Die öffentlich-rechtlichen Talkshows&amp;nbsp; haben sich in den letzten zwei Jahren zu einem regelmäßigen Laufsteg für AfD-Vertreter entwickelt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nicht aus böser Absicht.
Sondern aus einem journalistischen Reflex, der längst überholt ist:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;„Wir müssen alle demokratisch gewählten Parteien einladen.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Doch dieser Satz ist 2026 nicht mehr haltbar.
Denn die AfD ist vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft.
Sie ist keine normale Partei.
Sie ist kein demokratischer Gesprächspartner.
Sie ist ein Risiko.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Trotzdem sitzen ihre Vertreter in den Talkshows:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;im Scheinwerferlicht,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;mit professionellem Styling,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;mit vorbereiteten Talking Points,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;mit maximaler Reichweite.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die AfD nutzt diese Bühne strategisch – und erfolgreich.
Die Talkshows hingegen unterschätzen die Wirkung ihrer eigenen Formate.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Kombination aus:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;lokaler Dauerpräsenz (SZ)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;bundesweiter Primetime-Bühne (ARD/ZDF)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;führt zu einer Normalisierung, die politikwissenschaftlich gut dokumentiert ist:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wer ständig sichtbar ist, gilt als relevant.
Wer relevant erscheint, wird als Option wahrgenommen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;So entsteht Normalität – nicht durch Argumente, sondern durch Routine.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Medien-Pufferzone: Ein demokratischer Schutzmechanismus&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Petition fordert keine Zensur und keine Einschränkung der Pressefreiheit.
Sie fordert eine freiwillige Selbstverpflichtung:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Keine Porträtfotos rechtsextremer Akteure.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Keine Talkshow-Auftritte als Bühne.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Keine Normalisierung durch Routineberichterstattung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nur Kontext – niemals Plattform.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;So wie es die &lt;b&gt;belgische Region Wallonien&lt;/b&gt; bereits praktiziert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das ist nicht radikal.
Das ist verantwortlich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Warum Oberschwaben besonders gefährdet ist&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Unsere Region ist:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;konservativ geprägt,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;politisch stabil,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;gesellschaftlich moderat.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Gerade hier wirkt Normalisierung besonders stark.
Wenn die SZ die AfD-Gesichter immer wieder zeigt, entsteht der Eindruck:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;„Die gehören halt dazu.“
„Die sind Teil des politischen Alltags.“
„Die sind eine normale Option.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Aber sie sind keine normale Option.
Sie sind rechtsextrem – amtlich bestätigt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Die Medien müssen sich entscheiden – und wir auch&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Schwäbische Zeitung muss sich entscheiden:
Will sie weiterhin durch Bebilderung die AfD normalisieren?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;ARD und ZDF müssen sich entscheiden:
Wollen sie weiterhin Talkshow-Bühnen bieten, die die AfD strategisch nutzt?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und wir Bürgerinnen und Bürger müssen uns entscheiden:
Wollen wir das hinnehmen – oder handeln?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Petition bleibt aktiv.
Sie bleibt notwendig.
Sie bleibt ein demokratischer Appell aus Ravensburg:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Medien-Pufferzone jetzt.
Für die Demokratie.
Für die Region.
Für die Zukunft --- gegen den Rechtsnationalismus.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Ravensburg: &quot;Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich doch heute noch ein Feuerwerk zünden!&quot;</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/ravensburg/params/post/5284781/ravensburg-2026-das-schlechteste-und-unruhigste-rutenfest-seit-jahren-</link>
                <pubDate>Wed, 29 Jul 2026 20:24:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;br&gt;&lt;div class=&quot;moze-postdetails&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-size: 21px;&quot;&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es ist und bleibt wie es ist: In Ravensburg wird die Realität von der Zeitung nicht berichtet, sondern kuratiert. Das hiesige Lokalblatt – eine SZ, die sich längst als publizistischer Arm der Stadtverwaltung und der Rutenfestkommission (RFK) versteht – feiert das diesjährige Rutenfest als „eines der besten und ruhigsten seit Jahren“ und beruft sich dabei ungefiltert auf ein Mitglied der RFK und auf einen Vertreter der Polizei. Ein Satz, der klingt wie aus dem PR-Büro des Rathauses und dem alkoholgeschwängerten Bierzelt auf dem Bechtergarten, nicht wie aus einer Redaktion, die den Auftrag hätte, die vierte Macht in der Stadt zu sein.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Denn die Wirklichkeit war und ist eine andere. Ich wohne nur 400 Meter Luftlinie vom Oberschwabenhallenplatz entfernt. Trotz geschlossener Fenster musste ich mir die &quot;Kriegsspiele und das Klimavernichtungswerk&quot; (man nennt es harmlos &quot;Feuerwerk&quot;) von dort Dienstag nachts anhören.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2215343.mozfiles.com/files/2215343/Feuerwerk_zunden.jpg&quot; alt=&quot;Feuerwerk_zunden.jpg&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Stef-Art-Kunst (c) 2026&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Während Europa brennt, während Südeuropa evakuiert, während der Bodensee und der Rhein sichtbar austrocknen, während Rettungskräfte in Ravensburg 22 Menschen in teilweise lebensbedrohlichem Zustand in die Klinik bringen mussten, während der Festzug für den Rettungsdienst kaum erreichbar war, während Kinder mit Insektenstichen und Erwachsene mit Kollaps-Symptomen in die DRK-Wachen strömten – während all dem also titelt frau hier: &lt;b style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;„best of&quot; &lt;/b&gt;und&lt;b style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt; &quot;ruhig“. &lt;/b&gt;Der Titel des Artikels hätte heißen müssen:&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;u&gt;&lt;i&gt;&lt;span class=&quot;moze-important&quot;&gt;&quot;Lebensgefährliches Rutenfest - Brände in Südeuropa - und als Sahnehäubchen ein Feuerwerk.&quot;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/u&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das wäre echter Journalismus gewesen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Doch &quot;ruhig&quot; in Ravensburg ist offenbar alles, was nicht direkt in Flammen steht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Ravensburger Stadtverwaltung versteht ganz offensichtlich ein Feuerwerk als Pflichtübung und das Klima als Nebensache.&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Stadt Ravensburg hat sich in diesem Jahr endgültig entschieden, auf welcher Seite sie steht: auf der Seite der Tradition, koste es, was es wolle – und zwar buchstäblich. Trotz Warnungen, trotz intensiver Bitten, trotz europaweiter Waldbrände, trotz der vierten Hitzewelle, trotz der eigenen Klimabeschlüsse, trotz der eigenen Schutzpflichten hat die Stadt das Feuerwerk abgebrannt. Ein Feuerwerk, das in diesen Zeiten nicht mehr Folklore ist, sondern ein politisches Statement:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;„Unsere Tradition steht über eurer (angeblichen?) Klimanot.“&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;Man muss es so hart formulieren, weil es so hart ist.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Während Menschen in Spanien, Portugal und Italien ihre Häuser verlieren, während Feuerwehren in Südfrankreich gegen apokalyptische Flammen kämpfen, während die Klimakrise längst auch Oberschwaben erreicht hat, schießt die Stadt Ravensburg Raketen in den Himmel, damit auch der erkrankte 1. Vorsitzende der RFK sie aus seinem Krankenhauszimmer sehen und hören kann. &quot;Gute Besserung&quot; übrigens von dieser Stelle aus.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;Die SZ: Euphorie als Ersatz für Journalismus&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Berichterstattung der Lokalzeitung liest sich wie ein Werbeflyer:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Schausteller „schwärmen“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wirte „zufrieden“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Polizei „begeistert“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;RFK „ein Super-Team“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wetter „perfekt“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Stimmung „grandios“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;Und die Schattenseiten?&lt;/b&gt; Die lebensbedrohlichen Zustände? Die Rettungswagen, die nicht durchkamen? Die 300 Dienste des DRK? Die 22 Kliniktransporte? Die moralische Frage, ob ein Feuerwerk in Zeiten globaler Hitze überhaupt vertretbar ist?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;Sie werden erwähnt – aber so, wie man in einem &quot;Waschzettel&quot; die Fußnote über mögliche Nebenwirkungen des Medikaments platziert.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die SZ setzt sogar noch einen sentimentalen Schlusspunkt (siehe auch oben): Der RFK-Vorsitzende, aus dem Krankenhaus, habe das Feuerwerk „bewundern“ können. Ein emotionales Bild, das die eigentliche Frage übertüncht und das Feuerwerk natürlich rechtfertigt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Warum hat die Stadt Ravensburg ein Feuerwerk abgebrannt, das sie aus Klimagründen niemals hätte genehmigen dürfen?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;Die Wahrheit: Es war das schlechteste und unruhigste Rutenfest seit 20 Jahren.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Wahrheit ist nicht die Euphorie der SZ, sondern die nüchterne Bilanz der Rettungskräfte. Die Wahrheit ist die moralische Bankrotterklärung der Stadtverwaltung. Die Wahrheit ist die Entsolidarisierung mit Menschen, die unter der Klimakrise leiden – auch hier, nicht nur anderswo.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://Ravensburg 2026: Das schlechteste und unruhigste Rutenfest seit Jahren ...&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Die Wahrheit ist das, was ich bereits vor einigen Tagen auf diesem Blog schrieb:&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; Dass dieses Feuerwerk ein Akt der Verantwortungslosigkeit war. Dass es ein Symbol der Gleichgültigkeit war. Dass es ein politisches Statement war – und zwar das falsche.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;Ravensburg hat ein Problem – und es ist nicht das Wetter.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ravensburg hat ein strukturelles Problem: Es verwechselt Tradition mit Unantastbarkeit. Es verwechselt Heimat mit Gewohnheit. Es verwechselt Berichterstattung mit Bestätigung. Es verwechselt Ruhe mit Wegschauen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und so bleibt es, wie es ist: Ein Rutenfest, das sich selbst feiert. Eine Stadtverwaltung und eine RFK, die sich selbst bestätigen. Eine Lokalzeitung, die sich selbst genügt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Doch die Klimakrise wird sich nicht von Tradition beeindrucken lassen. Sie wird nicht warten, bis der letzte Böller verschossen ist. Sie wird nicht schweigen, weil die SZ es tut.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ravensburg hat ein Feuerwerk abgebrannt – und damit ein politisches Signal gesetzt. Ein falsches Signal. Ein gefährliches Signal. Ein beschämendes Signal.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br style=&quot;text-align: start; font-weight: 300; font-style: normal&quot;&gt;

&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>💥👎💥 Die Stadt Ravensburg schießt jede Menge an HUNDEKACKE IN DEN NACHTHIMMEL – und nennt es Kultur.</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/ravensburg/params/post/5283768/die-stadt-ravensburg-schiest-jede-menge-an-hundekacke-in-den-nachthimmel-un</link>
                <pubDate>Mon, 27 Jul 2026 13:24:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;i&gt;&lt;u&gt;Ravensburg&lt;/u&gt;, diese sonst so doch eigentlich so besonnene Stadt, die sich gern auch als „Tor zu Oberschwaben“ inszeniert, hat ein neues &lt;u&gt;Tor &lt;/u&gt;geöffnet: das &lt;u&gt;zum ökologischen Irrsinn.&amp;nbsp;&lt;/u&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Während Europa brennt, während Feuerwehren in Südfrankreich, Spanien und Italien um jeden Quadratmeter Wald kämpfen, während Klimaforscher seit Jahren warnen, dass jede zusätzliche Emission buchstäblich ein Brandbeschleuniger ist – da beschließt Ravensburg, beim Rutenfest ein Feuerwerk zu zünden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nicht irgendeines.
Nein.
Ein etwa 20‑Minuten‑Spektakel, das nach meinen Recherchen zwischen 15.000 und 30.000 Euro kosten wird.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und jetzt kommt der eigentliche Witz – nein, es ist kein Witz, es ist ein Schlag ins Gesicht der Bürger und Bürgerinnen. Die Stadt will 7.500 Euro jährlich sparen, indem sie Hundekotbeutel abschafft.
Ein Sparprogramm auf dem Rücken der Hundehalter, der Sauberkeit und der öffentlichen Hygiene.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;7.500 Euro sparen – 30.000 Euro verpulvern. Im wahrsten Sinne des Wortes. Das ist nicht Politik.
Das ist Pyrotechnik als Selbstparodie.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;„Feuerwerk statt Verantwortung“ – ein Motto, das niemand bestellt hat.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Man/frau/hund muss sich das einmal vorstellen:
Die Stadtverwaltung steht da - mit ernster Miene - und erklärt, dass Hundekotbeutel zu teuer seien.
Zu teuer!
Diese kleinen Plastikbeutel, die verhindern, dass man in der Bachstraße oder im Hirschgraben in ein warmes, stinkendes Geschenk tritt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Aber ein Feuerwerk zünden! Ein CO₂‑Schwall, ein Feinstaubregen, ein Lärmgewitter, das Tiere in Panik versetzt und Menschen mit Trauma belastet?
Das ist offenbar Ravensburger Kultur, das ist Tradition, das ist unverzichtbar.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ravensburg, du bist nicht nur aus der Zeit gefallen – du hast dich mit Anlauf aus ihr herauskatapultiert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;„STADT RAVENSBURG SCHIESST HUNDEKACKE IN DEN NACHTHIMMEL!“&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Dieser Satz aus der Redaktion des Blogs ist keine Satire.
Er ist eine präzise Beschreibung der kommunalen Prioritätensetzung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Stadt spart unten, bei den Bürgern, bei der Sauberkeit, bei der Verantwortung.
Und verbrennt oben, im Himmel, das Doppelte – für ein paar bunte Funken, die nach 20 Minuten verglühen wie die Glaubwürdigkeit der kommunalen Klimapolitik.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;In Zeiten extremer Wetterlagen ist ein Feuerwerk keine Folklore – es ist ein Statement.&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ein Statement, das lautet:
„Wir haben es nicht verstanden.“ Besser noch: &quot;Wir wollen nicht verstehen!&quot; Wir wollen unseren &quot;Kaiser Wilhelm&quot; behalten.&quot;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Während die Stadt sich in ihren Leitbildern Nachhaltigkeit auf die Fahnen schreibt, während sie Klimaschutzpreise sammelt und sich gern als Vorreiter in Sachen &quot;Umweltschutz&quot; präsentiert, zeigt das Rutenfest-Feuerwerk, was wirklich zählt:
Show statt Substanz.  
Knall statt Konsequenz.  
Rauch statt Verantwortung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Die moralische Schieflage ist nicht mehr zu übersehen.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ein Feuerwerk ist kein Naturgesetz.
Es ist eine Entscheidung.
Eine Entscheidung gegen Tiere, gegen Umwelt, gegen Vernunft, gegen vernünftige Haushaltspolitik – und gegen die eigene Glaubwürdigkeit.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und es ist eine Entscheidung, die man nicht mehr mit „Tradition“ bemänteln kann.
Tradition ist kein Freibrief für Dummheit. Aber sie ist wie ein Laternenpfahl: Nur Betrunkenen halten sich daran fest.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Ravensburg, hör zu:&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wenn &quot;du&quot; Hundekotbeutel abschaffst, um Geld zu sparen,
und gleichzeitig ein Feuerwerk finanzierst, das das Doppelte kostet,
dann ist das nicht nur schlechte Politik.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es ist zynisch.
Es ist verantwortungslos.
Es ist peinlich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und es ist ein Schlag ins Gesicht all jener, die sich seit Jahren für Klimaschutz, für Tierwohl, für nachhaltige Stadtentwicklung einsetzen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das ist, als würde man/frau ein Anti‑Alkohol‑Programm starten und gleichzeitig Freibier ausschenken.
Es passt nicht zusammen.
Es ist widersprüchlich.
Es ist absurd.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;📝 Schlusswort&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ravensburg hat eine Wahl:
Entweder es bleibt bei der Pyro‑Romantik der 1980er Jahre –
oder es begreift endlich, dass die Welt sich weitergedreht hat.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Feuerwerk ist kein Fest.
&lt;b&gt;Feuerwerk ist ein Fossil.&lt;/b&gt;
Und wer es heute noch zündet, zeigt, dass er die Zukunft nicht verstanden hat.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>RUTENFEST 2026: Perlen vor die Säue und Raketen in den Himmel ...</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/ravensburg/params/post/5283318/rutenfest-2026-perlen-vor-die-saue-und-raketen-in-den-himmel</link>
                <pubDate>Sun, 26 Jul 2026 06:54:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der folgende &quot;Offene Brief&quot; wurde am 25. Juli 20&lt;/span&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;u&gt;&lt;span class=&quot;moze-important moze-gigantic&quot;&gt;23&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;an den damaligen und inzwischen mit nur 78 Prozent wiedergewählten Oberbürgermeister der Stadt Ravensburg, Dr. Daniel Rapp, und seine Mitbürgermeister und den Gemeinderat geschrieben. Seitdem - so könnte man/frau meinen - ist in Ravensburg viel passiert. Ist es auch. Hinsichtlich des Klimaschutzes allerdings nichts Gutes. Zwar wurde ein &lt;b&gt;&quot;Grünstreifen entlang der Schussen&quot;&lt;/b&gt; (&quot;verkauft&quot; als Schussenpark) angelegt und der alt-ehrwürdige &lt;b&gt;Holzmarkt mit jede Menge an Elektronik, Dränagen, Rohren und Beton untergraben&lt;/b&gt; (&quot;verkauft&quot; als Ökoschwamm), aber echter, signifikant durchgreifender Klimaschutz seitens der Stadtverwaltung/Umweltamt ist und bleibt bis dato (Rutenfest 2026) Fehlanzeige.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2215343.mozfiles.com/files/2215343/base64img_fd1f21e0449e28e50774ba632461e5f5.jpg&quot; alt=&quot;&quot; class=&quot;&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot; style=&quot;font-weight: bold;&quot;&gt;Appelle an die Stadt Ravensburg in Sachen &quot;Klimaschutz&quot; sind wie &quot;Perlen vor die Säue&quot;.&lt;/span&gt;&lt;b&gt; -&lt;/b&gt;&lt;i style=&quot;&quot;&gt;&lt;b&gt;Stef-Art-Kunst (c) 2026&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ach ja, inzwischen hatte der Blogger im Jahr 2025 eine Petition bei der Stadt eingereicht (das ist nicht die, die in folgendem Brief erwähnt wird, denn dort ging es um &quot;Feuerwerke allgemein&quot;), um die Absage der Feuerwerke an den Ravensburger Rutenfesten zu erreichen. &lt;b&gt;Diese bürgerliche Eingabe gemäß Artikel 17 GG wurde in &quot;Bausch und Bogen&quot; abgelehnt.&lt;/b&gt; Auch hatte die hiesige Zeitung diese Petition nie erwähnt, wo sie sonst doch darin ganz groß ist (Hundekotbeutel, Altarraum Basilika).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Aber lieber Blogger, sollte man nicht wissen, wann man verloren hat? Ja, das ist richtig. Doch die großen Verlierer in dieser Causa sind die Umwelt (Fauna &amp;amp; Flora), unsere Kinder &amp;amp; Enkel und das Vertrauen in eine Stadtverwaltung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Hier der Brief - geschrieben am Rutendienstag 2023 - in seinem Wortlaut. In &lt;b&gt;[ ] &lt;/b&gt;aktuelle Bemerkungen von heute, Rutensonntag 2026.&lt;/span&gt;&amp;nbsp;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der letzte Satz des Schreibens an die Stadtspitze und die Bürgermeister war im Nachhinein ein &quot;Werfen von Perlen vor die Säue&quot; (&lt;a href=&quot;https://de.wiktionary.org/wiki/Perlen_vor_die_S%C3%A4ue_werfen&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;&lt;b&gt;Die Bibel, Matthäus 7,6&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;). Deswegen folgt in &lt;b&gt;[ ] &lt;/b&gt;der für 2026 angepasste Schlusssatz.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;------------------------------------------------&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default moze-start&quot; style=&quot;font-style: normal;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-style: inherit;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-style: inherit;&quot;&gt;Ravensburg, 25. Juli 2023&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-style: inherit;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-style: inherit;&quot;&gt;Offener Brief: Feuerwerk zum Rutenfest schreit zum Himmel ... Wenn der &quot;Schöpfer&quot; vom Menschen herausgefordert wird ...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-style: inherit;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-style: inherit;&quot;&gt;Sehr geehrte Herren Bürgermeister der Stadt Ravensburg,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default moze-start&quot; style=&quot;font-style: normal;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-style: inherit;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-style: inherit;&quot;&gt;sehr geehrte Damen und Herren des Gemeinderats,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default moze-start&quot; style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default moze-start&quot; style=&quot;font-style: normal;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit;&quot;&gt;seit Jahren versprechen Sie Ihren Mitbürger/innen und Ihren Wähler/innen, etwas für den Klimaschutz in Ravensburg zu tun. Seit Jahren aber werden Sie auch von Seiten der verschiedenen Umweltorganisationen und -Agenden dazu ermahnt, weil Sie nicht tun, was Sie versprechen. Das Gegenteil ist der Fall. So auch heute&amp;nbsp;
&lt;b style=&quot;text-align: start; font-weight: bold; font-style: normal&quot;&gt;[Übermorgen]&lt;/b&gt;

 Abend&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-style: inherit;&quot;&gt;&lt;b&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit;&quot;&gt;ab 22:30 Uhr im Norden unserer Stadt. In Zeiten des Klimakipp-Punktes, des schnellen Wegschmelzens von Gletschern und Polareis, der überheißen Sommertage&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-style: inherit;&quot;&gt;&lt;b&gt; [wir haben 2026 schon drei Hitzewellen erlebt und die vierte steht unmittelbar bevor) auch in unserer Region, der verheerenden Waldbrände [siehe aktuell in Spanien, Frankreich, Italien]&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit;&quot;&gt; und Naturkatastrophen beabsichtigen Sie, ein die Umwelt vergiftendes Feuerwerk in Ravensburg zu veranstalten. Das schreit nicht nur - im wahrsten Sinne des Wortes - zum Himmel, sondern ist auch eine regelrechte dreiste Provokation in Richtung der verschiedensten Klimaschützer/innen.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;Da dürfen Sie sich nicht wundern, wenn die Aktionen so mancher ins Radikale drohen abzugleiten, auch wenn ich das nicht befürworte. Wenn es einen &quot;Himmel&quot; geben sollte, dann gibt es auch einen &quot;Schöpfer&quot;, den Sie – siehe Babylon – mit so einem Feuerwerk regelrecht herausfordern. Sollten Sie in Zusammenarbeit mit der RFK, deren Vorstand auch der OB Dr. Rapp als Mitglied hat, heute [übermorgen] Abend auch nur eine dieser Raketen zünden, sind Sie in Sachen &quot;Klimaschutzversprechen&quot; nicht mehr glaubwürdig und können also auch keine Verhandlungspartner mehr für Klimaschützer/innen sein. Es gibt deutschlandweit allein bei &lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;http://change.org/&quot; target=&quot;_blank&quot; data-saferedirecturl=&quot;https://www.google.com/url?q=http://change.org&amp;amp;source=gmail&amp;amp;ust=1690372094411000&amp;amp;usg=AOvVaw24XEJSLR1txUJclVIg_esh&quot; style=&quot;text-decoration: none; font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;change.org&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt; über 120 Petitionen gegen &quot;Feuerwerke&quot;.&lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;https://www.change.org/p/bundesregierung-deutschland-weites-verbot-der-silvesterfeuerwerke-ab-2023?source_location=search&quot; target=&quot;_blank&quot; data-saferedirecturl=&quot;https://www.google.com/url?q=https://www.change.org/p/bundesregierung-deutschland-weites-verbot-der-silvesterfeuerwerke-ab-2023?source_location%3Dsearch&amp;amp;source=gmail&amp;amp;ust=1690372094411000&amp;amp;usg=AOvVaw2ItIVjHvCVT8bhZtaaZQNt&quot; style=&quot;text-decoration: none; font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;Eine davon - die kleinste :) - kommt aus Ravensburg, ist aber gut recherchiert begründet&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default moze-start&quot; style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default moze-start&quot; style=&quot;font-style: normal;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-style: inherit;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-style: inherit;&quot;&gt;Bitte sagen Sie das Feuerwerk ab. Danke!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;[Sie werden das Ruten-Feuerwerk 2026 nicht absagen. Dafür stehen Sie - so meine persönlichen Erfahrungen - mit Ihren Namen.]&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default moze-start&quot; style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bold; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default moze-start&quot; style=&quot;font-style: normal;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-style: inherit;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-style: inherit;&quot;&gt;Mit freundlichen Grüßen, Stefan Weinert&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-style: inherit;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-style: inherit;&quot;&gt;Rutenfest 2023 und [Rutenfest 2026]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Basilika vs. Oberschwabenhalle: Das Schweigen der &quot;Schwäbischen Zeitung&quot; ist lauter als jeder ihrer Artikel. - SCHWAEBISCHES POPBLATT ...</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/ravensburg/params/post/5283087/basilika-vs-oberschwabenhalle-das-schweigen-der-schwabischen-zeitung-ist-la</link>
                <pubDate>Sat, 25 Jul 2026 07:01:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es gibt Tage – und es sind inzwischen fast so viele, wie das Jahr Werktage hat –, da fragt man/frau sich, ob die &quot;Schwäbische Zeitung&quot; (Redaktion Ravensburg) noch ein journalistisches Organ ist – oder bereits ein Stimmungsinstrument, das nach Lust, Laune und Lokalpolitik klimpert wie eine schlecht gestimmte Drehorgel. Jedenfalls für die, die die &quot;SchwäZ&quot; noch lesen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2215343.mozfiles.com/files/2215343/base64img_4bcd6af7da1d38577e5a22a105b22091.png&quot; alt=&quot;&quot; class=&quot;&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Stef-Art-Kunst (c) 2026&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Denn heute Morgen - eingerahmt in den &quot;Rutentrubel&quot; (das Ravensburger Heimatfest) - wieder einmal zeigt sich das alte Muster der redaktionellen Selektion in der Karlstraße:
Über die&lt;b&gt;&lt;u&gt;&lt;a href=&quot;https://www.change.org/p/die-oberschwabenhalle-muss-ein-ort-diverser-gesellschaftlicher-ereignisse-bleiben&quot; target=&quot;_self&quot;&gt; Petition zur Oberschwabenhalle&lt;/a&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt; – Funkstille.  
Über die Neugestaltung des Altars in der Weingartner Basilika – ein Feuilleton-Feuerwerk, großflächig, mit Weihrauch und Pathos.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Beide Themen liegen keine fünf Kilometer auseinander.
Beide betreffen die Region.
Beide betreffen Bürgerinnen und Bürger.
Beide liegen im Zuständigkeitsbereich derselben SZ-Journalistin.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und doch:
Das eine wird zur Schlagzeile, das andere zur Schweigezone.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Man* könnte fast meinen, die SZ habe eine interne „Relevanz-Ampel“:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Kirchliches Dekor aus Weingarten? &lt;b&gt;&lt;span style=&quot;color: #78b34b&quot;&gt;Grün.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Bürgerpetition gegen kommunale Fehlplanung in Ravensburg? &lt;span style=&quot;color: #eb3d15&quot;&gt;&lt;b&gt;Rot.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Demokratische Teilhabe?&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;color: #d6c52e&quot;&gt; Gelb, &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;aber nur dann, wenn’s hübsch in den Ohren der hiesigen Politiker klingt und deren Pläne nicht durchkreuzt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Kritik an der&lt;u&gt; Ravensburger&lt;/u&gt; Stadtverwaltung? Bitte nicht stören, wir sind gerade im „Wir berichten später vielleicht“-Modus oder „Wir dürfen nicht“-Modus&quot;.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es ist diese Form der Wahrnehmung, die nicht mehr wie Zufall aussieht, sondern wie redaktionelle Tendenzpflege.
Ein bisschen politisch, ein bisschen gesellschaftlich reißerisch – aber bitte nur dort, wo es nicht weh tut.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Oberschwabenhalle?
Ein Millionenprojekt, ein Symbol für kommunale Prioritäten, ein Ort, an dem &lt;u&gt;Bürgerbeteiligung&lt;/u&gt; eigentlich selbstverständlich sein müsste.
Doch die SZ behandelt in diesem speziellen Fall&amp;nbsp;&lt;u&gt;das Thema &quot;Bürger&quot;,&lt;/u&gt; als wäre es ein verlegter Einkaufszettel. Was das wohl zu bedeuten hat?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und seien wir ehrlich:
Wer jetzt auf Wiedergutmachung in einer der nächsten SZ-Ausgaben hofft, wirft &quot;Perlen vor die Säue&quot;.  
Da kommt nichts.
Da kommt gar nichts.
Da ist die Tastatur der Journalistin blockiert, da streikt die Maus, da stürzt der Rechner ab.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die SZ ist längst nicht mehr die Zeitung, die sie einmal war. Und das ist auch schon 25 Jahre her. Sie ist ein &lt;b&gt;POP(ular)blatt&lt;/b&gt; geworden – bunt, laut, aber inhaltlich selektiv wie ein Algorithmus, der nur das ausspielt, was Klicks, Kirchennähe oder kommunale Harmonie verspricht. Dabei ist doch auch gerade die Oberschwabenhalle ein Ort von jährlichen &quot;Lobpreisgottesdiensten&quot; mit bis zu 5.000 Betenden. &quot;Ups&quot; - das wurde &quot;vergessen&quot;.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Journalismus?
Das wäre:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Themen aufgreifen, die Bürger bewegen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Machtstrukturen vor Ort hinterfragen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Transparenz schaffen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Konflikte nicht scheuen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;POPblattismus hingegen ist:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Altar statt Halle.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Weihrauch statt Widerstand.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Symbolpolitik statt Bürgerpolitik.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und vor allem: Schweigen, wo es unbequem wird.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Vielleicht ist das die eigentliche Schlagzeile:
Das Schweigen der Schwäbischen Zeitung ist lauter als jeder Artikel.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
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                <title>RUTENFEST &#039;26 👉&quot;FROHER AUFTAKT&quot; mit 🐕‍🦺,,,HUNDEKOTBEUTEL für den OB ...</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/ravensburg/params/post/5282742/wenns-das</link>
                <pubDate>Fri, 24 Jul 2026 06:30:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;div&gt;&lt;span class=&quot;moze-important moze-gigantic&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2215343.mozfiles.com/files/2215343/base64img_c751e931c94094dd2b7b119f49250196.jpg&quot; alt=&quot;&quot; class=&quot;&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-important moze-gigantic&quot;&gt;°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-important moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;div&gt;&lt;span class=&quot;moze-important moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 21px;&quot;&gt;Vor genau drei Wochen hatte ich &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;/m/page/11181003/params/post/5274439/was-ravensburger-hundebesitzer-einfach-scheise-finden---petition-zur-wieder/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;an dieser Stelle über eine Petition berichtet, &lt;/a&gt;&lt;/b&gt;die der Ravensburger Peter Spörl ins Leben gerufen hatte, damit die Ravensburger Stadtverwaltung ihren Beschluss, künftig keine Hundekotbeutel kostenlos an Hundebesitzer/innen abzugeben, zurücknimmt. Inzwischen hat die Petition &lt;b&gt;über 555 Unterschriften.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nun erhielt ich heute Morgen vom Petenten ein zwei E-Mals zum Update seiner Petition, welche ich hier gerne weitergebe. Zwar ist der Petent für die sich daraus ergebende Aktion verantwortlich, aber ausdrücklich unterstützt der Blog &quot;Schussental-Medial&quot; dieses Anliegen.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Quelle des Updates: Mails an mich und&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;https://www.openpetition.de/petition/blog/wiedereinfuehrung-der-kostenlosen-hundekotbeutel-in-ravensburg#petition-main&quot; target=&quot;_self&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;u&gt;&lt;span class=&quot;moze-important&quot;&gt;HIER&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;. Die Petition kann direkt unter dem folgenden Link unterschrieben werden:&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;https://www.openpetition.de/petition/online/wiedereinfuehrung-der-kostenlosen-hundekotbeutel-in-ravensburg&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;https://www.openpetition.de/petition/online/wiedereinfuehrung-der-kostenlosen-hundekotbeutel-in-ravensburg&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-important&quot;&gt;-------------------------------------------------------------------------&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;A.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2215343.mozfiles.com/files/2215343/base64img_37aace37a7c0e1f0c57e25e57ea14f35.png&quot; alt=&quot;&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;B.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2215343.mozfiles.com/files/2215343/base64img_e638033ff004f0db7378edd73b60f3bb.png&quot; alt=&quot;&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2215343.mozfiles.com/files/2215343/base64img_633ef2c35842e06f1f7cba69f74a2987.jpg&quot; alt=&quot;&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2215343.mozfiles.com/files/2215343/base64img_a8752f7c616375d01891c693573a26c0.png&quot; alt=&quot;&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-size: 21px;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
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                <title>„Beschlossen ist beschlossen - aber wir bleiben im Gespräch.“ / Interview mit einem Bürgermeister zwischen Flensburger Förde und Bodensee ... (SATIRE)</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/ravensburg/params/post/5281995/beschlossen-ist-beschlossen---aber-wir-bleiben-im-gesprach--interview-mit-e</link>
                <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 09:24:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Schussental-Medial&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;„Beschlossen ist beschlossen – aber wir bleiben im Gespräch.“ / Interview mit einem Bürgermeister zwischen der Flensburger Förde und dem Bodensee. (SATIRE)&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das Rathaus der Kommune wirkt an diesem Vormittag wie ein Ort, an dem Entscheidungen eine gewisse Schwerkraft besitzen. Nicht laut, nicht hektisch, eher wie ein Raum, in dem Beschlüsse langsam sedimentieren — und dann bleiben, wo sie sind.
In dieser Atmosphäre treffe ich den Ersten Bürgermeister, der bereit ist, über die Stimmung in der Stadt und die jüngsten Entwicklungen zu sprechen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Interviewer:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Herr Bürgermeister, bevor wir über konkrete Projekte sprechen: Viele Bürgerinnen und Bürger beschreiben die Atmosphäre im Rathaus als „professionell-distanziert“. Manche sagen sogar, man müsse sich erst durch mehrere Schichten der Verwaltung arbeiten, bevor man überhaupt jemanden erreicht. Wie sehen Sie das?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Erster Bürgermeister (EB):&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ich würde sagen, wir arbeiten strukturiert. Das kann den Eindruck von Distanz erzeugen. Aber wir sind selbstverständlich offen für Anliegen und Gespräche.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Interviewer:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Offen für Gespräche — das klingt gut. Manche Bürgerinnen und Bürger sagen allerdings, dass man im Rathaus eher das Gefühl hat, man werde „verwaltet“ statt „gehört“. Ist das eine Fehlwahrnehmung?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;EB:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ich glaube, es ist eine Wahrnehmung, die aus der Komplexität unserer Aufgaben entsteht. Verwaltung ist kein Caféhausbetrieb. Aber wir bemühen uns, Zugänge zu erleichtern.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Interviewer:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Kommen wir zu einem Thema, das viele Menschen bewegt: Die geplante Umwidmung der Großraumhalle für kulturelle, gesellschaftliche, betriebliche und religiöse Veranstaltungen.
Der Gemeinderat hat bereits beschlossen, dass die Halle künftig allein sportlich genutzt werden soll.
Wie bewerten Sie diesen Beschluss?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;EB:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Gemeinderat hat nach sorgfältiger Abwägung entschieden. Das respektiere ich. Wir setzen den Beschluss um und prüfen gleichzeitig, wie wir die Bedürfnisse der Stadtgesellschaft bestmöglich berücksichtigen können.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Interviewer:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Viele Bürgerinnen und Bürger waren überrascht, dass der Beschluss gefasst wurde, ohne dass die laufende Petition, die sich dagegen ausspricht, erwähnt oder formal beschieden wurde.
Wie erklären Sie diesen Ablauf?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;EB:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Gemeinderat entscheidet auf Grundlage der ihm vorliegenden Informationen. Petitionen sind ein wichtiges demokratisches Instrument, aber sie müssen formal eingehen, geprüft und zugeordnet werden. Das geschieht im Rahmen der üblichen Verfahren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;h3&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Interviewer:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Herr Bürgermeister, eine Frage, die viele Bürgerinnen und Bürger stellen:
In Baden-Württemberg wurde 1968 festgelegt, dass vor der Zustimmung zu einem kommunalen Projekt geprüft werden muss, ob eine Petition anhängig ist — und dass über eine solche Petition &lt;/span&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;vorab&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; zu entscheiden ist.
Warum wurde dieser Grundsatz im Fall der Hallen-Umwidmung nicht beachtet?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;h3&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;EB:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Regelung von 1968 ist uns selbstverständlich bekannt.
Allerdings befindet sich eine Petition verwaltungsintern erst dann im „anhängigen Zustand“, wenn sie den vollständigen Weg durch unsere internen Zuordnungs-, Eingangs-, Prüfungs- und Weiterleitungsmechanismen genommen hat.
Im vorliegenden Fall befand sich die Petition zum Zeitpunkt des Gemeinderatsbeschlusses in einem Stadium, das wir als „noch nicht vollständig anhängig“ eingestuft haben. Sie war uns zwar bekannt, aber lange noch nicht &quot;abhängig&quot;:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das bedeutet:
Sie war zwar da — aber noch nicht dort, wo sie hätte sein müssen, damit sie als das gilt, was sie eigentlich gelten soll.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wir prüfen sie selbstverständlich weiterhin sorgfältig.
Jetzt, wo der Beschluss gefasst ist, kann sie wertvolle Hinweise für die Umsetzung liefern.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Interviewer:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Petition ist inzwischen recht umfangreich und wurde — so hört man — nicht nur online eingereicht, sondern zuvor auch direkt an die Stadtspitze und an den Gemeinderat und noch vor Beschlussfassung sogar an den baden-württembergischen Landtag gerichtet.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;EB:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es zeigt, dass das Thema den Menschen wichtig ist. Das respektiere ich. Aber ein Gemeinderatsbeschluss ist ein Gemeinderatsbeschluss. Und der steht unwiderruflich. Wir prüfen dennoch alle Eingaben sorgfältig.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Interviewer:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Einige Bürgerinnen und Bürger haben den Eindruck, dass die Petition eher als „Begleitmusik“ wahrgenommen wurde — während die Entscheidung bereits feststand.
Können Sie diesen Eindruck nachvollziehen?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;EB:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ich kann nachvollziehen, dass Menschen sich fragen, wie Prozesse ablaufen. Aber Entscheidungen werden nicht leichtfertig getroffen. Die Petition wird selbstverständlich dokumentiert und in die weiteren Überlegungen einbezogen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Interviewer:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Unterstützer der Petition bezeichnen sich als „Stimme der Stadtgesellschaft“. Unterstützer des Projektes meinen, sie seien „nur eine Gruppe“.
Wie würden Sie das einordnen?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;EB:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Jede Stimme zählt. Aber wir müssen auch die Stimmen hören, die nicht in Petitionen stehen. Manche äußern sich schriftlich, andere mündlich, manche gar nicht. Als Bürgermeister muss ich alle hören.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Interviewer:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Sie sagen, Sie hören alle. Auch die, die sich gar nicht äußern. Manche Bürgerinnen und Bürger sagen jedoch, dass sie im Rathaus eher das Gefühl hätten, man werde „registriert“, nicht aber „gehört“.
Ist das eine Fehleinschätzung?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;EB:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ich glaube, es ist eine Wahrnehmung, die aus der Dynamik der letzten Monate entstanden ist. Wir arbeiten daran, Zugänge zu erleichtern.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Interviewer:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Zurück zur Petition:
Der Gemeinderat hat bereits beschlossen.
Kann die Petition dennoch Einfluss auf die Zukunft der Hallennutzung haben?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;EB:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Sie kann Hinweise geben, die wir berücksichtigen. Der Beschluss steht, aber die konkrete Umsetzung bietet Spielräume. Wir prüfen das sorgfältig.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Interviewer:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Herr Bürgermeister, letzte Frage:
Wenn Sie in einigen Jahren auf diese Phase zurückblicken — was würden Sie sich wünschen, dass die Bürgerinnen und Bürger über Ihre Haltung zur Petition sagen?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;EB:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ich würde mir wünschen, dass man sagt: „Er hat zugehört. Er hat abgewogen. Und er hat Entscheidungen getroffen, die dem Wohl der gesamten Stadt dienten.“
Mehr kann man als Bürgermeister nicht anstreben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
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                <title>Meine persönliche Berührung mit dem &quot;20. Juli 1944&quot; - Was ist der Mensch und wer entscheidet das?</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/ravensburg/params/post/5281008/meine-personlichen-begegnung-mit-dem-20-juli-1944---was-ist-der-mensch-und-</link>
                <pubDate>Sun, 19 Jul 2026 14:06:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger aus Ravensburg&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Sechs Jahre war ich alt, als der Sommer für mich nicht an der norddeutschen Schlei stattfand, sondern in dem 400 Kilometer entfernten Bad Sachsa.&amp;nbsp; Meine Eltern hatten mich nach einem längeren Krankenhausaufenthalt zur Erholung nach Bad Sachsa verschickt. „Aufgepäppelt“ werden sollte ich – ein Wort, das nach Fürsorge klingt und von meinen Eltern auch so gemeint war, in mir aber bis heute eine Mischung aus Heimweh, Kälte und Verlorensein auslöst. Ich erinnere mich an die langen Vormittage, an die langen Nachmittage, an denen ich am Fenster stand und hoffte, meine Eltern würden plötzlich um die Ecke biegen. Aber warum auch. Sie hatten in den dürren Nachkriegsjahren immer noch zwei kleine hungrige Mäuler zu stopfen.&amp;nbsp; Ich erinnere mich an den intensiven Harzgeruch, die hohen Bäume, die Stille, die mir als Kind nicht Geborgenheit, sondern Einsamkeit bedeutete. Mein drei Jahre älterer Bruder war dabei; ohne ihn hätte ich die sechs Wochen kaum überstanden.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div id=&quot;:1aa&quot; class=&quot;Am aiL Al editable LW-avf tS-tW tS-tY&quot; hidefocus=&quot;true&quot; aria-label=&quot;Inhalt der Nachricht&quot; writingsuggestions=&quot;false&quot; g_editable=&quot;true&quot; role=&quot;textbox&quot; aria-multiline=&quot;true&quot; contenteditable=&quot;true&quot; tabindex=&quot;1&quot; spellcheck=&quot;false&quot; aria-owns=&quot;:1db&quot; aria-controls=&quot;:1db&quot; aria-expanded=&quot;false&quot;&gt;&lt;div class=&quot;gmail_default&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Damals wusste ich nicht, dass die Häuser, in denen wir schliefen, spielten, weinten, dieselben waren wie jene, in denen die Kinder der Männer vom 20. Juli 1944 – gerade einmal vierzehn Jahre zuvor – in Sippenhaft festgehalten wurden. 46 Kinder, zwischen einem Monat und fünfzehn Jahren alt. Kinder, die nichts getan hatten, außer die falschen Eltern zu haben. Kinder, die kurz vor Kriegsende beinahe nach Buchenwald deportiert worden wären, wenn nicht ein Bombenangriff am Vorabend den Bahnhof von Bad Sachsa zerstört hätte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wir schliefen also 1958 in Räumen, die den Atem der Angst von 1944 noch in sich trugen. Richtig wohl hatte ich mich dort nie gefühlt. Vielleicht spürte ich etwas, das man als Kind nicht benennen kann: die Geschichte, die unter den Dielen knarrt, die Trauer, die in den Wänden hängt, die Stille, die nicht nur Stille ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der 20. Juli ist für mich kein bloßes historisches Datum, und ein Gedenkstein. Er ist auch ein Prüfstein – für den Umgang mit dem Geschenk des Lebens von damals bis heute.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Zwischen 1933 und 1945 war das Leben in Deutschland eine Verfügungsmasse. Menschen wurden entrechtet, interniert, zur Zwangsarbeit an Unternehmen ausgeliehen, medizinisch missbraucht, vernichtet. Auch die Kinder von Bad Sachsa waren keine Kinder im rechtlichen oder moralischen Sinn, sondern „Sippenhaft“. Der Wert eines Menschen wurde daran gemessen, ob er dem System nützte. Wer nicht nützte, wurde entzogen, verschoben, deportiert, ausgelöscht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ende der 1950er-Jahre war ich ein kleiner Junge, der sich zu neuem Leben durchkämpfte und nicht verstand, warum er sich dort so fremd fühlte. Heute weiß ich, dass es nicht nur die Trennung von meinen Eltern war. Es war der Ort selbst – ein Ort, der wusste, was Menschen anderen Menschen antun können, wenn Leben nicht mehr als Leben gesehen wird.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;2026 stellt sich uns weiter und erneut die Frage, wie wir mit dem Leben umgehen. Nicht weil sich Geschichte wiederholt, sondern weil sich Muster wieder zeigen – in anderer Form, aber mit ähnlicher Grundspannung. Wir erleben eine Gesellschaft, in der das Leben zunehmend ökonomisiert wird: in der medizinischen Reproduktionsindustrie, in der Pflege, in der Digitalisierung des Körpers, in der Bewertung von Menschen nach Effizienz, Verwertbarkeit, Funktion. Nicht alles davon ist falsch, nicht alles gefährlich – aber vieles davon fordert uns heraus, wach zu bleiben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es geht nicht darum, Gleiches gleichzusetzen. Es geht darum, die gemeinsame Grundfrage zu erkennen, die jede Epoche stellt:
Was ist ein Mensch – und wer entscheidet das?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der 20. Juli erinnert daran, dass es Menschen gab, die Nein sagten. Ein Nein gegen die Vernichtung. Ein Nein gegen die Logik der Verfügbarkeit. Das &quot;Nein&quot; von damals war nicht perfekt, nicht frei von Widersprüchen – aber es war ein Nein. Ein Nein, das Mut brauchte. Ein Nein, das Leben kostete.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Heute bräuchte es wieder ein &quot;Nein&quot;.
Ein Nein gegen die Entwertung des Menschlichen.
Ein Nein gegen die politische und gesellschaftliche Kälte, die sich wie ein Nebel über das Land legt.
Ein Nein gegen jede Form der Reduktion von Leben – jüdischen, islamischen, romanischen, queeren, eingeschränkten, ungeborenen oder als Ware gehandelten Lebens.
Ein Nein gegen Gleichgültigkeit, die sich als Pragmatismus tarnt.
Ein Nein gegen die neue Normalität, in der alles erlaubt scheint, solange es profitabel oder bequem ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ich denke an Bad Sachsa. An die Kinder, die dort festgehalten wurden. An die Räume, in denen ich später schlief, aß und spielte. An die Geschichte, die sich in die Wände eingeschrieben hat. Ich denke daran, wie nah Deutschland 1944 daran war, sich selbst zu retten. Und wie nah es 2026 wieder daran ist, sich selbst zu verlieren – nicht durch Gewalt, sondern durch die stille, schleichende Entwertung des Lebens.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Umgang mit dem Leben ist der Kern jeder Gesellschaft.
Damals war er tödlich.
Heute ist er gefährdet – durch Beschleunigung, durch Ökonomisierung, durch moralische Müdigkeit.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der 20. Juli ist in diesem Jahr kein Sonntag. Es ist ein Werktag. Ein Tag, an dem man/frau arbeiten muss – an sich selbst, an der Gesellschaft, an der Frage, was ein Mensch ist und was er niemals sein darf:&lt;b&gt;&lt;i&gt; Ware.&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ich schreibe das, weil ich dort in Bad Sachsa war. Weil ich die Räume kenne. Weil ich inzwischen die Geschichte kenne. Und weil ich sehe, wie sich Muster wieder anbahnen – nicht identisch, aber ähnlich genug, um aufmerksam zu bleiben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das Leben ist kein Material. Kein Produkt. Kein Markt. Kein Vertrag.
Es ist Leben. Und es braucht Menschen, die das wieder sagen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;

&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>RAVE / Neubaugebiet ANDERMANNSBERG: Ökologisch unverantwortlich und juristisch unzulässig und angreifbar. &quot;Schwammstadt Holzmarkt&quot; als schlechter Ökowitz ...</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/ravensburg/params/post/5278484/rave--neubaugebiet-andermannsweg-okologisch-unverantwortlich-und-juristisch</link>
                <pubDate>Mon, 13 Jul 2026 05:01:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ravensburg braucht Wohnraum – aber nicht auf Kosten seiner Frischluftschneisen und mit juristisch mehr als fragwürdigen Argumenten.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 21px;&quot;&gt;Auch unsere Stadt stöhnt und leidet unter der dritten Hitzewelle dieses Jahres. Es leiden vor allem jene, die keinen Schatten spendenden Garten haben, die auf höheren Etagen wohnen, die zu den Alten gehören und die Mitbürger/innen , die unter körperlichen Beeinträchtigungen sowieso schon leiden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 21px;&quot;&gt;Und da kommt die Stadtverwaltung daher und &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://www.ravensburg.de/rv/aktuelles/2026/infoveranstaltung-erweiterung-wohngebiet-andermannsberg.php&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;will uns Bürger/innen eine der letzten Frisch- und Kaltluftschneisen nehmen.&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; Abgesehen davon, dass es nach meiner Kenntnis (siehe weiter unten) rechtlich gar nicht zulässig ist.&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ravensburg steht vor einer der zentralen Fragen der (modernen) Stadtentwicklung. Wie lässt sich dringend benötigter Wohnraum schaffen, ohne die ökologischen und klimatischen Grundlagen der Stadt zu gefährden? Das geplante Neubaugebiet „Andermannsberg“ zeigt exemplarisch, wie schnell dieser Zielkonflikt eskalieren kann. Die dafür vorgesehene öffentliche Grünfläche, ist ein ökologisches Rückgrat der Stadt – und zugleich ein sicherheitsrelevanter Verkehrsraum für Schulkinder. Eine Bebauung an dieser Stelle wäre fachlich falsch, ökologisch unverantwortlich und vor allem rechtlich nicht haltbar.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die 1,8 Hektar sind weit mehr als eine „Wiese am Rand“. Sie ist ein klimatisch wirksamer Korridor, der die angrenzenden Wohngebiete und die Innenstadt mit Frischluft versorgt und Hitzeinseln reduziert. Unversiegelte Böden ermöglichen die nächtliche Kaltluftentstehung, die für die dicht bebaute Stadt zunehmend Überlebens wichtig wird. Gleichzeitig bildet die Grünzone einen Biotopverbund zwischen den östlichen Hanglagen und dem Gebiet westlich – ein Verbund, der durch Bebauung irreversibel zerstört würde. Wer diese Fläche versiegelt, greift nicht nur in die Natur ein, sondern auch in die klimatische Funktionsfähigkeit der gesamten Stadt. Würde diese Fläche tatsächlich versiegelt, stünde die &quot;Schwammstadt Holzmarkt&quot; als ein schlechter Öko-Witz da.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Sorge der Anwohner ist berechtigt: Mehr Autoverkehr in diesem Bereich würde die Sicherheit der Kinder massiv beeinträchtigen. Doch dieses Problem ist lösbar – und zwar ohne die Grünfläche zu opfern. Bauliche Maßnahmen wie eine klare Trennung von Rad- und Kfz-Verkehr, Querungshilfen, Beleuchtung, Tempo 20 und eine konsequente Vorfahrtregelung zugunsten des Radverkehrs können die Sicherheit deutlich erhöhen. Die Stadt hat hier ein Verkehrsproblem, kein Bauproblem.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Juristisch ist die Lage meines Erachtend eindeutig. &lt;/b&gt;Der früher häufig missbrauchte&lt;b&gt; § 13b BauGB&lt;/b&gt;, der Kommunen erlaubte, Außenbereichsflächen ohne Umweltprüfung zu bebauen, ist seit 2023 endgültig außer Kraft. Er kann nicht mehr angewendet werden – weder für neue Verfahren noch für alte, die nicht fristgerecht abgeschlossen wurden. Doch selbst zu seiner Zeit wäre § 13b für das Gebiet „Andermannsberg“ unzulässig gewesen. Der Paragraph war ausschließlich für kleine Flächen unter 10.000 Quadratmetern (unter einem Hektar) gedacht, die direkt an bestehende Bebauung anschließen und keine erheblichen Umweltwirkungen erwarten lassen. Das geplante Gebiet umfasst rund 1,8 Hektar, liegt in einer klimarelevanten Grünzone, berührt die Sicherheit eines Schulradwegs und hat erhebliche ökologische Auswirkungen. Eine Bebauung ohne Umweltprüfung wäre daher nicht nur fachlich falsch, sondern rechtswidrig.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Stadt ist verpflichtet, Klimaschutz, Innenentwicklung und Verkehrssicherheit vorrangig zu berücksichtigen. Das bedeutet: Bevor Außenflächen bebaut werden, müssen alle Potenziale der Innenentwicklung ausgeschöpft sein. Ravensburg hat diese Potenziale – und sie sind erheblich. Nachverdichtung bestehender Quartiere, Dachausbauprogramme, die Umnutzung von Gewerbeflächen, die Mobilisierung von Leerstand, die Förderung genossenschaftlicher Wohnmodelle und sozialer Wohnungsbau in bestehenden Strukturen können den Wohnraumbedarf decken, ohne ökologisch sensible Flächen zu opfern. Innenentwicklung ist nicht nur ökologisch sinnvoller, sondern auch rechtlich vorgeschrieben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Lösung liegt also nicht in weiterer Versiegelung, sondern in einer intelligenten Stadtplanung, die Klimaschutz und Wohnraumschaffung zusammendenkt. Die Frischluftschneise am &quot;Andermannsberg&quot; ist ein ökologischer Diamant. Sie zu erhalten ist nicht nur möglich, sondern rechtlich geboten. Ravensburg muss jetzt beweisen, dass eine moderne Stadt nicht zwischen Wohnraum und Natur wählen muss, sondern beides verantwortungsvoll miteinander verbinden kann.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;

&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
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                <title>OSH: &quot;Eine HALLE für ALLE&quot; - statt jedes Mal das alte Theater wie &#039;eh und je&#039; ...</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/ravensburg/params/post/5276771/osh-eine-halle-fur-alle---statt-jedes-mal-das-theater-wie-eh-und-je-</link>
                <pubDate>Wed, 08 Jul 2026 06:55:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das Ravensburger &quot;Rutenfest&quot; rückt näher, und während sich die Turmstadt auf ihre vertrauten Rituale vorbereitet, steht ein anderes Symbol im Raum, das sich nicht so leicht wegschieben lässt wie ein überflüssiger Festzeltstuhl. Die &lt;b&gt;Oberschwabenhalle&lt;/b&gt; – jene aus dem Rathaus, von Funktionären und der Presse vielbeschworener zukünftiger Sportpalast statt &lt;b&gt;„Die Halle für Alle“&lt;/b&gt; – wirkt derzeit wie ein Prüfstein dafür, wie ernst diese Stadt ihre eigenen demokratischen Versprechen nimmt.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das offizielle Festabzeichen zeigt die Brotlaube respektive das &quot;Alte Theater&quot;, ein liebenswertes, historisch gewachsenes Motiv. Doch das eigentliche Zeichen, das Ravensburg in diesem Jahr gebraucht hätte, ist das andere: die Oberschwabenhalle selbst, eingerahmt von einem Anspruch, der im Alltag allzu oft unter die Räder gerät.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2215343.mozfiles.com/files/2215343/Halle_fur_Alle_1.jpg&quot; alt=&quot;Halle_fur_Alle_1.jpg&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Ausdrucken, ausschneiden, auf feste Pappe oder Sperrholz kleben und stolz zum Rutenfest tragen.&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;br&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wer in diesen Wochen die Debatten verfolgt hat, spürt eine seltsame Schieflage. Die Oberschwabenhalle ist öffentlich finanziert, öffentlich verwaltet und öffentlich legitimiert – aber der Zugang zu ihrer Zukunft wirkt zunehmend wie ein Privileg, das nicht allen gleichermaßen zusteht. Bürgerinnen und Bürger, die sich für Transparenz, Teilhabe und faire Nutzung einsetzen, stoßen auf Türen, die sich nur halb öffnen.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wer nun meint, &quot;es hat doch eine für alle zugängliche Veranstaltung dazu gegeben&quot;, der solle die Tatsache nicht beiseite schieben. Es war - so jedenfalls hat es nicht nur der Blogger empfunden - keine Einladung zu einer &quot;offenen Meinungsbildungsdebatte&quot;, sondern die zu einer Infoveranstaltung zu längst in Hinterzimmern beschlossene Fakten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Stadtverwaltung spricht von Verfahren, Zuständigkeiten und Abläufen, doch die Bürger und Bürgerinnen sprechen von einem Gefühl, das sich nicht wegmoderieren lässt: dass die Zukunft einer Halle, die ihnen gehört, sich anfühlt wie eine Burg, deren Zugbrücke nur für ausgewählte Gruppen heruntergelassen wird.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Gerade deshalb wäre das alternative Festabzeichen mehr als ein hübsches Motiv. Es wäre ein Statement. Ein Hinweis darauf, dass Demokratie nicht nur in Wahlkabinen stattfindet, sondern in den alltäglichen Räumen, die eine Stadt ihren Bürgern und Oberschwaben zur Verfügung stellt. Denn nach dieser Region ist die Halle benannt. Demokratie zeigt sich darin, wer hinein darf, wer gehört wird, wer mitgestalten kann. Und sie zeigt sich darin, ob eine Kommune bereit ist, Kritik nicht als Störung, sondern als Teil ihres eigenen Atems zu begreifen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das Rutenfest soll ein Fest der Gemeinschaft, der Generationen und der Traditionen sein. Doch Traditionen leben nur, wenn sie sich weiterentwickeln. Es wäre an der Zeit gewesen, dass Ravensburg sich zum Rutenfest 2026 selbst ein Symbol gibt – eines, das nicht nostalgisch zurückblickt (&lt;b&gt;altes&lt;/b&gt; Theater), sondern die Zukunft von Kultur sichert. Die Oberschwabenhalle als Festabzeichen wäre ein solches Zeichen: ein freundlicher, aber unmissverständlicher Hinweis darauf, dass diese Stadt bereit ist, sich an ihren eigenen demokratischen Maßstäben messen zu lassen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ravensburg hat die Chance verpasst, aus einer lokalen Debatte ein positives Beispiel für den süddeutschen Raum zu machen. Nicht durch Beschwichtigungen, sondern durch Offenheit. Nicht durch formale Antworten, sondern durch echte Beteiligung. Und dieser Wandel hätte nicht in einem Sitzungssaal mit Überzeugungsreden der Bürgermeister, sondern mit einem kleinen Abzeichen, das Menschen am Revers tragen, begonnen – als Erinnerung daran, dass Demokratie sichtbar sein muss, um zu wirken.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
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