Wenn ein potentielles RAVENSBURGER BIOTOP seit Jahren mit CO2-Stiefeln zertreten wird und "KLIMA" ein verdorrtes Feigenblatt bleibt ...
Schon des Öfteren habe ich auf das natürlich entstandene Biotop auf der Grenze zwischen den großen Kreisstädten Weingarten und Ravensburg hingewiesen. Politisch liegt dieses Natur-Areal knapp auf der Gemarkung der Türmestadt. Es hat sogar eine postalische Anschrift: Schützenstraße 106, 88212 Ravensburg.
Bis vor wenigen Jahren lebten hier im Wechsel rund 120 Flüchtlinge in vier Häusern in Leichtbauweise und später in einem weiteren doppelstöckigen Wohncontainer. Doch die sind längst alle abgebaut und stattdessen dient die 1,8 ha große Parzelle als Parkplatz für PKW der VETTER-Angestellten. Doch auch das ist bald vorbei, nämlich dann, wenn das Parkhaus auf dem "Oberschwabenplatz" selbigen Namens bald fertiggestellt ist.
Quelle und Möglichkeit zur Unterstützung
Und wiederholt weise ich darauf hin, dass sich diese rund 18.000 Quadratmeter ungemein gut für ein permanentes, durchdachtes und durch Klimakultur ergänztes BIOTOP eignet. Doch die Politik hat anderes vor. Nie hat je ein Bürgermeister, das Umweltamt oder eine andere Institution der Stadtverwaltung auf meinen bittenden Vorschlag reagiert.
Und nun erfahre ich - so ganz nebenbei und übrigens ziemlich verklausuliert - dass die zukünftigen Adressaten der "Schützenstraße 107" nicht etwa Herr und Frau Milan oder Genosse Frosch oder die Firma Störche und Co. oder Herr Apfelbaum sein werden, sondern die Linienbusse der 2025 gegründeten Verkehrsbetriebe Schussental (VBS). Denn auf dem Grundstück zwischen dem Kreishaus II. (ehemals Telekom) und dem "Kaufland" (real) sollen diverse E-Ladesäulen installiert werden, um die hier parkende Flotte auf vier Rädern mit "Kraftstoff" zu versorgen.
Ravensburg und auch die weiteren Gemeinden im Schussental lernen nicht dazu - jedenfalls nicht in Sachen Klima. Deswegen bittet der Blogger an dieser Stelle um Unterstützung für seine Petition - auf die übrigens bis dato keine Reaktion erfolgte - und auf weitere Eigeninitiativen von Klimaaktivist/innen, S4F, BUND, NABU, klimabewussten Stadträt/innen und weiteren engagierten Bürger/innen. DANKE!