Manuel Hagel: Was Mann als Heterosexueller (!) im Homopozän nicht mehr fühlen und auch sagen darf ...
Stefan Weinert
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Stefan Weinert, Blogger mit AussichtBekanntlich bin ich kein CDU-Wähler. Mein Kreuz wird bei den bevorstehenden Landtagswahlen links stehen. Und wenn ich sage "links", dann meine ich auch "wirklich links". - Dennoch muss ich für den CDU-Spitzenkandidaten Manuel Hagel eine Lanze brechen.
Von Seiten der "Grünen" - ausgerechnet den Grünen, die einst straffreien (StGB) Sex *) mit minderjährigen Jungs und Mädchen forderten - werden ihm verbale Entgleisungen im Sinne von Sexismus vorgeworfen.
In einem Interview mit einem regionalen Fernsehsender berichtete Hagel jüngst davon, dass er vor acht Jahren vor einer Schüler/innen-Klasse gesprochen hat. "Da gibt’s für 29-jährige Abgeordnete schlimmere Termine als diesen", so berichtet Hagel. Weiter erzählt er von einem Gespräch mit einer jugendlichen Schülerin. "Ich werde es nie vergessen: die erste Frage - sie hieß Eva - braune Haare, rehbraune Augen."
Gott im Himmel! Herr Hagel ist ein Mann. Er ist ein heterosexueller Mann. Doch im Homopozän (Schwulenzeitalter) ist es nicht mehr erlaubt über Gefühle eines Mannes gegenüber den weiblichen Vertreterinnen des homo sapiens zu sprechen. Auch dann nicht, wenn das schöne Mädchen noch ein Mädchen ist. Sofort wird ihm unterstellt, ER habe sexuelle Absichten IHR gegenüber. Hagel hatte nichts von dem gesagt, was eine Übergriffigkeit seiner Person gegenüber der Schülerin Eva beinhaltet hätte. Er sprach nicht davon, dass er gerne von ihr den "Apfel" gereicht bekommen hätte (wenn Sie verstehen, was ich meine?).
Wenige Jahre vor dem Zeitpunkt, an dem Manuel Hagel sein Interview gab, kochte bei den nun anklagenden "Grünen" immer noch eine hitzige Debatte, ob Sex mit Jungen und Mädchen zur Legalisierung gebracht werden sollte.
*) "Fest steht nun auch, neben der Verantwortung, wie die Forderung nach Straffreiheit für sexuelle Kontakte zwischen Erwachsenen und Kindern in die Grünen-Programme Eingang finden konnte. „Die wichtigste Trägergruppe bildeten einige bei den Grünen aktive Homosexuelle“. Diese Gruppe habe über einen längeren Zeitraum hinweg die Forderung nach einer strafrechtlichen Freigabe von Sexualität zwischen Erwachsenen und Kindern mit der Forderung nach einer Gleichstellung Homosexueller im Strafrecht verbunden. Die zweite, sogenannte Trägergruppe waren demnach Aktivisten, die sich für Kinderrechte in der Partei einsetzten. Dazu zählte in den Anfangsjahren die Nürnberger Indianerkommune, die den Grünen eine klare Positionierung abverlangte, um angebliche sexuelle Bedürfnisse von Kindern anzuerkennen. - Später fand sich im Grundsatzprogramm der Grünen 1980 eine Passage, in der verlangt wurde, Sex mit Kindern nur dann unter Strafe zu stellen, wenn es dabei zu Gewaltandrohung kam oder ein Abhängigkeitsverhältnis ausgenutzt wurde. Mehrere Landesverbände übernahmen derartige Forderungen, in anderen wurde dies wiederum verhindert. Dabei kam vor allem von den grünen Frauengruppen Widerstand. Sie wehrten sich gegen die Vorstellung von einvernehmlichen sexuellen Kontakten zwischen Erwachsenen und Kindern und argumentierten mit dem grundsätzlichen Abhängigkeitsverhältnis zwischen Alt und Jung." (Quelle: WELT)