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        <title>Schussental-Medial - Tag &amp; Woche</title>
        <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/tag--woche/</link>
        <description>Schussental-Medial - Tag &amp; Woche</description>
                    <item>
                <title>13. August 1961 / 2026:  Eine Mauer, die nie gefallen ist ...</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/tag--woche/params/post/5289561/3-august-1961--2026-eine-mauer-die-nie-gefallen-ist-</link>
                <pubDate>Tue, 11 Aug 2026 20:08:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;b&gt;
&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 21px;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es gibt Daten, die sich in das kollektive deutsche Gedächtnis ritzen wie Tattoos auf den Oberarm. Der 13. August 1961 ist eines davon. An diesem Morgen erwachte Berlin in einer neuen Realität: Die Mauer, die angeblich nie gebaut werden sollte, wurde von Ostberliner Arbeitern – flankiert von Grenzsoldaten – hochgezogen. Nicht als Idee, nicht als Drohung – sondern als Tatsache. Beton, Draht, Wachtürme. Eine Architektur der Angst. Bis sie das gesamte Nachkriegsdeutschland teilte. Bis zum 9. November - einem weiteren deutschen Schicksalstag - 1989.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Doch die Geschichte der Mauer endet nicht 1989.
Sie bekam nur einen anderen Namen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Nach dem Fall: Die zweite Entwertung&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Als die Mauer fiel, jubelte der Westen – und der Osten hoffte.
Doch die Hoffnung wurde schnell zur Ernüchterung.
Die DDR verschwand nicht nur politisch, sondern anthropologisch:
Ihre Institutionen und Betriebe wurden abgewickelt, menschliche Biografien wurden entwertet, ihre Identität delegitimiert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Treuhand schloss Betriebe im Akkord.
Millionen verloren Arbeit, Status, Zukunft.
Die westdeutsche Erzählung lautete:
„Ihr seid frei – und jetzt beginnt euer Leben endlich richtig.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Doch für viele begann etwas anderes:
Ein Gefühl, überflüssig zu sein.
Ein Gefühl, dass die eigene Vergangenheit nicht zählt.
Ein Gefühl, dass man/frau nicht angekommen ist, sondern eingemeindet wurde.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Mauer fiel – aber die Asymmetrie blieb.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Die politische Spätfolge: ein Osten, der sich abspaltet&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Heute, im August 2026, zeigt sich die Langzeitwirkung dieser zweiten Entwertung.
In vielen Regionen des Ostens ist die AfD übermäßig stark.
Nicht, weil „der Osten fremdenfeindlich“ wäre – diese Erklärung ist bequem und falsch.
Sondern weil dort ein kollektives Gefühl entstanden ist,
nicht gehört, nicht respektiert, nicht gemeint zu sein.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Fremdenfeindlichkeit ist nicht die Ursache, sondern das Symptom.
Das eigentliche Problem ist ein jahrzehntelang gewachsenes Gefühl von Missachtung.
Eine Mauer, die nicht aus Beton besteht, sondern aus Erfahrung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und genau diese Mauer – die Mauer der Entwertung – ist nie gefallen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Die neue Mauer: gebaut aus Schweigen, Opportunismus und Verwaltungsroutine&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Mauer von 2026 besteht aus drei Materialien:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Schweigen, das sich als „Sachlichkeit“ tarnt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Opportunismus, der sich als „Verantwortung“ ausgibt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Verwaltungsroutine, die jede Abweichung als Störung empfindet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Sie steht nicht zwischen Ost und West, sondern zwischen Bürgern und Institutionen, zwischen Fragen und Antworten, zwischen Problemen und Lösungen.
Sie steht in Sitzungszimmern, in Ausschüssen, in Amtsstuben – und manchmal mitten in Ravensburg.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die alte Mauer war brutal ehrlich: Sie zeigte offen, was sie war.
Die neue Mauer ist höflich, korrekt, regelkonform – und gerade deshalb gefährlicher.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Mauer von 1961 war ein Angriff auf die Freiheit. Die Mauer von 2026 ist ein Angriff auf die Verantwortung.&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die DDR-Mauer sagte: „Du bleibst, wo du bist.“
Die 2026-Mauer sagt: „Wir bleiben, wie wir sind.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die DDR-Mauer hinderte Menschen am Weggehen.
Die 2026-Mauer hindert Institutionen am Hinsehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die DDR-Mauer war ein Bauwerk der Angst.
Die 2026-Mauer ist ein Bauwerk der Bequemlichkeit.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Die Psychoanalyse des Schweigens&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wenn eine Gesellschaft beginnt, Konflikte zu vermeiden, statt sie zu lösen, entsteht eine Mauer.
Wenn Behörden beginnen, Bürger als Störung zu empfinden, entsteht eine Mauer.
Wenn Politik beginnt, Kritik als Angriff zu interpretieren, entsteht eine Mauer.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Diese Mauer ist nicht aus Stein, sondern aus Abwehrmechanismen:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Verdrängung: „Das Problem gibt es nicht.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Rationalisierung: „Das Problem ist kompliziert.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Projektion: „Das Problem sind die Kritiker.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Regression: „Das haben wir schon immer so gemacht.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Mauer fällt nicht, weil sie niemand baut – sondern weil sie alle bauen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Warum diese Mauer nie gefallen ist&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Weil sie bequem ist.
Weil sie uns schützt – nicht vor Feinden, sondern vor Verantwortung.
Weil sie uns erlaubt, wegzusehen, ohne uns schuldig zu fühlen.
Weil sie uns vorgaukelt, dass Ruhe ein Zeichen von Ordnung sei, nicht von Erstarrung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Mauer von 1961 fiel, weil Menschen sie nicht mehr ertrugen.
Die Mauer von 2026 bleibt stehen, weil Menschen sie nicht mehr bemerken.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und jetzt?&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die einzige Abrissbirne, die gegen diese Mauer wirkt, ist öffentliche Sprache.
Nicht Geschrei, nicht Empörung – sondern klare, beharrliche, unbequeme Sprache.
Sprache, die nicht fragt, ob sie genehm ist.
Sprache, die nicht wartet, bis sie eingeladen wird.
Sprache, die Mauern nicht akzeptiert, nur weil sie unsichtbar sind.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Vielleicht ist der 13. August 2026 der Tag, an dem wir begreifen:
Die gefährlichste Mauer ist die, die wir für normal halten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Wohnungsmarkt: Wer heute eine Wohnung sucht, betritt ein Terrain, das sich anfühlt wie ein juristisches Minenfeld, ein ökonomisches Geduldsspiel und ein moralisches Experiment zugleich.</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/tag--woche/params/post/5288698/wohnungsmarkt</link>
                <pubDate>Sun, 09 Aug 2026 17:17:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Deutschland steckt in einer Mietkrise, die längst kein Randphänomen mehr ist, sondern ein strukturelles Beben, das sich durch alle gesellschaftlichen Schichten frisst. Wer heute eine Wohnung sucht, betritt ein Terrain, das sich anfühlt wie ein juristisches Minenfeld, ein ökonomisches Geduldsspiel und ein moralisches Experiment zugleich. Einschlägige und seriöse Quellen belegen, dass Mieten in vielen Städten seit Jahren schneller steigen als Einkommen, dass Menschen mit mittleren Einkommen inzwischen genauso überlastet sind wie jene, die ohnehin kaum über die Runden kommen, und dass die politischen Instrumente, die eigentlich schützen sollen, oft nur noch als Kulisse dienen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Mietpreisbremse ist ein gutes Beispiel dafür. Sie existiert, sie wurde verlängert, sie wird diskutiert – aber sie wirkt nicht. Vermieter nutzen Schlupflöcher, die so groß sind, dass man mit einem ganzen Immobilienkonzern hindurchfahren könnte. Eine „umfassende Modernisierung“ kann ausreichen, um die Bremse auszuhebeln, selbst wenn sie kaum mehr ist als ein neuer Anstrich und ein paar ausgetauschte Armaturen. Die Quellen belegen, dass Mieter oft erst dann eine Chance haben, wenn sie selbst aktiv werden, Anwälte einschalten und Rügen aussprechen. Wer das nicht kann oder sich nicht traut, bleibt zurück – und genau das führt zu einer Erosion des Rechtsempfindens, die weit über das Thema Wohnen hinausreicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Gleichzeitig wächst die Mietbelastung in einem Tempo, das ganze Lebensentwürfe verschiebt. Sechs Millionen Menschen zahlen über 40 Prozent ihres Einkommens für Wohnkosten, und die Zahl der Betroffenen mit mittleren Einkommen ist in den letzten Jahren um über hundert Prozent gestiegen. Studien belegen, dass der Unterschied zwischen Bestands- und Angebotsmieten inzwischen ein sozialer Sprengsatz ist: Wer umzieht, zahlt oft 20 bis 70 Prozent mehr als zuvor. Das führt zu einem &lt;b&gt;Lock-in-Effekt&lt;/b&gt;, der Menschen in Wohnungen festhält, die nicht mehr zu ihrem Leben passen. Man/frau bleibt, weil man* sich das Wegziehen nicht leisten kann. Man* pendelt weiter, weil man* das Wohnen am Arbeitsort nicht bezahlen kann. Man* verzichtet auf Chancen, weil ein Ortswechsel aus finanziellen Gründen nicht infrage kommt. Das ist kein individuelles Problem – das ist ein volkswirtschaftlicher Schaden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Auch die strukturellen Ursachen sind klar erkennbar. Der Wohnungsbau steht unter massivem Druck: Materialpreise, Fachkräftemangel, Zinswende, energetische Anforderungen – alles zusammen ergibt ein Kostenpaket, das selbst sozial orientierte Wohnungsunternehmen kaum noch stemmen können. Die einschlägigen und seriösen Quellen belegen, dass viele Projekte nicht mehr wirtschaftlich darstellbar sind, dass Neubauten oft 20 bis 45 Prozent teurer sind als Bestandswohnungen und dass die Zahl der Baugenehmigungen sinkt, obwohl die Nachfrage steigt. Das Ergebnis ist ein Markt, der sich selbst blockiert: zu teuer, zu langsam, zu riskant.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Doch so düster das Bild ist, gibt es Alternativen zu diesem Trend – echte, realistische, machbare Alternativen, die nicht nur Symptome lindern, sondern Ursachen angehen.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Eine davon ist die konsequente Stärkung des sozialen Wohnungsbaus. Nicht als Feigenblatt, nicht als politisches Ritual, sondern als ernsthafte Investition in die Zukunft. Direkte Zuschüsse statt nur Kredite könnten sozial orientierten Wohnungsunternehmen ermöglichen, wieder zu bauen, zu sanieren und bezahlbare Mieten zu garantieren.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Eine zweite Alternative liegt in der aktiven kommunalen Baupolitik: Städte könnten Bauland (aber bitte nicht in Frischluftschneisen) günstiger vergeben oder horizontal statt vertikal zu bauen, Genehmigungsverfahren beschleunigen und gemeinwohlorientierte Träger bevorzugen. Das würde nicht nur mehr Wohnungen schaffen, sondern auch die soziale Durchmischung stärken.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Eine dritte Alternative ist die Regulierung der Kurzzeitvermietung und der Möblierungszuschläge. Wenn möblierte Wohnungen weiterhin als Hintertür genutzt werden, um die Mietpreisbremse zu umgehen, wird sich nichts ändern. Kommunen, die hier mutig vorangehen, zeigen, dass es möglich ist, den Markt zu ordnen, ohne ihn zu ersticken.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Eine vierte Alternative liegt in der Stärkung des Mietrechts – nicht als individuelle Aufgabe, sondern als staatliche Verantwortung. Wenn der Staat selbst gegen überhöhte Mieten vorgeht, statt jeden Mieter allein kämpfen zu lassen, entsteht ein Gleichgewicht, das den Markt stabilisiert.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und schließlich gibt es eine fünfte Alternative, die oft übersehen wird: die Förderung von Genossenschaften und gemeinschaftlichen Wohnmodellen. Sie schaffen nicht nur bezahlbaren Wohnraum, sondern auch stabile Nachbarschaften, langfristige Bindungen und eine Kultur des gemeinsamen Handelns. Sie entziehen Wohnungen dem spekulativen Markt und geben Menschen die Möglichkeit, selbst Verantwortung zu übernehmen.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Mietkrise ist nicht vom Himmel gefallen. Sie ist das Ergebnis politischer Entscheidungen, wirtschaftlicher Entwicklungen und gesellschaftlicher Prioritäten. Erhebungen belegen, dass die Lage ernst ist – aber sie belegen ebenso, dass es Wege hinaus gibt. Die Frage ist nicht, ob wir handeln können. Die Frage ist, ob wir es wollen. Denn am Ende geht es nicht nur um Quadratmeterpreise, sondern um die Frage, wie wir leben wollen – und ob wir zulassen, dass Wohnen zum Luxusgut wird, das die Gesellschaft spaltet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Zum 6. August 1945/2026: Hiroshima und Nagasaki sind keine historischen Fußnoten. Sie sind Warnschilder, die in die Zukunft zeigen ...</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/tag--woche/params/post/5287750/zum-6-august-19452026-hiroshima-und-nagasaki-sind-keine-historischen-fusnot</link>
                <pubDate>Thu, 06 Aug 2026 09:50:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es ist, als stünde die Menschheit seit jenem Morgen über Hiroshima – &lt;i&gt;6.August 1945 um 8:15 Uhr Ortszeit, ein Blitz, der die Schatten der Menschen in die Mauern brannte &lt;/i&gt;– in einem Zustand der Selbsthypnose.
Als hätte sie beschlossen, die Lektion des Jahrhunderts nicht zu begreifen.
Gewalt, die einmal die Schwelle zur totalen Vernichtung überschreitet, wird zur Metaphysik zu einem Götzen aus Feuer.
Einem Götzen, der sich nicht mehr zähmen lässt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2215343.mozfiles.com/files/2215343/base64img_21c046d2782ee089c4bf2bc24a411c03.jpg&quot; alt=&quot;&quot; class=&quot;&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und doch sitzen heute wieder Politiker in klimatisierten Konferenzräumen und sprechen von „roten Linien“, von „Abschreckung“ und von „Lieferketten“.
Als sei Krieg ein logistisches Problem.
Als sei er nicht die systematische Zerstörung von Körpern, Städten und Biografien.
Sie reden von „Frieden schaffen mit Waffen“, als sei Frieden ein Produkt.
Als könne man/frau ihn bestellen, wenn die Bestellmenge groß genug ist.
Als sei die Welt ein gigantisches Amazon-Lager, in dem man/frau Sicherheit palettenweise kauft.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Dabei wissen wir – und die verkohlten Steine von Hiroshima und Nagasaki (drei Tage später) wissen es besser als jeder Thinktank –, dass Waffen keinen Frieden schaffen.
Sie schaffen nur die Illusion eines Gleichgewichts.
Ein Gleichgewicht, das hält, bis ein Mensch, ein Fehler, ein Algorithmus entscheidet, dass die nächste Eskalationsstufe nun „notwendig“ sei.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Gegenwart ist ein seltsamer Ort.
Wir leben in einer Zeit, in der man* die Atombombenabwürfe von 1945 noch immer diskutiert, rechtfertigt, verurteilt und analysiert.
Während gleichzeitig neue Waffen entwickelt werden, die schneller, präziser und autonomer töten sollen.
Als sei das Töten selbst ein Optimierungsproblem.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Logik dahinter ist die gleiche wie damals.
Man* behauptet, Gewalt sei notwendig, um größere Gewalt zu verhindern.
Man behauptet, man* müsse zerstören, um zu retten.
Man* müsse töten, um Leben zu schützen.
Es ist die alte, zynische Dialektik der Macht.
Eine Dialektik, die sich selbst nie infrage stellt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und während die Welt sich wieder aufrüstet, während Staaten Milliarden investieren, während Europa und andere Regionen die Lieferung immer schwererer Waffen als moralische Pflicht deklarieren, stehen die Geister von Hiroshima und Nagasaki im Raum.
Sie stehen dort wie stumme Zeugen eines Irrtums, der sich wiederholt, weil er nie wirklich verstanden wurde.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Menschen dort starben nicht für eine Lehre.
Sie starben für eine Entscheidung, die man* später „notwendig“ nannte.
Und genau diese Wortwahl kehrt heute zurück.
In Pressekonferenzen.
In Parlamentsreden.
In Talkshows.
Mit ernster Miene erklärt man*, dass Waffen „alternativlos“ seien.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Alternativlos – ein Wort, das immer dann auftaucht, wenn man* nicht mehr bereit ist, über Alternativen nachzudenken.
Vielleicht ist das der eigentliche Wahnsinn.
Dass die Menschheit sich an die Vorstellung gewöhnt hat, Frieden sei ein Nebenprodukt der Überlegenheit.
Nicht der Verständigung.
Dass sie glaubt, Sicherheit entstehe durch die Fähigkeit zur Vernichtung.
Dass sie die Logik des Krieges in die Sprache des Friedens kleidet, um nicht zugeben zu müssen, dass sie keine besseren Ideen hat.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und so stehen wir heute da, im Jahr 2026, in einer Welt, die sich selbst für aufgeklärt hält.
Eine Welt, die gleichzeitig bereit ist, immer größere Waffen zu liefern.
Immer größere Risiken einzugehen.
Immer größere Eskalationen zu akzeptieren.
Niemand scheint zu merken, dass wir damit genau jene Spirale wieder betreten, die 1945 ihren bisherigen (!) Höhepunkt fand.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Vielleicht ist es Zeit, das Offensichtliche auszusprechen.
Frieden entsteht nicht durch Waffen.
Er entsteht durch die Fähigkeit, die eigene Angst nicht in Gewalt zu verwandeln.
Durch die Bereitschaft, Macht nicht als Rechtfertigung für Zerstörung zu benutzen.
Durch die Einsicht, dass Sicherheit nicht im Arsenal liegt.
Sondern im Mut, die Logik des Krieges zu verlassen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Hiroshima und Nagasaki sind keine historischen Fußnoten.
Sie sind Warnschilder, die in die Zukunft zeigen.
Und wer heute „Frieden schaffen mit Waffen“ sagt, hat entweder vergessen, was dort geschah – oder er hat es nie verstanden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Friedrich Merz ernennt neuen Bundeskanzler</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/tag--woche/params/post/5286359/friedrich-merz-ernennt-neuen-bundeskanzler</link>
                <pubDate>Mon, 03 Aug 2026 11:38:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Schussental-Medial, Blog mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2215343.mozfiles.com/files/2215343/Rochade-1.jpg&quot; alt=&quot;Rochade-1.jpg&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Politisch so links, wie es das Grundgesetz erlaubt, und so rebellisch, wie es Jesus fordert</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/tag--woche/params/post/5286057/politisch-so-links-wie-es-das-grundgesetz-erlaubt-und-so-rebellisch-wie-es-</link>
                <pubDate>Sun, 02 Aug 2026 13:23:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/span&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-blockquote moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Politisch so links, wie es das Grundgesetz erlaubt, und so rebellisch, wie es Jesus fordert.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Headline dieses Beitrags trägt eine Spannung in sich, die produktiv werden kann, wenn man/frau sie nicht als Widerspruch, sondern als Auftrag versteht.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das deutsche Grundgesetz ist kein neutraler Verwaltungsrahmen, sondern ein zutiefst normatives Dokument. Es schützt Freiheit, Menschenwürde, Gleichberechtigung, soziale Teilhabe und die Verantwortung des Staates für die Schwachen. Wer „links“ im Sinne der parlamentarischen und politischen Einordnung ist, steht nicht für eine Ideologie, sondern für die konsequente Verteidigung dieser Werte gegen ihre alltägliche Aushöhlung.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wer rebellisch ist wie Jesus, verweigert sich der Selbstverständlichkeit, mit der die Macht sich selbst legitimiert. Jesus rebellierte nicht gegen Menschen, sondern gegen Systeme, die Menschen klein halten. Er stellte die Würde des Einzelnen über religiöse, ökonomische, sexuelle und politische Ordnungen. Er heilte am Sabbat (das war verboten), eine Art zivilem Ungehorsam; sprach mit den Ausgestoßenen (dito); stellte die Mächtigen bloß, indem er ihnen die Frage nach der Menschlichkeit stellte. Seine Rebellion war radikal, aber nie destruktiv; sie war eine Rebellion der Würde.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;In einer Demokratie wie der unseren bedeutet das: politisch links zu sein heißt, die soziale Frage nicht als Nebensache zu behandeln. Es heißt, die Freiheit nicht nur als Abwehrrecht gegen den Staat zu verstehen, sondern als Ermöglichungsrecht, das gleiche Chancen schafft. Es heißt, die Menschenwürde nicht nur zu zitieren, sondern sie praktisch zu schützen – in der Wohnungspolitik, im Umgang mit Geflüchteten, in der Bildung, in der Pflege, im Umgang mit gesellschaftlichen Gruppen, die nicht der &quot;Norm&quot; entsprechen und im Arbeitsrecht. Das Grundgesetz erlaubt diese Haltung nicht nur, es fordert sie. Artikel 1 und 20 sind keine Dekoration, sondern Verpflichtungen. Wer sich daran orientiert, steht automatisch links von jenen, die Freiheit nur für sich selbst reklamieren und Verantwortung nur dann anerkennen, wenn sie nicht wehtut.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Rebellion Jesu fügt dieser politischen Haltung eine zweite Dimension hinzu: die Weigerung, sich mit dem Bestehenden abzufinden, wenn es ungerecht ist. Jesus akzeptierte keine „Sachzwänge“. Er akzeptierte nicht die Logik der Märkte, die Logik der Tempelabgaben, die Logik der römischen Staatsmacht. Gerade hier ist ein entscheidender Punkt aufzugreifen.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Jesus akzeptierte die römische Macht nicht in ihrem Anspruch auf totale Herrschaft über den Menschen. Sein berühmter Satz „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist“ ist kein Ausdruck politischer Anpassung, sondern eine theologische Entwaffnung der Macht. Er lässt sich eine Münze zeigen – er selbst trägt keine bei sich –, zwingt seine Gegner, das Götzenbild des Kaisers offen vorzuzeigen, und trennt dann die Sphären: Der Kaiser bekommt Metall, Gott bekommt den Menschen. Damit reduziert Jesus die politische Macht auf ihr materielles Minimum und verweigert ihr den Zugriff auf die Würde, die Identität und die Seele des Menschen.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es ist eine Rebellion, die nicht schreit, sondern entlarvt. Eine Rebellion, die nicht zerstört, sondern die falschen Ansprüche der Macht zurückweist. Eine Rebellion, die sagt: Der Mensch gehört nicht dem Staat, nicht dem Markt, nicht der Religion – sondern Gott. Und wer das ernst nimmt, kann sich mit keiner Form von Unterdrückung abfinden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Jesu Rebellion war eine stille, aber unübersehbare Störung der Ordnung. Sie war ein &quot;Nein&quot;, das aus Liebe gesprochen wurde. Und genau dieses Nein fehlt oft im aktuellen politischen Alltag. Jenseits der Elbe, am Rhein, an der Spree und an der Schussen.&amp;nbsp; Dieses Nein zur Ausgrenzung, das Nein zum Profit über Leben, das Nein zur Bürokratie über Menschlichkeit, das Nein zu einer Politik, die sich selbst genügt!!&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Politisch links im Sinne des Grundgesetzes zu sein und rebellisch im Sinne Jesu bedeutet daher, die Demokratie nicht als Verwaltungsapparat zu betrachten, sondern als moralisches Projekt. Es bedeutet, die Schwachen nicht zu bemitleiden, sondern zu stärken. Es bedeutet, Klimaschutz vor traditionellen und ökonomischen Interessen zu stellen. Es bedeutet, Konflikte nicht zu scheuen, wenn sie notwendig sind, um Gerechtigkeit zu schaffen. Es bedeutet, die Wahrheit zu sagen, auch wenn sie unbequem ist. Und es bedeutet, die eigene Stimme zu nutzen, selbst wenn man allein steht – denn Jesus stand oft allein, und doch veränderte er die Welt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Diese Haltung ist kein Parteiprogramm. Sie ist eine Lebensform. Sie ist ein politischer Stil, der sich nicht kaufen lässt, sich nicht einschüchtern lässt und nicht schweigt, wenn Schweigen zur Komplizenschaft wird. Sie ist eine Einladung, die Demokratie nicht nur zu verteidigen, sondern zu vertiefen. Und sie ist ein Versprechen der Rebellion, die aus Liebe erwächst, die nicht zerstört, sondern heilt.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und vielleicht ist genau das die tiefste Verbindung zwischen dem Grundgesetz und der jesuanischen Rebellion: Beide setzen voraus, dass der Mensch mehr ist als ein Objekt der Verwaltung. Beide vertrauen darauf, dass Würde nicht verordnet, sondern gelebt wird. Beide glauben daran, dass Freiheit nicht im Besitz, sondern im Verhältnis entsteht. Und beide erinnern uns daran, dass politische Linke und spirituelle Rebellion keine Gegensätze sind, sondern zwei Wege, denselben Auftrag zu erfüllen: den Menschen zu schützen vor jeder Macht, die ihn kleiner machen will.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
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                <title>Während sich die AfD radikalisiert und vor der &quot;Machtübernahme&quot; steht, faselt Lars Klingbeil über Pragmatismus im pragmatischen Umgang mit der Krankschreibung ...</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/tag--woche/params/post/5275890/wahrend-sich-die-afd-radikalisiert-und-vor-der-machtubernahme-steht-plauder</link>
                <pubDate>Mon, 06 Jul 2026 07:06:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 21px;&quot;&gt;&lt;i&gt;Das muss man/frau den ÖRR in Deutschland schon lassen. Und der SPD gleich mit. Während die Rechtsnationalen zur Machtübernahme in einigen Bundesländern blasen (AfD-Parteitag), schwätzen Lars Klingbeil und die ARD zeitgleich im Sommerinterview über den angeblichen Aufbruch Deutschlands zum Wirtschaftswunder (Ww) 2.0 (oder ist es nicht schon das Ww 3.0 oder 4.0?). Ein Katalog von 34 Punkten, wobei der entscheidende fehlt. Wann endlich hört die Bundesregierung den Bürgern zu, tut Signifikantes &lt;b&gt;für &lt;/b&gt;sie und nimmt damit der immer weiter wachsenden Gefahr von rechts die steife Brise aus den arischen Segeln? Fehlanzeige! Stattdessen wirres Gerede von Pragmatismus im pragmatischen Umgang mit der Krankschreibung vom ersten Tag an. Grausam!&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der AfD‑Bundesparteitag 2026 in Erfurt hat uns in aller Deutlichkeit gezeigt, was ich &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;/m/page/13696936/params/post/5274743/drehbuch/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;im vorherigen Artikel zum Thema als zentrale These beschriebe&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;n habe: Die AfD arbeitet nicht mit verdeckten Umsturzfantasien, sondern mit offen einsehbaren, strukturellen Schritten.  
Erfurt war ein Parteitag, der diese These nicht nur bestätigt, sondern konkretisiert hat: durch personelle Entscheidungen, durch programmatische Zuspitzungen, durch die strategische Vorbereitung auf Regierungsfähigkeit.
Der Fokus liegt hier nicht auf Symbolik, sondern auf Struktur – und genau darin liegt die verfassungsrechtliche Brisanz.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Der AfD‑Bundesparteitag 2026 in Erfurt: Struktur, Strategie, juristische Relevanz&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;1. Die politische Kulisse: Ein Parteitag unter Hochspannung&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Parteitag fand unter außergewöhnlichen Sicherheitsbedingungen statt:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Warnungen vor Angriffen „von Hausdächern“,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;tausende Einsatzkräfte,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;zehntausende Demonstrierende.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Diese Kulisse zeigt: Die AfD ist zum politischen Konfliktzentrum geworden.
Doch entscheidend ist, was drinnen geschah – und das ist strukturell, nicht spektakulär.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;2. Die innerparteiliche Realität: Radikalisierung durch Organisation) Bestätigung der Doppelspitze&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;a. &lt;/b&gt;Alice Weidel (80 %) und Tino Chrupalla (nur 70 %) wurden wiedergewählt.
Das bedeutet:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Kurskontinuität,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Stabilisierung der Führung,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;und eine klare Absage an innerparteiliche Mäßigung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;b)&lt;/b&gt; Aufwertung radikaler Landesverbände&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;In den Bundesvorstand zogen Funktionäre aus Landesverbänden ein, die vom Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextrem“ eingestuft sind.
Das ist politisch und juristisch relevant:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Partei stärkt bewusst jene Strukturen, die als verfassungsfeindlich gelten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die organisatorische Macht verschiebt sich weiter nach rechts außen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;c) &lt;/b&gt;Die Debatte um die Unvereinbarkeitsliste&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Thüringer Antrag, extrem rechte Organisationen künftig nur noch bei Gewaltbezug auszuschließen, zeigt die strategische Richtung:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Rassistische und antisemitische Netzwerke würden faktisch entproblematisiert.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die interne Brandmauer nach rechts außen würde systematisch eingerissen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Antrag wurde zurückgezogen – aber die Parteispitze kündigt eine Überarbeitung an.
Das ist kein Rückzug, sondern ein Zwischenschritt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;3. Die programmatische Linie: Umbau der politischen Ordnung&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Parteitag bestätigte zentrale strategische Ziele der AfD:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Migration: radikale Begrenzung, „Remigration“-Narrative, Delegitimierung des Asylrechts.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;EU: Umbau zu einem Staatenbund, Abschaffung zentraler Institutionen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Medien: strukturelle Angriffe auf Pressefreiheit und öffentlich‑rechtliche Medien.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Justiz: Forderungen nach „Säuberung“ von Behörden und Gerichten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Juristisch betrachtet berühren diese Punkte zentrale Elemente der freiheitlichen demokratischen Grundordnung &lt;b&gt;(FDGO):&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Gewaltenteilung,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Rechtsstaatlichkeit,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Menschenwürde,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Pluralismus,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Medienfreiheit.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;4. Die verfassungsrechtliche Dimension: Verdichtung statt Einzelfall&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Mehrere AfD‑Landesverbände sind als gesichert rechtsextrem eingestuft.
Gerichte haben diese Einstufungen bestätigt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Parteitag in Erfurt verstärkt diese Lage:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Radikale Funktionäre werden organisatorisch aufgewertet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Schutzmechanismen sollen abgeschwächt werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Narrative gegen FDGO‑Kernelemente werden normalisiert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das ist verfassungsrechtlich relevant, weil es die Schwelle zu einem möglichen Parteiverbotsverfahren strukturell senkt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;5. Die strategische Selbstverortung: Machtanspruch 2029&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die AfD formuliert offen, spätestens 2029 in Berlin/im Bund regieren zu wollen.
Dieser Anspruch ist organisatorisch unterfüttert:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Professionalisierung der Parteistrukturen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ausbau kommunaler Macht&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Vernetzung mit FPÖ, Fidesz, Le Pen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Aufbau eigener Medienkanäle&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;juristische Eskalationsstrategien („Lawfare“)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Der Parteitag zeigt:
Die AfD bereitet sich nicht auf Opposition vor, sondern auf Machtübernahme.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;6. Der entscheidende Satz: Das war die These des vorherigen Artikels&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Genau das habe ich im vorherigen Artikel als zentrale These beschrieben: Die AfD arbeitet nicht mit einem geheimen Umsturzplan, sondern mit offen einsehbaren, strukturellen Schritten. Der Parteitag in Erfurt bestätigte diese These Punkt für Punkt – nicht durch Spektakel, sondern durch Organisation.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;7. Fazit: Erfurt ist ein struktureller Wendepunkt&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Bundesparteitag 2026 in Erfurt war kein Routineereignis.
Er ist ein strategischer Verdichtungspunkt, an dem sich zeigt:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;wohin die Partei sich bewegt,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;welche Kräfte sie stärkt,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;welche Schutzmechanismen sie abbaut,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;und wie sie sich auf Regierungsfähigkeit vorbereitet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Erfurt war ein Parteitag, der die politische und juristische Lage der Bundesrepublik veränderte – durch Struktur, Routine und strategische Präzision.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 21px;&quot;&gt;&lt;b&gt;8. Proteste, die ins Leere laufen und das politische Vakuum&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die zehntausenden Menschen, die in Erfurt vor der Messehalle demonstrierten, erzeugten Bilder, aber keine Wirkung. Die AfD kalkuliert diese Proteste längst ein. Sie nutzt sie kommunikativ als Beleg für quasi angebliche psychische Defizite der Demonstranten, die unter einer Art von &quot;Verfolgung“ leiden, und als rhetorische Munition gegen das demokratische System. Die eigentliche Leerstelle liegt nicht bei den Demonstrierenden, sondern bei der &lt;/span&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;noch&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; amtierenden Politik.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Denn während draußen die Empörung wächst, bleibt drinnen die Struktur stabil. Die AfD radikalisiert sich organisatorisch, programmatisch und personell — und die demokratischen Institutionen reagieren darauf nicht mit strategischer Klarheit, sondern mit administrativer Routine. Genau hier entsteht das politische Vakuum, das autoritäre Bewegungen benötigen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wer die 34 Punkte der Regierungskoalition liest und Lars Klingbeils Auftritt gestern (quasi parallel zum antifaschistischen Parteitag) im Fernsehen gesehen hat, erkennt die Dimension dieses Problems: Die AfD präsentiert sich geschlossen, vorbereitet, strategisch — während die demokratische Politik weder eine gemeinsame Sprache noch eine gemeinsame Linie gegen sie noch ein offenes Ohr für die Bürger findet. Die Proteste vor der Erfurter Halle zeigen gesellschaftlichen Widerstand, aber sie ersetzen keine politische Verantwortung. Und genau diese Verantwortung wird derzeit nicht wahrgenommen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;

&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
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                <title>Das Drehbuch zur Machtergreifung – Wie die AfD die Bundesrepublik umbaut; nicht mit einer ENIGMA, sondern mit offenem SKRIPT ...</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/tag--woche/params/post/5274743/drehbuch</link>
                <pubDate>Thu, 02 Jul 2026 21:00:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;i&gt;Die ostdeutsche Stadt Erfurt steht an diesem Wochenende unter einer Spannung, die sich nicht mehr nur politisch messen lässt. Die Warnungen der Polizei vor einem möglichen „Endgame‑Szenario“ im Rahmen des AfD-Bundesparteitages, die martialischen Ankündigungen aus Teilen des Gegenprotests, die europaweite Mobilisierung – all das verwandelt einen gewöhnlichen Parteitag in ein Brennglas. Hier zeigt sich, wie die AfD längst zum Katalysator einer gesellschaftlichen Überhitzung geworden ist, die weit über Thüringen hinausreicht.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;i&gt;Während Tausende Einsatzkräfte das Messegelände sichern und die Behörden mit Angriffen von Hausdächern rechnen, inszeniert die AfD im Inneren ihre eigene Normalität: Delegiertenwahl, Führungsringen und auch viel Routine. Doch genau diese Gleichzeitigkeit – draußen die Eskalationswarnungen, drinnen die Verwaltungsprosa – markiert den Kern des Problems. Die Partei wirkt nach außen wie ein demokratischer Akteur, während ihr politisches Skript längst auf strukturelle Verschiebung zielt.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;i&gt;Der Erfurter Parteitag ist damit mehr als nur ein Ereignis. Er ist die aktuelle Szene eines Drehbuchs, das nicht im Geheimen geschrieben wird, sondern offen, laut, sichtbar. Ein Drehbuch, das die folgenden Zeilen versuchen zu sezieren: die Methode, die Muster, die strategische Langsamkeit.&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;i&gt;Wer verstehen will, warum die AfD nicht auf den großen Putsch setzt, sondern auf die schrittweise Umbauarbeit, findet in Erfurt die Gegenwartsversion jener Mechanik, die historisch und politisch freigelegt werden soll.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;

&lt;b&gt;~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es ist eine der großen politischen Selbsttäuschungen unserer Zeit:
Wer auf eine Art von erneuter „Reichskristallnacht“ wartet, um den Ernst der Lage zu erkennen, wird die eigentliche Gefahr gar nicht bemerken. Und sie wäre auch ein schlechter, weil historisch falscher Vergleich. Denn diese offene und offensichtliche Verwüstung und Zerstörung gegen die Juden geschah &lt;b&gt;&lt;i&gt;nach &lt;/i&gt;&lt;/b&gt;der Machtübernahme der deutschen Faschisten und Nationalsozialisten. Was die AfD - in meinen Augen die ideologische Nachfolgepartei der NSDAP - vorhat, ist nicht &quot;nur&quot; die Vernichtung des jüdischen Lebens und übrigens auch das der Muslime, Queeren und &quot;Rot-grün-Versifften&quot; in Deutschland, sondern die der deutschen Demokratie insgesamt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Moderne Autokratien kommen nicht mit Stiefeln, Fackeln und Marschmusik. Sie kommen mit Ausschuss-Sitzungen, Kommunalmandaten, juristischen Winkelzügen, Social-Media-Clips und dem Satz:
„Man wird das doch wohl noch sagen dürfen.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die AfD hat dazu - so nenne ich es - geheimes Drehbuch, das beim genauen Hinschauen so geheim nicht mehr ist. Es ist geprägt von etwas sehr Effektivem: dem Muster, das weltweit funktioniert.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Doch um dieses Muster zu verstehen, muss man* (im weiteren Verlauf: man/frau) einen großen Schritt um 95 Jahre zurückgehen. Nicht in die Pogromnacht, sondern in die Boxheimer Dokumente &lt;b&gt;*)&lt;/b&gt; von 1931 – ein Drehbuch für die Abschaffung der Demokratie, geschrieben vor der Machtübernahme der NSDAP. Ein Plan, der auch zeigt:
Die Zerstörung muss nicht mit Gewalt beginnen.
Sie beginnt mit Struktur.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;*)&amp;nbsp;&lt;span style=&quot;text-align: start; font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;Bei den &lt;/span&gt;&lt;b id=&quot;mwBw&quot; style=&quot;text-align: start; font-style: normal&quot;&gt;Boxheimer Dokumenten&lt;/b&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start; font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start; font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;handelte es sich um Pläne für eine &lt;/span&gt;gewaltsame Machtübernahme&lt;span style=&quot;text-align: start; font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt; durch Mitglieder der &lt;/span&gt;NSDAP&lt;span style=&quot;text-align: start; font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;. Sie wurden am 5. August 1931 &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start; font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;verfasst. Benannt wurden sie nach dem &lt;/span&gt;&lt;i id=&quot;mwDQ&quot; style=&quot;text-align: start; font-weight: 400&quot;&gt;Boxheimer Hof&lt;/i&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start; font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt; bei &lt;/span&gt;&lt;a rel=&quot;mw:WikiLink&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrstadt&quot; title=&quot;Bürstadt&quot; id=&quot;mwDg&quot; style=&quot;text-align: start; text-decoration: none; font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;Bürstadt&lt;/a&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start; font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;/&lt;/span&gt;&lt;a rel=&quot;mw:WikiLink&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Lampertheim&quot; title=&quot;Lampertheim&quot; id=&quot;mwDw&quot; style=&quot;text-align: start; text-decoration: none; font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;Lampertheim&lt;/a&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start; font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;, in dem führende hessische Nationalsozialisten im Sommer 1931 dazu mehrere Beratungen abhielten. &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;text-align: start; font-weight: 400; font-style: normal&quot;&gt;Die Veröffentlichung der Dokumente schlug in der angespannten innen- und landespolitischen Lage des Herbstes 1931 hohe Wellen.&lt;/span&gt;

&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Genau dort stehen wir wieder, heute im Jahr 2026.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;1. Das Muster: Wie die AfD die Demokratie systematisch schwächt&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;1.1 Delegitimierung als Dauerfeuer&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die AfD arbeitet nicht an Lösungen, sondern an der Zerstörung des Vertrauens in alles, was Demokratie trägt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das Parlament ist ein „Altparteienkartell“.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Regierung ist ein „Regime“.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Medien sind die „Lügenpresse“.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Gerichte sind „politisch gesteuert“.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wissenschaft „ideologisch verseucht“.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das Ziel ist &lt;b&gt;simpel&lt;/b&gt;:
Wenn niemand mehr an die Demokratie glaubt, ist der Weg frei für etwas anderes.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das ist Boxheim in der Gegenwart:
Nicht der fertige Staatsstreich, sondern die Vorbereitung der inneren Entkernung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;1.2 Tabubrüche als Methode&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Autoritäre Bewegungen arbeiten nicht mit Argumenten, sondern mit Grenzverschiebungen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Erst kommt der Tabubruch:
„Remigration“, „Umvolkung“, „Messermänner“, „Systemparteien“.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Dann die Relativierung:
„War doch nur ein Missverständnis.“
„Ironie!“
„Man wird ja wohl noch sagen dürfen.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;So verschiebt sich die Grenze des Sagbaren.
Und mit ihr die Grenze des Denkbaren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das ist die psychologische Regiearbeit des neonationalistischen Drehbuchs.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;1.3 Parallelstrukturen: Die stille Unterwanderung&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Während viele noch über Tweets diskutieren, baut die AfD längst Netzwerke:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;in Polizei und Bundeswehr&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;in Sicherheitsbehörden&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;in kommunalen Verwaltungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;in Vereinen, Kulturinstitutionen, Elternbeiräten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;in rechtsextremen Think Tanks und Medienplattformen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das ist kein Putsch.
Das ist Vorarbeit.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Boxheimer-Dokumente waren ein Plan für den Tag X.
Die AfD arbeitet am Tag Null:
dem Moment, in dem die Strukturen bereits so durchzogen sind, dass der Rest von allein kippt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;1.4 Lawfare: Der Rechtsstaat wird mit seinen eigenen Mitteln geschwächt&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Klagen, Anzeigen, Beschwerden – nicht um Recht zu bekommen, sondern um Gegner zu zermürben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die AfD nutzt den Rechtsstaat wie einen Werkzeugkasten:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Einschüchterung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ressourcenbindung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Delegitimierung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Selbstinszenierung als Opfer&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das ist die juristische Form der „Nadelstiche“, die irgendwann Strukturen zum Einsturz bringen. Stein für Stein wird aus der Brandmauer entfernt - bis sie zusammenbricht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Boxheim war Gewalt.
Heute ist es Verrechtlichung als Waffe.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;1.5 Kommunale Macht: Die unterschätzte Frontlinie&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Demokratie stirbt nicht nur in Berlin.
Sie stirbt zuerst im Bürgerbüro (wenn es denn eines gibt), im Kulturausschuss, beim Schulträger, im Rathaus und im Landratsamt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wer die Kommune kontrolliert, kontrolliert:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Personal&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Narrative&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Infrastruktur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Alltagsentscheidungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;die politische Kultur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die AfD weiß das.
Viele Demokratinnen und Demokraten nicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;1.6 Das eigene Medienökosystem&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Emotion schlägt Information.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Memes statt Argumente&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Empörung statt Analyse&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Influencer statt Journalismus&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;„Alternative Fakten“ statt Realität&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die AfD ist hier extrem professionell:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Social-Media-Strategien mit hoher Emotionalisierung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Influencer-Netzwerke als „authentische Bürgerstimmen“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;alternative „Nachrichten“-Kanäle&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;aggressive Memetik&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wer die Gefühle kontrolliert, kontrolliert die Debatte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;1.7 Internationale Vernetzung&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;1. Die AfD ist kein deutsches Einzelphänomen.
Sie ist Teil eines globalen autoritären Projekts:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;FPÖ&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Fidesz&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;PiS&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Le Pen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Trump-nahe Netzwerke&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Was dort funktioniert, wird importiert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das Drehbuch ist international erprobt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;2. Warum dieses Drehbuch funktioniert&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Weil es nicht wie ein Drehbuch aussieht.
Weil es nicht nach „Machtergreifung“ klingt.
Weil es nicht schreit, sondern flüstert.
Weil es nicht marschiert, sondern verwaltet.
Weil es nicht zerstört, sondern „reformiert“.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Moderne Autokratien kommen nicht mit einem Knall – sondern mit Routine.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die AfD braucht keine Fackelzüge.
Sie braucht nur:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Sitzungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ausschüsse&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Posts&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Klagen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Normalisierung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;und unser Wegschauen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;3. Was das GFF-Gutachten zeigt – und warum es nur die Fußnote ist&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das Gutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) hat über 3 Millionen Texteinheiten ausgewertet und zeigt:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;220 dokumentierte Fälle von Einschüchterung und Verdrängung politischer Gegner&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;systematische Ausgrenzung bestimmter Bevölkerungsgruppen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;menschenunwürdige Abschiebefantasien&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;eine planvolle Umsetzungsdimension&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das ist wichtig.
Aber es ist nicht der Kern dieser Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Denn das Gutachten beschreibt nur das, was längst analysiert wurde:
Die AfD arbeitet nach einem Drehbuch.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ein Verbotsverfahren wäre die juristische Konsequenz.
Aber die politische Aufgabe ist größer:
das Drehbuch zu erkennen, bevor es weiter aufgeführt wird.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;4. Die eigentliche Frage&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nicht:
„Sollte man die AfD verbieten?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Sondern:
„Warum erkennen wir das Drehbuch nicht, obwohl es vor uns liegt?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Warum warten wir auf den Knall, obwohl die Erosion längst begonnen hat?
Warum schauen wir auf Berlin, obwohl die Machtübernahme in den Kommunen stattfindet?
Warum reden wir über Worte, obwohl die Strukturen sich verändern?
Warum diskutieren wir über Empörung, obwohl die Netzwerke wachsen?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Gefahr kommt nicht mit einem Drehbuch, das jemand heimlich schreibt, verschlüsselt und für Externe unlesbar macht. Sozusagen eine neue &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Enigma_(Maschine)&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;ENIGMA&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;! Die AfD kommt mit einem Drehbuch, das alle lesen könnten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;5. Die Boxheimer Stunde der Gegenwart&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wir stehen nicht vor einer Kristallnacht.
Wir stehen vor einer Boxheimer Stunde.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Dem Moment, in dem eine Demokratie erkennt:
Die Machtübernahme beginnt nicht mit Gewalt.
Sie beginnt mit Struktur.
Mit Routine.
Mit Normalisierung.
Mit dem Satz:
„Man wird das doch wohl noch sagen dürfen.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die AfD arbeitet nicht mit einem „Kristallnacht“-Szenario, sondern mit planvoller, schleichender Erosion.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die wirksamste Antwort ist:
frühzeitige Analyse, lokale Stärkung und juristische Klarheit.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nicht, wenn es unlöschbar brennt.
Sondern jetzt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;

&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Rentenreform?? - Witwenrente vor dem Aus: Millionen verlieren Anspruch ...</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/tag--woche/params/post/5272822/rentenreform---witwenrente-vor-dem-aus-millionen-verlieren-anspruch-</link>
                <pubDate>Mon, 29 Jun 2026 07:31:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://www.business-punk.com/finance/witwenrente-vor-dem-aus-millionen-verlieren-anspruch/?utm_source=firefox-newtab-de-de#google_vignette&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;BUSINESS PUNK&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;post__row&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;div class=&quot;post__ads-flb&quot;&gt;&lt;div class=&quot;ads-ba&quot;&gt;&lt;div id=&quot;Ads_BA_FLB&quot; class=&quot;FLB moze-center&quot; data-google-query-id=&quot;CJrgxYr2q5UDFedKkQQd864shQ&quot; data-adsba_lid=&quot;7148804377&quot; data-adsba_cid=&quot;138539023369&quot; data-adsba_sz=&quot;970,250&quot;&gt;&lt;div id=&quot;google_ads_iframe_/4574,23331877990/business-punk.com/finance_1__container__&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;post__content&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;div class=&quot;post__content-inner&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;div class=&quot;post__label post__date&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;26. Juni 2026&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;post__info&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;div class=&quot;post__label&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;post__text&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Rentenkommission plant die Abschaffung der Witwenrente durch verpflichtendes Rentensplitting. Was als moderne Reform verkauft wird, könnte Millionen Hinterbliebene schlechter stellen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Während die Debatte um Rente mit 67 die Schlagzeilen dominiert, bereitet die Bundesregierung einen weitaus radikaleren Einschnitt vor. Empfehlung 11 der Rentenkommission klingt harmlos: „Reformoptionen zur Anpassung der Hinterbliebenenversorgung“, verschleiert aber einen Systemwechsel.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;ads-ba&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;div id=&quot;Ads_BA_CAD2&quot; class=&quot;CAD2 moze-center&quot; data-google-query-id=&quot;CJ7bzLz2q5UDFROHfAYdpokB9w&quot; data-adsba_sz=&quot;336,280&quot;&gt;&lt;div id=&quot;google_ads_iframe_/4574,23331877990/business-punk.com/finance_2__container__&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;ads-ba&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;div id=&quot;Ads_BA_mFLB&quot; class=&quot;mFLB moze-center&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die seit 1911 bestehende Witwenrente steht vor dem Aus. Betroffen wären Millionen Menschen, die im Todesfall ihres Partners bislang mit 55 Prozent dessen Rentenansprüche rechnen konnten. Stattdessen soll künftig ein verpflichtendes Rentensplitting greifen, bei dem beide Partner automatisch die Hälfte aller gemeinsam erarbeiteten Rentenpunkte erhalten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Splitting statt Sicherheit: das neue Modell&lt;/span&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das Rentensplitting existiert bereits seit 2002, wird aber kaum genutzt. 2024 entschieden sich laut Stuttgarter Nachrichten gerade einmal 111 Paare dafür, aus gutem Grund. Wer splittet, verzichtet komplett auf Witwenrente. Die Kommission will dieses Nischenmodell nun zur Pflicht machen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;ads-ba&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;div id=&quot;Ads_BA_mCAD&quot; class=&quot;mCAD moze-center&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;ads-ba&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;div id=&quot;Ads_BA_CAD3&quot; class=&quot;CAD3 moze-center&quot; data-google-query-id=&quot;CLOY8Z32q5UDFZlnkQQd0iwe3w&quot; data-adsba_sz=&quot;300,250&quot;&gt;&lt;div id=&quot;google_ads_iframe_/4574,23331877990/business-punk.com/finance_5__container__&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Begründung: Gesellschaftliche Normen hätten sich gewandelt, beide Partner seien heute erwerbstätig. Die Realität sieht anders aus. Frauen unterbrechen ihre Karriere für Kinder, arbeiten Teilzeit, sammeln weniger Rentenpunkte. Genau für diese Fälle war die Witwenrente konzipiert – als Absicherung gegen Altersarmut nach dem Tod des Hauptverdieners.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Deutschland zahlt 700 Euro, Spanien 2000&lt;/span&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die aktuelle Witwenrente unterscheidet zwischen kleiner (25 Prozent, maximal zwei Jahre) und großer Variante (55 Prozent, lebenslang ab 47 Jahren oder mit Kindern). Deutschland zahlt dabei deutlich weniger als andere EU-Länder. Während Hinterbliebene hierzulande durchschnittlich 700 bis 800 Euro erhalten, sind es in Spanien rund 2000 Euro.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;ads-ba&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;div id=&quot;Ads_BA_mCAD2&quot; class=&quot;mCAD2 moze-center&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;ads-ba&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;div id=&quot;Ads_BA_CAD4&quot; class=&quot;CAD4 moze-center&quot; data-google-query-id=&quot;CNLc46z2q5UDFRdY9ggdYUgsGw&quot; data-adsba_sz=&quot;300,250&quot;&gt;&lt;div id=&quot;google_ads_iframe_/4574,23331877990/business-punk.com/finance_6__container__&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Bundesrepublik gibt sich knauserig – und plant nun, selbst diese Leistung zu kappen. Die Rentenversicherung rechnet mit Einsparungen von 19 Milliarden Euro jährlich. Ob das Splitting tatsächlich günstiger wird, bezweifeln Experten. Es handele sich lediglich um Umverteilung innerhalb der Ehe, so Zeit-Berichte unter Berufung auf Fachleute.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Verlierer: Frauen mit Kindererziehungszeiten&lt;/span&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das Splitting klingt nach Gleichberechtigung, trifft aber vor allem jene, die ohnehin benachteiligt sind. Frauen mit langen Erziehungsphasen oder Teilzeitbiografien haben niedrige eigene Rentenansprüche. Stirbt der Partner früh, federt die Witwenrente diesen Verlust ab.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Beim Splitting dagegen würden sie nur die Hälfte der gemeinsamen Punkte erhalten – oft deutlich weniger als die bisherigen 55 Prozent der Partnerrente. Die Deutsche Rentenversicherung warnt, dass ein verpflichtendes Splitting Altersarmut verschärfen könnte. Nur sehr wenige Versicherte würden profitieren – vor allem Doppelverdiener-Paare mit ähnlichen Einkommen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Politisches Kalkül hinter Empfehlung 11&lt;/span&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Kommission formuliert bewusst vage, um Koalitionspartnern Spielraum zu lassen. Empfehlung 11 ist kein fertiger Gesetzesentwurf, sondern ein Prüfauftrag. Die schwarz-rote Bundesregierung soll bis Ende Juni entscheiden. Politisch ist die Abschaffung der Witwenrente hochbrisant.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Selbst CSU-Chef Markus Söder positioniert sich dagegen – ein seltener Fall von Sozialpolitik-Populismus mit Substanz. Ob Union und SPD eine Reform durchsetzen, die Millionen Wähler direkt trifft, bleibt fraglich. Bestandsschutz für aktuelle Rentner ist wahrscheinlich, künftige Generationen müssten sich auf den Systemwechsel einstellen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Business Punk Check&lt;/span&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Rentenkommission verkauft Sozialabbau als Modernisierung – ein Klassiker deutscher Reformrhetorik. Hinter dem Splitting-Modell steckt keine Gleichberechtigung, sondern knallhartes Kassenkalkül. 19 Milliarden Euro Einsparung klingen verlockend, treffen aber gezielt jene, die bereits benachteiligt sind: Frauen mit Erziehungszeiten, Teilzeitkräfte, Geringverdiener. Das eigentliche Problem wird ignoriert: Deutschland leistet sich im EU-Vergleich eine der niedrigsten Witwenrenten. Statt die Absicherung zu verbessern, wird sie gestrichen. Wer jetzt noch an soziale Gerechtigkeit in der Rentenpolitik glaubt, sollte dringend aufwachen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Empfehlung zeigt, wohin die Reise geht – weniger Leistung, mehr Eigenverantwortung, schöne Worte. Für Betroffene bleibt nur eine Option: Private Vorsorge massiv ausbauen und nicht auf staatliche Versprechen vertrauen. Die Politik hat längst entschieden, wer die Zeche zahlt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Quellen: &lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.liebe-frauen-verlasst-euch-nicht-auf-die-witwenrente.82b4bdf9-e8d1-42f5-ac3a-90804ca233db.html&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Stuttgarter Nachrichten&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;, &lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;https://www.fuldaerzeitung.de/ratgeber/regierung-plaene-steht-die-witwenrente-vor-dem-aus-millionen-menschen-waeren-davon-betroffen-94356142.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Zeit&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
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                    <item>
                <title>Rentenbeiträge steigen laut Prognose bis 2038 spürbar ... Vier Millionen Arbeitskräfte fehlen ... Entwicklung der Lebenserwartung</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/tag--woche/params/post/5271471/rentenbeitrage-steigen-laut-prognose-bis-2038-spurbar--vier-millionen-arbei</link>
                <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 14:50:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://de.statista.com/infografik/36353/beitragssatz-zur-gesetzlichen-rentenversicherung-in-deutschland/?lid=64289b0rfk9k&amp;amp;utm_source=braze&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_id=39dfdfa1-21eb-4553-aed2-9c3a3e2ba9d7&amp;amp;utm_campaign=DE_DailyData_Thu_26_KW26_MJ&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;statista&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung in Deutschland dürfte in den kommenden Jahren deutlich steigen. Nach einer langen Phase stabiler Werte von 18,6 Prozent zwischen 2018 und 2025 zeigt eine Prognose des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales einen spürbaren Anstieg auf 22,3 Prozent im Jahr 2038. Damit würde der Beitragssatz ein Allzeithoch erreichen. Auch andere Berechnungen gehen von weiter steigenden Beiträgen aus. So erwartet das Institut der deutschen Wirtschaft Köln, dass der Beitragssatz langfristig sogar auf rund 23 Prozent steigen könnte. Dies könnte laut IW Köln dann passieren, wenn eine kapitalgedeckte Rente eingeführt werden sollte, für die ein zusätzlicher Beitragssatz erhoben werden könnte. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Historisch betrachtet war der Beitragssatz starken Schwankungen unterworfen. Von 14,0 Prozent in den 1950er und 1960er Jahren stieg er bis Ende der 1990er Jahre auf über 20 Prozent, bevor er sich in den folgenden Jahren wieder unter dieser Marke stabilisierte. Die aktuelle Entwicklung deutet nun auf eine erneute Trendwende hin, bei der die Belastung für Beschäftigte und Arbeitgeber wieder zunimmt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2215343.mozfiles.com/files/2215343/base64img_a3cd43bb2c1eccd35c309ce4f74774e3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Hintergrund dieser Entwicklung ist vor allem der demografische Wandel. Wenn die geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer in Rente gehen, trifft eine wachsende Zahl an Rentenempfängern auf vergleichsweise weniger Beitragszahler. Ohne strukturelle Reformen könnte der steigende Beitragssatz langfristig sowohl die Lohnnebenkosten erhöhen als auch Auswirkungen auf Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit haben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2215343.mozfiles.com/files/2215343/base64img_66806b316e8120bbac8ec3fb2f575906.jpg&quot; alt=&quot;&quot; class=&quot;&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Für die Rentenfinanzierung verschärft diese Entwicklung die Ausgangslage erheblich. Wenn weniger Erwerbstätige in die Sozialkassen einzahlen, während gleichzeitig mehr Menschen Renten beziehen, gerät das Umlagesystem unter Druck. Ohne Gegenmaßnahmen könnten steigende Beitragssätze oder höhere staatliche Zuschüsse notwendig werden, um das Rentenniveau stabil zu halten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2215343.mozfiles.com/files/2215343/base64img_2f75901a892b5cbe05f7507f75f5a360.jpg&quot; alt=&quot;&quot; class=&quot;&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Rentenkommission empfiehlt daher ein Bündel an Reformen,&amp;nbsp;um das System langfristig tragfähig zu halten. Konkret spricht sie sich für eine schrittweise Ausweitung der gesetzlichen Rentenversicherung zu einer Erwerbstätigenversicherung aus, in die perspektivisch auch Selbstständige und bislang nicht einbezogene Gruppen einzahlen. Ergänzend sollen kapitalgedeckte Elemente gestärkt und Stellschrauben wie der Renteneintritt weiterentwickelt werden, um die Finanzierung breiter aufzustellen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>🧩 DIE RENTENREFORM FÜR DUMMIES --- Die 33 Punkte unter dem Mikroskop der sozialen Gerechtigkeit</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/tag--woche/params/post/5270577/die-rentenreform-fur-dummies-----die-33-punkte-unter-dem-mikroskop-der-sozi</link>
                <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 13:09:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Stefan Weinert Blogger mit Aussicht&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es gehört zu den Merkwürdigkeiten deutscher Politik, dass Reformen umso größer genannt werden, je kleiner ihr Mut ausfällt. Ganz besonders scheint dies auf die derzeitige Regierung aus &quot;&lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;CDU/CSU/SPD&quot;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;zuzutreffen.&amp;nbsp; Die neue Rentenreform – ein 33‑Punkte‑Katalog, der sich selbst als „Zukunftssicherung“ feiert und als &quot;Gesamtkunstwerk“ bezeichnet wird – ist dafür ein exemplarischer Fall. Die Reform –
sofern der Gesetzgeber diese Empfehlung tatsächlich umsetzt – verspricht Stabilität, liefert aber vor allem eines: die systematische Verschiebung von Risiken und Lasten auf jene, die weder Lobby noch Lautstärke besitzen. Und sie tut dies mit einer juristischen Eleganz, die man fast bewundern könnte, wäre sie nicht so durchsichtig.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;
Die Reform verspricht, künftig „alle Erwerbstätigen“ in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen – ausdrücklich auch Selbstständige, Beamte und Abgeordnete. Das klingt revolutionär, ist aber bislang nur eine Empfehlung der Kommission, kein Gesetz. Faktisch zahlen Abgeordnete weiterhin keinen Cent in die Rentenkasse ein; ihre Altersversorgung bleibt ein eigenes, steuerfinanziertes System. Ob sich daran etwas ändert, hängt allein vom politischen Willen derjenigen ab, die über ihre eigenen Privilegien entscheiden müssten. Die Vergangenheit zeigt: Genau an diesem Punkt endet der Reformmut regelmäßig.&lt;img src=&quot;https://site-2215343.mozfiles.com/files/2215343/33-1.jpg&quot; alt=&quot;33-1.jpg&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;

&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Zunächst zur Sache:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; Die Reform koppelt das Rentenalter an die Lebenserwartung. Das klingt nach mathematischer Neutralität, ist aber sozialer Sprengstoff. Denn die Lebenserwartung steigt nicht für alle gleichermaßen. Akademiker gewinnen Jahre, Bauarbeiter verlieren sie. Wer körperlich arbeitet, in einer unzumutbaren Wohnung leben muss und sich aus Kostengründen eine gesunde Ernährung nicht leisten kann, stirbt früher – und soll nun länger arbeiten. Juristisch ist das zulässig, sozial ist es ein Schlag ins Gesicht dieser Menschen. Der Gesetzgeber darf generalisieren, aber er darf nicht blind sein. Hier ist er meines Erachtens nah blind.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Zweiter Punkt:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; Die Reform setzt auf Kapitaldeckung. Das ist politisch modern, ökonomisch riskant und sozial regressiv. Wer wenig verdient, kann eigentlich nicht sparen. Ein (1) Prozent vom Brutto ist viel. Wer nicht sparen kann und es trotzdem tun muss, profitiert nicht. Und wer nicht profitiert, trägt dennoch die Risiken. Der Staat zieht sich zurück, die Finanzmärkte treten an seine Stelle – ein Tausch, der nur für jene attraktiv ist, die Schwankungen aussitzen können. Für alle anderen bedeutet er Unsicherheit. Dass selbst Versicherungsverbände vor einer zentralen staatlichen Kapitalbündelung warnen, zeigt, wie dünn das Eis ist, auf das die Politik die Bürger führt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Dritter Punkt:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; Die Reform stabilisiert das Rentenniveau – aber nur bis 2031. Danach wird es „angepasst“. Das ist ein politisches Wort für: Es wird sinken, aber wir sagen es nicht offen. Juristisch ist diese Formulierung sauber, kommunikativ ist sie ein Kunstgriff, der die Wahrheit in Watte packt. Die Bürger sollen glauben, dass alles bleibt, wie es ist. Tatsächlich bleibt nur die Illusion.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Vierter Punkt:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; Die Reform entlastet die Staatskasse, indem sie die Lasten auf die Jüngeren verschiebt. Das ist kein Versehen, sondern System. Die Generation, die heute arbeitet, finanziert nicht nur die Renten von morgen, sondern auch die politischen Prioritäten von heute. Während Milliarden in militärische „Kriegstüchtigkeit“ fließen, wird die Rentenkasse mit dem Hinweis auf „Begrenztheit der Mittel“ knapp gehalten. Das ist kein ökonomisches Naturgesetz, sondern eine politische Entscheidung. Und politische Entscheidungen sind verantwortbar – oder eben nicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Ein besonders stiller, aber folgenreicher Punkt&lt;/b&gt;&amp;nbsp;&lt;b&gt;(5) &lt;/b&gt;der Reform ist die &lt;/span&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Abschaffung rentenfreier Minijobs&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;.&lt;/b&gt; Was bislang als sozialpolitisches Ventil diente – ein Zuverdienst ohne Rentenbeitragspflicht – wird nun geschlossen. Juristisch ist das eine „Erweiterung der Versicherungspflicht“, politisch ist es eine &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;verdeckte Beitragserhöhung für die Schwächsten&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;.&amp;nbsp;Denn betroffen sind nicht die Nebenjob‑Manager, sondern:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Reinigungskräfte,&amp;nbsp;Servicepersonal,&amp;nbsp;Rentner*innen mit kleinem Einkommen,&amp;nbsp;Studierende und alle, die mehrere kleine Tätigkeiten kombinieren müssen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Reform verkauft dies als „Stärkung der Altersvorsorge“. In Wahrheit ist es ein &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Zwangssparen&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;, das die Betroffenen kaum spüren werden – außer im aktuellen Geldbeutel. Die zusätzlichen Rentenpunkte sind minimal, die Belastung sofort. Sozialpolitisch ist das ein Eingriff, der die ohnehin prekäre Lage vieler Menschen weiter verschärft.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Juristisch zulässig? Ja.
Sozial gerecht? Nein.
Politisch ehrlich kommuniziert? Ebenfalls: nein.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Was sagt das alles über die GroKo 2.0? Vor allem dies: Sie regiert nach dem Prinzip der Schadensminimierung – allerdings nicht für die Bürger, sondern für sich selbst. Sie vermeidet Konflikte, indem sie die großen Fragen umgeht. Sie präsentiert technische Lösungen, wo strukturelle Antworten nötig wären. Und sie verkauft die Verwaltung des Mangels als Zukunftspolitik. Das ist legal, aber nicht legitim. Es ist politisch clever, aber gesellschaftlich kurzsichtig. Und es ist ein Verrat an der Idee sozialer Gerechtigkeit, die mehr bedeutet als das bloße Verhindern von Unruhen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die 33 Punkte sind kein Zukunftsvertrag, sondern ein Stillhalteabkommen. Sie sichern die Ruhe im Land, aber nicht die Rente. Sie stabilisieren die Koalition, aber nicht das Vertrauen. Und sie verschieben die Verantwortung auf jene, die sich nicht wehren können. Das ist die eigentliche Zumutung dieser Reform: nicht ihre Inhalte, sondern ihr Anspruch, gerecht zu sein.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Sozial gerecht ist das Paket aber nur in Teilen; die Kritik ist breit und gut begründet. Politisch zeigt die Reform ein klares Bild der GroKo 2.0: Stabilität nach außen, Verschiebung der Lasten nach unten und nach jung – und ein bemerkenswertes Ausweichen vor strukturellen Lösungen.
(Alle Fakten aus FOCUS, MDR, BR24 und weiteren Recherchen.)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;1️⃣ Was bedeutet die Reform für die Bürger?&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;a) Für Arbeitnehmer/innen&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Länger arbeiten: Die Kommission empfiehlt, das Rentenalter an die steigende Lebenserwartung zu koppeln. Das bedeutet: Jede Generation arbeitet länger als die vorherige. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;ps-2&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Mehr Beiträge: Die Beiträge werden steigen, weil immer weniger Junge immer mehr Ältere finanzieren. Schon heute kommen nur noch zwei Beitragszahler auf eine Rentnerin/einen Rentner. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;ps-2&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Mehr private Vorsorge: Kapitaldeckung (Aktienrente, Betriebsrenten, private Fonds) soll massiv ausgebaut werden. Die Kommission setzt stark auf „Sparen zusätzlich zur gesetzlichen Rente“. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;ps-2&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Gesundheitscheck ab 45, Altersteilzeit ab 58: Das klingt nett, ist aber vor allem ein Instrument, um längeres Arbeiten „abzufedern“. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;b) Für Rentner/innen&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Renteniveau bleibt stabil – aber nur bis 2031: Die 48%-Haltelinie wird gehalten, danach soll es etwas höher bleiben als bisher geplant. Klingt gut, ist aber teuer und politisch umstritten. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;ps-2&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Mütterrente III: Kindererziehungszeiten werden gerechter angerechnet – ein echter Fortschritt für Frauen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;c) Für Beamte&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Weniger Verbeamtungen: Beamtenstatus nur noch für Polizei und Justiz – ein radikaler Vorschlag, der die Pensionslasten senken soll. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;d)&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;font color=&quot;#3f4954&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Abgeordnete und Freiberufler?&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&amp;nbsp;Die Kommission empfiehlt ausdrücklich:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;„Die gesetzliche Rentenversicherung soll zu einer Versicherung für alle Erwerbstätigen umgebaut werden, in die perspektivisch weitere Berufsgruppen aufgenommen werden, wie Selbstständige, Beamte und Abgeordnete.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das bedeutet:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ja – Abgeordnete sollen künftig einzahlen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Aber:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;nicht sofort,&amp;nbsp;nicht automatisch,&amp;nbsp;sondern als langfristiges Ziel,&amp;nbsp;und nur, wenn der Gesetzgeber es tatsächlich umsetzt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Kommission ist beratend, nicht gesetzgebend.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;✅ 3. Was bedeutet „perspektivisch“?&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Juristisch heißt das:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es ist kein Gesetz, sondern eine Empfehlung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es gibt keine Frist, keinen Stichtag, keinen verbindlichen Mechanismus.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Regierung müsste ein eigenes Gesetz beschließen, um Abgeordnete einzubeziehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das ist politisch heikel – und wurde in der Vergangenheit immer wieder abgelehnt.
(Beispiel: Antrag der Linken zur Einbeziehung wurde 2025 abgelehnt.)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div class=&quot;relative pb-6 w-full after:border-b after:border-stroke-300 after:w-full after:absolute after:mt-3&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;✅ 4. Was bedeutet das politisch?&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Reform sagt:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;„Wir wollen langfristig alle einbeziehen – auch Abgeordnete.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Realität sagt:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Abgeordnete haben ihr eigenes, sehr komfortables System.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Sie müssten selbst ein Gesetz beschließen, das ihre eigenen Privilegien abschafft.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Historisch ist das noch nie passiert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das ist der Grund, warum viele Ökonomen und Kommentatoren sagen:
&lt;i&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-important&quot;&gt;„Solange es nicht im Gesetz steht, ist es politisches Theater.“&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;b) Freiberufler&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Für Freiberufler – Ärztinnen, Anwältinnen, Architektinnen, Künstlerinnen – bedeutet die Reform vor allem eines:
Sie bleiben weiterhin außerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung, sofern sie in berufsständischen Versorgungswerken organisiert sind.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das heißt:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot; style=&quot;text-align: start;&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;keine Pflicht zur gesetzlichen Rente,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;keine Pflicht zur Kapitaldeckung der Reform,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;keine Veränderung ihrer bestehenden Systeme.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Reform greift sie nicht an – obwohl gerade hier eine &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;echte Bürgerversicherung möglich gewesen wäre.
Juristisch ist das nachvollziehbar, weil Versorgungswerke eigenständige Körperschaften sind.
Politisch ist es ein Einknicken vor starken Berufsverbänden&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;font color=&quot;#66717f&quot;&gt;

&lt;/font&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;relative pb-6 w-full after:border-b after:border-stroke-300 after:w-full after:absolute after:mt-3&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;2️⃣ Ist das sozial gerecht? Die ehrliche Antwort: Nur teilweise – und eher nicht. Warum?&lt;/span&gt;&lt;ol role=&quot;list&quot; start=&quot;1&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Länger arbeiten trifft die Falschen:  
Wer körperlich arbeitet, stirbt früher und schafft die höheren Altersgrenzen oft nicht.
→ Sozial unausgewogen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Mehr private Vorsorge bevorzugen Besserverdienende:  
Wer wenig verdient, kann nicht zusätzlich sparen.
→ Regressive Wirkung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Kapitaldeckung ist riskant:  
Die Erträge hängen von den Finanzmärkten ab.
→ Unsicher für alle, besonders für Geringverdiener.  
(Auch der GDV warnt vor zentraler staatlicher Kapitalbündelung.)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Junge Generation trägt die Hauptlast:  
Ökonomen kritisieren, dass die Reform die Kosten „einseitig auf Jüngere verlagert“.   
→ Intergenerationell ungerecht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Frauen profitieren bei der Mütterrente – aber nur dort:  
Die strukturellen Nachteile (Teilzeit, Care-Arbeit) bleiben unangetastet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;3️⃣ Wo ist Kritik berechtigt? Die wichtigsten Kritikpunkte aus Wissenschaft, Medien und Verbänden:&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;1. Fehlende strukturelle Reform&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Kommission vermeidet die großen Hebel:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Einbeziehung aller Erwerbstätigen (Bürger/innenversicherung)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Steuerfinanzierte Sockelrente&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Gerechte Finanzierung über Vermögen oder hohe Einkommen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;→ Stattdessen: Stellschrauben drehen, aber das System nicht neu denken.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;2. Kapitaldeckung als „Wundermittel“&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ökonomen warnen, dass Kapitalmärkte volatil sind und keine verlässliche Säule für die Grundsicherung darstellen.
→ Schwedisches Modell schlecht kopiert. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;3. Belastung der Jüngeren&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;22 Ökonom/innen fordern den Stopp des Pakets, weil es „nicht nachhaltig finanzierbar“ sei. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;4. Politische Taktik statt Mut&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Reform ist ein Kompromiss, der die Koalition zusammenhalten soll – nicht ein Konzept, das die Rente wirklich stabilisiert.
→ BR24 zeigt, wie die Union intern Druck ausübte, um das Paket durchzuwinken. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;5. Fehlende Ehrlichkeit&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Kommission sagt nicht klar:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;dass die Rente teurer wird&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;dass die Beiträge steigen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;dass die Leistungen real sinken&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;4️⃣ Was sagt die Reform über die GroKo 2.0 aus?&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;1. Stabilität vor Gerechtigkeit&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Koalition will Ruhe im Land – und nimmt dafür soziale Schieflagen in Kauf.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;2. Mutlosigkeit bei großen Reformen&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Statt eines echten Systemumbaus (Bürger/innenversicherung, Sockelrente, Vermögensabgabe) gibt es:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;längeres Arbeiten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;mehr private Vorsorge&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;kosmetische Korrekturen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;3. Politik für die Mitte – nicht für die Ränder&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Reform schützt:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;ältere Wähler*innen (Rentenniveau stabil)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Besserverdienende (private Vorsorge)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Arbeitgeber (keine radikale Beitragserhöhung)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Benachteiligt werden:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;junge Menschen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Geringverdienende&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Menschen in körperlichen Berufen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;4. Symbolpolitik statt Zukunftspolitik&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die 33 Punkte wirken wie ein „Reformtheater“:
viel Bewegung, wenig Veränderung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;5. Der Elefant im Raum bleibt unangetastet&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Frage:
Warum fließen 100 Milliarden in militärische „Kriegstüchtigkeit“, aber nicht in die Rentenkasse?  
→ Diese Prioritätensetzung ist politisch – nicht sachlich begründet.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;🧭 Was bedeutet das alles für den Bürger?&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Kurz gesagt:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Er/sie wird länger arbeiten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Er* wird mehr einzahlen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Er* wird mehr privat sparen müssen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Er* wird weniger Sicherheit haben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und er* wird politisch hören: „Das ist alternativlos.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;

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