Nach dem Gerichtsurteil gegen den Klimaaktivisten SAMUEL BOSCH ... (unbedingt lesen)
Er hat meiner Meinung nach das Richtige getan, indem er die unwissende Bevölkerung darüber aufklären wollte, dass die Herstellung von Beton nicht nur jede Menge von Kubikkilometern an Kies frisst, sondern einer der größten CO2-Emitenten weltweit ist. "Er", das ist der mutige Klimaakivist Samuel Bosch.
Beton wird aus Zement und dieser wird unter Verwendung von Kies hergestellt. Kies ist für sauberes Grund- und Trinkwasser unerlässlich. Samuel hatte mit eine/r/m weiteren Klimaaktivisten am Betrieb von "Heidelberger Beton" das folgende 'Banner platziert. Das war 2023.

Foto: Klimaaktivist/innen Südwest
Die Zement->Betonindustrie ist ein riesiger Klimasünder. Aufgrund von Zahlen der britischen Denkfabrik Chatham Houseammen, ist diese Branche für acht (8) Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich. In Deutschland steht vor allem der DAX-Konzern Heidelberg Materials (ehemals Heidelberg Cement) im Fokus. In einer Auswertung des "Handelsblatts" für das Jahr 2021 landet das Unternehmen in der Liste der größten CO2-Emittenten im DAX auf Platz zwei - direkt hinter dem Energieriesen RWE. (Quelle)
Zement/Beton sind nicht nur für den Hausbau, sondern auch für Brückenbau- und Sanierungen und für den Bau von Autobahnen notwendig. Was wenig bekannt ist: Für den Bau der gewaltigen Windräder wird jede Menge an Beton gebraucht, weshalb der ein oder andere Klimaschützer/innen schon allein deshalb - nicht nur weil diese Dreh-Monster den "Altdorfer Wald" verschandeln - Windräder ablehnen.
Nun wurde der Klima-Aufklärer Samuel Bosch (22) zu einer unanfechtbaren Geldstrafe in Höhe von 1.200 Euro belegt. Doch argumentiert Samuel damit dagegen, dass man/frau eine Firma gar nicht nötigen kann. Und damit liegt er gar nicht mal so falsch. Vergeblich.
Doch der junge und mutige Mann aus dem Landkreis Ravensburg hat keine Gewalt ausgeübt oder sich auf die Straße gesetzt und dort womöglich festgeklebt. Er hat lediglich eine dem Klima schädliche Information an die Bevölkerung und die Firmenleitung weitergegeben, damit diese umdenken. Er hat also keinen der vielen LKW-Fahrer gehindert und auch den Firmenchef physisch oder psychisch oder subtil nicht verletzt. Sein Protest ging gegen eine juristische Person, und eine solche kann gemäß der Rechtsprechung nicht "genötigt" werden. Jedenfalls verstehe ich das so.
Daher hat sich der Blog "Schussental-Medial" dazu entschlossen, Samuel eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 200 Euro anzubieten; das wäre dann schon einmal 1/6 der verhängten Geldstrafe, welche juristisch richtig - warum auch immer - sein mag; moralisch und ethisch aber ist sie nach meinem Empfinden falsch.
Die hiesige Zeitung hat darüber berichtet - auch auf Facebook - und die Leser dieses Artikels haben auf Facebook für Samuel vernichtende und beleidigende Kommentare losgelassen (bis auf einen), von denen jedoch ein anderer Kommentar durchaus justitiabel sein könnte. Denn dort heißt es: Der gehört einfach in die geschlossene oder gefängnis (sic.) mit seinen Genossen

Quelle: Facebook
Gespannt sein darf man/frau, ob die Zeitung nach Lesen dieses Blog-Artikels die teilweise fiesen Kommentare stehen lässt. Vorsichtshalber habe ich sie "abfotografiert". Für mich jedenfalls ist Samuel ein Held.