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Schlagzeilen
Dresden: 40-JĂ€hriger bei Polizeieinsatz (Fixierungsversuch) gestorben ...
25. Aug. 2025,
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Bei einem Polizeieinsatz in Dresden ist ein 40-JÀhriger wÀhrend einer Fixierung durch Beamte gestorben. Der Mann randalierte am Donnerstagmittag auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses und warf GegenstÀnde hinunter, wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilten.
WiederbelebungsmaĂnahmen erfolgslosDie Polizisten hĂ€tten ihn nicht zu «kooperativem Verhalten» bewegen können. Daher habe er fixiert werden mĂŒssen, unter anderem um ihm Handfesseln anzulegen. Als der Mann dabei bewusstlos wurde, leiteten die EinsatzkrĂ€fte den Angaben nach unverzĂŒglich WiederbelebungsmaĂnahmen ein. Der Notarzt, der bereits zuvor zur PrĂŒfung einer Zwangseinweisung in ein psychiatrisches Krankenhaus gerufen wurde, fĂŒhrte die MaĂnahmen fort, sie blieben den Angaben zufolge jedoch erfolglos.
Woran der 40-JÀhrige starb, ist noch unklar. Bei der Obduktion der Leiche wurde demnach zunÀchst keine eindeutige Todesursache festgestellt, allerdings stehen noch Untersuchungsergebnisse aus. Unter anderem wird noch geklÀrt, ob der Mann unter Drogen- oder Alkoholeinfluss stand.
Die Staatsanwaltschaft hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet, wie es in einer Mitteilung heiĂt. Es gebe bislang «keine zureichenden tatsĂ€chlichen Anhaltspunkte» dafĂŒr, dass die Handlungen einer der beteiligten Polizisten den Tod des Mannes verursacht hĂ€tten.
Schlagzeilen und Kurzmeldungen --- am 25. August 2025
25. Aug. 2025,
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ZDF
14:05
Porsche-Batterietochter
Cellforce plant Massenentlassung
Porsche will nach Gewerkschaftsangaben vielen Mitarbeitern seiner Batterietochter Cellforce kĂŒndigen. "Das soll zum 30. November passieren. Die Schreiben sollen im Laufe der Woche per Post zugestellt werden", sagte Kai Lamparter von der IG Metall. Das sei bei einer Betriebsversammlung verkĂŒndet worden. Wie bereits in der vergangenen Woche bekannt wurde, hatte Porsche eine Massenentlassung angezeigt. Nach dpa-Informationen sind etwa 200 der circa 280 BeschĂ€ftigten betroffen.
13:49
Entwicklungsministerin
Alabali Radovan reist nach Nahost
Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) bricht am heutigen Montag zu einer Reise in den Nahen Osten auf. Sie wird dort Israel, die PalĂ€stinensischen Gebiete sowie Jordanien und Saudi-Arabien besuchen, wie ihr Ministerium am Montag in Berlin mitteilte. Mit dem Besuch wolle sie ihren Einsatz fĂŒr die Zukunft Gazas und die Stabilisierung der gesamten Region fortsetzen. Alabali Radovan erklĂ€rte vor Antritt der Reise, die Lage dort bleibe unertrĂ€glich. Ein Waffenstillstand sei dringend notwendig.
13:33
Flucht im Jahr 2015
Fast zwei Drittel arbeiten
Die BeschĂ€ftigungsquote der 2015 nach Deutschland GeflĂŒchteten nĂ€hert sich einer Studie zufolge dem Bevölkerungsdurchschnitt an. Bei Verdienst und BeschĂ€ftigung von Frauen bestehe jedoch weiterhin ein deutlicher RĂŒckstand, heiĂt es in einer Analyse des NĂŒrnberger Instituts fĂŒr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Demnach waren im vergangenen Jahr 64 Prozent der vor zehn Jahren zugezogenen Schutzsuchenden abhĂ€ngig beschĂ€ftigt, bei der Gesamtbevölkerung lag die Quote im Durchschnitt bei 70 Prozent.
13:17
Medienkonsum
HÀlfte der Deutschen hört Podcasts
Fast die HÀlfte der Deutschen hört einer Studie zufolge Podcasts. 49 Prozent gaben bei einer am Montag in Berlin veröffentlichten Befragung des Digitalverbands Bitkom an, diese zumindest hin und wieder zu konsumieren. Podcasts haben sich demnach in allen Altersklassen etabliert. Bei den Befragten zwischen 16 und 29 Jahren hörten 52 Prozent Podcasts, unter den 30- bis 49-JÀhrigen und den 50- bis 64-JÀhrigen jeweils 51 Prozent. In der Altersgruppe ab 65 Jahren hören 44 Prozent zumindest hin und wieder Podcasts.
13:00
PlÀne im Gaza-Krieg
Wadephul kritisiert Israel
AuĂenminister Johann Wadephul hat Israels Regierung wegen ihrer PlĂ€ne in Gaza kritisiert. Die deutsche GlaubwĂŒrdigkeit als globaler europĂ€ischer Akteur hĂ€nge von der Konsistenz der Politik ab - bei der Verteidigung des Völkerrechts, der Ablehnung des Terrors und beim Schutz zivilen Lebens, sagte er bei der kroatischen Botschafterkonferenz in der Hauptstadt Zagreb. Die Entscheidung des israelischen Kabinetts, Gaza-Stadt zu ĂŒbernehmen und die Bodenoperationen zu intensivieren, fördere keines dieser Ziele.
12:43
Bundesamt
NRW-AtommĂŒlltransporte genehmigt
Das Bundesamt fĂŒr die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) hat die umstrittenen AtommĂŒlltransporte vom rheinischen JĂŒlich ins Zwischenlager Ahaus im MĂŒnsterland genehmigt. Das teilte die Behörde mit. Auf der gut 170 Kilometer langen Strecke sollen rund 300.000 Brennelemente-Kugeln aus einem frĂŒheren Versuchsreaktor in 152 Castor-BehĂ€ltern in das AtommĂŒll-Zwischenlager transportiert werden.#Nach frĂŒheren Angaben des Bundesamtes sind Schwertransporte auf der StraĂe geplant.
12:28
Oberlandesgericht Koblenz
US-BĂŒrger angeklagt wegen Spionage
Die Bundesanwaltschaft hat einen US-Amerikaner, der auf einem MilitĂ€rstĂŒtzpunkt in Deutschland arbeitete, wegen mutmaĂlicher Spionage fĂŒr China angeklagt. Die Karlsruher Behörde wirft dem Mann vor, einem chinesischen Nachrichtendienst sensible Informationen des US-MilitĂ€rs angeboten zu haben. "Der Beschuldigte ist hinreichend verdĂ€chtig, sich in einem besonders schweren Fall gegenĂŒber einem auslĂ€ndischen Geheimdienst zur geheimdienstlichen AgententĂ€tigkeit bereit erklĂ€rt zu haben", heiĂt es in einer Mitteilung.
12:11
Tropensturm in Asien
Taifun nÀhert sich Vietnam
Vietnam wappnet sich fĂŒr den bisher heftigsten Sturm des Jahres: Taifun "Kajiki" steuert mit heftigen Winden und Starkregen auf das sĂŒdostasiatische Land zu. Hunderttausende Anwohner sollten vorsorglich in Sicherheit gebracht werden. Das nationale Wetteramt teilte mit, dass der Sturm noch am Montag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 166 Kilometern pro Stunde auf Land treffen könnte. "Kajiki" habe seine StĂ€rke seit fast 20 Stunden gehalten, zitierte die Zeitung "VnExpress" die Meteorologen.
11:55
Staatliche Förderbank
KfW erhöht Konjunkturprognose
Die lange Krise der deutschen Wirtschaft dĂŒrfte nach EinschĂ€tzung der staatlichen Förderbank KfW schon bald zu Ende gehen. Sie rechnet fĂŒr das laufende Jahr mit einem leichten Wachstum - auch weil Unternehmen den Handelsstreit mit den USA besser wegsteckten als gedacht. FĂŒr 2025 erwartet KfW-Chefvolkswirt Dirk Schumacher statt einer Stagnation ein leichtes Wachstum von 0,2 Prozent. FĂŒr das kommende Jahr gehe KfW Research von einem preisbereinigten Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent aus.
11:37
Erstes Halbjahr 2025
Auftragsplus im Bauhauptgewerbe
Das deutsche Bauhauptgewerbe hat im ersten Halbjahr deutlich mehr AuftrÀge erhalten. Der Wert der Order stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Bereinigt um die Preissteigerungen bleibt ein Auftragszuwachs von real 7,3 Prozent. Dabei profitierten sowohl der Hochbau mit einem Plus von 5,6 Prozent als auch der Tiefbau mit einem Plus von 8,7 Prozent. Die UmsÀtze stiegen im ersten Halbjahr nominal um 4,6 Prozent und preisbereinigt um 2,2 Prozent.
11:37
Krieg im Gazastreifen
Bericht ĂŒber getötete Journalisten
Bei einem israelischen Angriff im SĂŒden des Gazastreifens sind nach palĂ€stinensischen Angaben mindestens 15 Menschen getötet worden, darunter mehrere Journalisten. Die palĂ€stinensische Nachrichtenagentur Wafa meldete drei getöteten Journalisten, andere Medien meldeten bis zu fĂŒnf. Auch das von der Hamas kontrollierte Gesundheitsministerium berichtete von dem Angriff, welcher das Nasser-Krankenhaus in Chan Junis traf. Die israelische Armee bestĂ€tigte den Angriff und teilte mit, man prĂŒfe den Vorfall.
11:20
Krieg in der Ukraine
Toter bei Drohnenangriff auf Sumy
Russland hat bei erneuten nÀchtlichen Drohnenangriffen auf die Ukraine insbesondere die Grenzregion Sumy unter Beschuss genommen. Durch die Attacken sei ein Mensch getötet und neun weitere seien verletzt worden, schrieb der Gouverneur von Sumy, Oleh Hryhorow, bei Telegram. In der Provinzhauptstadt Sumy seien ein Hochhaus und Dutzende EinfamilienhÀuser beschÀdigt worden. Nach Angaben der ukrainischen Flugabwehr setzte Russland in der Nacht 104 Kampfdrohnen iranischer Bauart ein. 76 davon seien abgefangen worden.
11:03
Wehrbeauftragter des Bundestags
Otte kritisiert Wehrdienstgesetz
Der Wehrbeauftragte des Bundestags, Henning Otte (CDU), kritisiert das geplante Wehrdienstgesetz scharf. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) bleibe mit seinem Entwurf bei AnkĂŒndigungen, anstatt "die dringend erforderlichen Strukturreformen anzustoĂen", schrieb Otte gemeinsam mit dem MilitĂ€rhistoriker Sönke Neitzel in der "FAZ". Unbequemes, aber Erforderliches werde vertagt, schreiben sie. "Ăber 50 Prozent der Soldaten arbeiten nicht im Kernauftrag, sondern in StĂ€ben, Ămtern oder Behörden", schreiben sie weiter.
10:48
Ifo-GeschÀftsklima steigt
Zuversicht in Wirtschaft wÀchst
Trotz höherer US-Zölle verbessert sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft. Wie das Forschungsinstitut Ifo mitteilte, stieg das Ifo-GeschĂ€ftsklima im August um 0,4 Punkte auf 89,0 Punkte. WĂ€hrend die aktuelle Lage etwas schlechter eingeschĂ€tzt wurde, hat sich die Bewertung der kĂŒnftigen GeschĂ€fte ĂŒberraschend verbessert. Das Ifo-GeschĂ€ftsklima stieg damit den sechsten Monat in Folge. Dennoch bleibt Ifo-PrĂ€sident Clemens Fuest zurĂŒckhaltend. "Die Erholung der deutschen Wirtschaft bleibt schwach", sagte er.
10:31
Sorgen um Leben der Geiseln
Israels MilitÀrchef fordert Deal
Der israelische Generalstabschef Ejal Zamir hat laut einem Medienbericht eindringlich vor den Gefahren einer Einnahme der Stadt Gaza gewarnt und auf eine Vereinbarung zur Freilassung der Geiseln gedrĂ€ngt. Laut dem israelischen TV-Sender Channel 13 hat Zamir bei einem Besuch eines Marine-StĂŒtzpunktes in Haifa gesagt: "Es liegt ein Deal auf dem Tisch, es ist der verbesserte Witkoff-Deal, wir mĂŒssen ihn annehmen." Er habe gewarnt, eine Einnahme der Stadt Gaza wĂŒrde das Leben der Geiseln gefĂ€hrden.
10:14
Umfrage in Deutschland
Nur Minderheit spart am Urlaub
Eine Mehrheit der Menschen in Deutschland will nicht am Urlaub sparen: Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage im Auftrag des Portals watson.de. 61 Prozent nehmen demnach keine Anpassung bei ihrem Urlaubsbudget vor. Ein Viertel macht dies "auf jeden Fall", 14 Prozent zeigen sich unentschieden. Am ehesten leidet das Reisebudget bei den jĂŒngeren Befragten unter den allgemeinen Preissteigerungen: Von den 18- bis 29-JĂ€hrigen gibt knapp ein Drittel (31 Prozent) an, sich im Urlaub einzuschrĂ€nken.
09:58
Arbeitsmarkt in Deutschland
Schnitzer sieht groĂe KI-Chancen
Die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer sieht groĂe Chancen beim Einsatz von KĂŒnstlicher Intelligenz (KI) auch auf dem Arbeitsmarkt. "Durch die KI könnten wir mit weniger Menschen trotzdem sehr produktiv arbeiten", sagte die Wirtschaftswissenschaftlerin dem RND. "Das ermöglicht mehr Leistung und dadurch auch höhere Löhne. Ich sehe darin groĂe Chancen", sagte Schnitzer weiter. Es sei nicht zu erwarten, dass die KI alle TĂ€tigkeiten ĂŒberflĂŒssig mache, sie wĂŒrde aber auch "nicht jedem Job hinterherweinen".
09:39
Aktivisten in Rendsburg
BĂŒro von Wadephul blockiert
Mehrere linke Aktivisten haben in Rendsburg das BĂŒro des deutschen AuĂenministers Johann Wadephul (CDU) blockiert, um gegen die Inhaftierung von Maja T. in Ungarn zu protestieren. Sie wollen damit auf die Haftbedingungen und die Tatenlosigkeit Wadephuls aufmerksam machen, teilte die "TurboKlimaKampfGruppe Kiel" mit. Laut Polizei verlĂ€uft die Aktion friedlich. Wadephul selbst wird nicht in seinem BĂŒro auftauchen. Der AuĂenminister ist zu GesprĂ€chen nach Kroatien gereist.
09:22
Entzug von StaatsbĂŒrgerschaft
Umstrittenes Gesetz in Kambodscha
Das Parlament in Kambodscha hat ein Gesetz verabschiedet, das es ermöglicht, BĂŒrgern wegen "Zusammenarbeit mit dem Ausland" die StaatsbĂŒrgerschaft zu entziehen. Alle 120 anwesenden Abgeordneten der Nationalversammlung in Phnom Penh stimmten fĂŒr das Gesetz, darunter auch Regierungschef Hun Manet. Menschenrechtler befĂŒrchten, dass das Gesetz dazu genutzt werden könnte, um Dissidenten zu verbannen. Amnesty International bezeichnete das Gesetz im Juli als "abscheulichen VerstoĂ gegen das Völkerrecht".
09:05
Zehn Jahre "Wir schaffen das!"
Merkel steht zu FlĂŒchtlingspolitik
Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) steht weiterhin zu ihrem Kurs in der FlĂŒchtlingspolitik im Jahr 2015. Sie habe "keine Zweifel" daran, dass sie wieder so entscheiden wĂŒrde wie vor zehn Jahren, sagte Merkel in einem Interview fĂŒr die ARD-Dokumentation "Merkels Erbe - 10 Jahre 'Wir schaffen das!'". Zugleich rĂ€umte sie ein, dass ihre Entscheidung polarisiert habe, die FlĂŒchtlinge im Sommer 2015 in Deutschland aufzunehmen. "Und dadurch ist die AfD sicherlich auch stĂ€rker geworden."
08:49
Frankfurter Privatbank
Unicredit erhöht Commerzbankanteil
Die Unicredit steuert bei der Commerzbank auf ein Ăbernahmeangebot zu: Die italienische GroĂbank hat ihren direkten Aktienanteil an der deutschen Privatbank auf rund 26 Prozent erhöht. Zugleich kĂŒndigte sie an, ihre verbleibenden Finanzinstrumente "zu gegebener Zeit" ebenfalls in Commerzbank-Aktien umzuwandeln, womit sich der Anteil auf etwa 29 Prozent summieren wĂŒrde. Wird die 30-Prozent-Marke ĂŒberschritten, wĂ€re die Unicredit verpflichtet, den ĂŒbrigen Anteilseignern ein offizielles Kaufangebot zu unterbreiten.
08:33
Altersvorgaben fĂŒr Social Media
Streeck will Medienkonsum bremsen
Der Sucht- und Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck (CDU), setzt sich fĂŒr "strikt abgestufte Altersvorgaben fĂŒr soziale Medien" ein, um den hohen digitalen Medienkonsum MinderjĂ€hriger zu begrenzen. "Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Kinder und Jugendliche, die in hohem MaĂe nicht altersgerechte Inhalte konsumieren, anfĂ€lliger fĂŒr riskantes Suchtverhalten und problematischen Drogenkonsum werden", sagte er der "Rheinischen Post". Streeck sprach von einer "Verhaltenssucht" vieler Kinder.
08:16
Sozialpolitiker der CDU
Laumann gegen Rente erst ab 70
In der Debatte um eine Reform des deutschen Rentensystems hat NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) Rufe nach einer "Rente mit 70" kritisiert. Es gebe nicht viele LĂ€nder in Europa mit einem höheren Renteneintrittsalter, sagte Laumann der "WAZ". "Es regt mich schon auf, wenn ich Leute aus den politischen JugendverbĂ€nden erlebe, die sagen, wir brĂ€uchten die Rente mit 70, die aber selbst noch mit 35 studieren", sagte er. Er könne auch nicht erkennen, dass es in Deutschland ĂŒbertrieben hohe Renten gebe.
08:00
Chinas Krisen-BautrÀger
Börsen-Ende fĂŒr Evergrande
FĂŒr Chinas am höchsten verschuldeten Immobilienkonzern Evergrande ist nach rund 15 Jahren Schluss an der Börse. Der Handelsplatz in der chinesischen Sonderverwaltungsregion Hongkong strich den krisengebeutelten BautrĂ€ger zum Handelsstart von seiner Liste. Der Handel mit den Papieren war bereits seit dem 29. Januar 2024 ausgesetzt, weil ein Gericht in Hongkong nach einer Klage auslĂ€ndischer GlĂ€ubiger entschieden hatte, Evergrande zu zerschlagen. Der Schuldenberg der Firma belief sich auf rund 300 Milliarden US-Dollar.
07:44
NRW-Medienminister Liminski
Zweifel an Social-Media-Verboten
Nordrhein-Westfalens Medienminister Nathanael Liminski (CDU) hĂ€lt nichts von pauschalen Verboten fĂŒr Jugendliche bei der Nutzung sozialer Medien. "Es ist aus meiner Sicht völlig weltfremd zu glauben, dass mit einem Social Media-Pauschalverbot fĂŒr Jugendliche unter 16 alle Probleme gelöst seien", sagte Liminski. Bei solchen Forderungen sehe er erhebliche Zweifel an der rechtlichen Durchsetzbarkeit, der technischen Umsetzbarkeit und der politischen Vermittelbarkeit, sagte Liminski weiter.
07:29
Neues Wehrdienst-Gesetz
CDU will Wehrpflicht-Automatismus
Sollten sich mit dem geplanten neuen freiwilligen Wehrdienst nicht genug neue Bundeswehrsoldaten finden, muss aus Sicht der Union eine Wehrpflicht automatisch folgen. Das sagte der CDU-Verteidigungspolitiker Thomas Röwekamp der "Rheinischen Post". Es fehlten mehr als 80.000 Berufs- und Zeitsoldaten und 140.000 Reservisten, damit Deutschland sich verteidigen und seinen Zusagen an die Nato erfĂŒllen könne, sagte Röwekamp. "Ich habe erhebliche Zweifel, dass dies nur mit Freiwilligkeit gelingt."
07:13
Reaktion auf Raketenangriffe
Israel greift Huthi-Stellungen an
Nach erneuten Raketenangriffen aus dem Jemen hat die israelische Armee noch am Sonntag mit Gegenangriffen auf militĂ€rische Stellungen der Huthi-Miliz in Jemens Hauptstadt Sanaa reagiert. Das BĂŒro von MinisterprĂ€sident Benjamin Netanjahu teilte mit, die Luftwaffe habe "den PrĂ€sidentenpalast im Herzen der Hauptstadt Sanaa, das Kraftwerk der Stadt und die Kraftstofftanks, die es versorgen", angegriffen. Israelischen Medienberichten zufolge hatten die Huthis bei ihrem jĂŒngsten Angriff erstmals Streumunition eingesetzt.
06:56
Krieg in der Ukraine
Klingbeil zu GesprÀchen in Kiew
Vizekanzler und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil lotet in der Ukraine deutsche BeitrĂ€ge fĂŒr einen möglichen Friedensprozess aus. "Ich suche in enger Abstimmung mit dem Bundeskanzler den Austausch, wie Deutschland die Ukraine bei einem möglichen Friedensprozess bestmöglich unterstĂŒtzen kann", sagte der SPD-Chef nach seiner Ankunft am Morgen in der Hauptstadt Kiew. Es brauche "verlĂ€ssliche Sicherheitsgarantien, die einen dauerhaften Frieden fĂŒr die Ukraine gewĂ€hrleisten", sagte Klingbeil.
06:40
Ukraine-Krieg
Vance sieht Kreml-ZugestÀndnisse
Russland hat nach Darstellung von US-VizeprĂ€sident JD Vance "erhebliche ZugestĂ€ndnisse" fĂŒr Verhandlungen ĂŒber ein Ende des Kriegs in der Ukraine gemacht. "Sie waren tatsĂ€chlich bereit, bei einigen ihrer Kernforderungen flexibel zu sein", sagte Vance in einem Interview des Senders NBC. So habe Russland zugestimmt, "dass die Ukraine nach dem Krieg ihre territoriale IntegritĂ€t behalten wird", sagte Vance. "Sie haben erkannt, dass sie in Kiew kein Marionettenregime installieren können."
06:24
Offener Brief an Bundesregierung
Appell zur Aufnahme von Afghanen
Dutzende Organisationen haben von der Bundesregierung SofortmaĂnahmen fĂŒr den Schutz gefĂ€hrdeter Afghaninnen und Afghanen mit einer Aufnahmezusage fĂŒr Deutschland gefordert. "Handeln Sie jetzt, bevor es fĂŒr viele Betroffene zu spĂ€t ist", heiĂt es in einem Offenen Brief an AuĂenminister Johann Wadephul (CDU) und Innenminister Alexander Dobrindt (CSU), berichtet das RND. Unterzeichnet wurde das Schreiben unter anderem von Reporter ohne Grenzen und dem Caritasverband. Initiator ist der Deutsche Anwaltverein (DAV).
Schlagzeilen und Kurzmeldungen --- am 24. August 2025
24. Aug. 2025,
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ZDF
Tödliche SchĂŒsse in NRW
TĂ€ter von Menden weiterhin gesucht
Auch zwei Tage nach tödlichen SchĂŒssen auf einen Mann im sauerlĂ€ndischen Menden geht die Fahndung nach dem mutmaĂlichen TĂ€ter weiter. Es gebe noch keine Anhaltspunkte, wo sich der womöglich bewaffnete 40-JĂ€hrige aufhalten könnte, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Der in öffentlicher Fahndung gesuchte TatverdĂ€chtige soll nach einem Streit in einem Wohngebiet am Freitag zwei MĂ€nner niedergeschossen zu haben. Ein 45-jĂ€hriger Mann starb. Ein zweiter Getroffener war per Hubschrauber in eine Klinik gebracht worden.
11:42
Ex-CDU-Abgeordneter
Patzelt kritisiert Bundesregierung
Der ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete und OberbĂŒrgermeister von Frankfurt (Oder), Martin Patzelt, kritisiert den Kurs der aktuellen Bundesregierung in der Asyl- und Migrationspolitik. Er halte die von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) ausgerufene "Migrationswende" fĂŒr einen groĂen Fehler, sagte Patzelt dem Evangelischen Pressedienst (epd). "Wir können den Menschen nicht vormachen, auf einer Insel zu leben", ergĂ€nzte der heute 78-JĂ€hrige, der bis 2021 dem Bundestag angehörte.
11:24
Mit dem Handy am Steuer
GeschÀftsmann filmt eigene Raserei
Mit dem Handy in der Hand ist ein italienischer GeschĂ€ftsmann mit 260 Stundenkilometern ĂŒber eine deutsche Autobahn gerast. Der 48-JĂ€hrige hat nun Ărger, weil er seine Fahrt auch noch filmte und dann ins Internet stellte. Die Opposition in der Stadt Lodi fordert, den GeschĂ€ftsfĂŒhrer eines lokalen Wasserversorgers zu entlassen, weil er durch sein "gefĂ€hrliches Verhalten" jugendliche Autofahrer zur Raserei verfĂŒhre. Der Manager rechtfertigte sich damit, dass es auf der Strecke kein Tempolimit gegeben habe.
11:07
Mainzer Regierungschef
Schweitzer fordert mehr Emotionen
Der rheinland-pfĂ€lzische MinisterprĂ€sident Alexander Schweitzer (SPD) ruft seine Partei auf, mit mehr Emotionen und neuen Ideen verloren gegangenes Vertrauen bei den Menschen zurĂŒckzugewinnen. "Emotionen waren und sind immer Teil von Politik. Wir sollten die politischen Emotionen nicht den Linken und der emotional toxischen AfD ĂŒberlassen", sagte der stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende dem "Tagesspiegel". "Ich habe den Eindruck, die SPD ist fĂŒr viele etwas zu langweilig geworden", mahnte der Mainzer Regierungschef.
10:51
MutmaĂlicher Brandanschlag
Feuer in Hamburger Kosmetikstudio
Auf ein Kosmetikstudio im Hamburger Stadtteil Hohenfelde hat es am frĂŒhen Sonntagmorgen einen mutmaĂlichen Brandanschlag gegeben. Verletzt wurde niemand, wie die Polizei mitteilte. Anrufer meldeten laut Feuerwehr eine Explosion, woraufhin die Ladenzeile in Brand geraten sei. Drei Personen mussten demnach aus den Wohnungen ĂŒber dem Studio gerettet werden, da sie durch Rauch eingeschlossen waren. Nach ersten Erkenntnissen wurde ein unbekannter Gegenstand in das Kosmetikstudio geworfen, woraufhin das GeschĂ€ft Feuer fing.
10:33
Ukrainischer UnabhÀngigkeitstag
Merz sagt Ukraine UnterstĂŒtzung zu
Bundeskanzler Friedrich Merz hat zum heutigen UnabhĂ€ngigkeitstag der Ukraine die fortwĂ€hrende UnterstĂŒtzung Deutschlands bei der Abwehr des russischen Angriffskrieges unterstrichen. "Zum UnabhĂ€ngigkeitstag stehen wir fest an ihrer Seite - heute und in Zukunft", schrieb Merz auf der Plattform X. Der CDU-Politiker hob den "groĂen Mut" hervor, mit dem sich Ukrainerinnen und Ukrainer gegen Russlands Angriffe wehrten. "Sie kĂ€mpfen fĂŒr unsere Freiheitsordnung in Europa und einen gerechten Frieden", betonte der Kanzler.
10:14
Russisch-ukrainischer Krieg
Ălraffinerie brennt nach Angriff
Im russischen Ostseehafen Ust-Luga ist nach Behördenangaben eine Ălraffinerie durch einen ukrainischen Drohnenangriff in Brand geraten. Ăber dem Hafen seien zehn Drohnen abgeschossen worden, schrieb der Gouverneur des Leningrader Gebiets, Alexander Drosdenko, auf Telegram. "Die TrĂŒmmer eines unbemannten Flugapparats wurden zur Ursache fĂŒr einen Brand am Novatek-Terminal", Feuerwehr und Katastrophenschutz seien im Löscheinsatz. Das Terminal an der Ostsee wurde bereits in der Vergangenheit attackiert.
09:56
Erstes Tor in der MLS
MĂŒller trifft bei Startelf-DebĂŒt
Thomas MĂŒller hat die Vancouver Whitecaps bei seinem Startelf-DebĂŒt in der 14. Minute der Nachspielzeit zum Sieg geschossen. Der Weltmeister von 2014 verwandelte in der MLS spĂ€t einen Foulelfmeter und entschied das Match mit seinem Premieren-Treffer gegen St. Louis City SC mit 3:2 (1:1). "Ich habe das entscheidende Tor direkt vor unseren tollen Fans gemacht. Ein unbeschreibliches GefĂŒhl", schwĂ€rmte MĂŒller. Zuletzt hatte er fĂŒr die Bayern im Dezember 2020 bei Atletico Madrid (1:1) einen StrafstoĂ verwandelt.
09:38
Fund auf der Isle of Wight
Dinosaurier mit Hautsegel entdeckt
Zwei Meter hoch, eine Tonne schwer und ausgestattet mit einem auffĂ€lligen RĂŒckensegel: Im SĂŒden von England haben Forscher eine bislang unbekannte Dinosaurier-Art entdeckt. Istiorachis macarthurae lebte vor mehr als 120 Millionen Jahren auf dem Gebiet der heutigen Insel Isle of Wight, wie ein Team um Jeremy Lockwood vom Natural History Museum berichtet. Das AuffĂ€lligste an dem Urzeitreptil sind demnach seine stark verlĂ€ngerten DornfortsĂ€tze der RĂŒckenwirbel, die vermutlich eine segelartige Hautstruktur stĂŒtzten.
09:21
MitgrĂŒnder von Airbnb
Gebbia wird Trumps Design-Chef
Airbnb-MitgrĂŒnder Joe Gebbia (44) ist nach eigenen Angaben von US-PrĂ€sident Donald Trump zum neuen Design-Chef ernannt worden. Seine Aufgabe sei es, die digitalen Behördendienste der Regierung so zu modernisieren, dass sie so angenehm zu nutzen seien wie ein Apple Store, schrieb Gebbia auf X. Gebbia nutzte gleich die Gelegenheit, um nach Mitstreitern zu suchen. Wer Interesse daran habe, ihm im neuen Nationalen Designstudio zu helfen, möge ihm einen Link zu bisherigen Arbeiten zuschicken.
09:04
Deutsche Cybersicherheitsbehörde
BSI mit digitaler Doppelstrategie
Eine sichere Verwendung digitaler Produkte zu ermöglichen, sieht die PrĂ€sidentin des BSI, Claudia Plattner, als staatliche Aufgabe. "Als Cybersicherheitsbehörde Deutschlands ist es unser Anspruch, Menschen und Organisationen nicht nur fĂŒr Gefahren im Netz zu sensibilisieren, sondern sie aktiv zu schĂŒtzen", etwa vor den Einflussmöglichkeiten von Herstellern digitaler Produkte, sagte Plattner der dpa. Denn vom Smartphone bis zum smarten Thermostat hĂ€tten Hersteller mitunter Zugriff auf sensible Nutzerdaten.
08:45
Bericht der Washington Post
Nationalgarden-Einsatz in KĂŒrze
Das Pentagon will einem Bericht der "Washington Post" zufolge bereits im September auch in Chicago die Nationalgarde im Kampf gegen KriminalitĂ€t einsetzen. Die Planung umfasse mehrere Optionen, darunter die Entsendung einiger Tausend Angehöriger der zum US-Heer gehörenden militĂ€rischen Reserveeinheit in die drittgröĂte US-Stadt im Bundesstaat Illinois, berichtete die Zeitung unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Beamte. Das WeiĂe Haus und das Pentagon lehnten laut Zeitung eine Stellungnahme ab.
08:26
Umfrage zur ElektromobilitÀt
Geteilte Meinungen zu E-Autos
Ladepunkte, Reichweite, Komfort: Menschen ohne Erfahrung mit E-Autos bewerten deren Alltagstauglichkeit einer Umfrage zufolge schlechter als E-Autofahrer. Das geht aus einer YouGov-Umfrage im Auftrag der dpa hervor. Demnach gaben 80 Prozent der Befragten, die ein E-Auto besitzen oder schon mal eins genutzt haben, an, Fahrzeuge dieser Antriebsart seien alltagstauglich oder eher alltagstauglich. Unter den Befragten, die kein E-Auto besitzen und auch noch keins gefahren sind, stimmten dem nur 45 Prozent zu.
08:09
Mit WeggefÀhrte Elton
Stefan Raab plant neue Show
Stefan Raab und Elton werden fĂŒr eine neue RTL-Samstagabend-Show gemeinsam vor der Kamera stehen. Diese werde "Die Unzerquizbaren" heiĂen und soll zur Primetime ausgestrahlt werden, wie der Sender und Raab Entertainment mitteilten. Dabei trete "das unbezwingbare Entertainment-Team Stefan Raab und Elton" erstmals gemeinsam "zum ultimativen Quiz-Battle" gegen Kandidaten an, wie es weiter hieĂ. Im Finale gehe es um bis zu 100.000 Euro. Das neue Format soll im Winter Premiere feiern.
07:53
Angespanntes VerhÀltnis
SchĂŒsse an der koreanischen Grenze
Rund 30 nordkoreanische Soldaten haben nach UN-Angaben vor einigen Tagen kurzzeitig die hochgerĂŒstete Grenze zu SĂŒdkorea ĂŒberschritten und damit WarnschĂŒsse des dortigen MilitĂ€rs ausgelöst. Das berichtet die sĂŒdkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. Der stellvertretende Generalstabschef der Koreanischen Volksarmee, Ko Jong Chol, sprach nach Angaben der staatliche Nachrichtenagentur KCNA von "gefĂ€hrlichen Provokationen", die einen militĂ€rischen Konflikt auslösen könnten und sofort eingestellt werden mĂŒssten.
07:37
Russische Nachrichtenagentur
Drohne am AKW Kursk abgeschossen
Die russische Luftabwehr hat nach einem Medienbericht eine ukrainische Kampfdrohne in der NĂ€he des russischen Atomkraftwerks Kursk abgeschossen. Beim Absturz sei die Drohne explodiert und habe einen Hilfstransformator beschĂ€digt, meldete die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass. Das Feuer sei gelöscht. Die Leistung des Blocks 3 des Atomkraftwerks sei halbiert worden. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hatte mehrfach vor SchĂ€den an Atomkraftwerken gewarnt. Die ukrainische Seite Ă€uĂerte sich bislang nicht.
07:19
Heeres-Inspekteur Mais
Fortschritte zur KriegstĂŒchtigkeit
Der Inspekteur des Deutschen Heeres, Generalleutnant Alfons Mais, sieht "groĂe Fortschritte" auf dem Weg der Truppe zur KriegstĂŒchtigkeit. Er warnt zugleich davor, dass ein Spannungsfall oder ein Angriff auch ohne Zeit fĂŒr ausreichende Vorbereitungen eintreten könne. "Uns muss bewusst sein, dass wenn die Klingel geht, es uns in einem nicht optimalen Zustand oder zu einem nicht optimalen Zeitpunkt treffen kann. Damit mĂŒssen sich die Kommandeure gedanklich auseinandersetzen", sagte Mais der dpa.
07:02
Sicherheitsgarantien
Selenskyj erwartet rasche Einigung
Dreieinhalb Jahre nach Beginn der russischen Invasion in sein Land geht der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj davon aus, dass bereits in den kommenden Tagen Sicherheitsgarantien fĂŒr die Zeit nach dem Krieg vereinbart sein werden. "Derzeit arbeiten die Teams der Ukraine, der Vereinigten Staaten und der europĂ€ischen Partner an deren Ausgestaltung. Alle Entwicklungen werden in den kommenden Tagen abgeschlossen sein", schrieb Selenskyj auf X. Er sagte weiter, es gebe jetzt eine echte Chance, diesen Krieg zu beenden.
23.08.2025
23:20
Deutsch-kanadische Beziehungen
Premier Carney besucht Berlin
Der kanadische MinisterprĂ€sident Mark Carney reist von Montag bis Mittwoch nach Deutschland, Polen und Lettland, um die Beziehungen zu den europĂ€ischen VerbĂŒndeten zu stĂ€rken. Das teilte sein BĂŒro mit. Im Mittelpunkt sollen die Bereiche Handel, Energie, kritische Rohstoffe und Verteidigung stehen. In Berlin ist ein Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz geplant, bei dem es um eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit und globale Sicherheitsfragen gehen soll. Zudem will Carney mit Wirtschaftsvertretern sprechen.
23:00
Ein Jahr nach Terroranschlag
Stilles Gedenken in Solingen
Mit Kerzenlichtern und einer Gedenkminute ist am Samstag in Solingen um 21.37 Uhr an die Opfer des Terroranschlags vor einem Jahr erinnert worden. Zu dieser Zeit wurden beim Solinger Stadtfest vor einer BĂŒhne drei Menschen getötet und weitere verletzt. Zu der Trauerfeier versammelten sich Hunderte Menschen mit Kerzen an der Gedenktafel vor der evangelischen Stadtkirche. Sie liegt unmittelbar am Fronhof, wo der TĂ€ter am 23. August 2024 mit einem Messer auf die Zuhörer eines Konzerts einstach.
22:35
"Gerrymandering" in Texas
Trump begrĂŒĂt neue Wahlkreise
US-PrĂ€sident Donald Trump hat den Neuzuschnitt der Wahlkreise im Bundesstaat Texas begrĂŒĂt. Der Neuzuschnitt der Wahlkreise gebe "den wunderbaren Leuten in Texas die riesige Chance, bei den Zwischenwahlen 2026 fĂŒnf neue Maga-Republikaner zu wĂ€hlen", schrieb Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. Zuvor hatte nach dem ReprĂ€sentantenhaus von Texas auch der republikanisch kontrollierte Senat den Neuzuschnitt der Wahlkreise gebilligt. Entlang der Parteigrenzen stimmten 18 texanische Senatoren fĂŒr den Vorschlag, elf dagegen.
22:17
Ziehung im dritten Versuch
Lotto-Panne bei der Superzahl
Doppelte Panne bei der Lotto-Ziehung: Nach der zunĂ€chst erfolgreichen Ziehung der 6 aus 49 wurde die Ziehung bei der Ermittlung der Superzahl unterbrochen. "Wir hatten bei der Ziehung der Superzahl im ersten Durchgang einen sogenannten Leerzug", sagte ein Sprecher von Lotto Saarland. Auch der zweite Durchgang lief nicht glatt. Dieses Mal verkanteten sich zwei Kugeln hinter dem Auffangstutzen, so der Sprecher. Die Superzahl-Ziehung sei danach mit einem ErsatzgerĂ€t "erfolgreich und ordnungsgemÀà durchgefĂŒhrt" worden.
22:03
Ostasien
SĂŒdkoreas PrĂ€sident besucht Tokio
Bei einem Treffen in Tokio haben Japan und SĂŒdkorea eine Intensivierung ihrer Beziehungen vereinbart. "Inmitten des zunehmend herausfordernden strategischen Umfelds, das beide LĂ€nder umgibt, wĂ€chst die Bedeutung der japanisch-sĂŒdkoreanischen Beziehungen," erklĂ€rte Japans MinisterprĂ€sident Shigeru Ishiba. Zuvor hatte er den sĂŒdkoreanischen PrĂ€sidenten Lee Jae Myung empfangen. Lee ist der erste sĂŒdkoreanische PrĂ€sident, der seit der Normalisierung der diplomatischen Beziehungen zu einem Antrittsbesuch nach Japan reiste.
21:49
Pennsylvania
20 Verletzte nach Busunfall in USA
Nach einem Schulbusunfall nahe Pittsburgh (US-Bundesstaat Pennsylvania) sind mehr als 20 Menschen in KrankenhÀuser gebracht worden. Auch der Busfahrer sei unter den Verletzten, sagte der Polizeichef des Bezirks Economy in Beaver County, Michael O'Brien. Ihm zufolge war das Football-Team einer Schule der nahegelegenen Stadt Aliquippa am Samstagmorgen auf dem Weg zu einem Spiel gewesen. Der Schulbus sei zur Seite gefallen, warum war zunÀchst unklar. Der genaue Unfallhergang solle untersucht werden.
21:31
IrrtĂŒmlich abgeschobener Migrant
USA planen erneute Abschiebung
Der erst am Freitag in den USA freigelassene Migrant Kilmar Abrego Garcia aus El Salvador soll nach Angaben seiner AnwĂ€lte kommende Woche nach Uganda abgeschoben werden. Wie die AnwĂ€lte Garcias mitteilten, legten sie Beschwerde dagegen ein. Mit der geplanten Abschiebung nach Uganda solle er fĂŒr die Anfechtung seiner anfĂ€nglichen Abschiebung nach El Salvador bestraft werden, kritisierten sie. Uganda hatte zuvor zugesagt, im Rahmen eines Migrationsabkommens abgelehnte Asylbewerber aus den USA aufzunehmen.
21:08
Goldschakal, Rothirsch, Hermelin
Online-Wahl zum Tier des Jahres
Naturfreunde können 2026 erstmals mitbestimmen, welches Tier das Tier des Jahres wird. Zur Auswahl stehen der Goldschakal, der Rothirsch und das Hermelin, wie die Deutsche Wildtier Stiftung mitteilte. Bislang hatten die Spenderinnen und Spender der Stiftung das Siegertier gewĂ€hlt. Nun ist die Online-Abstimmung bis zum 2. Oktober fĂŒr alle möglich, die Ă€lter als 18 sind und in Deutschland leben. "Wir wollen so noch mehr Menschen fĂŒr heimische Wildtiere begeistern", sagte ArtenschĂŒtzerin Lea-Carina Hinrichs.
20:36
Israelische Opposition
Gantz fordert Einheitsregierung
Der israelische Oppositionspolitiker Benny Gantz hat zur Bildung einer vorĂŒbergehenden Einheitsregierung aufgerufen, um einen "Deal" mit der Hamas zur Freilassung der Geiseln zu ermöglichen. Eine solche Regierung mĂŒsse ihren Weg mit einer Vereinbarung beginnen, die alle 50 Geiseln - darunter 20 Lebende - heimbringe, forderte er. "Unsere Geiseln sind in Lebensgefahr, ihre Zeit lĂ€uft ab", sagte Gantz. Im FrĂŒhjahr kommenden Jahres mĂŒsse es dann eine Neuwahl geben, an einem gemeinsam vereinbarten Datum.
20:13
Spannungen mit den USA
Venezuela rekrutiert MilizionÀre
Angesichts der wachsenden Spannungen zwischen den USA und Venezuela will die autoritĂ€re Regierung des sĂŒdamerikanischen Landes zusĂ€tzliche MilizionĂ€re rekrutieren. In zahlreichen Kasernen und auf öffentlichen PlĂ€tzen im ganzen Land schrieben sich Freiwillige bei der paramilitĂ€rischen Truppe ein, wie der Fernsehsender Telesur berichtete. "Wir rufen das ganze Volk dazu auf, die Reihen zu schlieĂen und der Miliz beizutreten", sagte Venezuelas PrĂ€sident Nicolas Maduro. Die Miliz hat nach eigenen Angaben 4,5 Millionen Mitglieder.
19:54
ArbeitskrÀfte aus dem Ausland
EZB sieht Vorteile von Migration
Die Wirtschaft im Euroraum und auch in Deutschland hat laut der EuropĂ€ischen Zentralbank (EZB) vom Zustrom auslĂ€ndischer ArbeitskrĂ€fte profitiert. Auf der US-Notenbankkonferenz in Jackson Hole nannte EZB-Chefin Christine Lagarde den Anstieg der Zahl von Arbeitnehmern aus LĂ€ndern auĂerhalb des Euroraums einen Faktor, der die Wirtschaft in einigen Sektoren stĂŒtze. Ohne diesen Beitrag könnten die Bedingungen am Arbeitsmarkt angespannter sein und auch die Produktion wĂŒrde geringer ausfallen, fĂŒgte sie hinzu.
19:35
Filmfestival in Ludwigshafen
Edgar Reitz erhÀlt Ehrenpreis
Der Regisseur Edgar Reitz ist mit dem Ehrenpreis des Festivals des deutschen Films in Ludwigshafen ausgezeichnet worden. Der 92-JĂ€hrige erhielt die Ehrung im Rahmen einer GalavorfĂŒhrung seines neuen Films "Leibniz - Chronik eines verschollenen Bildes", teilte eine Stadtsprecherin mit. Die Laudatio hielt Festivalintendant Michael Kötz. Mit dem Preis wĂŒrdige das Festival das Lebenswerk von Reitz, hieĂ es. Der in Morbach geborene KĂŒnstler gilt als einer der bedeutendsten deutschen Filmemacher der Nachkriegszeit.
Schlagzeilen und Kurzmeldungen --- am 23. August 2025
23. Aug. 2025,
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ZDF
16:16
Protestcamp in Frankfurt
Angriff auf jĂŒdische Gegendemo
Am Rande eines Protestcamps in einem Frankfurter Park sind jĂŒdische Gegendemonstranten mit Farbbeuteln attackiert worden. Hintergrund sind verschiedene Positionen im Nahost-Konflikt. Die mehr als 1.000 Teilnehmer des "System Change Camps" werden dem linken Spektrum zugerechnet. Laut Polizei handelte es sich bei den Angegriffenen um drei Mitglieder der jĂŒdischen Gemeinde. Die Frankfurter Polizei habe Strafanzeigen aufgenommen. Das Zeltlager im GrĂŒneburgpark dauert noch bis 26. August.
15:57
Nach VorstoĂ Klingbeils
Merz schlieĂt Steuererhöhungen aus
Nach einem VorstoĂ der SPD fĂŒr höhere Steuern schlieĂt Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eine zusĂ€tzliche Belastung des Mittelstands aus. "Mit dieser Bundesregierung unter meiner FĂŒhrung wird es eine Erhöhung der Einkommenssteuer fĂŒr die mittelstĂ€ndischen Unternehmen in Deutschland nicht geben", sagte Merz auf einem Parteitag der CDU Niedersachsen. Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) hatte am Sonntag im ZDF erklĂ€rt, er schlieĂe höhere Steuern fĂŒr Spitzenverdiener und Vermögende nicht aus.
15:43
BĂŒrgergesprĂ€che mit Politikern
Tag der offenen TĂŒr im Kanzleramt
Hunderte Menschen sind zum Tag der offenen TĂŒr ins Berliner Regierungsviertel gekommen. Auf dem GelĂ€nde des Kanzleramtes konnten sie einen Hubschrauber der Bundespolizei sehen, mit dem Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) unterwegs ist. Am Sonntag will sich Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) im Bundespresseamt den Fragen der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger stellen. Merz will im Kanzleramt mit GĂ€sten ins GesprĂ€ch kommen. Neben den Ministerien prĂ€sentieren sich auch andere Behörden und Institutionen.
15:25
Volksentscheid
Taiwaner stimmen gegen AKW-Betrieb
Ein Volksentscheid zur Inbetriebnahme eines stillgelegten Atomkraftwerks in Taiwan und dem damit verbundenen Wiedereinstieg in die Nuklearenergie ist gescheitert. Das Referendum auf der ostasiatischen Insel erreichte nicht die nötige Zustimmung, wie aus Daten der Wahlkommission hervorging. Im Mai hatte Taiwan den letzten in Betrieb befindlichen Reaktor abgeschaltet und war damit aus der Atomenergie ausgestiegen - ein zentrales Versprechen der regierenden Demokratischen Fortschrittspartei.
15:08
BĂŒndnis protestiert in Köln
Camp gegen Rheinmetall genehmigt
Ein Protestcamp des BĂŒndnisses "Rheinmetall entwaffnen" darf nach einer Gerichtsentscheidung stattfinden. Das Oberverwaltungsgericht MĂŒnster kippte mit seiner Entscheidung am Samstag das Verbot der Polizei Köln. Das Verbot sei rechtswidrig, weil es die Versammlungsfreiheit verletze. Das Protestcamp soll vom 26. August bis zum 31. August am FuĂ des Fernsehturms Colonius in Köln errichtet werden. Das PolizeiprĂ€sidium Köln hatte das Camp mit Verweis auf eine GefĂ€hrdung der öffentlichen Sicherheit untersagt.
14:32
SolidaritÀt mit Vertriebenen
Papst empfĂ€ngt Chagos-GeflĂŒchtete
Papst Leo XIV. hat GeflĂŒchtete von der Inselgruppe Chagos im Indischen Ozean empfangen. Bei der Audienz am Samstag im Vatikan trat er fĂŒr das Recht der Inselbewohnerinnen und Bewohner ein, nach Hause zurĂŒckzukehren. Er lobte einen Vertrag zwischen GroĂbritannien und Mauritius, der die Zukunft von Chagos betrifft. Rund 2.000 Menschen aus Chagos waren in den 1960er und 1970er Jahren von GroĂbritannien vertrieben worden, damit die USA auf der Insel Diego Garcia einen MilitĂ€rstĂŒtzpunkt bauen konnten.
14:17
Deutscher stirbt bei UnglĂŒck
Urlauber in SĂŒdtirol abgestĂŒrzt
Bei einem Wanderurlaub in SĂŒdtirol ist ein 77 Jahre alter Deutscher ums Leben gekommen. Die Leiche des Rentners wurde in der NĂ€he des Ortes Seis in einer Schlucht entdeckt, wie die RettungskrĂ€fte mitteilten. Vermutet wird, dass der Mann bei einem Ausflug allein bereits am Mittwoch vom Weg abkam und zu Tode stĂŒrzte. Die Leiche wurde von einem Hubschrauber geborgen. Zuvor waren bereits den dritten Tag in Folge Suchmannschaften ausgerĂŒckt. Zur Herkunft des Mannes wurden zunĂ€chst keine Angaben gemacht.
14:01
Streit um Aufnahmeprogramm
Dobrindt verteidigt Afghanen-Kurs
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat Kritik zurĂŒckgewiesen, beim Aufnahmeprogramm Afghanistan auf Zeit zu spielen. Der CSU-Politiker sagte beim Tag der offenen TĂŒr der Bundesregierung, man könne nicht erwarten, dass er in wenigen Wochen löse, was ĂŒber Monate und Jahre nicht stattgefunden habe. "Ich bin nicht bereit, auf regulĂ€re Aufnahmeverfahren, ich bin nicht bereit, auf SicherheitsĂŒberprĂŒfungen zu verzichten." Dobrindt erklĂ€rte, er wolle "ordentlich" arbeiten - deshalb werde es auch dauern.
13:47
Wetterprognose fĂŒr Deutschland
WĂ€rmere Temperaturen erwartet
Auf und Ab bei den Temperaturen: Erst wird es ein paar Tage lang wieder wĂ€rmer, dann kommt erneut eine Wetterwende. Aktuell liegt Deutschland zwischen Hoch "Mareike" ĂŒber GroĂbritannien und Tief "Severin" ĂŒber dem Baltikum. Derzeit hat das Tief die Oberhand, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte. Am Samstag wird es nicht mehr als 16 bis 23 Grad warm, im Nordosten treten sogar Graupelgewitter auf. Am Sonntag und Montag beruhigt sich das Wettergeschehen dann: Hoch "Mareike" verlagert seinen Schwerpunkt ĂŒber Deutschland.
13:20
Verfassungsreferendum
Guineas Junta stoppt Opposition
Einen Monat vor einem Verfassungsreferendum hat die MilitĂ€rjunta in Guinea die drei gröĂten Oppositionsparteien suspendiert. Die Parteien dĂŒrften ab sofort fĂŒr 90 Tage keine politischen AktivitĂ€ten ausĂŒben, teilte das zustĂ€ndige Ministerium mit. Grund sei, dass die Parteien die Anforderungen der politischen Charta nicht erfĂŒllten. Das Referendum gilt als Schritt zur DurchfĂŒhrung demokratischer Wahlen. Die Opposition bezeichnet das Referendum jedoch als Teil eines Plans der Junta, ihre Macht zu verfestigen.
13:03
Italiens Botschafterin geladen
Frankreich reagiert auf Salvini
Frankreich hat die italienische Botschafterin Emanuela D'Alessandro wegen ĂuĂerungen von Italiens Vize-MinisterprĂ€sident Matteo Salvini einbestellt. Salvini habe "inakzeptable ĂuĂerungen" getĂ€tigt, hieĂ es aus diplomatischen Kreisen. Die Botschafterin sollte am Donnerstag im AuĂenministerium erscheinen. Salvini hatte den französischen PrĂ€sidenten Emmanuel Macron wegen der Bereitschaft kritisiert, nach einem Friedensabkommen zwischen Kiew und Moskau Truppen in die Ukraine zu entsenden.
12:50
Versuchte Tötung eines Kindes
MutmaĂlicher Messer-TĂ€ter gefasst
Nach einem Messerangriff auf ein zehnjĂ€hriges MĂ€dchen im pfĂ€lzischen Schallodenbach (Kreis Kaiserslautern) hat die Polizei den TatverdĂ€chtigen gefasst. Er sei am Samstagmorgen bei Schneckenhausen widerstandslos festgenommen worden. Der Mann soll am Nachmittag einem Haftrichter vorgefĂŒhrt werden. Der 22-JĂ€hrige soll das Kind in der Nacht zum Donnerstag mit dem Messer verletzt haben. Das Opfer und der mutmaĂliche TĂ€ter sollen miteinander verwandt sein.
12:32
Ausbruch seit Dezember
Vulkan auf Hawaii spuckt Lava
Auf Hawaii spuckt der Vulkan Kilauea erneut LavafontĂ€nen. Dabei wurde am Freitag (Ortszeit) Lava etwa 300 Meter weit seitlich ausgestoĂen, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte. An einem zweiten Schlot des Vulkans gab es demnach eine kleinere Eruption. Es handelt sich den Angaben zufolge um die 31. eruptive Episode, seit der Kilauea im Dezember wieder auszubrechen begann. Laut USGS wurde erwartet, dass diese insgesamt 12 bis 15 Stunden dauert. Die meisten Episoden seit Dezember hĂ€tten bis zu rund einen Tag gedauert.
12:12
GerĂŒchte um BVerfG-Kandidatur
Barley schweigt zu Richterposten
Die SPD-Europapolitikerin Katarina Barley hat sich zu Spekulationen ĂŒber sie als neue Richterkandidatin ihrer Partei fĂŒr das Bundesverfassungsgericht zu Wort gemeldet. "Zu Personalfragen Ă€uĂere ich mich grundsĂ€tzlich nicht. Aber zu meiner Person kann ich sagen, dass ich in Europa noch viel vorhabe", sagte Barley der "Rheinischen Post". Am Donnerstag hatte SPD-Bundestagsfraktionschef Matthias Miersch im RTL/ntv-"FrĂŒhstart" gesagt: "Wir haben einen Namen - und den werde ich jetzt aber garantiert nicht nennen."
11:56
Kurioser Wettbewerb in Oulo
Finne gewinnt bei Luftgitarren-WM
Der neue Weltmeister der Luftgitarristen kommt aus Finnland: Aapo "The Angus" Rautio hat den Titel am Freitagabend in der Stadt Oulo gewonnen. Mit dem Sieg von Rautio konnte sich Finnland erstmals seit dem Jahr 2000 wieder den ersten Platz des Wettbewerbs sichern, wie die Veranstalter mitteilten. "Das ist wirklich passiert. Ich kneife mich selbst, um herauszufinden, ob das alles wirklich wahr ist", schrieb der Sieger auf Instagram. Die Luftgitarren-WM ist Teil des August-Festivals und wird seit 1996 ausgetragen.
11:06
Neuzuschnitt zugunsten Trumps
Senat in Texas billigt Wahlkreise
Im Ringen um kĂŒnftige Mehrheiten im US-Kongress hat nach dem ReprĂ€sentantenhaus auch der republikanisch kontrollierte Senat des Parlaments in Texas einen Neuzuschnitt der Wahlkreise in dem US-Bundesstaat gebilligt. Entlang der Parteigrenzen stimmten in der Nacht zum Samstag 18 Senatoren fĂŒr den Vorschlag, elf dagegen. Trump hatte auf einen Neuzuschnitt der texanischen Wahlkreise gedrĂ€ngt, der den Republikanern bei den Kongress-Zwischenwahlen fĂŒnf zusĂ€tzliche Sitze im ReprĂ€sentantenhaus sichern soll.
10:47
Auftakt der FuĂball-Bundesliga
Bayern-Spiel war TV-Publikumshit
Der FC Bayern MĂŒnchen ist mit einem furiosen 6:0 und mit einem Sieg bei der Zuschauergunst in die 63. Bundesliga-Saison gestartet. Das Auftaktspiel gegen RB Leipzig hatte insgesamt rund 4,8 Millionen Fernseh-Zuschauer. Das war die meistgesehene TV-Sendung des Tages. Rund 4,32 Millionen Menschen schauten den Saisonauftakt bei Sat.1. Das waren deutlich mehr als 2024 bei der Live-Ăbertragung des Bundesliga-Auftakts zwischen Borussia Mönchengladbach und Bayer 04 Leverkusen mit durchschnittlich 3,55 Millionen Menschen.
10:31
Pilot stirbt bei Absturz
Kampfjet der Ukraine verunglĂŒckt
Die Ukraine hat nach MilitÀrangaben eins ihrer Kampfflugzeuge MiG-29 verloren. Der Pilot sei getötet worden, teilte der Generalstab in Kiew auf Facebook mit. Die Rede war von einem Unfall beim Landeanflug nach einem Einsatz. Die Ursache werde untersucht. Der noch zu sowjetischen Zeiten konstruierte MehrzweckjÀger MiG-29 ist das am hÀufigsten vertretene Flugzeug in der kleinen ukrainischen Luftwaffe. Wegen des russischen Angriffskrieges hat die Ukraine auch Maschinen dieses Typs aus anderen LÀndern bekommen.
10:04
PrĂŒfung eines Verbots
SPD-Chef weiter fĂŒr AfD-Verfahren
Der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil hat erneut dafĂŒr plĂ€diert, die Chancen eines AfD-Verbotsantrags im Lichte der Erkenntnisse des Verfassungsschutzes zu klĂ€ren. "Wir mĂŒssen die Feinde der Demokratie bekĂ€mpfen", sagte der Bundesfinanzminister den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Ob ein Verbotsverfahren erfolgreich sein kann, muss in der Auswertung der Erkenntnisse des Verfassungsschutzes geklĂ€rt werden", sagte er weiter. CDU und CSU stehen einem Verbotsverfahren skeptisch gegenĂŒber.
09:48
Dreharbeiten in Venedig
Todesfall bei "Emily in Paris"
Wegen eines Todesfalls sind die Dreharbeiten fĂŒr die fĂŒnfte Staffel der Netflix-Erfolgsserie "Emily in Paris" kurz vor dem geplanten Ende unterbrochen worden. WĂ€hrend des Drehs in einem Hotel in Venedig sei ein 47 Jahre alter Regieassistent zusammengebrochen, wie von der Stadt Venedig bestĂ€tigt wurde. Vermutet wird ein Herzinfarkt. Die Serie ĂŒber eine junge Amerikanerin ist eigentlich in Paris beheimatet. Einige der neuen Folgen spielen jedoch in Italien, sowohl in Rom als auch in Venedig.
09:34
TodesschĂŒtze auf der Flucht
Polizei warnt vor TĂ€ter von Menden
Nach den tödlichen SchĂŒssen auf einen Mann im sauerlĂ€ndischen Menden ist der mutmaĂliche TĂ€ter weiter auf der Flucht. In der Nacht veröffentlichte die Polizei ein Foto des 40-jĂ€hrigen VerdĂ€chtigen und bat um Hinweise zu dessen Aufenthaltsort. Zugleich warnte die Polizei, der Mann könne bewaffnet sein, eine Kontaktaufnahme solle vermieden werden. Nach einem Streit in einem Wohngebiet hatte ein Mann am Freitag zwei andere MĂ€nner niedergeschossen. Ein 45-jĂ€hriger Deutscher starb.
09:20
Chinesischer KĂŒnstler
Ai Weiwei dreht Film in Ukraine
Der chinesische KĂŒnstler Ai Weiwei hat einen Film ĂŒber die Ukraine angekĂŒndigt. UrsprĂŒnglich sei er in das Land gereist, um eine Ausstellung von ihm in Kiew aufzubauen, sagte Ai Weiwei der "Berliner Zeitung". "Dann habe ich mich entschlossen, mich komplett darauf einzulassen." In dem Film werde es unter anderem um die Frage gehen, "warum die Ukraine noch am Leben ist und wie Kultur in so schweren Zeiten existieren kann", sagte der 67-JĂ€hrige. Das Projekt laufe ĂŒber eine Non-Profit-Institution.
09:09
Zu Unrecht Abgeschobener
Garcia in USA aus U-Haft entlassen
Ein unrechtmĂ€Ăig nach El Salvador abgeschobener und zurĂŒck in die USA gebrachter Mann ist aus der Untersuchungshaft entlassen worden. "Heute ist Kilmar Abrego Garcia frei. Er ist derzeit auf dem Weg zu seiner Familie in Maryland", teilten seine AnwĂ€lte mit. Abrego Garcias Fall fand auch international groĂe Beachtung. Trotz Abschiebeschutzes war er im MĂ€rz aus den USA nach El Salvador in ein HochsicherheitsgefĂ€ngnis gebracht worden. Die US-Regierung sprach spĂ€ter von einem "administrativen Fehler".
08:51
Neue SchwimmstÀtten in Paris
Seine-FreibÀder sind erfolgreich
Die nach ĂŒber 100 Jahren Schwimmverbot in der Seine in Paris eröffneten FreibĂ€der kommen gut an. Seit dem Start der drei BĂ€der Anfang Juli haben bereits mehr als 80.000 Menschen die eintrittsfreien SchwimmstĂ€tten genutzt, wie die Stadt Paris mitteilte. Lange Zeit gab es Skepsis, ob die QualitĂ€t des Wassers gut genug ist. Die QualitĂ€t wird engmaschig kontrolliert. So blieben die BĂ€der im Juli an 13 Tagen wegen schlechten Wetters und der Gefahr einer verringerten WasserqualitĂ€t geschlossen.
08:37
"Offene Feindseligkeit"
Kirche beklagt Vandalismusexzesse
Die katholische Kirche beklagt einen "zunehmend tabulosen" Vandalismus in GotteshĂ€usern. Zwar sei die Zahl der Delikte in den vergangenen Jahren nur leicht angestiegen, doch gingen die TĂ€ter immer brutaler und rĂŒcksichtsloser vor, sagte der Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz, Matthias Kopp. Aus ihrem Verhalten spreche teils offene Feindseligkeit gegenĂŒber dem Christentum, klagte Kopp. Als Beispiele nannte er etwa Exkremente in Weihwasserbecken und BeichtstĂŒhlen und enthauptete Christus- und Heiligenstatuen.
08:19
Ex-SPD-Chef und -AuĂenminister
Sigmar Gabriel fĂŒr Wehrpflicht
Der frĂŒhere SPD-Chef und AuĂenminister Sigmar Gabriel spricht sich angesichts der Sicherheitslage fĂŒr eine RĂŒckkehr zur Wehrpflicht aus. "Anders wird es uns nicht gelingen, die Bundeswehr wieder zu einer Territorialarmee zu machen, die auch ĂŒber ausreichend Reservisten verfĂŒgt", sagte Gabriel dem "Tagesspiegel". "Wir leben in einer Welt, in der VerteidigungsfĂ€higkeit und Abschreckung Voraussetzung fĂŒr den Frieden sind", sagte Gabriel. Eine starke Bundeswehr diene der Kriegsverhinderung.
08:02
Jeder dritte BundesbĂŒrger
KI weckt Sorgen um Arbeitsplatz
Rund jeder dritte BundesbĂŒrger hat die Sorge, seinen Arbeitsplatz durch den Einsatz von KĂŒnstlicher Intelligenz (KI) zu verlieren. Bei einer YouGov-Umfrage im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur zeigten sich 34 Prozent diesbezĂŒglich besorgt. 62 Prozent treibt eine solche Sorge nicht um. Laut einer im Juni veröffentlichten Untersuchung des Ifo-Instituts gehen rund 27 Prozent der Unternehmen in Deutschland davon aus, dass KI in den kommenden fĂŒnf Jahren zum Abbau von Stellen fĂŒhren wird.
07:49
Gleisbereich bei Wuppertal
Brand an Bahnstrecke in NRW
An Gleisen einer Bahnstrecke in Wuppertal-Oberbarmen hat es am spĂ€ten Abend gebrannt. Eine Sprecherin der Deutschen Bahn sagte, das Feuer sei ersten Erkenntnissen vermutlich auch durch einen Brandbeschleuniger ausgelöst worden. Der Brand habe aber so gut wie keine Auswirkungen auf den Zugverkehr. Der Staatsschutz ermittelt. Laut Website der DB-Tochter InfraGO AG wurden "durch Dritte Kabel beschĂ€digt und angezĂŒndet". Die Sprecherin bestĂ€tigte, dass "vermutlich mutwillig" zwei Kabel durchtrennt worden seien.
07:38
RĂŒckweg von den NiagarafĂ€llen
Tote nach Busunfall in den USA
FĂŒnf Menschen sind in den USA bei einem Busunfall auf dem RĂŒckweg von den NiagarafĂ€llen gestorben. Es gebe zudem zahlreiche Verletzte, sagte ein Polizeisprecher. Der Bus sei von der Touristen-Attraktion kommend auf dem Weg zurĂŒck nach New York City gewesen. Das Fahrzeug sei nahe der Stadt Buffalo von der Fahrbahn abgekommen und habe sich ĂŒberschlagen. Es werde vermutet, dass der Busfahrer abgelenkt gewesen sei. An Bord seien 54 Menschen gewesen, darunter 52 Reisende aus verschiedenen Regionen der Welt und auch den USA.
07:19
Hunderte Festnahmen
Athen geht gegen Brandstifter vor
Griechenland verschĂ€rft das Vorgehen gegen Brandstifter. In diesem Jahr sind bereits Hunderte mutmaĂliche TĂ€ter festgenommen worden. "Die Straflosigkeit ist vorbei", sagte MinisterprĂ€sident Kyriakos Mitsotakis in einem Video auf der Plattform Tiktok. Er erinnerte daran, dass seit einer GesetzesverschĂ€rfung hohe Strafen drohen. Seit Jahresbeginn sind in Griechenland nach Angaben des meteorologischen Amtes rund 45.000 Hektar Wald, Busch und landwirtschaftlich genutzte FlĂ€chen den Flammen zum Opfer gefallen.
Schlagzeilen und Kurzmeldungen --- am 21. August 2025
21. Aug. 2025,
Keine Kommentare
ZDF
13:46
Nach Krieg mit Israel
Iran startet groĂes Marinemanöver
Rund zwei Monate nach dem Krieg mit Israel hat Irans Marine ein GroĂmanöver begonnen. An dem zweitĂ€gigen Drill am Golf von Oman nehmen Kriegsschiffe, U-Boote und KĂŒsteneinheiten teil, wie der staatliche Rundfunk berichtete. Ein Schwerpunkt der MilitĂ€rĂŒbung seien Tests von Raketen, Marschflugkörpern und Kampfdrohnen. Israel hatte im Juni gemeinsam mit den USA Atomanlagen im Iran bombardiert. Der Iran reagierte mit Raketenangriffen. Irans Marine war bei den Angriffen weitgehend verschont geblieben.
13:31
Debatte nach VorstoĂ Klingbeils
Miersch offen fĂŒr Steuererhöhungen
SPD-Fraktionschef Matthias Miersch hat den VorstoĂ von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zu Steuererhöhungen verteidigt. Es gebe im Haushaltsentwurf fĂŒr 2027 eine "wahnsinnige DeckungslĂŒcke von 30 Milliarden", sagte Miersch im ZDF-"Morgenmagazin". Es sei daher "mehr als legitim", dass der Bundesfinanzminister solch einen Vorschlag zur Debatte stelle. Dass das Thema Steuererhöhungen nicht im Koalitionsvertrag vereinbart worden sei, "heiĂt nicht, dass man darĂŒber nicht reden darf", so Miersch.
13:16
Preisvergleich von Greenpeace
Bahnreisen oft teurer als FlĂŒge
Bei Reisen zu europĂ€ischen StĂ€dtezielen ist die klimafreundlichere Bahn hĂ€ufig teurer als das Flugzeug. Laut einem Preisvergleich von Greenpeace sind Zugreisen auf 66 von 142 untersuchten Europaverbindungen kostspieliger als ein Flug. Das entspricht einem Anteil von 46,5 Prozent, wie die Umweltschutzorganisation weiter berichtet. Das klimaschĂ€dlichere Flugzeug hat der Studie zufolge vor allem auf den 109 grenzĂŒberschreitenden Verbindungen die Nase preislich vorn. Hier ist Fliegen in 54 Prozent der FĂ€lle billiger.
13:16
Streit um neuen Staatsvertrag
RBB-Klage abgewiesen
Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) ist im Streit um Regelungen des neuen RBB-Staatsvertrags in Karlsruhe gescheitert. Das Bundesverfassungsgericht wies eine Verfassungsbeschwerde des Senders zurĂŒck. Der RBB hatte argumentiert, die Rundfunkfreiheit werde durch Bestimmungen des 2023 geschlossenen Vertrags von Brandenburg und Berlin eingeschrĂ€nkt. Hintergrund der Novelle war eine Krise, in die der RBB 2022 nach VorwĂŒrfen von Vetternwirtschaft und Verschwendung gegen die Senderspitze gestĂŒrzt war.
13:01
Nach Anschlag auf Pipelines
Nord-Stream-VerdÀchtiger gefasst
Im Zusammenhang mit der Sabotage an den Nord-Stream-Pipelines im September 2022 hat die Bundesanwaltschaft in Italien einen tatverdĂ€chtigen Ukrainer festnehmen lassen. Die Karlsruher Behörde wirft ihm unter anderem das gemeinschaftliche HerbeifĂŒhren einer Sprengstoffexplosion und verfassungsfeindliche Sabotage vor. Der Mann soll zu einer Gruppe von Personen gehören, die vor rund drei Jahren nahe der dĂ€nischen Ostseeinsel Bornholm SprengsĂ€tze an den Gaspipelines Nord Stream 1 und Nord Stream 2 platzierte.
12:46
HumanitĂ€re Krise im BĂŒrgerkrieg
Appell zur Deeskalation im Sudan
Vermittlerstaaten im BĂŒrgerkrieg im Sudan haben in einer Stellungnahme zu humanitĂ€ren Feuerpausen in dem seit April 2023 andauernden Konflikt aufgerufen. Vor allem in den Regionen Nord-Darfur und Kordofan sei eine Deeskalation dringend nötig, so die ALPS-Gruppe, zu der unter anderem die USA, Saudi-Arabien und die Schweiz gehören. Zivilisten zahlten den höchsten Preis fĂŒr den Konflikt, hieĂ es mit Blick auf die humanitĂ€re Krise in dem BĂŒrgerkriegsland, die nach UN-Angaben die gröĂte weltweit ist.
12:31
AuĂenminister in Indonesien
Wadephul wirbt um FachkrÀfte
AuĂenminister Johann Wadephul (CDU) wirbt angesichts des Personalmangels im deutschen Gesundheitsbereich fĂŒr mehr FachkrĂ€fte aus Indonesien. In Jakarta informierte er sich ĂŒber die mit Deutschkursen gekoppelte Ausbildung im indonesischen Gesundheitswesen. Wadephul besuchte unter anderem den Unterricht in einem Deutschkurs an der Schule, der gemeinsam mit dem Goethe-Institut organisiert wird. Als eines der Hauptprobleme bei der Anwerbung von mehr FachkrĂ€ften aus dem Ausland gilt die Sprachbarriere.
12:16
Gute Kassenlage in Gemeinden
Rekord bei Gewerbesteuereinnahmen
Die Gemeinden in Deutschland haben im vergangenen Jahr etwas mehr Geld aus Grund- und Gewerbesteuern eingenommen. Insgesamt erzielten sie 2024 aus Grund- und Gewerbesteuer Einnahmen von rund 91,4 Milliarden Euro. Das waren 0,8 Prozent mehr als 2023, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Insgesamt wurden 2024 rund 75,3 Milliarden Euro Einnahmen aus der Gewerbesteuer erzielt - 0,2 Prozent mehr als im Vorjahr. "Damit wurde auch 2024 ein neuer Rekord bei den Gewerbesteuereinnahmen erreicht", hieĂ es.
12:01
Lagebild des Bundeskriminalamts
FĂ€lle von Kindesmissbrauch hoch
Die Polizei hat im vergangenen Jahr gut 18.000 Opfer im Zusammenhang mit sexuellem Kindesmissbrauch gezÀhlt. Das geht aus dem Lagebild "Sexualdelikte zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen" des Bundeskriminalamts hervor. 13.365 der Opfer waren demnach MÀdchen, 4.720 Jungen. In dem Lagebild wird die Polizeiliche Kriminalstatistik noch einmal gesondert ausgewertet. In mehr als der HÀlfte der FÀlle (57 Prozent) bestand zwischen Opfer und dem oder der TatverdÀchtigen dem Bericht zufolge eine Vorbeziehung.
11:46
Krieg in Nahost
Miersch will mehr Druck auf Israel
SPD-Fraktionschef Matthias Miersch hat die Bundesregierung aufgefordert, den Druck auf Israel wegen der Ausweitung des Siedlungsbaus im Westjordanland und der Offensive im Gazastreifen zu erhöhen. "Das halte ich fĂŒr wichtig, weil das Völkerrecht ĂŒber allem steht", sagt Miersch den Sendern RTL/ntv. Es sei auch wichtig, gegen die radikal-islamische Hamas vorzugehen. Aber auch Israel, das fĂŒr sich in Anspruch nehme, das einzige demokratische Land in dieser Region zu sein, mĂŒsse das Völkerrecht beachten.
11:31
Russischer Angriffskrieg
Ukraine meldet Drohnen-GroĂangriff
Das ukrainische MilitĂ€r hat einen der gröĂten russischen Luftangriffe des Jahres gemeldet. Moskau habe 574 Drohnen und 40 Raketen gegen die Ukraine eingesetzt, so die Luftwaffe. Vor allem die westlichen Regionen des Landes seien betroffen. Mindestens ein Mensch wurde getötet, 15 weitere verletzt, wie Behördenvertreter mitteilten. Der ukrainische AuĂenminister Andrij Sybiha erklĂ€rte, Russland habe im Westen der Ukraine einen "groĂen amerikanischen Elektronikhersteller" getroffen. Weitere Details nannte er nicht.
11:16
Bundeswehr in der Ukraine
Strack-Zimmermann kontert Spahn
Die FDP-Europapolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann kritisiert CDU/CSU-Fraktionschef Jens Spahn fĂŒr den Versuch, die Debatte um eine Entsendung deutscher Soldaten in die Ukraine nach einem Friedensschluss abzubinden. "TatsĂ€chlich sollte auch Herr Spahn wissen, dass sich diese Frage gerade nach den jĂŒngsten Gipfeln in Alaska und Washington sehr wohl stellt. Alles andere ist RealitĂ€tsverweigerung", sagte Strack-Zimmermann der dpa. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) habe das Thema selbst eingebracht.
11:01
MaĂnahmen angekĂŒndigt
KitKat gibt wohl Vergewaltigung zu
Der Berliner KitKat-Club hat eingerĂ€umt, dass es wĂ€hrend einer Party im September vergangenen Jahres mutmaĂlich zu einer Vergewaltigung gekommen ist - und MaĂnahmen zum besseren Schutz der eigenen GĂ€ste angekĂŒndigt. Die Betreiber beziehen sich in einem Beitrag auf Instagram auf einen entsprechenden Bericht in der Tageszeitung "taz". Die betroffene Frau habe damals den Nacht-Manager des Clubs gerufen, der sofort die Polizei alarmierte. ZukĂŒnftig sollen sogenannte Awareness-Teams sichtbarer im Club unterwegs sein.
10:44
Geldgeschenke im US-Wahlkampf
Richter gewÀhrt Klage gegen Musk
Elon Musk muss sich einer zivilrechtlichen Klage wegen Betrugs und Vertragsbruchs stellen. US-Bundesrichter Robert Pitman gab einer Klage statt, in der Musk vorgeworfen wird, WĂ€hler vor der PrĂ€sidentschaftswahl betrogen zu haben. Er hatte damals angekĂŒndigt, tĂ€glich eine Million Dollar zu verlosen. KlĂ€gerin Jacqueline McAferty habe glaubhaft argumentiert, dass sie keine wirkliche Chance auf einen Gewinn gehabt habe, heiĂt es in der Entscheidung. Musk wollte vor dem Gericht eine Abweisung der Klage erwirken.
10:31
Zahlen steigen seit Jahren
Immer mehr Autos in Deutschland
In Deutschland gibt es trotz BemĂŒhungen um eine Verkehrswende immer mehr Autos. 590 Personenkraftwagen je 1.000 Einwohner zĂ€hlte das Statistische Bundesamt Anfang dieses Jahres. Ein Jahr zuvor waren es 588, im Jahr 2023 noch 587. Seit 2008 sei die Pkw-Dichte stetig gestiegen. Die Zahl der zugelassenen Autos in Deutschland erreichte einen Höchststand: Zum Stichtag der Auswertung am 1.Januar 2025 waren nach KBA-Zahlen hierzulande 49,3 Millionen Pkw zugelassen und damit so viele wie nie zuvor.
10:16
Sexualisierte Gewalt
Prien mahnt besseren Schutz an
Vor der Vorstellung des Bundeslagebilds zu Sexualdelikten gegenĂŒber Kindern hat Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) mehr Schutz junger Menschen vor sexualisierter Gewalt gefordert. "Junge Menschen sind dem stetigen Risiko ausgesetzt, Opfer sexueller Gewalt zu werden. Die rasanten digitalen Entwicklungen eröffnen neue RĂ€ume", sagte sie der "Rheinischen Post". "Gewalt geschieht auch im sozialen Nahraum, dort, wo Kinder sich eigentlich sicher fĂŒhlen sollten." Der Schutz sei "eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe".
10:01
Mord an Meredith Kercher
Amanda Knox feiert Serienpremiere
Amanda Knox (38) und Monica Lewinsky (52) haben in New York ihre Miniserie "The Twisted Tale of Amanda Knox" prĂ€sentiert, in der es um den spektakulĂ€ren Mordprozess gegen Knox und den Medienrummel geht. "Ich hatte das GefĂŒhl, dass ich endlich um die junge Person trauern konnte, die ich einmal war", sagte sie der US-Zeitschrift "People". Grace Van Patten (28) stellt Knox dar. Der Mord an Meredith Kercher in Italien hatte 2007 Schlagzeilen gemacht. Knox und ihr Partner gerieten unter Verdacht und wurden erst 2015 freigesprochen.
09:46
Ukraine-Sicherheitsgarantien
Junge Union fordert Bundeswehr auf
In der Debatte um Sicherheitsgarantien fĂŒr die Ukraine hĂ€lt der Chef der Jungen Union, Johannes Winkel, eine deutsche Beteiligung an einer europĂ€ischen Schutztruppe im Ernstfall fĂŒr zwingend. "Wir können doch nicht auf der einen Seite sagen, dass unsere AbhĂ€ngigkeit vom US-MilitĂ€r reduziert (...) werden muss, und auf der anderen Seite die Verantwortung verweigern, wenn es zum ersten Mal konkret wird", sagte Winkel dem RND. FĂŒr den Wehrbeauftragten des Bundestages, Henning Otte (CDU), sind personelle Aufstockungen notwendig.
09:31
Gesichtserkennung und Scanner
GdP fordert Ăberwachung in Stadien
Vor dem Bundesliga-Start am Freitag hat sich die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fĂŒr mehr Ăberwachungstechnik in FuĂballstadien ausgesprochen. Die GdP fordere "eine intensivere, rechtssichere Nutzung moderner Sicherheitstechnik, darunter automatisierte Gesichtserkennungssoftware und Personenscanner, insbesondere vor den Kurven", sagte der Vorsitzende Jochen Kopelke dem RND. Die Liga-Verantwortlichen mĂŒssten "deutlich mehr in Sicherheitspersonal und -infrastruktur" investieren, auch um die Polizei besser zu unterstĂŒtzen.
09:16
Gehalt im Krankheitsfall
Lohnfortzahlung erneut gestiegen
In Deutschland sind die Aufwendungen der Arbeitgeber fĂŒr erkrankte BeschĂ€ftigte auf rund 82 Milliarden Euro im Jahr 2024 nach oben gesprungen. Binnen drei Jahren seien die Kosten um 10 Milliarden Euro gestiegen, ermittelte das Institut der deutschen Wirtschaft (IW). Angetrieben wurde der Kostenanstieg in den vergangenen Jahren laut IW durch Lohnerhöhungen und wachsende BeschĂ€ftigung. Zudem sei der Krankenstand seit rund zwei Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen, etwa aufgrund der Alterung der Belegschaften.
09:01
Klinikreform
Kassen warnen vor Aufweichung
Die Krankenkassen warnen vor einer Aufweichung der Krankenhausreform. "Mit dem gerade diskutierten Krankenhausreformanpassungsgesetz sollen die BundeslĂ€nder weitreichende Ausnahmeregelungen erhalten", sagte Stefanie Stoff-Ahnis, stellvertretende Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes. Die LĂ€nder sollen damit von QualitĂ€tskriterien abweichen können. Die Folge wĂ€re, dass Kliniken auch zukĂŒnftig Leistungen anbieten könnten, fĂŒr die sie nicht die notwendige Ausstattung oder ausreichende Erfahrung hĂ€tten.
08:46
Fall Abu Walaa
Ausweisung von IS-Deutschland-Chef
Das Urteil zur Ausweisung des ehemaligen Deutschland-Chefs der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS), Abu Walaa, ist rechtskrĂ€ftig. Das sagte ein Sprecher des DĂŒsseldorfer Verwaltungsgerichts der dpa. Ein Berufungsantrag sei nicht gestellt worden. Ob er wirklich abgeschoben wird, ist noch offen. Der zu zehneinhalb Jahren Haft verurteilte Terrorist hatte mit Verweis auf seine sieben Kinder in Deutschland gegen eine Ausweisung geklagt. Das Ausweisungsinteresse zur nationalen Sicherheit ĂŒberwiege aber, so das Urteil.
08:31
Familie und Beruf
Jobwerbung selten familientauglich
Im Kampf um FachkrĂ€fte werben Unternehmen in Deutschland laut der Bertelsmann Stiftung in Jobanzeigen wenig mit Familienfreundlichkeit. Zwar sagten 86 Prozent der Unternehmen, dass sie Wert auf familienfreundliche MaĂnahmen legen. 2024 aber versprachen nur 16,4 Prozent der Anzeigen familienfreundliche Jobs. Damit verschenkten Unternehmen die Chance, Mitarbeitende zu finden. Gerade in Zeiten des FachkrĂ€ftemangels mĂŒssten sie deutlich machen, dass ihnen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf am Herzen liegt, heiĂt es.
08:16
Brasiliens Ex-PrÀsident
Bolsonaro wollte nach Argentinien
Brasiliens Ex-PrÀsident Jair Bolsonaro soll laut Polizei ein Asylgesuch in Argentinien erwogen haben. Die Ermittler hÀtten auf dem Handy ein entsprechendes Dokument entdeckt, wie unter anderem das Nachrichtenportal "G1" berichtete. Es seien auch Sprachaufnahmen und Chats gefunden worden, die Absprachen zur Behinderung des Verfahrens dokumentieren sollen. Nun steht eine Anklage wegen versuchter Justizbehinderung im Raum. Bolsonaro steht vor Gericht, weil er einen Putschversuch gegen die Nachfolge-Regierung geplant haben soll.
08:01
Festnahme in Australien
Rentner schmuggelt vier Kilo Koks
Ein deutscher Rentner ist in Australien mit vier Kilogramm Kokain im GepĂ€ck erwischt worden und muss sich nun wegen Drogenschmuggels vor Gericht verantworten. Der 77-JĂ€hrige sei am 8.August am Flughafen Perth nach der Ankunft von Zollbeamten kontrolliert worden, teilten die australische Bundespolizei und die Grenzschutzbehörde mit. Polizeisprecher Peter Hatch zufolge hĂ€tte das Kokain einen StraĂenwert von rund 1,3 Millionen Australischen Dollar (etwa 720.000 Euro) gehabt. Dem Mann droht eine lebenslange Haftstrafe.
07:46
Neue DB-Spitze in Sicht
Bahnchef soll im September kommen
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) ist zuversichtlich, in den nĂ€chsten Wochen eine neue Bahn-Spitze zu finden. "Ich habe den Eindruck, es gibt ausreichend Interessenten dafĂŒr und unsere Aufgabe ist es, unter denen, die zur VerfĂŒgung stehen, die Beste, den Besten aus unserer Sicht auszuwĂ€hlen", sagte er auf seiner Sommerreise zu Journalisten. Der Minister will am 22.September eine neue Strategie fĂŒr den Konzern vorstellen. In diesem Rahmen solle auch das Personal dazu prĂ€sentiert werden.
07:33
Israel im Westjordanland
UN-Chef warnt vor SiedlungsplÀnen
UN-GeneralsekretĂ€r Antonio Guterres appelliert an Israel, die SiedlungsplĂ€ne im Westjordanland sofort einzustellen. Mit Blick auf ein umstrittenes Projekt sagte Guterres, es verstoĂe gegen das Völkerrecht und stehe im Widerspruch zu den UN-Resolutionen. "Die Fortsetzung dieses Projekts stellt eine existenzielle Bedrohung fĂŒr die Zweistaatenlösung dar", wird Guterres zitiert. Die BauplĂ€ne sehen vor, das Gebiet faktisch zu zerteilen. Damit wĂŒrde ein zusammenhĂ€ngendes Territorium fĂŒr einen palĂ€stinensischen Staat erschwert.
07:18
Abholzung fĂŒr Sojaanbau
Amazonas-Schutzabkommen ausgesetzt
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace und das brasilianische Umweltministerium warnen vor Gefahren fĂŒr den Amazonas nach der Aussetzung des Moratorium, das den Sojaanbau auf gerodeten FlĂ€chen verhindert. Ohne dieses werde Soja "erneut zu einem Haupttreiber der Amazonas-Zerstörung", sagte Cristiane Mazzetti von Greenpeace Brasilien. Die nationale Wettbewerbsbehörde hatte das seit 2006 bestehende Moratorium am Montag auf Eis zu legen. Das Abkommen verbietet den Kauf von Soja, das von nach 2008 gerodeten FlĂ€chen stammt.
07:03
Russischer Angriffskrieg
Ukraine plant Sicherheitskonzept
Die Ukraine arbeitet nach eigenen Angaben an einem Sicherheitskonzept fĂŒr die Zeit nach einem Ende des russischen Angriffskrieges. "Unsere Teams, vor allem das MilitĂ€r, haben bereits mit der aktiven Arbeit an der militĂ€rischen Komponente der Sicherheitsgarantien begonnen", schrieb der Stabschef des PrĂ€sidenten, Andryj Jermak, auf X. Es werde auch ein Plan mit notwendigen MaĂnahmen fĂŒr den Fall entwickelt, dass Russland den Krieg weiter verlĂ€ngere. Jermak hatte sich zuvor mit Partnerstaaten sowie Nato und EU abgestimmt.
06:49
Streits in der Koalition
Spahn erwÀgt Teambuilding-Abend
Unionsfraktionschef Jens Spahn regt nach dem holprigen Start von Schwarz-Rot die Koalitionsfraktionen an, sich auĂerhalb des Politikbetriebs zu treffen. "In Union und SPD gibt es viele Kollegen, die erst noch Bekanntschaft miteinander machen mĂŒssen - im Zweifel auch einfach mal bei einem gemeinsamen Abend, quasi als Teambuilding-MaĂnahme", sagte er dem Magazin "Focus". Man habe bereits viel vereinbart und wolle als NĂ€chstes bei zentralen Themen wie Rente und BĂŒrgergeld zu Entscheidungen kommen: "Das Vertrauen wĂ€chst."
Schlagzeilen und Kurzmeldungen --- am 20. August 2025
20. Aug. 2025,
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ZDF
14:47
Keine Mehrwertsteuer
DĂ€nemark will Buchsteuer streichen
Um wieder mehr Menschen zum Lesen zu bringen, will DĂ€nemark die Mehrwertsteuer auf BĂŒcher abschaffen. Dies kĂŒndigte am Mittwoch Kulturminister Jakob Engel-Schmidt an, der das Land in einer "Lesekrise" sieht. DĂ€nemark hat mit 25 Prozent die europaweit höchste Mehrwertsteuer auf BĂŒcher. Der Haushaltsentwurf werde die Abschaffung der Mehrwertsteuer auf BĂŒcher vorsehen, sagte Engel-Schmidt. Dies werde den Staat jĂ€hrlich schĂ€tzungsweise 330 Millionen Kronen (rund 44 Millionen Euro) kosten.
14:22
Mecklenburg-Vorpommern
Kinder mit Softair-Waffe verletzt
Ein 45-jĂ€hriger Mann soll in Möllenbeck in Mecklenburg-Vorpommern mehrere Kinder mit SchĂŒssen aus einer Softair-Pistole verletzt haben. Sechs Jungen im Alter von sieben bis 13 Jahren erlitten BlutergĂŒsse, wie die Polizei mitteilte. Nach Angaben der Ermittler besuchten die Kinder ein Sommerlager in Mecklenburg-Vorpommern. Als sie am Dienstagabend Verstecken spielten, soll der Mann sie beschossen haben. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte es zuvor Streit zwischen den Kindern und dem 45-JĂ€hrigen gegeben.
13:55
Krieg im Gazastreifen
Wadephul fordert Waffenstillstand
AuĂenminister Johann Wadephul ruft die israelische Regierung und die islamistische PalĂ€stinenserorganisation Hamas auf, im Interesse einer Freilassung der Geiseln einem Waffenstillstand zuzustimmen. "Es gibt die Chance zur Konfliktlösung jetzt ganz akut", sagte der CDU-Politiker bei einem Treffen mit seinem indonesischen Kollegen Sugiono in Jakarta. Es wĂ€re "in unser aller Interesse, wenn dieser schreckliche Konflikt (...) beigelegt werden könnte", sagte Wadephul. Das Ziel sei eine Zweistaatenlösung.
13:47
Siedlungen im Westjordanland
Israel genehmigt heikle BauplÀne
Ein israelischer Planungsausschuss hat BauplĂ€ne fĂŒr Siedlungen in einem besonders sensiblen Gebiet im Westjordanland genehmigt. Dies teilte die israelische Organisation Peace Now mit. Es geht dabei um den Bau von rund 3.400 Wohneinheiten in dem sogenannten E1-Gebiet zwischen Ost-Jerusalem und der Siedlung Maale Adumim. Das Gebiet gilt wegen der geografischen Lage als heikel im Konflikt mit den PalĂ€stinensern. BundesauĂenminister Johann Wadephul hat die Zustimmung zu den BauplĂ€nen kritisiert.
13:25
GefÀhrdeter Seeweg im Roten Meer
Huthi-Angriffe bedrohen Wirtschaft
Der durch Beschuss der Huthi-Rebellen aus dem Jemen gefĂ€hrdete Seeweg durch das Rote Meer ist einer Studie zufolge fĂŒr die deutsche Wirtschaft von groĂer Bedeutung. Knapp zehn Prozent aller Importe in die Bundesrepublik fĂŒhren ĂŒber diese Strecke, wie das MĂŒnchner Ifo-Institut mitteilte. Dies entspricht einem Handelsvolumen von 136 Milliarden Euro im Jahr 2023. "Ăber das Rote Meer kommen verschiedene kritische Rohstoffe (...) fĂŒr die Industrie nach Deutschland", sagte Ifo-Expertin Lisandra Flach.
13:08
Gaza-Krieg
Israel beruft 50.000 Reservisten
Israels Armee will vor der geplanten Einnahme der Stadt Gaza rund 50.000 Reservisten mobilisieren. Andere Quellen sprechen sogar von 60.000 Menschen. Die Einberufungsbescheide sollten in den kommenden Tagen verschickt werden, sagte ein militĂ€rischer ReprĂ€sentant. Die Reservisten wĂŒrden ihren Dienst im September antreten. An der Einnahme Gazas sollten aber vor allem aktive Soldaten beteiligt sein. Insgesamt wĂŒrden dann 120.000 Reservisten im Einsatz sein. Das MilitĂ€r ist bereits in Vororten der Stadt prĂ€sent.
12:57
Nato-Staaten
MilitÀrchefs beraten zur Ukraine
Die MilitĂ€rchefs aus Deutschland und den anderen Nato-Staaten beraten noch an diesem Mittwoch ĂŒber die laufenden FriedensbemĂŒhungen fĂŒr die Ukraine. Erwartet wird, dass es dabei auch um Wege zu militĂ€rischen Sicherheitsgarantien als Teil einer Friedenslösung geht. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte, dass der Generalinspekteur der Bundeswehr daran teilnehmen werden. Zur Frage, ob die Bundeswehr fĂ€hig sei, einen militĂ€rischen Beitrag zu Sicherheitsgarantien zu leisten, verwies er auf politische GesprĂ€che.
12:34
Menschenrechtler erheben Vorwurf
Gewalt erschĂŒttert Ostkongo
Menschenrechtsorganisationen werfen den Kriegsparteien im Ostkongo schwere Gewaltverbrechen vor. Nach Informationen von Human Rights Watch tötete die von Ruanda kontrollierte Gruppe M23 im Juli mindestens 140 Zivilisten nahe dem Virunga-Nationalpark. Ein Bericht von Amnesty International kommt zu dem Ergebnis, dass M23-KÀmpfer unter anderem gezielt Zivilisten töteten, KrankenhÀuser angriffen und Patienten verschleppten. Laut Human Rights Watch ermordeten M23-KÀmpfer auch Frauen und Kinder.
11:57
Israels Botschaft im Visier?
Anklage gegen IS-UnterstĂŒtzer
Ein knappes halbes Jahr nach der Festnahme eines russischen mutmaĂlichen IS-AnhĂ€ngers am Berliner Flughafen hat die Bundesanwaltschaft Anklage gegen ihn erhoben. Akhmad E. wird verdĂ€chtigt, einen Anschlag geplant zu haben, wie die Behörde mitteilte - etwa auf die israelische Botschaft in Berlin. Im Februar sei er zum Flughafen gefahren, um sich in Pakistan dem IS anzuschlieĂen und militĂ€risch trainieren zu lassen. Beim Boarding wurde der damals 18-JĂ€hrige verhaftet und kam in Untersuchungshaft.
11:49
Wehrbeauftragter will Personal
Otte warnt vor Truppen-Ăberlastung
Der Wehrbeauftragte des Bundestags, Henning Otte (CDU), hat vor einer Ăberforderung der Bundeswehr durch einen möglichen Einsatz zur Friedenssicherung in der Ukraine gewarnt. "Eines darf nicht sein: Immer mehr AuftrĂ€ge anzunehmen und den Personalkörper nicht zu stĂ€rken", sagte Otte im Deutschlandfunk. Sollte sich Deutschland mit einer Brigade von etwa 5000 Soldaten an Sicherheitsgarantien fĂŒr die Ukraine beteiligen, wĂ€re das eine "Riesenherausforderung fĂŒr die Bundeswehr".
11:44
Abgeschoben aus Iran
Busunfall in Afghanistan, 76 Tote
Bei einem BusunglĂŒck sind in der westafghanischen Provinz Herat laut Taliban-Behörden 76 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern befĂ€nden sich 17 Kinder, hieĂ es in einer Mitteilung der Informationsbehörde weiter. Andere Quellen sprechen von 79 Toten. Demnach war eine Gruppe Afghanen, die aus Iran abgeschoben worden waren, auf dem Weg von der Grenze Richtung Hauptstadt Kabul. Der Bus kollidierte laut der Informationsbehörde mit zwei Fahrzeugen. Das UnglĂŒck ereignete sich nahe der iranischen Grenze.
BefĂŒrchtungen ĂŒbertroffen
Britische Inflation auf Rekordhoch
Die Inflation in GroĂbritannien ist im Juli auf den höchsten Stand seit eineinhalb Jahren gestiegen und liegt nun bei 3,8 Prozent. Im Juni hatte die Teuerungsrate noch 3,6 Prozent betragen, wie das Statistikamt mitteilte. Damit hat das Land wieder die höchste Inflationsrate unter den groĂen westlichen Industrienationen. Besonders die Teuerung im Dienstleistungssektor zog an - auf fĂŒnf von 4,7 Prozent im Vormonat. Damit kletterte die Inflation insgesamt etwas stĂ€rker als befragte Ăkonomen erwartet hatten.
10:55
Drohende Eskalation in Taiwan
Wadephul warnt China
AuĂenminister Johann Wadephul hat China aufgerufen, sich im Indopazifik und der StraĂe von Taiwan an internationales Recht zu halten. "Jede Eskalation in dieser Region hĂ€tte unabsehbare Folgen fĂŒr den globalen Wohlstand und fĂŒr die Sicherheit", sagte er bei einem Treffen mit seinem indonesischen Amtskollegen. "Deswegen kann ich nur alle Seiten dazu auffordern, Gewalt zu vermeiden und sich an das Völkerrecht zu halten." Peking geht im SĂŒdchinesischen Meer und in der StraĂe von Taiwan wegen GebietsansprĂŒchen immer aggressiver vor.
10:38
Krankenkassen
VerbĂ€nde fordern neue PraxisgebĂŒhr
Angesichts steigender ZusatzbeitrĂ€ge bei den Krankenkassen schlĂ€gt der GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Bundesvereinigung der Deutschen ArbeitgeberverbĂ€nde, Steffen Kampeter, eine KontaktgebĂŒhr beim Arztbesuch vor. Anders als bei der PraxisgebĂŒhr, bei der von 2004 bis 2012 beim ersten Arztbesuch im Quartal zehn Euro fĂ€llig wurden, wĂŒrde die KontaktgebĂŒhr bei jedem Besuch anfallen, sagte er im "Berlin Playbook"-Podcast von "Politico". Man brauche keine unnĂŒtzen Arztbesuche, sondern solche, die Kranken helfen.
10:22
Fiktive Girlgroup "Huntrix"
"Golden" ist offizieller Sommerhit
Der Musical-Fantasyfilm "KPop Demon Hunters" ist der groĂe Ăberraschungshit beim Streamingdienst Netflix. Jetzt wird auch der Popsong "Golden" daraus zum offiziellen Sommerhit des Jahres 2025 gekĂŒrt. Das teilt das Marktforschungsunternehmen GfK Entertainment als Ermittler der Offiziellen Deutschen Charts in Baden-Baden mit. "Golden" von der fiktiven Girlgroup Huntrix fĂŒhrt demnach seit zwei Wochen die deutschen Single-Charts an. Hierzulande sei der Song bereits knapp 30 Millionen Mal gestreamt worden.
10:09
Bergunfall auf dem JubilÀumsgrat
Wanderer stirbt an der Zugspitze
Ein 61-JĂ€hriger ist auf dem JubilĂ€umsgrat an der Zugspitze nahe des bayerischen Grainau tödlich verunglĂŒckt. Der Mann habe sich mit Begleitern auf dem Grat zwischen Mittlerer und ĂuĂerer Höllentalspitze befunden, als es zu dem UnglĂŒck gekommen sei, teilte ein Polizeisprecher mit. Dort sei der Mann gegen Mittag zu Fall gekommen und rund 400 Meter ĂŒber steiles und felsdurchsetztes GelĂ€nde abgestĂŒrzt. Er kam in einer Felsrinne zum Liegen. Eine NotĂ€rztin konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.
10:00
Trotz Ărztemangel
Zu wenig MedizinstudienplÀtze
Beim Angebot von MedizinstudienplĂ€tzen gibt es einer Studie zufolge insgesamt zu wenig angehenden Nachwuchs, um den Ărztemangel zu beheben. Zu dem Ergebnis kommt eine Auswertung des Centrums fĂŒr Hochschulentwicklung (CHE). Ungeachtet zahlreicher Appelle habe sich die Zahl der MedizinstudienplĂ€tze in etwa zehn Jahren von gut 9.000 auf rund 10.000 erhöht. Die Zahlen reichten aber bei weitem nicht aus. Das Medizinstudium gehört zu den beliebtesten FĂ€chern in Deutschland, jedes Semester gehen 20.000 Bewerbende leer aus.
09:39
Optimismus verfliegt
Dax sinkt zu Handelsbeginn
Der Dax ist am Mittwoch mit Verlusten in den Handel gegangen. Der Leitindex sank in den ersten Minuten um 0,73 Prozent auf 24.246 Punkte. Damit rĂŒckt das Rekordhoch von Mitte Juli bei 24.639 Punkten etwas weiter weg. Der MDax verlor 0,98 Prozent auf 30.680 Punkte. Im US-Handel hatten es vor allem Technologiewerte schwer. Analyst Frank Sohlleder von ActivTrades sieht den Grund im schwindenden Optimismus fĂŒr eine Zinssenkung in den USA. Die Gipfel zum Ukraine-Krieg schienen die Anleger nur als Lippenbekenntnisse zu werten.
09:27
Hohe Zölle
Ăberschuss im US-Handel bricht ein
Der deutsche Ăberschuss im Handel mit den USA ist im ersten Halbjahr wegen hoher Zölle eingebrochen. Die Warenexporte dorthin ĂŒbertrafen die Importe aus den Vereinigten Staaten um 30,2 Milliarden Euro. Das entspricht einem RĂŒckgang von 12,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Trotzdem erzielt Deutschland mit keinem anderen Land einen höheren ExportĂŒberschuss. Die USA bleiben mit GĂŒtern im Wert von 77,6 Milliarden Euro der gröĂte Abnehmer von Waren aus Deutschland.
09:12
Stammkeeper ter Stegen verletzt
MĂŒller traut Neuer WM-Comeback zu
Immer mehr FuĂball-Prominente trauen Manuel Neuer ein WM-Comeback in der deutschen Nationalmannschaft zu. "Wenn Manuel zu dem Zeitpunkt fit ist und so im Tor beim FC Bayern steht, wie ich ihn kenne, dann traue ich ihm die Rolle als deutsche Nummer eins bei der WM 2026 absolut zu", sagte nun Thomas MĂŒller der "Sport Bild". Der 39-jĂ€hrige Neuer hat seine Nationalmannschaftskarriere im vergangenen Sommer nach der Heim-EM beendet. Nachfolger Marc-Andre ter Stegen fĂ€llt nach einer RĂŒckenoperation monatelang aus.
08:55
Israels Verteidigungsminister
Katz billigt offenbar Gaza-Einsatz
Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hat Berichten zufolge einen Einsatzplan der Armee zur Einnahme der Stadt Gaza gebilligt. Die "Times of Israel" berichtete, dafĂŒr sollten rund 60.000 Reservisten einberufen werden. Den Berichten nach sieht der Plan die RĂ€umung der Stadt vor, in der sich nach SchĂ€tzungen rund eine Million Menschen aufhalten. Das Nachrichtenportal "ynet" berichtete, Katz habe auch Vorbereitungen auf eine Aufnahme von Zivilisten an einem Ort weiter sĂŒdlich in dem KĂŒstenstreifen genehmigt.
08:44
"Antiamerikanische" ĂuĂerungen
USA prĂŒfen Einwanderer genauer
Wer eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung fĂŒr die USA beantragt, wird auf mögliche "antiamerikanische" ĂuĂerungen im Internet ĂŒberprĂŒft. Die US-Behörde fĂŒr Einwanderung und EinbĂŒrgerung USCIS habe die Anforderungen erweitert, die unter die Lupe genommen werden. Demnach werden soziale Plattformen auf "antiamerikanische AktivitĂ€ten" untersucht. "Amerikanische Vorteile sollten nicht denen gewĂ€hrt werden, die das Land verachten und antiamerikanische Ideologien fördern", erklĂ€rte USCIS-Sprecher Matthew Tragesser.
08:34
Eurovision Song Contest
ESC 2026 findet in Wien statt
Wien wird wieder Gastgeber des Eurovision Song Contest - elf Jahre, nachdem der ESC schon einmal in der österreichische Bundeshauptstadt veranstaltet wurde. Das gab der TV-Sender ORF als Veranstalter bekannt. Das Finale wird am 16.Mai stattfinden. Im Rennen um den Austragungsort setzte sich Wien gegen Innsbruck durch. Die Bundeshauptstadt bewarb sich unter dem Motto "Europe, shall we dance?" ("Europa, sollen wir tanzen?"). Beim ESC 2025 in der Schweizer Stadt Basel hatte der österreichische SÀnger JJ gesiegt.
08:28
Aufheizen durch schwarze Farbe
Trump lÀsst Mexiko-Zaun streichen
Der gesamte Grenzzaun zu Mexiko soll auf Anordnung von US-PrĂ€sident Donald Trump schwarz gestrichen werden, damit er zu heiĂ zum Ăberklettern wird. Das gehe "auf einen Wunsch des PrĂ€sidenten zurĂŒck, der versteht, dass in den hohen Temperaturen hier alles, was schwarz gestrichen ist, sich stĂ€rker aufheizt", so Heimatschutzministerin Kristi Noem. Die Ministerin betonte zugleich, dass der Zaun, der aus meterhohen MetallsĂ€ulen in kurzen AbstĂ€nden besteht, "sehr schwer zu erklimmen" sei, "fast unmöglich".
07:57
Maut-Untersuchungsausschuss
Anklage gegen Scheuer erhoben
Die Berliner Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen den ehemaligen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer wegen des Vorwurfs einer falschen uneidlichen Aussage vor dem Maut-Untersuchungsausschuss des Bundestags erhoben. Mit angeklagt ist der ehemalige StaatssekretÀr Gerhard Schulz. Das geht aus der Pressemeldung der Berliner Staatsanwaltschaft hervor, die dem ZDF vorliegt. Die beiden Angeschuldigten bestreiten den Tatvorwurf. Zuvor hatte die "Bild" berichtet.
07:39
EU-Beitritt der Ukraine
Trump soll Orban umstimmen
US-PrĂ€sident Donald Trump hat laut Bloomberg mit dem ungarischen Regierungschef Viktor Orban ĂŒber eine EU-Mitgliedschaft der Ukraine gesprochen. Bei der Unterhaltung sei es darum gegangen, weshalb Orban sich gegen einen Beitritt der Ukraine zur EU sperre. Dies sei ein Ergebnis der GesprĂ€che in Washington gewesen, hieĂ es unter Berufung auf Insider. Die EuropĂ€er hĂ€tten Trump gebeten, seinen Einfluss auf Orban zu nutzen. Eine Mitgliedschaft der Ukraine gilt als Sicherheitsgarantie gegen einen weiteren Angriff.
07:26
Gewitter und Starkregen möglich
Auf Sommerhitze folgt AbkĂŒhlung
Die Wetteraussichten sind heute durchwachsen: WĂ€hrend es am Morgen im Norden meist trocken bleibt, kann es im SĂŒden und SĂŒdwesten im Laufe des Nachmittags zu schauerartigem Regen, krĂ€ftigen Gewitter mit Starkregen und stĂŒrmischen Böen kommen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet mit Höchstwerten von 20 Grad an der Nordsee und bis zu 30 Grad in Mittelbayern. In den kommenden Tagen erwartet der DWD sinkende Temperaturen. Am Donnerstag erreichen die Höchstwerte 18 bis 25 Grad, danach kĂŒhlt es weiter ab.
07:08
Erlösung und Heldentum
Trump: Per Frieden in den Himmel
Mit seinen BemĂŒhungen um einen Frieden im Krieg in der Ukraine strebt US-PrĂ€sident Donald Trump nicht nur den Friedensnobelpreis an. Er sieht sein Schaffen auch als Eintrittskarte zur Erlösung. "Ich will versuchen, in den Himmel zu kommen, wenn das möglich ist", sagte der US-PrĂ€sident zu Fox News. In einem anderen Zusammenhang hat Trump den israelischen MinisterprĂ€sidenten Benjamin Netanjahu - und sich selbst - in einem Interview mit dem konservativen Radiomoderator Mark Levin als "Kriegshelden" bezeichnet.
07:05
99 Meter hohe KĂŒstendouglasie
Riesen-Baum in USA brennt
Einer der höchsten BĂ€ume der Welt brennt im US-Bundesstaat Oregon. Dabei handelt es sich um die Doerner Fir, eine ĂŒber 99 Meter hohe und schĂ€tzungsweise ĂŒber 450 Jahre alte KĂŒstendouglasie in Coos County. Erste Anzeichen des Brandes wurden am Samstag festgestellt. Ein Infrarot-Drohnenflug registrierte Hitze in einem Hohlraum im Stamm in etwa 85 Metern Höhe. Der Brand könnte Auswirkungen auf die Platzierung der Doerner Fir in der Liste der höchsten BĂ€ume haben. Etwa 15 Meter des Baumes sind abgebrannt.
06:45
GrĂŒndung der "America Party"
Bericht: Musk vertagt Partei-Plan
Elon Musk hat seine PlĂ€ne fĂŒr die GrĂŒndung einer neuen politischen Partei einem Bericht zufolge auf Eis gelegt. Der MilliardĂ€r wolle sich auf seine Unternehmen konzentrieren, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf mit den PlĂ€nen vertraute Personen. Musk hatte die GrĂŒndung der "America Party" im Juli nach einem Streit mit US-PrĂ€sident Donald Trump ĂŒber ein Steuer- und Ausgabengesetz angekĂŒndigt. Mittlerweile rĂ€umte Musk gegenĂŒber Vertrauten ein, dass dies seine Beziehung zu VizeprĂ€sident JD Vance beschĂ€dige.
06:36
Kolumbiens Ex-PrÀsident
Hausarrest fĂŒr Uribe aufgehoben
Der zu Hausarrest verurteilte kolumbianische Ex-PrĂ€sident Alvaro Uribe darf sich bis zur Entscheidung ĂŒber seinen Berufungsantrag frei bewegen. Ein Gericht ordnete die Freilassung des 73-JĂ€hrigen an, wie Medien berichten. Uribe war in erster Instanz wegen Zeugenbestechung und Verfahrensbetrugs zu zwölf Jahren Hausarrest verurteilt worden. Hintergrund ist ein Verfahren gegen Senator Ivan Cepeda, das Uribe vor ĂŒber zehn Jahren angestrengt hatte. Cepeda hatte Verbindungen des Ex-PrĂ€sidenten zu ParamilitĂ€rs untersucht.
06:31
Antibiotikaresistente Erreger
RKI: Tausende Tote jÀhrlich
Antibiotikaresistente Erreger stellen eine erhebliche Gesundheitsgefahr dar. Laut einer Studie des Robert Koch-Instituts (RKI), der UniversitĂ€t Washington und weiterer Einrichtungen starben 2019 rund 45.700 Menschen in Deutschland in Zusammenhang mit antibiotikaresistenten Erregern. Antibiotikaresistenzen seien "eine der gröĂten Herausforderungen fĂŒr die globale Gesundheit dieser Zeit", schreibt das RKI. Durch den hĂ€ufigen Einsatz von Antibiotika setzen sich antibiotikaresistente BakterienstĂ€mme eher durch.
06:10
Friedensabschluss fĂŒr Ukraine
Hodges: Tausende Soldaten benötigt
FĂŒr einen wirksamen Schutz der Ukraine vor Angriffen Russlands nach einem möglichen Friedensschluss braucht es nach EinschĂ€tzung des frĂŒheren Befehlshabers der US-StreitkrĂ€fte in Europa Tausende Soldaten. Die EuropĂ€er mĂŒssten Sicherheitsgarantien schaffen, die Druck auf Moskau ausĂŒbten, sagte Ben Hodges dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Russland mĂŒsse wissen, dass die Truppen zurĂŒckschieĂen dĂŒrften, wenn sie mit Raketen provoziert wĂŒrden. Hodges gab sich ĂŒberzeugt, dass Moskau die Garantien auf die Probe stellen werde.
05:52
Verheerende WaldbrÀnde
Deutsche helfen in Spanien
Bei der BekĂ€mpfung der schlimmen Wald- und VegetationsbrĂ€nde bekommt Spanien Hilfe aus Deutschland. 67 EinsatzkrĂ€fte aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen wollen heute mit 23 Fahrzeugen in Jarilla in der Region Extremadura erstmals an den Löscharbeiten teilnehmen. Nach dreitĂ€giger Anfahrt sei man "ganz froh", "endlich unsere FĂ€higkeiten hier einsetzen" zu können, sagte Frank Frenser, Pressesprecher der Feuerwehr Bonn. Auf einem FuĂballplatz sowie in einer Sporthalle richteten sie ihr Lager ein.
05:40
Trotz drohenden Verbots
WeiĂes Haus startet Tiktok-Account
Tiktok dĂŒrfte in den USA eigentlich gar nicht mehr online sein - dennoch hat Donald Trumps Regierungszentrale einen eigenen Account. Der erste Clip besteht aus Zusammenschnitten öffentlicher Auftritte des US-PrĂ€sidenten. Weil Tiktok dem in China ansĂ€ssigen Bytedance-Konzern gehört, gibt es in den USA die Sorge, dass die chinesische Regierung ĂŒber Tiktok an Daten amerikanischer Nutzer kommen und die öffentliche Meinung manipulieren könnte. Deshalb muss das amerikanische GeschĂ€ft verkauft werden.
05:29
Schummelei in Fahrschulen
Mehr Betrug bei TheorieprĂŒfungen
Kameras, Knopf im Ohr oder ein DoppelgĂ€nger: Um nicht durch die theoretische PrĂŒfung zu fallen, schummeln immer mehr FahrschĂŒler. TĂ€uschungsversuche seien seit mehreren Jahren ein wachsendes Problem, erklĂ€rte der TĂŒv-Verband. FĂŒr das erste Halbjahr 2025 seien bereits 2.193 FĂ€lle festgestellt worden. Insbesondere beim Technikbetrug - etwa mit Mini-Kameras oder winzigem Kopfhörer - und dem IdentitĂ€tsbetrug mit gefĂ€lschten Ausweisdokumenten seien professionelle Organisationen im Hintergrund zu vermuten, so der TĂŒv-Verband.
05:13
Putin, Trump und Selenskyj
Ukraine-Gipfel wohl in Budapest
Nach der AnkĂŒndigung neuer Ukraine-GesprĂ€che verdichten sich die Hinweise auf ein Treffen der PrĂ€sidenten der Ukraine und Russlands mit Donald Trump in Budapest. Der Secret Service treffe bereits Vorkehrungen dafĂŒr, berichtete die Website "Politico". Die ungarische Hauptstadt sei bei einem GesprĂ€ch Trumps mit MinisterprĂ€sident Viktor Orban vorgeschlagen worden. Das Dreiertreffen ist im Anschluss an eine Begegnung des ukrainischen PrĂ€sidenten Wolodymyr Selenskyj mit Kremlchef Wladimir Putin geplant.
19.08.2025
23:57
AuffÀllige Fahrt in Tschechien
Rennwagen macht Autobahn unsicher
Ein flotter Formel-Rennwagen hat auf einer Autobahn in Tschechien fĂŒr Aufsehen gesorgt. Das Fahrzeug sei weder fĂŒr den StraĂenverkehr zugelassen noch versichert gewesen, teilte die tschechische Polizei mit. Videoaufnahmen der ungewöhnlichen Fahrt machen derzeit in den sozialen Medien die Runde. Gesichtet wurde das rote Rennauto auf einer Autobahn D4 bei Pribram, rund 50 Kilometer sĂŒdwestlich von Prag. Die Polizei bemĂŒht sich um die Identifizierung des Fahrers. Dieser habe unter anderem keine Maut entrichtet.
23:36
US-PrÀsident sieht "woke" Kultur
Trump verschÀrft Ton gegen Museen
US-PrĂ€sident Donald Trump hat den Ton gegen fĂŒhrende US-Museen verschĂ€rft. In den Nationalmuseen in Washington werde "nur darĂŒber gesprochen, wie schrecklich unser Land ist, wie schlimm die Sklaverei war und wie wenig die UnterdrĂŒckten erreicht haben", kritisierte Trump auf Truth Social. Dort werde "nichts ĂŒber Erfolg, nichts ĂŒber Glanz, nichts ĂŒber die Zukunft" gezeigt. Die Museen seien die letzte Bastion einer "woken" Kultur. Trump lĂ€sst derzeit missliebige Inhalte aus den Nationalmuseen entfernen.
23:26
WeltgröĂte Messe fĂŒr Videospiele
Tausende bei Gamescom-Eröffnung
Mit Schwertern und Gewehren gegen Monster, Zombies und menschliche Schurken: Die Gamescom ist mit der VorfĂŒhrung einiger Dutzend Trailer neuer Video- und Computerspiele eröffnet worden. Bei der Show am Dienstagabend vor rund 5.000 Fans in Köln ging es actionlastig zu. Die gezeigten Games kommen in den nĂ€chsten Monaten oder 2026 auf den Markt - die Vorschauen sollen das Interesse der Fans schon jetzt wecken. Die eigentliche Messe beginnt am Mittwoch, bis Sonntag werden Hunderttausende Besucher erwartet.
23:20
Spontane Kundgebung in Berlin
Festnahmen bei Pro-PalÀstina-Demo
Nach einer spontanen propalĂ€stinensischen Kundgebung in Berlin-Tiergarten hat die Polizei fast 190 Menschen vorĂŒbergehend festgenommen. Es werde wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen terroristischer Organisationen, Landfriedensbruchs, Widerstands gegen und tĂ€tlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt. Insgesamt seien 183 Strafanzeigen verfasst worden. Da laut Polizei keine fĂŒr die Versammlung verantwortliche Person ausfindig gemacht werden konnte, lösten die Beamten diese auf.
Schlagzeilen und Kurzmeldungen --- am 19. August 2025
19. Aug. 2025,
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ZDF14:41
Deutschlands Krankenkassen
Warnung vor IGeL-Leistungen
Deutschlands Krankenkassen warnen vor möglichen SchĂ€den und Nebenwirkungen durch Selbstzahlerleistungen beim Arzt. So verursachten Spritzen gegen Knie- oder HĂŒftschmerzen wegen Arthrose regelmĂ€Ăig SchĂ€den, wie der Medizinische Dienst Bund bei der PrĂ€sentation seines neuen IGeL-Monitors mitteilte. IGeL steht fĂŒr individuelle Gesundheitsleistungen in Ă€rztlichen Praxen. Jedes Jahr geben gesetzlich Versicherte laut dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen mindestens 2,4 Milliarden Euro dafĂŒr aus.
14:27
383 Tote im Jahr 2024
Mehr humanitÀre Helfer getötet
Im vergangenen Jahr sind so viele humanitĂ€re Helferinnen und Helfer weltweit getötet worden wie nie zuvor. Nach Angaben des UN-NothilfebĂŒros OCHA waren es 383, rund ein Drittel mehr als im Jahr davor, wie das BĂŒro zum Welttag der humanitĂ€ren Hilfe mitteilt. Weitere 308 wurden verletzt, 125 entfĂŒhrt und 45 festgenommen. Zudem halte der verheerende Trend an, teilte OCHA weiter mit: In diesem Jahr seien bis Mitte August bereits 265 Helferinnen und Helfer bei ihrer Arbeit oder in ihrem Zuhause umgekommen.
14:13
Streit um Falschaussagen
US-Sender muss Millionen zahlen
Der ultrakonservative US-Sender Newsmax hat sich mit dem Wahlmaschinen-Hersteller Dominion auf eine Millionenzahlung geeinigt, um einen Rechtsstreit um Falschbehauptungen bei der Berichterstattung ĂŒber die US-PrĂ€sidentschaftswahl 2020 beizulegen. Newsmax werde 67 Millionen Dollar an Dominion zahlen, teilte der Sender in einem Schreiben an die US-Börsenaufsicht SEC mit. Dominion hatte 2021 gegen den Sender geklagt, weil der laut Klage unter anderem behauptet hatte, Dominion habe 2020 StimmauszĂ€hlungen manipuliert.
13:58
Wagenknecht nicht mehr im Namen
BSW benennt sich im Dezember um
Das BĂŒndnis Sahra Wagenknecht will sich im Dezember umbenennen. Wie die Partei kĂŒnftig heiĂen wird, entscheide sich auf einem Parteitag am 6. und 7. Dezember in Magdeburg, sagte eine Parteisprecherin. Mitglieder und UnterstĂŒtzer seien aufgerufen, VorschlĂ€ge zu machen. Die Parteispitze werde diese sichten und einen Vorschlag machen. Die finale Entscheidung trĂ€fen dann die Delegierten. Beim KĂŒrzel BSW soll es aber bleiben. Das BSW hatte bei der Bundestagswahl im Februar den Einzug ins Parlament sehr knapp verpasst.
13:43
SchÀdliche Dienstwagen
Umwelthilfe moniert Politikerautos
Deutschlands Spitzenpolitiker setzen nach Ansicht der Deutschen Umwelthilfe (DUH) auch weiterhin auf zu viele klimaschĂ€dliche Dienstwagen. Nach einer Auswertung der Umwelthilfe stoĂen viele ihrer Dienstwagen deutlich mehr CO2 aus als etwa ein durchschnittliches aktuell in Deutschland zugelassenes Auto. Nur 87 von 238 Spitzenpolitikern fahren der DUH zufolge mit reinen Elektroautos durchs Land. Damit zeichne sich auch nach dem Regierungswechsel kein konsequenter Umstieg auf sparsame Dienstwagen ab, teilte die Umwelthilfe mit.
13:28
Umsiedlung wegen Bergbaufolgen
Kirche in Schweden muss umziehen
In Nordschweden muss wegen Gefahren durch den Bergbau eine ganze Stadt umziehen - und mit ihr eine historische Holzkirche. Tausende Schaulustige sahen dem Spektakel in Kiruna zu. In einer Live-Ăbertragung des Fernsehsenders SVT war zu sehen, wie das 672 Tonnen schwere Gotteshaus auf einem speziell konstruierten Wagen durch die Stadt rollt. Grund fĂŒr den Umzug ist, dass es in Kiruna die gröĂte unterirdische Eisenerzgrube der Welt gibt und sich das Risiko fĂŒr Erdrutsche und die Einsturzgefahr von GebĂ€uden erhöht hat.
13:28
Block-Aussage im Prozess
Von Gewalt zuerst nicht gewusst
Die angeklagte Hamburger Unternehmerin Christina Block will von den GewaltvorwĂŒrfen bei der EntfĂŒhrung ihrer Kinder aus DĂ€nemark erst Tage spĂ€ter erfahren haben. Ihr Sohn und ihre Tochter hĂ€tten ihr persönlich davon nach der Silvesternacht 2023/2024 nicht berichtet, sagte Block vor dem Landgericht. Vier Tage nach der EntfĂŒhrung waren die Kinder auf Gerichtsanordnung wieder zu ihrem Vater in DĂ€nemark gebracht worden. Sie habe erst danach aus den Medien erfahren, dass es zu Gewalt durch die EntfĂŒhrer gekommen sein soll.
13:15
Anschlag in Magdeburg
Ermittlungen zu Todesfahrt beendet
Die Generalstaatsanwaltschaft Naumburg hat die Ermittlungen gegen den AttentĂ€ter vom Magdeburger Weihnachtsmarkt abgeschlossen. Die sogenannte AbschlussverfĂŒgung wurde an das Landgericht Magdeburg ĂŒbergeben, wie ein Sprecher sagte. Dabei dĂŒrfte es sich um die Anklage von Taleb A. handeln. Details nannte die Generalstaatsanwaltschaft nicht. Am 20. Dezember vergangenen Jahres war der Mann mit einem Auto ĂŒber den Magdeburger Weihnachtsmarkt gerast. Sechs Menschen starben, mehr als 300 wurden verletzt.
13:03
Hollywood-Star
Sharon Stone plant Comeback
Hollywood-Star Sharon Stone ist bereit, ihre Karriere noch einmal anzukurbeln. "Ich möchte etwas auf der Leinwand hinterlassen", sagte die 67-JĂ€hrige der Zeitschrift "Entertainment Tonight". Stone wurde mit ihrer Rolle in dem Erotik-Thriller "Basic Instinct" von 1992 weltberĂŒhmt. 2001 erlitt sie einen Schicksalsschlag: "Ich hörte auf, als ich einen Schlaganfall hatte." Zudem wollte sie Zeit mit ihren Kindern verbringen. "Aber jetzt sind meine Kinder aus dem Haus. Und jetzt bin ich zurĂŒck bei der Arbeit."
12:49
Kampf gegen WaldbrÀnde
Deutsche Feuerwehrhilfe in Spanien
Zur BekĂ€mpfung der schlimmsten WaldbrĂ€nde in Spanien seit Jahrzehnten sind deutsche Feuerwehrleute aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen im Norden des Landes eingetroffen. Die 67 EinsatzkrĂ€fte mit 23 Fahrzeugen sollen voraussichtlich im Laufe des Tages in die Region Extremadura weiterfahren, wie die Feuerwehr in Bonn mitteilte. Dort wĂŒtet einer der groĂen WaldbrĂ€nde bei dem Ort Jarilla. Auch Frankreich, Italien, Finnland, die Niederlande, Tschechien und die Slowakei schickten Hilfe.
12:32
Todesstrafe nach Mordurteil
Iran lÀsst Mann öffentlich hÀngen
Irans Justiz hat einen wegen Mordes verurteilten Mann öffentlich hinrichten lassen. Der Mann sei in einer Stadt in der sĂŒdlichen Provinz Fars durch ErhĂ€ngen exekutiert worden, berichten iranische Medien. Der Mann wurde laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Fars zum Tode verurteilt, weil er gemeinsam mit seiner Ehefrau bei einem RaubĂŒberfall eine Frau und ihre drei Kinder getötet haben soll. Auch die Ehefrau erhielt ein Todesurteil. Ihre Hinrichtung soll in einem GefĂ€ngnis vollstreckt werden.
12:18
Zeit der Assad-Herrschaft
Bis zu 300.000 Vermisste in Syrien
Eine syrische Kommission fĂŒr vermisste Personen schĂ€tzt, dass wĂ€hrend der mehr als fĂŒnf Jahrzehnte langen Herrschaft der Assad-Familie in Syrien bis zu 300.000 Menschen verschwunden sind. Die Zahl der Vermissten liege seit 1970 zwischen 120.000 und 300.000, erklĂ€rte der Leiter der Nationalen Kommission fĂŒr Vermisste, Mohammed Reda Dschalchi. "Die tatsĂ€chliche Zahl könnte jedoch deutlich höher liegen", sagte er. Die Kommission habe bisher 63 MassengrĂ€ber dokumentiert und Informationen ĂŒber weitere erhalten.
12:04
Altersvorsorge
SelbststÀndige oft ohne Sicherheit
Viele SelbststĂ€ndige in Deutschland sorgen sich um ihren Lebensstandard im Ruhestand. Mit 46 Prozent schĂ€tzen weniger als die HĂ€lfte der SoloselbststĂ€ndigen und Kleinstunternehmer ihre Altersvorsorge als ausreichend ein, wie das MĂŒnchner Ifo-Institut mitteilte. Knapp ein Drittel (32 Prozent) hĂ€lt die eigene Altersvorsorge fĂŒr nicht ausreichend. "Die Antworten unterstreichen die Bedeutung einer gezielten Altersvorsorgestrategie bei SelbststĂ€ndigen", sagte Ifo-Expertin Katrin Demmelhuber.
12:04
MilitĂ€rĂŒbungen
Kim wirft USA Kriegstreiberei vor
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat den USA und SĂŒdkorea Feindseligkeit und Kriegstreiberei vorgeworfen. Die gemeinsamen MilitĂ€rĂŒbungen beider LĂ€nder seien durch das Einbeziehen eines "nuklearen Elements" provokativer geworden und erforderten "proaktive und ĂŒberwĂ€ltigende GegenmaĂnahmen", sagte er laut einem Bericht der Nachrichtenagentur KCNA bei der Besichtigung eines Zerstörers der nordkoreanischen Marine. Die MilitĂ€rĂŒbungen seien Ausdruck der Bereitschaft der USA und SĂŒdkoreas, "einen Krieg zu entfachen".
11:51
Reaktion auf die Trockenheit
Bauern expandieren Sojaanbau
In Reaktion auf Trockenheit und DĂŒrre pflanzen Landwirte in Deutschland zunehmend Soja an. Die AnbauflĂ€che ist seit 2016 bis zum vergangenen Jahr um knapp 157 Prozent gewachsen, wie das Statistische Bundesamt berichtet. 2024 bauten 4.500 Betriebe auf insgesamt 40.500 Hektar Sojabohnen an. Im Rekordjahr 2022 waren es sogar 51.500 Hektar gewesen. Im Vergleich etwa zu Weizen bleibt die AnbauflĂ€che aber weiterhin klein. Soja ist dĂŒrreresistent und kann zu Ăl und Futtermittel verarbeitet werden.
11:36
Trabert erlitt SchlaganfÀlle
Linker gibt Bundestagsmandat ab
Der schwer erkrankte Mainzer Sozialmediziner Gerhard Trabert wird sein fĂŒr die Linke errungenes Bundestagsmandat aus gesundheitlichen GrĂŒnden nicht antreten. Dies teilte die Partei in Berlin mit. An Traberts Stelle soll die Kandidatin Lin Lindner ins Parlament nachrĂŒcken. Die Linke verbreitete eine ErklĂ€rung von Traberts Familie. Darin heiĂt es, dass Trabert nach mehreren schweren SchlaganfĂ€llen mit "schweren EinschrĂ€nkungen leben" mĂŒsse. Eine RĂŒckkehr ins bisherige Leben sei nicht möglich.
11:12
Krieg in der Ukraine
Botschafter begrĂŒĂt Einigkeit
Der ukrainische Botschafter Oleksii Makeiev hat die Einigkeit beim Ukraine-Gipfel begrĂŒĂt. "Die Bilder von gestern in Washington, die waren wirklich sehr gut. Und das heiĂt, dass die demokratische Welt steht zusammen", sagte er im ZDF-"Morgenmagazin". Zur Frage von Gebietsabtretungen an Russland als Teil einer Friedenslösung verwies er darauf, wie schwierig dies fĂŒr sein Land sei. "Dort leben Millionen und Millionen von Ukrainern." Nun mĂŒssten alle Themen besprochen werden.
10:58
Ukraine-Gipfel
Nouripour sieht Gipfel skeptisch
BundestagsvizeprĂ€sident Omid Nouripour bewertet die Ergebnisse des Ukraine-Gipfels in Washington skeptisch. "Substanziell ist nichts vorangekommen, und ich wĂŒrde sehr davor warnen, sich vernebeln zu lassen", sagte der GrĂŒnen-AuĂenpolitiker in der RTL/ntv-Sendung "FrĂŒhstart". Richtig sei, dass man sich zusammengesetzt habe. Auch mit Blick auf ein geplantes Dreiertreffen ist aus Sicht Nouripours Skepsis geboten. Mit einer beliebigen Finte könnte Wladimir Putin ein solches Treffen zum Scheitern bringen.
10:44
Schiff erreicht Israel
HilfsgĂŒter auf dem Weg nach Gaza
Ein Schiff mit etwa 1.200 Tonnen an Lebensmitteln fĂŒr den Gazastreifen hat sich der israelischen Hafenstadt Aschdod genĂ€hert. Von dort aus sei die Weiterleitung in den Gazastreifen geplant, wo die internationale Hilfsorganisation World Central Kitchen (WCK) die Verteilung ĂŒbernehmen soll. Die Lieferung umfasst vor allem Lebensmittel fĂŒr Kinder. An Bord befinden sich unter anderem Mehl, Babynahrung und Konserven. Der israelische Zoll hatte die Ladung auf Zypern geprĂŒft, wo das Schiff am Montag ablegte.
10:30
Frieden in der Ukraine
MĂŒtzenich fordert UN-Beteiligung
Der SPD-AuĂenpolitiker Rolf MĂŒtzenich hat eine Beteiligung von UN und OSZE an einer Friedenslösung fĂŒr die Ukraine gefordert. Dies sei wichtig, bevor ĂŒber einzelne nationalstaatliche Beteiligungen an Sicherheitsgarantien nachgedacht werde, sagte MĂŒtzenich im Deutschlandfunk nach dem Ukraine-Gipfel in Washington. Der frĂŒhere SPD-Fraktionsvorsitzende Ă€uĂerte sich nicht konkret auf die Frage nach einer Beteiligung der Bundeswehr an einer möglichen Friedenstruppe in der Ukraine.
10:16
UnterstĂŒtzung der Ukraine
Linken-Chef fordert UN-Mission
Nach dem Ukraine-Gipfel hat der Co-Vorsitzende der Linkspartei, Jan van Aken, vor einer möglichen Stationierung von Soldaten aus der Nato in der Ukraine gewarnt. Die aktuelle Debatte um Sicherheitsgarantien mache ihm Sorgen, sagte van Aken im ZDF-"Morgenmagazin". Sie laufe "in eine völlig falsche Richtung". Ein "Verengen auf Nato-Soldaten" sei zu wenig. Der Linken-Chef hatte bereits am Vortag eine UN-Blauhelmtruppe als Beobachtermission im Umfang von 30.000 bis 40.000 Soldaten ins GesprÀch gebracht.
10:01
ZusammenstöĂe mit der Polizei
Proteste in Belgrad halten an
Die Proteste gegen die Regierung des serbischen PrĂ€sidenten Aleksandar Vucic sind am Montag in die nĂ€chste Runde gegangen. Tausende Regierungsgegner demonstrierten zunĂ€chst friedlich in der Hauptstadt Belgrad. SpĂ€ter kam es zu ZusammenstöĂen mit der Polizei. Diese verfolgte mit Schlagstöcken Demonstranten durch die Innenstadt, wie Reporter beobachteten. Eine Gruppe junger Menschen, Berichten zufolge FuĂball-Hooligans, löste sich von der Menge und warf Steine auf die BĂŒros von Vucics Regierungspartei.
09:47
Terrormiliz
Tote bei Rebellen-Angriff im Kongo
In der Demokratischen Republik Kongo sind in diesem Monat bei Angriffen von Rebellen mit Verbindungen zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) mindestens 52 Menschen getötet worden. Dies teilte die UN-Friedensmission Monusco mit. Demnach ereigneten sich die Angriffe der Rebellengruppe ADF zwischen dem 9. und dem 16. August in den Gebieten Beni und Lubero in der Provinz Nord-Kivu. Die Gewalt sei mit EntfĂŒhrungen, PlĂŒnderungen, Brandstiftung und der Zerstörung von Eigentum einhergegangen, hieĂ es in der Mitteilung.
09:33
Aggressionen im Indopazifik
Wadephul-Kritik an China
AuĂenminister Johann Wadephul wirft China und Nordkorea vor, die internationale StabilitĂ€t mit aggressiven Aktionen im Indopazifik zu bedrohen. "Immer gilt: Grenzen dĂŒrfen nicht durch Gewalt verschoben werden.", sagte der CDU-Politiker beim Besuch des StĂŒtzpunktes der 7. US-Flotte und eines StĂŒtzpunktes der japanischen Marine in Yokosuka sĂŒdlich von Tokio. Auf dem Marine-StĂŒtzpunkt werde deutlich, wie wichtig starke Partnerschaften fĂŒr Frieden, Sicherheit und StabilitĂ€t seien, sagte Wadephul.
09:19
Kriselnder Chipkonzern
Milliarden-Investition fĂŒr Intel
Der kriselnde Chipkonzern Intel bekommt eine Milliarden-Finanzspritze aus Japan. Der Technologiekonzern Softbank kauft Intel-Aktien im Wert von zwei Milliarden Dollar (1,7 Mrd Euro), wie die Unternehmen mitteilte. Die Intel-Aktie stieg im nachbörslichen Handel nach der AnkĂŒndigung um mehr als fĂŒnf Prozent. Im regulĂ€ren Handel am Montag hatte sie zuvor noch gut 3,6 Prozent an Wert verloren. Ein möglicher Auslöser war ein Bericht, wonach die US-Regierung ĂŒber einen Einstieg bei Intel verhandelt.
09:06
Studie
China drĂŒckt Preise fĂŒr E-Autos
Die chinesischen Autohersteller werden einer Studie zufolge ihre Kostenvorteile schon bald auf dem europĂ€ischen Markt ausspielen. Momentan herrsche auf dem chinesischen Heimatmarkt ein knallharter Preiskampf, heiĂt es in der Analyse des Instituts Center Automotive Research (CAR). Studienautor Ferdinand Dudenhöffer erwartet trotz der EU-Zölle durch den Druck der Chinesen weitere Preissenkungen fĂŒr Elektroautos in Europa. Die chinesischen Autobauer könnten enorm hohe Kostenvorteile erzielen.
08:52
Russisch-ukrainischer Krieg
Kiew hat Erdölpipeline angegriffen
Die ukrainische Armee hat nach eigenen Angaben die nach Ungarn und in die Slowakei fĂŒhrende russische Erdölpipeline "Druschba" (Freundschaft) angegriffen. Die Attacke sei bereits in der Nacht zu Montag im zentralrussischen Gebiet Tambow erfolgt, teilte der ukrainische Generalstab bei Telegram mit. Das Durchpumpen von Erdöl sei komplett eingestellt worden. Die Angaben lieĂen sich zunĂ€chst nicht unabhĂ€ngig prĂŒfen. Die Pumpstation ist gut 320 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt.
08:37
Reaktion auf Klingbeil-ĂuĂerung
CDU weist Steuererhöhungen zurĂŒck
Mehrere Unionspolitiker haben einen VorstoĂ von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) zu möglichen Steuererhöhungen fĂŒr Spitzenverdiener und Vermögende zurĂŒckgewiesen. Der Koalitionsvertrag sehe keine Steuererhöhungen vor, sondern das Ziel von Steuersenkungen, sagte Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) der "Rheinischen Post". Wie in der Vergangenheit werde die Koalition wesentliche Entscheidungen gemeinsam treffen. "Der Koalitionsvertrag bildet hierfĂŒr unsere Grundlage", sagte Frei.
08:21
Spitzbergen in Norwegen
Gletscher verliert groĂe Eismassen
Die Gletscher von Spitzbergen nördlich von Norwegen haben im Sommer 2024 eine gigantische Menge Eis verloren: Forscher berechneten einen Verlust von 61,7 Gigatonnen (plus/minus 11,1 Gigatonnen mögliche Abweichung). Diese Schmelze "ĂŒbertraf alle bisherigen Beobachtungen", schreibt das Team um Thomas V. Schuler von der UniversitĂ€t Oslo in der Fachzeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences". Es sei ein Verlust von etwa ein Prozent der gesamten Eismasse Spitzbergens gewesen.
08:05
Vor Gamescom-Start
Mobbing unter Gamern verbreitet
Wer zum Spielen viel Zeit an der Konsole oder am Computer verbringt, ist hÀufig Anfeindungen ausgesetzt. Wie eine Befragung der Bertelsmann Stiftung unter 1.203 Gaming-Enthusiasten ergab, wurden 38 Prozent von ihnen beim Gaming "sehr oder eher hÀufig" beleidigt. Ein Drittel sagte, das sei eher selten oder sehr selten der Fall gewesen, der Rest hat das bislang nicht erlebt. Zu den Drohungen gehören körperliche Gewalt und Vergewaltigung. Einige Spielerinnen gaben sich zudem als Mann aus, um nicht diskriminiert zu werden.
Schlagzeilen und Kurzmeldungen --- am 18. August 2025
18. Aug. 2025,
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11:10
Australien gegen Google
Konzern akzeptiert Millionenstrafe
Wegen VerstöĂen gegen Wettbewerbsregeln hat sich der Tech-Konzern Google in Australien zur Zahlung einer Geldstrafe in Millionenhöhe bereiterklĂ€rt. Das Unternehmen und die Wettbewerbsbehörde teilten mit, Google habe mit den beiden gröĂten Telekommunikationsunternehmen des Kontinents wettbewerbswidrige Vereinbarungen getroffen, die die Installation konkurrierender Suchmaschinen auf einigen Smartphones untersagten. Ein Gericht wird nun entscheiden, ob die Strafe in Höhe von 55 Millionen australischen Dollar angemessen ist.
10:48
WaldbrÀnde Spanien und Portugal
Zwei FeuerwehrmÀnner gestorben
Bei den seit mehr als einer Woche anhaltenden WaldbrĂ€nden in Spanien ist ein vierter Mensch ums Leben gekommen. Ein Feuerwehrmann sei beim Umkippen eines Wassertransport-Fahrzeugs gestorben, erklĂ€rte die Regierung der Region Kastilien und Leon. Das Fahrzeug sei beim Befahren eines steilen Waldwegs umgekippt und den Abhang hinabgestĂŒrzt. In Portugal kam nach Angaben der Regierung ebenfalls ein Feuerwehrmann ums Leben. Es ist das zweite Todesopfer im Kampf gegen die Flammen in Spaniens Nachbarland.
10:22
Minister zu Verhandlungen
Wadephul verlangt feste Zusagen
AuĂenminister Johann Wadephul hat Sicherheitsgarantien fĂŒr die Ukraine verlangt. Beim heutigen Treffen von US-PrĂ€sident Donald Trump mit dem ukrainischen PrĂ€sidenten Wolodymyr Selenskyj und europĂ€ischen Partnern gehe es um Elemente einer Verhandlungslösung auf dem Weg zu einem gerechten Frieden. "Feste Sicherheitsgarantien sind dafĂŒr zentral", sagte Wadephul. "Denn die Ukraine muss auch nach einem Waffenstillstand und Friedensschluss in der Lage sein, sich wirkungsvoll zu verteidigen".
09:56
Rassismus-Vorfall im Pokal
Schalkes Antwi-Adjei mit Anzeige
Nach dem Rassismus-Vorfall beim Pokalspiel zwischen Lok Leipzig und dem FC Schalke 04 hat Christopher Antwi-Adjei Anzeige erstattet und die Polizei Ermittlungen aufgenommen. Das geht aus einer Schalker Club-Mitteilung hervor. Der Schalke-Profi Antwi-Adjei hatte am Sonntagnachmittag nach rund einer Viertelstunde bei den Schiedsrichtern eine rassistische Beleidigung von der TribĂŒne gegen ihn kenntlich gemacht. Schiedsrichter Max Burda unterbrach die Partie beim Stand von 0:0 fĂŒr wenige Minuten.
09:39
CDA-Chef Radtke
Merz muss innenpolitisch liefern
Der Chef des CDU-ArbeitnehmerflĂŒgels (CDA), Dennis Radtke fordert mehr Engagement in der Innenpolitik von der Bundesregierung um Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). "AuĂenpolitisch ist Deutschland dank Friedrich Merz innerhalb von 100 Tagen zurĂŒck in der Champions League", sagte Radtke. "Innenpolitisch muss die Bundesregierung nun in die HĂ€nde spucken und Vertrauen zurĂŒckgewinnen", so Radtke. Das Hin und Her bei der Stromsteuer und bei der Richterwahl habe manche gute Initiative unter sich begraben.
09:15
Cambridge Dictionary
"Tradwife" und "delulu" im Lexikon
Das Cambridge Dictionary hat durch Social Media bekannt gewordene Begriffe wie "tradwife" und "delulu" in seine Onlineausgabe aufgenommen. In den letzten Monaten seien tausende neue Wörter hinzugefĂŒgt worden. Das aus den englischen Wörtern traditional und wife zusammengesetzte Schachtelwort "tradwife" stehe fĂŒr einen "wachsenden und umstrittenen Trend auf Instagram und Tiktok, der traditionelle Geschlechtsrollen begrĂŒĂt". "Delulu" ist abgeleitet von dem Wort delusional, also wahnhaft.
08:54
Wegen Corona-KĂŒndigungen
Quantas erhÀlt Millionenstrafe
Wegen rechtswidriger Entlassungen wĂ€hrend der Corona-Pandemie ist die australische Fluggesellschaft Qantas zu einer Geldstrafe von umgerechnet 50 Millionen Euro verurteilt worden. Bundesrichter Michael Lee sagte, die Strafe in Höhe von 90 Millionen australischen Dollar solle eine "echte Abschreckung" fĂŒr andere Arbeitgeber sein. 50 Millionen Dollar sollen an die Gewerkschaft Transport Workers Union gehen, 40 Millionen Dollar sind fĂŒr Zahlungen an die entlassenen BeschĂ€ftigten vorgesehen.
08:27
Proteste in Serbien
Vucic droht mit harten MaĂnahmen
Nach tagelangen Protesten gegen den serbischen PrĂ€sidenten Aleksandar Vucic hat dieser harte Konsequenzen angekĂŒndigt. In einer Fernsehansprache beschuldigte Vucic die Demonstranten des "reinen Terrorismus" und wiederholte seine Behauptung, dass die Proteste gegen seine Herrschaft vom Westen orchestriert worden seien und darauf abzielten, Serbien zu destabilisieren. "Unser Land ist in groĂer Gefahr", sagte Vucic und erklĂ€rte, es handle um einen ausgeklĂŒgelten Plan, um kĂŒnftig "anarcho-linke" Behörden einzusetzen.
08:02
Gewalt im New Yorker Nachtleben
Drei Tote bei SchĂŒssen in Club
Die tödlichen SchĂŒsse in einem Nachtclub in New York sind vermutlich auf Bandengewalt zurĂŒckzufĂŒhren. Drei Menschen wurden getötet und neun weitere verletzt, wie die Polizei mitteilte. Die Ermittler gehen davon aus, dass bis zu vier SchĂŒtzen nach einem Streit nachts in der "Taste of the City Lounge" in Crown Heights das Feuer eröffneten. Alle Todesopfer seien MĂ€nner im Alter von 19 bis 61 Jahren, sagte die NYPD-Chefin und bezeichnete die Tat als "tragischen, sinnlosen Akt der Gewalt".
07:41
US-PrÀsident verschÀrft Ton
Ukraine soll laut Trump nachgeben
US-PrĂ€sident Donald Trump hĂ€lt einen Nato-Beitritt der Ukraine und eine RĂŒckgabe der 2014 von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim fĂŒr unrealistisch. "Manche Dinge Ă€ndern sich nie!!!", schrieb er. Er verwies auf die vom damaligen US-PrĂ€sidenten Barack Obama geduldete Annexion der Krim und fĂŒgte hinzu: "KEIN NATO-BEITRITT DER UKRAINE." Damit untermauert der US-PrĂ€sident vor seinem Treffen mit Selenskyj in Washington Forderungen, die Russland mit Blick auf eine mögliche Friedenslösung stellte.
07:21
SĂŒdkoreas PrĂ€sident setzt Signal
Lee wirbt fĂŒr AnnĂ€herung an Norden
SĂŒdkoreas PrĂ€sident Lee Jae Myung hat sein Kabinett zur Vorbereitung einer teilweisen und schrittweisen Umsetzung bestehender Abkommen mit dem verfeindeten Nordkorea angewiesen. "Die Beziehungen zwischen SĂŒd- und Nordkorea sind entscheidend, um die nationalen Interessen SĂŒdkoreas zu schĂŒtzen und den diplomatischen Handlungsspielraum angesichts der sich schnell Ă€ndernden Ă€uĂeren Bedingungen zu erweitern", sagte Lee am Montag wĂ€hrend einer Kabinettssitzung. Welche Abkommen er genau meinte, fĂŒhrte Lee nicht aus.
06:58
Wadephul in Fernost
Besuch in Japan und Indonesien
BundesauĂenminister Johann Wadephul (CDU) beginnt am Montag einen mehrtĂ€gigen Besuch in Japan und Indonesien. Am Montag trifft er zunĂ€chst seinen japanischen Kollegen Takeshi Iwaya. Im weiteren Tagesverlauf trifft Wadephul zudem den japanischen Wirtschaftsminister Yoji Muto sowie den amtierenden MinisterprĂ€sidenten Shigeru Ishiba. Vor seiner Abreise am Sonntagnachmittag betonte der AuĂenminister die engen Beziehungen zwischen Berlin und Tokio sowie die groĂe Bedeutung der Indopazifik-Region fĂŒr Deutschland.
06:43
Treffen in Washington
Trump empfÀngt Selenskyj und Merz
Drei Tage nach seinem Gipfel mit Kreml-Chef Wladimir Putin wird US-PrĂ€sident Donald Trump am Montag den ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj sowie mehrere westliche Spitzenpolitiker im WeiĂen Haus empfangen. ZunĂ€chst wird Trump bilateral mit Selenskyj ĂŒber die Möglichkeiten sprechen, den seit dreieinhalb Jahre andauernden Ukraine-Krieg zu beenden. Danach wird die Runde erweitert und die westlichen Vertreter, unter ihnen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), kommen hinzu.
06:27
Ost-Ukraine umstritten
Donbass könnte zum Problem werden
Carlo Masala befĂŒrchtet verheerende Konsequenzen fĂŒr die Ukraine, sollte Russland im Zuge von FriedensgesprĂ€chen auf einer Abtretung des gesamten Donbass im Osten des Landes bestehen. Das Gebiet verfĂŒge ĂŒber gut gesicherte Festigungsanlagen, man spreche auch von der "Festung des Donbass", erklĂ€rte der Experte der Bundeswehr-UniversitĂ€t MĂŒnchen. "Wenn man die sozusagen zugesprochen bekommt, dann hat man im Falle eines weiteren zukĂŒnftigen Angriffes auf den "Rest" der Ukraine natĂŒrlich eine sehr gute Ausgangsposition."
05:30
Krieg in der Ukraine
Tote bei Luftangriff in Charkiw
Bei einem russischen Luftangriff auf die ostukrainische GroĂstadt Charkiw sind mindestens fĂŒnf Menschen getötet worden. AuĂerdem wurden mindestens 20 Menschen verletzt, wie BĂŒrgermeister Ihor Terechow auf Telegram mitteilte. Den Angaben nach hatten vier russische Kampfdrohnen ein mehrgeschossiges Wohnhaus getroffen. Am Morgen trafen Raketen auch die GroĂstadt Saporischschja. Ziel sei die Infrastruktur der Stadt gewesen, teilte der MilitĂ€rgouverneur des Gebietes, Iwan Fedorow, mit.
17.08.2025
23:59
"Superman"-Bösewicht
Schauspieler Terence Stamp ist tot
Der britische Schauspieler Terence Stamp, der als "Superman"-Bösewicht weltbekannt wurde, ist tot. Nach Angaben seiner Familie starb der gebĂŒrtige Londoner am Sonntag im Alter von 87 Jahren, wie die britische Zeitung "Guardian" berichtete. Auch die "New York Times" vermeldete den Tod unter Berufung auf Stamps Angehörige. Stamp war fĂŒr seine schauspielerische Bandbreite bekannt. An der Seite von Christopher Reeve verkörperte er in zwei "Superman"-Filmen (1978 und 1980) den Schurken General Zod.
23:43
Sozialminister von NRW
Laumann besorgt ĂŒber AfD-Einfluss
Der nordrhein-westfĂ€lische Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat sich besorgt darĂŒber geĂ€uĂert, dass die Politik der AfD "in der Bevölkerung so verfĂ€ngt" und es "so viele Menschen gibt, die meinen, unser bewĂ€hrtes demokratisches System beenden zu wollen". Die AfD sei "mit einer christlichen Werteorientierung ĂŒberhaupt nicht vereinbar", sagte Laumann am Sonntag dem Kölner Bistumssender domradio.de. "Gerade in einem Land, in dem wir vor ĂŒber 90 Jahren schon mal so etwas erlebt haben, mĂŒssen wir wachsam sein."
23:25
FrontalzusammenstoĂ auf B9
Drei Tote bei Geisterfahrer-Unfall
Bei einem Geisterfahrer-Unfall auf der B9 bei Römerberg im Rhein-Pfalz-Kreis sind drei Menschen ums Leben gekommen. Eine 64-JÀhrige fuhr entgegen der Fahrtrichtung auf die Spur in Richtung Germersheim, wie die Polizei mitteilte. Dort stieà sie ungebremst mit dem Wagen eines 24-JÀhrigen frontal zusammen. Im Wagen des 24-JÀhrigen hÀtten sich noch zwei Frauen im Alter von 21 und 20 Jahren befunden. Der Fahrer sowie die 21-jÀhrige Mitfahrerin seien bei dem Unfall ums Leben gekommen. Auch die 64-jÀhrige wurde tödlich verletzt.
23:11
TĂŒrkische Halbinsel Gelibolu
BrÀnde bedrohen KriegsdenkmÀler
WaldbrĂ€nde haben auf der tĂŒrkischen Halbinsel Gelibolu ein Gebiet mit DenkmĂ€lern fĂŒr die Schlacht von Gallipoli bedroht. Sechs Dörfer wurden evakuiert, wie die Behörden mitteilten. Ămer Toraman, Gouverneur der Provinz Canakkale, sprach von einer VorsichtsmaĂnahme. Nach Angaben der Forstbehörde kĂ€mpften rund 1.300 EinsatzkrĂ€fte, unterstĂŒtzt von 30 Flugzeugen und Hubschraubern, gegen die Flammen an. Ein Feuer habe zur SchlieĂung von Besucheranlagen des GedenkstĂ€ttenparks Gallipoli gefĂŒhrt, teilte dessen Verwaltung mit.
22:53
Hunderttausende auf den StraĂen
GroĂdemonstration in Tel Aviv
Im Rahmen von landesweiten Streiks und Protesten haben sich am Abend mehr als 200.000 Menschen im Zentrum von Tel Aviv versammelt. Das teilten die Organisatoren unter Berufung auf PolizeischĂ€tzungen mit. Bei der GroĂdemonstration am Abend forderten Redner und Teilnehmer die Beendigung des Gaza-Kriegs und die sofortige Freilassung der Hamas-Geiseln. Zudem riefen sie die israelische Regierung dazu auf, ihre Entscheidung rĂŒckgĂ€ngig zu machen, die Stadt Gaza und andere Gebiete im Gazastreifen einzunehmen.
22:36
Vor GesprÀchen am Montag
Lage laut Macron "Ă€uĂerst ernst"
Der französische PrĂ€sident Emmanuel Macron sagt, die Lage vor den GesprĂ€chen am Montag in den USA sei nicht nur fĂŒr die Ukraine, sondern auch fĂŒr Europa "Ă€uĂerst ernst". Er glaube nicht, dass der russische PrĂ€sident Wladimir Putin Frieden wolle. "Wenn wir heute vor Russland SchwĂ€che zeigen, legen wir damit die Basis fĂŒr kĂŒnftige Konflikte." Dann werde man einen hohen Preis zahlen. "Wenn Europa frei und unabhĂ€ngig sein will, mĂŒssen wir gefĂŒrchtet werden und wir mĂŒssen stark sein."
22:19
Stinkefinger-Zwischenfall
Festnahme bei Sylter Abschlussdemo
Bei der Abschlussdemonstration zum Punk-Protestcamp auf der Insel Sylt hat es eine Festnahme gegeben. Ihm sei berichtet worden, dass ein Teilnehmer der Demonstration vor dem Rathaus in Westerland am Sonnabend einem Polizeibeamten "den Stinkefinger" gezeigt habe, sagte der Veranstaltungsleiter des Camps, Marvin Bederke, der Deutschen Presse-Agentur. Daraufhin sei der Mann zur Polizeiwache in Westerland gebracht worden, die er nach Feststellung der Personalien aber habe wieder verlassen können.
22:02
Studie sieht StellenrĂŒckgang
Wirtschaftslage trifft IT-Branche
Die schwache wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland sorgt nach einer Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft aus Köln (IW) fĂŒr einen starken StellenrĂŒckgang in der IT-Branche. Die Zahl der durchschnittlich offenen Stellen in IT-Berufen ging im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 26,2 Prozent zurĂŒck, wie die Funke Mediengruppe am Sonntag unter Berufung auf eine IW-Studie berichtete. Insgesamt 46.431 Stellen blieben demnach im vergangenen Jahr unbesetzt, das waren 16.500 weniger als im Jahr zuvor.
21:45
Nach 23 Alkohol-Toten
Schnapsbrenner in Kuwait verhaftet
In Kuwait haben Sicherheitsbehörden einen Ring illegaler Schnapsbrenner ausgehoben. 67 Personen seien festgenommen worden, nachdem 23 Menschen an Alkoholvergiftung gestorben seien, teilte das Innenministerium des muslimischen Landes am Wochenende mit. Den Festgenommenen werde vorgeworfen, illegal alkoholische GetrÀnke hergestellt und vertrieben zu haben. Es seien sechs Destillen in Wohn- und Industriegebieten stillgelegt worden. Auch vier weitere, die noch nicht in Betrieb waren, seien beschlagnahmt worden.
21:27
Islamistische GefÀhrderin
Teenagerin greift Betreuerin an
Die 13-JÀhrige, die in einer psychiatrischen Klinik in Paderborn eine Betreuerin angegriffen und lebensgefÀhrlich verletzt haben soll, wird zunÀchst in einer geschlossenen Psychiatrie untergebracht. Das teilten die Staatsanwaltschaft Paderborn und die Polizei Bielefeld am Abend gemeinsam mit. Die 24 Jahre alte Betreuerin schwebte nach dem Angriff am Samstag in Lebensgefahr, den Angaben zufolge geht es ihr nach einer Notoperation nun besser. Die 13-JÀhrige wird von den Behörden als islamistische GefÀhrderin eingestuft.
21:08
Suche nach Friedenslösung
Klingbeil pocht auf Waffenruhe
SPD-Chef Lars Klingbeil bekrĂ€ftigt die Forderung nach einer Waffenruhe im Ukraine-Krieg als Grundlage fĂŒr weitere GesprĂ€che ĂŒber eine Friedenslösung. Erst einmal mĂŒsse Russlands PrĂ€sident Wladimir Putin die Waffen ruhen lassen, sagte Klingbeil im ZDF. Selbst wĂ€hrend Putin sich mit US-PrĂ€sident Donald Trump getroffen habe, habe Russland die Ukraine weiter angegriffen. "Da sterben jeden Tag Menschen." Deswegen gelte weiter: "Es geht jetzt um einen Waffenstillstand und dann kann ĂŒber alles geredet werden."
20:50
Einsatz im Krankenhaus
Schwangere steckt in Aufzug fest
Auf dem Weg zu ihrer Entbindung ist eine schwangere Frau in Herdecke in Nordrhein-Westfalen mit ihrem Ehemann im Aufzug eines Krankenhauses stecken geblieben. Alarmiert worden seien die Wehrleute am spĂ€ten Samstagabend, teilte die Herdecker Feuerwehr am Vormittag mit. Mithilfe eines GeneralschlĂŒssels habe die Feuerwehr den Aufzug schlieĂlich ĂŒber die Notsteuerung in die nĂ€chste Etage gefahren. Dort habe sie das Paar unverletzt befreit.
20:33
Bremens Innensenator
MÀurer hört Ende des Jahres auf
Bremens Innensenator Ulrich MĂ€urer (SPD) will sein Amt Ende des Jahres an einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin ĂŒbergeben. In einem Schreiben an den Landesvorstand und die Fraktion der Bremer SPD erklĂ€rte MĂ€urer seine Entscheidung. "Ich bin in diesem Sommer 74 Jahre alt geworden. Irgendwann muss man auch Platz fĂŒr seinen Nachfolger oder seine Nachfolgerin machen", heiĂt es darin. Er oder sie mĂŒsse "genĂŒgend Zeit bis zur nĂ€chsten Wahl im FrĂŒhjahr 2027 haben, um eigene Akzente zu setzen".
20:16
KĂ€mpfe werden fortgesetzt
Fronten in Ukraine weiter aktiv
Im Schatten der AktivitĂ€ten an den diplomatischen und politischen Fronten haben russische und ukrainische Truppen ihre KĂ€mpfe in der Ukraine fortgesetzt. Insgesamt seien im Tagesverlauf 65 bewaffnete ZusammenstöĂe registriert worden, teilte der ukrainische Generalstab mit. Die Frontberichte konnten nicht unabhĂ€ngig ĂŒberprĂŒft werden. Als Schwerpunkte der KĂ€mpfe galten Kupjansk sowie Pokrowsk. Bei Kupjansk seien die ukrainischen Stellungen mit gelenkten Gleitbomben sowie aus Raketenwerfern angegriffen worden.
19:58
Vertrauen in die USA
Linken-Chef sieht Merz auf Irrweg
Linken-Chef Jan van Aken hĂ€lt es fĂŒr einen Fehler, bei den BemĂŒhungen um eine Friedenslösung im Ukraine-Krieg auf die USA zu setzen. Auf die Frage, ob Bundeskanzler Friedrich Merz alles richtig gemacht habe im Zusammenhang mit dem Alaska-Gipfel, sagte van Aken: "Ich glaube, er irrt." Die EinschĂ€tzung des Kanzlers, wonach die USA weiter "an Bord" blieben bei der UnterstĂŒtzung der Ukraine, sei falsch. Man mĂŒsse neu darĂŒber nachdenken, dass die Ukraine sich nicht mehr auf die USA verlassen könnte.
Schlagzeilen und Kurzmeldungen --- am 17. August 2025
17. Aug. 2025,
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ZDF
Selenskyjs Begleiter zu Trump
Wadephul betont Geschlossenheit
AuĂenminister Johann Wadephul (CDU) sieht die Begleitung des ukrainischen PrĂ€sidenten Wolodymyr Selenskyj durch europĂ€ische Staats- und Regierungschefs bei dessen Reise nach Washington als ein Zeichen der Geschlossenheit Europas. Diese Position herbeigefĂŒhrt zu haben, sei ein groĂes Verdienst von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), sagte Wadephul. Deutschland ĂŒbernehme bewusst eine FĂŒhrungsrolle. "Wir wissen, dass wir in entscheidenden Tagen von Verhandlungen sind", sagte der AuĂenminister.
15:44
Unwettertote in Pakistan
Behörden weisen Kritik zurĂŒck
Die pakistanischen Behörden haben ihre Reaktion auf schwere Unwetter verteidigt, bei denen in einem einzelnen Bezirk mehr als 200 Menschen ums Leben kamen. Ein FrĂŒhwarnsystem sei aktiv gewesen, die plötzlichen NiederschlĂ€ge im Bezirk Buner in der Nordwestprovinz seien jedoch so heftig gewesen, dass keine rechtzeitige Warnung mehr möglich gewesen sei, teilte die Regierung mit. Einwohner hatten den Behörden vorgeworfen, sie nicht vor den tödlichen Ăberschwemmungen und Erdrutschen gewarnt zu haben.
15:26
Bar in Brooklyn
Tote nach SchĂŒssen in New York
Im New Yorker Bezirk Brooklyn sind nach SchĂŒssen in einem Lokal mindestens drei Menschen gestorben. Die am frĂŒhen Sonntagmorgen (Ortszeit) alarmierten EinsatzkrĂ€fte fanden insgesamt elf Opfer mit Schusswunden in der "Taste of the City Lounge" vor, teilte NYPD-PrĂ€sidentin Jessica Tisch mit. Drei von ihnen seien ihren Verletzungen erlegen. Die Zahl von 36 gefundenen PatronenhĂŒlsen am Tatort lieĂen demnach auf mehrere eingesetzte Schusswaffen und auch mehrere SchĂŒtzen schlieĂen. Bisher sei niemand gefasst.
15:11
Missbrauchsfall von Rust
Gericht prĂŒft Auslieferung
Nach der Festnahme des VerdĂ€chtigen im Fall des mutmaĂlichen Missbrauchs eines kleinen MĂ€dchens aus dem Erlebnisbad Rulantica im sĂŒdbadischen Rust entscheidet ein Gericht in RumĂ€nien ĂŒber die Auslieferung nach Deutschland. Der 31-jĂ€hrige RumĂ€ne sei am Freitag im Dorf Tileagd im Nordwesten RumĂ€niens gefasst worden und befinde sich nun in der Stadt Oradea fĂŒr bis zu 30 Tage in Haft, teilte das PolizeiprĂ€sidium Bukarest mit. Durch den internationalen Haftbefehl gilt die Ăbergabe des Mannes nach Deutschland bereits als beantragt.
14:56
Syriens ĂbergangsprĂ€sident
Vereinigung "ohne Blut" gefordert
Die Vereinigung Syriens soll nach Auffassung des ĂbergangsprĂ€sidenten Ahmed al-Scharaa "nicht mit Blut" erreicht werden. Nach dem Sturz des ehemaligen Machthabers Baschar al-Assad stehe dem Land "ein weiterer Kampf bevor, der zur Vereinigung Syriens", sagte al-Scharaa wĂ€hrend eines Treffens mit Vertretern der Provinz Idlib und anderen hochrangigen Beamten, wie das syrische Staatsfernsehen berichtete. Dieser solle nicht mit "Blut und militĂ€rischer Gewalt" gefĂŒhrt werden, sondern durch VerstĂ€ndigung gelingen.
14:41
Nato-GeneralsekretÀr
Auch Rutte reist zu Trump-Treffen
Auch Nato-GeneralsekretĂ€r Mark Rutte will am Montag an dem GesprĂ€ch des ukrainischen PrĂ€sidenten Wolodymyr Selenskyj mit US-PrĂ€sident Donald Trump teilnehmen. Rutte reise dafĂŒr nach Washington, teilte die Nato mit. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen, Frankreichs PrĂ€sident Emmanuel Macron, der britische Premier Keir Starmer, die italienische Regierungschefin Giorgia Meloni und der finnische PrĂ€sident Alexander Stubb wollen ebenfalls an dem Treffen im WeiĂen Haus teilnehmen.
14:24
Hunderte TodesfÀlle im Einsatz
HumanitÀre Helfer stark bedroht
HumanitÀre Helfer in aller Welt sind in diesem Jahr offenbar besonders bedroht. Aktuell wurden bereits 265 Helfende im Einsatz getötet, wie aus den Daten der Aid Worker Security Database hervorgeht. Dieser Wert liegt jetzt schon auf dem Durchschnittswert der vergangenen drei Jahre und könnte auch noch den Rekordwert aus dem Vorjahr einstellen (2024: 383 getötete Helfer). Am gefÀhrlichsten ist die Situation mit weitem Abstand wie schon im Vorjahr durch den Krieg in den PalÀstinensischen Gebieten.
14:24
Hunderte TodesfÀlle im Einsatz
HumanitÀre Helfer stark bedroht
HumanitÀre Helfer in aller Welt sind in diesem Jahr offenbar besonders bedroht. Aktuell wurden bereits 265 Helfende im Einsatz getötet, wie aus den Daten der Aid Worker Security Database hervorgeht. Dieser Wert liegt jetzt schon auf dem Durchschnittswert der vergangenen drei Jahre und könnte auch noch den Rekordwert aus dem Vorjahr einstellen (2024: 383 getötete Helfer). Am gefÀhrlichsten ist die Situation mit weitem Abstand wie schon im Vorjahr durch den Krieg in den PalÀstinensischen Gebieten.
14:08
Deutsche Umwelthilfe
Zu wenig Sonderspuren fĂŒr Busse
Nur in wenigen deutschen GroĂstĂ€dten gibt es laut Deutscher Umwelthilfe (DUH) in gröĂerem Umfang Sonderfahrstreifen fĂŒr Busse des öffentlichen Nahverkehrs. An der Spitze liege Berlin mit 121 Kilometern Busspur, berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Dies entspreche einem Anteil von 2,3 Prozent am gesamten StraĂennetz. Insgesamt hĂ€tten nur 5 von 40 GroĂstĂ€dten auf mehr als einem Prozent ihres StraĂennetzes solche Sonderspuren eingerichtet. Neben Berlin seien dies Aachen, Mainz, MĂŒnchen und Hamburg.
13:52
Bischofswerda in Sachsen
NasenbÀr auf nÀchtlichem Streifzug
Einen tierischen NachtschwĂ€rmer hat die Polizei im sĂ€chsischen Bischofswerda eingefangen und vorĂŒbergehend bei sich aufgenommen. Am frĂŒhen Morgen hĂ€tten Jugendliche in einem Vorgarten einen NasenbĂ€ren entdeckt, so die Polizeidirektion Görlitz. Wie sich herausgestellt habe, sei er aus dem Tierpark ausgebĂŒxt, dessen Wappentier er ist. "Wie genau der NasenbĂ€r sein Gehege verlassen konnte, ist derzeit noch Bestandteil der Ermittlungen - möglicherweise hatte er einfach 'die Nase voll'", so die Beamten.
13:37
67. Geburtstag in Italien
Madonna feiert beim Pferderennen
Pop-Ikone Madonna hat ihren 67. Geburtstag in der Toskana gefeiert - mit einem Abstecher zu einem der traditionsreichsten Spektakel Italiens. Nach einem kurzen Aufenthalt in Florenz reiste die SĂ€ngerin am Samstag nach Siena, wo sie den "Palio di Siena", ein seit dem Mittelalter ausgetragenes Pferderennen zwischen den Stadtvierteln, besuchte. Die Musikerin verfolgte das Spektakel vom Palazzo Pannocchieschi d'Elci, einem Adelspalast mit Blick auf die Piazza del Campo.
13:22
Kirchengemeinden in Deutschland
Mehr Schutz gegen Vandalismus
Viele Kirchengemeinden in Deutschland ergreifen MaĂnahmen gegen Vandalismus. Neben Kontrollen durch Ehrenamtliche setzen sie auf Ăberwachungstechnik und bauliche Sicherungen wie Gitter, um ihre GebĂ€ude besser vor Vandalismus und Einbruchsdiebstahl zu schĂŒtzen. Das ergab eine Umfrage des Evangelischen Pressedienstes unter den insgesamt 47 evangelischen Landeskirchen und katholischen BistĂŒmern in Deutschland. Demnach bleiben EinbrĂŒche, DiebstĂ€hle, VerwĂŒstungen und BeschaffungskriminalitĂ€t eine anhaltende Belastung.
13:05
AuĂenminister Andrij Sybiha
Kiew fordert mehr Druck auf Moskau
Der ukrainische AuĂenminister Andrij Sybiha fordert nach dem Gipfeltreffen von US-PrĂ€sident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin mehr Druck auf Moskau zur Beendigung des russischen Angriffskriegs. Zudem brauche die Ukraine Garantien fĂŒr ihre eigene Sicherheit, eine StĂ€rkung ihrer Verteidigungskraft und ein Paket von AbschreckungsmaĂnahmen, das Russland zwingt, den Krieg zu beenden, teilte der Minister bei X vor einer am Nachmittag geplanten Schalte europĂ€ischer Staats- und Regierungschefs mit.
12:51
Belastung zum Schulstart
VdK warnt vor steigenden Kosten
Zum Schulstart in mehreren BundeslĂ€ndern hat der Sozialverband VdK auf die finanzielle Belastung einkommensschwacher Familien hingewiesen. Die Kosten fĂŒr Schul- und LehrbĂŒcher seien binnen eines Jahres um 3,8 Prozent gestiegen, sagte VdK-PrĂ€sidentin Verena Bentele. "FĂŒr Kinder aus einkommensschwachen Haushalten verschĂ€rft sich dadurch ein strukturelles Problem. Ihre Teilhabe an Bildung wird zunehmend erschwert." Die RegelsĂ€tze in der Grundsicherung und die ergĂ€nzenden Bedarfe im Bildungs- und Teilhabepaket reichten nicht aus.
Auch von der Leyen dabei
Merz begleitet Selenskyj zu Trump
EU-KommissionsprÀsidentin Ursula von der Leyen und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nehmen morgen an dem GesprÀch zwischen US-PrÀsident Donald Trump und dem ukrainischen PrÀsidenten Wolodymyr Selenskyj in Washington teil. Auch andere europÀische Staats- und Regierungschefs seien dabei, schrieb von der Leyen auf X, ohne Namen zu nennen. Die Teilnahme des Kanzlers teilte die Bundesregierung mit. Thema der Unterredung mit Trump ist eine Beendigung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine.
12:17
Zur AbkĂŒhlung bei groĂer Hitze
GrĂŒne fordern sichere Badestellen
Bei groĂer Hitze sollen nach Vorstellung der GrĂŒnen kĂŒnftig FlĂŒsse und Seen stĂ€rker zur AbkĂŒhlung genutzt werden können. Kommunen sollten mit Bundesmitteln bei der Einrichtung von geeigneten und sicheren Badestellen unterstĂŒtzt werden, sagte Bundestags-Fraktionsvize Julia Verlinden der Funke Mediengruppe. In vielen Kommunen gebe es Seen, Teiche oder FlĂŒsse, die momentan nicht zum Baden genutzt werden könnten. Ein "Bundesprogramm" solle den StĂ€dten und Gemeinden auch helfen, regelmĂ€Ăig die WasserqualitĂ€t zu prĂŒfen.
12:01
Landtagswahlen 2026
Viele erwarten AfD-Regierungschef
Mehr als die HĂ€lfte der Bevölkerung erwartet laut einer Insa-Umfrage fĂŒr die "Bild am Sonntag", dass die AfD nach den Landtagswahlen im kommenden Jahr mindestens in einem Land erstmals einen MinisterprĂ€sidenten stellt. 2026 sind in fĂŒnf BundeslĂ€ndern Landtagswahlen geplant. 43 Prozent der Befragten rechnen damit, dass die AfD in mindestens einem Bundesland den MinisterprĂ€sidenten stellen wird. 25 Prozent erwarten, dass die AfD in mehreren BundeslĂ€ndern den MinisterprĂ€sidenten stellen wird.
11:46
Nach Posts von Influencerin
Keine US-Visa fĂŒr Gaza-Patienten
Die US-Regierung lĂ€sst vorerst keine Menschen aus dem Gazastreifen mehr zur medizinischen Behandlung in die USA einreisen. Das AuĂenministerium teilte mit, die Ausstellung von "medizinisch-humanitĂ€ren" Visa an Menschen aus dem PalĂ€stinensergebiet werde ausgesetzt. Die ultrarechte Influencerin und Verschwörungstheoretikerin Laura Loomer, der groĂer Einfluss auf US-PrĂ€sident Donald Trump nachgesagt wird, hatte zuvor auf X die Ausstellung der Visa fĂŒr Menschen aus dem Gazastreifen als "wahrhaft inakzeptabel" kritisiert.
11:32
Aufnahme in Australien
Hongkong-Aktivist erhÀlt Asyl
Der von Hongkong mit Kopfgeld gesuchte Demokratieaktivist und Ex-Abgeordnete Ted Hui hat in Australien Asyl erhalten. Hui erklĂ€rte im Onlinedienst Facebook, das Asyl gelte auch fĂŒr seine Frau, seine Kinder und seine Eltern. Hui war 2019 an den Pro-Demokratie-Protesten in Hongkong beteiligt. Die Polizei in Hongkong hatte im Juli 2023 ein Kopfgeld in Höhe von einer Million Hongkong-Dollar (rund 110.000 Euro) fĂŒr Informationen ausgesetzt, die zur Festnahme von prominenten Demokratieaktivisten im Ausland fĂŒhren.
11:16
ErnÀhrung in Deutschland
Nur wenige leben fleischlos
Der Anteil an Veganern und Vegetariern in Deutschland ist laut einer Umfrage kleiner als manche wohl schĂ€tzen wĂŒrden. Knapp vier Prozent der Befragten gaben beim Nationalen ErnĂ€hrungsmonitoring an, sich vegetarisch zu ernĂ€hren - also auf Fleisch und Fisch zu verzichten. Gut ein Prozent der Befragten bezeichnete seine ErnĂ€hrung als vegan, wie das ErnĂ€hrungsmonitoring weiter ergab. Wer vegan lebt, verzichtet auch auf alle anderen tierischen Produkte wie Milch, Eier oder Honig.
11:01
SpaziergÀnger in Oberbayern
Panzerfaust-Munition entdeckt
SpaziergĂ€nger haben in einem Wald in Oberbayern scharfe Munition einer Panzerfaust entdeckt. Daraufhin rĂŒckte der KampfmittelrĂ€umdienst zum Fundort an einem Bach bei Samerberg (Landkreis Rosenheim) aus und sprengte die Munition, wie die Polizei mitteilte. Der laute Knall der Explosion am Samstagabend war bis in die Nachbargemeinden zu hören. Bei der Sprengung kam es laut Polizei zu keinen ZwischenfĂ€llen. Zuvor sei der Fundort weitrĂ€umig abgesperrt und der gesamte Wald von EinsatzkrĂ€ften abgegangen worden.
10:46
Unfall an BahnĂŒbergang
Zwei Tote bei Kollision mit ZugAn einem BahnĂŒbergang bei Manching in Bayern sind ein 23-jĂ€hriger Autofahrer und sein gleichaltriger Beifahrer beim Zusammenprall mit einem Zug ums Leben gekommen. Obwohl der unbeschrankte BahnĂŒbergang rotes Blinklicht zeigte und ein Zug in vollem Tempo herannahte, fuhr der Autofahrer laut Polizeiangaben weiter. Die Regionalbahn fuhr trotz Notbremsung in die rechte Seite des Autos. Alle 15 Passagiere des Zugs und die Zugbegleiterin blieben unverletzt. Der LokfĂŒhrer erlitt einen schweren Schock.
10:31
SolidaritÀt mit Hamas-Geiseln
Streiks und Proteste in IsraelMit Streiks und Protesten haben zahlreiche Israelis ihre SolidaritĂ€t mit den Geiseln zum Ausdruck gebracht, die seit fast zwei Jahren von der Hamas im Gazastreifen festgehalten werden. Demonstranten blockierten zahlreiche StraĂen im Land. Die Demonstranten forderten die Beendigung des Gaza-Kriegs und die sofortige Freilassung der Hamas-Geiseln. Zudem riefen sie die israelische Regierung dazu auf, ihre Entscheidung rĂŒckgĂ€ngig zu machen, die Stadt Gaza und andere Gebiete im Gazastreifen einzunehmen.
10:16
Beziehung zu Jörg Pilawa
Klöckner-Liebe erfreut SchmidtHarald Schmidt freut sich ĂŒber die Beziehung von Julia Klöckner und Jörg Pilawa. "Diese Liebe tut der Republik gut", sagte der Entertainer und frĂŒhere Late-Night-Talker. Vor wenigen Wochen habe er die BundestagsprĂ€sidentin bei der Premiere der Nibelungen-Festspiele in Worms getroffen, schon da habe er Schwingungen vernommen. "Kurzes Hallo. Und ich glaubte schon zu spĂŒren, dass sie schwebt, in gewisser Weise", sagte Schmidt. "Man spĂŒrt das ja, wenn Frauen lieben. Wobei MĂ€nner nicht ausgegrenzt werden sollen."
10:01
Brief bei Alaska-Gipfel
Melania Trump schreibt an PutinFirst Lady Melania Trump hat ihrem Mann, US-PrĂ€sident Donald Trump, zu seinem Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin in Alaska einen Brief mit einer Mahnung zu Frieden mitgegeben. Melania Trump postete einen Bericht des US-Senders Fox News mit dem Brief auf ihrem X-Account. In dem Brief, den Trump Putin ĂŒbergeben haben soll, erwĂ€hnt sie mit keinem Wort die Ukraine. Sie beschreibt aber die tragische Lage von Kindern in Kriegsgebieten und appelliert an die Verantwortung des russischen PrĂ€sidenten.
09:46
Naturschutzbund Nabu
Kritik an privater BienenhaltungDie zunehmende private Haltung von Honigbienen ist nach Ansicht des Naturschutzbundes Nabu nicht unproblematisch. "Die private Bienenhaltung ist in den letzten 20 Jahren stark angestiegen", sagt die Nabu-Referentin fĂŒr BiodiversitĂ€t, Laura Breitkreuz. "Viele Menschen verwechseln die Haltung von Honigbienen mit Naturschutz." Demnach tragen die Tiere zwar zur BestĂ€ubung bei, können aber unter UmstĂ€nden auch ein Problem fĂŒr wildlebende Bienen darstellen. "Ich wĂŒrde derzeit davon abraten", sagt Breitkreuz.
09:33
Reaktion auf Raketenangriffe
Israel greift Huthi-Ziele anDie israelische Armee hat als Reaktion auf wiederholte Raketenangriffe der Huthi-Miliz Ziele im Jemen angegriffen. Israelische Medien berichteten von Angriffen der Marine. Die israelische Armee bestÀtigte, es sei im Jemen "Energie-Infrastruktur, die vom Huthi-Terrorregime genutzt wurde," angegriffen worden. Die Ziele seien rund 2.000 Kilometer entfernt von Israel gewesen. Augenzeugen in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa berichteten von zwei schweren Explosionen in der Stadt.
09:18
Wassermassen ĂŒberraschen Camper
Tote bei Sturzflut in ChinaBei einer Sturzflut in der Region Innere Mongolei im Norden Chinas sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Die herabstĂŒrzenden Wassermassen hatten demnach 13 Camper ĂŒberrascht. Ein Mensch sei bislang gerettet worden, vier weitere Menschen werden noch vermisst, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Ein Such- und Rettungseinsatz dauere noch an. Anfang August erst waren bei Sturzfluten und Schlammlawinen im Nordwesten des Landes Staatsmedien zufolge mindestens 13 Menschen gestorben.
09:03
Appelle an Bundesregierung
Wirtschaftsbosse fordern ReformenFĂŒhrende Unternehmenslenker warnen vor einem Verbleib Deutschlands im Krisenmodus ohne strukturelle Reformen. "Die Politik muss die richtigen Rahmenbedingungen schaffen. Wir mĂŒssen anpackender werden: intelligentere BĂŒrokratie, weniger Bedenken, dafĂŒr mehr AgilitĂ€t und mehr Mut", sagte Merck-Chefin Belen Garijo der "Bild am Sonntag". Mercedes-Chef Ola KĂ€llenius forderte, die Bundesregierung mĂŒsse "entschieden fĂŒr eine Reform des Green Deals eintreten - im Schulterschluss mit Paris, Rom und Warschau".
08:48
Verbraucherverhalten
Ein Drittel nutzt "Beratungsklau"Rund jeder dritte Verbraucher in Deutschland hat sich schon einmal im stationĂ€ren Handel beraten lassen und anschlieĂend das entsprechende Produkt nach einem Preisvergleich online gekauft. Das geht aus einer YouGov-Umfrage im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hervor. Im Handel wird dieses Verhalten auch "Beratungsklau" genannt. Laut Stefan Genth, HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer beim Handelsverband Deutschland (HDE), kommt das umgekehrte PhĂ€nomen aber hĂ€ufiger vor: Kunden informierten sich online und kauften dann vor Ort.
08:32
GroĂeinsatz in Mainz
Schwimmer aus Rhein gerettetEin verunglĂŒckter Schwimmversuch im Rhein hat einen GroĂeinsatz von RettungskrĂ€ften in Mainz ausgelöst. Wie die Feuerwehr mitteilte, ging ein Mann in der Nacht zum Sonntag zum Schwimmen in den Rhein. Als er in der Dunkelheit die Orientierung verlor und ihn die KrĂ€fte verlieĂen, rief er um Hilfe. Alarmierte EinsatzkrĂ€fte konnten den Mann aus dem Wasser bergen. "GlĂŒcklicherweise blieb die Person unverletzt, muss jedoch mit den Kosten des Einsatzes rechnen", teilte die Feuerwehr weiter mit.
08:17
Nationalgarde in Washington
West Virginia unterstĂŒtzt TrumpDer US-Bundesstaat West Virginia will bis zu 400 Nationalgardisten in die Hauptstadt entsenden und den von PrĂ€sident Donald Trump angeordneten Einsatz in Washington unterstĂŒtzen. Das teilte West Virginias republikanischer Gouverneur Patrick Morrisey mit. Morrisey zufolge sollen die EinsatzkrĂ€fte aus seinem Bundesstaat dabei helfen, die "Sauberkeit und Sicherheit" in der Hauptstadt wiederherzustellen. Trump hatte den Einsatz der Nationalgarde mit angeblich ausufernder KriminalitĂ€t in Washington begrĂŒndet.
07:56
Proteste gegen Regierung
Neue Gewalt in SerbienIn Serbien haben sich erneut regierungskritische Demonstranten Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert. In der Stadt Valjevo gingen am Samstag Tausende Menschen gegen PrĂ€sident Aleksandar Vucic auf die StraĂe, eine kleine Gruppe maskierter MĂ€nner griff dort am Abend das BĂŒro der regierenden Serbischen Fortschrittspartei (SNS) an und setzte es in Brand. In der Hauptstadt Belgrad kam es ebenfalls zu Auseinandersetzungen. Die SicherheitskrĂ€fte stoppten Demonstranten, die zur SNS-Zentrale wollten.
07:41
Lebenserwartung in Deutschland
MĂ€nner im SĂŒdwesten leben lĂ€ngerKaum anderswo in Deutschland ist der Unterschied bei der Lebenserwartung Neugeborener so groĂ wie zwischen Baden-WĂŒrttemberg und Sachsen-Anhalt. Laut einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag betrĂ€gt die Lebenserwartung bei Geburt von MĂ€nnern in Sachsen-Anhalt 75,49 Jahre - das ist der bundesweit niedrigste Wert. In Baden-WĂŒrttemberg seien es dagegen 79,64 Jahre. Bei Frauen in den beiden BundeslĂ€ndern war der Unterschied mit zwei Jahren nicht so groĂ.
07:21
Geplante WahlkreisÀnderungen
Proteste in USA gegen TrumpIn den USA sind wieder zahlreiche Menschen aus Protest gegen die Politik von PrĂ€sident Donald Trump auf die StraĂen gegangen. Unter dem Motto "Fight the Trump Takeover" ("BekĂ€mpft Trumps MachtĂŒbernahme") hatten Organisatoren in rund 300 StĂ€dten zu Protesten aufgerufen. Ein Schwerpunkt war die Stadt Austin im Bundesstaat Texas, wo laut lokaler Medien rund 5.000 Menschen demonstrierten - vor allem gegen den von Trumps Republikanern geplanten Neuzuschnitt von Wahlkreisen zu ihren Gunsten.
07:06
Möglicher Machtwechsel
Bolivien wĂ€hlt neuen PrĂ€sidentenIn Bolivien sind an diesem Sonntag fast acht Millionen Menschen zur Wahl eines neuen PrĂ€sidenten, VizeprĂ€sidenten und des Parlaments aufgerufen. Nach Umfragen liegen konservative Oppositionskandidaten vorn - ein Machtwechsel nach fast 20 Jahren linker Regierung erscheint möglich. Staatschef Luis Arce verzichtete auf eine Kandidatur. Bolivien zĂ€hlt zu den Ă€rmsten LĂ€ndern SĂŒdamerikas und steckt in einer tiefen Wirtschaftskrise. Benzin- und Devisenmangel, Inflation und Medikamentenknappheit prĂ€gen den Alltag.
06:49
Reaktion auf Alaska-Gipfel
EuropĂ€er beraten Ukraine-TaktikNach dem Ukraine-Gipfel von US-PrĂ€sident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin in Alaska wollen die europĂ€ischen Staats- und Regierungschefs politisch einseitige Entscheidungen zulasten Kiews verhindern. An diesem Sonntag soll eine Videoschalte der "Koalition der Willigen" stattfinden, hieĂ es aus dem Elysee-Palast in Paris. Unterdessen will der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj nach Washington reisen, um dort am Montag mit Trump ĂŒber die Ergebnisse und Konsequenzen des Alaska-Gipfels zu sprechen.
23:21
RSF attackieren FlĂŒchtlingslager
31 Tote bei Angriff im SudanIm vom BĂŒrgerkrieg gebeutelten Sudan sind bei einem Angriff auf ein FlĂŒchtlingslager mindestens 31 Menschen getötet worden. 13 weitere wurden verletzt, wie das Sudan Doctors Network mitteilte. Demnach wurde das Lager Abu Shouk am Rande der Stadt El Fascher in Nord-Darfur von Einheiten der Rapid Support Forces (RSF) ĂŒberfallen. Seit April 2023 herrscht im Sudan Krieg zwischen der RSF und der sudanesischen Armee. Beiden Kriegsparteien werden schwere Menschenrechtsverbrechen vorgeworfen.
23:16
Ende des Gaza-Kriegs
Tausende demonstrieren in Tel AvivIm Zentrum von Tel Aviv hat es wieder eine GroĂdemonstration fĂŒr ein rasches Ende des Gaza-Kriegs und einen Deal zur Freilassung der Geiseln aus der Gewalt der Hamas gegeben. Dem Aufruf des Forums der Geiselangehörigen folgten mehrere Tausend Menschen, wie ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur beobachtete. Am Sonntag will das Forum mit einem Streik das Land lahmlegen, wie mehrere Redner betonten. Der Sonntag ist in Israel entsprechend dem jĂŒdischen Kalender der erste Arbeitstag der Woche.
22:59
UnglĂŒck in Nordrhein-Westfalen
Zwei Tote bei FlugzeugabsturzBeim Absturz eines motorisierten Leichtflugzeugs im nordrhein-westfĂ€lischen Kranenburg sind am Samstagnachmittag zwei Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei stĂŒrzte die Maschine gegen 14.00 Uhr aus zunĂ€chst ungeklĂ€rter Ursache auf einen Acker. Beim Aufprall wurde das Flugzeug vollstĂ€ndig zerstört. Der 77 Jahre alte Pilot sowie ein 62-jĂ€hriger Mann starben noch an der Unfallstelle. Die Angehörigen wurden durch den polizeilichen Opferschutz betreut. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.
22:57
2:1-Erfolg in Stuttgart
FC Bayern gewinnt SupercupDen Transferpoker um Nick Woltemade hat der FC Bayern offensichtlich verloren, den ersten Titel der Saison aber gewonnen. Die MĂŒnchner bezwangen den VfB Stuttgart im Duell um den Franz-Beckenbauer-Supercup mit 2:1 (1:0) und nehmen vom Gastspiel am Neckar den Silberpott mit nach Hause. StĂŒrmerstar Harry Kane (18. Minute) und 70-Millionen-Einkauf Luis Diaz (77.) trafen vor 60.000 Zuschauern fĂŒr die Bayern. Der 1:2-Anschlusstreffer durch Jamie Leweling (90.+4) kam fĂŒr die Stuttgarter zu spĂ€t.
22:50
Frau in Klinik schwer verletzt
13-JĂ€hrige greift Betreuerin anIn einer psychiatrischen Klinik in Paderborn soll eine 13-jĂ€hrige Patientin am Samstagvormittag eine 24 Jahre alte Betreuerin mit einem spitzen Gegenstand angegriffen und lebensgefĂ€hrlich verletzt haben. Das Motiv sei laut Polizei bislang unklar, auch eine politische Motivation werde geprĂŒft. Das Opfer wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die 13-JĂ€hrige, die sich aufgrund eines Unterbringungsbeschlusses in der Einrichtung befindet, wurde in Gewahrsam genommen.
22:30
Trump-Putin-Treffen zur Ukraine
Merz zufrieden mit Alaska-GipfelBundeskanzler Friedrich Merz zeigt sich weitgehend zufrieden mit den Ergebnissen des Alaska-Gipfeltreffens zwischen Donald Trump und Wladimir Putin. Die Ergebnisse seien "sehr viel weitgehender, als wir das in der Pressekonferenz gesehen haben", so Merz im ZDF. Möglichst schnell solle es nun nach Merz' Ansicht ein trilaterales Treffen geben. Es komme nun jetzt nach den Worten des amerikanischen PrÀsidenten "ein umfassendes Friedensabkommen", so Merz. "Wenn das gelingt, ist das mehr wert als ein Waffenstillstand."
22:15
"The Adventures of Cliff Booth"
Fincher inszeniert Tarantino-FilmHollywoodstar Brad Pitt steht seit Kurzem fĂŒr ein Nachfolge-Projekt des Tarantino-Films "Once Upon a Time in Hollywood" vor der Kamera. Jetzt ist Regisseur David Fincher an Bord, der "The Adventures of Cliff Booth" nach einem Drehbuch von Oscar-PreistrĂ€ger Quentin Tarantino inszeniert. Pitt kehrt in seiner Rolle als Stuntdouble Cliff Booth zurĂŒck, welche ihm 2020 den Oscar als bester Nebendarsteller eingebracht hatte. "Once Upon a Time in Hollywood" war Tarantinos bislang letzter Film als Regisseur.
21:12
Evakuierung aus Kampfgebieten
Israel bereitet Umsiedlung vorVor der geplanten Ausweitung des Gaza-Kriegs bereitet Israel die Umsiedlung von PalĂ€stinensern innerhalb des abgeriegelten KĂŒstenstreifens vor. Die MilitĂ€rbehörde Cogat teilte auf der Plattform X mit, am Sonntag werde die Lieferung von Zelten und Ausstattung fĂŒr die UnterkĂŒnfte wieder aufgenommen. Damit werde die Evakuierung der Bevölkerung aus Kampfgebieten vorbereitet. Die Menschen wĂŒrden zu ihrem Schutz in den SĂŒden des Gazastreifens gebracht. Einen konkreten Ort nannte die Behörde nicht.
20:59
Fahrzeuge stoĂen auf A2 zusammen
16 Menschen bei Unfall verletztBei einem Unfall in Nordrhein-Westfalen mit mehreren Fahrzeugen auf der A2 sind 16 Menschen verletzt worden, zwei von ihnen schwer. In einem verengten Baustellenbereich in Fahrtrichtung Oberhausen, kurz hinter der Anschlussstelle Gelsenkirchen-Buer seien am Nachmittag mehrere Fahrzeuge miteinander kollidiert, teilte die Feuerwehr am Abend mit. Die Verletzten wurden demnach in umliegende KrankenhÀuser gebracht. Die Feuerwehr war mit 24 EinsatzkrÀften vor Ort.
20:50
Krieg in der Ukraine
Spahn lobt Einsatz von MerzUnions-Fraktionschef Jens Spahn sieht Kanzler Friedrich Merz (beide CDU) als treibende Kraft in Europa bei den BemĂŒhungen um eine Friedenslösung fĂŒr die Ukraine. "Ohne Friedrich Merz hĂ€tte Europa in diesen Tagen keine einheitliche Haltung und damit keine wahrnehmbare Stimme", sagte Spahn der dpa in Berlin. Spahn betonte: "Der Westen ist in entscheidenden Stunden geeint. Europa und die USA stehen zusammen. Von den Entwicklungen der nĂ€chsten Tage hĂ€ngt viel ab, fĂŒr die Ukraine und fĂŒr unsere Sicherheit."
20:44
Finalsieg gegen Niederlande
Deutschland gewinnt Hockey-EMDie deutschen Hockey-Herren haben erstmals seit zwölf Jahren wieder einen EM-Titel gewonnen und bleiben mit nun neun Erfolgen Rekordsieger in diesem Wettbewerb. Die Mannschaft von Trainer Andre Henning bezwang in einem spannenden Endspiel Olympiasieger Niederlande nach dem 1:1 in normaler Spielzeit mit 4:1 im Penalty-Shootout ist damit amtierender Weltmeister und EM-TiteltrĂ€ger. Zudem sicherte sich die Mannschaft schon vor dem Finale das Ticket fĂŒr die Weltmeisterschaft 2026 in Belgien und den Niederlanden.
20:12
Ehemaliger Top-Diplomat
Ischinger enttĂ€uscht von GipfelDer frĂŒhere Top-Diplomat Wolfgang Ischinger hat enttĂ€uscht auf den Alaska-Gipfel von US-PrĂ€sident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin reagiert. Der ehemalige Leiter der MĂŒnchner Sicherheitskonferenz schrieb auf X: "Kein wirklicher Fortschritt - ganz klar 1:0 fĂŒr Putin - keine neuen Sanktionen. FĂŒr die Ukrainer: nichts. FĂŒr Europa: tiefst enttĂ€uschend." Putin habe seinen roten Teppich mit Trump bekommen, Trump dagegen nichts. Wie zu befĂŒrchten gewesen sei, gebe es keinen Waffenstillstand und keinen Frieden.
19:56
In Drucker von Hotel
Alaska-Gipfel-Unterlagen gefundenIn einem Hotel-Drucker in Anchorage sind laut einem US-Medienbericht vorbereitende Unterlagen fĂŒr die Teilnehmer des Gipfeltreffens zwischen US-PrĂ€sident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin gefunden worden. Das Radio-Netzwerk NPR meldete, dass die acht Seiten im Business Center des Captain-Cook-Hotels entdeckt worden seien. Die von NPR veröffentlichten Unterlagen enthalten unter anderem einen detaillierten Zeitplan mit konkreten BesprechungsrĂ€umen des Treffens und Mini-Biografien mit Fotos der Teilnehmenden.
19:55
Möglicher Machtwechsel
Wahlen in Bolivien stehen anIn Bolivien sind am Sonntag fast acht Millionen Menschen zur Wahl eines neuen PrÀsidenten, VizeprÀsidenten und des Parlaments aufgerufen. Nach Umfragen liegt die konservative Opposition vorn - ein Machtwechsel nach fast 20 Jahren linker Regierung erscheint möglich. Gute Chancen werden dem Ex-PrÀsidenten Jorge Quiroga und dem Unternehmer Samuel Doria Medina zugeschrieben. Aufseiten der Linken gelten der bisherige SenatsprÀsident Andronico Rodriguez sowie Ex-Innenminister Eduardo del Castillo als aussichtsreichste Bewerber.
Schlagzeilen am 16.08.2025
16. Aug. 2025,
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14:19
Kein Einmarsch in Trump-Amtszeit
China gibt Trump Taiwan-Zusage
China wird nach den Worten von US-PrĂ€sident Donald Trump nicht in Taiwan einmarschieren, solange er im Amt ist. Dies habe ihm Chinas PrĂ€sident Xi Jinping zugesagt, sagte das US-Staatsoberhaupt im Sender Fox News. PrĂ€sident Xi habe ihm gesagt: "Ich werde es niemals tun, solange Sie PrĂ€sident sind." Er habe ihm geantwortet, er wisse das zu schĂ€tzen, sagte Trump. Xi habe aber auch gesagt: "Aber ich bin sehr geduldig, und China ist sehr geduldig." China betrachtet Taiwan als abtrĂŒnnige Provinz.
14:03
Drogendealer in Singapur
Zum Tode Verurteilter begnadigt
Zum ersten Mal seit fast 30 Jahren ist in Singapur ein zum Tode verurteilter Mann begnadigt worden. Der PrÀsident des Stadtstaats, Tharman Shanmugaratnam, wandelte das Urteil gegen den Drogendealer in eine lebenslange Haftstrafe um, wie örtliche Medien berichten. Ein Komplize des Mannes war in einem separaten Verfahren wegen derselben Straftat zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Daher bat die Regierung den PrÀsidenten, Gnade walten zu lassen, um eine Ungleichbehandlung auszugleichen.
13:48
16-JĂ€hriger am Steuer
Vier Tote bei Unfall in NRW
Bei einem schweren Autounfall in KĂŒrten (NRW) sind vier junge Menschen ums Leben gekommen. Der 16-jĂ€hrige Fahrer sei schwer verletzt worden, sagte eine Sprecherin des Rheinisch-Bergischen Kreises. Der Wagen war in einer Kurve gegen einen Baum geprallt und hatte sich danach ĂŒberschlagen. Bei den Todesopfern handelt es sich um eine 14-JĂ€hrige aus Köln, eine 16-JĂ€hrige aus Bergisch-Gladbach und zwei 19-jĂ€hrige MĂ€nner aus Bergisch-Gladbach und Overath. Der Wagen gehörte den Eltern des Fahrers.
13:34
Deutscher Wetterdienst
Sonntag wird es etwas kĂŒhler
Nach den heiĂen Tagen kommt jetzt kĂŒhleres, aber immer noch sommerliches Wetter nach Deutschland. Das umfangreiche Hoch Kyra mit Schwerpunkt bei Schottland bringe "gemĂ€Ăigtere Luft zu uns", sagt Meteorologin Julia Tuschy vom Deutschen Wetterdienst. Am Sonntag kann es laut DWD in AlpennĂ€he noch einzelne Schauer und Gewitter geben. In den ĂŒbrigen Landesteilen wird es heiter oder sonnig und trocken. Die Höchstwerte erreichen zwischen 21 und 26 Grad, sĂŒdlich von Main und Mosel wird es nochmals 23 bis 28 Grad.
13:17
ErklÀrung nach Alaska-Gipfel
Europa bekundet Kiew SolidaritÀt
Die EuropĂ€er betonen nach dem Trump-Putin-Gipfel ihre UnterstĂŒtzung fĂŒr Kiew. "Die Ukraine kann auf unsere unerschĂŒtterliche SolidaritĂ€t zĂ€hlen", heiĂt es in einer gemeinsamen ErklĂ€rung, die unter anderem von Kanzler Friedrich Merz unterzeichnet wurde. BegrĂŒĂt werden die BemĂŒhungen von US-PrĂ€sident Donald Trump, auf einen Frieden hinzuarbeiten, zugleich aber betont, "dass die Ukraine eiserne Sicherheitsgarantien benötigt, um ihre SouverĂ€nitĂ€t und territoriale IntegritĂ€t wirksam verteidigen zu können".
13:01
Flucht vor Polizeikontrolle
Zwei Tote bei Unfall im Saarland
Bei einem Verkehrsunfall auf einer LandstraĂe nahe Homburg (Saarland) sind ein 21 Jahre alter Autofahrer und seine gleichaltrige Beifahrerin ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei hatten sich die beiden zuvor in Rheinland-Pfalz einer Polizeikontrolle entzogen und waren weitergefahren. Das Fahrzeug kam wenig spĂ€ter in einer Kurve von der Fahrbahn ab, durchbrach die Schutzplanke und prallte gegen einen Baum. Zum Zeitpunkt des Unfalls sei die Polizei nicht in unmittelbarer NĂ€he gewesen, hieĂ es.
12:46
"Ruhig und ohne Ultimatum"
Medwedew sieht Gipfel als Erfolg
Russlands Ex-PrĂ€sident Dmitri Medwedew hat den Gipfel zwischen US-PrĂ€sident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin fĂŒr sein Land als Erfolg gewertet. Es sei ruhig und ohne Ultimaten ein vollwertiger Mechanismus fĂŒr Kontakte auf höchster Staatsebene geschaffen worden, schrieb er bei Telegram. Im Ergebnis hĂ€tten die USA zumindest vorerst keinen weiteren Druck auf Russland aufgebaut. Zudem sei das Treffen ein Beleg dafĂŒr, dass Verhandlungen ĂŒber ein Kriegsende und Kampfhandlungen zeitgleich laufen können.
12:30
Schleswig-Holstein
Verletzte bei Busunfall auf A24
Bei einem Verkehrsunfall mit einem Linienbus sind auf der Autobahn 24 im schleswig-holsteinischen Kreis Herzogtum Lauenburg fĂŒnf Menschen verletzt worden. Der Bus, der im Schienenersatzverkehr unterwegs war, war laut Polizei ins Schleudern geraten und schlieĂlich quer zur Fahrbahn zum Stehen gekommen. Dabei habe der Gelenkbus auch die Mittelleitplanke durchbrochen. Der Busfahrer sei schwer, vier FahrgĂ€ste leicht verletzt worden, hieĂ es weiter. Nach dem Unfall wurde die Autobahn in Richtung Hamburg voll gesperrt.
12:13
Gipfel mit Putin in Alaska
Trump rĂŒckt von Waffenruhe ab
US-PrĂ€sident Donald Trump beharrt im Ukraine-Krieg nicht mehr auf einer sofortigen Waffenruhe. Das Treffen mit Russlands PrĂ€sident Wladimir Putin sowie Telefonate mit dem ukrainischen PrĂ€sidenten Wolodymyr Selenskyj und europĂ€ischen VerbĂŒndeten seien sehr gut gelaufen, schrieb Trump auf seinem Kurznachrichtendienst Truth Social. Alle seien sich einig gewesen, dass der beste Weg sei, direkt ein Friedensabkommen zu erreichen und kein Waffenstillstandsabkommen, das oft nicht halte, schrieb Trump weiter.
11:57
Britische Royals
Neues Zuhause fĂŒr William und Kate
Der britische Thronfolger Prinz William und seine Frau Prinzessin Kate ziehen um. Das Paar mit seinen drei Kindern, Prinz George, Prinzessin Charlotte und Prinz Louis, wechselt innerhalb des weitlĂ€ufigen GelĂ€ndes um Schloss Windsor die Bleibe, sagte ein Sprecher des Kensington-Palasts. Bisher lebte das Thronfolgerpaar in dem vergleichsweise bescheidenen Anwesen Adelaide Cottage. KĂŒnftig sollen sie in der groĂzĂŒgigeren Forest Lodge wohnen. Es handelt sich dabei um ein deutlich reprĂ€sentativeres GebĂ€ude.
11:44
MinisterprÀsident von Ungarn
Orban lobt Trump-Putin-Treffen
Der ungarische MinisterprĂ€sident Viktor Orban hat den Ausgang des Treffens von US-PrĂ€sident Donald Trump mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin begrĂŒĂt. "Jahrelang sahen wir zu, wie die beiden gröĂten AtommĂ€chte die Grundlagen ihrer Zusammenarbeit demontierten", schrieb er auf seiner Facebook-Seite. Damit sei jetzt Schluss. "Die Welt ist heute ein sicherer Ort, als sie es gestern war", fĂŒgte Orban hinzu. Nach dem Gipfel in Alaska waren allerdings keine greifbaren Ergebnisse bekannt geworden.
11:26
Zustand der Böden
Nasser Juli hilft vielen Pflanzen
Der in vielen Teilen Deutschlands ungewöhnlich nasse Juli war fĂŒr Pflanzen eine Wohltat. "In den Regionen, in denen es viel geregnet hat, haben sich die Pflanzen, die unter Stress waren, erholt", sagt Andreas Marx vom Helmholtz-Zentrum fĂŒr Umweltforschung. Der Zustand der Böden sei regional allerdings extrem unterschiedlich. Im Ruhrgebiet, in groĂen Teilen ThĂŒringens und im Norden Bayerns etwa sei wesentlich weniger Regen gefallen als sonst. Hier seien die obersten 60 Zentimeter teils auĂergewöhnlich trocken.
11:09
Deutscher Lehrerverband
Lehrer verteidigen Beamtenstatus
Der Deutsche Lehrerverband warnt davor, LehrkrĂ€fte kĂŒnftig nicht mehr zu verbeamten. "Die Verbeamtung macht den Beruf der Lehrkraft attraktiv", sagte VerbandsprĂ€sident Stefan DĂŒll den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Verbeamtung bedeute zudem auch besondere Verfassungstreue in Zeiten extremistischer Bedrohung. Forderungen etwa des Bundes der Steuerzahler, weniger Menschen zu verbeamten, kritisierte DĂŒll als "Griff in die Mottenkiste des Sozialneids gegenĂŒber den Privilegien der Beamten".
10:53
Umgang mit Afghanen in Pakistan
Amnesty kritisiert Bundesregierung
Amnesty International kritisiert die Bundesregierung fĂŒr ihren Umgang mit schutzsuchenden Afghanen in Pakistan. Rhetorik und Handeln stĂŒnden in einem "eklatanten und zynischen Widerspruch", sagte der stellvertretende GeneralsekretĂ€r in Deutschland, Christian Mihr, im Deutschlandfunk. AuĂenminister Johann Wadephul (CDU) hatte den Afghanen aus den Aufnahmeprogrammen der Bundesregierung am Freitag erneut Hilfe zugesichert. Mihr kritisierte, es wĂŒrden aber keine entsprechenden MaĂnahmen getroffen.
10:37
KĂ€ufer russischen Ăls
Trump rĂŒckt von Strafzöllen ab
US-PrĂ€sident Donald Trump rĂŒckt nach seinem Treffen mit dem russischen PrĂ€sidenten Wladimir Putin von der EinfĂŒhrung von Strafzöllen fĂŒr KĂ€ufer russischen Ăls wie etwa China ab. "Angesichts dessen, was heute passiert ist, denke ich, muss ich darĂŒber nicht nachdenken", sagte er dem Sender Fox News nach seinem Treffen mit Putin. Dies könne sich jedoch "in zwei oder drei Wochen" Ă€ndern, fĂŒgte Trump hinzu. Westliche LĂ€nder werfen China vor, Moskau zumindest indirekt beim Kampf gegen die Ukraine zu unterstĂŒtzen.
10:20
Treffen in Washington
Selenskyj reist Montag zu Trump
Nach dem Gipfel mit Kremlchef Wladimir Putin hat US-PrĂ€sident Donald Trump den ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj dessen Angaben zufolge nach Washington eingeladen. "Alle Details ĂŒber das Ende des Mordens, ĂŒber das Ende des Krieges werde ich mit PrĂ€sident Trump in Washington am Montag besprechen", schrieb Selenskyj bei Telegram mit Blick auf den russischen Angriffskrieg gegen sein Land. Er unterstĂŒtze den Vorschlag des US-PrĂ€sidenten zu einem Dreier-Treffen mit Putin, ergĂ€nzte Selenskyj.
10:04
Starke RegenfÀlle
225 Tote bei Fluten in Pakistan
Die Zahl der Toten bei Sturzfluten infolge heftiger RegenfĂ€lle in Pakistan ist auf mehr als 220 gestiegen. Innerhalb von 48 Stunden seien mindestens 225 Menschen ums Leben gekommen, erklĂ€rte die Katastrophenschutzbehörde. Die meisten TodesfĂ€lle wurden den Angaben zufolge in der Provinz Khyber Pakhtunkhwa verzeichnet, dort starben 211 Menschen. In Pakistan war es aufgrund starker RegenfĂ€lle zu Sturzfluten und Erdrutschen gekommen. Sturzfluten und Erdrutsche sind wĂ€hrend der Monsunzeit ĂŒblich.
09:49
Trotz Alaska-Gipfel
Weiter Angriffe im Ukraine-Krieg
Trotz der amerikanisch-russischen GesprĂ€che in Alaska haben Russland und die Ukraine ihre gegenseitigen Luftangriffe in der Nacht fortgesetzt. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe sind vom russischen MilitĂ€r 85 Kampfdrohnen und eine ballistische Rakete eingesetzt worden. Zwar sei ein GroĂteil der Drohnen abgefangen worden, dennoch habe es 24 DrohneneinschlĂ€ge und einen Raketeneinschlag gegeben, hieĂ es. Auch Russland registrierte ukrainische Drohnenangriffe. Laut Regierung sind 29 Drohnen abgeschossen worden.
09:27
Proteste gegen Vucic-Regierung
Gewalt bei Protesten in Serbien
Bei Protesten gegen die Regierung von PrĂ€sident Aleksandar Vucic ist es den dritten Tag in Folge zu gewalttĂ€tigen Ausschreitungen gekommen. Aus der Hauptstadt Belgrad berichteten serbische Medien von in Brand gesteckten MĂŒlltonnen sowie von Feuerwerkskörpern und anderen GegenstĂ€nden, die gegen Polizisten geworfen wurden. Innenminister Ivica Dacic sagte in der Nacht zum Samstag, dass sechs Polizisten verletzt und 38 Demonstranten festgenommen worden seien. Kundgebungen gab es auch in anderen StĂ€dten.
09:13
Gipfeltreffen USA-Russland
Trump informiert ĂŒber Putin-Treff
US-PrĂ€sident Donald Trump informiert den ukrainischen PrĂ€sidenten Wolodymyr Selenskyj und weitere europĂ€ische Staats- und Regierungschefs derzeit ĂŒber sein Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin. Das erfuhr die dpa aus deutschen Regierungskreisen. Trump und Putin beendeten ihr Treffen in Alaska ohne ĂuĂerungen zu einer möglichen Waffenruhe im Ukraine-Krieg, greifbare Ergebnisse wurden nicht bekannt. Trump wollte sich nach eigenen Angaben mit den EuropĂ€ern und Selenskyj besprechen.
08:58
Klage gegen Trump-Regierung
Polizeikompromiss in Washington
Nach der AnkĂŒndigung der US-Regierung, die Polizei in Washington unter ihre Kontrolle zu stellen, und einer Klage der Hauptstadt, haben beide Parteien eine Einigung erzielt. Dem am Freitag (Ortszeit) vor einem Bundesgericht erzielten Kompromiss zufolge soll der Leiter der Anti-Drogen-Polizei DEA, Terry Cole, nicht die direkte Kontrolle ĂŒber die Hauptstadt-Polizei ĂŒbernehmen, sondern Anweisungen ĂŒber das BĂŒro des BĂŒrgermeisters erteilen. Cole war von der Regierung zum "Notfall-Polizeichef" erklĂ€rt worden.
08:43
Ăberschwemmungen
Nigeria: Viele HÀuser beschÀdigt
Im Norden Nigerias haben starke RegenfĂ€lle fĂŒr heftige Ăberschwemmungen gesorgt und hunderte HĂ€user beschĂ€digt. Die Notfallbehörde des Bundesstaates Yobe (Sema) erklĂ€rte, dass mehr als 200 HĂ€user beschĂ€digt worden seien. Ein Beamter in der Stadt Potiskum teilte mit, 500 HĂ€user seien von den nĂ€chtlichen RegenfĂ€llen schwer getroffen worden. TodesfĂ€lle wurden nicht gemeldet. Laut ersten SchĂ€tzungen seien 600 Menschen von den Ăberschwemmungen betroffen, sagte Sema-Chef Mohammed Goje. Es gebe aber nur wenige Verletzte.
08:29
Fahrgastverband
Pro Bahn schlÀgt Bahnchefin vor
Der oder die nĂ€chste Bahnchefin sollte aus Sicht des Fahrgastverbands Pro Bahn aus dem Verkehrssektor kommen und das Eisenbahn-System in Deutschland kennen. "Und es sollte jemand sein, der nicht schon ewig im Bahn-Konzern ist", so der Pro Bahn-Vorsitzende, Lukas IfflĂ€nder. IfflĂ€nder schlug die derzeitige GeschĂ€ftsfĂŒhrerin des Hamburger Verkehrsverbunds HVV, Anna-Theresa Korbutt, vor. Korbutt könne anecken und habe etwa in der Debatte um die Finanzierung des Deutschlandtickets deutliche Positionen vertreten.
08:14
Morgenritual
Kaffeetrinker besser gelaunt
RegelmĂ€Ăige Kaffeetrinker sind einer Studie der UniversitĂ€t Bielefeld und der britischen University of Warwick zufolge nach einer Tasse am Morgen meist in besserer Stimmung als zuvor. Die Befragten fĂŒhlen sich dann deutlich glĂŒcklicher und enthusiastischer als an anderen Tagen, an denen sie zur gleichen Uhrzeit keinen Kaffee trinken. Koffein wirkt laut der Studie auch gegen negative Stimmungslagen wie Traurigkeit oder Ărger. Die stimmungsaufhellende Wirkung entstehe, weil Koffein Adenosin-Rezeptoren im Gehirn hemmt.
07:59
GesprÀche mit KI-Chatbot
Ermittlungen gegen Meta wegen KI
Nach Berichten ĂŒber mutmaĂlich erlaubte "romantische" und "sinnliche" GesprĂ€che des KI-Chatbots von Meta mit MinderjĂ€hrigen hat ein US-Senator Ermittlungen gegen die Facebook-Muttergesellschaft angekĂŒndigt. Der republikanische Senator Josh Hawley erklĂ€rte, der von ihm geleitete Unterausschuss des Justizausschusses des Senats werde prĂŒfen, ob KI-Produkte von Meta "kriminelle Handlungen gegenĂŒber Kindern ermöglichen". Ein Meta-Sprecher erklĂ€rte: "Wir haben klare Regeln, welche Art von Antworten KI-Charaktere geben dĂŒrfen".
07:45
Neuer Parteischwerpunkt
DĂŒrr setzt FDP-Fokus auf Migration
FDP-Chef Christian DĂŒrr will mit dem Fokus auf die Migrationspolitik verloren gegangenes WĂ€hlervertrauen zurĂŒckgewinnen. "Ich verbinde Einwanderungspolitik mit der Bereitschaft zu Leistung", betonte der Parteivorsitzende. Er fĂŒgte hinzu: "Wer bei uns etwas leisten will, ist herzlich willkommen". Der Union warf DĂŒrr einen falschen Ansatz in der Migrationspolitik vor. Einfach nur weniger Migration sei "der falsche Blick auf die Dinge". In Schweden kĂ€men zum Beispiel drei von vier Einwanderern in den Arbeitsmarkt.
07:28
VKU-Umfrage zeigt Probleme
Versorger warnen vor Wassermangel
Wegen starker Hitze und Trockenheit steht auch die Wasserversorgung immer mehr unter Druck. Laut einer Umfrage des Verbands kommunaler Versorgungsunternehmen (VKU) berichtete fast die HĂ€lfte (45 Prozent) der 127 befragten kommunalen Wasserversorger von einer steigenden Nachfrage in Hitzeperioden. Gut ein Viertel von ihnen (29) hatte demnach in den letzten Jahren bereits zeitweise mit EngpĂ€ssen zu kĂ€mpfen. Um die Wasserversorgung langfristig zu sichern, brauche es politische UnterstĂŒtzung, fordert der Verband.
07:13
Briefe an Verkehrsministerien
StĂ€dte fĂŒr eigene Autokennzeichen
BĂŒrgermeisterinnen und BĂŒrgermeister aus mehreren BundeslĂ€ndern haben bei der Landespolitik um UnterstĂŒtzung fĂŒr eigene Autokennzeichen geworben. Das geht aus gemeinsamen Briefen an die zustĂ€ndigen Ministerien in Baden-WĂŒrttemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Hessen hervor. Unterzeichnet sind sie insgesamt von mehr als 70 Rathauschefs. Kommunale Kennzeichen könnten ein wirkungsvolles Mittel sein, um die Orte sichtbar zu machen und das ZugehörigkeitsgefĂŒhl der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger zu fördern, so die Rathauschefs.
06:57
Zollkonflikt mit den USA
Nouripour fĂŒr Schweiz in der EU
BundestagsvizeprĂ€sident Omid Nouripour bringt vor dem Hintergrund des Zollkonflikts mit den USA eine EU-Mitgliedschaft der Schweiz ins Spiel. Der GrĂŒnen-Politiker sagte: "Die Bundesregierung sollte der Schweiz anbieten, die Zusammenarbeit jetzt schnell weiter zu vertiefen, bis hin zu einer Turbo-Mitgliedschaft der Schweiz in der EU". Zuvor hatte sich auch Markus Töns (SPD) offen dafĂŒr gezeigt, die Schweiz in der EU aufzunehmen. In der Schweiz hat ein EU-Beitritt eher keine Chance. Die wĂ€hlerstĂ€rkste Partei SVP ist dagegen.
06:42
Treffen in Alaska
Trump-Putin-Gipfel ohne Waffenruhe
US-PrĂ€sident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin haben ihr Gipfeltreffen in Alaska beendet. Am Ende gab es von beiden wenig Konkretes. "Es gibt keinen Deal, bis es einen Deal gibt", sagte Trump. Man habe ein "Ă€uĂerst produktives Treffen" gehabt, "viele Punkte" seien vereinbart worden, nur wenige seien noch offen - davon ein wichtiger. Ăber neue Zölle sprach Trump nicht. Zum Austausch von Gefangenen sagte er genauso wenig wie zu möglichen Gebietsabtretungen. Auch von einer Waffenruhe wurde nicht gesprochen.