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        <title>Schussental-Medial - Tag &amp; Woche</title>
        <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/tag--woche/</link>
        <description>Schussental-Medial - Tag &amp; Woche</description>
                    <item>
                <title>Er fehlt: &quot;Tag der Töchter und Söhne&quot; - am letzten Sonntag im September?</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/tag--woche/params/post/5250880/er-fehlt-tag-der-tochter-und-sohne---am-letzten-sonntag-im-september-</link>
                <pubDate>Sun, 10 May 2026 10:16:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wir feiern unsere Mütter. Heute, am 10. Mai 2026. Wir feiern unsere Väter oder besser gesagt, die Väter feiern sich am liebsten selbst - am Donnerstag kommender Woche (&quot;Himmelfahrt&quot;). Wir feiern die Frauen, wir feiern die Kinder, wir &quot;feiern&quot; die Arbeit, wir feiern die Demokratie - sogar einen &quot;Tag des Baumes&quot; gibt es.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Aber wir feiern nicht jene bzw. lassen wir nicht jene feiern, die all das tragen: die Töchter und Söhne der Gesellschaft, unsere Töchter und Söhne.
Zeit für einen neuen Feiertag – neun Monate nach Jahresbeginn.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;TAG DER TÖCHTER UND SÖHNE&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Deutschland liebt seine Gedenk‑ und Aktionstage, wie sie oben von mir aufgeführt wurden, wobei noch viele fehlen: Tag der Pressefreiheit, Tag für die Umwelt, Tag für die Gesundheit, Tag für die Menschenrechte usw.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Doch ausgerechnet jene, die all diese Tage für die Zukunft erst möglich machen – die Geborenen, die Gewordenen, die Geprägten – haben keinen eigenen Tag. Und der wäre aus den verschiedensten Gründen notwendig. Es sind die Töchter und Söhne.
Die Kinder unserer Gesellschaft, die - auch für den Fall, dass sie längst erwachsen geworden sind - die Spuren ihrer Herkunft tragen. Natürlich gibt es jedes Jahr den &quot;Geburtstag&quot; für jeden Menschen. Doch der spiegelt nicht das wider, was ich meine.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es ist eine stille Absurdität:
Wir feiern unsere gesellschaftlichen und aus die aus alltäglichen Konventionen gewachsene Rollen, aber nicht die Menschen, die aus ihnen hervorgehen. Jedenfalls nicht gebührend.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Die Ambivalenz des Geborenseins&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Geboren zu werden ist ein Geschenk – und eine Zumutung.
Ein Wunder – und ein Auftrag.
Ein Anfang – und eine Hypothek.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wir tragen das genetische Erbe unserer Eltern und ihre Stärken, ihre Schwächen, ihre Krankheiten und ihre Talente.
Wir tragen die ersten Jahre der Erziehung in uns wie ein Grundrauschen, das nie ganz verstummt.
Wir tragen Erwartungen, Enttäuschungen, Prägungen, Traumata, Hoffnungen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Manche sind dankbar.
Manche sind verletzt.
Manche schwanken zwischen Tochter und Sohn, zwischen Identitäten und zwischen gesellschaftlichen Schubladen.
Manche kämpfen sich frei.
Manche bleiben gebunden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Doch eines gilt für alle:
Wir gehören niemandem.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nicht der Familie.
Nicht der Tradition.
&lt;b&gt;Nicht dem Staat.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Reinhard Mey hat es vor Jahrzehnten sinngemäß so gesungen, dass der Staat nicht über seine Söhne verfügen darf. Diese Aussage ist heute aktueller denn je – in Zeiten, in denen wieder über Wehrpflicht, Pflichtdienste, staatliche Verfügbarkeit von Körpern und Lebenszeit diskutiert wird.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Aber – und das unterstelle ich positiv auch Reinhard Mey – unsere Kinder gehören auch nicht den Eltern. Das &quot;unser&quot; ist kein Besitzanspruch und kein Brennsiegel wie bei Schafen und Rindern!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Warum ein Tag der Töchter und Söhne notwendig ist&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;1. Weil Herkunft prägt – und Anerkennung heilt&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ein solcher Tag wäre kein Kitsch‑Tag, kein Blumen‑Tag, kein „Danke Mama“-Tag.
Er wäre ein Tag der Selbstreflexion:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Woher komme ich?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Was trage ich weiter?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Was lasse ich hinter mir?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Was gehört zu mir – und was gehört nicht mehr zu mir?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;2. Weil Selbstbestimmung kein Luxus ist&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ein Tag der Töchter und Söhne wäre ein Tag der Freiheit.
Ein Tag, der sagt:
Mit 18 beginnt das eigene Leben – und niemand hat ein Recht, darüber zu verfügen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;3. Weil die Gesellschaft die Perspektive der Kinder selten hört&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wir reden über Elternrechte, über Familienpolitik, über Betreuung, über Vereinbarkeit.
Aber wir reden kaum über die Perspektive derer, die aus diesen Systemen hervorgehen.
Über die psychischen Folgen.
Über die sozialen Lasten.
Über die Chancenungleichheit.
Über die Identitätskrisen und -Fragen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;4. Weil es ein politisches Signal wäre&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ein solcher Tag würde die Debatte öffnen über:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Kinderrechte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;psychische Gesundheit&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Gewalt in Familien&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;staatliche Eingriffe in die Lebensführung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Generationengerechtigkeit&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Diversität und Identität&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;die Freiheit, den eigenen Weg zu gehen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Warum der letzte Sonntag im September?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Weil er symbolisch perfekt wäre.
Vom 1. Januar aus gerechnet sind es neun Monate – die Dauer einer Schwangerschaft.
Ein Kreis schließt sich.
Ein Jahr trägt seine Früchte.
Ein Mensch erinnert sich an seinen Anfang – und an seinen eigenen Weg.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Er liegt zwischen Sommer und Herbst, zwischen Wärme und Kühle, zwischen Werden und Vergehen.
Ein Tag des Übergangs.
Ein Tag des Erwachsenseins.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Er kollidiert mit keinem großen Feiertag.
Er steht nah am Weltkindertag – aber bewusst daneben:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Weltkindertag: Schutz der Minderjährigen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Tag der Töchter und Söhne: Selbstbestimmung der Erwachsenen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Wie dieser Tag aussehen könnte&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ein Tag der Töchter und Söhne wäre kein Familienfest – sondern ein Gesellschaftstag.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Mögliche Elemente:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Öffentliche Gespräche über Herkunft, Identität, psychische Gesundheit&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Lesungen, Diskussionen, Kunstaktionen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Politische Forderungen nach Stärkung der Selbstbestimmung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Anerkennung derer, die schwierige Herkunft überwunden haben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Raum für Trauer, Dankbarkeit, Humor, Ambivalenz&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ein Symbol: zwei Linien, die sich trennen – Herkunft und eigener Weg&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Eine Gesellschaft, die ihre Töchter und Söhne ehrt, ehrt ihre Zukunft&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Deutschland ist ein Land, das gern zurückschaut.
Ein Land der Gedenktage, der Erinnerungskultur, der historischen Verantwortung.
Das ist gut.
Aber es ist nicht genug.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wir brauchen einen Tag, der nach vorn schaut.
Einen Tag, der die Menschen feiert, die dieses Land tragen – nicht als Eltern, nicht als Rollen, sondern als Individuen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Tag der Töchter und Söhne wäre ein Tag der Freiheit.
Ein Tag der Verantwortung.
Ein Tag der Selbstbestimmung.
Ein Tag der Zukunft. Ein Tag der Aufarbeitung. Ein Tag beginnender Heilung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-important&quot;&gt;Schluss und Anfang&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Vielleicht beginnt alles mit einem Gedanken.
Vielleicht mit einer Kolumne.
Vielleicht mit einer Petition.
Vielleicht mit einem Gespräch am Küchentisch.
Vielleicht mit einem Blogbeitrag, der die Runde macht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Aber jeder neu geplante und ins Leben gerufene Feiertag beginnt mit einem Satz:
Es fehlt(e) etwas.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Ein Tag für uns alle – für die, die geboren wurden, die geworden sind, die sich befreien, die sich finden, die sich neu erfinden.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;

&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Amokfahrt von Leipzig: Was wir sehen – und was wir nicht sehen wollen</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/tag--woche/params/post/5249024/amokfahrt-von-leipzig-was-wir-sehen-und-was-wir-nicht-sehen-wollen</link>
                <pubDate>Wed, 06 May 2026 07:49:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger aus Ravensburg&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Zwei Menschen sind tot, mehrere verletzt, viele traumatisiert. Leipzig trauert, Leipzig hält inne, Leipzig sucht Halt. Die Bilder der Grimmaischen Straße – Kerzen, Blumen, Stille – sind vertraut geworden in einem Land, das solche Szenen inzwischen zu oft erlebt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und doch ist dieser Fall anders.
Nicht weil der &lt;b&gt;Täter kein Migrant&lt;/b&gt; war.
Nicht, weil er erst kürzlich aus einer &lt;b&gt;psychiatrischen Klinik&lt;/b&gt; entlassen wurde.
Sondern weil er uns zwingt, über etwas zu sprechen, das wir als Gesellschaft lieber verdrängen: &lt;b&gt;die stille, wachsende psychische Überforderung mitten unter uns.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Bevor irgendeine Analyse beginnt, steht eines fest:
Die Opfer und ihre Angehörigen verdienen unser Mitgefühl, unsere Mittrauer, unsere Anteilnahme, unsere Solidarität.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nichts rechtfertigt diese Tat.
Nichts erklärt sie vollständig.
Und nichts macht sie ungeschehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der 33‑jährige &lt;b&gt;Tatverdächtige &lt;/b&gt;war – laut Staatsanwaltschaft – in einem Zustand &lt;b&gt;„erheblich verminderter Schuldfähigkeit“&lt;/b&gt; und hatte sich zuvor freiwillig in psychiatrische Behandlung begeben. Er war kein politischer Attentäter, kein ideologisch motivierter Extremist, kein „Fremder“, &lt;b&gt;kein Migrant&lt;/b&gt;, kein &quot;Asylant&quot;, der in ein Feindbild passt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das macht die Tat nicht weniger schlimm.
Aber es macht sie schwerer einzuordnen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Denn sie passt nicht in die schnellen Erklärungen, die manche reflexhaft anbieten. Sie passt auch nicht in das &lt;b&gt;Bild einer „Stadt, die unter Merz’ Kanzlerschaft &lt;/b&gt;wieder sicherer werden müsse“.
Sicherheit ist kein Wahlkampfslogan.
Sicherheit ist ein komplexes, fragiles Gefüge – und psychische Krisen sind darin der &lt;b&gt;blinde Fleck.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Zahlen sind eindeutig:
Deutschland erlebt seit Jahren einen Anstieg psychischer Erkrankungen – Depressionen, Angststörungen, Persönlichkeitsstörungen und akute Krisen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Die Gründe sind vielfältig:&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;soziale Isolation&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;ökonomischer Druck&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Überforderung im Alltag&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Mobbing&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Frust&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Einsamkeit&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;fehlende niedrigschwellige Hilfsangebote&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;überlastete psychiatrische Versorgung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Leipziger Fall zeigt exemplarisch, was Fachleute seit Jahren sagen:
Wir erkennen Krisen oft erst, wenn sie eskalieren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Warum immer erst nachher?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nach der Tat kündigt Leipzig – wie viele Städte zuvor – an, die Sicherheitskonzepte zu überprüfen. Poller sollen kommen, Zufahrten gesperrt, Wege gesichert werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das ist verständlich.
Aber es ist auch symptomatisch.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wir sichern Orte, nachdem etwas passiert ist.
Wir reagieren, statt zu agieren.
Wir bauen Poller, aber keine Präventionsstrukturen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es ist derselbe Mechanismus, den wir auch aus Ravensburg kennen (Weihnachtsmarkt). Vorher: Es wird schon alles gut gehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Doch psychische Krisen „gehen“ nicht einfach gut.
Sie brauchen Aufmerksamkeit, Zeit, Ressourcen – und eine Gesellschaft, die hinschaut, bevor etwas passiert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die stille Ohnmacht&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Sachsens Ministerpräsident Kretschmer sagte:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;„Davor können wir uns nicht ausreichend schützen.“ &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das ist ehrlich.
Aber es ist auch resignativ.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Denn es stimmt nur zur Hälfte.
Wir können uns nicht vollständig schützen – das stimmt.
Aber wir können besser vorbereitet sein:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;durch niedrigschwellige Krisendienste&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;durch mehr Personal in psychiatrischen Einrichtungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;durch bessere Nachsorge nach Entlassungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;durch Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;durch soziale Räume, die Menschen auffangen, bevor sie kippen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;durch Respekt statt Mobbing&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Bürgerfreundlichkeit statt Ignoranz&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Sicherheit entsteht nicht durch Beton.
Sicherheit entsteht durch Beziehung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Leipziger Amokfahrt ist kein isoliertes Ereignis.
Sie ist ein Symptom.
Ein Hinweis darauf, dass viele Menschen in diesem Land am Rand ihrer psychischen Belastbarkeit stehen – und dass wir als Gesellschaft keine Sprache dafür haben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wir reden über Migration, über Kriminalität, über innere Sicherheit.
Aber wir reden kaum über die inneren Abgründe, die in jedem Milieu, jeder Herkunft, jeder Altersgruppe existieren können.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Psychische Krisen sind demokratisch:
Sie treffen überall.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Was bleibt?&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Leipzig trauert.
Deutschland schaut betroffen zu.
Und in ein paar Tagen wird die Debatte weiterziehen – wie so oft.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Doch vielleicht bleibt diesmal etwas zurück:
die Erkenntnis, dass Prävention nicht erst beginnt, wenn Poller gesetzt werden.
Sondern wenn wir anfangen, psychische Gesundheit als das zu begreifen, was sie ist: als einen zentraler Bestandteil öffentlicher Sicherheit.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Ergänzung des Deutschen Grundgesetzes mit Artikel 13a --- Kein „Wunschzettel“, sondern ein Prüfstein für jede künftige Wohnungs-, Sozial- und Haushaltspolitik.</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/tag--woche/params/post/5247338/erganzung-des-deutschen-grundgesetzes-mit-artikel-13a-----kein-wunschzettel</link>
                <pubDate>Sat, 02 May 2026 07:11:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es gibt zwischen Flensburg und Freiburg gesellschaftliche Probleme, die so offensichtlich sind, dass sie sich nicht länger nur in Statistiken, Fachberichten oder politischen Sonntagsreden verstecken lassen. Der &quot;Wohnungsmarkt in Deutschland&quot; gehört längst dazu.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Während internationale Menschenrechts-Institutionen seit Jahren betonen, dass Wohnen mehr ist als ein Dach über dem Kopf – nämlich ein Menschenrecht mit klar definierten Kriterien wie Sicherheit, Bezahlbarkeit, Bewohnbarkeit und diskriminierungsfreiem Zugang –, wirkt die deutsche Verfassung (GG) an dieser Stelle erstaunlich zurückhaltend.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das Grundgesetz schützt zwar die Menschenwürde, die Unverletzlichkeit der Wohnung und das Sozialstaatsprinzip. Aber das Recht auf Wohnen selbst? Es bleibt implizit, verstreut, indirekt – und damit politisch leicht verschiebbar. Gleichzeitig zeigen Berichte des Deutschen Instituts für Menschenrechte und der Bundeszentrale für politische Bildung, dass Staaten verpflichtet sind, schrittweise, aber ernsthaft auf die Verwirklichung dieses Rechts hinzuarbeiten. Rückschritte müssen begründet werden. Untätigkeit ist keine Option.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und während Milliardenbeträge für andere politische Prioritäten innerhalb kürzester Zeit mobilisiert werden konnten (Aufrüstung, Brückensanierungen, Straßenbau), bleibt die Frage im Raum, warum ein vergleichbares Engagement für bezahlbaren und/oder leistbaren Wohnraum so schwerfällt. Das ist keine juristische Bewertung, sondern eine politische Beobachtung: Die Prioritäten eines Landes zeigen sich nicht in seinen Reden, sondern in seinen Haushalten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Gerade deshalb stellt sich die Frage, ob es nicht Zeit wäre, das Grundgesetz an dieser Stelle zu präzisieren – nicht als technokratische Fußnote, sondern als Bekenntnis zu sozialer Stabilität, Menschenwürde und demokratischer Teilhabe. Denn ohne angemessenen Wohnraum wird alles andere fragil: Bildungschancen, Gesundheit, Familienleben, Integration, gesellschaftlicher Zusammenhalt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Vielleicht braucht es Orte wie diesen Blog (der nicht perfekt ist), um Debatten zu führen, die anderswo zu leise bleiben. Debatten darüber, wie ein modernes Grundgesetz aussehen müsste, wenn es die sozialen Realitäten des 21. Jahrhunderts ernst nimmt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Aus dieser Überlegung heraus entstand der folgende Vorschlag eines &lt;b&gt;neuen Artikels 13a GG&lt;/b&gt;, der das Recht auf angemessenen Wohnraum klar benennt, menschenrechtlich verankert und politisch einfordert, ohne ökonomische Realitäten zu ignorieren. Ein Artikel, der nicht alles löst, aber endlich ausspricht, was längst offensichtlich ist: Wohnen ist kein Luxusgut, sondern Voraussetzung für ein Leben in Würde.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;--------------------------------------------------&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Vorschlag für den ergänzenden Artikel 13a GG&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 21px;&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert (c), 88212 Ravensburg am 2. Mai 2026&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;(Entwurfstext – politisch-programmatisch, nicht rechtsverbindlich)&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-important&quot;&gt;Artikel 13a – Recht auf angemessenen Wohnraum&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ol start=&quot;1&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Absatz 1:&lt;/b&gt;  
Jeder Mensch hat das Recht auf angemessenen Wohnraum. Dieses Recht umfasst insbesondere den Zugang zu sicherer, bewohnbarer und bezahlbarer Unterkunft.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Absatz 2:&lt;/b&gt;&amp;nbsp;Ein &quot;angemessener Wohnraum&quot; liegt insbesondere dann vor, wenn&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;gesetzlicher Schutz der Unterkunft gewährleistet ist,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;grundlegende Versorgungsdienste wie Trinkwasser, Energie zum Kochen, Heizen und Beleuchten verfügbar sind,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;der Wohnraum wirtschaftlich tragbar ist,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;die Unterkunft bewohnbar ist und Schutz vor Kälte, Hitze, Regen, Wind und sonstigen Gesundheitsgefahren bietet,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;der Zugang zu Wohnraum diskriminierungsfrei erfolgt,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;der Standort geeignet ist, insbesondere im Hinblick auf den Zugang zu Gesundheitsdiensten, Bildung, Arbeit und grundlegender Infrastruktur,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;sowie die kulturelle Angemessenheit des Wohnens gewahrt bleibt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Absatz 3:&lt;/b&gt;  
Bund, Länder und Gemeinden sind verpflichtet, im Rahmen ihrer verfassungsmäßigen Zuständigkeiten und nach Maßgabe der verfügbaren Mittel schrittweise Maßnahmen zu ergreifen, die auf die volle Verwirklichung des Rechts auf angemessenen Wohnraum hinwirken. Rückschritte hinter einmal erreichte Standards bedürfen einer besonderen Rechtfertigung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Absatz 4:&lt;/b&gt;  
Der Staat trifft geeignete gesetzgeberische, verwaltungsrechtliche und finanzielle Maßnahmen, um Wohnungslosigkeit zu verhindern und zu verringern sowie besonders schutzbedürftige Personengruppen beim Zugang zu angemessenem Wohnraum zu unterstützen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Absatz 5:&lt;/b&gt;  
Die Ausgestaltung dieses Grundrechts erfolgt durch Gesetz. Dabei sind die Verpflichtungen aus internationalen Menschenrechtsverträgen, insbesondere aus dem Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte, zu berücksichtigen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-important&quot;&gt;Ausführlicher Kommentar zum Entwurf von Artikel 13a GG&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;1. &lt;b&gt;Politische Idee: Vom „Dach über dem Kopf“ zum Grundrecht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Dein Impuls zielt auf etwas sehr Zentrales: Wohnen nicht nur als Marktprodukt, sondern als verfassungsrechtlich anerkanntes Grundrecht zu denken. International ist das längst angelegt: Der UN-Sozialpakt (Art. 11) verankert das Recht auf einen angemessenen Lebensstandard, ausdrücklich einschließlich Unterbringung/Wohnung. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Entwurf für Artikel 13a GG übersetzt diese menschenrechtliche Logik in eine klare, aber bewusst offen formulierte Verfassungsnorm, die zwei Ebenen verbindet:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Individuelle Schutzdimension: Jeder Mensch soll einen Anspruch auf „angemessenen Wohnraum“ haben – nicht nur irgendeine Unterkunft.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Staatliche Handlungspflicht: Bund, Länder und Kommunen werden verpflichtet, aktiv auf die Verwirklichung dieses Rechts hinzuarbeiten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Damit würde das Grundgesetz anerkennen, dass Wohnen nicht nur sozialpolitische „Option“, sondern Kernbestand demokratischer Daseinsvorsorge ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;2. Die sieben Kriterien der Angemessenheit – bewusst ins Grundgesetz gehoben&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Entwurf übernimmt – in verfassungsgeeigneter Sprache – die sieben Kriterien, die der UN‑Fachausschuss für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte für „angemessenen Wohnraum“ entwickelt hat:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Rechtlicher Schutz&lt;/b&gt; (Mietvertrag, Schutz vor willkürlicher Räumung)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Verfügbarkeit von Diensten&lt;/b&gt; (Wasser, Energie, grundlegende Infrastruktur)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Bezahlbarkeit&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Bewohnbarkeit &lt;/b&gt;(Schutz vor Witterung, Gesundheitsgefahren)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Diskriminierungsfreier Zugang&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Geeigneter Standort&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Kulturelle Angemessenheit &lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic moze-important&quot;&gt;Warum ist das wichtig?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es verhindert, dass das Grundrecht auf Wohnen auf ein bloßes „Notlager“ reduziert wird.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es macht klar: Qualität, Zugang und soziale Einbettung sind Teil des Rechts, nicht Luxus.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es schafft einen Orientierungsrahmen für Gesetzgebung, Verwaltung und Rechtsprechung, ohne jedes Detail in die Verfassung zu schreiben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;3. Progressive Verwirklichung – realistisch, aber verbindlich&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Entwurf greift das Prinzip der „progressiven Verwirklichung“ auf, das im UN‑Sozialpakt angelegt ist: Staaten müssen die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte schrittweise verwirklichen – nach Maßgabe der verfügbaren Mittel. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Im Grundgesetz-Entwurf wird das so übersetzt:&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Keine Ausrede „kein Geld“: Der Staat kann sich nicht pauschal auf fehlende Mittel berufen, sondern muss konkrete, nachvollziehbare Gründe angeben, wenn Standards abgesenkt oder Maßnahmen unterlassen werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Verbot des Rückschritts ohne Begründung:&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Absatz 3 verlangt eine „besondere Rechtfertigung“, wenn hinter bereits erreichte Standards zurückgefallen wird. Das knüpft an die menschenrechtliche Logik an, dass Rückschritte in der Regel unzulässig sind oder jedenfalls besonders begründet werden müssen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Damit wird das Recht auf Wohnen justiziell anschlussfähig, ohne zu behaupten, jeder Mensch könne morgen eine bestimmte Quadratmeterzahl einklagen. Es geht um Verpflichtung zur ernsthaften, kontinuierlichen Politik, nicht um eine reine Programmschönschrift.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;4. Finanzielle Prioritäten: Sondervermögen, Aufrüstung, Wohnungsbau&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Dein politischer Punkt ist klar: Wenn der Staat in kürzester Zeit ein Sondervermögen für Aufrüstung schaffen kann, dann wäre es politisch ebenso möglich, ein vergleichbares Instrument für Wohnungsbau und soziale Infrastruktur zu etablieren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Entwurf selbst schreibt keine konkrete Budgethöhe fest – das wäre verfassungsrechtlich heikel und politisch zu starr. Aber:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Durch die Verankerung eines Grundrechts auf Wohnen würde jede Bundesregierung künftig ihre Haushaltspolitik an diesem Recht messen lassen müssen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Große finanzielle Entscheidungen (z.B. Sondervermögen) müssten sich daran messen lassen, ob sie die Verwirklichung des Rechts auf Wohnen fördern oder behindern – und warum bestimmte Prioritäten gesetzt werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;So wird dein politischer Vorwurf nicht als juristische Tatsachenbehauptung formuliert, sondern als konsequente Folge eines verfassungsrechtlich anerkannten Rechts: Wer Grundrechte ernst nimmt, muss sie auch finanziell ernst nehmen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;5. Wohnungslosigkeit und vulnerable Gruppen – Fokus von Absatz 4&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Absatz 4 nimmt ausdrücklich wohnungslose und besonders schutzbedürftige Menschen in den Blick. Das entspricht der menschenrechtlichen Praxis, die betont, dass Staaten gerade gegenüber vulnerablen Gruppen verstärkte Schutzpflichten haben. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul class=&quot;relative list-outside marker:text-foreground-750 dark:marker:text-foreground-600 flex flex-col ms-4 px-1&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wohnungslosigkeit wird nicht als individuelles Versagen, sondern als gesellschaftliche und staatliche Aufgabe verstanden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Staat soll nicht nur „reagieren“, sondern präventiv handeln: Verhinderung von Wohnungslosigkeit, nicht nur Verwaltung von Notlagen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Besonders schutzbedürftige Gruppen (z.B. Menschen mit Behinderungen, ältere Menschen, Menschen mit Rassismuserfahrung, Geflüchtete) werden ausdrücklich mitgedacht, ohne sie einzeln aufzuzählen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;6. Einbindung des Völkerrechts – Brücke zur bestehenden Rechtslage&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Absatz 5 stellt klar, dass bei der Ausgestaltung des Rechts auf Wohnen die internationalen Menschenrechtsverträge zu berücksichtigen sind, insbesondere der UN‑Sozialpakt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das hat mehrere Effekte:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es würdigt die bereits bestehenden menschenrechtlichen Verpflichtungen Deutschlands, die bislang im Grundgesetz nur indirekt sichtbar sind.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es schafft eine Brücke zwischen nationalem Verfassungsrecht und internationalem Menschenrechtsschutz.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es erleichtert Gerichten, sich bei der Auslegung von Artikel 13a GG auf die Rechtsprechung und „General Comments“ des UN‑Fachausschusses zu stützen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;7. Politische Stoßrichtung: Ein Grundgesetz, das soziale Realität ernst nimmt&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Mit einem Artikel 13a GG würden – politisch gedacht – drei Dinge markiert:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ol start=&quot;1&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Anerkennung:&lt;/b&gt; Wohnen ist kein Luxus, sondern eine Voraussetzung für Menschenwürde, Gesundheit, Bildung, Teilhabe.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Verantwortung:&lt;/b&gt; Der Staat kann sich nicht auf „Marktkräfte“ zurückziehen, sondern trägt eine aktive Steuerungsverantwortung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Transparenz:&lt;/b&gt; Rückschritte, Unterlassungen und Prioritäten müssten öffentlich begründet werden – auch gegenüber internationalen Gremien.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-important&quot;&gt;Damit wäre Artikel 13a kein „Wunschzettel“, sondern ein Prüfstein für jede künftige Wohnungs-, Sozial- und Haushaltspolitik.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
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                    <item>
                <title>Manuel Hagel: Was Mann als Heterosexueller (!) im Homopozän nicht mehr fühlen und auch sagen darf ...</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/tag--woche/params/post/5216190/mario-hagel-was-mann-als-heterosexueller--im-homopozan-schwulenzeitalter-ni</link>
                <pubDate>Fri, 27 Feb 2026 06:37:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Prolog: &lt;i&gt;&lt;span class=&quot;moze-important&quot;&gt;&quot;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;i&gt;&lt;span class=&quot;moze-important&quot;&gt;Manuel Hagel: Was Mann als Heterosexueller (!) im Homopozän nicht mehr fühlen und auch sagen darf&quot;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt; - so lautet die Headline des folgenden Artikels, in dem ich auch meine ganz persönliche Meinung sage und vertrete, ohne jemanden zu verletzen zu wollen. Nun stellen Sie sich vor, es wäre ein bekennender schwuler Politiker, der von seinen Gefühlen eines hübschen Jungen - der heißt in diesem Fall Adam - beim Besuch einer Schulklasse sich mit ähnlichen Worten äußert, wie Hagel gegenüber dem Mädchen (siehe Text) und er wäre deswegen angefeindet worden!?! Würde man/frau diesen Angreifern nicht sofort und reflexartig &quot;Homophobie&quot; unterstellen?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Stefan Weinert&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;------------------------------------------------&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Bekanntlich bin&lt;b&gt; ich kein CDU-Wähler&lt;/b&gt;. Mein Kreuz wird bei den bevorstehenden Landtagswahlen links stehen. Und wenn ich sage &quot;links&quot;, dann meine ich auch &lt;b&gt;&quot;wirklich links&quot;.&lt;/b&gt; - Dennoch muss ich für den CDU-Spitzenkandidaten &lt;b&gt;Manuel Hagel&lt;/b&gt; eine Lanze brechen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Von Seiten der &quot;Grünen&quot; - ausgerechnet den Grünen, die einst straffreien (StGB) Sex &lt;b&gt;*)&lt;/b&gt; mit minderjährigen Jungs und Mädchen forderten - werden ihm verbale Entgleisungen im Sinne von Sexismus vorgeworfen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal; font-weight: 350;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;I&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;n einem Interview mit einem regionalen Fernsehsender berichtete Hagel jüngst davon, dass er vor acht Jahren vor einer Schüler/innen-Klasse gesprochen hat.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&quot;Da gibt’s für 29-jährige Abgeordnete schlimmere Termine&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal; font-weight: 350;&quot; class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;als diesen&quot;, so berichtet Hagel. Weiter erzählt er von einem Gespräch mit einer jugendlichen Schülerin. &quot;Ich werde es nie vergessen: die erste Frage - sie hieß Eva - braune Haare, rehbraune Augen.&quot;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;i style=&quot;&quot;&gt;&lt;b&gt;Gott im Himmel!&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal; font-weight: 350;&quot; class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; Herr Hagel ist ein Mann. Er ist ein heterosexueller Mann. Doch im &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Homopozän&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal; font-weight: 350;&quot; class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; (Schwulenzeitalter) ist es nicht mehr erlaubt über Gefühle eines Mannes gegenüber den weiblichen Vertreterinnen des homo sapiens zu sprechen. Auch dann nicht, wenn das schöne Mädchen noch ein Mädchen ist. Sofort wird ihm unterstellt, ER habe sexuelle Absichten IHR gegenüber. Hagel hatte nichts von dem gesagt, was eine Übergriffigkeit seiner Person gegenüber der Schülerin Eva beinhaltet hätte. Er sprach nicht davon, dass er gerne von ihr den &quot;Apfel&quot; gereicht bekommen hätte (wenn Sie verstehen, was ich meine?).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal; font-weight: 350;&quot; class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wenige Jahre vor dem Zeitpunkt, an dem Manuel Hagel sein Interview gab, kochte bei den nun anklagenden &quot;Grünen&quot; immer noch eine hitzige Debatte, ob Sex mit Jungen und Mädchen zur Legalisierung gebracht werden sollte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;*) &lt;/b&gt;&quot;&lt;span style=&quot;text-align: start; font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;Fest steht nun auch, neben der Verantwortung, wie die Forderung nach Straffreiheit für sexuelle Kontakte zwischen Erwachsenen und Kindern in die &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start; font-style: normal;&quot;&gt;&lt;b&gt;Grünen-Programme&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start; font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt; Eingang finden konnte. &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start; font-style: normal;&quot;&gt;&lt;b&gt;„Die wichtigste Trägergruppe bildeten einige bei den Grünen aktive Homosexuelle“&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start; font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;.&lt;/span&gt;

&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal&quot; class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Diese Gruppe habe über einen längeren Zeitraum hinweg die Forderung nach einer strafrechtlichen Freigabe von Sexualität zwischen Erwachsenen und Kindern mit der Forderung nach einer Gleichstellung Homosexueller im Strafrecht verbunden. Die zweite, sogenannte Trägergruppe waren demnach Aktivisten, die sich für Kinderrechte in der Partei einsetzten. Dazu zählte in den Anfangsjahren die Nürnberger Indianerkommune, die den Grünen eine klare Positionierung abverlangte, um angebliche sexuelle Bedürfnisse von Kindern anzuerkennen. -&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Später fand sich im Grundsatzprogramm der Grünen 1980 eine Passage, in der verlangt wurde, Sex mit Kindern nur dann unter Strafe zu stellen, wenn es dabei zu Gewaltandrohung kam oder ein Abhängigkeitsverhältnis ausgenutzt wurde. Mehrere Landesverbände übernahmen derartige Forderungen, in anderen wurde dies wiederum verhindert. Dabei kam vor allem von den grünen Frauengruppen Widerstand. Sie wehrten sich gegen die Vorstellung von einvernehmlichen sexuellen Kontakten zwischen Erwachsenen und Kindern und argumentierten mit dem grundsätzlichen Abhängigkeitsverhältnis zwischen Alt und Jung.&quot; (&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://www.welt.de/politik/deutschland/article134270365/Paedophilie-Forscher-legt-Hintergruende-bei-Gruenen-offen.html&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Quelle: WELT&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;

&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Deutsche &quot;TAFEL&quot; mit Entenpastete aus Frankreich! - Das wär&#039;s doch Herr Stoch (SPD), oder sind Sie mit Brot von vorgestern und Käse vom &quot;Penny&quot; zufrieden?</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/tag--woche/params/post/5215383/entenpastete-im-tafelladen---das-wars-doch-herr-stoch-spd-oder-sind-sie-mit</link>
                <pubDate>Wed, 25 Feb 2026 16:03:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ich lebe bekanntlich in Baden-Württemberg. In zweieinhalb Wochen wird hier der neue Landtag gewählt. Und wie jedes Mal vor einer Wahl flattern die Hochglanzversprechen ins Haus. Vor mir liegt der Werbeflyer eines im Ländle bestens bekannten SPD-Politikers. Des Spitzenpolitikers! Andreas Stoch! Groß, fett, mit Ausrufezeichen: &lt;/span&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;„WEIL ES UM DICH GEHT!“&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das Duzen soll wohl besondere Nähe erzeugen – jene Art Nähe, die Politiker gern behaupten zu Bürgern zu haben, aber sie selten leben. Ich fühle mich jedenfalls nicht angesprochen. Und ich bin aus Überzeugung auch nicht mehr Teil des innerparteilichen „Du“-Zirkels, der seit 150 Jahren in der SPD gepflegt wird. Dieses „Du“ wirkt für mich (74) wie ein Griff in die Trickkiste der Werbepsychologie und ist zudem übergriffig: künstliche Vertraulichkeit, die man/n (Politiker) sich nicht erarbeitet hat.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Innen im Flyer dann die nächste Portion Wahlkampfpoesie:
&lt;/span&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;„Schluss mit Wirtschaftspolitik, die lieber Renditen als Existenzen rettet … Politik, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt.“&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das klingt gut – so gut, dass man/frau fast vergisst, wie gründlich die SPD in den zurückliegenden zwei Dekaden genau jene Menschen aus dem Mittelpunkt geschoben hat, die sie einst vertreten wollte: Arbeitnehmer, Arbeitslose, ökonomisch Schwache. Der Verrat kam nicht über Nacht, sondern scheibchenweise. Und jetzt, kurz vor der Wahl, wird wieder der große moralische Mantel ausgepackt, als hätte man/n ihn nicht selbst jahrelang im Keller gelagert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Doch dann kommt eine Szene, die so entlarvend ist, dass man sie nicht erfinden könnte, ohne als Satiriker durchzugehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://www.welt.de/politik/deutschland/article699ec75ef323ffab6238d912/spd-spitzenkandidat-stoch-besucht-tafel-dann-soll-sein-fahrer-ihm-entenpastete-einkaufen.html&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;WELT&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; berichtet jüngst über eben jenen SPD-Politiker Andreas Stoch Folgendes – und es ist keine Satire:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; SPD-Spitzenpolitiker besucht die Tafel und lässt danach Entenpastete einkaufen.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ein SWR-Team begleitet den Spitzenkandidaten beim Besuch einer &quot;Tafel&quot; (hier werde Essensreste an Bedürftige abgegeben) in Bühl. Der Politiker zeigt Betroffenheit, Nähe, Bürgernähe – das volle Programm. Kaum ist er draußen, hört man ihn zum Fahrer sagen, er solle doch bitte im nahen Frankreich für ihn Entenpastete besorgen.
„Eine schöne Entenpastete ist was Herrliches“, erklärt er später. Und die bekomme man hierzulande (also in der BRD) nicht in der Qualität und zu dem Preis.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Man/frau muss sich das einmal vorstellen und auf der Zunge bitter zergehen lassen:
Drinnen in der &quot;Tafel&quot; stehen Menschen, die auf Lebensmittelspenden angewiesen sind und mit dem Geld für die Kosten einer (1) französischen Entenpastete 14 Tage auskommen müssen. Draußen steht ein Politiker, der sich auf dem Rückweg Feinkost aus dem Nachbarland organisieren lässt. &lt;/span&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das ist kein Fauxpas. Das ist ein Blick durchs Schlüsselloch in die politische Wirklichkeit.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Politiker bedauert die Szene inzwischen. Natürlich tut er das. Bedauern ist die Währung, die man einsetzt, wenn die Kamera zu spät ausgeschaltet wurde. Aber Bedauern ändert nichts am Kern:
&lt;/span&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Szene zeigt, was Wahlkampfprosa niemals verrät. Und das es letztlich auch nicht zu dem Kauf kam (wahrscheinlich war keine Pastete gut genug), ändert auch nichts an der Einstellung des Politikers.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das Theaterstück zeigt, wie dünn die Membran zwischen politischer Inszenierung und tatsächlicher Lebenswelt ist.
Sie zeigt, wie schnell das „Wir“ des Flyers wieder zum „Ich“ wird, sobald der Ort des Elends und des gespielten Mitgefühls verlassen wurde.
Sie zeigt, dass Nähe oft nur behauptet wird – und Distanz der eigentliche Standard ist.
Sie zeigt, dass moralische Botschaften billig sind, aber moralische Konsequenz teuer.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und sie zeigt vor allem eines:
&lt;/span&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Politiker predigen abgestandenes Wasser – und trinken hinterher den besten Wein. Noch nicht einmal einen guten &quot;Württemberger&quot;, sondern es muss ein nobler a la France sein.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Reaktionen im Netz sprechen eine klare Sprache: „Unfassbar“, schreibt ein Nutzer. Und man/frau fragt sich unwillkürlich: &lt;/span&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wie viel politische Sensibilität darf man eigentlich noch erwarten – gerade von jemandem, der behauptet, es gehe um &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;dich&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;?&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und dann, ganz leise, schleicht sich bei mir ein Gedanke ein:
&lt;/span&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wäre es in Ravensburg wohl anders?&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;  
Würde ein Politiker, eine Politikerin hier, zwischen Marienplatz und Mehlsack, nach einem Tafel-Besuch vielleicht keine Entenpastete ordern – sondern lieber ein Scheibe Brot von vorgestern mit Käse vom &quot;Penny&quot;?
Oder würde er/sie, kaum dass die Kamera aus ist, seinem/ihrem Fahrer zuflüstern: „Hol mir schnell ein Stück vom guten Bergkäse und ein Holzofenbrot aus dem Allgäu – aber bitte nicht im Bild!“?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Man/frau weiß es nicht aber ahnt: Die Mechanik ist überall dieselbe. Und das quer durch alle Parteien. Nur die Feinkost variiert regional.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;br&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Der FACHKRÄFTEMANGEL in Deutschland fällt unter das Niveau von 2019 ...</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/tag--woche/params/post/5214615/der-fachkraftemangel-in-deutschland-fallt-unter-das-niveau-von-2019-</link>
                <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 14:49:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://de.statista.com/infografik/35885/anteil-der-vom-fachkraeftemangel-betroffenen-unternehmen-in-deutschland/?lid=kwcswk4uvhqn&amp;amp;utm_source=braze&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_id=704da442-f928-4f0e-adff-c28f4592130c&amp;amp;utm_campaign=DE_DailyData_Tue_26_KW09_MJ&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;statista&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;row margin-bottom-15 moze-left&quot; style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot;&gt;&lt;div class=&quot;width70 padding-right-15&quot;&gt;&lt;div class=&quot;article__contentText responsiveText responsiveText--underlinedLinks moze-justify&quot; id=&quot;infographicDescriptionLong&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Fachkräftemangel&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; in Deutschland entspannt sich spürbar. Das zeigt die Statista-Infografik mit Daten des &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;ifo-Instituts&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;. So liegt der Anteil der betroffenen Unternehmen Anfang 2026 mit 22,7 Prozent wieder unter dem Niveau von 2019. 2019 bewegte sich der Wert zwischen 29,8 Prozent und 32,9 Prozent, bevor er in der frühen Pandemiephase 2020 zunächst deutlich zurückging und sich anschließend mit der wirtschaftlichen Erholung rasch wieder nach oben bewegte – bis zum Höchststand von 49,7 Prozent in Q3 2022.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Entwicklung der letzten Jahr zeigt, dass der akute Fachkräftedruck in vielen Unternehmen zuletzt nachgelassen hat – auch wenn Engpässe je nach Branche und Beruf weiterhin bestehen. So sind Bereiche Rechts- und &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Steuerberatungen&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;, &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Leiharbeitsfirmen&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; sowie Landverkehr und Transport in Pipelines auch heute noch besonders stark vom Fachkräftemangel betroffen, wie die Grafik weiterhin zeigt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;row margin-bottom-15 moze-left&quot; style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot;&gt;&lt;div class=&quot;width30 padding-left-15 hideMobile&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;div class=&quot;article__contentEditor&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;div class=&quot;box contactBox sidebar float-s--none&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;div class=&quot;contactBox&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;div class=&quot;clear&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;row moze-left&quot; style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot;&gt;&lt;div class=&quot;article__contentGraphic panel-box panelBox--noPadding width100&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;div class=&quot;row flex&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;div class=&quot;flex_item width70 border-right-gray10-1 bg-white-smoke&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;div class=&quot;article__graphic&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.statcdn.com/Infographic/images/normal/35885.jpeg&quot; alt=&quot;Infografik: Wie entwickelt sich der Fachkräftemangel in Deutschland? | Statista&quot; width=&quot;1200&quot; height=&quot;1200&quot; class=&quot;article__img margin-bottom-5n&quot; data-open-modal=&quot;#infographicModal&quot; data-gtm=&quot;infographic__graphic&quot; aria-describedby=&quot;infographicDescriptionShort infographicDescriptionLong&quot; style=&quot;font-weight: inherit; font-style: inherit; width: auto; height: auto&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;In der Industrie berichten 16,6 Prozent der Unternehmen von einem Mangel an Fachkräften – ein halber Prozentpunkt weniger als im Oktober. Im Automobilsektor sowie bei den Herstellern elektrischer Ausrüstungen liegt der Anteil knapp unter 10 Prozent. Im Maschinenbau beträgt er rund 19 Prozent. Auch im Handel hat sich die Lage etwas entspannt: Rund 18 Prozent der Unternehmen berichten von Schwierigkeiten, offene Stellen mit qualifizierten Arbeitskräften zu besetzen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2215343.mozfiles.com/files/2215343/base64img_0adab096d79e096ed7838142b81d15a0.jpg&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;„Der Rückgang darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass strukturelle Herausforderungen bestehen bleiben“, betont Klaus Wohlrabe, Stellvertretender Leiter des ifo Zentrums für Makroökonomik und Befragungen und Leiter Befragungen. „Die Alterung der Bevölkerung trifft auf einen tiefgreifenden technologischen Wandel – das wird die Nachfrage nach bestimmten Qualifikationen weiter verschieben.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>HANAU-GEDENKTAG: Vor sechs Jahren wurden neun Mitbürger/innen mit Migrationshintergrund von einem Faschisten getötet - und Deutschland feierte dennoch sturztrunken weiter ...</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/tag--woche/params/post/5212254/hanau-gedenktag-vor-sechs-jahren-wurden-zehn-mitburgerinnen-mit-migrationsh</link>
                <pubDate>Thu, 19 Feb 2026 13:29:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger aus Ravensburg&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start;&quot; class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Beim&amp;nbsp;Anschlag in Hanau am 19. Februar 2020 erschoss der 43-jährige Deutsche&amp;nbsp;Tobias Rathjen an zwei Tatorten neun Hanauer Bürger mit Migrationsgeschichte, danach seine Mutter und sich selbst. Er verletzte sechs weitere Personen, einige davon schwer. Einer der Schwerverletzten starb im Januar 2026 an den Folgen des Attentats.&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start;&quot; class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der 19. Februar 2020 war der Mittwoch vor den &quot;sechs tollen Tagen&quot; im Rahmen des Faschings, Karnevals und der Fasnet. Für mich war klar, dass nicht nur Hanau auf dieses Hochamt der&amp;nbsp; fünften Jahreszeit verzichtet, sondern ganz Deutschland und auch meine Stadt im oberschwäbischen Ravensburg. Dafür bekam ich aber ordentlich Schelte aus der Bevölkerung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Sogar ein mir persönlich bekannter Narr, der sich ansonsten als überzeugter Antifaschist bezeichnet, schrieb mir in einer E-Mail: &quot;I&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start;&quot; class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;ch lasse mir meine &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Agenda&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start;&quot; class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; nicht von den Faschisten bestimmen und mir das Feiern vermiesen&quot;. Die von mir geforderte dreitägige Staatstrauer wurde abgelehnt, bzw. nicht erhört. Auch Ravensburg taumelte sturztrunken weiter, als hätte es &quot;Hanau&quot; nicht gegeben.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start;&quot; class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Im Folgenden können Sie den Text meiner entsprechenden Petition lesen.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;-----------------------------------------------------------------&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;text-align: start; font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;b style=&quot;text-align: start; font-weight: bolder; font-style: normal&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Stefan Weinert, am 21. Februar 2020&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;

&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bolder&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Hanauer Faschingszug fällt nach dem Anschlag mit zehn Toten aus. Auch an vielen weiteren Orten finden Rathauserstürmungen oder närrische Stadtverordnetenversammlungen nicht statt. Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat &quot;nach der furchtbaren rassistischen Gewalttat&quot; seine Teilnahme an allen Fastnachtsveranstaltungen abgesagt, unter anderem in Kassel und Mainz.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;----------------------------------------------------------------------&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bolder&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;DREITÄGIGE STAATSTRAUER - STATT SECHS TOLLE TAGE&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bolder&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&quot;Schweigen statt Schwofen - fasten statt feiern - Protest statt Pauken&quot;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bolder&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;An die Verantwortlichen &lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;in der Politik&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;in den Kirchen&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;in den Narrenvereinen&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bolder&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bolder&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Sehr geehrte Damen und Herren!&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bolder&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Liebe Freunde,&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;diese Petition richtet sich nicht nur an die Verantwortlichen (Politik, Kirchen und Narrenvereine) meiner Stadt 88212 Ravensburg, sondern an jede Kommune (vor allem in NRW - Köln - Düsseldorf-Mainz ... und südlich bis Bayern und Baden-Württemberg), in diesem &lt;/span&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bolder&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Jahr 2020 auf Ihre Karnevals- und Fasnetumzüge zu verzichten.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bolder&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es ist völlig unangebracht - eine Gedenkminute einzulegen (siehe Berlinale&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;) und dann zu feiern. Es bringt auch nicht das erwünschte Ergebnis, wenn &lt;/span&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bolder&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;schnell noch einmal &quot;Festwagen&quot; mit &amp;nbsp;&quot;Deutschland ist bunt&quot; oder Banner mit &amp;nbsp;&quot;Nie wieder Faschismus&quot;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; für die Umzüge &amp;nbsp;angefertigt werden. Und wer nun seinen Umzug mit den Worten &lt;/span&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bolder&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&quot;Jetzt erst recht&quot; verteidigt,&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; meint nichts anderes als &quot;JETZT ERST RECHT&lt;/span&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bolder&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;SS&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&quot;!! Und da sind da noch die, die sagen &quot;ich lasse mir meine &lt;/span&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bolder&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Agenda&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; nicht von den Faschisten bestimmen und mir das Feiern vermiesen,&quot; der übersieht (Medien, Anne Will, Thüringen, Bundestag ...) dass Deutschlands Agenda längst von den Faschisten bestimmt wird, gerade weil wir alle nicht bereit sind, ein radikales Zeichen zu setzen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bolder&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es muss ein klares Zeichen gegen die AfD, gegen Pegida, gegen die Werteunion, gegen die Reichsbürger, gegen die Gaulands und gegen die Höckes gesetzt werden, in dem das &quot;Humba-Humba-Täterä&quot; und das &quot;Kolba hoch ahoi&quot; ausbleibt. &quot;Schweigen statt Schwofen - Fasten statt feiern - Protest statt Pauken&quot;.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Bitte unterschreiben Sie diese Petition, bitte teilen Sie sie, bitte verbreitet Sie das Anliegen in den sozialen Medien, bitte leiten Sie es Ihren Politikern, &lt;/span&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bolder&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Pfarrern und Pastoren weiter, damit sie übermorgen von den Kanzeln entsprechendes verkünden können&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;, und an &quot;eure&quot; Narrenvereine.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;b style=&quot;font-weight: bolder;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Schluss mit &quot;bla-bla&quot; und Taktieren, Schluss mit Abwarten, Schluss mit den Nazis in den den Parlamenten, Schluss mit falsch verstandener Diplomatie.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot; style=&quot;font-weight: 400;&quot;&gt;(siehe auch hier: &lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;https://www.change.org/p/bundestag-und-bundesrat-verbot-der-alternative-f%C3%BCr-deutschland-afd-43-1-2-bverfgg-und-artikel-21-2-gg&quot; target=&quot;_blank&quot; tabindex=&quot;0&quot; data-react-aria-pressable=&quot;true&quot; class=&quot;group/Link inline-flex items-center gap-1 no-underline outline-hidden focus-visible:rounded-xs text-typography-interactive visited:text-typography-interactive-visited hover:text-typography-interactive-hover hover:active:text-typography-interactive-pressed wrap-anywhere&quot; style=&quot;text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;text-size-body [&amp;amp;_b]:text-size-body-bold [&amp;amp;_strong]:text-size-body-bold font-sans underline decoration-[0.5px] underline-offset-1 moze-gigantic&quot; data-size=&quot;medium&quot; data-truncate=&quot;false&quot; data-underline=&quot;false&quot; data-variant=&quot;body&quot;&gt;&lt;b&gt;https://www.change.org/p/bundestag-und-bundesrat-verbot-der-alternative-f%C3%BCr-deutschland-afd-43-1-2-bverfgg-und-artikel-21-2-gg&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Mit freiheitlich-demokratischen Grüßen, Stefan Weinert&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;---------------------------------------------------&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-weight: 400; font-style: normal;&quot; class=&quot;moze-start&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Immer weniger junge Menschen machen ihren Führerschein ... Die Gründe dafür.</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/tag--woche/params/post/5210637/immer-weniger-junge-menschen-machen-ihren-fuhrerschein--die-grunde-dafur</link>
                <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 22:30:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://de.statista.com/infografik/35838/anteil-der-17-20-jaehrigen-in-deutschland-mit-einer-fahrerlaubnis-der-klasse-b/?lid=p4k7u0ssm90t&amp;amp;utm_source=braze&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_id=99f60361-4916-40a4-8d8c-06ee65716d28&amp;amp;utm_campaign=DE_DailyData_Mon_26_KW08_MJ&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;statista&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Kommt der &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Führerschein&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&amp;nbsp;bei jungen Menschen aus der Mode? Zumindest ist der Anteil der 17- bis 20-Jährigen in Deutschland, die über einen gültigen Führerschein verfügen, in den vergangenen Jahren kontinuierlich gefallen. Mit rund 41 Prozent im Januar 2025 lag der Wert weiterhin &lt;b&gt;zehn Prozentpunkte unter dem aus dem Jahr 2015.&lt;/b&gt; Der höchste Wert seit 2010 wurde im Jahr 2012 mit einem Anteil von etwa 55 Prozent erreicht. Das zeigt die Statista-Berechnung auf Basis von Daten des &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Kraftfahrt-Bundesamts&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&amp;nbsp;sowie des &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Statistischen Bundesamts&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2215343.mozfiles.com/files/2215343/base64img_aa042eb86fd747b038fc56890afd5c56.jpg&quot; alt=&quot;&quot; data-moz-debase64=&quot;yes&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Diese Entwicklung lässt sich unter anderem durch veränderte Mobilitätspräferenzen und Rahmenbedingungen erklären. In Städten sind &lt;/span&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;ÖPNV&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;, Fahrrad&lt;/b&gt; und seit den 2010er Jahren auch &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Ride-Sharing‑Angebote&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; oft eine praktikable Alternative, wodurch der Führerschein weniger als Pflicht wahrgenommen und häufiger aufgeschoben wird. Gleichzeitig wirken &lt;b&gt;gestiegene Kosten (Fahrschule, Prüfungen, Versicherung, Auto) &lt;/b&gt;sowie ein späterer Einstieg in eigenständige Mobilität (längere Ausbildungswege, spätere Haushaltsgründung) dämpfend. Zugleich sind die Führerscheinprüfungen komplexer und umfangreicher geworden, wodurch &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Durchfallquoten&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&amp;nbsp;steigen&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Hinzu kommt ein Wertewandel hin zu Nachhaltigkeit &lt;/b&gt;und daraus resultierend eine geringere Auto-Orientierung. Eine Rolle könnten in einzelnen Jahren auch &lt;b&gt;pandemiebedingte Effekte &lt;/b&gt;wie unterbrochene Ausbildung/Prüfungskapazitäten und weniger Fahranlässe spielen. Insgesamt deutet die Entwicklung weniger auf „Nicht‑Wollen“, sondern häufig auf späteres Erwerben und geringere Auto-Notwendigkeit in dieser Altersgruppe hin.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Wenn die &quot;Rechten&quot; vom deutschen Rechts-Staat geschützt werden ...</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/tag--woche/params/post/5209795/wenn-die-rechten-vom-deutschen-rechts-staat-geschutzt-werden-</link>
                <pubDate>Sun, 15 Feb 2026 09:08:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://www.msn.com/de-de/nachrichten/panorama/dresden-tausende-demonstrieren-gegen-rechtsextremen-trauermarsch/ar-AA1Wmxci?ocid=msedgntp&amp;amp;pc=EDGEDSE&amp;amp;cvid=69918b16fa494556b70312d064581fe5&amp;amp;ei=12&amp;amp;cvpid=69918b2bd3cb404a8519f70d4230c06f&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;FAZ&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Zahlreiche Menschen haben in Dresden gegen den Aufmarsch von Rechtsextremisten zum Jahrestag der Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg protestiert. An mehreren Stellen trafen die beiden Lager in Sicht- und Hörweite aufeinander, zu direkten Konfrontationen kam es aber nicht. Dem Aufmarsch der Rechtsextremen mit schätzungsweise 2000 Teilnehmern stellten sich schätzungsweise 3000 Gegendemonstranten entgegen. Die Polizei nannte keine offiziellen Zahlen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Bereits am Vormittag begann der Gegenprotest mit drei Demonstrationszügen, die zur zentralen Kundgebung im Stadtzentrum führten. Weitere Versammlungen bildeten sich entlang der Strecke des rechtsextremen „Trauermarschs“, der am Nachmittag etwa anderthalb Stunden durch die Innenstadt zog. Die rechte Abschlusskundgebung wurde ebenfalls von lautstarkem Protest begleitet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Polizei greift ein&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Gegendemonstranten versuchten vorab, die Strecke mit Sitzblockaden zu blockieren. Dort kam es zu Gerangel mit der Polizei. Bei der Räumung der Strecke verwendeten die Beamten laut Polizeiangaben Pfefferspray. Demonstranten versuchten demnach mehrfach, Sperren zu durchbrechen. Dabei seien Polizisten attackiert und verletzt worden, hieß es. Es wurden Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruch in drei Fällen und wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte eingeleitet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href=&quot;https://www.msn.com/de-de/video/unterhaltung/gedenktag-in-dresden-protest-gegen-rechtsextremen-aufmarsch/vi-AA1WmwYB?ocid=msedgntp&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;https://assets.msn.com/staticsb/statics/latest/icons-wc/icons/VideoBlue.svg&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Verwandtes Video: Gedenktag in Dresden: Protest gegen rechtsextremen Aufmarsch (dpa - Video)&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Bei den Teilnehmern des „Trauermarschs“ stellte die Polizei in neun Fällen Verstöße gegen das Versammlungsgesetz sowie gegen die von der Stadt erlassene Allgemeinverfügung fest. Unter anderem hatten Teilnehmer Pfefferspray bei sich. In einem weiteren Fall läuft ein Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Dresden war am 13. Februar 1945 und in den Tagen danach bei Angriffen britischer und amerikanischer Bomber in Schutt und Asche gelegt worden. Nach Zahlen einer Historikerkommission kamen bis zu 25.000 Menschen ums Leben. Die Luftangriffe werden regelmäßig von Rechtsextremen instrumentalisiert, um die Kriegsschuld Deutschlands zu relativieren. Auch in diesem Jahr haben sie einen „Trauermarsch“ organisiert.&lt;/span&gt;ie&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>🔴 MP Daniel Günther (SH): &quot;Und die Verliererin heißt &quot;NiUS&quot;</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/tag--woche/params/post/5205523/mp-daniel-gunther-sh-und-die-verliererin-heist-nius</link>
                <pubDate>Fri, 06 Feb 2026 07:02:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Blogger:&lt;/b&gt;&amp;nbsp;Einer der Chefs der hiesigen &lt;b&gt;&quot;Schwäbischen Zeitung&quot;&lt;/b&gt; ist &lt;b&gt;Herr Jan Sutthof.&lt;/b&gt; Von Juni bis Oktober 2023 war er Chefredakteur des Onlinemediums&amp;nbsp;&lt;b&gt;NiUS&lt;/b&gt;.&amp;nbsp;Seit Mai 2024 ist er als stellvertretender Chefredakteur in der&amp;nbsp;SV Gruppe&amp;nbsp;(u.&amp;nbsp;a.&amp;nbsp;&lt;b&gt;Schwäbische Zeitung&lt;/b&gt;,&amp;nbsp;Nordkurier,&amp;nbsp;Schweriner Volkszeitung) für alle digitalen Medien verantwortlich. (Quelle: wikipedia)&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nun hat &lt;b&gt;NiUS selbst, einen Rechtsstreit gegen MP Daniel Günther verloren;&lt;/b&gt; lesen Sie bitte hier:🔽&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;a href=&quot;https://www.zdfheute.de/panorama/nius-guenther-klage-abgewiesen-100.html&quot; target=&quot;_self&quot; style=&quot;font-weight: bold;&quot;&gt;ZDF&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wegen kritischer Äußerungen in der Talkshow &quot;Markus Lanz&quot; verklagte das Onlineportal &quot;Nius&quot; den schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten. Ein Gericht wies die Klage nun ab.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Konkret geht es um Äußerungen Günthers in Bezug auf das Onlineportal &quot;Nius&quot; des ehemaligen &quot;Bild&quot;-Chefredakteurs Julian Reichelt. In einem Abschnitt &quot;Lanz&quot;-Sendung, in dem es unter anderem um die sogenannte Brandmauer, um amerikanische Tech-Konzerne und um Desinformation im Internet ging, übte Günther scharfe Kritik an dem Medium.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Zensurvorwürfe gegen Günther&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&quot;Nius&quot; verbreite Falschinformationen und wirke demokratiefeindlich, so der CDU-Politiker. Als Lanz den Ministerpräsidenten fragte, ob dies ein Verbot oder eine Zensur erfordere, antwortete Günther mit &quot;Ja&quot;. Unmittelbar danach sprach er von Maßnahmen zum Schutz von Jugendlichen vor problematischen Inhalten in sozialen Medien und befürwortete eine Altersbeschränkung auf 16 Jahre, ähnlich wie sie in Australien umgesetzt wird.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Zum Teil wurden Günthers Aussagen dahingehend interpretiert, dass er sich für Zensurmaßnahmen gegen kritische Medien ausspricht. Dieser Deutung trat der Ministerpräsident später vehement entgegen. Den &quot;Kieler Nachrichten&quot; sagte er, er habe zu keiner Zeit die Zensur oder das Verbot von Medienportalen thematisiert. Seine Aussage habe sich vielmehr auf ein Social-Media-Verbot für Jugendliche bezogen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&quot;Nius&quot;: Ministerpräsident muss neutral sein&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&quot;Nius&quot; ließ sich mit dieser Klarstellung Günthers nicht besänftigen. Das Unternehmen hinter dem Portal klagte vor dem Verwaltungsgericht Schleswig. Nicht um eine Zensur von Inhalten abzuwenden, denn eine solche Maßnahme ist - wenn sie denn überhaupt jemand gefordert hatte - von niemandem ernsthaft in die Wege geleitet worden. Vielmehr wollte &quot;Nius&quot; erreichen, dass das Verwaltungsgericht dem Ministerpräsidenten zwei kritische Äußerungen verbietet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wörtlich hatte Günther &quot;Nius&quot; und andere nicht namentlich genannte Medienportale als &quot;Feinde von Demokratie&quot; bezeichnet und deren Inhalte als &quot;vollkommen faktenfrei&quot; qualifiziert. Vor Gericht argumentierte der &quot;Nius&quot;-Anwalt, Günther stünden derartige Aussagen als Ministerpräsident nicht zu, da er in dieser Rolle neutral bleiben müsse.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Verwaltungsgericht: Günther sprach nicht als Ministerpräsident&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das Verwaltungsgericht Schleswig hat die Klage nun im Eilverfahren abgewiesen. &quot;Nius&quot; habe keinen Anspruch gegen den Ministerpräsidenten Daniel Günther, dass dieser seine Aussagen widerruft und künftig unterlässt. Günther habe die Aussage nicht als Regierungschef, sondern als Parteipolitiker getätigt und müsse sich deshalb nicht an die strengen Neutralitäts- und Sachlichkeitspflichten staatlicher Amtsträger halten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das entspricht der Linie der Rechtsprechung in vergleichbaren Fällen. Immer wieder hatten Gerichte in der Vergangenheit über die Zulässigkeit kritischer Aussagen von Regierungsmitgliedern zu entscheiden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Strenge Maßstäbe legte die Justiz immer dann an, wenn Politiker nach den äußeren Umständen nicht als Parteifunktionäre oder Privatpersonen aufgetreten waren, sondern als Minister oder Regierungschef. Denn wer sich als Amtsträger äußere, so die Gerichte, der sei zu Neutralität und Sachlichkeit verpflichtet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Gericht bleibt Rechtsprechungslinie treu&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;So urteilte das Bundesverfassungsgericht im Jahr 2022, dass &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Angela Merkel&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; (CDU) als Bundeskanzlerin verfassungswidrig gehandelt hatte, indem sie die Wahl Thomas Kemmerichs zum Ministerpräsidenten von &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Thüringen&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; mit den Stimmen der &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;AfD&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; als &quot;unverzeihlich&quot; kritisierte. Merkel habe ihre Amtsautorität missbraucht, so die Verfassungsrichter. Weil sie die Aussage im Rahmen einer Regierungspressekonferenz während einer Auslandsreise getätigt habe, sei sie als Bundeskanzlerin wahrgenommen worden, nicht als Parteipolitikerin oder Privatperson.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Aussage der damaligen Familienministerin Manuela Schwesig (SPD), wonach es &quot;Ziel Nummer eins&quot; sein müsse, dass die rechtsextreme NPD nicht in den Thüringer Landtag komme, hatte das Bundesverfassungsgericht 2014 hingegen nicht beanstandet. Bei dem Zeitungsinterview, in dem die Äußerung fiel, sei Schwesig als Partei- und nicht als Regierungspolitikerin aufgetreten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Bei der heutigen Entscheidung im Fall Günther handelt es sich um einen Eilbeschluss, also um eine vorläufige Einschätzung. Die deutlichen Worte des Verwaltungsgerichts dürften allerdings ein Fingerzeig sein, dass auch das endgültige Urteil zugunsten des CDU-Politikers ausfallen wird.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
            </channel>
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