Kurz vor den Midterms *) sieht es nicht gut aus für die Republikaner. Im schlimmsten Fall könnte die Partei von US-Präsident Donald Trump sowohl im Senat als auch im Repräsentantenhaus ihre Mehrheit verlieren. Eine Mehrheit, die die Grand Old Party bei den Wähler:innen schon jetzt eingebüßt haben könnte, wie aktuelle Gallup-Daten zeigen. Denen zufolge sagen 50 Prozent der Befragten US-Amerikaner:innen, dass sie Anhänger:innen der Demokraten sind oder zumindest eher in deren Richtung tendieren - das entspricht einem Vorsprung von elf Prozentpunkten gegenüber der politischen Konkurrenz, wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt. Einen ähnlich großen "Vorsprung" hatten die Dems zuletzt vor anderthalb Jahrzehnten. Die politische Selbsteinordnung von Wähler:innen ist natürlich nur begrenzt aussagefähig. Es ist dies aber nur eine von vielen Umfragen, in denen es für die Republikaner schlecht aussieht, wie sich beispielsweise auf realclearpollings.com nachlesen lässt.
USA-Midterms: Demokraten holen stark auf ...

*) Die Midterms oder auch Zwischenwahlen zum U.S. Kongress sind die nationalen Wahlen zum Senat und Repräsentantenhaus, die zur Hälfte eines Präsidentschaftszyklus stattfinden. Neben den nationalen Wahlen zum Kongress finden zahlreiche bundesstaatliche Wahlen statt, beispielsweise für Gouverneure, Richter:innen oder Volksentscheide. Die kommenden Midterm-Wahlen werden am 3. November 2026 stattfinden. Derzeit hat die Republikanische Partei eine Mehrheit im US-Senat sowie im US-Repräsentantenhaus. Historisch verliert die Partei des amtierenden Präsidenten bei den Midterms Sitze. Aufgrund des Direktwahlsystems sind einheitliche Umfragen mit Vorsicht zu genießen. Dennoch können Wahlumfragen zu den Kongresswahlen allgemein ein Stimmungsbild der Wähler:innen im Hinblick auf die beiden Parteien geben.
