Ein Mann. Eine Gitarre. Ein Song. - Und Donald Trump sieht seine (!) USA in Gefahr.
1. Februar, 2026 um 11:39 Uhr,
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Bruce Springsteen veröffentlicht ein Lied – kein Aufruf, keine Parole, keine Gewalt. Nur Musik. Ruhig. Erinnernd. Menschlich.
Und genau das reicht, um den amtierenden Präsidenten Donald Trump nervös werden zu lassen.
Trump nennt Springsteen irrelevant. Überbewertet. Unamerikanisch.
Kurz: Alles, was man sagt, wenn man merkt, dass vier Akkorde mehr Wirkung haben als jahrelange Machtrhetorik.
Denn "Streets of Minneapolis" macht etwas Unverzeihliches:
Es erinnert.
An Tote.
An Gewalt.
Erinnert an einen Staat, der „Law & Order“ ruft – und dabei Leichen hinterlässt.
- Lesen Sie auch hier: „Streets of Minneapolis“ - Prominenter Widerstand CONTRA Mc. Trump
Im Trump-Universum gilt das bereits als Staatsgefährdung.
Besonders pikant: Der Mann, der Politik wie Reality-TV inszeniert, Fakten als Requisiten benutzt und Behörden zur Machtdemonstration aufrüstet, warnt plötzlich vor „falschen Eindrücken“.
Ein Präsident, der mit Lügen regiert, fürchtet sich vor Wahrheit in Moll – verkörpert von einem Mann, den man nicht umsonst „The Boss“ nennt.
Wenn Musik gefährlicher erscheint als eskalierende Behörden,
wenn ein Gitarrist mehr Angst auslöst als Machtmissbrauch,
wenn Erinnerung als Angriff gilt –
dann ist nicht der Song radikal.
Dann ist die Macht nackt, dünnhäutig und ertappt.
Oder, trumptauglich formuliert:
Wenn Demokratie ein Lied wäre, würde Trump es bzw. sie verbieten lassen.
Und weil es Mister Dünnhäutig so zuverlässig triggert, teilen wir den Song von The Boss hier gern weiter – mit einem breiten Lächeln.