Städte mit den höchsten Mietpreisen für neu errichtete Wohnungen in Deutschland im 4. Quartal 2025
München ist mit 24,84 Euro pro Quadratmeter die derzeit teuerste Stadt im Mietpreis-Ranking (Neubau) des Forschungs- und Beratungsinstituts empirica. Auf den Plätzen zwei und drei folgen mit 20,93 Euro pro Quadratmeter Frankfurt am Main und Hamburg mit einer inserierten Angebotsmiete von 20,53 Euro für den Quadratmeter.
Alle Angaben beziehen sich auf Angebotsmieten für Wohnungen, die jeweils in den letzten drei Baujahrgängen errichtet wurden, sowie projektierte Objekte (Neubau) mit einer Größe von 60 bis 80 Quadratmetern und einer gehobenen Ausstattung. Das vierteljährlich von empirica veröffentlichte Ranking basiert auf der Analyse von über 2 Millionen Inseraten (über 100 Anzeigenquellen).
Untersucht werden auch die Angebotsmieten für Bestandswohnungen der übrigen Baujahre. Diese sind in der Regel etwas niedriger. Am Beispiel München: Hier werden derzeit im Durchschnitt etwa 23,35 Euro für den Quadratmeter verlangt.

In der näheren Vergangenheit kannten die Mieten in Deutschland nahezu nur eine Richtung. Gerade in den Groß- und Mittelstädten – insbesondere aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit von Wohnraum – erhöhten sich die Mietpreise immens. In Kaiserslautern stiegen die Mieten im Vergleich der Jahre 2022 und 2023 beispielsweise um rund 10,5 Prozent. Steigende Mieten sind allerdings kein rein städtisches Phänomen. In den vergangenen Jahren lässt sich deutschlandweit siedlungsstrukturübergreifend ein Ansteigen der Mieten beobachten. Ebenso sind die monatlichen Mietausgaben privater Haushalte in letzter Zeit stetig angewachsen.