RAVE: Gemeinderat stiftet Statue des amtierenden und "ewigen" Oberbürgermeisters - Geschmiedet aus den Resten des "Eschersteg" ...
Ravensburg, 28. Januar 2026
Da nun für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Ravensburg klar scheint – so jedenfalls die "Schwäbische Zeitung" –, dass der seit 16 Jahren amtierende Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp dies auch in den kommenden, möglicherweise 16 Jahren sein wird, hat der Gemeinderat (bei fünf Gegenstimmen und einer Enthaltung) beschlossen, ihm eine Statue zu stiften.
Wie gesagt, hat der Gemeinderat (GR) die Statue in Auftrag gegeben. Aber es handelt sich hier nicht um eine echte "Bronze", sondern um eine kostengünstige Eisen-Stahl-Konstruktion, die mit einfacher und entsprechender Farbe "aufgehübscht" wurde. "Wir müssen ja dringend sparen", erläuterte dazu eine Stadträtin mit Fahrrad, was an dem Kopf des Denkmals auch zu erkennen ist, wo scheinbar die Farbe ausging. Allerdings kommen die prägnanten Gesichtszüge von Daniel Rapp in "schwarz-weiß" viel besser zur Geltung.

Die restliche Farbe - so die Fahrradfahrerin - würde gekauft werden, wenn von den 22 Millionen Euro für die Sanierung des vergifteten "Kornhaus"/ehem. Bücherei noch ein Betrag von 10 Euro übrig bleiben sollte.
Hergestellt wurde der "Eiserne Daniel" (wie unschwer zu erkennen ist) aus den gerade noch verwertbaren Resten des in Bettenweiler (Horgenzell) eingehausten "Eschersteg", der - so jedenfalls sagt es die Erfahrung erfahrener Bürger - wirklich nie wieder aufgebaut wird. Dagegen wird es seitens der Stadt bis "Sankt Nimmerlein" immer wieder Argumente geben, welche die Stadt allerdings in den zurückliegenden 16 Jahren durch ihre Untätigkeit teilweise selbst generiert hat. Genannt auch das "Adam und Eva Prinzip".
Als Kulisse für das eiserne Denkmal lagen dem Gemeinderat zwei Alternativen vor: a) eben diese ehemalige Bücherei (Kornhaus) oder b) die Y-Brücke am Kwai an der "Wangener Straße". Nicht ganz überraschend wurde die Variante b) gewählt und gleichzeitig der Beschluss gefasst, die Brücke nach dem jetzigen und wohl "ewigen" OB zu benennen. Ein anderer Name käme aus Gründen des Geschmacks - so meint es der Blogger - auch gar nicht in Frage.