Was "Wikipedia" über die "Schwäbische Zeitung" berichtet ...
Unter dem Link wikipedia-SZ ist noch wesentlich mehr zu lesen; das Folgende ist ein Auszug ...
Gesellschafter
Der Herausgeber der Schwäbischen Zeitung ist die Schwäbische Verlag GmbH & Co. KG Drexler, Gessler. Deren persönlich haftende Kommanditisten sind: Hildegard Diederich, Andreas Drexler, Andreas Gessler, Martin Walchner und Erich Fürst von Waldburg zu Zeil. Bis Ende 1999 war dieser Komplementär der Firma Schwäbischer Verlag KG Drexler, Gessler in Leutkirch. Seit deren Umwandlung in Schwäbischer Verlag GmbH & Co. KG Drexler, Gessler im Jahr 2000 bestellte er als Gesellschafter den Vorsitzenden beziehungsweise stellvertretenden Vorsitzenden des Beirats. Georg von Waldburg zu Zeil und Trauchburg war laut kressreport der wichtigste Anteilseigner an der Schwäbischen Zeitung. Über die anderen Anteilseigner ist in der Öffentlichkeit weniger bekannt, sie werden aber von der KEK publiziert.
2008 erschien das Buch "Wir können alles. Filz, Korruption & Kumpanei im Musterländle" von einem Autorenteam um Josef Otto Freudenreich, das von Korruption und Filz handelt und die Schwäbische Zeitung mit einem Kapitel bedenkt. Das Buch führte zu einem Gerichtsprozess der Schwäbischen Zeitung wegen drei Faktenfehlern des Buches, der mit einer Einigung der streitenden Parteien endete. Die Publikation attestierte der Schwäbischen Zeitung neben der Entlassung kritischer Redakteure und der Schließung von Regionalbüros ein Klima der Angst und „inhaltliche Verflachung“: Das einst christlich-konservative Blatt bewege sich immer stärker in Richtung gewinnbringendem Boulevard und weg von kritischem Journalismus.
Am 8. August 2024 strahlte SWR Aktuell einen Beitrag von Isabel Heine aus, in dem die Unzufriedenheit von Mitarbeitern wegen Stellenabbaus und zunehmender Verunsicherung aufgrund der populistischen Ausrichtung dargestellt wurden. Philippe Debionne ließ durch seinen Rechtsanwalt die Bewertung seiner Beiträge als „affin“ für Rechtspopulismus oder die „Querdenker-Szene“ zurückweisen. Diese Stellungnahme wurde im aktualisierten Text von SWR Aktuell am 21. August 2024 abgedruckt. Am selben Tag behauptete Josef-Otto Freudenreich, der selbst bei der Schwäbischen Zeitung volontierte und später gegen sie prozessierte, in Kontext: Wochenzeitung (einer Beilage der Taz am Wochenende) einen „Rechtsruck“ der Schwäbische Zeitung. Auch nach Ansicht von Nicholas Potter in der TAZ vom 24. August 2024 erfährt die Schwäbische Zeitung seit 2023 einen deutlichen Rechtsruck, was sich in Interviews mit umstrittenen Personen der rechten Szene und populistischen Texten zeigen würde. Dieser Wandel hin zu rechtspopulistischen Inhalten stieße sowohl bei den Mitarbeitenden als auch bei Lesern auf Kritik. Erwähnt werden Interviews mit Hans-Georg Maaßen und mit Maximilian Krah (Jan David Sutthoff) und Tino Chrupalla (Philippe Debionne).