IRANS Staatsoberhaupt und Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei ist tot ...
Die iranischen Staatsmedien haben den Tod des obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei bestätigt. Den Tod des 86-Jährigen vermeldeten das Staatsfernsehen und die staatliche Nachrichtenagentur Irna am frühen Sonntagmorgen. Die Todesursache nannten sie nicht. Er sei als "Märtyrer" getötet worden, berichteten unter anderem die iranischen Nachrichtenagenturen.
Als geistliches Oberhaupt Irans lenkte Chamenei mehr als drei Jahrzehnte lang die Geschicke der Islamischen Republik. Den Posten hatte er 1989 nach dem Tod von Republikgründer Ajatollah Ruhollah Khomeini übernommen. Chamenei sei in den frühen Morgenstunden des Samstags ums Leben gekommen, melden die Medien weiter. Zudem sei eine 40-tägige Staatstrauer ausgerufen worden.
Jüdische Allgemeine
Der israelische TV-Sender »Channel 12« und die Nachrichtenagentur »Reuters« haben unter Berufung auf hochrangige israelische Quellen gemeldet, dass die Leiche von Irans »Obersten Führer« Ali Chamenei gefunden worden sei.
Israels Premier Benjamin Netanjahu und US-Präsident Donald Trump seien angeblich Bildaufnahmen des toten Chamenei präsentiert worden, so Channel 12 und Reuters. CNN berichtet unterdessen, dass eine offizielle Erklärung derzeit vorbereitet werde. Als Quelle nannte CNN israelische Sicherheitskreise.
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01.03.2026 – 03:25 Uhr
Irans Revolutionsgarden haben Rache für den Tod von Staatsoberhaupt und Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei angekündigt. „Die Mörder des Imams der Nation werden einer harten, entschiedenen und abschreckenden Strafe nicht entgehen“, heißt es in einer von der libanesischen Hisbollah-Miliz verbreiteten Erklärung der Elitestreitmacht des Irans.
Die Revolutionsgarden, die Streitkräfte der Islamischen Republik und die Basidsch-Milizen würden „inneren und äußeren Verschwörungen entschieden entgegentreten“ und die Aggressoren „mit einer abschreckenden und beispielhaften Antwort bestrafen“, heißt es in der Erklärung weiter. Alle Teile der Gesellschaft werden darin aufgerufen, sich an der Landesverteidigung zu beteiligen und vor der Welt „Solidarität und nationale Einheit zu demonstrieren“.
01.03.2026 – 03:24 Uhr
Angriffe der USA und Israels auf den Iran sowie iranische Vergeltungsschläge haben am Samstag zu einer der schwersten Störungen des weltweiten Flugverkehrs seit Jahren geführt. Wichtige Flughäfen im Nahen Osten, darunter das weltgrößte internationale Drehkreuz Dubai, wurden geschlossen. Der Flughafen von Dubai, der mehr als 1000 Flüge pro Tag abwickelt, wurde bei einem iranischen Vergeltungsangriff in der Nacht beschädigt. Auch die internationalen Flughäfen von Abu Dhabi und Kuwait waren betroffen.
Zahlreiche Länder im Nahen Osten schlossen ihren Luftraum, darunter der Iran, der Irak, Kuwait, Israel und Bahrain. Fluggesellschaften in Europa und im Nahen Osten kündigten weitreichende Streichungen an. Dubai und das benachbarte Doha sind wichtige Drehkreuze für den Flugverkehr zwischen Ost und West. „Die Ausmaße dieser Drehkreuze sind heute einfach enorm.
01.03.2026 – 03:18 Uhr
Die Außenminister der G7-Länder wirtschaftsstarker Demokratien haben sich nach Beginn der israelisch-amerikanischen Angriffe gegen Ziele im Iran auf eine enge Abstimmung verständigt. Die USA hätten einen Überblick über die jüngsten Entwicklungen und ihre weiteren Aussichten gegeben, teilte das japanische Außenministerium nach einem Telefonat der Minister mit. Irans Staatsoberhaupt und Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei war zuvor nach Angaben von US-Präsident Donald Trump bei den Angriffen getötet worden.
Japan werde in Bezug auf den Iran mit der internationalen Gemeinschaft, einschließlich der G7-Gruppe weiter „alle notwendigen diplomatischen Anstrengungen“ unternehmen, sagte Außenminister Toshimitsu Motegi. Zu den G7-Ländern gehören neben Japan und den USA auch Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien und Kanada.