đDonald's Christmas trip as the Conqueror of Greenland towards Danish territory
Wie eigentlich kommt Donald Trump, seines Zeichens PrĂ€sident von 50 vereinigten Staaten auf dem nördlichen Teil des Kontinents AMERICA (USA) darauf, die arktische Insel "Grönland" fĂŒr sich, also fĂŒr die USA zu beanspruchen. Das ist keine Satire, sondern bitterer Ernst. Denn neuerdings ist "Donald" sogar bereit, Waffen einzusetzen, um als "Conquerors of Greenland" in die Geschichte einzugehen.
Manche meinen, es sei GröĂenwahn. Andere sagen, er habe es allein auf die wertvollen BodenschĂ€tze abgesehen. Wieder andere spekulieren auf einen wichtigen MilitĂ€rstĂŒtzpunkt der USA nĂ€her an Europa und Moskau.
Stef-Art 2025
Doch weit gefehlt - UND HIER BEGINNT DIE SATIRE, DIE VIELLEICHT GAR KEINE IST - hat Donald Trump einfach nur in der Schule aufgepasst, oder Melanie hatte ihm zum Weihnachtsfest 2024 ein Buch ĂŒber die Geschichte der nördlichen LĂ€nder rund um den nördlichen Polarkreis geschenkt. Und er hat tatsĂ€chlich darin nicht nur lustlos geblĂ€ttert, sondern Seite fĂŒr Seite in sich aufgesogen. Dabei kam Trump auch auf die Geschichte Norwegens und ein paar Seiten weiter - auf die Geschichte der Insel Grönland.
Ein gewisser Erik Thorvaldsson, spĂ€ter besser bekannt als Erik der Rote, wurde um das Jahr 950 nach Christus in Norwegen geboren. Von dort aus segelte er ĂŒber den Horizont hinaus nach Westen, bis er auf eine Insel (wie sich spĂ€ter herausstellte) stieĂ, welche an ihren KĂŒsten grĂŒnes Busch- und Weideland vorwies. Er nannte sie deshalb - aus seiner Sprache ins Englische ĂŒbersetzt "Greenland". Aufgrund seiner roten Haare und seines hitzigen Temperaments (!) erhielt er von seinen Kampfgenossen und den Frauen, die ihn begehrten, den Beinamen âder Roteâ.
Wenn wir - liebe Leserschaft - ehrlich sind, dann weist Erik der Rote doch irgendwie (Haarpracht und Temperament) auf Donald Trump hin - oder auch umgekehrt.
Doch die Geschichte geht weiter: Um das Jahr 1003 nach Christus starb Erik der Rote schlieĂlich in Grönland und hinterlieĂ ein VermĂ€chtnis, das von Mut, Abenteuer und der Entdeckung neuer Welten geprĂ€gt war. Und nun kommt's, was Donald Trump auf die Idee brachte, sich und Grönland miteinander in Verbindung zu bringen. Denn der Sohn von Erik namens Leif Eriksson - geboren um das Jahr 975 - setzte nicht nur das Erbe seines Vaters im Land selbst fort, sondern segelte wie einst dieser ebenfalls ĂŒber den Horizont immer nach Westen, bis er als erster GrönlĂ€nder mit "Vinland" den amerikanischen Kontinent in dessen Norden betrat.
Allerdings - so erzÀhlen es die Sagen - soll das nicht ganz freiwillig geschehen sein. Denn als Leif eines Tages - er war in Norwegen gewesen, wo ihn der König aufgefordert hatte, in Grönland das Christentum zu verbreiten - auf dem Heimweg war

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Die Presse vom 23. Dezember 2025 (keine Satire)
Die italienische Zeitung LA STAMPA aus Turin vermutet: âWashington sieht Grönland als unerschöpfliche âMineâ fĂŒr Gas, Ăl und vor allem kritische Rohstoffe. Der Wettlauf darum, diese Ressourcen vor China zu nutzen, ist einer, den sich die USA nicht leisten können zu verlieren, da Peking derzeit 60 Prozent der verfĂŒgbaren Seltenen Erden auf seinem eigenen Territorium abbaut. Dies ist ein Wettbewerbsvorteil, den das WeiĂe Haus auch dank des Erwerbs Grönlands ausgleichen zu können glaubt. Allerdings bleibt Grönland ein sehr schwer zu erschlieĂendes Gebietâ, notiert LA STAMPA.
Die norwegische Zeitung AFTENPOSTEN aus Oslo stellt fest: âDonald Trump hat wĂ€hrend des vergangenen Jahres mehrmals seine Absicht geĂ€uĂert, Grönland einzuverleiben. Das stieĂ auf heftigen Widerstand, sowohl in DĂ€nemark und in Grönland als auch in der EU. Aber das ist keinHirngespinst: Donald Trump will nicht einmal den Einsatz militĂ€rischer Gewalt ausschlieĂen, und die Ernennung eines Sondergesandten fĂŒr Grönland zeigt erneut, dass er Grönland nicht vergessen hat. Jeff Landry verstehe, wie entscheidend Grönland fĂŒr die nationale Sicherheit der USA sei, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Die Lage ist ernst: Die SouverĂ€nitĂ€t und die Grenzen von Staaten sind im Völkerrecht verankert, und man kann nicht einfach andere LĂ€nder annektieren â auch nicht unter Hinweis auf die internationale Sicherheitâ, betont AFTENPOSTEN.