đź’ĄFEUERWERK - Ein Umweltvergehen, das vom Staat und den Kommunen zugelassen und nicht geahndet wird...
Berlin. Der Verkauf von Pyrotechnik in Deutschland boomt. Zugleich werden die Stimmen lauter, die Umweltschäden, Verletzungsgefahr und Angriffe auf Einsatzkräfte anprangern – und ein Böllerverbot fordern. Wie eine Alternative zur privaten Knallerei aussehen könnte.
Schon jetzt zeichnet sich ab, dass die Menschen in Deutschland zum Jahreswechsel wieder viele Millionen Euro in die Luft jagen werden. 200 Millionen Euro Umsatz erzielte die pyrotechnische Industrie mit Silvesterfeuerwerk 2024 – so viel wie nie zuvor. Und auch diesmal dürfte die Knallerei zum Jahreswechsel beliebt sein: Allein in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres wurden bereits mehr als 42.000 Tonnen an Böllern, Raketen und anderem Feuerwerk nach Deutschland importiert. Der Start ins Jahr 2026 dürfte damit wieder ein lauter werden – und für viele ein ziemlich ungemütlicher. Kein Wunder, dass Kritik an der Knallerei zunimmt. Zahlreiche Menschen fordern mittlerweile ein bundesweites Böllerverbot – für das es immer mehr gute Argumente gibt.
Zum einen wäre da der Umweltaspekt. Jedes Jahr entsteht in der Silvesternacht eine enorme Feinstaubbelastung, die die empfohlenen Grenzwerte um ein Vielfaches sprengt. Noch gefährlicher dürften für viele Menschen direkte Verletzungen sein, die durch eine Mischung aus gefährlicher Pyrotechnik, (männlichem) Übermut und Alkohol begünstigt werden. Sie führen jedes Jahr zu Schwerverletzten und vollen Notaufnahmen.
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