REBOOT & REVIVAL für Ravensburg ... Die Chance für den 8. März 2026
Deshalb mag das, was folgt, eine Ergänzung oder ein Vorschlag für ein Wahlprogramm derer sein, die bereits sind, sich als Gegenkandidat oder Gegenkandidatin des amtierenden Oberbürgermeisters am 8. März 2026 zu einer echten demokratischen (Aus)-Wahl zu stellen.
Übrigens: Eine Altersobergrenze für die Bewerbung auf ein und Ausübung eines Bürgermeisteramt(s) in Baden-Württemberg gibt es nicht mehr. Siehe hier: https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/baden-wuerttemberg-kommunalrecht-wahlen-gemeinderaete-16-jahre-kommunen
Projekt „Demokratie‑Revival-Ravensburg“ (DRR)
Das Projekt „Demokratie‑Revival-
Ziel der ersten 90 Tage sind sichtbare Verbesserungen für Bürgerinnen und Bürger, belastbare Nutzungsdaten und eine Grundlage für die Skalierung erfolgreicher Maßnahmen. Keine großen Theorien. Der Staat (in diesem Fall die Stadt) muss ein echtes und nicht nur herbeigeredetes WIR-Gefühl erhalten, was bedeutet, die Bürger und Bürgerinnen ernsthaft und direkt mitreden können (nicht nur über die von ihnen gewählten Gemeinderatsmitglieder, deren Statements immer Partei gefärbt und mit Taktik bestückt sind) und vor allem: Schluss mit der Intransparenz.
- Ein Blick auf die Demografie-Pyramide erfordert, dass ältere Menschen, die sich mit der elektronischen Datenerfassung nicht auskennen und die entsprechende Infrastruktur auch gar nicht besitzen, dennoch ihre Anliegen analog und auf Augenhöhe im persönlichen Kontakt, ihre behördlichen Angelegenheiten erledigen können. Dass "Online-Verkehr" Personal sparen lässt, ist mehr oder weniger ein Märchen. Denn trotz der hohen Digital-Dichte "stöhnt" die Stadtverwaltung unter Personalmangel.
- An sämtlichen öffentlichen Schulen Ravensburgs - von der Grundschulstufe bis zur "Oberprima" - müssen Workshops zum Thema "Demokratielernen" installiert, implementiert und entsprechende Lehrerfortbildungen müssen angestoßen werden.
- Jedes der fünf großen Wohnquartiere (Weststadt, Südstadt, City, Oststadt, Nordstadt) benötigt einen von der Stadtverwaltung unabhängigen Ombudsmann/eine Ombudsfrau. Dazu muss eine entsprechende Online-Plattform bzw. Gesprächsrunde (Quartiersforum) mit dem Ziel, echte Partizipation einzurichten, deren Ergebnisse an die Stadtverwaltung gehen - inklusive einer verbindlichen Rückmeldung von dort.
- Die von vielen Bürgern - und auch von mir - empfundene ungute Verbindung der Stadtverwaltung mit der hiesigen Presse muss unbedingt beendet werden. Es ist nicht Aufgabe der Rathaus-Administration, sich der wohlwollenden Unterstützung der "Schwäbischen Zeitung" (Redaktion Ravensburg) zur Durchsetzung ihrer Politik auszusetzen. Doch die Berichterstattung (oder das Schweigen) der Presse in den zurückliegenden 16 Jahren (2 x 8) zeigt genau dies. Zum Beispiel hat die "Schwäbische" bis dato in ihrer Berichterstattung über den skandalösen Vorfall an Weihnachten 2025 (Obdachlosem wird Bett und Unterkunft verweigert) geschwiegen
- Das "Soziale", die Klimapolitik, die Bürgerfürsorge und die Bürgernähe müssen wieder in den Vordergrund gerückt werden. Es kann nicht sein, dass Events, Belustigungen, Profit, Effizienz und überteuerte Sanierungen im Vordergrund stehen, und der Bürger - vom Obdachlosen bis zum fleißigen Handwerker - trotz "Sonnenscheins" in den Büros, im "Regen" stehen gelassen wird.
- Steuergelder - auch Zuschüsse von Land und Bund sind Steuergelder - müssen in Zukunft sorgsam verplant und ausgegeben werden. Vor allem müssen die Relationen stimmen. Und es müssen die undurchsichtigen Kostenexplosionen bei den Sanierungsprojekten der vergangenen Jahre aufgedeckt werden!