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Schlagzeilen
Dresden: 40-Jähriger bei Polizeieinsatz (Fixierungsversuch) gestorben ...
25. Aug. 2025,
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Bei einem Polizeieinsatz in Dresden ist ein 40-Jähriger während einer Fixierung durch Beamte gestorben. Der Mann randalierte am Donnerstagmittag auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses und warf Gegenstände hinunter, wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilten.
Wiederbelebungsmaßnahmen erfolgslosDie Polizisten hätten ihn nicht zu «kooperativem Verhalten» bewegen können. Daher habe er fixiert werden müssen, unter anderem um ihm Handfesseln anzulegen. Als der Mann dabei bewusstlos wurde, leiteten die Einsatzkräfte den Angaben nach unverzüglich Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Der Notarzt, der bereits zuvor zur Prüfung einer Zwangseinweisung in ein psychiatrisches Krankenhaus gerufen wurde, führte die Maßnahmen fort, sie blieben den Angaben zufolge jedoch erfolglos.
Woran der 40-Jährige starb, ist noch unklar. Bei der Obduktion der Leiche wurde demnach zunächst keine eindeutige Todesursache festgestellt, allerdings stehen noch Untersuchungsergebnisse aus. Unter anderem wird noch geklärt, ob der Mann unter Drogen- oder Alkoholeinfluss stand.
Die Staatsanwaltschaft hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet, wie es in einer Mitteilung heißt. Es gebe bislang «keine zureichenden tatsächlichen Anhaltspunkte» dafür, dass die Handlungen einer der beteiligten Polizisten den Tod des Mannes verursacht hätten.
Schlagzeilen und Kurzmeldungen --- am 25. August 2025
25. Aug. 2025,
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ZDF
14:05
Porsche-Batterietochter
Cellforce plant Massenentlassung
Porsche will nach Gewerkschaftsangaben vielen Mitarbeitern seiner Batterietochter Cellforce kündigen. "Das soll zum 30. November passieren. Die Schreiben sollen im Laufe der Woche per Post zugestellt werden", sagte Kai Lamparter von der IG Metall. Das sei bei einer Betriebsversammlung verkündet worden. Wie bereits in der vergangenen Woche bekannt wurde, hatte Porsche eine Massenentlassung angezeigt. Nach dpa-Informationen sind etwa 200 der circa 280 Beschäftigten betroffen.
13:49
Entwicklungsministerin
Alabali Radovan reist nach Nahost
Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) bricht am heutigen Montag zu einer Reise in den Nahen Osten auf. Sie wird dort Israel, die Palästinensischen Gebiete sowie Jordanien und Saudi-Arabien besuchen, wie ihr Ministerium am Montag in Berlin mitteilte. Mit dem Besuch wolle sie ihren Einsatz für die Zukunft Gazas und die Stabilisierung der gesamten Region fortsetzen. Alabali Radovan erklärte vor Antritt der Reise, die Lage dort bleibe unerträglich. Ein Waffenstillstand sei dringend notwendig.
13:33
Flucht im Jahr 2015
Fast zwei Drittel arbeiten
Die Beschäftigungsquote der 2015 nach Deutschland Geflüchteten nähert sich einer Studie zufolge dem Bevölkerungsdurchschnitt an. Bei Verdienst und Beschäftigung von Frauen bestehe jedoch weiterhin ein deutlicher Rückstand, heißt es in einer Analyse des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Demnach waren im vergangenen Jahr 64 Prozent der vor zehn Jahren zugezogenen Schutzsuchenden abhängig beschäftigt, bei der Gesamtbevölkerung lag die Quote im Durchschnitt bei 70 Prozent.
13:17
Medienkonsum
Hälfte der Deutschen hört Podcasts
Fast die Hälfte der Deutschen hört einer Studie zufolge Podcasts. 49 Prozent gaben bei einer am Montag in Berlin veröffentlichten Befragung des Digitalverbands Bitkom an, diese zumindest hin und wieder zu konsumieren. Podcasts haben sich demnach in allen Altersklassen etabliert. Bei den Befragten zwischen 16 und 29 Jahren hörten 52 Prozent Podcasts, unter den 30- bis 49-Jährigen und den 50- bis 64-Jährigen jeweils 51 Prozent. In der Altersgruppe ab 65 Jahren hören 44 Prozent zumindest hin und wieder Podcasts.
13:00
Pläne im Gaza-Krieg
Wadephul kritisiert Israel
Außenminister Johann Wadephul hat Israels Regierung wegen ihrer Pläne in Gaza kritisiert. Die deutsche Glaubwürdigkeit als globaler europäischer Akteur hänge von der Konsistenz der Politik ab - bei der Verteidigung des Völkerrechts, der Ablehnung des Terrors und beim Schutz zivilen Lebens, sagte er bei der kroatischen Botschafterkonferenz in der Hauptstadt Zagreb. Die Entscheidung des israelischen Kabinetts, Gaza-Stadt zu übernehmen und die Bodenoperationen zu intensivieren, fördere keines dieser Ziele.
12:43
Bundesamt
NRW-Atommülltransporte genehmigt
Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) hat die umstrittenen Atommülltransporte vom rheinischen Jülich ins Zwischenlager Ahaus im Münsterland genehmigt. Das teilte die Behörde mit. Auf der gut 170 Kilometer langen Strecke sollen rund 300.000 Brennelemente-Kugeln aus einem früheren Versuchsreaktor in 152 Castor-Behältern in das Atommüll-Zwischenlager transportiert werden.#Nach früheren Angaben des Bundesamtes sind Schwertransporte auf der Straße geplant.
12:28
Oberlandesgericht Koblenz
US-Bürger angeklagt wegen Spionage
Die Bundesanwaltschaft hat einen US-Amerikaner, der auf einem Militärstützpunkt in Deutschland arbeitete, wegen mutmaßlicher Spionage für China angeklagt. Die Karlsruher Behörde wirft dem Mann vor, einem chinesischen Nachrichtendienst sensible Informationen des US-Militärs angeboten zu haben. "Der Beschuldigte ist hinreichend verdächtig, sich in einem besonders schweren Fall gegenüber einem ausländischen Geheimdienst zur geheimdienstlichen Agententätigkeit bereit erklärt zu haben", heißt es in einer Mitteilung.
12:11
Tropensturm in Asien
Taifun nähert sich Vietnam
Vietnam wappnet sich für den bisher heftigsten Sturm des Jahres: Taifun "Kajiki" steuert mit heftigen Winden und Starkregen auf das südostasiatische Land zu. Hunderttausende Anwohner sollten vorsorglich in Sicherheit gebracht werden. Das nationale Wetteramt teilte mit, dass der Sturm noch am Montag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 166 Kilometern pro Stunde auf Land treffen könnte. "Kajiki" habe seine Stärke seit fast 20 Stunden gehalten, zitierte die Zeitung "VnExpress" die Meteorologen.
11:55
Staatliche Förderbank
KfW erhöht Konjunkturprognose
Die lange Krise der deutschen Wirtschaft dürfte nach Einschätzung der staatlichen Förderbank KfW schon bald zu Ende gehen. Sie rechnet für das laufende Jahr mit einem leichten Wachstum - auch weil Unternehmen den Handelsstreit mit den USA besser wegsteckten als gedacht. Für 2025 erwartet KfW-Chefvolkswirt Dirk Schumacher statt einer Stagnation ein leichtes Wachstum von 0,2 Prozent. Für das kommende Jahr gehe KfW Research von einem preisbereinigten Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent aus.
11:37
Erstes Halbjahr 2025
Auftragsplus im Bauhauptgewerbe
Das deutsche Bauhauptgewerbe hat im ersten Halbjahr deutlich mehr Aufträge erhalten. Der Wert der Order stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Bereinigt um die Preissteigerungen bleibt ein Auftragszuwachs von real 7,3 Prozent. Dabei profitierten sowohl der Hochbau mit einem Plus von 5,6 Prozent als auch der Tiefbau mit einem Plus von 8,7 Prozent. Die Umsätze stiegen im ersten Halbjahr nominal um 4,6 Prozent und preisbereinigt um 2,2 Prozent.
11:37
Krieg im Gazastreifen
Bericht über getötete Journalisten
Bei einem israelischen Angriff im Süden des Gazastreifens sind nach palästinensischen Angaben mindestens 15 Menschen getötet worden, darunter mehrere Journalisten. Die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa meldete drei getöteten Journalisten, andere Medien meldeten bis zu fünf. Auch das von der Hamas kontrollierte Gesundheitsministerium berichtete von dem Angriff, welcher das Nasser-Krankenhaus in Chan Junis traf. Die israelische Armee bestätigte den Angriff und teilte mit, man prüfe den Vorfall.
11:20
Krieg in der Ukraine
Toter bei Drohnenangriff auf Sumy
Russland hat bei erneuten nächtlichen Drohnenangriffen auf die Ukraine insbesondere die Grenzregion Sumy unter Beschuss genommen. Durch die Attacken sei ein Mensch getötet und neun weitere seien verletzt worden, schrieb der Gouverneur von Sumy, Oleh Hryhorow, bei Telegram. In der Provinzhauptstadt Sumy seien ein Hochhaus und Dutzende Einfamilienhäuser beschädigt worden. Nach Angaben der ukrainischen Flugabwehr setzte Russland in der Nacht 104 Kampfdrohnen iranischer Bauart ein. 76 davon seien abgefangen worden.
11:03
Wehrbeauftragter des Bundestags
Otte kritisiert Wehrdienstgesetz
Der Wehrbeauftragte des Bundestags, Henning Otte (CDU), kritisiert das geplante Wehrdienstgesetz scharf. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) bleibe mit seinem Entwurf bei Ankündigungen, anstatt "die dringend erforderlichen Strukturreformen anzustoßen", schrieb Otte gemeinsam mit dem Militärhistoriker Sönke Neitzel in der "FAZ". Unbequemes, aber Erforderliches werde vertagt, schreiben sie. "Über 50 Prozent der Soldaten arbeiten nicht im Kernauftrag, sondern in Stäben, Ämtern oder Behörden", schreiben sie weiter.
10:48
Ifo-Geschäftsklima steigt
Zuversicht in Wirtschaft wächst
Trotz höherer US-Zölle verbessert sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft. Wie das Forschungsinstitut Ifo mitteilte, stieg das Ifo-Geschäftsklima im August um 0,4 Punkte auf 89,0 Punkte. Während die aktuelle Lage etwas schlechter eingeschätzt wurde, hat sich die Bewertung der künftigen Geschäfte überraschend verbessert. Das Ifo-Geschäftsklima stieg damit den sechsten Monat in Folge. Dennoch bleibt Ifo-Präsident Clemens Fuest zurückhaltend. "Die Erholung der deutschen Wirtschaft bleibt schwach", sagte er.
10:31
Sorgen um Leben der Geiseln
Israels Militärchef fordert Deal
Der israelische Generalstabschef Ejal Zamir hat laut einem Medienbericht eindringlich vor den Gefahren einer Einnahme der Stadt Gaza gewarnt und auf eine Vereinbarung zur Freilassung der Geiseln gedrängt. Laut dem israelischen TV-Sender Channel 13 hat Zamir bei einem Besuch eines Marine-Stützpunktes in Haifa gesagt: "Es liegt ein Deal auf dem Tisch, es ist der verbesserte Witkoff-Deal, wir müssen ihn annehmen." Er habe gewarnt, eine Einnahme der Stadt Gaza würde das Leben der Geiseln gefährden.
10:14
Umfrage in Deutschland
Nur Minderheit spart am Urlaub
Eine Mehrheit der Menschen in Deutschland will nicht am Urlaub sparen: Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage im Auftrag des Portals watson.de. 61 Prozent nehmen demnach keine Anpassung bei ihrem Urlaubsbudget vor. Ein Viertel macht dies "auf jeden Fall", 14 Prozent zeigen sich unentschieden. Am ehesten leidet das Reisebudget bei den jüngeren Befragten unter den allgemeinen Preissteigerungen: Von den 18- bis 29-Jährigen gibt knapp ein Drittel (31 Prozent) an, sich im Urlaub einzuschränken.
09:58
Arbeitsmarkt in Deutschland
Schnitzer sieht große KI-Chancen
Die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer sieht große Chancen beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) auch auf dem Arbeitsmarkt. "Durch die KI könnten wir mit weniger Menschen trotzdem sehr produktiv arbeiten", sagte die Wirtschaftswissenschaftlerin dem RND. "Das ermöglicht mehr Leistung und dadurch auch höhere Löhne. Ich sehe darin große Chancen", sagte Schnitzer weiter. Es sei nicht zu erwarten, dass die KI alle Tätigkeiten überflüssig mache, sie würde aber auch "nicht jedem Job hinterherweinen".
09:39
Aktivisten in Rendsburg
Büro von Wadephul blockiert
Mehrere linke Aktivisten haben in Rendsburg das Büro des deutschen Außenministers Johann Wadephul (CDU) blockiert, um gegen die Inhaftierung von Maja T. in Ungarn zu protestieren. Sie wollen damit auf die Haftbedingungen und die Tatenlosigkeit Wadephuls aufmerksam machen, teilte die "TurboKlimaKampfGruppe Kiel" mit. Laut Polizei verläuft die Aktion friedlich. Wadephul selbst wird nicht in seinem Büro auftauchen. Der Außenminister ist zu Gesprächen nach Kroatien gereist.
09:22
Entzug von Staatsbürgerschaft
Umstrittenes Gesetz in Kambodscha
Das Parlament in Kambodscha hat ein Gesetz verabschiedet, das es ermöglicht, Bürgern wegen "Zusammenarbeit mit dem Ausland" die Staatsbürgerschaft zu entziehen. Alle 120 anwesenden Abgeordneten der Nationalversammlung in Phnom Penh stimmten für das Gesetz, darunter auch Regierungschef Hun Manet. Menschenrechtler befürchten, dass das Gesetz dazu genutzt werden könnte, um Dissidenten zu verbannen. Amnesty International bezeichnete das Gesetz im Juli als "abscheulichen Verstoß gegen das Völkerrecht".
09:05
Zehn Jahre "Wir schaffen das!"
Merkel steht zu Flüchtlingspolitik
Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) steht weiterhin zu ihrem Kurs in der Flüchtlingspolitik im Jahr 2015. Sie habe "keine Zweifel" daran, dass sie wieder so entscheiden würde wie vor zehn Jahren, sagte Merkel in einem Interview für die ARD-Dokumentation "Merkels Erbe - 10 Jahre 'Wir schaffen das!'". Zugleich räumte sie ein, dass ihre Entscheidung polarisiert habe, die Flüchtlinge im Sommer 2015 in Deutschland aufzunehmen. "Und dadurch ist die AfD sicherlich auch stärker geworden."
08:49
Frankfurter Privatbank
Unicredit erhöht Commerzbankanteil
Die Unicredit steuert bei der Commerzbank auf ein Übernahmeangebot zu: Die italienische Großbank hat ihren direkten Aktienanteil an der deutschen Privatbank auf rund 26 Prozent erhöht. Zugleich kündigte sie an, ihre verbleibenden Finanzinstrumente "zu gegebener Zeit" ebenfalls in Commerzbank-Aktien umzuwandeln, womit sich der Anteil auf etwa 29 Prozent summieren würde. Wird die 30-Prozent-Marke überschritten, wäre die Unicredit verpflichtet, den übrigen Anteilseignern ein offizielles Kaufangebot zu unterbreiten.
08:33
Altersvorgaben für Social Media
Streeck will Medienkonsum bremsen
Der Sucht- und Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck (CDU), setzt sich für "strikt abgestufte Altersvorgaben für soziale Medien" ein, um den hohen digitalen Medienkonsum Minderjähriger zu begrenzen. "Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Kinder und Jugendliche, die in hohem Maße nicht altersgerechte Inhalte konsumieren, anfälliger für riskantes Suchtverhalten und problematischen Drogenkonsum werden", sagte er der "Rheinischen Post". Streeck sprach von einer "Verhaltenssucht" vieler Kinder.
08:16
Sozialpolitiker der CDU
Laumann gegen Rente erst ab 70
In der Debatte um eine Reform des deutschen Rentensystems hat NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) Rufe nach einer "Rente mit 70" kritisiert. Es gebe nicht viele Länder in Europa mit einem höheren Renteneintrittsalter, sagte Laumann der "WAZ". "Es regt mich schon auf, wenn ich Leute aus den politischen Jugendverbänden erlebe, die sagen, wir bräuchten die Rente mit 70, die aber selbst noch mit 35 studieren", sagte er. Er könne auch nicht erkennen, dass es in Deutschland übertrieben hohe Renten gebe.
08:00
Chinas Krisen-Bauträger
Börsen-Ende für Evergrande
Für Chinas am höchsten verschuldeten Immobilienkonzern Evergrande ist nach rund 15 Jahren Schluss an der Börse. Der Handelsplatz in der chinesischen Sonderverwaltungsregion Hongkong strich den krisengebeutelten Bauträger zum Handelsstart von seiner Liste. Der Handel mit den Papieren war bereits seit dem 29. Januar 2024 ausgesetzt, weil ein Gericht in Hongkong nach einer Klage ausländischer Gläubiger entschieden hatte, Evergrande zu zerschlagen. Der Schuldenberg der Firma belief sich auf rund 300 Milliarden US-Dollar.
07:44
NRW-Medienminister Liminski
Zweifel an Social-Media-Verboten
Nordrhein-Westfalens Medienminister Nathanael Liminski (CDU) hält nichts von pauschalen Verboten für Jugendliche bei der Nutzung sozialer Medien. "Es ist aus meiner Sicht völlig weltfremd zu glauben, dass mit einem Social Media-Pauschalverbot für Jugendliche unter 16 alle Probleme gelöst seien", sagte Liminski. Bei solchen Forderungen sehe er erhebliche Zweifel an der rechtlichen Durchsetzbarkeit, der technischen Umsetzbarkeit und der politischen Vermittelbarkeit, sagte Liminski weiter.
07:29
Neues Wehrdienst-Gesetz
CDU will Wehrpflicht-Automatismus
Sollten sich mit dem geplanten neuen freiwilligen Wehrdienst nicht genug neue Bundeswehrsoldaten finden, muss aus Sicht der Union eine Wehrpflicht automatisch folgen. Das sagte der CDU-Verteidigungspolitiker Thomas Röwekamp der "Rheinischen Post". Es fehlten mehr als 80.000 Berufs- und Zeitsoldaten und 140.000 Reservisten, damit Deutschland sich verteidigen und seinen Zusagen an die Nato erfüllen könne, sagte Röwekamp. "Ich habe erhebliche Zweifel, dass dies nur mit Freiwilligkeit gelingt."
07:13
Reaktion auf Raketenangriffe
Israel greift Huthi-Stellungen an
Nach erneuten Raketenangriffen aus dem Jemen hat die israelische Armee noch am Sonntag mit Gegenangriffen auf militärische Stellungen der Huthi-Miliz in Jemens Hauptstadt Sanaa reagiert. Das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu teilte mit, die Luftwaffe habe "den Präsidentenpalast im Herzen der Hauptstadt Sanaa, das Kraftwerk der Stadt und die Kraftstofftanks, die es versorgen", angegriffen. Israelischen Medienberichten zufolge hatten die Huthis bei ihrem jüngsten Angriff erstmals Streumunition eingesetzt.
06:56
Krieg in der Ukraine
Klingbeil zu Gesprächen in Kiew
Vizekanzler und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil lotet in der Ukraine deutsche Beiträge für einen möglichen Friedensprozess aus. "Ich suche in enger Abstimmung mit dem Bundeskanzler den Austausch, wie Deutschland die Ukraine bei einem möglichen Friedensprozess bestmöglich unterstützen kann", sagte der SPD-Chef nach seiner Ankunft am Morgen in der Hauptstadt Kiew. Es brauche "verlässliche Sicherheitsgarantien, die einen dauerhaften Frieden für die Ukraine gewährleisten", sagte Klingbeil.
06:40
Ukraine-Krieg
Vance sieht Kreml-Zugeständnisse
Russland hat nach Darstellung von US-Vizepräsident JD Vance "erhebliche Zugeständnisse" für Verhandlungen über ein Ende des Kriegs in der Ukraine gemacht. "Sie waren tatsächlich bereit, bei einigen ihrer Kernforderungen flexibel zu sein", sagte Vance in einem Interview des Senders NBC. So habe Russland zugestimmt, "dass die Ukraine nach dem Krieg ihre territoriale Integrität behalten wird", sagte Vance. "Sie haben erkannt, dass sie in Kiew kein Marionettenregime installieren können."
06:24
Offener Brief an Bundesregierung
Appell zur Aufnahme von Afghanen
Dutzende Organisationen haben von der Bundesregierung Sofortmaßnahmen für den Schutz gefährdeter Afghaninnen und Afghanen mit einer Aufnahmezusage für Deutschland gefordert. "Handeln Sie jetzt, bevor es für viele Betroffene zu spät ist", heißt es in einem Offenen Brief an Außenminister Johann Wadephul (CDU) und Innenminister Alexander Dobrindt (CSU), berichtet das RND. Unterzeichnet wurde das Schreiben unter anderem von Reporter ohne Grenzen und dem Caritasverband. Initiator ist der Deutsche Anwaltverein (DAV).
Schlagzeilen und Kurzmeldungen --- am 24. August 2025
24. Aug. 2025,
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ZDF
Tödliche Schüsse in NRW
Täter von Menden weiterhin gesucht
Auch zwei Tage nach tödlichen Schüssen auf einen Mann im sauerländischen Menden geht die Fahndung nach dem mutmaßlichen Täter weiter. Es gebe noch keine Anhaltspunkte, wo sich der womöglich bewaffnete 40-Jährige aufhalten könnte, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Der in öffentlicher Fahndung gesuchte Tatverdächtige soll nach einem Streit in einem Wohngebiet am Freitag zwei Männer niedergeschossen zu haben. Ein 45-jähriger Mann starb. Ein zweiter Getroffener war per Hubschrauber in eine Klinik gebracht worden.
11:42
Ex-CDU-Abgeordneter
Patzelt kritisiert Bundesregierung
Der ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete und Oberbürgermeister von Frankfurt (Oder), Martin Patzelt, kritisiert den Kurs der aktuellen Bundesregierung in der Asyl- und Migrationspolitik. Er halte die von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) ausgerufene "Migrationswende" für einen großen Fehler, sagte Patzelt dem Evangelischen Pressedienst (epd). "Wir können den Menschen nicht vormachen, auf einer Insel zu leben", ergänzte der heute 78-Jährige, der bis 2021 dem Bundestag angehörte.
11:24
Mit dem Handy am Steuer
Geschäftsmann filmt eigene Raserei
Mit dem Handy in der Hand ist ein italienischer Geschäftsmann mit 260 Stundenkilometern über eine deutsche Autobahn gerast. Der 48-Jährige hat nun Ärger, weil er seine Fahrt auch noch filmte und dann ins Internet stellte. Die Opposition in der Stadt Lodi fordert, den Geschäftsführer eines lokalen Wasserversorgers zu entlassen, weil er durch sein "gefährliches Verhalten" jugendliche Autofahrer zur Raserei verführe. Der Manager rechtfertigte sich damit, dass es auf der Strecke kein Tempolimit gegeben habe.
11:07
Mainzer Regierungschef
Schweitzer fordert mehr Emotionen
Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) ruft seine Partei auf, mit mehr Emotionen und neuen Ideen verloren gegangenes Vertrauen bei den Menschen zurückzugewinnen. "Emotionen waren und sind immer Teil von Politik. Wir sollten die politischen Emotionen nicht den Linken und der emotional toxischen AfD überlassen", sagte der stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende dem "Tagesspiegel". "Ich habe den Eindruck, die SPD ist für viele etwas zu langweilig geworden", mahnte der Mainzer Regierungschef.
10:51
Mutmaßlicher Brandanschlag
Feuer in Hamburger Kosmetikstudio
Auf ein Kosmetikstudio im Hamburger Stadtteil Hohenfelde hat es am frühen Sonntagmorgen einen mutmaßlichen Brandanschlag gegeben. Verletzt wurde niemand, wie die Polizei mitteilte. Anrufer meldeten laut Feuerwehr eine Explosion, woraufhin die Ladenzeile in Brand geraten sei. Drei Personen mussten demnach aus den Wohnungen über dem Studio gerettet werden, da sie durch Rauch eingeschlossen waren. Nach ersten Erkenntnissen wurde ein unbekannter Gegenstand in das Kosmetikstudio geworfen, woraufhin das Geschäft Feuer fing.
10:33
Ukrainischer Unabhängigkeitstag
Merz sagt Ukraine Unterstützung zu
Bundeskanzler Friedrich Merz hat zum heutigen Unabhängigkeitstag der Ukraine die fortwährende Unterstützung Deutschlands bei der Abwehr des russischen Angriffskrieges unterstrichen. "Zum Unabhängigkeitstag stehen wir fest an ihrer Seite - heute und in Zukunft", schrieb Merz auf der Plattform X. Der CDU-Politiker hob den "großen Mut" hervor, mit dem sich Ukrainerinnen und Ukrainer gegen Russlands Angriffe wehrten. "Sie kämpfen für unsere Freiheitsordnung in Europa und einen gerechten Frieden", betonte der Kanzler.
10:14
Russisch-ukrainischer Krieg
Ölraffinerie brennt nach Angriff
Im russischen Ostseehafen Ust-Luga ist nach Behördenangaben eine Ölraffinerie durch einen ukrainischen Drohnenangriff in Brand geraten. Über dem Hafen seien zehn Drohnen abgeschossen worden, schrieb der Gouverneur des Leningrader Gebiets, Alexander Drosdenko, auf Telegram. "Die Trümmer eines unbemannten Flugapparats wurden zur Ursache für einen Brand am Novatek-Terminal", Feuerwehr und Katastrophenschutz seien im Löscheinsatz. Das Terminal an der Ostsee wurde bereits in der Vergangenheit attackiert.
09:56
Erstes Tor in der MLS
Müller trifft bei Startelf-Debüt
Thomas Müller hat die Vancouver Whitecaps bei seinem Startelf-Debüt in der 14. Minute der Nachspielzeit zum Sieg geschossen. Der Weltmeister von 2014 verwandelte in der MLS spät einen Foulelfmeter und entschied das Match mit seinem Premieren-Treffer gegen St. Louis City SC mit 3:2 (1:1). "Ich habe das entscheidende Tor direkt vor unseren tollen Fans gemacht. Ein unbeschreibliches Gefühl", schwärmte Müller. Zuletzt hatte er für die Bayern im Dezember 2020 bei Atletico Madrid (1:1) einen Strafstoß verwandelt.
09:38
Fund auf der Isle of Wight
Dinosaurier mit Hautsegel entdeckt
Zwei Meter hoch, eine Tonne schwer und ausgestattet mit einem auffälligen Rückensegel: Im Süden von England haben Forscher eine bislang unbekannte Dinosaurier-Art entdeckt. Istiorachis macarthurae lebte vor mehr als 120 Millionen Jahren auf dem Gebiet der heutigen Insel Isle of Wight, wie ein Team um Jeremy Lockwood vom Natural History Museum berichtet. Das Auffälligste an dem Urzeitreptil sind demnach seine stark verlängerten Dornfortsätze der Rückenwirbel, die vermutlich eine segelartige Hautstruktur stützten.
09:21
Mitgründer von Airbnb
Gebbia wird Trumps Design-Chef
Airbnb-Mitgründer Joe Gebbia (44) ist nach eigenen Angaben von US-Präsident Donald Trump zum neuen Design-Chef ernannt worden. Seine Aufgabe sei es, die digitalen Behördendienste der Regierung so zu modernisieren, dass sie so angenehm zu nutzen seien wie ein Apple Store, schrieb Gebbia auf X. Gebbia nutzte gleich die Gelegenheit, um nach Mitstreitern zu suchen. Wer Interesse daran habe, ihm im neuen Nationalen Designstudio zu helfen, möge ihm einen Link zu bisherigen Arbeiten zuschicken.
09:04
Deutsche Cybersicherheitsbehörde
BSI mit digitaler Doppelstrategie
Eine sichere Verwendung digitaler Produkte zu ermöglichen, sieht die Präsidentin des BSI, Claudia Plattner, als staatliche Aufgabe. "Als Cybersicherheitsbehörde Deutschlands ist es unser Anspruch, Menschen und Organisationen nicht nur für Gefahren im Netz zu sensibilisieren, sondern sie aktiv zu schützen", etwa vor den Einflussmöglichkeiten von Herstellern digitaler Produkte, sagte Plattner der dpa. Denn vom Smartphone bis zum smarten Thermostat hätten Hersteller mitunter Zugriff auf sensible Nutzerdaten.
08:45
Bericht der Washington Post
Nationalgarden-Einsatz in Kürze
Das Pentagon will einem Bericht der "Washington Post" zufolge bereits im September auch in Chicago die Nationalgarde im Kampf gegen Kriminalität einsetzen. Die Planung umfasse mehrere Optionen, darunter die Entsendung einiger Tausend Angehöriger der zum US-Heer gehörenden militärischen Reserveeinheit in die drittgrößte US-Stadt im Bundesstaat Illinois, berichtete die Zeitung unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Beamte. Das Weiße Haus und das Pentagon lehnten laut Zeitung eine Stellungnahme ab.
08:26
Umfrage zur Elektromobilität
Geteilte Meinungen zu E-Autos
Ladepunkte, Reichweite, Komfort: Menschen ohne Erfahrung mit E-Autos bewerten deren Alltagstauglichkeit einer Umfrage zufolge schlechter als E-Autofahrer. Das geht aus einer YouGov-Umfrage im Auftrag der dpa hervor. Demnach gaben 80 Prozent der Befragten, die ein E-Auto besitzen oder schon mal eins genutzt haben, an, Fahrzeuge dieser Antriebsart seien alltagstauglich oder eher alltagstauglich. Unter den Befragten, die kein E-Auto besitzen und auch noch keins gefahren sind, stimmten dem nur 45 Prozent zu.
08:09
Mit Weggefährte Elton
Stefan Raab plant neue Show
Stefan Raab und Elton werden für eine neue RTL-Samstagabend-Show gemeinsam vor der Kamera stehen. Diese werde "Die Unzerquizbaren" heißen und soll zur Primetime ausgestrahlt werden, wie der Sender und Raab Entertainment mitteilten. Dabei trete "das unbezwingbare Entertainment-Team Stefan Raab und Elton" erstmals gemeinsam "zum ultimativen Quiz-Battle" gegen Kandidaten an, wie es weiter hieß. Im Finale gehe es um bis zu 100.000 Euro. Das neue Format soll im Winter Premiere feiern.
07:53
Angespanntes Verhältnis
Schüsse an der koreanischen Grenze
Rund 30 nordkoreanische Soldaten haben nach UN-Angaben vor einigen Tagen kurzzeitig die hochgerüstete Grenze zu Südkorea überschritten und damit Warnschüsse des dortigen Militärs ausgelöst. Das berichtet die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. Der stellvertretende Generalstabschef der Koreanischen Volksarmee, Ko Jong Chol, sprach nach Angaben der staatliche Nachrichtenagentur KCNA von "gefährlichen Provokationen", die einen militärischen Konflikt auslösen könnten und sofort eingestellt werden müssten.
07:37
Russische Nachrichtenagentur
Drohne am AKW Kursk abgeschossen
Die russische Luftabwehr hat nach einem Medienbericht eine ukrainische Kampfdrohne in der Nähe des russischen Atomkraftwerks Kursk abgeschossen. Beim Absturz sei die Drohne explodiert und habe einen Hilfstransformator beschädigt, meldete die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass. Das Feuer sei gelöscht. Die Leistung des Blocks 3 des Atomkraftwerks sei halbiert worden. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hatte mehrfach vor Schäden an Atomkraftwerken gewarnt. Die ukrainische Seite äußerte sich bislang nicht.
07:19
Heeres-Inspekteur Mais
Fortschritte zur Kriegstüchtigkeit
Der Inspekteur des Deutschen Heeres, Generalleutnant Alfons Mais, sieht "große Fortschritte" auf dem Weg der Truppe zur Kriegstüchtigkeit. Er warnt zugleich davor, dass ein Spannungsfall oder ein Angriff auch ohne Zeit für ausreichende Vorbereitungen eintreten könne. "Uns muss bewusst sein, dass wenn die Klingel geht, es uns in einem nicht optimalen Zustand oder zu einem nicht optimalen Zeitpunkt treffen kann. Damit müssen sich die Kommandeure gedanklich auseinandersetzen", sagte Mais der dpa.
07:02
Sicherheitsgarantien
Selenskyj erwartet rasche Einigung
Dreieinhalb Jahre nach Beginn der russischen Invasion in sein Land geht der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj davon aus, dass bereits in den kommenden Tagen Sicherheitsgarantien für die Zeit nach dem Krieg vereinbart sein werden. "Derzeit arbeiten die Teams der Ukraine, der Vereinigten Staaten und der europäischen Partner an deren Ausgestaltung. Alle Entwicklungen werden in den kommenden Tagen abgeschlossen sein", schrieb Selenskyj auf X. Er sagte weiter, es gebe jetzt eine echte Chance, diesen Krieg zu beenden.
23.08.2025
23:20
Deutsch-kanadische Beziehungen
Premier Carney besucht Berlin
Der kanadische Ministerpräsident Mark Carney reist von Montag bis Mittwoch nach Deutschland, Polen und Lettland, um die Beziehungen zu den europäischen Verbündeten zu stärken. Das teilte sein Büro mit. Im Mittelpunkt sollen die Bereiche Handel, Energie, kritische Rohstoffe und Verteidigung stehen. In Berlin ist ein Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz geplant, bei dem es um eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit und globale Sicherheitsfragen gehen soll. Zudem will Carney mit Wirtschaftsvertretern sprechen.
23:00
Ein Jahr nach Terroranschlag
Stilles Gedenken in Solingen
Mit Kerzenlichtern und einer Gedenkminute ist am Samstag in Solingen um 21.37 Uhr an die Opfer des Terroranschlags vor einem Jahr erinnert worden. Zu dieser Zeit wurden beim Solinger Stadtfest vor einer Bühne drei Menschen getötet und weitere verletzt. Zu der Trauerfeier versammelten sich Hunderte Menschen mit Kerzen an der Gedenktafel vor der evangelischen Stadtkirche. Sie liegt unmittelbar am Fronhof, wo der Täter am 23. August 2024 mit einem Messer auf die Zuhörer eines Konzerts einstach.
22:35
"Gerrymandering" in Texas
Trump begrüßt neue Wahlkreise
US-Präsident Donald Trump hat den Neuzuschnitt der Wahlkreise im Bundesstaat Texas begrüßt. Der Neuzuschnitt der Wahlkreise gebe "den wunderbaren Leuten in Texas die riesige Chance, bei den Zwischenwahlen 2026 fünf neue Maga-Republikaner zu wählen", schrieb Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. Zuvor hatte nach dem Repräsentantenhaus von Texas auch der republikanisch kontrollierte Senat den Neuzuschnitt der Wahlkreise gebilligt. Entlang der Parteigrenzen stimmten 18 texanische Senatoren für den Vorschlag, elf dagegen.
22:17
Ziehung im dritten Versuch
Lotto-Panne bei der Superzahl
Doppelte Panne bei der Lotto-Ziehung: Nach der zunächst erfolgreichen Ziehung der 6 aus 49 wurde die Ziehung bei der Ermittlung der Superzahl unterbrochen. "Wir hatten bei der Ziehung der Superzahl im ersten Durchgang einen sogenannten Leerzug", sagte ein Sprecher von Lotto Saarland. Auch der zweite Durchgang lief nicht glatt. Dieses Mal verkanteten sich zwei Kugeln hinter dem Auffangstutzen, so der Sprecher. Die Superzahl-Ziehung sei danach mit einem Ersatzgerät "erfolgreich und ordnungsgemäß durchgeführt" worden.
22:03
Ostasien
Südkoreas Präsident besucht Tokio
Bei einem Treffen in Tokio haben Japan und Südkorea eine Intensivierung ihrer Beziehungen vereinbart. "Inmitten des zunehmend herausfordernden strategischen Umfelds, das beide Länder umgibt, wächst die Bedeutung der japanisch-südkoreanischen Beziehungen," erklärte Japans Ministerpräsident Shigeru Ishiba. Zuvor hatte er den südkoreanischen Präsidenten Lee Jae Myung empfangen. Lee ist der erste südkoreanische Präsident, der seit der Normalisierung der diplomatischen Beziehungen zu einem Antrittsbesuch nach Japan reiste.
21:49
Pennsylvania
20 Verletzte nach Busunfall in USA
Nach einem Schulbusunfall nahe Pittsburgh (US-Bundesstaat Pennsylvania) sind mehr als 20 Menschen in Krankenhäuser gebracht worden. Auch der Busfahrer sei unter den Verletzten, sagte der Polizeichef des Bezirks Economy in Beaver County, Michael O'Brien. Ihm zufolge war das Football-Team einer Schule der nahegelegenen Stadt Aliquippa am Samstagmorgen auf dem Weg zu einem Spiel gewesen. Der Schulbus sei zur Seite gefallen, warum war zunächst unklar. Der genaue Unfallhergang solle untersucht werden.
21:31
Irrtümlich abgeschobener Migrant
USA planen erneute Abschiebung
Der erst am Freitag in den USA freigelassene Migrant Kilmar Abrego Garcia aus El Salvador soll nach Angaben seiner Anwälte kommende Woche nach Uganda abgeschoben werden. Wie die Anwälte Garcias mitteilten, legten sie Beschwerde dagegen ein. Mit der geplanten Abschiebung nach Uganda solle er für die Anfechtung seiner anfänglichen Abschiebung nach El Salvador bestraft werden, kritisierten sie. Uganda hatte zuvor zugesagt, im Rahmen eines Migrationsabkommens abgelehnte Asylbewerber aus den USA aufzunehmen.
21:08
Goldschakal, Rothirsch, Hermelin
Online-Wahl zum Tier des Jahres
Naturfreunde können 2026 erstmals mitbestimmen, welches Tier das Tier des Jahres wird. Zur Auswahl stehen der Goldschakal, der Rothirsch und das Hermelin, wie die Deutsche Wildtier Stiftung mitteilte. Bislang hatten die Spenderinnen und Spender der Stiftung das Siegertier gewählt. Nun ist die Online-Abstimmung bis zum 2. Oktober für alle möglich, die älter als 18 sind und in Deutschland leben. "Wir wollen so noch mehr Menschen für heimische Wildtiere begeistern", sagte Artenschützerin Lea-Carina Hinrichs.
20:36
Israelische Opposition
Gantz fordert Einheitsregierung
Der israelische Oppositionspolitiker Benny Gantz hat zur Bildung einer vorübergehenden Einheitsregierung aufgerufen, um einen "Deal" mit der Hamas zur Freilassung der Geiseln zu ermöglichen. Eine solche Regierung müsse ihren Weg mit einer Vereinbarung beginnen, die alle 50 Geiseln - darunter 20 Lebende - heimbringe, forderte er. "Unsere Geiseln sind in Lebensgefahr, ihre Zeit läuft ab", sagte Gantz. Im Frühjahr kommenden Jahres müsse es dann eine Neuwahl geben, an einem gemeinsam vereinbarten Datum.
20:13
Spannungen mit den USA
Venezuela rekrutiert Milizionäre
Angesichts der wachsenden Spannungen zwischen den USA und Venezuela will die autoritäre Regierung des südamerikanischen Landes zusätzliche Milizionäre rekrutieren. In zahlreichen Kasernen und auf öffentlichen Plätzen im ganzen Land schrieben sich Freiwillige bei der paramilitärischen Truppe ein, wie der Fernsehsender Telesur berichtete. "Wir rufen das ganze Volk dazu auf, die Reihen zu schließen und der Miliz beizutreten", sagte Venezuelas Präsident Nicolas Maduro. Die Miliz hat nach eigenen Angaben 4,5 Millionen Mitglieder.
19:54
Arbeitskräfte aus dem Ausland
EZB sieht Vorteile von Migration
Die Wirtschaft im Euroraum und auch in Deutschland hat laut der Europäischen Zentralbank (EZB) vom Zustrom ausländischer Arbeitskräfte profitiert. Auf der US-Notenbankkonferenz in Jackson Hole nannte EZB-Chefin Christine Lagarde den Anstieg der Zahl von Arbeitnehmern aus Ländern außerhalb des Euroraums einen Faktor, der die Wirtschaft in einigen Sektoren stütze. Ohne diesen Beitrag könnten die Bedingungen am Arbeitsmarkt angespannter sein und auch die Produktion würde geringer ausfallen, fügte sie hinzu.
19:35
Filmfestival in Ludwigshafen
Edgar Reitz erhält Ehrenpreis
Der Regisseur Edgar Reitz ist mit dem Ehrenpreis des Festivals des deutschen Films in Ludwigshafen ausgezeichnet worden. Der 92-Jährige erhielt die Ehrung im Rahmen einer Galavorführung seines neuen Films "Leibniz - Chronik eines verschollenen Bildes", teilte eine Stadtsprecherin mit. Die Laudatio hielt Festivalintendant Michael Kötz. Mit dem Preis würdige das Festival das Lebenswerk von Reitz, hieß es. Der in Morbach geborene Künstler gilt als einer der bedeutendsten deutschen Filmemacher der Nachkriegszeit.
Schlagzeilen und Kurzmeldungen --- am 23. August 2025
23. Aug. 2025,
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ZDF
16:16
Protestcamp in Frankfurt
Angriff auf jüdische Gegendemo
Am Rande eines Protestcamps in einem Frankfurter Park sind jüdische Gegendemonstranten mit Farbbeuteln attackiert worden. Hintergrund sind verschiedene Positionen im Nahost-Konflikt. Die mehr als 1.000 Teilnehmer des "System Change Camps" werden dem linken Spektrum zugerechnet. Laut Polizei handelte es sich bei den Angegriffenen um drei Mitglieder der jüdischen Gemeinde. Die Frankfurter Polizei habe Strafanzeigen aufgenommen. Das Zeltlager im Grüneburgpark dauert noch bis 26. August.
15:57
Nach Vorstoß Klingbeils
Merz schließt Steuererhöhungen aus
Nach einem Vorstoß der SPD für höhere Steuern schließt Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eine zusätzliche Belastung des Mittelstands aus. "Mit dieser Bundesregierung unter meiner Führung wird es eine Erhöhung der Einkommenssteuer für die mittelständischen Unternehmen in Deutschland nicht geben", sagte Merz auf einem Parteitag der CDU Niedersachsen. Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) hatte am Sonntag im ZDF erklärt, er schließe höhere Steuern für Spitzenverdiener und Vermögende nicht aus.
15:43
Bürgergespräche mit Politikern
Tag der offenen Tür im Kanzleramt
Hunderte Menschen sind zum Tag der offenen Tür ins Berliner Regierungsviertel gekommen. Auf dem Gelände des Kanzleramtes konnten sie einen Hubschrauber der Bundespolizei sehen, mit dem Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) unterwegs ist. Am Sonntag will sich Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) im Bundespresseamt den Fragen der Bürgerinnen und Bürger stellen. Merz will im Kanzleramt mit Gästen ins Gespräch kommen. Neben den Ministerien präsentieren sich auch andere Behörden und Institutionen.
15:25
Volksentscheid
Taiwaner stimmen gegen AKW-Betrieb
Ein Volksentscheid zur Inbetriebnahme eines stillgelegten Atomkraftwerks in Taiwan und dem damit verbundenen Wiedereinstieg in die Nuklearenergie ist gescheitert. Das Referendum auf der ostasiatischen Insel erreichte nicht die nötige Zustimmung, wie aus Daten der Wahlkommission hervorging. Im Mai hatte Taiwan den letzten in Betrieb befindlichen Reaktor abgeschaltet und war damit aus der Atomenergie ausgestiegen - ein zentrales Versprechen der regierenden Demokratischen Fortschrittspartei.
15:08
Bündnis protestiert in Köln
Camp gegen Rheinmetall genehmigt
Ein Protestcamp des Bündnisses "Rheinmetall entwaffnen" darf nach einer Gerichtsentscheidung stattfinden. Das Oberverwaltungsgericht Münster kippte mit seiner Entscheidung am Samstag das Verbot der Polizei Köln. Das Verbot sei rechtswidrig, weil es die Versammlungsfreiheit verletze. Das Protestcamp soll vom 26. August bis zum 31. August am Fuß des Fernsehturms Colonius in Köln errichtet werden. Das Polizeipräsidium Köln hatte das Camp mit Verweis auf eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit untersagt.
14:32
Solidarität mit Vertriebenen
Papst empfängt Chagos-Geflüchtete
Papst Leo XIV. hat Geflüchtete von der Inselgruppe Chagos im Indischen Ozean empfangen. Bei der Audienz am Samstag im Vatikan trat er für das Recht der Inselbewohnerinnen und Bewohner ein, nach Hause zurückzukehren. Er lobte einen Vertrag zwischen Großbritannien und Mauritius, der die Zukunft von Chagos betrifft. Rund 2.000 Menschen aus Chagos waren in den 1960er und 1970er Jahren von Großbritannien vertrieben worden, damit die USA auf der Insel Diego Garcia einen Militärstützpunkt bauen konnten.
14:17
Deutscher stirbt bei Unglück
Urlauber in Südtirol abgestürzt
Bei einem Wanderurlaub in Südtirol ist ein 77 Jahre alter Deutscher ums Leben gekommen. Die Leiche des Rentners wurde in der Nähe des Ortes Seis in einer Schlucht entdeckt, wie die Rettungskräfte mitteilten. Vermutet wird, dass der Mann bei einem Ausflug allein bereits am Mittwoch vom Weg abkam und zu Tode stürzte. Die Leiche wurde von einem Hubschrauber geborgen. Zuvor waren bereits den dritten Tag in Folge Suchmannschaften ausgerückt. Zur Herkunft des Mannes wurden zunächst keine Angaben gemacht.
14:01
Streit um Aufnahmeprogramm
Dobrindt verteidigt Afghanen-Kurs
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat Kritik zurückgewiesen, beim Aufnahmeprogramm Afghanistan auf Zeit zu spielen. Der CSU-Politiker sagte beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung, man könne nicht erwarten, dass er in wenigen Wochen löse, was über Monate und Jahre nicht stattgefunden habe. "Ich bin nicht bereit, auf reguläre Aufnahmeverfahren, ich bin nicht bereit, auf Sicherheitsüberprüfungen zu verzichten." Dobrindt erklärte, er wolle "ordentlich" arbeiten - deshalb werde es auch dauern.
13:47
Wetterprognose für Deutschland
Wärmere Temperaturen erwartet
Auf und Ab bei den Temperaturen: Erst wird es ein paar Tage lang wieder wärmer, dann kommt erneut eine Wetterwende. Aktuell liegt Deutschland zwischen Hoch "Mareike" über Großbritannien und Tief "Severin" über dem Baltikum. Derzeit hat das Tief die Oberhand, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte. Am Samstag wird es nicht mehr als 16 bis 23 Grad warm, im Nordosten treten sogar Graupelgewitter auf. Am Sonntag und Montag beruhigt sich das Wettergeschehen dann: Hoch "Mareike" verlagert seinen Schwerpunkt über Deutschland.
13:20
Verfassungsreferendum
Guineas Junta stoppt Opposition
Einen Monat vor einem Verfassungsreferendum hat die Militärjunta in Guinea die drei größten Oppositionsparteien suspendiert. Die Parteien dürften ab sofort für 90 Tage keine politischen Aktivitäten ausüben, teilte das zuständige Ministerium mit. Grund sei, dass die Parteien die Anforderungen der politischen Charta nicht erfüllten. Das Referendum gilt als Schritt zur Durchführung demokratischer Wahlen. Die Opposition bezeichnet das Referendum jedoch als Teil eines Plans der Junta, ihre Macht zu verfestigen.
13:03
Italiens Botschafterin geladen
Frankreich reagiert auf Salvini
Frankreich hat die italienische Botschafterin Emanuela D'Alessandro wegen Äußerungen von Italiens Vize-Ministerpräsident Matteo Salvini einbestellt. Salvini habe "inakzeptable Äußerungen" getätigt, hieß es aus diplomatischen Kreisen. Die Botschafterin sollte am Donnerstag im Außenministerium erscheinen. Salvini hatte den französischen Präsidenten Emmanuel Macron wegen der Bereitschaft kritisiert, nach einem Friedensabkommen zwischen Kiew und Moskau Truppen in die Ukraine zu entsenden.
12:50
Versuchte Tötung eines Kindes
Mutmaßlicher Messer-Täter gefasst
Nach einem Messerangriff auf ein zehnjähriges Mädchen im pfälzischen Schallodenbach (Kreis Kaiserslautern) hat die Polizei den Tatverdächtigen gefasst. Er sei am Samstagmorgen bei Schneckenhausen widerstandslos festgenommen worden. Der Mann soll am Nachmittag einem Haftrichter vorgeführt werden. Der 22-Jährige soll das Kind in der Nacht zum Donnerstag mit dem Messer verletzt haben. Das Opfer und der mutmaßliche Täter sollen miteinander verwandt sein.
12:32
Ausbruch seit Dezember
Vulkan auf Hawaii spuckt Lava
Auf Hawaii spuckt der Vulkan Kilauea erneut Lavafontänen. Dabei wurde am Freitag (Ortszeit) Lava etwa 300 Meter weit seitlich ausgestoßen, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte. An einem zweiten Schlot des Vulkans gab es demnach eine kleinere Eruption. Es handelt sich den Angaben zufolge um die 31. eruptive Episode, seit der Kilauea im Dezember wieder auszubrechen begann. Laut USGS wurde erwartet, dass diese insgesamt 12 bis 15 Stunden dauert. Die meisten Episoden seit Dezember hätten bis zu rund einen Tag gedauert.
12:12
Gerüchte um BVerfG-Kandidatur
Barley schweigt zu Richterposten
Die SPD-Europapolitikerin Katarina Barley hat sich zu Spekulationen über sie als neue Richterkandidatin ihrer Partei für das Bundesverfassungsgericht zu Wort gemeldet. "Zu Personalfragen äußere ich mich grundsätzlich nicht. Aber zu meiner Person kann ich sagen, dass ich in Europa noch viel vorhabe", sagte Barley der "Rheinischen Post". Am Donnerstag hatte SPD-Bundestagsfraktionschef Matthias Miersch im RTL/ntv-"Frühstart" gesagt: "Wir haben einen Namen - und den werde ich jetzt aber garantiert nicht nennen."
11:56
Kurioser Wettbewerb in Oulo
Finne gewinnt bei Luftgitarren-WM
Der neue Weltmeister der Luftgitarristen kommt aus Finnland: Aapo "The Angus" Rautio hat den Titel am Freitagabend in der Stadt Oulo gewonnen. Mit dem Sieg von Rautio konnte sich Finnland erstmals seit dem Jahr 2000 wieder den ersten Platz des Wettbewerbs sichern, wie die Veranstalter mitteilten. "Das ist wirklich passiert. Ich kneife mich selbst, um herauszufinden, ob das alles wirklich wahr ist", schrieb der Sieger auf Instagram. Die Luftgitarren-WM ist Teil des August-Festivals und wird seit 1996 ausgetragen.
11:06
Neuzuschnitt zugunsten Trumps
Senat in Texas billigt Wahlkreise
Im Ringen um künftige Mehrheiten im US-Kongress hat nach dem Repräsentantenhaus auch der republikanisch kontrollierte Senat des Parlaments in Texas einen Neuzuschnitt der Wahlkreise in dem US-Bundesstaat gebilligt. Entlang der Parteigrenzen stimmten in der Nacht zum Samstag 18 Senatoren für den Vorschlag, elf dagegen. Trump hatte auf einen Neuzuschnitt der texanischen Wahlkreise gedrängt, der den Republikanern bei den Kongress-Zwischenwahlen fünf zusätzliche Sitze im Repräsentantenhaus sichern soll.
10:47
Auftakt der Fußball-Bundesliga
Bayern-Spiel war TV-Publikumshit
Der FC Bayern München ist mit einem furiosen 6:0 und mit einem Sieg bei der Zuschauergunst in die 63. Bundesliga-Saison gestartet. Das Auftaktspiel gegen RB Leipzig hatte insgesamt rund 4,8 Millionen Fernseh-Zuschauer. Das war die meistgesehene TV-Sendung des Tages. Rund 4,32 Millionen Menschen schauten den Saisonauftakt bei Sat.1. Das waren deutlich mehr als 2024 bei der Live-Übertragung des Bundesliga-Auftakts zwischen Borussia Mönchengladbach und Bayer 04 Leverkusen mit durchschnittlich 3,55 Millionen Menschen.
10:31
Pilot stirbt bei Absturz
Kampfjet der Ukraine verunglückt
Die Ukraine hat nach Militärangaben eins ihrer Kampfflugzeuge MiG-29 verloren. Der Pilot sei getötet worden, teilte der Generalstab in Kiew auf Facebook mit. Die Rede war von einem Unfall beim Landeanflug nach einem Einsatz. Die Ursache werde untersucht. Der noch zu sowjetischen Zeiten konstruierte Mehrzweckjäger MiG-29 ist das am häufigsten vertretene Flugzeug in der kleinen ukrainischen Luftwaffe. Wegen des russischen Angriffskrieges hat die Ukraine auch Maschinen dieses Typs aus anderen Ländern bekommen.
10:04
Prüfung eines Verbots
SPD-Chef weiter für AfD-Verfahren
Der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil hat erneut dafür plädiert, die Chancen eines AfD-Verbotsantrags im Lichte der Erkenntnisse des Verfassungsschutzes zu klären. "Wir müssen die Feinde der Demokratie bekämpfen", sagte der Bundesfinanzminister den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Ob ein Verbotsverfahren erfolgreich sein kann, muss in der Auswertung der Erkenntnisse des Verfassungsschutzes geklärt werden", sagte er weiter. CDU und CSU stehen einem Verbotsverfahren skeptisch gegenüber.
09:48
Dreharbeiten in Venedig
Todesfall bei "Emily in Paris"
Wegen eines Todesfalls sind die Dreharbeiten für die fünfte Staffel der Netflix-Erfolgsserie "Emily in Paris" kurz vor dem geplanten Ende unterbrochen worden. Während des Drehs in einem Hotel in Venedig sei ein 47 Jahre alter Regieassistent zusammengebrochen, wie von der Stadt Venedig bestätigt wurde. Vermutet wird ein Herzinfarkt. Die Serie über eine junge Amerikanerin ist eigentlich in Paris beheimatet. Einige der neuen Folgen spielen jedoch in Italien, sowohl in Rom als auch in Venedig.
09:34
Todesschütze auf der Flucht
Polizei warnt vor Täter von Menden
Nach den tödlichen Schüssen auf einen Mann im sauerländischen Menden ist der mutmaßliche Täter weiter auf der Flucht. In der Nacht veröffentlichte die Polizei ein Foto des 40-jährigen Verdächtigen und bat um Hinweise zu dessen Aufenthaltsort. Zugleich warnte die Polizei, der Mann könne bewaffnet sein, eine Kontaktaufnahme solle vermieden werden. Nach einem Streit in einem Wohngebiet hatte ein Mann am Freitag zwei andere Männer niedergeschossen. Ein 45-jähriger Deutscher starb.
09:20
Chinesischer Künstler
Ai Weiwei dreht Film in Ukraine
Der chinesische Künstler Ai Weiwei hat einen Film über die Ukraine angekündigt. Ursprünglich sei er in das Land gereist, um eine Ausstellung von ihm in Kiew aufzubauen, sagte Ai Weiwei der "Berliner Zeitung". "Dann habe ich mich entschlossen, mich komplett darauf einzulassen." In dem Film werde es unter anderem um die Frage gehen, "warum die Ukraine noch am Leben ist und wie Kultur in so schweren Zeiten existieren kann", sagte der 67-Jährige. Das Projekt laufe über eine Non-Profit-Institution.
09:09
Zu Unrecht Abgeschobener
Garcia in USA aus U-Haft entlassen
Ein unrechtmäßig nach El Salvador abgeschobener und zurück in die USA gebrachter Mann ist aus der Untersuchungshaft entlassen worden. "Heute ist Kilmar Abrego Garcia frei. Er ist derzeit auf dem Weg zu seiner Familie in Maryland", teilten seine Anwälte mit. Abrego Garcias Fall fand auch international große Beachtung. Trotz Abschiebeschutzes war er im März aus den USA nach El Salvador in ein Hochsicherheitsgefängnis gebracht worden. Die US-Regierung sprach später von einem "administrativen Fehler".
08:51
Neue Schwimmstätten in Paris
Seine-Freibäder sind erfolgreich
Die nach über 100 Jahren Schwimmverbot in der Seine in Paris eröffneten Freibäder kommen gut an. Seit dem Start der drei Bäder Anfang Juli haben bereits mehr als 80.000 Menschen die eintrittsfreien Schwimmstätten genutzt, wie die Stadt Paris mitteilte. Lange Zeit gab es Skepsis, ob die Qualität des Wassers gut genug ist. Die Qualität wird engmaschig kontrolliert. So blieben die Bäder im Juli an 13 Tagen wegen schlechten Wetters und der Gefahr einer verringerten Wasserqualität geschlossen.
08:37
"Offene Feindseligkeit"
Kirche beklagt Vandalismusexzesse
Die katholische Kirche beklagt einen "zunehmend tabulosen" Vandalismus in Gotteshäusern. Zwar sei die Zahl der Delikte in den vergangenen Jahren nur leicht angestiegen, doch gingen die Täter immer brutaler und rücksichtsloser vor, sagte der Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz, Matthias Kopp. Aus ihrem Verhalten spreche teils offene Feindseligkeit gegenüber dem Christentum, klagte Kopp. Als Beispiele nannte er etwa Exkremente in Weihwasserbecken und Beichtstühlen und enthauptete Christus- und Heiligenstatuen.
08:19
Ex-SPD-Chef und -Außenminister
Sigmar Gabriel für Wehrpflicht
Der frühere SPD-Chef und Außenminister Sigmar Gabriel spricht sich angesichts der Sicherheitslage für eine Rückkehr zur Wehrpflicht aus. "Anders wird es uns nicht gelingen, die Bundeswehr wieder zu einer Territorialarmee zu machen, die auch über ausreichend Reservisten verfügt", sagte Gabriel dem "Tagesspiegel". "Wir leben in einer Welt, in der Verteidigungsfähigkeit und Abschreckung Voraussetzung für den Frieden sind", sagte Gabriel. Eine starke Bundeswehr diene der Kriegsverhinderung.
08:02
Jeder dritte Bundesbürger
KI weckt Sorgen um Arbeitsplatz
Rund jeder dritte Bundesbürger hat die Sorge, seinen Arbeitsplatz durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zu verlieren. Bei einer YouGov-Umfrage im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur zeigten sich 34 Prozent diesbezüglich besorgt. 62 Prozent treibt eine solche Sorge nicht um. Laut einer im Juni veröffentlichten Untersuchung des Ifo-Instituts gehen rund 27 Prozent der Unternehmen in Deutschland davon aus, dass KI in den kommenden fünf Jahren zum Abbau von Stellen führen wird.
07:49
Gleisbereich bei Wuppertal
Brand an Bahnstrecke in NRW
An Gleisen einer Bahnstrecke in Wuppertal-Oberbarmen hat es am späten Abend gebrannt. Eine Sprecherin der Deutschen Bahn sagte, das Feuer sei ersten Erkenntnissen vermutlich auch durch einen Brandbeschleuniger ausgelöst worden. Der Brand habe aber so gut wie keine Auswirkungen auf den Zugverkehr. Der Staatsschutz ermittelt. Laut Website der DB-Tochter InfraGO AG wurden "durch Dritte Kabel beschädigt und angezündet". Die Sprecherin bestätigte, dass "vermutlich mutwillig" zwei Kabel durchtrennt worden seien.
07:38
Rückweg von den Niagarafällen
Tote nach Busunfall in den USA
Fünf Menschen sind in den USA bei einem Busunfall auf dem Rückweg von den Niagarafällen gestorben. Es gebe zudem zahlreiche Verletzte, sagte ein Polizeisprecher. Der Bus sei von der Touristen-Attraktion kommend auf dem Weg zurück nach New York City gewesen. Das Fahrzeug sei nahe der Stadt Buffalo von der Fahrbahn abgekommen und habe sich überschlagen. Es werde vermutet, dass der Busfahrer abgelenkt gewesen sei. An Bord seien 54 Menschen gewesen, darunter 52 Reisende aus verschiedenen Regionen der Welt und auch den USA.
07:19
Hunderte Festnahmen
Athen geht gegen Brandstifter vor
Griechenland verschärft das Vorgehen gegen Brandstifter. In diesem Jahr sind bereits Hunderte mutmaßliche Täter festgenommen worden. "Die Straflosigkeit ist vorbei", sagte Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis in einem Video auf der Plattform Tiktok. Er erinnerte daran, dass seit einer Gesetzesverschärfung hohe Strafen drohen. Seit Jahresbeginn sind in Griechenland nach Angaben des meteorologischen Amtes rund 45.000 Hektar Wald, Busch und landwirtschaftlich genutzte Flächen den Flammen zum Opfer gefallen.
Schlagzeilen und Kurzmeldungen --- am 21. August 2025
21. Aug. 2025,
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ZDF
13:46
Nach Krieg mit Israel
Iran startet großes Marinemanöver
Rund zwei Monate nach dem Krieg mit Israel hat Irans Marine ein Großmanöver begonnen. An dem zweitägigen Drill am Golf von Oman nehmen Kriegsschiffe, U-Boote und Küsteneinheiten teil, wie der staatliche Rundfunk berichtete. Ein Schwerpunkt der Militärübung seien Tests von Raketen, Marschflugkörpern und Kampfdrohnen. Israel hatte im Juni gemeinsam mit den USA Atomanlagen im Iran bombardiert. Der Iran reagierte mit Raketenangriffen. Irans Marine war bei den Angriffen weitgehend verschont geblieben.
13:31
Debatte nach Vorstoß Klingbeils
Miersch offen für Steuererhöhungen
SPD-Fraktionschef Matthias Miersch hat den Vorstoß von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zu Steuererhöhungen verteidigt. Es gebe im Haushaltsentwurf für 2027 eine "wahnsinnige Deckungslücke von 30 Milliarden", sagte Miersch im ZDF-"Morgenmagazin". Es sei daher "mehr als legitim", dass der Bundesfinanzminister solch einen Vorschlag zur Debatte stelle. Dass das Thema Steuererhöhungen nicht im Koalitionsvertrag vereinbart worden sei, "heißt nicht, dass man darüber nicht reden darf", so Miersch.
13:16
Preisvergleich von Greenpeace
Bahnreisen oft teurer als Flüge
Bei Reisen zu europäischen Städtezielen ist die klimafreundlichere Bahn häufig teurer als das Flugzeug. Laut einem Preisvergleich von Greenpeace sind Zugreisen auf 66 von 142 untersuchten Europaverbindungen kostspieliger als ein Flug. Das entspricht einem Anteil von 46,5 Prozent, wie die Umweltschutzorganisation weiter berichtet. Das klimaschädlichere Flugzeug hat der Studie zufolge vor allem auf den 109 grenzüberschreitenden Verbindungen die Nase preislich vorn. Hier ist Fliegen in 54 Prozent der Fälle billiger.
13:16
Streit um neuen Staatsvertrag
RBB-Klage abgewiesen
Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) ist im Streit um Regelungen des neuen RBB-Staatsvertrags in Karlsruhe gescheitert. Das Bundesverfassungsgericht wies eine Verfassungsbeschwerde des Senders zurück. Der RBB hatte argumentiert, die Rundfunkfreiheit werde durch Bestimmungen des 2023 geschlossenen Vertrags von Brandenburg und Berlin eingeschränkt. Hintergrund der Novelle war eine Krise, in die der RBB 2022 nach Vorwürfen von Vetternwirtschaft und Verschwendung gegen die Senderspitze gestürzt war.
13:01
Nach Anschlag auf Pipelines
Nord-Stream-Verdächtiger gefasst
Im Zusammenhang mit der Sabotage an den Nord-Stream-Pipelines im September 2022 hat die Bundesanwaltschaft in Italien einen tatverdächtigen Ukrainer festnehmen lassen. Die Karlsruher Behörde wirft ihm unter anderem das gemeinschaftliche Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion und verfassungsfeindliche Sabotage vor. Der Mann soll zu einer Gruppe von Personen gehören, die vor rund drei Jahren nahe der dänischen Ostseeinsel Bornholm Sprengsätze an den Gaspipelines Nord Stream 1 und Nord Stream 2 platzierte.
12:46
Humanitäre Krise im Bürgerkrieg
Appell zur Deeskalation im Sudan
Vermittlerstaaten im Bürgerkrieg im Sudan haben in einer Stellungnahme zu humanitären Feuerpausen in dem seit April 2023 andauernden Konflikt aufgerufen. Vor allem in den Regionen Nord-Darfur und Kordofan sei eine Deeskalation dringend nötig, so die ALPS-Gruppe, zu der unter anderem die USA, Saudi-Arabien und die Schweiz gehören. Zivilisten zahlten den höchsten Preis für den Konflikt, hieß es mit Blick auf die humanitäre Krise in dem Bürgerkriegsland, die nach UN-Angaben die größte weltweit ist.
12:31
Außenminister in Indonesien
Wadephul wirbt um Fachkräfte
Außenminister Johann Wadephul (CDU) wirbt angesichts des Personalmangels im deutschen Gesundheitsbereich für mehr Fachkräfte aus Indonesien. In Jakarta informierte er sich über die mit Deutschkursen gekoppelte Ausbildung im indonesischen Gesundheitswesen. Wadephul besuchte unter anderem den Unterricht in einem Deutschkurs an der Schule, der gemeinsam mit dem Goethe-Institut organisiert wird. Als eines der Hauptprobleme bei der Anwerbung von mehr Fachkräften aus dem Ausland gilt die Sprachbarriere.
12:16
Gute Kassenlage in Gemeinden
Rekord bei Gewerbesteuereinnahmen
Die Gemeinden in Deutschland haben im vergangenen Jahr etwas mehr Geld aus Grund- und Gewerbesteuern eingenommen. Insgesamt erzielten sie 2024 aus Grund- und Gewerbesteuer Einnahmen von rund 91,4 Milliarden Euro. Das waren 0,8 Prozent mehr als 2023, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Insgesamt wurden 2024 rund 75,3 Milliarden Euro Einnahmen aus der Gewerbesteuer erzielt - 0,2 Prozent mehr als im Vorjahr. "Damit wurde auch 2024 ein neuer Rekord bei den Gewerbesteuereinnahmen erreicht", hieß es.
12:01
Lagebild des Bundeskriminalamts
Fälle von Kindesmissbrauch hoch
Die Polizei hat im vergangenen Jahr gut 18.000 Opfer im Zusammenhang mit sexuellem Kindesmissbrauch gezählt. Das geht aus dem Lagebild "Sexualdelikte zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen" des Bundeskriminalamts hervor. 13.365 der Opfer waren demnach Mädchen, 4.720 Jungen. In dem Lagebild wird die Polizeiliche Kriminalstatistik noch einmal gesondert ausgewertet. In mehr als der Hälfte der Fälle (57 Prozent) bestand zwischen Opfer und dem oder der Tatverdächtigen dem Bericht zufolge eine Vorbeziehung.
11:46
Krieg in Nahost
Miersch will mehr Druck auf Israel
SPD-Fraktionschef Matthias Miersch hat die Bundesregierung aufgefordert, den Druck auf Israel wegen der Ausweitung des Siedlungsbaus im Westjordanland und der Offensive im Gazastreifen zu erhöhen. "Das halte ich für wichtig, weil das Völkerrecht über allem steht", sagt Miersch den Sendern RTL/ntv. Es sei auch wichtig, gegen die radikal-islamische Hamas vorzugehen. Aber auch Israel, das für sich in Anspruch nehme, das einzige demokratische Land in dieser Region zu sein, müsse das Völkerrecht beachten.
11:31
Russischer Angriffskrieg
Ukraine meldet Drohnen-Großangriff
Das ukrainische Militär hat einen der größten russischen Luftangriffe des Jahres gemeldet. Moskau habe 574 Drohnen und 40 Raketen gegen die Ukraine eingesetzt, so die Luftwaffe. Vor allem die westlichen Regionen des Landes seien betroffen. Mindestens ein Mensch wurde getötet, 15 weitere verletzt, wie Behördenvertreter mitteilten. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha erklärte, Russland habe im Westen der Ukraine einen "großen amerikanischen Elektronikhersteller" getroffen. Weitere Details nannte er nicht.
11:16
Bundeswehr in der Ukraine
Strack-Zimmermann kontert Spahn
Die FDP-Europapolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann kritisiert CDU/CSU-Fraktionschef Jens Spahn für den Versuch, die Debatte um eine Entsendung deutscher Soldaten in die Ukraine nach einem Friedensschluss abzubinden. "Tatsächlich sollte auch Herr Spahn wissen, dass sich diese Frage gerade nach den jüngsten Gipfeln in Alaska und Washington sehr wohl stellt. Alles andere ist Realitätsverweigerung", sagte Strack-Zimmermann der dpa. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) habe das Thema selbst eingebracht.
11:01
Maßnahmen angekündigt
KitKat gibt wohl Vergewaltigung zu
Der Berliner KitKat-Club hat eingeräumt, dass es während einer Party im September vergangenen Jahres mutmaßlich zu einer Vergewaltigung gekommen ist - und Maßnahmen zum besseren Schutz der eigenen Gäste angekündigt. Die Betreiber beziehen sich in einem Beitrag auf Instagram auf einen entsprechenden Bericht in der Tageszeitung "taz". Die betroffene Frau habe damals den Nacht-Manager des Clubs gerufen, der sofort die Polizei alarmierte. Zukünftig sollen sogenannte Awareness-Teams sichtbarer im Club unterwegs sein.
10:44
Geldgeschenke im US-Wahlkampf
Richter gewährt Klage gegen Musk
Elon Musk muss sich einer zivilrechtlichen Klage wegen Betrugs und Vertragsbruchs stellen. US-Bundesrichter Robert Pitman gab einer Klage statt, in der Musk vorgeworfen wird, Wähler vor der Präsidentschaftswahl betrogen zu haben. Er hatte damals angekündigt, täglich eine Million Dollar zu verlosen. Klägerin Jacqueline McAferty habe glaubhaft argumentiert, dass sie keine wirkliche Chance auf einen Gewinn gehabt habe, heißt es in der Entscheidung. Musk wollte vor dem Gericht eine Abweisung der Klage erwirken.
10:31
Zahlen steigen seit Jahren
Immer mehr Autos in Deutschland
In Deutschland gibt es trotz Bemühungen um eine Verkehrswende immer mehr Autos. 590 Personenkraftwagen je 1.000 Einwohner zählte das Statistische Bundesamt Anfang dieses Jahres. Ein Jahr zuvor waren es 588, im Jahr 2023 noch 587. Seit 2008 sei die Pkw-Dichte stetig gestiegen. Die Zahl der zugelassenen Autos in Deutschland erreichte einen Höchststand: Zum Stichtag der Auswertung am 1.Januar 2025 waren nach KBA-Zahlen hierzulande 49,3 Millionen Pkw zugelassen und damit so viele wie nie zuvor.
10:16
Sexualisierte Gewalt
Prien mahnt besseren Schutz an
Vor der Vorstellung des Bundeslagebilds zu Sexualdelikten gegenüber Kindern hat Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) mehr Schutz junger Menschen vor sexualisierter Gewalt gefordert. "Junge Menschen sind dem stetigen Risiko ausgesetzt, Opfer sexueller Gewalt zu werden. Die rasanten digitalen Entwicklungen eröffnen neue Räume", sagte sie der "Rheinischen Post". "Gewalt geschieht auch im sozialen Nahraum, dort, wo Kinder sich eigentlich sicher fühlen sollten." Der Schutz sei "eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe".
10:01
Mord an Meredith Kercher
Amanda Knox feiert Serienpremiere
Amanda Knox (38) und Monica Lewinsky (52) haben in New York ihre Miniserie "The Twisted Tale of Amanda Knox" präsentiert, in der es um den spektakulären Mordprozess gegen Knox und den Medienrummel geht. "Ich hatte das Gefühl, dass ich endlich um die junge Person trauern konnte, die ich einmal war", sagte sie der US-Zeitschrift "People". Grace Van Patten (28) stellt Knox dar. Der Mord an Meredith Kercher in Italien hatte 2007 Schlagzeilen gemacht. Knox und ihr Partner gerieten unter Verdacht und wurden erst 2015 freigesprochen.
09:46
Ukraine-Sicherheitsgarantien
Junge Union fordert Bundeswehr auf
In der Debatte um Sicherheitsgarantien für die Ukraine hält der Chef der Jungen Union, Johannes Winkel, eine deutsche Beteiligung an einer europäischen Schutztruppe im Ernstfall für zwingend. "Wir können doch nicht auf der einen Seite sagen, dass unsere Abhängigkeit vom US-Militär reduziert (...) werden muss, und auf der anderen Seite die Verantwortung verweigern, wenn es zum ersten Mal konkret wird", sagte Winkel dem RND. Für den Wehrbeauftragten des Bundestages, Henning Otte (CDU), sind personelle Aufstockungen notwendig.
09:31
Gesichtserkennung und Scanner
GdP fordert Überwachung in Stadien
Vor dem Bundesliga-Start am Freitag hat sich die Gewerkschaft der Polizei (GdP) für mehr Überwachungstechnik in Fußballstadien ausgesprochen. Die GdP fordere "eine intensivere, rechtssichere Nutzung moderner Sicherheitstechnik, darunter automatisierte Gesichtserkennungssoftware und Personenscanner, insbesondere vor den Kurven", sagte der Vorsitzende Jochen Kopelke dem RND. Die Liga-Verantwortlichen müssten "deutlich mehr in Sicherheitspersonal und -infrastruktur" investieren, auch um die Polizei besser zu unterstützen.
09:16
Gehalt im Krankheitsfall
Lohnfortzahlung erneut gestiegen
In Deutschland sind die Aufwendungen der Arbeitgeber für erkrankte Beschäftigte auf rund 82 Milliarden Euro im Jahr 2024 nach oben gesprungen. Binnen drei Jahren seien die Kosten um 10 Milliarden Euro gestiegen, ermittelte das Institut der deutschen Wirtschaft (IW). Angetrieben wurde der Kostenanstieg in den vergangenen Jahren laut IW durch Lohnerhöhungen und wachsende Beschäftigung. Zudem sei der Krankenstand seit rund zwei Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen, etwa aufgrund der Alterung der Belegschaften.
09:01
Klinikreform
Kassen warnen vor Aufweichung
Die Krankenkassen warnen vor einer Aufweichung der Krankenhausreform. "Mit dem gerade diskutierten Krankenhausreformanpassungsgesetz sollen die Bundesländer weitreichende Ausnahmeregelungen erhalten", sagte Stefanie Stoff-Ahnis, stellvertretende Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes. Die Länder sollen damit von Qualitätskriterien abweichen können. Die Folge wäre, dass Kliniken auch zukünftig Leistungen anbieten könnten, für die sie nicht die notwendige Ausstattung oder ausreichende Erfahrung hätten.
08:46
Fall Abu Walaa
Ausweisung von IS-Deutschland-Chef
Das Urteil zur Ausweisung des ehemaligen Deutschland-Chefs der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS), Abu Walaa, ist rechtskräftig. Das sagte ein Sprecher des Düsseldorfer Verwaltungsgerichts der dpa. Ein Berufungsantrag sei nicht gestellt worden. Ob er wirklich abgeschoben wird, ist noch offen. Der zu zehneinhalb Jahren Haft verurteilte Terrorist hatte mit Verweis auf seine sieben Kinder in Deutschland gegen eine Ausweisung geklagt. Das Ausweisungsinteresse zur nationalen Sicherheit überwiege aber, so das Urteil.
08:31
Familie und Beruf
Jobwerbung selten familientauglich
Im Kampf um Fachkräfte werben Unternehmen in Deutschland laut der Bertelsmann Stiftung in Jobanzeigen wenig mit Familienfreundlichkeit. Zwar sagten 86 Prozent der Unternehmen, dass sie Wert auf familienfreundliche Maßnahmen legen. 2024 aber versprachen nur 16,4 Prozent der Anzeigen familienfreundliche Jobs. Damit verschenkten Unternehmen die Chance, Mitarbeitende zu finden. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels müssten sie deutlich machen, dass ihnen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf am Herzen liegt, heißt es.
08:16
Brasiliens Ex-Präsident
Bolsonaro wollte nach Argentinien
Brasiliens Ex-Präsident Jair Bolsonaro soll laut Polizei ein Asylgesuch in Argentinien erwogen haben. Die Ermittler hätten auf dem Handy ein entsprechendes Dokument entdeckt, wie unter anderem das Nachrichtenportal "G1" berichtete. Es seien auch Sprachaufnahmen und Chats gefunden worden, die Absprachen zur Behinderung des Verfahrens dokumentieren sollen. Nun steht eine Anklage wegen versuchter Justizbehinderung im Raum. Bolsonaro steht vor Gericht, weil er einen Putschversuch gegen die Nachfolge-Regierung geplant haben soll.
08:01
Festnahme in Australien
Rentner schmuggelt vier Kilo Koks
Ein deutscher Rentner ist in Australien mit vier Kilogramm Kokain im Gepäck erwischt worden und muss sich nun wegen Drogenschmuggels vor Gericht verantworten. Der 77-Jährige sei am 8.August am Flughafen Perth nach der Ankunft von Zollbeamten kontrolliert worden, teilten die australische Bundespolizei und die Grenzschutzbehörde mit. Polizeisprecher Peter Hatch zufolge hätte das Kokain einen Straßenwert von rund 1,3 Millionen Australischen Dollar (etwa 720.000 Euro) gehabt. Dem Mann droht eine lebenslange Haftstrafe.
07:46
Neue DB-Spitze in Sicht
Bahnchef soll im September kommen
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) ist zuversichtlich, in den nächsten Wochen eine neue Bahn-Spitze zu finden. "Ich habe den Eindruck, es gibt ausreichend Interessenten dafür und unsere Aufgabe ist es, unter denen, die zur Verfügung stehen, die Beste, den Besten aus unserer Sicht auszuwählen", sagte er auf seiner Sommerreise zu Journalisten. Der Minister will am 22.September eine neue Strategie für den Konzern vorstellen. In diesem Rahmen solle auch das Personal dazu präsentiert werden.
07:33
Israel im Westjordanland
UN-Chef warnt vor Siedlungsplänen
UN-Generalsekretär Antonio Guterres appelliert an Israel, die Siedlungspläne im Westjordanland sofort einzustellen. Mit Blick auf ein umstrittenes Projekt sagte Guterres, es verstoße gegen das Völkerrecht und stehe im Widerspruch zu den UN-Resolutionen. "Die Fortsetzung dieses Projekts stellt eine existenzielle Bedrohung für die Zweistaatenlösung dar", wird Guterres zitiert. Die Baupläne sehen vor, das Gebiet faktisch zu zerteilen. Damit würde ein zusammenhängendes Territorium für einen palästinensischen Staat erschwert.
07:18
Abholzung für Sojaanbau
Amazonas-Schutzabkommen ausgesetzt
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace und das brasilianische Umweltministerium warnen vor Gefahren für den Amazonas nach der Aussetzung des Moratorium, das den Sojaanbau auf gerodeten Flächen verhindert. Ohne dieses werde Soja "erneut zu einem Haupttreiber der Amazonas-Zerstörung", sagte Cristiane Mazzetti von Greenpeace Brasilien. Die nationale Wettbewerbsbehörde hatte das seit 2006 bestehende Moratorium am Montag auf Eis zu legen. Das Abkommen verbietet den Kauf von Soja, das von nach 2008 gerodeten Flächen stammt.
07:03
Russischer Angriffskrieg
Ukraine plant Sicherheitskonzept
Die Ukraine arbeitet nach eigenen Angaben an einem Sicherheitskonzept für die Zeit nach einem Ende des russischen Angriffskrieges. "Unsere Teams, vor allem das Militär, haben bereits mit der aktiven Arbeit an der militärischen Komponente der Sicherheitsgarantien begonnen", schrieb der Stabschef des Präsidenten, Andryj Jermak, auf X. Es werde auch ein Plan mit notwendigen Maßnahmen für den Fall entwickelt, dass Russland den Krieg weiter verlängere. Jermak hatte sich zuvor mit Partnerstaaten sowie Nato und EU abgestimmt.
06:49
Streits in der Koalition
Spahn erwägt Teambuilding-Abend
Unionsfraktionschef Jens Spahn regt nach dem holprigen Start von Schwarz-Rot die Koalitionsfraktionen an, sich außerhalb des Politikbetriebs zu treffen. "In Union und SPD gibt es viele Kollegen, die erst noch Bekanntschaft miteinander machen müssen - im Zweifel auch einfach mal bei einem gemeinsamen Abend, quasi als Teambuilding-Maßnahme", sagte er dem Magazin "Focus". Man habe bereits viel vereinbart und wolle als Nächstes bei zentralen Themen wie Rente und Bürgergeld zu Entscheidungen kommen: "Das Vertrauen wächst."
Schlagzeilen und Kurzmeldungen --- am 20. August 2025
20. Aug. 2025,
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ZDF
14:47
Keine Mehrwertsteuer
Dänemark will Buchsteuer streichen
Um wieder mehr Menschen zum Lesen zu bringen, will Dänemark die Mehrwertsteuer auf Bücher abschaffen. Dies kündigte am Mittwoch Kulturminister Jakob Engel-Schmidt an, der das Land in einer "Lesekrise" sieht. Dänemark hat mit 25 Prozent die europaweit höchste Mehrwertsteuer auf Bücher. Der Haushaltsentwurf werde die Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Bücher vorsehen, sagte Engel-Schmidt. Dies werde den Staat jährlich schätzungsweise 330 Millionen Kronen (rund 44 Millionen Euro) kosten.
14:22
Mecklenburg-Vorpommern
Kinder mit Softair-Waffe verletzt
Ein 45-jähriger Mann soll in Möllenbeck in Mecklenburg-Vorpommern mehrere Kinder mit Schüssen aus einer Softair-Pistole verletzt haben. Sechs Jungen im Alter von sieben bis 13 Jahren erlitten Blutergüsse, wie die Polizei mitteilte. Nach Angaben der Ermittler besuchten die Kinder ein Sommerlager in Mecklenburg-Vorpommern. Als sie am Dienstagabend Verstecken spielten, soll der Mann sie beschossen haben. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte es zuvor Streit zwischen den Kindern und dem 45-Jährigen gegeben.
13:55
Krieg im Gazastreifen
Wadephul fordert Waffenstillstand
Außenminister Johann Wadephul ruft die israelische Regierung und die islamistische Palästinenserorganisation Hamas auf, im Interesse einer Freilassung der Geiseln einem Waffenstillstand zuzustimmen. "Es gibt die Chance zur Konfliktlösung jetzt ganz akut", sagte der CDU-Politiker bei einem Treffen mit seinem indonesischen Kollegen Sugiono in Jakarta. Es wäre "in unser aller Interesse, wenn dieser schreckliche Konflikt (...) beigelegt werden könnte", sagte Wadephul. Das Ziel sei eine Zweistaatenlösung.
13:47
Siedlungen im Westjordanland
Israel genehmigt heikle Baupläne
Ein israelischer Planungsausschuss hat Baupläne für Siedlungen in einem besonders sensiblen Gebiet im Westjordanland genehmigt. Dies teilte die israelische Organisation Peace Now mit. Es geht dabei um den Bau von rund 3.400 Wohneinheiten in dem sogenannten E1-Gebiet zwischen Ost-Jerusalem und der Siedlung Maale Adumim. Das Gebiet gilt wegen der geografischen Lage als heikel im Konflikt mit den Palästinensern. Bundesaußenminister Johann Wadephul hat die Zustimmung zu den Bauplänen kritisiert.
13:25
Gefährdeter Seeweg im Roten Meer
Huthi-Angriffe bedrohen Wirtschaft
Der durch Beschuss der Huthi-Rebellen aus dem Jemen gefährdete Seeweg durch das Rote Meer ist einer Studie zufolge für die deutsche Wirtschaft von großer Bedeutung. Knapp zehn Prozent aller Importe in die Bundesrepublik führen über diese Strecke, wie das Münchner Ifo-Institut mitteilte. Dies entspricht einem Handelsvolumen von 136 Milliarden Euro im Jahr 2023. "Über das Rote Meer kommen verschiedene kritische Rohstoffe (...) für die Industrie nach Deutschland", sagte Ifo-Expertin Lisandra Flach.
13:08
Gaza-Krieg
Israel beruft 50.000 Reservisten
Israels Armee will vor der geplanten Einnahme der Stadt Gaza rund 50.000 Reservisten mobilisieren. Andere Quellen sprechen sogar von 60.000 Menschen. Die Einberufungsbescheide sollten in den kommenden Tagen verschickt werden, sagte ein militärischer Repräsentant. Die Reservisten würden ihren Dienst im September antreten. An der Einnahme Gazas sollten aber vor allem aktive Soldaten beteiligt sein. Insgesamt würden dann 120.000 Reservisten im Einsatz sein. Das Militär ist bereits in Vororten der Stadt präsent.
12:57
Nato-Staaten
Militärchefs beraten zur Ukraine
Die Militärchefs aus Deutschland und den anderen Nato-Staaten beraten noch an diesem Mittwoch über die laufenden Friedensbemühungen für die Ukraine. Erwartet wird, dass es dabei auch um Wege zu militärischen Sicherheitsgarantien als Teil einer Friedenslösung geht. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte, dass der Generalinspekteur der Bundeswehr daran teilnehmen werden. Zur Frage, ob die Bundeswehr fähig sei, einen militärischen Beitrag zu Sicherheitsgarantien zu leisten, verwies er auf politische Gespräche.
12:34
Menschenrechtler erheben Vorwurf
Gewalt erschüttert Ostkongo
Menschenrechtsorganisationen werfen den Kriegsparteien im Ostkongo schwere Gewaltverbrechen vor. Nach Informationen von Human Rights Watch tötete die von Ruanda kontrollierte Gruppe M23 im Juli mindestens 140 Zivilisten nahe dem Virunga-Nationalpark. Ein Bericht von Amnesty International kommt zu dem Ergebnis, dass M23-Kämpfer unter anderem gezielt Zivilisten töteten, Krankenhäuser angriffen und Patienten verschleppten. Laut Human Rights Watch ermordeten M23-Kämpfer auch Frauen und Kinder.
11:57
Israels Botschaft im Visier?
Anklage gegen IS-Unterstützer
Ein knappes halbes Jahr nach der Festnahme eines russischen mutmaßlichen IS-Anhängers am Berliner Flughafen hat die Bundesanwaltschaft Anklage gegen ihn erhoben. Akhmad E. wird verdächtigt, einen Anschlag geplant zu haben, wie die Behörde mitteilte - etwa auf die israelische Botschaft in Berlin. Im Februar sei er zum Flughafen gefahren, um sich in Pakistan dem IS anzuschließen und militärisch trainieren zu lassen. Beim Boarding wurde der damals 18-Jährige verhaftet und kam in Untersuchungshaft.
11:49
Wehrbeauftragter will Personal
Otte warnt vor Truppen-Überlastung
Der Wehrbeauftragte des Bundestags, Henning Otte (CDU), hat vor einer Überforderung der Bundeswehr durch einen möglichen Einsatz zur Friedenssicherung in der Ukraine gewarnt. "Eines darf nicht sein: Immer mehr Aufträge anzunehmen und den Personalkörper nicht zu stärken", sagte Otte im Deutschlandfunk. Sollte sich Deutschland mit einer Brigade von etwa 5000 Soldaten an Sicherheitsgarantien für die Ukraine beteiligen, wäre das eine "Riesenherausforderung für die Bundeswehr".
11:44
Abgeschoben aus Iran
Busunfall in Afghanistan, 76 Tote
Bei einem Busunglück sind in der westafghanischen Provinz Herat laut Taliban-Behörden 76 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern befänden sich 17 Kinder, hieß es in einer Mitteilung der Informationsbehörde weiter. Andere Quellen sprechen von 79 Toten. Demnach war eine Gruppe Afghanen, die aus Iran abgeschoben worden waren, auf dem Weg von der Grenze Richtung Hauptstadt Kabul. Der Bus kollidierte laut der Informationsbehörde mit zwei Fahrzeugen. Das Unglück ereignete sich nahe der iranischen Grenze.
Befürchtungen übertroffen
Britische Inflation auf Rekordhoch
Die Inflation in Großbritannien ist im Juli auf den höchsten Stand seit eineinhalb Jahren gestiegen und liegt nun bei 3,8 Prozent. Im Juni hatte die Teuerungsrate noch 3,6 Prozent betragen, wie das Statistikamt mitteilte. Damit hat das Land wieder die höchste Inflationsrate unter den großen westlichen Industrienationen. Besonders die Teuerung im Dienstleistungssektor zog an - auf fünf von 4,7 Prozent im Vormonat. Damit kletterte die Inflation insgesamt etwas stärker als befragte Ökonomen erwartet hatten.
10:55
Drohende Eskalation in Taiwan
Wadephul warnt China
Außenminister Johann Wadephul hat China aufgerufen, sich im Indopazifik und der Straße von Taiwan an internationales Recht zu halten. "Jede Eskalation in dieser Region hätte unabsehbare Folgen für den globalen Wohlstand und für die Sicherheit", sagte er bei einem Treffen mit seinem indonesischen Amtskollegen. "Deswegen kann ich nur alle Seiten dazu auffordern, Gewalt zu vermeiden und sich an das Völkerrecht zu halten." Peking geht im Südchinesischen Meer und in der Straße von Taiwan wegen Gebietsansprüchen immer aggressiver vor.
10:38
Krankenkassen
Verbände fordern neue Praxisgebühr
Angesichts steigender Zusatzbeiträge bei den Krankenkassen schlägt der Geschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Steffen Kampeter, eine Kontaktgebühr beim Arztbesuch vor. Anders als bei der Praxisgebühr, bei der von 2004 bis 2012 beim ersten Arztbesuch im Quartal zehn Euro fällig wurden, würde die Kontaktgebühr bei jedem Besuch anfallen, sagte er im "Berlin Playbook"-Podcast von "Politico". Man brauche keine unnützen Arztbesuche, sondern solche, die Kranken helfen.
10:22
Fiktive Girlgroup "Huntrix"
"Golden" ist offizieller Sommerhit
Der Musical-Fantasyfilm "KPop Demon Hunters" ist der große Überraschungshit beim Streamingdienst Netflix. Jetzt wird auch der Popsong "Golden" daraus zum offiziellen Sommerhit des Jahres 2025 gekürt. Das teilt das Marktforschungsunternehmen GfK Entertainment als Ermittler der Offiziellen Deutschen Charts in Baden-Baden mit. "Golden" von der fiktiven Girlgroup Huntrix führt demnach seit zwei Wochen die deutschen Single-Charts an. Hierzulande sei der Song bereits knapp 30 Millionen Mal gestreamt worden.
10:09
Bergunfall auf dem Jubiläumsgrat
Wanderer stirbt an der Zugspitze
Ein 61-Jähriger ist auf dem Jubiläumsgrat an der Zugspitze nahe des bayerischen Grainau tödlich verunglückt. Der Mann habe sich mit Begleitern auf dem Grat zwischen Mittlerer und Äußerer Höllentalspitze befunden, als es zu dem Unglück gekommen sei, teilte ein Polizeisprecher mit. Dort sei der Mann gegen Mittag zu Fall gekommen und rund 400 Meter über steiles und felsdurchsetztes Gelände abgestürzt. Er kam in einer Felsrinne zum Liegen. Eine Notärztin konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.
10:00
Trotz Ärztemangel
Zu wenig Medizinstudienplätze
Beim Angebot von Medizinstudienplätzen gibt es einer Studie zufolge insgesamt zu wenig angehenden Nachwuchs, um den Ärztemangel zu beheben. Zu dem Ergebnis kommt eine Auswertung des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE). Ungeachtet zahlreicher Appelle habe sich die Zahl der Medizinstudienplätze in etwa zehn Jahren von gut 9.000 auf rund 10.000 erhöht. Die Zahlen reichten aber bei weitem nicht aus. Das Medizinstudium gehört zu den beliebtesten Fächern in Deutschland, jedes Semester gehen 20.000 Bewerbende leer aus.
09:39
Optimismus verfliegt
Dax sinkt zu Handelsbeginn
Der Dax ist am Mittwoch mit Verlusten in den Handel gegangen. Der Leitindex sank in den ersten Minuten um 0,73 Prozent auf 24.246 Punkte. Damit rückt das Rekordhoch von Mitte Juli bei 24.639 Punkten etwas weiter weg. Der MDax verlor 0,98 Prozent auf 30.680 Punkte. Im US-Handel hatten es vor allem Technologiewerte schwer. Analyst Frank Sohlleder von ActivTrades sieht den Grund im schwindenden Optimismus für eine Zinssenkung in den USA. Die Gipfel zum Ukraine-Krieg schienen die Anleger nur als Lippenbekenntnisse zu werten.
09:27
Hohe Zölle
Überschuss im US-Handel bricht ein
Der deutsche Überschuss im Handel mit den USA ist im ersten Halbjahr wegen hoher Zölle eingebrochen. Die Warenexporte dorthin übertrafen die Importe aus den Vereinigten Staaten um 30,2 Milliarden Euro. Das entspricht einem Rückgang von 12,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Trotzdem erzielt Deutschland mit keinem anderen Land einen höheren Exportüberschuss. Die USA bleiben mit Gütern im Wert von 77,6 Milliarden Euro der größte Abnehmer von Waren aus Deutschland.
09:12
Stammkeeper ter Stegen verletzt
Müller traut Neuer WM-Comeback zu
Immer mehr Fußball-Prominente trauen Manuel Neuer ein WM-Comeback in der deutschen Nationalmannschaft zu. "Wenn Manuel zu dem Zeitpunkt fit ist und so im Tor beim FC Bayern steht, wie ich ihn kenne, dann traue ich ihm die Rolle als deutsche Nummer eins bei der WM 2026 absolut zu", sagte nun Thomas Müller der "Sport Bild". Der 39-jährige Neuer hat seine Nationalmannschaftskarriere im vergangenen Sommer nach der Heim-EM beendet. Nachfolger Marc-Andre ter Stegen fällt nach einer Rückenoperation monatelang aus.
08:55
Israels Verteidigungsminister
Katz billigt offenbar Gaza-Einsatz
Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hat Berichten zufolge einen Einsatzplan der Armee zur Einnahme der Stadt Gaza gebilligt. Die "Times of Israel" berichtete, dafür sollten rund 60.000 Reservisten einberufen werden. Den Berichten nach sieht der Plan die Räumung der Stadt vor, in der sich nach Schätzungen rund eine Million Menschen aufhalten. Das Nachrichtenportal "ynet" berichtete, Katz habe auch Vorbereitungen auf eine Aufnahme von Zivilisten an einem Ort weiter südlich in dem Küstenstreifen genehmigt.
08:44
"Antiamerikanische" Äußerungen
USA prüfen Einwanderer genauer
Wer eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung für die USA beantragt, wird auf mögliche "antiamerikanische" Äußerungen im Internet überprüft. Die US-Behörde für Einwanderung und Einbürgerung USCIS habe die Anforderungen erweitert, die unter die Lupe genommen werden. Demnach werden soziale Plattformen auf "antiamerikanische Aktivitäten" untersucht. "Amerikanische Vorteile sollten nicht denen gewährt werden, die das Land verachten und antiamerikanische Ideologien fördern", erklärte USCIS-Sprecher Matthew Tragesser.
08:34
Eurovision Song Contest
ESC 2026 findet in Wien statt
Wien wird wieder Gastgeber des Eurovision Song Contest - elf Jahre, nachdem der ESC schon einmal in der österreichische Bundeshauptstadt veranstaltet wurde. Das gab der TV-Sender ORF als Veranstalter bekannt. Das Finale wird am 16.Mai stattfinden. Im Rennen um den Austragungsort setzte sich Wien gegen Innsbruck durch. Die Bundeshauptstadt bewarb sich unter dem Motto "Europe, shall we dance?" ("Europa, sollen wir tanzen?"). Beim ESC 2025 in der Schweizer Stadt Basel hatte der österreichische Sänger JJ gesiegt.
08:28
Aufheizen durch schwarze Farbe
Trump lässt Mexiko-Zaun streichen
Der gesamte Grenzzaun zu Mexiko soll auf Anordnung von US-Präsident Donald Trump schwarz gestrichen werden, damit er zu heiß zum Überklettern wird. Das gehe "auf einen Wunsch des Präsidenten zurück, der versteht, dass in den hohen Temperaturen hier alles, was schwarz gestrichen ist, sich stärker aufheizt", so Heimatschutzministerin Kristi Noem. Die Ministerin betonte zugleich, dass der Zaun, der aus meterhohen Metallsäulen in kurzen Abständen besteht, "sehr schwer zu erklimmen" sei, "fast unmöglich".
07:57
Maut-Untersuchungsausschuss
Anklage gegen Scheuer erhoben
Die Berliner Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen den ehemaligen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer wegen des Vorwurfs einer falschen uneidlichen Aussage vor dem Maut-Untersuchungsausschuss des Bundestags erhoben. Mit angeklagt ist der ehemalige Staatssekretär Gerhard Schulz. Das geht aus der Pressemeldung der Berliner Staatsanwaltschaft hervor, die dem ZDF vorliegt. Die beiden Angeschuldigten bestreiten den Tatvorwurf. Zuvor hatte die "Bild" berichtet.
07:39
EU-Beitritt der Ukraine
Trump soll Orban umstimmen
US-Präsident Donald Trump hat laut Bloomberg mit dem ungarischen Regierungschef Viktor Orban über eine EU-Mitgliedschaft der Ukraine gesprochen. Bei der Unterhaltung sei es darum gegangen, weshalb Orban sich gegen einen Beitritt der Ukraine zur EU sperre. Dies sei ein Ergebnis der Gespräche in Washington gewesen, hieß es unter Berufung auf Insider. Die Europäer hätten Trump gebeten, seinen Einfluss auf Orban zu nutzen. Eine Mitgliedschaft der Ukraine gilt als Sicherheitsgarantie gegen einen weiteren Angriff.
07:26
Gewitter und Starkregen möglich
Auf Sommerhitze folgt Abkühlung
Die Wetteraussichten sind heute durchwachsen: Während es am Morgen im Norden meist trocken bleibt, kann es im Süden und Südwesten im Laufe des Nachmittags zu schauerartigem Regen, kräftigen Gewitter mit Starkregen und stürmischen Böen kommen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet mit Höchstwerten von 20 Grad an der Nordsee und bis zu 30 Grad in Mittelbayern. In den kommenden Tagen erwartet der DWD sinkende Temperaturen. Am Donnerstag erreichen die Höchstwerte 18 bis 25 Grad, danach kühlt es weiter ab.
07:08
Erlösung und Heldentum
Trump: Per Frieden in den Himmel
Mit seinen Bemühungen um einen Frieden im Krieg in der Ukraine strebt US-Präsident Donald Trump nicht nur den Friedensnobelpreis an. Er sieht sein Schaffen auch als Eintrittskarte zur Erlösung. "Ich will versuchen, in den Himmel zu kommen, wenn das möglich ist", sagte der US-Präsident zu Fox News. In einem anderen Zusammenhang hat Trump den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu - und sich selbst - in einem Interview mit dem konservativen Radiomoderator Mark Levin als "Kriegshelden" bezeichnet.
07:05
99 Meter hohe Küstendouglasie
Riesen-Baum in USA brennt
Einer der höchsten Bäume der Welt brennt im US-Bundesstaat Oregon. Dabei handelt es sich um die Doerner Fir, eine über 99 Meter hohe und schätzungsweise über 450 Jahre alte Küstendouglasie in Coos County. Erste Anzeichen des Brandes wurden am Samstag festgestellt. Ein Infrarot-Drohnenflug registrierte Hitze in einem Hohlraum im Stamm in etwa 85 Metern Höhe. Der Brand könnte Auswirkungen auf die Platzierung der Doerner Fir in der Liste der höchsten Bäume haben. Etwa 15 Meter des Baumes sind abgebrannt.
06:45
Gründung der "America Party"
Bericht: Musk vertagt Partei-Plan
Elon Musk hat seine Pläne für die Gründung einer neuen politischen Partei einem Bericht zufolge auf Eis gelegt. Der Milliardär wolle sich auf seine Unternehmen konzentrieren, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen. Musk hatte die Gründung der "America Party" im Juli nach einem Streit mit US-Präsident Donald Trump über ein Steuer- und Ausgabengesetz angekündigt. Mittlerweile räumte Musk gegenüber Vertrauten ein, dass dies seine Beziehung zu Vizepräsident JD Vance beschädige.
06:36
Kolumbiens Ex-Präsident
Hausarrest für Uribe aufgehoben
Der zu Hausarrest verurteilte kolumbianische Ex-Präsident Alvaro Uribe darf sich bis zur Entscheidung über seinen Berufungsantrag frei bewegen. Ein Gericht ordnete die Freilassung des 73-Jährigen an, wie Medien berichten. Uribe war in erster Instanz wegen Zeugenbestechung und Verfahrensbetrugs zu zwölf Jahren Hausarrest verurteilt worden. Hintergrund ist ein Verfahren gegen Senator Ivan Cepeda, das Uribe vor über zehn Jahren angestrengt hatte. Cepeda hatte Verbindungen des Ex-Präsidenten zu Paramilitärs untersucht.
06:31
Antibiotikaresistente Erreger
RKI: Tausende Tote jährlich
Antibiotikaresistente Erreger stellen eine erhebliche Gesundheitsgefahr dar. Laut einer Studie des Robert Koch-Instituts (RKI), der Universität Washington und weiterer Einrichtungen starben 2019 rund 45.700 Menschen in Deutschland in Zusammenhang mit antibiotikaresistenten Erregern. Antibiotikaresistenzen seien "eine der größten Herausforderungen für die globale Gesundheit dieser Zeit", schreibt das RKI. Durch den häufigen Einsatz von Antibiotika setzen sich antibiotikaresistente Bakterienstämme eher durch.
06:10
Friedensabschluss für Ukraine
Hodges: Tausende Soldaten benötigt
Für einen wirksamen Schutz der Ukraine vor Angriffen Russlands nach einem möglichen Friedensschluss braucht es nach Einschätzung des früheren Befehlshabers der US-Streitkräfte in Europa Tausende Soldaten. Die Europäer müssten Sicherheitsgarantien schaffen, die Druck auf Moskau ausübten, sagte Ben Hodges dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Russland müsse wissen, dass die Truppen zurückschießen dürften, wenn sie mit Raketen provoziert würden. Hodges gab sich überzeugt, dass Moskau die Garantien auf die Probe stellen werde.
05:52
Verheerende Waldbrände
Deutsche helfen in Spanien
Bei der Bekämpfung der schlimmen Wald- und Vegetationsbrände bekommt Spanien Hilfe aus Deutschland. 67 Einsatzkräfte aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen wollen heute mit 23 Fahrzeugen in Jarilla in der Region Extremadura erstmals an den Löscharbeiten teilnehmen. Nach dreitägiger Anfahrt sei man "ganz froh", "endlich unsere Fähigkeiten hier einsetzen" zu können, sagte Frank Frenser, Pressesprecher der Feuerwehr Bonn. Auf einem Fußballplatz sowie in einer Sporthalle richteten sie ihr Lager ein.
05:40
Trotz drohenden Verbots
Weißes Haus startet Tiktok-Account
Tiktok dürfte in den USA eigentlich gar nicht mehr online sein - dennoch hat Donald Trumps Regierungszentrale einen eigenen Account. Der erste Clip besteht aus Zusammenschnitten öffentlicher Auftritte des US-Präsidenten. Weil Tiktok dem in China ansässigen Bytedance-Konzern gehört, gibt es in den USA die Sorge, dass die chinesische Regierung über Tiktok an Daten amerikanischer Nutzer kommen und die öffentliche Meinung manipulieren könnte. Deshalb muss das amerikanische Geschäft verkauft werden.
05:29
Schummelei in Fahrschulen
Mehr Betrug bei Theorieprüfungen
Kameras, Knopf im Ohr oder ein Doppelgänger: Um nicht durch die theoretische Prüfung zu fallen, schummeln immer mehr Fahrschüler. Täuschungsversuche seien seit mehreren Jahren ein wachsendes Problem, erklärte der Tüv-Verband. Für das erste Halbjahr 2025 seien bereits 2.193 Fälle festgestellt worden. Insbesondere beim Technikbetrug - etwa mit Mini-Kameras oder winzigem Kopfhörer - und dem Identitätsbetrug mit gefälschten Ausweisdokumenten seien professionelle Organisationen im Hintergrund zu vermuten, so der Tüv-Verband.
05:13
Putin, Trump und Selenskyj
Ukraine-Gipfel wohl in Budapest
Nach der Ankündigung neuer Ukraine-Gespräche verdichten sich die Hinweise auf ein Treffen der Präsidenten der Ukraine und Russlands mit Donald Trump in Budapest. Der Secret Service treffe bereits Vorkehrungen dafür, berichtete die Website "Politico". Die ungarische Hauptstadt sei bei einem Gespräch Trumps mit Ministerpräsident Viktor Orban vorgeschlagen worden. Das Dreiertreffen ist im Anschluss an eine Begegnung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mit Kremlchef Wladimir Putin geplant.
19.08.2025
23:57
Auffällige Fahrt in Tschechien
Rennwagen macht Autobahn unsicher
Ein flotter Formel-Rennwagen hat auf einer Autobahn in Tschechien für Aufsehen gesorgt. Das Fahrzeug sei weder für den Straßenverkehr zugelassen noch versichert gewesen, teilte die tschechische Polizei mit. Videoaufnahmen der ungewöhnlichen Fahrt machen derzeit in den sozialen Medien die Runde. Gesichtet wurde das rote Rennauto auf einer Autobahn D4 bei Pribram, rund 50 Kilometer südwestlich von Prag. Die Polizei bemüht sich um die Identifizierung des Fahrers. Dieser habe unter anderem keine Maut entrichtet.
23:36
US-Präsident sieht "woke" Kultur
Trump verschärft Ton gegen Museen
US-Präsident Donald Trump hat den Ton gegen führende US-Museen verschärft. In den Nationalmuseen in Washington werde "nur darüber gesprochen, wie schrecklich unser Land ist, wie schlimm die Sklaverei war und wie wenig die Unterdrückten erreicht haben", kritisierte Trump auf Truth Social. Dort werde "nichts über Erfolg, nichts über Glanz, nichts über die Zukunft" gezeigt. Die Museen seien die letzte Bastion einer "woken" Kultur. Trump lässt derzeit missliebige Inhalte aus den Nationalmuseen entfernen.
23:26
Weltgrößte Messe für Videospiele
Tausende bei Gamescom-Eröffnung
Mit Schwertern und Gewehren gegen Monster, Zombies und menschliche Schurken: Die Gamescom ist mit der Vorführung einiger Dutzend Trailer neuer Video- und Computerspiele eröffnet worden. Bei der Show am Dienstagabend vor rund 5.000 Fans in Köln ging es actionlastig zu. Die gezeigten Games kommen in den nächsten Monaten oder 2026 auf den Markt - die Vorschauen sollen das Interesse der Fans schon jetzt wecken. Die eigentliche Messe beginnt am Mittwoch, bis Sonntag werden Hunderttausende Besucher erwartet.
23:20
Spontane Kundgebung in Berlin
Festnahmen bei Pro-Palästina-Demo
Nach einer spontanen propalästinensischen Kundgebung in Berlin-Tiergarten hat die Polizei fast 190 Menschen vorübergehend festgenommen. Es werde wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen terroristischer Organisationen, Landfriedensbruchs, Widerstands gegen und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt. Insgesamt seien 183 Strafanzeigen verfasst worden. Da laut Polizei keine für die Versammlung verantwortliche Person ausfindig gemacht werden konnte, lösten die Beamten diese auf.
Schlagzeilen und Kurzmeldungen --- am 19. August 2025
19. Aug. 2025,
Keine Kommentare
ZDF14:41
Deutschlands Krankenkassen
Warnung vor IGeL-Leistungen
Deutschlands Krankenkassen warnen vor möglichen Schäden und Nebenwirkungen durch Selbstzahlerleistungen beim Arzt. So verursachten Spritzen gegen Knie- oder Hüftschmerzen wegen Arthrose regelmäßig Schäden, wie der Medizinische Dienst Bund bei der Präsentation seines neuen IGeL-Monitors mitteilte. IGeL steht für individuelle Gesundheitsleistungen in ärztlichen Praxen. Jedes Jahr geben gesetzlich Versicherte laut dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen mindestens 2,4 Milliarden Euro dafür aus.
14:27
383 Tote im Jahr 2024
Mehr humanitäre Helfer getötet
Im vergangenen Jahr sind so viele humanitäre Helferinnen und Helfer weltweit getötet worden wie nie zuvor. Nach Angaben des UN-Nothilfebüros OCHA waren es 383, rund ein Drittel mehr als im Jahr davor, wie das Büro zum Welttag der humanitären Hilfe mitteilt. Weitere 308 wurden verletzt, 125 entführt und 45 festgenommen. Zudem halte der verheerende Trend an, teilte OCHA weiter mit: In diesem Jahr seien bis Mitte August bereits 265 Helferinnen und Helfer bei ihrer Arbeit oder in ihrem Zuhause umgekommen.
14:13
Streit um Falschaussagen
US-Sender muss Millionen zahlen
Der ultrakonservative US-Sender Newsmax hat sich mit dem Wahlmaschinen-Hersteller Dominion auf eine Millionenzahlung geeinigt, um einen Rechtsstreit um Falschbehauptungen bei der Berichterstattung über die US-Präsidentschaftswahl 2020 beizulegen. Newsmax werde 67 Millionen Dollar an Dominion zahlen, teilte der Sender in einem Schreiben an die US-Börsenaufsicht SEC mit. Dominion hatte 2021 gegen den Sender geklagt, weil der laut Klage unter anderem behauptet hatte, Dominion habe 2020 Stimmauszählungen manipuliert.
13:58
Wagenknecht nicht mehr im Namen
BSW benennt sich im Dezember um
Das Bündnis Sahra Wagenknecht will sich im Dezember umbenennen. Wie die Partei künftig heißen wird, entscheide sich auf einem Parteitag am 6. und 7. Dezember in Magdeburg, sagte eine Parteisprecherin. Mitglieder und Unterstützer seien aufgerufen, Vorschläge zu machen. Die Parteispitze werde diese sichten und einen Vorschlag machen. Die finale Entscheidung träfen dann die Delegierten. Beim Kürzel BSW soll es aber bleiben. Das BSW hatte bei der Bundestagswahl im Februar den Einzug ins Parlament sehr knapp verpasst.
13:43
Schädliche Dienstwagen
Umwelthilfe moniert Politikerautos
Deutschlands Spitzenpolitiker setzen nach Ansicht der Deutschen Umwelthilfe (DUH) auch weiterhin auf zu viele klimaschädliche Dienstwagen. Nach einer Auswertung der Umwelthilfe stoßen viele ihrer Dienstwagen deutlich mehr CO2 aus als etwa ein durchschnittliches aktuell in Deutschland zugelassenes Auto. Nur 87 von 238 Spitzenpolitikern fahren der DUH zufolge mit reinen Elektroautos durchs Land. Damit zeichne sich auch nach dem Regierungswechsel kein konsequenter Umstieg auf sparsame Dienstwagen ab, teilte die Umwelthilfe mit.
13:28
Umsiedlung wegen Bergbaufolgen
Kirche in Schweden muss umziehen
In Nordschweden muss wegen Gefahren durch den Bergbau eine ganze Stadt umziehen - und mit ihr eine historische Holzkirche. Tausende Schaulustige sahen dem Spektakel in Kiruna zu. In einer Live-Übertragung des Fernsehsenders SVT war zu sehen, wie das 672 Tonnen schwere Gotteshaus auf einem speziell konstruierten Wagen durch die Stadt rollt. Grund für den Umzug ist, dass es in Kiruna die größte unterirdische Eisenerzgrube der Welt gibt und sich das Risiko für Erdrutsche und die Einsturzgefahr von Gebäuden erhöht hat.
13:28
Block-Aussage im Prozess
Von Gewalt zuerst nicht gewusst
Die angeklagte Hamburger Unternehmerin Christina Block will von den Gewaltvorwürfen bei der Entführung ihrer Kinder aus Dänemark erst Tage später erfahren haben. Ihr Sohn und ihre Tochter hätten ihr persönlich davon nach der Silvesternacht 2023/2024 nicht berichtet, sagte Block vor dem Landgericht. Vier Tage nach der Entführung waren die Kinder auf Gerichtsanordnung wieder zu ihrem Vater in Dänemark gebracht worden. Sie habe erst danach aus den Medien erfahren, dass es zu Gewalt durch die Entführer gekommen sein soll.
13:15
Anschlag in Magdeburg
Ermittlungen zu Todesfahrt beendet
Die Generalstaatsanwaltschaft Naumburg hat die Ermittlungen gegen den Attentäter vom Magdeburger Weihnachtsmarkt abgeschlossen. Die sogenannte Abschlussverfügung wurde an das Landgericht Magdeburg übergeben, wie ein Sprecher sagte. Dabei dürfte es sich um die Anklage von Taleb A. handeln. Details nannte die Generalstaatsanwaltschaft nicht. Am 20. Dezember vergangenen Jahres war der Mann mit einem Auto über den Magdeburger Weihnachtsmarkt gerast. Sechs Menschen starben, mehr als 300 wurden verletzt.
13:03
Hollywood-Star
Sharon Stone plant Comeback
Hollywood-Star Sharon Stone ist bereit, ihre Karriere noch einmal anzukurbeln. "Ich möchte etwas auf der Leinwand hinterlassen", sagte die 67-Jährige der Zeitschrift "Entertainment Tonight". Stone wurde mit ihrer Rolle in dem Erotik-Thriller "Basic Instinct" von 1992 weltberühmt. 2001 erlitt sie einen Schicksalsschlag: "Ich hörte auf, als ich einen Schlaganfall hatte." Zudem wollte sie Zeit mit ihren Kindern verbringen. "Aber jetzt sind meine Kinder aus dem Haus. Und jetzt bin ich zurück bei der Arbeit."
12:49
Kampf gegen Waldbrände
Deutsche Feuerwehrhilfe in Spanien
Zur Bekämpfung der schlimmsten Waldbrände in Spanien seit Jahrzehnten sind deutsche Feuerwehrleute aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen im Norden des Landes eingetroffen. Die 67 Einsatzkräfte mit 23 Fahrzeugen sollen voraussichtlich im Laufe des Tages in die Region Extremadura weiterfahren, wie die Feuerwehr in Bonn mitteilte. Dort wütet einer der großen Waldbrände bei dem Ort Jarilla. Auch Frankreich, Italien, Finnland, die Niederlande, Tschechien und die Slowakei schickten Hilfe.
12:32
Todesstrafe nach Mordurteil
Iran lässt Mann öffentlich hängen
Irans Justiz hat einen wegen Mordes verurteilten Mann öffentlich hinrichten lassen. Der Mann sei in einer Stadt in der südlichen Provinz Fars durch Erhängen exekutiert worden, berichten iranische Medien. Der Mann wurde laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Fars zum Tode verurteilt, weil er gemeinsam mit seiner Ehefrau bei einem Raubüberfall eine Frau und ihre drei Kinder getötet haben soll. Auch die Ehefrau erhielt ein Todesurteil. Ihre Hinrichtung soll in einem Gefängnis vollstreckt werden.
12:18
Zeit der Assad-Herrschaft
Bis zu 300.000 Vermisste in Syrien
Eine syrische Kommission für vermisste Personen schätzt, dass während der mehr als fünf Jahrzehnte langen Herrschaft der Assad-Familie in Syrien bis zu 300.000 Menschen verschwunden sind. Die Zahl der Vermissten liege seit 1970 zwischen 120.000 und 300.000, erklärte der Leiter der Nationalen Kommission für Vermisste, Mohammed Reda Dschalchi. "Die tatsächliche Zahl könnte jedoch deutlich höher liegen", sagte er. Die Kommission habe bisher 63 Massengräber dokumentiert und Informationen über weitere erhalten.
12:04
Altersvorsorge
Selbstständige oft ohne Sicherheit
Viele Selbstständige in Deutschland sorgen sich um ihren Lebensstandard im Ruhestand. Mit 46 Prozent schätzen weniger als die Hälfte der Soloselbstständigen und Kleinstunternehmer ihre Altersvorsorge als ausreichend ein, wie das Münchner Ifo-Institut mitteilte. Knapp ein Drittel (32 Prozent) hält die eigene Altersvorsorge für nicht ausreichend. "Die Antworten unterstreichen die Bedeutung einer gezielten Altersvorsorgestrategie bei Selbstständigen", sagte Ifo-Expertin Katrin Demmelhuber.
12:04
Militärübungen
Kim wirft USA Kriegstreiberei vor
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat den USA und Südkorea Feindseligkeit und Kriegstreiberei vorgeworfen. Die gemeinsamen Militärübungen beider Länder seien durch das Einbeziehen eines "nuklearen Elements" provokativer geworden und erforderten "proaktive und überwältigende Gegenmaßnahmen", sagte er laut einem Bericht der Nachrichtenagentur KCNA bei der Besichtigung eines Zerstörers der nordkoreanischen Marine. Die Militärübungen seien Ausdruck der Bereitschaft der USA und Südkoreas, "einen Krieg zu entfachen".
11:51
Reaktion auf die Trockenheit
Bauern expandieren Sojaanbau
In Reaktion auf Trockenheit und Dürre pflanzen Landwirte in Deutschland zunehmend Soja an. Die Anbaufläche ist seit 2016 bis zum vergangenen Jahr um knapp 157 Prozent gewachsen, wie das Statistische Bundesamt berichtet. 2024 bauten 4.500 Betriebe auf insgesamt 40.500 Hektar Sojabohnen an. Im Rekordjahr 2022 waren es sogar 51.500 Hektar gewesen. Im Vergleich etwa zu Weizen bleibt die Anbaufläche aber weiterhin klein. Soja ist dürreresistent und kann zu Öl und Futtermittel verarbeitet werden.
11:36
Trabert erlitt Schlaganfälle
Linker gibt Bundestagsmandat ab
Der schwer erkrankte Mainzer Sozialmediziner Gerhard Trabert wird sein für die Linke errungenes Bundestagsmandat aus gesundheitlichen Gründen nicht antreten. Dies teilte die Partei in Berlin mit. An Traberts Stelle soll die Kandidatin Lin Lindner ins Parlament nachrücken. Die Linke verbreitete eine Erklärung von Traberts Familie. Darin heißt es, dass Trabert nach mehreren schweren Schlaganfällen mit "schweren Einschränkungen leben" müsse. Eine Rückkehr ins bisherige Leben sei nicht möglich.
11:12
Krieg in der Ukraine
Botschafter begrüßt Einigkeit
Der ukrainische Botschafter Oleksii Makeiev hat die Einigkeit beim Ukraine-Gipfel begrüßt. "Die Bilder von gestern in Washington, die waren wirklich sehr gut. Und das heißt, dass die demokratische Welt steht zusammen", sagte er im ZDF-"Morgenmagazin". Zur Frage von Gebietsabtretungen an Russland als Teil einer Friedenslösung verwies er darauf, wie schwierig dies für sein Land sei. "Dort leben Millionen und Millionen von Ukrainern." Nun müssten alle Themen besprochen werden.
10:58
Ukraine-Gipfel
Nouripour sieht Gipfel skeptisch
Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour bewertet die Ergebnisse des Ukraine-Gipfels in Washington skeptisch. "Substanziell ist nichts vorangekommen, und ich würde sehr davor warnen, sich vernebeln zu lassen", sagte der Grünen-Außenpolitiker in der RTL/ntv-Sendung "Frühstart". Richtig sei, dass man sich zusammengesetzt habe. Auch mit Blick auf ein geplantes Dreiertreffen ist aus Sicht Nouripours Skepsis geboten. Mit einer beliebigen Finte könnte Wladimir Putin ein solches Treffen zum Scheitern bringen.
10:44
Schiff erreicht Israel
Hilfsgüter auf dem Weg nach Gaza
Ein Schiff mit etwa 1.200 Tonnen an Lebensmitteln für den Gazastreifen hat sich der israelischen Hafenstadt Aschdod genähert. Von dort aus sei die Weiterleitung in den Gazastreifen geplant, wo die internationale Hilfsorganisation World Central Kitchen (WCK) die Verteilung übernehmen soll. Die Lieferung umfasst vor allem Lebensmittel für Kinder. An Bord befinden sich unter anderem Mehl, Babynahrung und Konserven. Der israelische Zoll hatte die Ladung auf Zypern geprüft, wo das Schiff am Montag ablegte.
10:30
Frieden in der Ukraine
Mützenich fordert UN-Beteiligung
Der SPD-Außenpolitiker Rolf Mützenich hat eine Beteiligung von UN und OSZE an einer Friedenslösung für die Ukraine gefordert. Dies sei wichtig, bevor über einzelne nationalstaatliche Beteiligungen an Sicherheitsgarantien nachgedacht werde, sagte Mützenich im Deutschlandfunk nach dem Ukraine-Gipfel in Washington. Der frühere SPD-Fraktionsvorsitzende äußerte sich nicht konkret auf die Frage nach einer Beteiligung der Bundeswehr an einer möglichen Friedenstruppe in der Ukraine.
10:16
Unterstützung der Ukraine
Linken-Chef fordert UN-Mission
Nach dem Ukraine-Gipfel hat der Co-Vorsitzende der Linkspartei, Jan van Aken, vor einer möglichen Stationierung von Soldaten aus der Nato in der Ukraine gewarnt. Die aktuelle Debatte um Sicherheitsgarantien mache ihm Sorgen, sagte van Aken im ZDF-"Morgenmagazin". Sie laufe "in eine völlig falsche Richtung". Ein "Verengen auf Nato-Soldaten" sei zu wenig. Der Linken-Chef hatte bereits am Vortag eine UN-Blauhelmtruppe als Beobachtermission im Umfang von 30.000 bis 40.000 Soldaten ins Gespräch gebracht.
10:01
Zusammenstöße mit der Polizei
Proteste in Belgrad halten an
Die Proteste gegen die Regierung des serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic sind am Montag in die nächste Runde gegangen. Tausende Regierungsgegner demonstrierten zunächst friedlich in der Hauptstadt Belgrad. Später kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei. Diese verfolgte mit Schlagstöcken Demonstranten durch die Innenstadt, wie Reporter beobachteten. Eine Gruppe junger Menschen, Berichten zufolge Fußball-Hooligans, löste sich von der Menge und warf Steine auf die Büros von Vucics Regierungspartei.
09:47
Terrormiliz
Tote bei Rebellen-Angriff im Kongo
In der Demokratischen Republik Kongo sind in diesem Monat bei Angriffen von Rebellen mit Verbindungen zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) mindestens 52 Menschen getötet worden. Dies teilte die UN-Friedensmission Monusco mit. Demnach ereigneten sich die Angriffe der Rebellengruppe ADF zwischen dem 9. und dem 16. August in den Gebieten Beni und Lubero in der Provinz Nord-Kivu. Die Gewalt sei mit Entführungen, Plünderungen, Brandstiftung und der Zerstörung von Eigentum einhergegangen, hieß es in der Mitteilung.
09:33
Aggressionen im Indopazifik
Wadephul-Kritik an China
Außenminister Johann Wadephul wirft China und Nordkorea vor, die internationale Stabilität mit aggressiven Aktionen im Indopazifik zu bedrohen. "Immer gilt: Grenzen dürfen nicht durch Gewalt verschoben werden.", sagte der CDU-Politiker beim Besuch des Stützpunktes der 7. US-Flotte und eines Stützpunktes der japanischen Marine in Yokosuka südlich von Tokio. Auf dem Marine-Stützpunkt werde deutlich, wie wichtig starke Partnerschaften für Frieden, Sicherheit und Stabilität seien, sagte Wadephul.
09:19
Kriselnder Chipkonzern
Milliarden-Investition für Intel
Der kriselnde Chipkonzern Intel bekommt eine Milliarden-Finanzspritze aus Japan. Der Technologiekonzern Softbank kauft Intel-Aktien im Wert von zwei Milliarden Dollar (1,7 Mrd Euro), wie die Unternehmen mitteilte. Die Intel-Aktie stieg im nachbörslichen Handel nach der Ankündigung um mehr als fünf Prozent. Im regulären Handel am Montag hatte sie zuvor noch gut 3,6 Prozent an Wert verloren. Ein möglicher Auslöser war ein Bericht, wonach die US-Regierung über einen Einstieg bei Intel verhandelt.
09:06
Studie
China drückt Preise für E-Autos
Die chinesischen Autohersteller werden einer Studie zufolge ihre Kostenvorteile schon bald auf dem europäischen Markt ausspielen. Momentan herrsche auf dem chinesischen Heimatmarkt ein knallharter Preiskampf, heißt es in der Analyse des Instituts Center Automotive Research (CAR). Studienautor Ferdinand Dudenhöffer erwartet trotz der EU-Zölle durch den Druck der Chinesen weitere Preissenkungen für Elektroautos in Europa. Die chinesischen Autobauer könnten enorm hohe Kostenvorteile erzielen.
08:52
Russisch-ukrainischer Krieg
Kiew hat Erdölpipeline angegriffen
Die ukrainische Armee hat nach eigenen Angaben die nach Ungarn und in die Slowakei führende russische Erdölpipeline "Druschba" (Freundschaft) angegriffen. Die Attacke sei bereits in der Nacht zu Montag im zentralrussischen Gebiet Tambow erfolgt, teilte der ukrainische Generalstab bei Telegram mit. Das Durchpumpen von Erdöl sei komplett eingestellt worden. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig prüfen. Die Pumpstation ist gut 320 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt.
08:37
Reaktion auf Klingbeil-Äußerung
CDU weist Steuererhöhungen zurück
Mehrere Unionspolitiker haben einen Vorstoß von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) zu möglichen Steuererhöhungen für Spitzenverdiener und Vermögende zurückgewiesen. Der Koalitionsvertrag sehe keine Steuererhöhungen vor, sondern das Ziel von Steuersenkungen, sagte Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) der "Rheinischen Post". Wie in der Vergangenheit werde die Koalition wesentliche Entscheidungen gemeinsam treffen. "Der Koalitionsvertrag bildet hierfür unsere Grundlage", sagte Frei.
08:21
Spitzbergen in Norwegen
Gletscher verliert große Eismassen
Die Gletscher von Spitzbergen nördlich von Norwegen haben im Sommer 2024 eine gigantische Menge Eis verloren: Forscher berechneten einen Verlust von 61,7 Gigatonnen (plus/minus 11,1 Gigatonnen mögliche Abweichung). Diese Schmelze "übertraf alle bisherigen Beobachtungen", schreibt das Team um Thomas V. Schuler von der Universität Oslo in der Fachzeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences". Es sei ein Verlust von etwa ein Prozent der gesamten Eismasse Spitzbergens gewesen.
08:05
Vor Gamescom-Start
Mobbing unter Gamern verbreitet
Wer zum Spielen viel Zeit an der Konsole oder am Computer verbringt, ist häufig Anfeindungen ausgesetzt. Wie eine Befragung der Bertelsmann Stiftung unter 1.203 Gaming-Enthusiasten ergab, wurden 38 Prozent von ihnen beim Gaming "sehr oder eher häufig" beleidigt. Ein Drittel sagte, das sei eher selten oder sehr selten der Fall gewesen, der Rest hat das bislang nicht erlebt. Zu den Drohungen gehören körperliche Gewalt und Vergewaltigung. Einige Spielerinnen gaben sich zudem als Mann aus, um nicht diskriminiert zu werden.
Schlagzeilen und Kurzmeldungen --- am 18. August 2025
18. Aug. 2025,
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11:10
Australien gegen Google
Konzern akzeptiert Millionenstrafe
Wegen Verstößen gegen Wettbewerbsregeln hat sich der Tech-Konzern Google in Australien zur Zahlung einer Geldstrafe in Millionenhöhe bereiterklärt. Das Unternehmen und die Wettbewerbsbehörde teilten mit, Google habe mit den beiden größten Telekommunikationsunternehmen des Kontinents wettbewerbswidrige Vereinbarungen getroffen, die die Installation konkurrierender Suchmaschinen auf einigen Smartphones untersagten. Ein Gericht wird nun entscheiden, ob die Strafe in Höhe von 55 Millionen australischen Dollar angemessen ist.
10:48
Waldbrände Spanien und Portugal
Zwei Feuerwehrmänner gestorben
Bei den seit mehr als einer Woche anhaltenden Waldbränden in Spanien ist ein vierter Mensch ums Leben gekommen. Ein Feuerwehrmann sei beim Umkippen eines Wassertransport-Fahrzeugs gestorben, erklärte die Regierung der Region Kastilien und Leon. Das Fahrzeug sei beim Befahren eines steilen Waldwegs umgekippt und den Abhang hinabgestürzt. In Portugal kam nach Angaben der Regierung ebenfalls ein Feuerwehrmann ums Leben. Es ist das zweite Todesopfer im Kampf gegen die Flammen in Spaniens Nachbarland.
10:22
Minister zu Verhandlungen
Wadephul verlangt feste Zusagen
Außenminister Johann Wadephul hat Sicherheitsgarantien für die Ukraine verlangt. Beim heutigen Treffen von US-Präsident Donald Trump mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und europäischen Partnern gehe es um Elemente einer Verhandlungslösung auf dem Weg zu einem gerechten Frieden. "Feste Sicherheitsgarantien sind dafür zentral", sagte Wadephul. "Denn die Ukraine muss auch nach einem Waffenstillstand und Friedensschluss in der Lage sein, sich wirkungsvoll zu verteidigen".
09:56
Rassismus-Vorfall im Pokal
Schalkes Antwi-Adjei mit Anzeige
Nach dem Rassismus-Vorfall beim Pokalspiel zwischen Lok Leipzig und dem FC Schalke 04 hat Christopher Antwi-Adjei Anzeige erstattet und die Polizei Ermittlungen aufgenommen. Das geht aus einer Schalker Club-Mitteilung hervor. Der Schalke-Profi Antwi-Adjei hatte am Sonntagnachmittag nach rund einer Viertelstunde bei den Schiedsrichtern eine rassistische Beleidigung von der Tribüne gegen ihn kenntlich gemacht. Schiedsrichter Max Burda unterbrach die Partie beim Stand von 0:0 für wenige Minuten.
09:39
CDA-Chef Radtke
Merz muss innenpolitisch liefern
Der Chef des CDU-Arbeitnehmerflügels (CDA), Dennis Radtke fordert mehr Engagement in der Innenpolitik von der Bundesregierung um Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). "Außenpolitisch ist Deutschland dank Friedrich Merz innerhalb von 100 Tagen zurück in der Champions League", sagte Radtke. "Innenpolitisch muss die Bundesregierung nun in die Hände spucken und Vertrauen zurückgewinnen", so Radtke. Das Hin und Her bei der Stromsteuer und bei der Richterwahl habe manche gute Initiative unter sich begraben.
09:15
Cambridge Dictionary
"Tradwife" und "delulu" im Lexikon
Das Cambridge Dictionary hat durch Social Media bekannt gewordene Begriffe wie "tradwife" und "delulu" in seine Onlineausgabe aufgenommen. In den letzten Monaten seien tausende neue Wörter hinzugefügt worden. Das aus den englischen Wörtern traditional und wife zusammengesetzte Schachtelwort "tradwife" stehe für einen "wachsenden und umstrittenen Trend auf Instagram und Tiktok, der traditionelle Geschlechtsrollen begrüßt". "Delulu" ist abgeleitet von dem Wort delusional, also wahnhaft.
08:54
Wegen Corona-Kündigungen
Quantas erhält Millionenstrafe
Wegen rechtswidriger Entlassungen während der Corona-Pandemie ist die australische Fluggesellschaft Qantas zu einer Geldstrafe von umgerechnet 50 Millionen Euro verurteilt worden. Bundesrichter Michael Lee sagte, die Strafe in Höhe von 90 Millionen australischen Dollar solle eine "echte Abschreckung" für andere Arbeitgeber sein. 50 Millionen Dollar sollen an die Gewerkschaft Transport Workers Union gehen, 40 Millionen Dollar sind für Zahlungen an die entlassenen Beschäftigten vorgesehen.
08:27
Proteste in Serbien
Vucic droht mit harten Maßnahmen
Nach tagelangen Protesten gegen den serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic hat dieser harte Konsequenzen angekündigt. In einer Fernsehansprache beschuldigte Vucic die Demonstranten des "reinen Terrorismus" und wiederholte seine Behauptung, dass die Proteste gegen seine Herrschaft vom Westen orchestriert worden seien und darauf abzielten, Serbien zu destabilisieren. "Unser Land ist in großer Gefahr", sagte Vucic und erklärte, es handle um einen ausgeklügelten Plan, um künftig "anarcho-linke" Behörden einzusetzen.
08:02
Gewalt im New Yorker Nachtleben
Drei Tote bei Schüssen in Club
Die tödlichen Schüsse in einem Nachtclub in New York sind vermutlich auf Bandengewalt zurückzuführen. Drei Menschen wurden getötet und neun weitere verletzt, wie die Polizei mitteilte. Die Ermittler gehen davon aus, dass bis zu vier Schützen nach einem Streit nachts in der "Taste of the City Lounge" in Crown Heights das Feuer eröffneten. Alle Todesopfer seien Männer im Alter von 19 bis 61 Jahren, sagte die NYPD-Chefin und bezeichnete die Tat als "tragischen, sinnlosen Akt der Gewalt".
07:41
US-Präsident verschärft Ton
Ukraine soll laut Trump nachgeben
US-Präsident Donald Trump hält einen Nato-Beitritt der Ukraine und eine Rückgabe der 2014 von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim für unrealistisch. "Manche Dinge ändern sich nie!!!", schrieb er. Er verwies auf die vom damaligen US-Präsidenten Barack Obama geduldete Annexion der Krim und fügte hinzu: "KEIN NATO-BEITRITT DER UKRAINE." Damit untermauert der US-Präsident vor seinem Treffen mit Selenskyj in Washington Forderungen, die Russland mit Blick auf eine mögliche Friedenslösung stellte.
07:21
Südkoreas Präsident setzt Signal
Lee wirbt für Annäherung an Norden
Südkoreas Präsident Lee Jae Myung hat sein Kabinett zur Vorbereitung einer teilweisen und schrittweisen Umsetzung bestehender Abkommen mit dem verfeindeten Nordkorea angewiesen. "Die Beziehungen zwischen Süd- und Nordkorea sind entscheidend, um die nationalen Interessen Südkoreas zu schützen und den diplomatischen Handlungsspielraum angesichts der sich schnell ändernden äußeren Bedingungen zu erweitern", sagte Lee am Montag während einer Kabinettssitzung. Welche Abkommen er genau meinte, führte Lee nicht aus.
06:58
Wadephul in Fernost
Besuch in Japan und Indonesien
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) beginnt am Montag einen mehrtägigen Besuch in Japan und Indonesien. Am Montag trifft er zunächst seinen japanischen Kollegen Takeshi Iwaya. Im weiteren Tagesverlauf trifft Wadephul zudem den japanischen Wirtschaftsminister Yoji Muto sowie den amtierenden Ministerpräsidenten Shigeru Ishiba. Vor seiner Abreise am Sonntagnachmittag betonte der Außenminister die engen Beziehungen zwischen Berlin und Tokio sowie die große Bedeutung der Indopazifik-Region für Deutschland.
06:43
Treffen in Washington
Trump empfängt Selenskyj und Merz
Drei Tage nach seinem Gipfel mit Kreml-Chef Wladimir Putin wird US-Präsident Donald Trump am Montag den ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj sowie mehrere westliche Spitzenpolitiker im Weißen Haus empfangen. Zunächst wird Trump bilateral mit Selenskyj über die Möglichkeiten sprechen, den seit dreieinhalb Jahre andauernden Ukraine-Krieg zu beenden. Danach wird die Runde erweitert und die westlichen Vertreter, unter ihnen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), kommen hinzu.
06:27
Ost-Ukraine umstritten
Donbass könnte zum Problem werden
Carlo Masala befürchtet verheerende Konsequenzen für die Ukraine, sollte Russland im Zuge von Friedensgesprächen auf einer Abtretung des gesamten Donbass im Osten des Landes bestehen. Das Gebiet verfüge über gut gesicherte Festigungsanlagen, man spreche auch von der "Festung des Donbass", erklärte der Experte der Bundeswehr-Universität München. "Wenn man die sozusagen zugesprochen bekommt, dann hat man im Falle eines weiteren zukünftigen Angriffes auf den "Rest" der Ukraine natürlich eine sehr gute Ausgangsposition."
05:30
Krieg in der Ukraine
Tote bei Luftangriff in Charkiw
Bei einem russischen Luftangriff auf die ostukrainische Großstadt Charkiw sind mindestens fünf Menschen getötet worden. Außerdem wurden mindestens 20 Menschen verletzt, wie Bürgermeister Ihor Terechow auf Telegram mitteilte. Den Angaben nach hatten vier russische Kampfdrohnen ein mehrgeschossiges Wohnhaus getroffen. Am Morgen trafen Raketen auch die Großstadt Saporischschja. Ziel sei die Infrastruktur der Stadt gewesen, teilte der Militärgouverneur des Gebietes, Iwan Fedorow, mit.
17.08.2025
23:59
"Superman"-Bösewicht
Schauspieler Terence Stamp ist tot
Der britische Schauspieler Terence Stamp, der als "Superman"-Bösewicht weltbekannt wurde, ist tot. Nach Angaben seiner Familie starb der gebürtige Londoner am Sonntag im Alter von 87 Jahren, wie die britische Zeitung "Guardian" berichtete. Auch die "New York Times" vermeldete den Tod unter Berufung auf Stamps Angehörige. Stamp war für seine schauspielerische Bandbreite bekannt. An der Seite von Christopher Reeve verkörperte er in zwei "Superman"-Filmen (1978 und 1980) den Schurken General Zod.
23:43
Sozialminister von NRW
Laumann besorgt über AfD-Einfluss
Der nordrhein-westfälische Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat sich besorgt darüber geäußert, dass die Politik der AfD "in der Bevölkerung so verfängt" und es "so viele Menschen gibt, die meinen, unser bewährtes demokratisches System beenden zu wollen". Die AfD sei "mit einer christlichen Werteorientierung überhaupt nicht vereinbar", sagte Laumann am Sonntag dem Kölner Bistumssender domradio.de. "Gerade in einem Land, in dem wir vor über 90 Jahren schon mal so etwas erlebt haben, müssen wir wachsam sein."
23:25
Frontalzusammenstoß auf B9
Drei Tote bei Geisterfahrer-Unfall
Bei einem Geisterfahrer-Unfall auf der B9 bei Römerberg im Rhein-Pfalz-Kreis sind drei Menschen ums Leben gekommen. Eine 64-Jährige fuhr entgegen der Fahrtrichtung auf die Spur in Richtung Germersheim, wie die Polizei mitteilte. Dort stieß sie ungebremst mit dem Wagen eines 24-Jährigen frontal zusammen. Im Wagen des 24-Jährigen hätten sich noch zwei Frauen im Alter von 21 und 20 Jahren befunden. Der Fahrer sowie die 21-jährige Mitfahrerin seien bei dem Unfall ums Leben gekommen. Auch die 64-jährige wurde tödlich verletzt.
23:11
Türkische Halbinsel Gelibolu
Brände bedrohen Kriegsdenkmäler
Waldbrände haben auf der türkischen Halbinsel Gelibolu ein Gebiet mit Denkmälern für die Schlacht von Gallipoli bedroht. Sechs Dörfer wurden evakuiert, wie die Behörden mitteilten. Ömer Toraman, Gouverneur der Provinz Canakkale, sprach von einer Vorsichtsmaßnahme. Nach Angaben der Forstbehörde kämpften rund 1.300 Einsatzkräfte, unterstützt von 30 Flugzeugen und Hubschraubern, gegen die Flammen an. Ein Feuer habe zur Schließung von Besucheranlagen des Gedenkstättenparks Gallipoli geführt, teilte dessen Verwaltung mit.
22:53
Hunderttausende auf den Straßen
Großdemonstration in Tel Aviv
Im Rahmen von landesweiten Streiks und Protesten haben sich am Abend mehr als 200.000 Menschen im Zentrum von Tel Aviv versammelt. Das teilten die Organisatoren unter Berufung auf Polizeischätzungen mit. Bei der Großdemonstration am Abend forderten Redner und Teilnehmer die Beendigung des Gaza-Kriegs und die sofortige Freilassung der Hamas-Geiseln. Zudem riefen sie die israelische Regierung dazu auf, ihre Entscheidung rückgängig zu machen, die Stadt Gaza und andere Gebiete im Gazastreifen einzunehmen.
22:36
Vor Gesprächen am Montag
Lage laut Macron "äußerst ernst"
Der französische Präsident Emmanuel Macron sagt, die Lage vor den Gesprächen am Montag in den USA sei nicht nur für die Ukraine, sondern auch für Europa "äußerst ernst". Er glaube nicht, dass der russische Präsident Wladimir Putin Frieden wolle. "Wenn wir heute vor Russland Schwäche zeigen, legen wir damit die Basis für künftige Konflikte." Dann werde man einen hohen Preis zahlen. "Wenn Europa frei und unabhängig sein will, müssen wir gefürchtet werden und wir müssen stark sein."
22:19
Stinkefinger-Zwischenfall
Festnahme bei Sylter Abschlussdemo
Bei der Abschlussdemonstration zum Punk-Protestcamp auf der Insel Sylt hat es eine Festnahme gegeben. Ihm sei berichtet worden, dass ein Teilnehmer der Demonstration vor dem Rathaus in Westerland am Sonnabend einem Polizeibeamten "den Stinkefinger" gezeigt habe, sagte der Veranstaltungsleiter des Camps, Marvin Bederke, der Deutschen Presse-Agentur. Daraufhin sei der Mann zur Polizeiwache in Westerland gebracht worden, die er nach Feststellung der Personalien aber habe wieder verlassen können.
22:02
Studie sieht Stellenrückgang
Wirtschaftslage trifft IT-Branche
Die schwache wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland sorgt nach einer Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft aus Köln (IW) für einen starken Stellenrückgang in der IT-Branche. Die Zahl der durchschnittlich offenen Stellen in IT-Berufen ging im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 26,2 Prozent zurück, wie die Funke Mediengruppe am Sonntag unter Berufung auf eine IW-Studie berichtete. Insgesamt 46.431 Stellen blieben demnach im vergangenen Jahr unbesetzt, das waren 16.500 weniger als im Jahr zuvor.
21:45
Nach 23 Alkohol-Toten
Schnapsbrenner in Kuwait verhaftet
In Kuwait haben Sicherheitsbehörden einen Ring illegaler Schnapsbrenner ausgehoben. 67 Personen seien festgenommen worden, nachdem 23 Menschen an Alkoholvergiftung gestorben seien, teilte das Innenministerium des muslimischen Landes am Wochenende mit. Den Festgenommenen werde vorgeworfen, illegal alkoholische Getränke hergestellt und vertrieben zu haben. Es seien sechs Destillen in Wohn- und Industriegebieten stillgelegt worden. Auch vier weitere, die noch nicht in Betrieb waren, seien beschlagnahmt worden.
21:27
Islamistische Gefährderin
Teenagerin greift Betreuerin an
Die 13-Jährige, die in einer psychiatrischen Klinik in Paderborn eine Betreuerin angegriffen und lebensgefährlich verletzt haben soll, wird zunächst in einer geschlossenen Psychiatrie untergebracht. Das teilten die Staatsanwaltschaft Paderborn und die Polizei Bielefeld am Abend gemeinsam mit. Die 24 Jahre alte Betreuerin schwebte nach dem Angriff am Samstag in Lebensgefahr, den Angaben zufolge geht es ihr nach einer Notoperation nun besser. Die 13-Jährige wird von den Behörden als islamistische Gefährderin eingestuft.
21:08
Suche nach Friedenslösung
Klingbeil pocht auf Waffenruhe
SPD-Chef Lars Klingbeil bekräftigt die Forderung nach einer Waffenruhe im Ukraine-Krieg als Grundlage für weitere Gespräche über eine Friedenslösung. Erst einmal müsse Russlands Präsident Wladimir Putin die Waffen ruhen lassen, sagte Klingbeil im ZDF. Selbst während Putin sich mit US-Präsident Donald Trump getroffen habe, habe Russland die Ukraine weiter angegriffen. "Da sterben jeden Tag Menschen." Deswegen gelte weiter: "Es geht jetzt um einen Waffenstillstand und dann kann über alles geredet werden."
20:50
Einsatz im Krankenhaus
Schwangere steckt in Aufzug fest
Auf dem Weg zu ihrer Entbindung ist eine schwangere Frau in Herdecke in Nordrhein-Westfalen mit ihrem Ehemann im Aufzug eines Krankenhauses stecken geblieben. Alarmiert worden seien die Wehrleute am späten Samstagabend, teilte die Herdecker Feuerwehr am Vormittag mit. Mithilfe eines Generalschlüssels habe die Feuerwehr den Aufzug schließlich über die Notsteuerung in die nächste Etage gefahren. Dort habe sie das Paar unverletzt befreit.
20:33
Bremens Innensenator
Mäurer hört Ende des Jahres auf
Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) will sein Amt Ende des Jahres an einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin übergeben. In einem Schreiben an den Landesvorstand und die Fraktion der Bremer SPD erklärte Mäurer seine Entscheidung. "Ich bin in diesem Sommer 74 Jahre alt geworden. Irgendwann muss man auch Platz für seinen Nachfolger oder seine Nachfolgerin machen", heißt es darin. Er oder sie müsse "genügend Zeit bis zur nächsten Wahl im Frühjahr 2027 haben, um eigene Akzente zu setzen".
20:16
Kämpfe werden fortgesetzt
Fronten in Ukraine weiter aktiv
Im Schatten der Aktivitäten an den diplomatischen und politischen Fronten haben russische und ukrainische Truppen ihre Kämpfe in der Ukraine fortgesetzt. Insgesamt seien im Tagesverlauf 65 bewaffnete Zusammenstöße registriert worden, teilte der ukrainische Generalstab mit. Die Frontberichte konnten nicht unabhängig überprüft werden. Als Schwerpunkte der Kämpfe galten Kupjansk sowie Pokrowsk. Bei Kupjansk seien die ukrainischen Stellungen mit gelenkten Gleitbomben sowie aus Raketenwerfern angegriffen worden.
19:58
Vertrauen in die USA
Linken-Chef sieht Merz auf Irrweg
Linken-Chef Jan van Aken hält es für einen Fehler, bei den Bemühungen um eine Friedenslösung im Ukraine-Krieg auf die USA zu setzen. Auf die Frage, ob Bundeskanzler Friedrich Merz alles richtig gemacht habe im Zusammenhang mit dem Alaska-Gipfel, sagte van Aken: "Ich glaube, er irrt." Die Einschätzung des Kanzlers, wonach die USA weiter "an Bord" blieben bei der Unterstützung der Ukraine, sei falsch. Man müsse neu darüber nachdenken, dass die Ukraine sich nicht mehr auf die USA verlassen könnte.
Schlagzeilen und Kurzmeldungen --- am 17. August 2025
17. Aug. 2025,
Keine Kommentare
ZDF
Selenskyjs Begleiter zu Trump
Wadephul betont Geschlossenheit
Außenminister Johann Wadephul (CDU) sieht die Begleitung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj durch europäische Staats- und Regierungschefs bei dessen Reise nach Washington als ein Zeichen der Geschlossenheit Europas. Diese Position herbeigeführt zu haben, sei ein großes Verdienst von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), sagte Wadephul. Deutschland übernehme bewusst eine Führungsrolle. "Wir wissen, dass wir in entscheidenden Tagen von Verhandlungen sind", sagte der Außenminister.
15:44
Unwettertote in Pakistan
Behörden weisen Kritik zurück
Die pakistanischen Behörden haben ihre Reaktion auf schwere Unwetter verteidigt, bei denen in einem einzelnen Bezirk mehr als 200 Menschen ums Leben kamen. Ein Frühwarnsystem sei aktiv gewesen, die plötzlichen Niederschläge im Bezirk Buner in der Nordwestprovinz seien jedoch so heftig gewesen, dass keine rechtzeitige Warnung mehr möglich gewesen sei, teilte die Regierung mit. Einwohner hatten den Behörden vorgeworfen, sie nicht vor den tödlichen Überschwemmungen und Erdrutschen gewarnt zu haben.
15:26
Bar in Brooklyn
Tote nach Schüssen in New York
Im New Yorker Bezirk Brooklyn sind nach Schüssen in einem Lokal mindestens drei Menschen gestorben. Die am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) alarmierten Einsatzkräfte fanden insgesamt elf Opfer mit Schusswunden in der "Taste of the City Lounge" vor, teilte NYPD-Präsidentin Jessica Tisch mit. Drei von ihnen seien ihren Verletzungen erlegen. Die Zahl von 36 gefundenen Patronenhülsen am Tatort ließen demnach auf mehrere eingesetzte Schusswaffen und auch mehrere Schützen schließen. Bisher sei niemand gefasst.
15:11
Missbrauchsfall von Rust
Gericht prüft Auslieferung
Nach der Festnahme des Verdächtigen im Fall des mutmaßlichen Missbrauchs eines kleinen Mädchens aus dem Erlebnisbad Rulantica im südbadischen Rust entscheidet ein Gericht in Rumänien über die Auslieferung nach Deutschland. Der 31-jährige Rumäne sei am Freitag im Dorf Tileagd im Nordwesten Rumäniens gefasst worden und befinde sich nun in der Stadt Oradea für bis zu 30 Tage in Haft, teilte das Polizeipräsidium Bukarest mit. Durch den internationalen Haftbefehl gilt die Übergabe des Mannes nach Deutschland bereits als beantragt.
14:56
Syriens Übergangspräsident
Vereinigung "ohne Blut" gefordert
Die Vereinigung Syriens soll nach Auffassung des Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa "nicht mit Blut" erreicht werden. Nach dem Sturz des ehemaligen Machthabers Baschar al-Assad stehe dem Land "ein weiterer Kampf bevor, der zur Vereinigung Syriens", sagte al-Scharaa während eines Treffens mit Vertretern der Provinz Idlib und anderen hochrangigen Beamten, wie das syrische Staatsfernsehen berichtete. Dieser solle nicht mit "Blut und militärischer Gewalt" geführt werden, sondern durch Verständigung gelingen.
14:41
Nato-Generalsekretär
Auch Rutte reist zu Trump-Treffen
Auch Nato-Generalsekretär Mark Rutte will am Montag an dem Gespräch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mit US-Präsident Donald Trump teilnehmen. Rutte reise dafür nach Washington, teilte die Nato mit. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der britische Premier Keir Starmer, die italienische Regierungschefin Giorgia Meloni und der finnische Präsident Alexander Stubb wollen ebenfalls an dem Treffen im Weißen Haus teilnehmen.
14:24
Hunderte Todesfälle im Einsatz
Humanitäre Helfer stark bedroht
Humanitäre Helfer in aller Welt sind in diesem Jahr offenbar besonders bedroht. Aktuell wurden bereits 265 Helfende im Einsatz getötet, wie aus den Daten der Aid Worker Security Database hervorgeht. Dieser Wert liegt jetzt schon auf dem Durchschnittswert der vergangenen drei Jahre und könnte auch noch den Rekordwert aus dem Vorjahr einstellen (2024: 383 getötete Helfer). Am gefährlichsten ist die Situation mit weitem Abstand wie schon im Vorjahr durch den Krieg in den Palästinensischen Gebieten.
14:24
Hunderte Todesfälle im Einsatz
Humanitäre Helfer stark bedroht
Humanitäre Helfer in aller Welt sind in diesem Jahr offenbar besonders bedroht. Aktuell wurden bereits 265 Helfende im Einsatz getötet, wie aus den Daten der Aid Worker Security Database hervorgeht. Dieser Wert liegt jetzt schon auf dem Durchschnittswert der vergangenen drei Jahre und könnte auch noch den Rekordwert aus dem Vorjahr einstellen (2024: 383 getötete Helfer). Am gefährlichsten ist die Situation mit weitem Abstand wie schon im Vorjahr durch den Krieg in den Palästinensischen Gebieten.
14:08
Deutsche Umwelthilfe
Zu wenig Sonderspuren für Busse
Nur in wenigen deutschen Großstädten gibt es laut Deutscher Umwelthilfe (DUH) in größerem Umfang Sonderfahrstreifen für Busse des öffentlichen Nahverkehrs. An der Spitze liege Berlin mit 121 Kilometern Busspur, berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Dies entspreche einem Anteil von 2,3 Prozent am gesamten Straßennetz. Insgesamt hätten nur 5 von 40 Großstädten auf mehr als einem Prozent ihres Straßennetzes solche Sonderspuren eingerichtet. Neben Berlin seien dies Aachen, Mainz, München und Hamburg.
13:52
Bischofswerda in Sachsen
Nasenbär auf nächtlichem Streifzug
Einen tierischen Nachtschwärmer hat die Polizei im sächsischen Bischofswerda eingefangen und vorübergehend bei sich aufgenommen. Am frühen Morgen hätten Jugendliche in einem Vorgarten einen Nasenbären entdeckt, so die Polizeidirektion Görlitz. Wie sich herausgestellt habe, sei er aus dem Tierpark ausgebüxt, dessen Wappentier er ist. "Wie genau der Nasenbär sein Gehege verlassen konnte, ist derzeit noch Bestandteil der Ermittlungen - möglicherweise hatte er einfach 'die Nase voll'", so die Beamten.
13:37
67. Geburtstag in Italien
Madonna feiert beim Pferderennen
Pop-Ikone Madonna hat ihren 67. Geburtstag in der Toskana gefeiert - mit einem Abstecher zu einem der traditionsreichsten Spektakel Italiens. Nach einem kurzen Aufenthalt in Florenz reiste die Sängerin am Samstag nach Siena, wo sie den "Palio di Siena", ein seit dem Mittelalter ausgetragenes Pferderennen zwischen den Stadtvierteln, besuchte. Die Musikerin verfolgte das Spektakel vom Palazzo Pannocchieschi d'Elci, einem Adelspalast mit Blick auf die Piazza del Campo.
13:22
Kirchengemeinden in Deutschland
Mehr Schutz gegen Vandalismus
Viele Kirchengemeinden in Deutschland ergreifen Maßnahmen gegen Vandalismus. Neben Kontrollen durch Ehrenamtliche setzen sie auf Überwachungstechnik und bauliche Sicherungen wie Gitter, um ihre Gebäude besser vor Vandalismus und Einbruchsdiebstahl zu schützen. Das ergab eine Umfrage des Evangelischen Pressedienstes unter den insgesamt 47 evangelischen Landeskirchen und katholischen Bistümern in Deutschland. Demnach bleiben Einbrüche, Diebstähle, Verwüstungen und Beschaffungskriminalität eine anhaltende Belastung.
13:05
Außenminister Andrij Sybiha
Kiew fordert mehr Druck auf Moskau
Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha fordert nach dem Gipfeltreffen von US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin mehr Druck auf Moskau zur Beendigung des russischen Angriffskriegs. Zudem brauche die Ukraine Garantien für ihre eigene Sicherheit, eine Stärkung ihrer Verteidigungskraft und ein Paket von Abschreckungsmaßnahmen, das Russland zwingt, den Krieg zu beenden, teilte der Minister bei X vor einer am Nachmittag geplanten Schalte europäischer Staats- und Regierungschefs mit.
12:51
Belastung zum Schulstart
VdK warnt vor steigenden Kosten
Zum Schulstart in mehreren Bundesländern hat der Sozialverband VdK auf die finanzielle Belastung einkommensschwacher Familien hingewiesen. Die Kosten für Schul- und Lehrbücher seien binnen eines Jahres um 3,8 Prozent gestiegen, sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele. "Für Kinder aus einkommensschwachen Haushalten verschärft sich dadurch ein strukturelles Problem. Ihre Teilhabe an Bildung wird zunehmend erschwert." Die Regelsätze in der Grundsicherung und die ergänzenden Bedarfe im Bildungs- und Teilhabepaket reichten nicht aus.
Auch von der Leyen dabei
Merz begleitet Selenskyj zu Trump
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nehmen morgen an dem Gespräch zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Washington teil. Auch andere europäische Staats- und Regierungschefs seien dabei, schrieb von der Leyen auf X, ohne Namen zu nennen. Die Teilnahme des Kanzlers teilte die Bundesregierung mit. Thema der Unterredung mit Trump ist eine Beendigung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine.
12:17
Zur Abkühlung bei großer Hitze
Grüne fordern sichere Badestellen
Bei großer Hitze sollen nach Vorstellung der Grünen künftig Flüsse und Seen stärker zur Abkühlung genutzt werden können. Kommunen sollten mit Bundesmitteln bei der Einrichtung von geeigneten und sicheren Badestellen unterstützt werden, sagte Bundestags-Fraktionsvize Julia Verlinden der Funke Mediengruppe. In vielen Kommunen gebe es Seen, Teiche oder Flüsse, die momentan nicht zum Baden genutzt werden könnten. Ein "Bundesprogramm" solle den Städten und Gemeinden auch helfen, regelmäßig die Wasserqualität zu prüfen.
12:01
Landtagswahlen 2026
Viele erwarten AfD-Regierungschef
Mehr als die Hälfte der Bevölkerung erwartet laut einer Insa-Umfrage für die "Bild am Sonntag", dass die AfD nach den Landtagswahlen im kommenden Jahr mindestens in einem Land erstmals einen Ministerpräsidenten stellt. 2026 sind in fünf Bundesländern Landtagswahlen geplant. 43 Prozent der Befragten rechnen damit, dass die AfD in mindestens einem Bundesland den Ministerpräsidenten stellen wird. 25 Prozent erwarten, dass die AfD in mehreren Bundesländern den Ministerpräsidenten stellen wird.
11:46
Nach Posts von Influencerin
Keine US-Visa für Gaza-Patienten
Die US-Regierung lässt vorerst keine Menschen aus dem Gazastreifen mehr zur medizinischen Behandlung in die USA einreisen. Das Außenministerium teilte mit, die Ausstellung von "medizinisch-humanitären" Visa an Menschen aus dem Palästinensergebiet werde ausgesetzt. Die ultrarechte Influencerin und Verschwörungstheoretikerin Laura Loomer, der großer Einfluss auf US-Präsident Donald Trump nachgesagt wird, hatte zuvor auf X die Ausstellung der Visa für Menschen aus dem Gazastreifen als "wahrhaft inakzeptabel" kritisiert.
11:32
Aufnahme in Australien
Hongkong-Aktivist erhält Asyl
Der von Hongkong mit Kopfgeld gesuchte Demokratieaktivist und Ex-Abgeordnete Ted Hui hat in Australien Asyl erhalten. Hui erklärte im Onlinedienst Facebook, das Asyl gelte auch für seine Frau, seine Kinder und seine Eltern. Hui war 2019 an den Pro-Demokratie-Protesten in Hongkong beteiligt. Die Polizei in Hongkong hatte im Juli 2023 ein Kopfgeld in Höhe von einer Million Hongkong-Dollar (rund 110.000 Euro) für Informationen ausgesetzt, die zur Festnahme von prominenten Demokratieaktivisten im Ausland führen.
11:16
Ernährung in Deutschland
Nur wenige leben fleischlos
Der Anteil an Veganern und Vegetariern in Deutschland ist laut einer Umfrage kleiner als manche wohl schätzen würden. Knapp vier Prozent der Befragten gaben beim Nationalen Ernährungsmonitoring an, sich vegetarisch zu ernähren - also auf Fleisch und Fisch zu verzichten. Gut ein Prozent der Befragten bezeichnete seine Ernährung als vegan, wie das Ernährungsmonitoring weiter ergab. Wer vegan lebt, verzichtet auch auf alle anderen tierischen Produkte wie Milch, Eier oder Honig.
11:01
Spaziergänger in Oberbayern
Panzerfaust-Munition entdeckt
Spaziergänger haben in einem Wald in Oberbayern scharfe Munition einer Panzerfaust entdeckt. Daraufhin rückte der Kampfmittelräumdienst zum Fundort an einem Bach bei Samerberg (Landkreis Rosenheim) aus und sprengte die Munition, wie die Polizei mitteilte. Der laute Knall der Explosion am Samstagabend war bis in die Nachbargemeinden zu hören. Bei der Sprengung kam es laut Polizei zu keinen Zwischenfällen. Zuvor sei der Fundort weiträumig abgesperrt und der gesamte Wald von Einsatzkräften abgegangen worden.
10:46
Unfall an Bahnübergang
Zwei Tote bei Kollision mit ZugAn einem Bahnübergang bei Manching in Bayern sind ein 23-jähriger Autofahrer und sein gleichaltriger Beifahrer beim Zusammenprall mit einem Zug ums Leben gekommen. Obwohl der unbeschrankte Bahnübergang rotes Blinklicht zeigte und ein Zug in vollem Tempo herannahte, fuhr der Autofahrer laut Polizeiangaben weiter. Die Regionalbahn fuhr trotz Notbremsung in die rechte Seite des Autos. Alle 15 Passagiere des Zugs und die Zugbegleiterin blieben unverletzt. Der Lokführer erlitt einen schweren Schock.
10:31
Solidarität mit Hamas-Geiseln
Streiks und Proteste in IsraelMit Streiks und Protesten haben zahlreiche Israelis ihre Solidarität mit den Geiseln zum Ausdruck gebracht, die seit fast zwei Jahren von der Hamas im Gazastreifen festgehalten werden. Demonstranten blockierten zahlreiche Straßen im Land. Die Demonstranten forderten die Beendigung des Gaza-Kriegs und die sofortige Freilassung der Hamas-Geiseln. Zudem riefen sie die israelische Regierung dazu auf, ihre Entscheidung rückgängig zu machen, die Stadt Gaza und andere Gebiete im Gazastreifen einzunehmen.
10:16
Beziehung zu Jörg Pilawa
Klöckner-Liebe erfreut SchmidtHarald Schmidt freut sich über die Beziehung von Julia Klöckner und Jörg Pilawa. "Diese Liebe tut der Republik gut", sagte der Entertainer und frühere Late-Night-Talker. Vor wenigen Wochen habe er die Bundestagspräsidentin bei der Premiere der Nibelungen-Festspiele in Worms getroffen, schon da habe er Schwingungen vernommen. "Kurzes Hallo. Und ich glaubte schon zu spüren, dass sie schwebt, in gewisser Weise", sagte Schmidt. "Man spürt das ja, wenn Frauen lieben. Wobei Männer nicht ausgegrenzt werden sollen."
10:01
Brief bei Alaska-Gipfel
Melania Trump schreibt an PutinFirst Lady Melania Trump hat ihrem Mann, US-Präsident Donald Trump, zu seinem Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin in Alaska einen Brief mit einer Mahnung zu Frieden mitgegeben. Melania Trump postete einen Bericht des US-Senders Fox News mit dem Brief auf ihrem X-Account. In dem Brief, den Trump Putin übergeben haben soll, erwähnt sie mit keinem Wort die Ukraine. Sie beschreibt aber die tragische Lage von Kindern in Kriegsgebieten und appelliert an die Verantwortung des russischen Präsidenten.
09:46
Naturschutzbund Nabu
Kritik an privater BienenhaltungDie zunehmende private Haltung von Honigbienen ist nach Ansicht des Naturschutzbundes Nabu nicht unproblematisch. "Die private Bienenhaltung ist in den letzten 20 Jahren stark angestiegen", sagt die Nabu-Referentin für Biodiversität, Laura Breitkreuz. "Viele Menschen verwechseln die Haltung von Honigbienen mit Naturschutz." Demnach tragen die Tiere zwar zur Bestäubung bei, können aber unter Umständen auch ein Problem für wildlebende Bienen darstellen. "Ich würde derzeit davon abraten", sagt Breitkreuz.
09:33
Reaktion auf Raketenangriffe
Israel greift Huthi-Ziele anDie israelische Armee hat als Reaktion auf wiederholte Raketenangriffe der Huthi-Miliz Ziele im Jemen angegriffen. Israelische Medien berichteten von Angriffen der Marine. Die israelische Armee bestätigte, es sei im Jemen "Energie-Infrastruktur, die vom Huthi-Terrorregime genutzt wurde," angegriffen worden. Die Ziele seien rund 2.000 Kilometer entfernt von Israel gewesen. Augenzeugen in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa berichteten von zwei schweren Explosionen in der Stadt.
09:18
Wassermassen überraschen Camper
Tote bei Sturzflut in ChinaBei einer Sturzflut in der Region Innere Mongolei im Norden Chinas sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Die herabstürzenden Wassermassen hatten demnach 13 Camper überrascht. Ein Mensch sei bislang gerettet worden, vier weitere Menschen werden noch vermisst, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Ein Such- und Rettungseinsatz dauere noch an. Anfang August erst waren bei Sturzfluten und Schlammlawinen im Nordwesten des Landes Staatsmedien zufolge mindestens 13 Menschen gestorben.
09:03
Appelle an Bundesregierung
Wirtschaftsbosse fordern ReformenFührende Unternehmenslenker warnen vor einem Verbleib Deutschlands im Krisenmodus ohne strukturelle Reformen. "Die Politik muss die richtigen Rahmenbedingungen schaffen. Wir müssen anpackender werden: intelligentere Bürokratie, weniger Bedenken, dafür mehr Agilität und mehr Mut", sagte Merck-Chefin Belen Garijo der "Bild am Sonntag". Mercedes-Chef Ola Källenius forderte, die Bundesregierung müsse "entschieden für eine Reform des Green Deals eintreten - im Schulterschluss mit Paris, Rom und Warschau".
08:48
Verbraucherverhalten
Ein Drittel nutzt "Beratungsklau"Rund jeder dritte Verbraucher in Deutschland hat sich schon einmal im stationären Handel beraten lassen und anschließend das entsprechende Produkt nach einem Preisvergleich online gekauft. Das geht aus einer YouGov-Umfrage im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hervor. Im Handel wird dieses Verhalten auch "Beratungsklau" genannt. Laut Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer beim Handelsverband Deutschland (HDE), kommt das umgekehrte Phänomen aber häufiger vor: Kunden informierten sich online und kauften dann vor Ort.
08:32
Großeinsatz in Mainz
Schwimmer aus Rhein gerettetEin verunglückter Schwimmversuch im Rhein hat einen Großeinsatz von Rettungskräften in Mainz ausgelöst. Wie die Feuerwehr mitteilte, ging ein Mann in der Nacht zum Sonntag zum Schwimmen in den Rhein. Als er in der Dunkelheit die Orientierung verlor und ihn die Kräfte verließen, rief er um Hilfe. Alarmierte Einsatzkräfte konnten den Mann aus dem Wasser bergen. "Glücklicherweise blieb die Person unverletzt, muss jedoch mit den Kosten des Einsatzes rechnen", teilte die Feuerwehr weiter mit.
08:17
Nationalgarde in Washington
West Virginia unterstützt TrumpDer US-Bundesstaat West Virginia will bis zu 400 Nationalgardisten in die Hauptstadt entsenden und den von Präsident Donald Trump angeordneten Einsatz in Washington unterstützen. Das teilte West Virginias republikanischer Gouverneur Patrick Morrisey mit. Morrisey zufolge sollen die Einsatzkräfte aus seinem Bundesstaat dabei helfen, die "Sauberkeit und Sicherheit" in der Hauptstadt wiederherzustellen. Trump hatte den Einsatz der Nationalgarde mit angeblich ausufernder Kriminalität in Washington begründet.
07:56
Proteste gegen Regierung
Neue Gewalt in SerbienIn Serbien haben sich erneut regierungskritische Demonstranten Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert. In der Stadt Valjevo gingen am Samstag Tausende Menschen gegen Präsident Aleksandar Vucic auf die Straße, eine kleine Gruppe maskierter Männer griff dort am Abend das Büro der regierenden Serbischen Fortschrittspartei (SNS) an und setzte es in Brand. In der Hauptstadt Belgrad kam es ebenfalls zu Auseinandersetzungen. Die Sicherheitskräfte stoppten Demonstranten, die zur SNS-Zentrale wollten.
07:41
Lebenserwartung in Deutschland
Männer im Südwesten leben längerKaum anderswo in Deutschland ist der Unterschied bei der Lebenserwartung Neugeborener so groß wie zwischen Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt. Laut einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag beträgt die Lebenserwartung bei Geburt von Männern in Sachsen-Anhalt 75,49 Jahre - das ist der bundesweit niedrigste Wert. In Baden-Württemberg seien es dagegen 79,64 Jahre. Bei Frauen in den beiden Bundesländern war der Unterschied mit zwei Jahren nicht so groß.
07:21
Geplante Wahlkreisänderungen
Proteste in USA gegen TrumpIn den USA sind wieder zahlreiche Menschen aus Protest gegen die Politik von Präsident Donald Trump auf die Straßen gegangen. Unter dem Motto "Fight the Trump Takeover" ("Bekämpft Trumps Machtübernahme") hatten Organisatoren in rund 300 Städten zu Protesten aufgerufen. Ein Schwerpunkt war die Stadt Austin im Bundesstaat Texas, wo laut lokaler Medien rund 5.000 Menschen demonstrierten - vor allem gegen den von Trumps Republikanern geplanten Neuzuschnitt von Wahlkreisen zu ihren Gunsten.
07:06
Möglicher Machtwechsel
Bolivien wählt neuen PräsidentenIn Bolivien sind an diesem Sonntag fast acht Millionen Menschen zur Wahl eines neuen Präsidenten, Vizepräsidenten und des Parlaments aufgerufen. Nach Umfragen liegen konservative Oppositionskandidaten vorn - ein Machtwechsel nach fast 20 Jahren linker Regierung erscheint möglich. Staatschef Luis Arce verzichtete auf eine Kandidatur. Bolivien zählt zu den ärmsten Ländern Südamerikas und steckt in einer tiefen Wirtschaftskrise. Benzin- und Devisenmangel, Inflation und Medikamentenknappheit prägen den Alltag.
06:49
Reaktion auf Alaska-Gipfel
Europäer beraten Ukraine-TaktikNach dem Ukraine-Gipfel von US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin in Alaska wollen die europäischen Staats- und Regierungschefs politisch einseitige Entscheidungen zulasten Kiews verhindern. An diesem Sonntag soll eine Videoschalte der "Koalition der Willigen" stattfinden, hieß es aus dem Elysee-Palast in Paris. Unterdessen will der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nach Washington reisen, um dort am Montag mit Trump über die Ergebnisse und Konsequenzen des Alaska-Gipfels zu sprechen.
23:21
RSF attackieren Flüchtlingslager
31 Tote bei Angriff im SudanIm vom Bürgerkrieg gebeutelten Sudan sind bei einem Angriff auf ein Flüchtlingslager mindestens 31 Menschen getötet worden. 13 weitere wurden verletzt, wie das Sudan Doctors Network mitteilte. Demnach wurde das Lager Abu Shouk am Rande der Stadt El Fascher in Nord-Darfur von Einheiten der Rapid Support Forces (RSF) überfallen. Seit April 2023 herrscht im Sudan Krieg zwischen der RSF und der sudanesischen Armee. Beiden Kriegsparteien werden schwere Menschenrechtsverbrechen vorgeworfen.
23:16
Ende des Gaza-Kriegs
Tausende demonstrieren in Tel AvivIm Zentrum von Tel Aviv hat es wieder eine Großdemonstration für ein rasches Ende des Gaza-Kriegs und einen Deal zur Freilassung der Geiseln aus der Gewalt der Hamas gegeben. Dem Aufruf des Forums der Geiselangehörigen folgten mehrere Tausend Menschen, wie ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur beobachtete. Am Sonntag will das Forum mit einem Streik das Land lahmlegen, wie mehrere Redner betonten. Der Sonntag ist in Israel entsprechend dem jüdischen Kalender der erste Arbeitstag der Woche.
22:59
Unglück in Nordrhein-Westfalen
Zwei Tote bei FlugzeugabsturzBeim Absturz eines motorisierten Leichtflugzeugs im nordrhein-westfälischen Kranenburg sind am Samstagnachmittag zwei Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei stürzte die Maschine gegen 14.00 Uhr aus zunächst ungeklärter Ursache auf einen Acker. Beim Aufprall wurde das Flugzeug vollständig zerstört. Der 77 Jahre alte Pilot sowie ein 62-jähriger Mann starben noch an der Unfallstelle. Die Angehörigen wurden durch den polizeilichen Opferschutz betreut. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.
22:57
2:1-Erfolg in Stuttgart
FC Bayern gewinnt SupercupDen Transferpoker um Nick Woltemade hat der FC Bayern offensichtlich verloren, den ersten Titel der Saison aber gewonnen. Die Münchner bezwangen den VfB Stuttgart im Duell um den Franz-Beckenbauer-Supercup mit 2:1 (1:0) und nehmen vom Gastspiel am Neckar den Silberpott mit nach Hause. Stürmerstar Harry Kane (18. Minute) und 70-Millionen-Einkauf Luis Diaz (77.) trafen vor 60.000 Zuschauern für die Bayern. Der 1:2-Anschlusstreffer durch Jamie Leweling (90.+4) kam für die Stuttgarter zu spät.
22:50
Frau in Klinik schwer verletzt
13-Jährige greift Betreuerin anIn einer psychiatrischen Klinik in Paderborn soll eine 13-jährige Patientin am Samstagvormittag eine 24 Jahre alte Betreuerin mit einem spitzen Gegenstand angegriffen und lebensgefährlich verletzt haben. Das Motiv sei laut Polizei bislang unklar, auch eine politische Motivation werde geprüft. Das Opfer wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die 13-Jährige, die sich aufgrund eines Unterbringungsbeschlusses in der Einrichtung befindet, wurde in Gewahrsam genommen.
22:30
Trump-Putin-Treffen zur Ukraine
Merz zufrieden mit Alaska-GipfelBundeskanzler Friedrich Merz zeigt sich weitgehend zufrieden mit den Ergebnissen des Alaska-Gipfeltreffens zwischen Donald Trump und Wladimir Putin. Die Ergebnisse seien "sehr viel weitgehender, als wir das in der Pressekonferenz gesehen haben", so Merz im ZDF. Möglichst schnell solle es nun nach Merz' Ansicht ein trilaterales Treffen geben. Es komme nun jetzt nach den Worten des amerikanischen Präsidenten "ein umfassendes Friedensabkommen", so Merz. "Wenn das gelingt, ist das mehr wert als ein Waffenstillstand."
22:15
"The Adventures of Cliff Booth"
Fincher inszeniert Tarantino-FilmHollywoodstar Brad Pitt steht seit Kurzem für ein Nachfolge-Projekt des Tarantino-Films "Once Upon a Time in Hollywood" vor der Kamera. Jetzt ist Regisseur David Fincher an Bord, der "The Adventures of Cliff Booth" nach einem Drehbuch von Oscar-Preisträger Quentin Tarantino inszeniert. Pitt kehrt in seiner Rolle als Stuntdouble Cliff Booth zurück, welche ihm 2020 den Oscar als bester Nebendarsteller eingebracht hatte. "Once Upon a Time in Hollywood" war Tarantinos bislang letzter Film als Regisseur.
21:12
Evakuierung aus Kampfgebieten
Israel bereitet Umsiedlung vorVor der geplanten Ausweitung des Gaza-Kriegs bereitet Israel die Umsiedlung von Palästinensern innerhalb des abgeriegelten Küstenstreifens vor. Die Militärbehörde Cogat teilte auf der Plattform X mit, am Sonntag werde die Lieferung von Zelten und Ausstattung für die Unterkünfte wieder aufgenommen. Damit werde die Evakuierung der Bevölkerung aus Kampfgebieten vorbereitet. Die Menschen würden zu ihrem Schutz in den Süden des Gazastreifens gebracht. Einen konkreten Ort nannte die Behörde nicht.
20:59
Fahrzeuge stoßen auf A2 zusammen
16 Menschen bei Unfall verletztBei einem Unfall in Nordrhein-Westfalen mit mehreren Fahrzeugen auf der A2 sind 16 Menschen verletzt worden, zwei von ihnen schwer. In einem verengten Baustellenbereich in Fahrtrichtung Oberhausen, kurz hinter der Anschlussstelle Gelsenkirchen-Buer seien am Nachmittag mehrere Fahrzeuge miteinander kollidiert, teilte die Feuerwehr am Abend mit. Die Verletzten wurden demnach in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Feuerwehr war mit 24 Einsatzkräften vor Ort.
20:50
Krieg in der Ukraine
Spahn lobt Einsatz von MerzUnions-Fraktionschef Jens Spahn sieht Kanzler Friedrich Merz (beide CDU) als treibende Kraft in Europa bei den Bemühungen um eine Friedenslösung für die Ukraine. "Ohne Friedrich Merz hätte Europa in diesen Tagen keine einheitliche Haltung und damit keine wahrnehmbare Stimme", sagte Spahn der dpa in Berlin. Spahn betonte: "Der Westen ist in entscheidenden Stunden geeint. Europa und die USA stehen zusammen. Von den Entwicklungen der nächsten Tage hängt viel ab, für die Ukraine und für unsere Sicherheit."
20:44
Finalsieg gegen Niederlande
Deutschland gewinnt Hockey-EMDie deutschen Hockey-Herren haben erstmals seit zwölf Jahren wieder einen EM-Titel gewonnen und bleiben mit nun neun Erfolgen Rekordsieger in diesem Wettbewerb. Die Mannschaft von Trainer Andre Henning bezwang in einem spannenden Endspiel Olympiasieger Niederlande nach dem 1:1 in normaler Spielzeit mit 4:1 im Penalty-Shootout ist damit amtierender Weltmeister und EM-Titelträger. Zudem sicherte sich die Mannschaft schon vor dem Finale das Ticket für die Weltmeisterschaft 2026 in Belgien und den Niederlanden.
20:12
Ehemaliger Top-Diplomat
Ischinger enttäuscht von GipfelDer frühere Top-Diplomat Wolfgang Ischinger hat enttäuscht auf den Alaska-Gipfel von US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin reagiert. Der ehemalige Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz schrieb auf X: "Kein wirklicher Fortschritt - ganz klar 1:0 für Putin - keine neuen Sanktionen. Für die Ukrainer: nichts. Für Europa: tiefst enttäuschend." Putin habe seinen roten Teppich mit Trump bekommen, Trump dagegen nichts. Wie zu befürchten gewesen sei, gebe es keinen Waffenstillstand und keinen Frieden.
19:56
In Drucker von Hotel
Alaska-Gipfel-Unterlagen gefundenIn einem Hotel-Drucker in Anchorage sind laut einem US-Medienbericht vorbereitende Unterlagen für die Teilnehmer des Gipfeltreffens zwischen US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin gefunden worden. Das Radio-Netzwerk NPR meldete, dass die acht Seiten im Business Center des Captain-Cook-Hotels entdeckt worden seien. Die von NPR veröffentlichten Unterlagen enthalten unter anderem einen detaillierten Zeitplan mit konkreten Besprechungsräumen des Treffens und Mini-Biografien mit Fotos der Teilnehmenden.
19:55
Möglicher Machtwechsel
Wahlen in Bolivien stehen anIn Bolivien sind am Sonntag fast acht Millionen Menschen zur Wahl eines neuen Präsidenten, Vizepräsidenten und des Parlaments aufgerufen. Nach Umfragen liegt die konservative Opposition vorn - ein Machtwechsel nach fast 20 Jahren linker Regierung erscheint möglich. Gute Chancen werden dem Ex-Präsidenten Jorge Quiroga und dem Unternehmer Samuel Doria Medina zugeschrieben. Aufseiten der Linken gelten der bisherige Senatspräsident Andronico Rodriguez sowie Ex-Innenminister Eduardo del Castillo als aussichtsreichste Bewerber.
Schlagzeilen am 16.08.2025
16. Aug. 2025,
Keine Kommentare
14:19
Kein Einmarsch in Trump-Amtszeit
China gibt Trump Taiwan-Zusage
China wird nach den Worten von US-Präsident Donald Trump nicht in Taiwan einmarschieren, solange er im Amt ist. Dies habe ihm Chinas Präsident Xi Jinping zugesagt, sagte das US-Staatsoberhaupt im Sender Fox News. Präsident Xi habe ihm gesagt: "Ich werde es niemals tun, solange Sie Präsident sind." Er habe ihm geantwortet, er wisse das zu schätzen, sagte Trump. Xi habe aber auch gesagt: "Aber ich bin sehr geduldig, und China ist sehr geduldig." China betrachtet Taiwan als abtrünnige Provinz.
14:03
Drogendealer in Singapur
Zum Tode Verurteilter begnadigt
Zum ersten Mal seit fast 30 Jahren ist in Singapur ein zum Tode verurteilter Mann begnadigt worden. Der Präsident des Stadtstaats, Tharman Shanmugaratnam, wandelte das Urteil gegen den Drogendealer in eine lebenslange Haftstrafe um, wie örtliche Medien berichten. Ein Komplize des Mannes war in einem separaten Verfahren wegen derselben Straftat zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Daher bat die Regierung den Präsidenten, Gnade walten zu lassen, um eine Ungleichbehandlung auszugleichen.
13:48
16-Jähriger am Steuer
Vier Tote bei Unfall in NRW
Bei einem schweren Autounfall in Kürten (NRW) sind vier junge Menschen ums Leben gekommen. Der 16-jährige Fahrer sei schwer verletzt worden, sagte eine Sprecherin des Rheinisch-Bergischen Kreises. Der Wagen war in einer Kurve gegen einen Baum geprallt und hatte sich danach überschlagen. Bei den Todesopfern handelt es sich um eine 14-Jährige aus Köln, eine 16-Jährige aus Bergisch-Gladbach und zwei 19-jährige Männer aus Bergisch-Gladbach und Overath. Der Wagen gehörte den Eltern des Fahrers.
13:34
Deutscher Wetterdienst
Sonntag wird es etwas kühler
Nach den heißen Tagen kommt jetzt kühleres, aber immer noch sommerliches Wetter nach Deutschland. Das umfangreiche Hoch Kyra mit Schwerpunkt bei Schottland bringe "gemäßigtere Luft zu uns", sagt Meteorologin Julia Tuschy vom Deutschen Wetterdienst. Am Sonntag kann es laut DWD in Alpennähe noch einzelne Schauer und Gewitter geben. In den übrigen Landesteilen wird es heiter oder sonnig und trocken. Die Höchstwerte erreichen zwischen 21 und 26 Grad, südlich von Main und Mosel wird es nochmals 23 bis 28 Grad.
13:17
Erklärung nach Alaska-Gipfel
Europa bekundet Kiew Solidarität
Die Europäer betonen nach dem Trump-Putin-Gipfel ihre Unterstützung für Kiew. "Die Ukraine kann auf unsere unerschütterliche Solidarität zählen", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung, die unter anderem von Kanzler Friedrich Merz unterzeichnet wurde. Begrüßt werden die Bemühungen von US-Präsident Donald Trump, auf einen Frieden hinzuarbeiten, zugleich aber betont, "dass die Ukraine eiserne Sicherheitsgarantien benötigt, um ihre Souveränität und territoriale Integrität wirksam verteidigen zu können".
13:01
Flucht vor Polizeikontrolle
Zwei Tote bei Unfall im Saarland
Bei einem Verkehrsunfall auf einer Landstraße nahe Homburg (Saarland) sind ein 21 Jahre alter Autofahrer und seine gleichaltrige Beifahrerin ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei hatten sich die beiden zuvor in Rheinland-Pfalz einer Polizeikontrolle entzogen und waren weitergefahren. Das Fahrzeug kam wenig später in einer Kurve von der Fahrbahn ab, durchbrach die Schutzplanke und prallte gegen einen Baum. Zum Zeitpunkt des Unfalls sei die Polizei nicht in unmittelbarer Nähe gewesen, hieß es.
12:46
"Ruhig und ohne Ultimatum"
Medwedew sieht Gipfel als Erfolg
Russlands Ex-Präsident Dmitri Medwedew hat den Gipfel zwischen US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin für sein Land als Erfolg gewertet. Es sei ruhig und ohne Ultimaten ein vollwertiger Mechanismus für Kontakte auf höchster Staatsebene geschaffen worden, schrieb er bei Telegram. Im Ergebnis hätten die USA zumindest vorerst keinen weiteren Druck auf Russland aufgebaut. Zudem sei das Treffen ein Beleg dafür, dass Verhandlungen über ein Kriegsende und Kampfhandlungen zeitgleich laufen können.
12:30
Schleswig-Holstein
Verletzte bei Busunfall auf A24
Bei einem Verkehrsunfall mit einem Linienbus sind auf der Autobahn 24 im schleswig-holsteinischen Kreis Herzogtum Lauenburg fünf Menschen verletzt worden. Der Bus, der im Schienenersatzverkehr unterwegs war, war laut Polizei ins Schleudern geraten und schließlich quer zur Fahrbahn zum Stehen gekommen. Dabei habe der Gelenkbus auch die Mittelleitplanke durchbrochen. Der Busfahrer sei schwer, vier Fahrgäste leicht verletzt worden, hieß es weiter. Nach dem Unfall wurde die Autobahn in Richtung Hamburg voll gesperrt.
12:13
Gipfel mit Putin in Alaska
Trump rückt von Waffenruhe ab
US-Präsident Donald Trump beharrt im Ukraine-Krieg nicht mehr auf einer sofortigen Waffenruhe. Das Treffen mit Russlands Präsident Wladimir Putin sowie Telefonate mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und europäischen Verbündeten seien sehr gut gelaufen, schrieb Trump auf seinem Kurznachrichtendienst Truth Social. Alle seien sich einig gewesen, dass der beste Weg sei, direkt ein Friedensabkommen zu erreichen und kein Waffenstillstandsabkommen, das oft nicht halte, schrieb Trump weiter.
11:57
Britische Royals
Neues Zuhause für William und Kate
Der britische Thronfolger Prinz William und seine Frau Prinzessin Kate ziehen um. Das Paar mit seinen drei Kindern, Prinz George, Prinzessin Charlotte und Prinz Louis, wechselt innerhalb des weitläufigen Geländes um Schloss Windsor die Bleibe, sagte ein Sprecher des Kensington-Palasts. Bisher lebte das Thronfolgerpaar in dem vergleichsweise bescheidenen Anwesen Adelaide Cottage. Künftig sollen sie in der großzügigeren Forest Lodge wohnen. Es handelt sich dabei um ein deutlich repräsentativeres Gebäude.
11:44
Ministerpräsident von Ungarn
Orban lobt Trump-Putin-Treffen
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat den Ausgang des Treffens von US-Präsident Donald Trump mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin begrüßt. "Jahrelang sahen wir zu, wie die beiden größten Atommächte die Grundlagen ihrer Zusammenarbeit demontierten", schrieb er auf seiner Facebook-Seite. Damit sei jetzt Schluss. "Die Welt ist heute ein sicherer Ort, als sie es gestern war", fügte Orban hinzu. Nach dem Gipfel in Alaska waren allerdings keine greifbaren Ergebnisse bekannt geworden.
11:26
Zustand der Böden
Nasser Juli hilft vielen Pflanzen
Der in vielen Teilen Deutschlands ungewöhnlich nasse Juli war für Pflanzen eine Wohltat. "In den Regionen, in denen es viel geregnet hat, haben sich die Pflanzen, die unter Stress waren, erholt", sagt Andreas Marx vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung. Der Zustand der Böden sei regional allerdings extrem unterschiedlich. Im Ruhrgebiet, in großen Teilen Thüringens und im Norden Bayerns etwa sei wesentlich weniger Regen gefallen als sonst. Hier seien die obersten 60 Zentimeter teils außergewöhnlich trocken.
11:09
Deutscher Lehrerverband
Lehrer verteidigen Beamtenstatus
Der Deutsche Lehrerverband warnt davor, Lehrkräfte künftig nicht mehr zu verbeamten. "Die Verbeamtung macht den Beruf der Lehrkraft attraktiv", sagte Verbandspräsident Stefan Düll den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Verbeamtung bedeute zudem auch besondere Verfassungstreue in Zeiten extremistischer Bedrohung. Forderungen etwa des Bundes der Steuerzahler, weniger Menschen zu verbeamten, kritisierte Düll als "Griff in die Mottenkiste des Sozialneids gegenüber den Privilegien der Beamten".
10:53
Umgang mit Afghanen in Pakistan
Amnesty kritisiert Bundesregierung
Amnesty International kritisiert die Bundesregierung für ihren Umgang mit schutzsuchenden Afghanen in Pakistan. Rhetorik und Handeln stünden in einem "eklatanten und zynischen Widerspruch", sagte der stellvertretende Generalsekretär in Deutschland, Christian Mihr, im Deutschlandfunk. Außenminister Johann Wadephul (CDU) hatte den Afghanen aus den Aufnahmeprogrammen der Bundesregierung am Freitag erneut Hilfe zugesichert. Mihr kritisierte, es würden aber keine entsprechenden Maßnahmen getroffen.
10:37
Käufer russischen Öls
Trump rückt von Strafzöllen ab
US-Präsident Donald Trump rückt nach seinem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin von der Einführung von Strafzöllen für Käufer russischen Öls wie etwa China ab. "Angesichts dessen, was heute passiert ist, denke ich, muss ich darüber nicht nachdenken", sagte er dem Sender Fox News nach seinem Treffen mit Putin. Dies könne sich jedoch "in zwei oder drei Wochen" ändern, fügte Trump hinzu. Westliche Länder werfen China vor, Moskau zumindest indirekt beim Kampf gegen die Ukraine zu unterstützen.
10:20
Treffen in Washington
Selenskyj reist Montag zu Trump
Nach dem Gipfel mit Kremlchef Wladimir Putin hat US-Präsident Donald Trump den ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj dessen Angaben zufolge nach Washington eingeladen. "Alle Details über das Ende des Mordens, über das Ende des Krieges werde ich mit Präsident Trump in Washington am Montag besprechen", schrieb Selenskyj bei Telegram mit Blick auf den russischen Angriffskrieg gegen sein Land. Er unterstütze den Vorschlag des US-Präsidenten zu einem Dreier-Treffen mit Putin, ergänzte Selenskyj.
10:04
Starke Regenfälle
225 Tote bei Fluten in Pakistan
Die Zahl der Toten bei Sturzfluten infolge heftiger Regenfälle in Pakistan ist auf mehr als 220 gestiegen. Innerhalb von 48 Stunden seien mindestens 225 Menschen ums Leben gekommen, erklärte die Katastrophenschutzbehörde. Die meisten Todesfälle wurden den Angaben zufolge in der Provinz Khyber Pakhtunkhwa verzeichnet, dort starben 211 Menschen. In Pakistan war es aufgrund starker Regenfälle zu Sturzfluten und Erdrutschen gekommen. Sturzfluten und Erdrutsche sind während der Monsunzeit üblich.
09:49
Trotz Alaska-Gipfel
Weiter Angriffe im Ukraine-Krieg
Trotz der amerikanisch-russischen Gespräche in Alaska haben Russland und die Ukraine ihre gegenseitigen Luftangriffe in der Nacht fortgesetzt. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe sind vom russischen Militär 85 Kampfdrohnen und eine ballistische Rakete eingesetzt worden. Zwar sei ein Großteil der Drohnen abgefangen worden, dennoch habe es 24 Drohneneinschläge und einen Raketeneinschlag gegeben, hieß es. Auch Russland registrierte ukrainische Drohnenangriffe. Laut Regierung sind 29 Drohnen abgeschossen worden.
09:27
Proteste gegen Vucic-Regierung
Gewalt bei Protesten in Serbien
Bei Protesten gegen die Regierung von Präsident Aleksandar Vucic ist es den dritten Tag in Folge zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen. Aus der Hauptstadt Belgrad berichteten serbische Medien von in Brand gesteckten Mülltonnen sowie von Feuerwerkskörpern und anderen Gegenständen, die gegen Polizisten geworfen wurden. Innenminister Ivica Dacic sagte in der Nacht zum Samstag, dass sechs Polizisten verletzt und 38 Demonstranten festgenommen worden seien. Kundgebungen gab es auch in anderen Städten.
09:13
Gipfeltreffen USA-Russland
Trump informiert über Putin-Treff
US-Präsident Donald Trump informiert den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und weitere europäische Staats- und Regierungschefs derzeit über sein Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin. Das erfuhr die dpa aus deutschen Regierungskreisen. Trump und Putin beendeten ihr Treffen in Alaska ohne Äußerungen zu einer möglichen Waffenruhe im Ukraine-Krieg, greifbare Ergebnisse wurden nicht bekannt. Trump wollte sich nach eigenen Angaben mit den Europäern und Selenskyj besprechen.
08:58
Klage gegen Trump-Regierung
Polizeikompromiss in Washington
Nach der Ankündigung der US-Regierung, die Polizei in Washington unter ihre Kontrolle zu stellen, und einer Klage der Hauptstadt, haben beide Parteien eine Einigung erzielt. Dem am Freitag (Ortszeit) vor einem Bundesgericht erzielten Kompromiss zufolge soll der Leiter der Anti-Drogen-Polizei DEA, Terry Cole, nicht die direkte Kontrolle über die Hauptstadt-Polizei übernehmen, sondern Anweisungen über das Büro des Bürgermeisters erteilen. Cole war von der Regierung zum "Notfall-Polizeichef" erklärt worden.
08:43
Überschwemmungen
Nigeria: Viele Häuser beschädigt
Im Norden Nigerias haben starke Regenfälle für heftige Überschwemmungen gesorgt und hunderte Häuser beschädigt. Die Notfallbehörde des Bundesstaates Yobe (Sema) erklärte, dass mehr als 200 Häuser beschädigt worden seien. Ein Beamter in der Stadt Potiskum teilte mit, 500 Häuser seien von den nächtlichen Regenfällen schwer getroffen worden. Todesfälle wurden nicht gemeldet. Laut ersten Schätzungen seien 600 Menschen von den Überschwemmungen betroffen, sagte Sema-Chef Mohammed Goje. Es gebe aber nur wenige Verletzte.
08:29
Fahrgastverband
Pro Bahn schlägt Bahnchefin vor
Der oder die nächste Bahnchefin sollte aus Sicht des Fahrgastverbands Pro Bahn aus dem Verkehrssektor kommen und das Eisenbahn-System in Deutschland kennen. "Und es sollte jemand sein, der nicht schon ewig im Bahn-Konzern ist", so der Pro Bahn-Vorsitzende, Lukas Iffländer. Iffländer schlug die derzeitige Geschäftsführerin des Hamburger Verkehrsverbunds HVV, Anna-Theresa Korbutt, vor. Korbutt könne anecken und habe etwa in der Debatte um die Finanzierung des Deutschlandtickets deutliche Positionen vertreten.
08:14
Morgenritual
Kaffeetrinker besser gelaunt
Regelmäßige Kaffeetrinker sind einer Studie der Universität Bielefeld und der britischen University of Warwick zufolge nach einer Tasse am Morgen meist in besserer Stimmung als zuvor. Die Befragten fühlen sich dann deutlich glücklicher und enthusiastischer als an anderen Tagen, an denen sie zur gleichen Uhrzeit keinen Kaffee trinken. Koffein wirkt laut der Studie auch gegen negative Stimmungslagen wie Traurigkeit oder Ärger. Die stimmungsaufhellende Wirkung entstehe, weil Koffein Adenosin-Rezeptoren im Gehirn hemmt.
07:59
Gespräche mit KI-Chatbot
Ermittlungen gegen Meta wegen KI
Nach Berichten über mutmaßlich erlaubte "romantische" und "sinnliche" Gespräche des KI-Chatbots von Meta mit Minderjährigen hat ein US-Senator Ermittlungen gegen die Facebook-Muttergesellschaft angekündigt. Der republikanische Senator Josh Hawley erklärte, der von ihm geleitete Unterausschuss des Justizausschusses des Senats werde prüfen, ob KI-Produkte von Meta "kriminelle Handlungen gegenüber Kindern ermöglichen". Ein Meta-Sprecher erklärte: "Wir haben klare Regeln, welche Art von Antworten KI-Charaktere geben dürfen".
07:45
Neuer Parteischwerpunkt
Dürr setzt FDP-Fokus auf Migration
FDP-Chef Christian Dürr will mit dem Fokus auf die Migrationspolitik verloren gegangenes Wählervertrauen zurückgewinnen. "Ich verbinde Einwanderungspolitik mit der Bereitschaft zu Leistung", betonte der Parteivorsitzende. Er fügte hinzu: "Wer bei uns etwas leisten will, ist herzlich willkommen". Der Union warf Dürr einen falschen Ansatz in der Migrationspolitik vor. Einfach nur weniger Migration sei "der falsche Blick auf die Dinge". In Schweden kämen zum Beispiel drei von vier Einwanderern in den Arbeitsmarkt.
07:28
VKU-Umfrage zeigt Probleme
Versorger warnen vor Wassermangel
Wegen starker Hitze und Trockenheit steht auch die Wasserversorgung immer mehr unter Druck. Laut einer Umfrage des Verbands kommunaler Versorgungsunternehmen (VKU) berichtete fast die Hälfte (45 Prozent) der 127 befragten kommunalen Wasserversorger von einer steigenden Nachfrage in Hitzeperioden. Gut ein Viertel von ihnen (29) hatte demnach in den letzten Jahren bereits zeitweise mit Engpässen zu kämpfen. Um die Wasserversorgung langfristig zu sichern, brauche es politische Unterstützung, fordert der Verband.
07:13
Briefe an Verkehrsministerien
Städte für eigene Autokennzeichen
Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus mehreren Bundesländern haben bei der Landespolitik um Unterstützung für eigene Autokennzeichen geworben. Das geht aus gemeinsamen Briefen an die zuständigen Ministerien in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Hessen hervor. Unterzeichnet sind sie insgesamt von mehr als 70 Rathauschefs. Kommunale Kennzeichen könnten ein wirkungsvolles Mittel sein, um die Orte sichtbar zu machen und das Zugehörigkeitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu fördern, so die Rathauschefs.
06:57
Zollkonflikt mit den USA
Nouripour für Schweiz in der EU
Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour bringt vor dem Hintergrund des Zollkonflikts mit den USA eine EU-Mitgliedschaft der Schweiz ins Spiel. Der Grünen-Politiker sagte: "Die Bundesregierung sollte der Schweiz anbieten, die Zusammenarbeit jetzt schnell weiter zu vertiefen, bis hin zu einer Turbo-Mitgliedschaft der Schweiz in der EU". Zuvor hatte sich auch Markus Töns (SPD) offen dafür gezeigt, die Schweiz in der EU aufzunehmen. In der Schweiz hat ein EU-Beitritt eher keine Chance. Die wählerstärkste Partei SVP ist dagegen.
06:42
Treffen in Alaska
Trump-Putin-Gipfel ohne Waffenruhe
US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin haben ihr Gipfeltreffen in Alaska beendet. Am Ende gab es von beiden wenig Konkretes. "Es gibt keinen Deal, bis es einen Deal gibt", sagte Trump. Man habe ein "äußerst produktives Treffen" gehabt, "viele Punkte" seien vereinbart worden, nur wenige seien noch offen - davon ein wichtiger. Über neue Zölle sprach Trump nicht. Zum Austausch von Gefangenen sagte er genauso wenig wie zu möglichen Gebietsabtretungen. Auch von einer Waffenruhe wurde nicht gesprochen.