<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?>
<rss version="2.0">
    <channel>
        <title>Schussental-Medial - Tag &amp; Woche</title>
        <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/tag--woche/</link>
        <description>Schussental-Medial - Tag &amp; Woche</description>
                    <item>
                <title>Rentenbeiträge steigen laut Prognose bis 2038 spürbar ... Vier Millionen Arbeitskräfte fehlen ... Entwicklung der Lebenserwartung</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/tag--woche/params/post/5271471/rentenbeitrage-steigen-laut-prognose-bis-2038-spurbar--vier-millionen-arbei</link>
                <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 14:50:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://de.statista.com/infografik/36353/beitragssatz-zur-gesetzlichen-rentenversicherung-in-deutschland/?lid=64289b0rfk9k&amp;amp;utm_source=braze&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_id=39dfdfa1-21eb-4553-aed2-9c3a3e2ba9d7&amp;amp;utm_campaign=DE_DailyData_Thu_26_KW26_MJ&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;statista&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung in Deutschland dürfte in den kommenden Jahren deutlich steigen. Nach einer langen Phase stabiler Werte von 18,6 Prozent zwischen 2018 und 2025 zeigt eine Prognose des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales einen spürbaren Anstieg auf 22,3 Prozent im Jahr 2038. Damit würde der Beitragssatz ein Allzeithoch erreichen. Auch andere Berechnungen gehen von weiter steigenden Beiträgen aus. So erwartet das Institut der deutschen Wirtschaft Köln, dass der Beitragssatz langfristig sogar auf rund 23 Prozent steigen könnte. Dies könnte laut IW Köln dann passieren, wenn eine kapitalgedeckte Rente eingeführt werden sollte, für die ein zusätzlicher Beitragssatz erhoben werden könnte. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Historisch betrachtet war der Beitragssatz starken Schwankungen unterworfen. Von 14,0 Prozent in den 1950er und 1960er Jahren stieg er bis Ende der 1990er Jahre auf über 20 Prozent, bevor er sich in den folgenden Jahren wieder unter dieser Marke stabilisierte. Die aktuelle Entwicklung deutet nun auf eine erneute Trendwende hin, bei der die Belastung für Beschäftigte und Arbeitgeber wieder zunimmt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2215343.mozfiles.com/files/2215343/base64img_a3cd43bb2c1eccd35c309ce4f74774e3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Hintergrund dieser Entwicklung ist vor allem der demografische Wandel. Wenn die geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer in Rente gehen, trifft eine wachsende Zahl an Rentenempfängern auf vergleichsweise weniger Beitragszahler. Ohne strukturelle Reformen könnte der steigende Beitragssatz langfristig sowohl die Lohnnebenkosten erhöhen als auch Auswirkungen auf Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit haben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2215343.mozfiles.com/files/2215343/base64img_66806b316e8120bbac8ec3fb2f575906.jpg&quot; alt=&quot;&quot; class=&quot;&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Für die Rentenfinanzierung verschärft diese Entwicklung die Ausgangslage erheblich. Wenn weniger Erwerbstätige in die Sozialkassen einzahlen, während gleichzeitig mehr Menschen Renten beziehen, gerät das Umlagesystem unter Druck. Ohne Gegenmaßnahmen könnten steigende Beitragssätze oder höhere staatliche Zuschüsse notwendig werden, um das Rentenniveau stabil zu halten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2215343.mozfiles.com/files/2215343/base64img_2f75901a892b5cbe05f7507f75f5a360.jpg&quot; alt=&quot;&quot; class=&quot;&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Rentenkommission empfiehlt daher ein Bündel an Reformen,&amp;nbsp;um das System langfristig tragfähig zu halten. Konkret spricht sie sich für eine schrittweise Ausweitung der gesetzlichen Rentenversicherung zu einer Erwerbstätigenversicherung aus, in die perspektivisch auch Selbstständige und bislang nicht einbezogene Gruppen einzahlen. Ergänzend sollen kapitalgedeckte Elemente gestärkt und Stellschrauben wie der Renteneintritt weiterentwickelt werden, um die Finanzierung breiter aufzustellen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>🧩 DIE RENTENREFORM FÜR DUMMIES --- Die 33 Punkte unter dem Mikroskop der sozialen Gerechtigkeit</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/tag--woche/params/post/5270577/die-rentenreform-fur-dummies-----die-33-punkte-unter-dem-mikroskop-der-sozi</link>
                <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 13:09:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Stefan Weinert Blogger mit Aussicht&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es gehört zu den Merkwürdigkeiten deutscher Politik, dass Reformen umso größer genannt werden, je kleiner ihr Mut ausfällt. Ganz besonders scheint dies auf die derzeitige Regierung aus &quot;&lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;CDU/CSU/SPD&quot;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;zuzutreffen.&amp;nbsp; Die neue Rentenreform – ein 33‑Punkte‑Katalog, der sich selbst als „Zukunftssicherung“ feiert und als &quot;Gesamtkunstwerk“ bezeichnet wird – ist dafür ein exemplarischer Fall. Die Reform –
sofern der Gesetzgeber diese Empfehlung tatsächlich umsetzt – verspricht Stabilität, liefert aber vor allem eines: die systematische Verschiebung von Risiken und Lasten auf jene, die weder Lobby noch Lautstärke besitzen. Und sie tut dies mit einer juristischen Eleganz, die man fast bewundern könnte, wäre sie nicht so durchsichtig.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;
Die Reform verspricht, künftig „alle Erwerbstätigen“ in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen – ausdrücklich auch Selbstständige, Beamte und Abgeordnete. Das klingt revolutionär, ist aber bislang nur eine Empfehlung der Kommission, kein Gesetz. Faktisch zahlen Abgeordnete weiterhin keinen Cent in die Rentenkasse ein; ihre Altersversorgung bleibt ein eigenes, steuerfinanziertes System. Ob sich daran etwas ändert, hängt allein vom politischen Willen derjenigen ab, die über ihre eigenen Privilegien entscheiden müssten. Die Vergangenheit zeigt: Genau an diesem Punkt endet der Reformmut regelmäßig.&lt;img src=&quot;https://site-2215343.mozfiles.com/files/2215343/33-1.jpg&quot; alt=&quot;33-1.jpg&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;

&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Zunächst zur Sache:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; Die Reform koppelt das Rentenalter an die Lebenserwartung. Das klingt nach mathematischer Neutralität, ist aber sozialer Sprengstoff. Denn die Lebenserwartung steigt nicht für alle gleichermaßen. Akademiker gewinnen Jahre, Bauarbeiter verlieren sie. Wer körperlich arbeitet, in einer unzumutbaren Wohnung leben muss und sich aus Kostengründen eine gesunde Ernährung nicht leisten kann, stirbt früher – und soll nun länger arbeiten. Juristisch ist das zulässig, sozial ist es ein Schlag ins Gesicht dieser Menschen. Der Gesetzgeber darf generalisieren, aber er darf nicht blind sein. Hier ist er meines Erachtens nah blind.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Zweiter Punkt:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; Die Reform setzt auf Kapitaldeckung. Das ist politisch modern, ökonomisch riskant und sozial regressiv. Wer wenig verdient, kann eigentlich nicht sparen. Ein (1) Prozent vom Brutto ist viel. Wer nicht sparen kann und es trotzdem tun muss, profitiert nicht. Und wer nicht profitiert, trägt dennoch die Risiken. Der Staat zieht sich zurück, die Finanzmärkte treten an seine Stelle – ein Tausch, der nur für jene attraktiv ist, die Schwankungen aussitzen können. Für alle anderen bedeutet er Unsicherheit. Dass selbst Versicherungsverbände vor einer zentralen staatlichen Kapitalbündelung warnen, zeigt, wie dünn das Eis ist, auf das die Politik die Bürger führt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Dritter Punkt:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; Die Reform stabilisiert das Rentenniveau – aber nur bis 2031. Danach wird es „angepasst“. Das ist ein politisches Wort für: Es wird sinken, aber wir sagen es nicht offen. Juristisch ist diese Formulierung sauber, kommunikativ ist sie ein Kunstgriff, der die Wahrheit in Watte packt. Die Bürger sollen glauben, dass alles bleibt, wie es ist. Tatsächlich bleibt nur die Illusion.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Vierter Punkt:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; Die Reform entlastet die Staatskasse, indem sie die Lasten auf die Jüngeren verschiebt. Das ist kein Versehen, sondern System. Die Generation, die heute arbeitet, finanziert nicht nur die Renten von morgen, sondern auch die politischen Prioritäten von heute. Während Milliarden in militärische „Kriegstüchtigkeit“ fließen, wird die Rentenkasse mit dem Hinweis auf „Begrenztheit der Mittel“ knapp gehalten. Das ist kein ökonomisches Naturgesetz, sondern eine politische Entscheidung. Und politische Entscheidungen sind verantwortbar – oder eben nicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Ein besonders stiller, aber folgenreicher Punkt&lt;/b&gt;&amp;nbsp;&lt;b&gt;(5) &lt;/b&gt;der Reform ist die &lt;/span&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Abschaffung rentenfreier Minijobs&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;.&lt;/b&gt; Was bislang als sozialpolitisches Ventil diente – ein Zuverdienst ohne Rentenbeitragspflicht – wird nun geschlossen. Juristisch ist das eine „Erweiterung der Versicherungspflicht“, politisch ist es eine &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;verdeckte Beitragserhöhung für die Schwächsten&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;.&amp;nbsp;Denn betroffen sind nicht die Nebenjob‑Manager, sondern:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Reinigungskräfte,&amp;nbsp;Servicepersonal,&amp;nbsp;Rentner*innen mit kleinem Einkommen,&amp;nbsp;Studierende und alle, die mehrere kleine Tätigkeiten kombinieren müssen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Reform verkauft dies als „Stärkung der Altersvorsorge“. In Wahrheit ist es ein &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Zwangssparen&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;, das die Betroffenen kaum spüren werden – außer im aktuellen Geldbeutel. Die zusätzlichen Rentenpunkte sind minimal, die Belastung sofort. Sozialpolitisch ist das ein Eingriff, der die ohnehin prekäre Lage vieler Menschen weiter verschärft.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Juristisch zulässig? Ja.
Sozial gerecht? Nein.
Politisch ehrlich kommuniziert? Ebenfalls: nein.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Was sagt das alles über die GroKo 2.0? Vor allem dies: Sie regiert nach dem Prinzip der Schadensminimierung – allerdings nicht für die Bürger, sondern für sich selbst. Sie vermeidet Konflikte, indem sie die großen Fragen umgeht. Sie präsentiert technische Lösungen, wo strukturelle Antworten nötig wären. Und sie verkauft die Verwaltung des Mangels als Zukunftspolitik. Das ist legal, aber nicht legitim. Es ist politisch clever, aber gesellschaftlich kurzsichtig. Und es ist ein Verrat an der Idee sozialer Gerechtigkeit, die mehr bedeutet als das bloße Verhindern von Unruhen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die 33 Punkte sind kein Zukunftsvertrag, sondern ein Stillhalteabkommen. Sie sichern die Ruhe im Land, aber nicht die Rente. Sie stabilisieren die Koalition, aber nicht das Vertrauen. Und sie verschieben die Verantwortung auf jene, die sich nicht wehren können. Das ist die eigentliche Zumutung dieser Reform: nicht ihre Inhalte, sondern ihr Anspruch, gerecht zu sein.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Sozial gerecht ist das Paket aber nur in Teilen; die Kritik ist breit und gut begründet. Politisch zeigt die Reform ein klares Bild der GroKo 2.0: Stabilität nach außen, Verschiebung der Lasten nach unten und nach jung – und ein bemerkenswertes Ausweichen vor strukturellen Lösungen.
(Alle Fakten aus FOCUS, MDR, BR24 und weiteren Recherchen.)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;1️⃣ Was bedeutet die Reform für die Bürger?&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;a) Für Arbeitnehmer/innen&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Länger arbeiten: Die Kommission empfiehlt, das Rentenalter an die steigende Lebenserwartung zu koppeln. Das bedeutet: Jede Generation arbeitet länger als die vorherige. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;ps-2&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Mehr Beiträge: Die Beiträge werden steigen, weil immer weniger Junge immer mehr Ältere finanzieren. Schon heute kommen nur noch zwei Beitragszahler auf eine Rentnerin/einen Rentner. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;ps-2&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Mehr private Vorsorge: Kapitaldeckung (Aktienrente, Betriebsrenten, private Fonds) soll massiv ausgebaut werden. Die Kommission setzt stark auf „Sparen zusätzlich zur gesetzlichen Rente“. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;ps-2&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Gesundheitscheck ab 45, Altersteilzeit ab 58: Das klingt nett, ist aber vor allem ein Instrument, um längeres Arbeiten „abzufedern“. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;b) Für Rentner/innen&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Renteniveau bleibt stabil – aber nur bis 2031: Die 48%-Haltelinie wird gehalten, danach soll es etwas höher bleiben als bisher geplant. Klingt gut, ist aber teuer und politisch umstritten. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;ps-2&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Mütterrente III: Kindererziehungszeiten werden gerechter angerechnet – ein echter Fortschritt für Frauen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;c) Für Beamte&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Weniger Verbeamtungen: Beamtenstatus nur noch für Polizei und Justiz – ein radikaler Vorschlag, der die Pensionslasten senken soll. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;d)&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;font color=&quot;#3f4954&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Abgeordnete und Freiberufler?&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&amp;nbsp;Die Kommission empfiehlt ausdrücklich:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;„Die gesetzliche Rentenversicherung soll zu einer Versicherung für alle Erwerbstätigen umgebaut werden, in die perspektivisch weitere Berufsgruppen aufgenommen werden, wie Selbstständige, Beamte und Abgeordnete.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das bedeutet:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ja – Abgeordnete sollen künftig einzahlen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Aber:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;nicht sofort,&amp;nbsp;nicht automatisch,&amp;nbsp;sondern als langfristiges Ziel,&amp;nbsp;und nur, wenn der Gesetzgeber es tatsächlich umsetzt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Kommission ist beratend, nicht gesetzgebend.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;✅ 3. Was bedeutet „perspektivisch“?&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Juristisch heißt das:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es ist kein Gesetz, sondern eine Empfehlung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es gibt keine Frist, keinen Stichtag, keinen verbindlichen Mechanismus.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Regierung müsste ein eigenes Gesetz beschließen, um Abgeordnete einzubeziehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das ist politisch heikel – und wurde in der Vergangenheit immer wieder abgelehnt.
(Beispiel: Antrag der Linken zur Einbeziehung wurde 2025 abgelehnt.)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div class=&quot;relative pb-6 w-full after:border-b after:border-stroke-300 after:w-full after:absolute after:mt-3&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;✅ 4. Was bedeutet das politisch?&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Reform sagt:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;„Wir wollen langfristig alle einbeziehen – auch Abgeordnete.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Realität sagt:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Abgeordnete haben ihr eigenes, sehr komfortables System.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Sie müssten selbst ein Gesetz beschließen, das ihre eigenen Privilegien abschafft.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Historisch ist das noch nie passiert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das ist der Grund, warum viele Ökonomen und Kommentatoren sagen:
&lt;i&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-important&quot;&gt;„Solange es nicht im Gesetz steht, ist es politisches Theater.“&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;b) Freiberufler&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Für Freiberufler – Ärztinnen, Anwältinnen, Architektinnen, Künstlerinnen – bedeutet die Reform vor allem eines:
Sie bleiben weiterhin außerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung, sofern sie in berufsständischen Versorgungswerken organisiert sind.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das heißt:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot; style=&quot;text-align: start;&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;keine Pflicht zur gesetzlichen Rente,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;keine Pflicht zur Kapitaldeckung der Reform,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;keine Veränderung ihrer bestehenden Systeme.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Reform greift sie nicht an – obwohl gerade hier eine &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;echte Bürgerversicherung möglich gewesen wäre.
Juristisch ist das nachvollziehbar, weil Versorgungswerke eigenständige Körperschaften sind.
Politisch ist es ein Einknicken vor starken Berufsverbänden&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;font color=&quot;#66717f&quot;&gt;

&lt;/font&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;relative pb-6 w-full after:border-b after:border-stroke-300 after:w-full after:absolute after:mt-3&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;2️⃣ Ist das sozial gerecht? Die ehrliche Antwort: Nur teilweise – und eher nicht. Warum?&lt;/span&gt;&lt;ol role=&quot;list&quot; start=&quot;1&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Länger arbeiten trifft die Falschen:  
Wer körperlich arbeitet, stirbt früher und schafft die höheren Altersgrenzen oft nicht.
→ Sozial unausgewogen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Mehr private Vorsorge bevorzugen Besserverdienende:  
Wer wenig verdient, kann nicht zusätzlich sparen.
→ Regressive Wirkung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Kapitaldeckung ist riskant:  
Die Erträge hängen von den Finanzmärkten ab.
→ Unsicher für alle, besonders für Geringverdiener.  
(Auch der GDV warnt vor zentraler staatlicher Kapitalbündelung.)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Junge Generation trägt die Hauptlast:  
Ökonomen kritisieren, dass die Reform die Kosten „einseitig auf Jüngere verlagert“.   
→ Intergenerationell ungerecht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Frauen profitieren bei der Mütterrente – aber nur dort:  
Die strukturellen Nachteile (Teilzeit, Care-Arbeit) bleiben unangetastet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;3️⃣ Wo ist Kritik berechtigt? Die wichtigsten Kritikpunkte aus Wissenschaft, Medien und Verbänden:&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;1. Fehlende strukturelle Reform&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Kommission vermeidet die großen Hebel:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Einbeziehung aller Erwerbstätigen (Bürger/innenversicherung)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Steuerfinanzierte Sockelrente&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Gerechte Finanzierung über Vermögen oder hohe Einkommen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;→ Stattdessen: Stellschrauben drehen, aber das System nicht neu denken.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;2. Kapitaldeckung als „Wundermittel“&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ökonomen warnen, dass Kapitalmärkte volatil sind und keine verlässliche Säule für die Grundsicherung darstellen.
→ Schwedisches Modell schlecht kopiert. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;3. Belastung der Jüngeren&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;22 Ökonom/innen fordern den Stopp des Pakets, weil es „nicht nachhaltig finanzierbar“ sei. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;4. Politische Taktik statt Mut&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Reform ist ein Kompromiss, der die Koalition zusammenhalten soll – nicht ein Konzept, das die Rente wirklich stabilisiert.
→ BR24 zeigt, wie die Union intern Druck ausübte, um das Paket durchzuwinken. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;5. Fehlende Ehrlichkeit&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Kommission sagt nicht klar:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;dass die Rente teurer wird&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;dass die Beiträge steigen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;dass die Leistungen real sinken&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;4️⃣ Was sagt die Reform über die GroKo 2.0 aus?&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;1. Stabilität vor Gerechtigkeit&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Koalition will Ruhe im Land – und nimmt dafür soziale Schieflagen in Kauf.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;2. Mutlosigkeit bei großen Reformen&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Statt eines echten Systemumbaus (Bürger/innenversicherung, Sockelrente, Vermögensabgabe) gibt es:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;längeres Arbeiten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;mehr private Vorsorge&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;kosmetische Korrekturen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;3. Politik für die Mitte – nicht für die Ränder&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Reform schützt:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;ältere Wähler*innen (Rentenniveau stabil)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Besserverdienende (private Vorsorge)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Arbeitgeber (keine radikale Beitragserhöhung)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Benachteiligt werden:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;junge Menschen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Geringverdienende&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Menschen in körperlichen Berufen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;4. Symbolpolitik statt Zukunftspolitik&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die 33 Punkte wirken wie ein „Reformtheater“:
viel Bewegung, wenig Veränderung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;5. Der Elefant im Raum bleibt unangetastet&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Frage:
Warum fließen 100 Milliarden in militärische „Kriegstüchtigkeit“, aber nicht in die Rentenkasse?  
→ Diese Prioritätensetzung ist politisch – nicht sachlich begründet.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;🧭 Was bedeutet das alles für den Bürger?&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Kurz gesagt:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Er/sie wird länger arbeiten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Er* wird mehr einzahlen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Er* wird mehr privat sparen müssen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Er* wird weniger Sicherheit haben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und er* wird politisch hören: „Das ist alternativlos.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>100 Milliarden €uro ▶ Lieber &quot;kriegstüchtig&quot; als rentenfähig - Deutschlands Freiheit wird (auch) durch eine leere Rentenkasse verteidigt !!</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/tag--woche/params/post/5269719/statt-100-milliarden-in-die-rentenkasse-wird-deutschland-kriegstuchtig---ei</link>
                <pubDate>Sun, 21 Jun 2026 21:30:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Bundesregierung nennt ihre Rentenreform ein „Gesamtkunstwerk“. Ein Wort, das man/frau sonst für gotische Kathedralen, Bach-Kantaten, den Ravensburger &quot;Schussenpark&quot;&amp;nbsp; oder wenigstens für einen gelungenen Tatort reserviert hätte. Nun also für ein Maßnahmenpaket, das laut Deutschlandfunk „über alle Generationen“ schaue und laut Tagesspiegel „nicht an allen spurlos vorbeigehen“ werde — was in der politischen Übersetzung ungefähr heißt: Es wird wehtun, aber bitte lächeln dabei .&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Dabei hätte das eigentliche Kunstwerk so greifbar nahegelegen, dass man* fast von unterlassener Hilfeleistung sprechen könnte. 500 Milliarden Euro Sondervermögen — ein politisches Einhorn, geboren aus dem Willen, Deutschland „kriegstüchtig“ zu machen. Und niemand, wirklich niemand in Berlin (auch nicht die linke LINKE), kam auf die Idee, davon 100 Milliarden in die Rentenkasse zu legen. Ein Betrag, der nicht einmal ein Fünftel des Topfes ausmacht, aber die Rentenversicherung stabilisiert hätte, ohne dass man* den Menschen erklären müsste, warum sie künftig länger arbeiten sollen, obwohl sie schon heute in vielen Berufen kaum bis 63 durchhalten. Genau das kritisieren Verdi und IG Metall — und zwar mit einer Deutlichkeit, die man* in Berlin gern überhört.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2215343.mozfiles.com/files/2215343/Gesamtkunstwerk.jpg&quot; alt=&quot;Gesamtkunstwerk.jpg&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Zahlen sind dabei so eindeutig, dass man* sich fragt, ob im Regierungsviertel jemand noch einen Taschenrechner besitzt. Die Rentenversicherung bewegt jährlich rund 400 Milliarden Euro, das sind 33,5 Milliarden pro Monat. Eine Einmalzahlung von 100 Milliarden entspräche also ziemlich genau drei kompletten Rentenmonaten — ein Puffer, der die gesetzlich vorgesehene Nachhaltigkeitsrücklage (0,2 bis 1,5 Monatsausgaben) nicht nur stabilisiert, sondern auf ein historisches Rekordniveau gehoben hätte. Mit anderen Worten: Berlin hätte die Rentenkasse nicht nur wetterfest, sondern sturmfest gemacht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Rechnet man* es über den Beitragssatz, wird es noch deutlicher. Bei einem Beitragssatz von 18,6 Prozent nimmt die Rentenversicherung rund 305,8 Milliarden Euro an Beiträgen ein. Ein Beitragssatzpunkt entspricht damit etwa 16,4 Milliarden Euro. Die 100 Milliarden wären also das Äquivalent von 6,1 Beitragssatzpunkten für ein Jahr. Oder politisch verständlicher: Man hätte den Beitragssatz sechs Jahre lang um einen vollen Punkt senken oder zwölf Jahre lang um einen halben Punkt stabil halten können — ohne Leistungskürzungen, ohne höhere Eintrittsalter, ohne die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Versicherungsjahren, die nun ernsthaft diskutiert wird.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und selbst wenn man* konservativ rechnet: Die demografische Lücke der kommenden Jahre wird auf 8 bis 12 Milliarden Euro jährlich geschätzt. Eine Einmalzahlung von 100 Milliarden hätte diese Lücke für acht bis zwölf Jahre geschlossen. Zehn Jahre Stabilität — ohne Rentenkürzungen, ohne Beitragssatzsprünge, ohne die üblichen „alternativlos“-Mantras. Das Rentenniveau, das ab 2030 droht Richtung 44 bis 45 Prozent zu sinken, hätte mindestens ein Jahrzehnt länger gehalten werden können. Nicht als Wunder, sondern als einfache Folge von Arithmetik.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Doch statt dieses realen Kunstwerks verkauft uns die Politik nun ein symbolisches. Die Bundesregierung feiert ihr Sondervermögen als Modernisierungsschub: Bahnstrecken, Kitas, Digitalisierung, Klimaschutz — alles wichtig, alles richtig, alles notwendig . Aber kein Wort darüber, dass die größte soziale Infrastruktur dieses Landes die gesetzliche Rentenversicherung ist. Sie ist kein Luxus, kein &quot;Nice-to-have&quot;, sondern der Kitt, der die Gesellschaft zusammenhält. Und sie wird behandelt wie ein lästiger Kostenfaktor, den man mit ein paar Stellschrauben „zukunftsfähig“ machen könne.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Man/frau stelle sich vor, dieselbe Bundesregierung hätte gesagt: Wir investieren 100 Milliarden Euro in die Rentenversicherung, damit die Menschen, die dieses Land aufgebaut haben, nicht länger Angst vor Altersarmut haben müssen. Das wäre tatsächlich ein Kunstwerk gewesen. Eines, das in den Geschichtsbüchern erwähnt worden wäre. Stattdessen versucht Frau Bas (spd), eine Reform, die vor allem Belastungen mit sich bringt, als ästhetisches Meisterstück zu verkaufen. Vielleicht, weil man* in Berlin vergessen hat, dass Kunst nicht darin besteht, Probleme schönzureden, sondern darin, Wirklichkeit sichtbar zu machen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und die Wirklichkeit ist: Die Menschen sollen länger arbeiten, mehr einzahlen, weniger bekommen — und das Ganze soll ihnen als Fortschritt verkauft werden. Wenn das ein Gesamtkunstwerk ist, dann eines aus der Schule des politischen Surrealismus.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Die Schweiz bleibt human, die EU baut Zäune // Bern sagt &#039;Nein&#039; zur Angst, Brüssel sagt &#039;Ja&#039; zur Abschreckung ...</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/tag--woche/params/post/5266827/die-schweiz-bleibt-human-dich-die-eu-baut-zaune--bern-sagt-nein-zur-angst-b</link>
                <pubDate>Sun, 14 Jun 2026 12:33:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Europa erlebt an diesem Wochenende eine bemerkenswerte Doppelbewegung:  
Während die EU mit GEAS 2026 ein Asylsystem beschlossen hat, das an den Außengrenzen auf Abschreckung, Haftähnlichkeit und bürokratische Härte setzt, entscheidet sich die Schweiz – ausgerechnet die Schweiz! – für das Gegenteil: für Vertrauen, Offenheit und Vernunft.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Knapp 55 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer lehnen laut Informationen des Schweizer Rundfunks (SRF) den Bevölkerungsdeckel ab, der Migration zur Bedrohung erklärt hätte.
Und damit sendet das Land ein Signal, das in Brüssel kaum jemand erwartet hat:
Humanität ist nicht verhandelbar – und sie ist politisch mehrheitsfähig.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2215343.mozfiles.com/files/2215343/base64img_7f8c9a10059a6ed2ef772bd062b7035f.png&quot; alt=&quot;&quot; class=&quot;&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://www.watson.ch/schweiz/armee/879608232-abstimmungsresultate-vom-14-juni-2026-alle-ergebnisse-live&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-small&quot;&gt;&lt;b&gt;https://www.watson.ch/schweiz/armee/879608232-abstimmungsresultate-vom-14-juni-2026-alle-ergebnisse-live&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;/m/page/13184796/params/post/5266440/geas-2026-europas-neuer-asylkompromiss-zwischen-ordnung-abschottung-und-off/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Während das EU-Europa seine Türen enger stellt, &lt;/a&gt;&lt;/b&gt;öffnet die Schweiz ein Fenster.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Während die EU Menschen in Grenzverfahren sortiert, sagt die Schweiz: Menschen sind keine Zahlen.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Während GEAS auf Kontrolle setzt, entscheidet die Schweiz sich für Selbstvertrauen.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Diese Gegenbewegung ist kein Zufall. Sie ist ein Weckruf.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Schweiz versus EU‑Asylrecht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;1.&lt;/b&gt; Die Schweiz sagt&lt;b&gt; Nein zur Angst&lt;/b&gt; – die EU sagt &lt;b&gt;Ja zur Verwaltung der Angst&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Schweizer Bevölkerung hat eine Initiative abgelehnt, die Migration als „Dichtestress“ und demografische Gefahr inszenierte.
Die EU hingegen institutionalisiert mit GEAS 2026 genau diese Logik:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Grenzverfahren, die faktisch Haft bedeuten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Schnellprüfungen, die Fehler systemisch einbauen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Abschiebeketten, die Verantwortung externalisieren&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Solidarität, die man sich freikaufen kann&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Schweiz zeigt:
Man/frau kann Migration politisch gestalten, ohne Menschen zu entwürdigen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;2.&lt;/b&gt; Die Schweiz vertraut auf &lt;b&gt;Demokratie&lt;/b&gt; – die EU auf &lt;b&gt;technokratische Kontrolle&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Schweizer Entscheidung ist ein demokratischer Akt der Selbstkorrektur.
GEAS hingegen ist ein technokratisches Konstrukt, das die politische Verantwortung an Grenzbehörden, Algorithmen und Drittstaaten delegiert, die nicht von der Mehrheit der deutschen Bevölkerung gedeckt sind.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Die Schweiz sagt:
&lt;/b&gt;Wir entscheiden selbst, wer wir sein wollen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Die EU sagt:
&lt;/b&gt;Wir entscheiden, wie wir uns schützen – vor denen, die kommen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;3.&lt;/b&gt; Die Schweiz bleibt &lt;b&gt;humanistisch&lt;/b&gt; – die EU wird &lt;b&gt;defensiv&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Humanismus heißt:
Menschen nicht als Risiko zu definieren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;GEAS definiert Menschen als Risiko, das „gesteuert“ werden muss.
Die Schweiz definiert Menschen als Teil der Gesellschaft, die sie trägt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das ist der entscheidende Unterschied.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;4. Die Schweiz verhindert Chaos – die EU produziert neues Chaos&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die SVP‑Initiative hätte einen EU‑Bruch provoziert.
Die Schweiz hat das verhindert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;GEAS&lt;/b&gt; hingegen wird:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;neue Fluchtwege schaffen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;neue Rechtsstreitigkeiten auslösen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;neue humanitäre Krisen an den Außengrenzen produzieren&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;neue politische Spaltungen innerhalb der EU vertiefen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Schweiz stabilisiert – die EU destabilisiert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;5.&lt;/b&gt; Die Schweiz zeigt, dass &lt;b&gt;Humanität mehrheitsfähig&lt;/b&gt; ist&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das ist der eigentliche Kern der „erlösenden Nachricht“:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Humanität ist nicht naiv. Sie ist demokratisch legitimiert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;55 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer haben das bestätigt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Mein Schlussgedanke&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;In einer Zeit, in der das EU-Europa glaubt, nur durch Abschottung handlungsfähig zu sein, zeigt die Schweiz:
Handlungsfähigkeit entsteht durch Haltung.  
&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-important&quot;&gt;Und Haltung entsteht durch Mut und Menschlichkeit.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;

&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Mythen, Macht und Missstände: Ein Essay über Strukturen, die niemand sehen soll ...</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/tag--woche/params/post/5266237/mythen-macht-und-missstande-ein-essay-uber-strukturen-die-niemand-sehen-sol</link>
                <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 11:06:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;i&gt;Die großen Erzählungen von Kontrolle, Neutralität und Professionalität, die Verwaltungen stabilisieren sollen, geraten ins Wanken, sobald jemand den Mut hat, ihre Bruchstellen sichtbar zu machen. Genau hier berührt der &lt;b&gt;Fall Göcken &lt;/b&gt;(&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;/m/page/13696936/params/post/5266183/der-fall-gocken-das-schweigen-der-amter-und-das-reden-derer-die-es-wagen/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;siehe den Blogartikel&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;) die Theorie: Ein einzelner Mitarbeiter benennt strukturelle Überlastung – und trifft auf ein System, das Kritik nicht als Chance, sondern als Bedrohung seiner eigenen Selbsterzählung versteht.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Konflikt zeigt, wie dünn die Schicht zwischen institutioneller Fassade und gelebter Realität geworden ist. Wo Mythen die Funktion übernehmen, die Wirklichkeit zu ordnen, wird jede abweichende Stimme zum Risiko.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i style=&quot;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der folgende Essay fragt deshalb nicht, ob ein einzelner Fall „stimmt“, sondern was es über unseren Sozialstaat verrät, wenn Wahrheit und Loyalität gegeneinander ausgespielt werden – und warum dieses Muster weit über einen Ort, eine Behörde oder eine Person hinausreicht.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i style=&quot;&quot;&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul style=&quot;text-align: start; font-style: normal;&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;i style=&quot;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Lesen Sie dazu bitte auch:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;&lt;li style=&quot;&quot;&gt;&lt;i style=&quot;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://schussental-medial.mozellosite.com/tag--woche/params/post/5266183/der-fall-gocken-das-schweigen-der-amter-und-das-reden-derer-die-es-wagen&quot; style=&quot;text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Der Fall Göcken: Das Schweigen der Ämter – und das Reden derer, die es wagen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-lighter moze-huge&quot;&gt;12. Jun. 2026&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;i style=&quot;&quot;&gt;

&lt;/i&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es gibt Texte, die man/frau liest wie durch ein Brennglas: Sie zeigen nicht nur, was ist, sondern auch, was wir kollektiv nicht sehen wollen. Eine umfangreiche wissenschaftliche &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://file:///C:/Users/HP%20i7/OneDrive/Dokumente/Stefan/Produktive_Mythen_Die_Beobachtung_von_Leistungsmis.pdf&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Analyse über „produktive Mythen“ &lt;/a&gt;&lt;/b&gt;in Organisationen (auf die ich mich in den folgenden Unterpunkten beziehe) gehört zu diesen Texten. Sie beschreibt, wie Institutionen – gerade öffentliche – sich selbst durch Erzählungen stabilisieren, die weniger der Realität dienen als der Aufrechterhaltung ihrer Funktionsfähigkeit. Mythen, die Ordnung versprechen, wo Chaos herrscht. Mythen, die Professionalität behaupten, wo Überlastung regiert. Mythen, die Kontrolle suggerieren, wo längst niemand mehr kontrolliert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und genau an dieser Stelle trifft die Theorie auf die Wirklichkeit – so im Fall Fred Göcken. Noch einmal zum &quot;Mitschreiben&quot;: Ein langjähriger Jobcenter-Mitarbeiter, der öffentlich über strukturelle Missstände spricht, wird fristlos entlassen. Die Behörde bestreitet seine Aussagen, andere Beschäftigte bestätigen sie anonym, und die Öffentlichkeit bleibt zurück mit einer Frage, die größer ist als der konkrete Fall:
Wie viel Wahrheit verträgt eine Verwaltung, die sich selbst über Mythen stabilisiert?  
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;relative pb-6 w-full after:border-b after:border-stroke-300 after:w-full after:absolute after:mt-3&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;1. Der produktive Mythos der Kontrolle&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Innerhalb der deutschen Behörden gibt es ein Phänomen, das in der Verwaltungsforschung seit Jahren bekannt ist: Organisationen erzeugen „produktive Mythen“, um Unsicherheiten zu überdecken. Einer der stärksten Mythen lautet: „Wir haben die Lage im Griff.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Doch die Realität – Überlastung, Personalmangel, komplexe Fallstrukturen, kaum vorhandene Außendienste – widerspricht diesem Mythos fundamental. Genau das zeigt auch der Fall Göcken:
Die Behörde muss seine Aussagen zurückweisen, weil jede Anerkennung struktureller Probleme den Mythos der Kontrolle gefährden würde.
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Mythos ist also nicht nur Selbsttäuschung – er ist Überlebensstrategie.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;2. Der produktive Mythos der Neutralität&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ein weiterer Mythos lautet: „Die Verwaltung handelt neutral, objektiv, regelgeleitet.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Neutralität ist oft ein Ideal, das im Alltag durch Zeitdruck, Fallzahlen, politische Erwartungen und institutionelle Routinen unterlaufen wird.
Der Fall aus Bremen macht sichtbar, wie schnell Neutralität zur Fassade wird, wenn jemand die internen Widersprüche benennt.
Die Reaktion der Behörde – fristlose Kündigung – ist weniger ein arbeitsrechtlicher Akt als ein symbolischer:
Die Organisation verteidigt ihren Mythos, indem sie den Störer entfernt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;3. Das Schweigen als institutionelle Praxis&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Behörden und auch Organisationen bis hin zur kleinsten Partei oder Gruppe benötigen ein „kommunikatives Gleichgewicht“. Zu viel Wahrheit destabilisiert, zu viel Schweigen erzeugt Zynismus.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Im aktuellen Fall zeigt sich dieses Gleichgewicht als brüchig.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Diejenigen, die Missstände kennen, schweigen aus Angst.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Diejenigen, die sprechen, verlieren ihren Job.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Diejenigen, die Verantwortung tragen, verweisen auf fehlende Daten.
&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das Schweigen ist also kein Zufall – es ist Teil der Funktionslogik.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;4. Der produktive Mythos der Loyalität&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Organisationen erwarten nicht nur Loyalität, sondern sie fordern sie emotional ein.
Wer spricht, gilt als&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;color: #f13206&quot;&gt; i&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;lloyal – nicht, weil er Unwahrheiten sagt, sondern weil er die Mythen gefährdet, die das System zusammenhalten.&amp;nbsp;Göcken hat diesen Loyalitätsmythos verletzt.
Er hat nicht nur Missstände benannt, sondern die symbolische Ordnung infrage gestellt.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;6. Was bleibt? Ein Sozialstaat im Spannungsfeld zwischen Mythos und Realität&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Unser Sozialstaat lebt von zwei Voraussetzungen – Vertrauen und Kontrolle.
Beides ist brüchig geworden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wenn Kontrolle nur noch behauptet wird, aber faktisch kaum möglich ist, entsteht ein Mythos.
Wenn Vertrauen nur noch eingefordert wird, aber nicht verdient wird, entsteht Zynismus.
Wenn Beschäftigte schweigen müssen, damit das System stabil bleibt, entsteht ein Klima der Angst.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Fall aus Norddeutschland ist deshalb kein Einzelfall.
Er ist ein Symptom.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;7. Schluss: Die Aufgabe der Öffentlichkeit&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Mythen bleiben nur dann produktiv, wenn sie reflektiert werden.
Dieser Artikel soll zeigen, was passiert, wenn sie nicht reflektiert werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Deshalb braucht es Öffentlichkeit – nicht als Skandalmaschine, sondern als demokratische Kontrollinstanz.
Nicht - um Behörden zu diskreditieren, sondern um sie zu entlasten.
Nicht, um Beschäftigte zu verunsichern, sondern um ihnen die Möglichkeit zu geben, Missstände anzusprechen, ohne ihre Existenz zu riskieren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ein Sozialstaat, der Kritik bestraft, verliert seine Legitimität.
Ein Sozialstaat, der Kritik zulässt, gewinnt seine Zukunft.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Der Fall Göcken: Das Schweigen der Ämter – und das Reden derer, die es wagen</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/tag--woche/params/post/5266183/der-fall-gocken-das-schweigen-der-amter-und-das-reden-derer-die-es-wagen</link>
                <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 09:24:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wenn ein langjähriger Jobcenter-Mitarbeiter den Mut findet, öffentlich über strukturelle Missstände zu sprechen – und dafür fristlos entlassen wird –, dann sagt das weniger über ihn aus als über den Zustand unserer Behörden. Der Fall aus Bremen zeigt, wie dünn die Luft für jene geworden ist, die Transparenz wagen. Und wie schnell ein System in den Verteidigungsmodus schaltet, sobald jemand das „offene Geheimnis“ ausspricht, das viele Beschäftigte hinter vorgehaltener Hand bestätigen.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Doch die eigentliche Frage reicht weit über Bremen hinaus: Was bedeutet dieser Fall für andere &lt;b&gt;Jobcenter, Kommunalverwaltungen&lt;/b&gt; und Städte wie zum Beispiel auch Ravensburg? Wenn bundesweit dieselben Strukturen, dieselben Überlastungen, dieselben Kontrolllücken herrschen – wie groß ist dann das Dunkelfeld, das niemand ausleuchten darf? Diese Kolumne versucht dorthin zu blicken, wo Behörden schweigen und Beschäftigte flüstern.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul style=&quot;text-align: start; font-style: normal;&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Lesen Sie dazu bitte auch:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;&lt;li style=&quot;&quot;&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://schussental-medial.mozellosite.com/tag--woche/params/post/5266237/mythen-macht-und-missstande-ein-essay-uber-strukturen-die-niemand-sehen-sol&quot; style=&quot;text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Mythen, Macht und Missstände: &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Ein Essay über Strukturen, die niemand sehen soll ...&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-lighter moze-huge&quot;&gt;12. Jun. 2026&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;i&gt;

&lt;br&gt;&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-important&quot;&gt;Das Schweigen der Ämter – und das Reden derer, die es wagen&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es gibt Geschichten, die klingen wie aus einem Lehrbuch über Verwaltungsrealität in Deutschland – nur dass sie nicht im Seminarraum erzählt werden, sondern im Fernsehen, im Podcast oder anonym im Netz. Der Fall des Bremer Jobcenter-Mitarbeiters &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://www.focus.de/politik/briefing/jobcenter-vermittler-kritisiert-buergergeld-system-gefeuert_c8f8b3eb-9afc-42d4-9d6b-5854def23a56.html&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Fred Göcken&lt;/a&gt; &lt;/b&gt;ist so ein Lehrstück. Ein Mann mit über zwanzig Jahren Diensterfahrung &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=ul2xLI2HP4g&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;spricht öffentlich über Missstände,&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; die er für strukturell hält – und verliert daraufhin fristlos seinen Job. Die Botschaft an alle anderen Beschäftigten im öffentlichen Dienst ist unüberhörbar: &lt;b&gt;&lt;u&gt;Reden ist gefährlich.&lt;/u&gt;&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Schweigen ist sicher.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;1. Das Damoklesschwert über den Mitarbeiter/innen von deutschen Behörden&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Göckens Fall zeigt exemplarisch, was viele Beschäftigte im öffentlichen Dienst seit Jahren berichten: Wer Missstände anspricht, riskiert nicht selten berufliche Konsequenzen. Das gilt nicht nur für Jobcenter, sondern – wie zahlreiche Erfahrungsberichte nahelegen – für Verwaltungen aller Ebenen.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Angst vor Abmahnung oder Kündigung ist real. Und sie wirkt.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;2. Der Mann, der trotzdem sprach&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Göcken tat, was viele nicht wagen: Er sprach öffentlich über das, was er für ein „offenes Geheimnis“ hält – über strukturelle Fehlanreize, über Überlastung, über Missbrauch, der seiner Erfahrung nach in einem erheblichen Teil der arbeitsfähigen Leistungsbeziehenden vorkomme. Seine Schätzung von 30 bis 40 Prozent ist umstritten – die Bremer Sozialsenatorin weist sie zurück, das Jobcenter selbst erklärt, es gebe dafür „keine belastbaren Erkenntnisse“ .&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Doch bemerkenswert ist etwas anderes: Zahlreiche andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Jobcentern bundesweit bestätigen anonym ähnliche Beobachtungen – sowohl in einer ZDF-Recherche als auch in Foren wie &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://www.reddit.com/r/OeffentlicherDienst/comments/1ic0jga/wie_mit_sozialbetrug_umgehen/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;r/OeffentlicherDienst&lt;/a&gt; .&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;3. Ein System, das Missbrauch begünstigt – und gleichzeitig kaum kontrolliert&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/jobcenter-bremen-mitarbeiter-kuendigung-am-puls-sarah-tacke-100.html&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Die ZDF-Dokumentation&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; zeigt, wie schwer Missbrauch überhaupt zu erfassen ist. Die Bundesagentur für Arbeit selbst räumt ein, dass es eine „nicht quantifizierbare Dunkelziffer“ gibt .&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Praxisberichte aus den Jobcentern zeichnen ein ähnliches Bild:&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Überlastete Leistungsabteilungen, die Hinweise kaum abarbeiten können.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Außendienste, die vielerorts kaum existieren.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Zollbehörden, die für Kontrollen schlicht zu wenig Kapazitäten haben.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Komplexe Fallkonstellationen, die eine Aufklärung enorm erschweren.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Das Ergebnis: Missbrauch ist möglich – und seine Aufklärung oft unrealistisch.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;4. Die Behörde muss abstreiten – und tut es auch&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Dass die Bremer Behörde Göckens Aussagen zurückweist, ist erwartbar. Sie muss es tun. Eine Verwaltung kann nicht öffentlich einräumen, dass sie strukturell überfordert ist oder Fehlanreize bestehen.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Doch die Diskrepanz zwischen offizieller Darstellung und den Berichten aus der Praxis bleibt bestehen.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;5. Und die Ravensburger/Weingartner Behörden&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Juristisch sauber formuliert lässt sich Folgendes sagen:&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es gibt keine öffentlich bekannten Daten, die für Ravensburg/Weingarten und ihre oben genannten Behörden spezifisch wären.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es gibt aber auch keinen Grund anzunehmen, dass die strukturellen Probleme, die bundesweit dokumentiert sind, ausgerechnet hier nicht existieren.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Mechanismen sind überall dieselben: gleiche Gesetze, gleiche Verwaltungslogik, gleiche Überlastung, gleiche Kontrolllücken.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Frage lautet also nicht: „Gibt es Missstände?“ Sondern: „Wie groß ist das Dunkelfeld – und wer dürfte es überhaupt ausleuchten?“&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;6. Das eigentliche Problem&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Fall Göcken zeigt vor allem eines: Unser Sozialstaat hat ein Transparenzproblem – nicht nur bei den Leistungsbeziehenden, sondern auch in den Behörden selbst.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wenn diejenigen, die Missstände kennen, nicht sprechen dürfen, und diejenigen, die sprechen, ihren Job verlieren, dann entsteht ein Klima, in dem Probleme nicht gelöst, sondern verwaltet werden.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und zwar still.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Mein Schlussgedanke&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ein funktionierender Sozialstaat braucht zwei Dinge: Vertrauen – und Kontrolle. Beides ist derzeit brüchig. Und solange Beschäftigte im öffentlichen Dienst das Gefühl haben, dass Aufklärung gefährlicher ist als Wegsehen, wird sich daran wenig ändern.&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>💢 6. Juni 1944 - Ein Tag der im Rausch von Fußball, Folklore und Sommerfesten untergeht ...</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/tag--woche/params/post/5263549/6-juni-1944---ein-tag-der-im-rausch-von-fusball-folklore-und-sommerfesten-u</link>
                <pubDate>Sat, 06 Jun 2026 07:05:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Rückblick und Aussicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Der 6. Juni 1944 – D‑Day –&lt;/b&gt; war nie nur ein militärisches Ereignis. Er war ein moralischer Satzzeichenwechsel der Weltgeschichte.  
Ein Tag, an dem die Alliierten – Amerikaner, Briten, Kanadier, Franzosen – an den Stränden der Normandie nicht nur gegen das NS‑Regime kämpften, sondern für eine Idee: dass Europa wieder ein Kontinent der Selbstbestimmung werden könnte. Dass Deutschland, nach seiner eigenen Katastrophe, wieder in die Gemeinschaft der Völker zurückfinden würde.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-important&quot;&gt;82 Jahre später, am 6. Juni 2026, ist diese Idee brüchiger denn je.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Deutschland&lt;/b&gt; hat seinen Sitz bei den Vereinten Nationen verloren – ein symbolischer Sturz, der tiefer reicht als jede diplomatische Fußnote. Die &lt;b&gt;USA&lt;/b&gt; unter Präsident Trump betrachten Europa wieder als Kostenfaktor, nicht als Partner. &lt;b&gt;Russland&lt;/b&gt;, einst Teil der Anti‑Hitler‑Koalition, ist heute aus deutscher Sicht politisch und moralisch weiter entfernt als je zuvor. &lt;b&gt;Und Deutschland selbst?
Es schweigt. Es duckt sich. Es feiert Fußball.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;1. Die USA 1944 – und die USA 2026&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Am D‑Day starben junge Amerikaner, die nie zuvor europäischen Boden betreten hatten. Sie starben für ein Europa, das sie nicht kannten, für Menschen, deren Sprache sie nicht sprachen.
2026 hingegen ist ein Jahr, in dem Washington Europa mit einer Mischung aus Desinteresse und Erpressung begegnet. Die transatlantische Partnerschaft ist keine Wertegemeinschaft mehr, sondern ein Geschäftsmodell.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und doch: Ohne die USA gäbe es kein befreites Europa.
Diese historische Tatsache bleibt – auch wenn die Gegenwart sie nicht mehr würdigt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;2. Die Sowjetunion 1944 – und Russland 2026&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Landung in der Normandie war auch ein Akt der Solidarität mit der Roten Armee, die seit 1941 den Hauptteil der deutschen Kriegsmaschinerie band.
27 Millionen Tote – diese Zahl steht wie ein Monolith im Gedächtnis der Welt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;2026 ist Russland politisch isoliert, moralisch diskreditiert, wirtschaftlich geschwächt.
Das Verhältnis zu Deutschland ist zerstört – nicht nur beschädigt, sondern verbrannt.
Und dennoch: Die historische Wahrheit bleibt, dass ohne die sowjetischen Opfer der 6. Juni 1944 nicht möglich gewesen wäre.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-important&quot;&gt;Die Gegenwart verleugnet diese Ambivalenz. Die Geschichte nicht.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;3. Deutschland 1944 – und Deutschland 2026&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Deutschland war 1944 Täterland.
Deutschland ist 2026 ein Land, das sich selbst nicht mehr versteht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ein Land, das seinen Sitz bei der UN verliert – und es hinnimmt.
Ein Land, das sich in Fußball‑Euphorie flüchtet, während die Weltordnung zerbricht.
Ein Land, dessen Regionalzeitungen – wie hier als Beispiel genannt: die &lt;b&gt;&quot;Schwäbische Zeitung&quot; &lt;/b&gt;– am 6. Juni lieber über das Rutenfest, Blumenbeete und das „Wunder von Bern“ und das&amp;nbsp;mögliche Erreichen des WM-Halbfinales schreiben als über den Tag, der die eigene Befreiung einleitete. Nirgends ein Artikel zum 6. Juni 1944.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Das Schweigen ist bezeichnend.
Das Vergessen ist gefährlich.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;🌍&lt;b&gt; 4. Der D‑Day als Spiegel der Gegenwart&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der 6. Juni 1944 erinnert uns daran:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;dass Freiheit nie selbstverständlich ist&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;dass internationale Solidarität kein Luxus ist&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;dass Demokratien nur bestehen, wenn sie sich ihrer Geschichte bewusst bleiben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;dass Europa ohne transatlantische und ohne osteuropäische Verständigung nicht existieren kann&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;2026 zeigt uns das Gegenteil:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul role=&quot;list&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Nationalismen wachsen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Bündnisse bröckeln&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;historische Verantwortung wird zur Last erklärt&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Erinnerung wird durch Unterhaltung ersetzt&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der D‑Day war ein Akt der gemeinsamen Verantwortung.
2026 ist ein Jahr der gegenseitigen Schuldzuweisungen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;5. Was bleibt?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Vielleicht ist der 6. Juni 2026 ein Wendepunkt – nicht wegen politischer Entscheidungen, sondern wegen des Schweigens.
Denn Schweigen ist nie neutral.
Es ist eine Entscheidung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wenn eine Regionalzeitung in Oberschwaben den D‑Day ignoriert, dann ist das kein Zufall.
Es ist ein Symptom:
Die Geschichte wird verdrängt, weil die Gegenwart sie nicht mehr erträgt. Oder schlimmer noch: Er passt nicht in das Wohlgefühl von &quot;Brot und Spiele&quot;.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Doch wer den 6. Juni 1944 vergisst, verliert den Kompass für 2026.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;Der Auftrag des Erinnerns&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der D‑Day war der Beginn der Befreiung Europas.
2026 ist ein Jahr, in dem Europa sich selbst verlieren könnte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Gerade deshalb braucht es Stimmen, die erinnern, die einordnen, die widersprechen.
Stimmen, die nicht im Rauschen von Fußball, Folklore und Sommerfesten untergehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Denn Geschichte ist kein Archiv.
Sie ist ein Werkzeug.
Und wir entscheiden, ob wir es benutzen – oder ob wir es verrosten lassen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;

&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Wenn heute Sonntag wäre und es Bundestagsneuwahlen gäbe / FDP = 5 Prozent und SPD = 11 Prozent . . .</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/tag--woche/params/post/5261795/wenn-heute-sonntag-ware-und-es-bundestags-neuwahlen-gabe--fdp--5-prozent-un</link>
                <pubDate>Tue, 02 Jun 2026 01:41:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_101278872/umfrage-spd-verliert-gruene-legen-zu.html&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;t-online.de&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;In der aktuellen Sonntagsfrage verschieben sich die Kräfteverhältnisse. Die FDP schafft wieder den Sprung über die Fünfprozenthürde, die SPD fällt zurück.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;SPD&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; kommt in einer aktuellen &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Umfrage&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; der Gesellschaft für Markt- und Sozialforschung (GMS) nur noch auf 11 Prozent. Im Vergleich zur vorherigen Erhebung Anfang März verliert die Partei damit fünf Prozentpunkte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Stärkste Kraft bleibt laut der am Montag veröffentlichten &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Sonntagsfrage&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; die &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;AfD&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; mit 27 Prozent. Gegenüber der letzten GMS-Umfrage legt sie um drei Prozentpunkte zu. Die Union verliert ebenfalls drei Punkte und erreicht 23 Prozent.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;FDP knackt Fünfprozenthürde&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Zulegen können die Grünen, die mit 16 Prozent vier Prozentpunkte über ihrem Wert aus dem März liegen. &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Linke&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; verbessert sich um einen Punkt auf 11 Prozent und liegt damit gleichauf mit der SPD.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;FDP&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; kommt auf 5 Prozent und würde damit nach dieser Umfrage wieder den Einzug in den Bundestag schaffen. Im März hatten die Liberalen noch bei 3 Prozent gelegen. Das &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Bündnis Sahra Wagenknecht&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; (BSW) erreicht 2 Prozent. Auf sonstige Parteien entfallen 5 Prozent.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Erhebung wurde vom 27. Mai bis 1. Juni durchgeführt. Nach Angaben von GMS wurden 1.023 Wahlberechtigte telefonisch und online befragt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Sonntagsfrage (Veränderung zur GMS-Erhebung vom 3. März):&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;color: #307fd5&quot;&gt;AfD:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt; 27 Prozent (+3)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;color: #00050a&quot;&gt;CDU/CSU:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt; 23 Prozent (-3)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #719d47&quot;&gt;&lt;b&gt;Grüne:&lt;/b&gt;&lt;/span&gt; 16 Prozent (+4)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;color: #f47a0a&quot;&gt;SPD:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt; 11 Prozent (-5)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;color: #d25970&quot;&gt;Linke:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt; 11 Prozent (+1)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b style=&quot;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #f4ee11&quot;&gt;FDP&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;color: #f0f325&quot;&gt;: &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;5 Prozent (+2)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;BSW: 2 Prozent (-1)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Sonstige: 5 Prozent (-1)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Fußball-Freundschaftsspiel &quot;Deutschland : Finnland&quot; --- Ein Spielbericht</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/tag--woche/params/post/5261319/fusball-freundschafts-spiel-deutschland--finnland-----ein-spielbericht</link>
                <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 05:58:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://www.spox.com/soccer/listen/undav-show-gegen-finnland-dfb-team-holt-sich-selbstvertrauen-fuer-die-wm-auch-lennart-karl-betreibt-eigenwerbung/blte8ebc0d9b3c6edf5#csb2f3a4407a437e3a&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;SPOX.com&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Undav-Show gegen Finnland! DFB-Team holt sich Selbstvertrauen für die WM - auch Lennart Karl betreibt Eigenwerbung&lt;/span&gt;

&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;div id=&quot;:1ac&quot; class=&quot;Am aiL Al editable LW-avf tS-tW tS-tY&quot; hidefocus=&quot;true&quot; aria-label=&quot;Inhalt der Nachricht&quot; writingsuggestions=&quot;false&quot; g_editable=&quot;true&quot; role=&quot;textbox&quot; aria-multiline=&quot;true&quot; contenteditable=&quot;true&quot; tabindex=&quot;1&quot; spellcheck=&quot;false&quot; aria-owns=&quot;:1dd&quot; aria-controls=&quot;:1dd&quot; aria-expanded=&quot;false&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Zwei Wochen vor dem Start der Mission fünfter Stern nährte nicht nur der Stuttgarter Doppeltorschütze beim 4:0 (1:0) gegen allerdings zweitklassige Finnen die vagen Hoffnungen auf den &quot;American Dream&quot;. Und Julian Nagelsmann gewann bei seinem großen Alternativen-Test die Gewissheit, dass es auch ohne Säulen wie Manuel Neuer und Kai Havertz geht.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Undav bewies seine Qualitäten als Vertreter des Champions-League-Finalisten Havertz mit zwei Toren (34./57.) und der Vorlage zum 2:0 durch Florian Wirtz (48.). Nach seinem zweiten Treffer musste er aber mit Oberschenkelproblemen vom Platz. Die Sorgen der Fans in Mainz zerstreute der nach 434 Tagen zurückgekehrte Zauberfuß Jamal Musiala umgehend mit dem vierten Tor (63.), allerdings blieb der Münchner auch manches schuldig.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;14 Tage vor dem WM-Start in Houston gegen Curacao lief gerade in der ersten Halbzeit nicht alles rund. Die deutliche Leistungssteigerung im zweiten Durchgang machte aber bereits Lust auf mehr; vor allem Jungstar Lennart Karl nutzte seine Chance.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die Zuschauer wurden schon lange vor dem Anpfiff mit WM-Hits vergangener Jahre in Stimmung gebracht. Als die DFB-Auswahl um 20.11 Uhr zum Warmmachen in die Arena einlief, brandete Jubel auf. Später präsentierten die Zuschauer eine große Choreografie: Sie tauchten die Westtribüne in Deutschlandfarben und hielten ein Banner mit acht Nationalspielern in die Höhe. &quot;LET&#039;S GO&quot;, stand darunter in großen Lettern.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und die Mannschaft mühte sich, die Vorgabe direkt umzusetzen. Undav vergab eine erste gute Chance (8.), als er im Strafraum den Ball nicht richtig traf. Wirtz und Nathaniel Brown, der etwas überraschend auf der linken Abwehrseite begann, hatten sich sehenswert nach vorne kombiniert.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Überhaupt hatte Nagelsmann für den letzten WM-Test auf deutschem Boden einigen Spielern eine Bewährungschance gegeben. Der Dortmunder Felix Nmecha begann im Mittelfeld an der Seite des gesetzten Aleksandar Pavlovic, der Münchner Karl durfte vorne rechts beginnen, zudem erhielt Brown den Vorzug gegenüber David Raum.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Frankfurter Verteidiger habe &quot;die Gabe, offensiv die Räume zu finden&quot; und einen &quot;guten Speed&quot;, sagte Nagelsmann im ZDF. Raum wiederum sei eine &quot;Art emotionaler Leader&quot;, auf der Position des Linksverteidigers habe er &quot;zwei sehr gute Spieler&quot; zur Verfügung.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Dem guten Beginn ließ Deutschland jedoch etliche Minuten Leerlauf folgen. Das Team fand kaum Lücken und spielte nach vorne behäbig. Die Fans beobachteten das Spiel dennoch äußerst wohlwollend. Der degradierte Torhüter Oliver Baumann, der für den an der Wade verletzten Rückkehrer Neuer begann, erhielt bei seinem ersten Ballkontakt viel Applaus und wurde in der Schlussphase mit Sprechchören bedacht.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Doch vorerst sprang der Funke nicht über. Letztlich musste ein Standard helfen: Karl führte einen Eckstoß kurz aus, die Abwehr der Finnen war unsortiert - und so durfte Undav eine Flanke von Joshua Kimmich per Kopf versenken.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Überhaupt punktete Karl auf der rechten Seite: Der 18-Jährige spielte ähnlich locker und unbekümmert wie im Verein. In einem zähen ersten Durchgang war er ein Lichtblick. Mit seiner Mannschaft war Nagelsmann sichtlich unzufrieden und griff mehrfach korrigierend ein.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Doch nach der Pause nahm Deutschland Schwung auf. Undav erkämpfte den Ball im finnischen Strafraum und bediente Wirtz per Grätsche, wenig später erhöhte er nach einem Konter - herrlich eingesetzt von Karl. Doch bei der Aktion verletzte sich Undav.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Die DFB-Elf ließ sich davon nicht beirren: Musiala sorgte dafür, dass die Mannschaft am Dienstag mit einem guten Gefühl in Frankfurt abheben wird. Am 6. Juni findet in Chicago die WM-Generalprobe gegen Co-Gastgeber USA statt. Ob Neuer dann im Tor stehen wird, ist offen.Undav zog sich bei seinem zweiten Treffer zum zwischenzeitlichen 3:0 für die DFB-Elf eine Blessur am Fuß zu und wurde wenig später ausgewechselt.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Vorausgegangen in jener Szene war ein Steilpass Lennart Karls. Undav behielt im Laufduell mit Finnlands Abwehrspieler Tony Miettinen die Oberhand, wurde von diesem beim Abschluss allerdings unglücklich am Fuß getroffen.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Undav versenkte die Kugel zwar noch im Netz, ging aber direkt danach zu Boden (57.). Mit schmerzverzerrtem Blick stand er wieder auf. Es folgte eine Behandlungspause, ehe Undav in der 61. Minute für den Dortmunder Maximilian Beier ausgewechselt wurde.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Gefragt nach seiner Verletzung sagte er im ZDF: &quot;Bisschen Schmerzen, aber nix Wildes. Nächste Tage ein bisschen Behandlung, dann passt das.&quot;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;

&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>🎬 &quot;JUMANJI - Willkommen im Kanzleramt&quot;</title>
                <link>http://schussental-medial.mozellosite.com/tag--woche/params/post/5259809/jumanji---willkommen-im-kanzleramt</link>
                <pubDate>Thu, 28 May 2026 06:39:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es ist einer dieser Berliner Vormittage, an denen die Luft im Kanzleramt so schwer hängt, als hätte jemand die politische Großwetterlage in den Teppich geklopft. Die Flure rochen nach Kaffee, der zu lange stand, und nach Entscheidungen, die zu lange liegen geblieben waren. Zwischen zwei Türen, die beide „Konferenzraum“ heißen, steht ein Karton. Unscheinbar, braun, mit einer Handschrift darauf, die aussieht, als hätte ein gelangweilter Verwaltungsangestellter sie im Halbschlaf gekritzelt:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://site-2215343.mozfiles.com/files/2215343/Jmanji_2.jpg&quot; alt=&quot;Jmanji_2.jpg&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-important&quot;&gt;„Für die, die glauben, sie könnten regieren.“&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Niemand wusste, wer ihn abgestellt hatte.
Vielleicht ein Praktikant.
Vielleicht ein Lobbyist.
Vielleicht das Schicksal, das in Berlin gelegentlich seine eigenen Witze macht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Vier Politiker*innen betreten den Raum fast gleichzeitig, was allein schon ein statistisches Wunder ist. Friedrich Merz, der eigentlich nur kurz „ein Machtwort sprechen“ wollte. Hendrik Wüst, der zufällig vorbeikam, weil irgendwo eine Kamera stand. Heidi Reichinnek, die auf dem Weg zu einem Gespräch über soziale Gerechtigkeit war. Und Alice Weidel, die behauptet, sie sei nur hier, um „die Wahrheit ans Licht zu bringen“.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Der Karton aber steht da wie ein stiller Vorwurf.
Oder wie eine Einladung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Drinnen liegt eine alte Spielkonsole, vergilbt wie ein Wahlversprechen nach zwei Legislaturen. Das Modul trägt goldene Buchstaben:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=&quot;color: #e4bf22&quot;&gt;„Jumanji – Willkommen im Kanzleramt.“&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Kanzler Merz runzelte die Stirn, als müsse er gleich eine Bilanz prüfen.&amp;nbsp; MP Wüst lächelte höflich, wie jemand, der sich angewöhnt hat, immer kameratauglich zu wirken. Frau Reichinnek hebt eine Augenbraue, die mehr sagt als drei Talkshows. Und Alice Weidel murmelt etwas von Inszenierung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und doch drückten sie alle vier gemeinsam auf &quot;Start&quot;.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Ein Sog erfasst sie, ein Strudel aus Faxgeräten, Haushaltslöchern und ungeklärten Zuständigkeiten. Für einen Moment sieht es aus, als würde sie der Lobbystrom persönlich verschlucken. Dann ist es still. Unheimlich still.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Sie stehen im Kanzleramt.
Oder besser gesagt, einer anderen Version davon, die aussieht, als hätte jemand die deutsche Politik durch einen Traumfilter gejagt. Die Flure sind noch länger, die Türen noch zahlreicher, die Aktenordner noch lebendiger. Über ihren Köpfen schweben holografische Charakterkarten, als hätte ein algorithmischer Satiriker sie neu erfunden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Merz hält ein PowerPoint‑Schwert in seinen Händen, das alles in Diagramme verwandelte.
Wüst kann sich in jede Kamera teleportieren, die im Raum auftaucht.
Reichinnek schleudert moralische Feuerbälle, die erstaunlich präzise treffen.
Weidel erzeugt Empörungsblitze, die grell sind, aber selten etwas treffen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Eine Stimme erklingt, tief und unbarmherzig wie ein Bundestagsprotokoll:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;i&gt;„Um das Spiel zu beenden, müsst ihr den Schlüssel der Regierungsfähigkeit finden.“&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Natürlich war das leichter gesagt als getan.
Das Kanzleramt verwandelt sich in ein Labyrinth aus Haushaltszahlen, Koalitionsmorästen und Bürgerdialog‑Drachen, die nur schrumpfen, wenn man/frau ihnen zuhört — eine Fähigkeit, die im politischen Betrieb eigentlich als exotisch gilt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Sie kämpfen sich durch Tabellen, die sich wehren, durch Schlagzeilen, die wie Laserstrahlen auf sie niederprasseln, und durch Räume, in denen jede Aussage sofort im Boden versinkt, wenn sie nicht konsistent ist. Weidel blieb mehrfach stecken. Merz versucht, sie herauszuziehen, verliert aber selbst den Halt, weil seine Positionen im Tagesrhythmus wechseln. Wüst lächelt sich durch die Wände. Reichinnek ist die Einzige, die geradeaus geht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Zwischendurch – so ist zu erkennen – in einem dieser surrealen Flure hängt ein Bild, das aussieht wie die Oberschwabenhalle, in der Kanzler Merz jüngst auftrat – allerdings in einer Version, die so wirkt, als hätte das Spiel sie aus einem Zeitungsartikel über „Umwidmung“ und „Sanierungsstau“ rekonstruiert. Merz bleibt kurz stehen, betrachtet das Bild und murmelte: „Sieht aus wie ein Projekt, das man besser nicht anfasst.“
Wüst nickt.
Reichinnek seufzt.
Weidel sagt, das sei Symbolpolitik.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Dann geht es weiter.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Am Ende stehen die vier Protagonist/innen in einem leeren Raum.
In der Mitte liegt glänzend ein goldener Schlüssel.
Darüber schwebt ein Satz, der in Deutschland seit Jahren als Running Gag gilt:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;„Nur wer Verantwortung wirklich will, darf den Schlüssel nehmen.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Sie sehen sich an.
Niemand rührt sich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Es ist ein Moment, der an jene Situationen erinnert, in denen in Ravensburg jemand fragt, woher die 40 Millionen Euro für die neue &quot;Kuppelnauschule&quot; kommen sollen — und plötzlich alle sehr beschäftigt wirken.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Dann öffnet sich eine Tür.
Ein Mann tritt ein.
Der Hausmeister des Kanzleramts, der seit drei Jahrzehnten die Kaffeemaschinen repariert und vermutlich mehr über die Republik weiß als die meisten Kabinettsmitglieder.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Er sieht die vier an, seufzt und sagt:
„Wenn ihr nicht wollt, mach ich’s.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und prompt nimmt der den Schlüssel.
Das Gebäude bebt.
Die vier Politiker/innen werden zurückgesogen, zurück in die Realität, als hätte das Spiel genug von ihnen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wieder im echten Kanzleramt stehen sie da, etwas blasser, etwas stiller, etwas verwirrter. Die Konsole aber ist verschwunden. Nur ein Zettel liegt auf dem Tisch:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;&lt;i&gt;„Jumanji endet nie.
Aber ihr könntet anfangen.“&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Merz räuspert sich.
Wüst lächelt.
Reichinnek schüttelt den Kopf.
Weidel behauptet, das sei alles inszeniert gewesen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Und irgendwo tief im Keller des Kanzleramts — dort, wo die alten Faxgeräte schlafen — hört man ein leises, unheilvolles:
„Level 2 wird geladen…“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
            </channel>
</rss>