Klimaverbesserungen für Ravensburg wird es nur geben, wenn ein/e Klimabegeisterte/r das Ruder übernimmt
Stefan Weinert, Blogger mit Aussicht
"Klimaverbesserungen für Ravensburg wird es nur geben, wenn ein/e Klimabegeisterte/r das Ruder übernimmt." So lautet die Headline des folgenden Artikels. Ich möchte daran erinnern, dass in dem Wort "Begeisterte/r" das Wort "Geist" steckt, was bedeutet, dass es in der Person ein gewisses Gespür, Engagement und "Feuer" für das jeweilige Thema faktisch und real und nicht nur vorgespielt gibt.
Die "Wissenschaftler für die Zukunft" (Scientists for Future) fordern von der Ravensburger Stadtverwaltung die Implementierung eines "Bürger-Klimarates", um die sukzessiv stärker werdenden Klimaschäden auch in und um Ravensburg zu stoppen oder zumindest erheblich abfedern zu können. Denn ganz offensichtlich sind die entsprechenden Bemühungen des Ravensburger Umweltamtes erfolglos, respektive bleiben sie aus.
Doch mit einem recht abstrusen Argument lehnt der Oberbürgermeister der Stadt Ravensburg dieses ab. Sein Argument: Die erheblichsten Umweltschäden würden durch Bürger und Firmen entstehen. Da - so impliziert es sein Argument - habe man/frau als Stadt keine Handhabe.
'Gerade deshalb' - so die Akademiker/innen mit ihrem Contra - braucht es einen Klima-Bürgerrat. Das leuchtet - so meine ich - jedem Unvoreingenommenen ein.
In einem Zeitungsbericht zu dieser Causa heißt es sinngemäß, dass man/frau den möglichen Grund fehlenden Geldes nicht gelten lassen kann, da ein eventueller Klima-Bürgerrat so gut wie kostenfrei für die Verwaltung arbeiten würde. Abgesehen davon - so meint der Blogger ergänzend - sind Millionenbeträge für Sanierungen merkwürdigerweise immer vorhanden.
Die "Scientists" fordern deshalb weiterhin den entsprechenden Bürgerrat und weisen auf die bevorstehende OB-Wahl am 8. März 2026 (Bewerbungsfrist 9. Februar) hin. An diesem Tag würde entschieden, wie es mit dem Klima in Ravensburg weitergeht.
Blogger: Tja, das ist so daher gesagt. Was, wenn es keine Kandidat/innen gegen Dr. Daniel Rapp gibt? Oder doch, aber ohne Erfolgsaussicht? Klimawandel in Ravensburg wird es nur geben, wenn der amtierende OB nicht weiter regiert, sondern ein "Wissenschaftler" oder eine "Wissenschaftlerin" das Ruder in und für die Türmestadt übernimmt. Doch - das ist meine leider verzagte Prognose - es wird niemand von ihnen sein grünes Handtuch in den Ring werfen. Oder sollte ich mich getäuscht haben? - Hope dies last!