An den OB Ravensburg: Erinnerung an die Petition vom 17. November 2025 - Der "Hirschgraben" muss für den normalen Straßenverkehr wieder geöffnet werden
Ravensburg, 18. Februar 2026
Betreff: Erinnerung an meine Petition vom 17. November 2025 – Ravensburg: Der "Hirschgraben" muss für den normalen Straßenverkehr wieder geöffnet werden - Bitte um umgehende Entscheidung
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Rapp, sehr geehrte Damen und Herren,
am 17. November 2025 habe ich Ihnen meine Petition zur Wiedereröffnung des Hirschgrabens für den normalen Straßenverkehr übermittelt. Eine Eingangsbestätigung erhielt ich zeitnah, jedoch ist seit nunmehr drei Monaten keine inhaltliche Rückmeldung erfolgt.
Ich halte es für nicht akzeptabel, dass ein Anliegen, das eine Vielzahl betroffener Bürgerinnen und Bürger betrifft und welches öffentlich hoch brisant diskutiert wurde und immer bei den Bürgern und Bürgerinnen nicht vergessen ist, über einen derart langen Zeitraum unbeantwortet bleibt. Eine Verwaltung, die Transparenz und Bürgernähe für sich beansprucht, sollte zumindest einen Zwischenbescheid oder eine nachvollziehbare Begründung für Verzögerungen geben.
Ich fordere Sie daher nachdrücklich auf, mir nun eine verbindliche Auskunft über den Inhalt Ihrer Entscheidung zu meiner Petition mitzuteilen. Eine weitere Verzögerung ohne sachliche Erklärung ist nicht hinnehmbar und beschädigt das Vertrauen der Bürgerschaft in die Verlässlichkeit kommunaler Entscheidungsprozesse und stellt Ihr "WIR gemeinsam" ein weiteres Mal in Frage.
Den vollständigen Petitionstext füge ich erneut bei. *) Ich erwarte Ihre schriftliche Antwort bis Mitte der kommenden Woche, 25.2.2026.
Mit freundlichen Grüßen Stefan Weinert
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*) Ravensburg, 17. November 2025 (per E-Mail)
Stefan Weinert
Untere Burachstraße 94
88212 Ravensburg
An die
Stadtverwaltung Ravensburg
z. Hd. Herrn OB Dr. Daniel Rapp
Marienplatz
88212 Ravensburg
via E-Mail
Petition zur Wiedereröffnung der Straße "Hirschgraben" für den normalen Straßenverkehr
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Rapp,
sehr geehrte Herren Bürgermeister Honikel-Günther und Bastin,
sehr geehrte Damen und Herren des Gemeinderates,
folgend übersende ich Ihnen die Petition zur "Wiedereröffnung der Straße 'Hirschgraben' für den normalen Straßenverkehr". Die Petition ist bereits online am 14. November 2025 gestellt worden und an Sie gerichtet. Online-Text und dieser E-Mail Text sind identisch. Zusammengefasst werden kann der Text mit dieser Forderung:
>>> Der "Hirschgraben" muss für jedwedes Fahrzeug - und nicht nur für Stadtbusse - geöffnet werden, damit wir, die Anwohner und Anwohnerinnen der "Olgastraße", wieder eine erträgliche Wohn- und Lebenskultur zurückerhalten. <<<
Diesem Votum schließe ich mich mit dieser Petition an!
Volltext der Petition
PETITION: Ravensburg - Der "Hirschgraben" muss für den normalen Straßenverkehr wieder geöffnet werden!
Die Argumente der Ravensburger Stadtoberen, ihre einmal getroffene Entscheidung nicht zurücknehmen, obwohl dies im vorliegenden konkreten Fall für das Wohl so manche Bürger hilfreich wäre, und es Logik und die vernünftige Abwägung, wo wann größerer Schaden entsteht, regelrecht auch verlangen - sind gelinde gesagt, nicht nachvollziehbar. Und das trotz des mit den betroffenen Bürgern gemeinsamen Eruierens der Problemlage und geäußerten Alternativvorschlägen der sich gefühlt schon fast weg-gemobbten Anwohner.
Die Petition ist auch hier beim Blog "Schussental-Medial" zu finden.
Ganz aktuell geht es um den seit dem Jahr 2021 für den normalen Straßenverkehr gesperrten "Hirschgraben" einerseits und den Anwohnern der dadurch überlasteten "Olgastrasse", auf die sich nun der dahin umgelenkte PKW-, SUV- und LKW-Verkehrs zu dem bisherigen addiert. - Die "Schwäbische Zeitung" berichtete hier darüber.
>>> Der "Hirschgraben" muss für jedwedes Fahrzeug - und nicht nur für Stadtbusse - geöffnet werden, damit wir, die Anwohner und Anwohnerinnen der "Olgastraße", wieder eine erträgliche Wohn- und Lebenskultur zurückerhalten. <<<
So meinen es sinngemäß die genannten und gestressten Mitmenschen gegenüber der Ravensburger Stadtverwaltung/Stadtspitze.
Als zweite Lösung und Alternative schlagen die Bewohner der "Olgastrasse" eine Ampel an der Kreuzung Seestraße/Hirschgraben/Marienplatz mit einer durchdachten Rot-Grünschaltung vor, welche aber von den Bürgermeistern abgelehnt wurde.
Zu Vorschlag 1 der "Olgalaner/innen" sei zu sagen, dass pro Stunde lediglich vier respektive eventuell acht Busse (hin und zurück) durch den Hirschgraben fahren - und das auch nur werktags und nicht des nachts (da sind es noch weniger bzw. = 0). Dagegen würden - bei Wiedereröffnung des "Hirschgrabens" (Straße) - pro Stunde mindestens 150 bis 200 Normalfahrzeuge durch ihn geschleust werden können (eine genaue Verkehrszählung könnte eine noch höhere Zahl ergeben). Die aber quälen sich nun - zusätzlich zum bisherigen Verkehr - durch die Olgastraße. Dass bei der o. g. "Wiedereröffnung" die Stadtbusse dann womöglich etwas Verspätung haben, lässt sich a) dadurch "ausgleichen", dass die Taktung leicht geändert wird und b) wäre es das wohl kleinere Übel im Vergleich zu den Gequälten der Olgastraße.
Zu Vorschlag 2 der "Olgaler/innen": Angeblich würde es laut der Stadtverantwortlichen hier bei Rot-Schaltung der Ampel zu Rückstaus kommen. Das wäre bei genauer Betrachtung aber nicht der Fall. Denn bei "Rot" (das heißt, in dem Moment fahren Busse durch den Hirschgraben) sind die Autofahrer aufgefordert und angehalten, sofort weiter bis zur "Rudolf-Straße" (50 Meter weiter südlich) zu fahren und nicht etwa zu warten, bis die Ampel auf "Grün" umschaltet. So jedenfalls die Idee der sich gemobbt gefühlten Anwohner/innen. Die Ampel steht dann auf "Grün", wenn der Hirschgraben Bus-frei ist. Wer in diesem Moment an der Ampel anlangt, darf in den Hirschgraben einfahren.
Aber all das scheint bei den Verantwortlichen nicht anzukommen respektive bei ihnen zu fruchten. So jedenfalls kommt es dem Petenten und auch den geplagten Anwohnern vor. Dabei würde sicher auch Kollege KI helfen können, den "Olgalaner/innen" ihre Wohn- und Lebensqualität zurück zu schenken.
Das kann so nicht bleiben. Denn hier geht es darum, durch vernünftiges Abwägen zu entscheiden, was dem Menschen mehr schadet als einige wenige pünktliche Busse in einer sonst Auto leeren Straße (siehe oben: Entzug der Wohn- und Lebensqualität).
Ravensburg, 17. November 2025
Mit freundlichen Grüßen,
Stefan Weinert, Hauptpetent und im Namen aller Mitpetent/innen
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