🎞kinokino 🎞 Die Klöckner als Notre-Dame du Parlement --- Der Quasi-Modus der "Christen", "Sozialen" und "Ökologen" führt uns in die Gruft und nicht in das Paradies!
Während sich im Rahmen der "Grünen Damen" die ehemaligen Pazifistinnen und wiederentdeckten Ökologinnen Göhring-Eckardt, Roth und Haßelmann von "Bündnis 25" noch um den Vizeposten der Bundestagspräsidentin streiten, hat der
designierte - das Wort ist an dieser Stelle falsch, weil noch verfrüht, stattdessen muss es heißen - Bundeskanzler suppositum (vermeintliche) Friedrich Merz seine Wahl bereits getroffen. Auch die gesamt Fraktion stimmte ihm zu, und so wurde die frühere Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner auserkoren, dieses zweihöchste Amt im Staat für die kommende Legislatur zu bekleiden.
Vorausgesetzt natürlich, ihr Parteichef wird tatsächlich zum Bundeskanzler gewählt, und vorausgesetzt, es kommt überhaupt zu einem solchen Wahlvorgang im Hohen Haus. Denn das ist immer noch nicht ausgemacht. In Bezug auf die AfD hat die Quasi-Notre-Dame du Parlament verlauten lassen, dass unter ihrem Patronat mit Respekt gestritten werden wird, als Vorbild für die breite Gesellschaft, dass die Arbeitsweise des Plenums modernisiert und junge Leute von ihm besser erreicht werden. Und es würde auch der AfD zustehen, einen Vize für ihr Amt zu nominieren.
Jedoch - über allem schwebt nun mal das Wort "quasi", welches ursprünglich im Sinne von "im Vergleich mit", oder "als ob" oder "als wäre es wie" gebraucht wurde. Heute hat es die Bedeutung von "an und für sich, beinahe, fast, gewissermaßen, im Grunde genommen, im Prinzip, nahezu, praktisch, prinzipiell, so gut wie ...
Und genau mit diesen Synonymen wird in diesem Tagen so gearbeitet, als seien sie bereits heute in Hinblick auf den "Sonntag nach Ostern" (diesen Zeitpunkt in etwa spätestens hat Herr Merz im Auge) schon Realität. Im Kirchendeutsch respektive im Kirchenlatein wird dieser Sonntag auch der "Weiße Sonntag" bzw. "Quasimodo" genannt. Da steckt das Wort "Modus" = die Art und Weise, wie man/frau etwas tut, wie man/ vorgeht, um etwas zu erreichen, drin!
Viele, allzu viele deutsche Bürger und Bürgerinnen stellen genau diese aktuelle Vorgehensweise der SPD und der Grünen im Schlepptau von CDU und CSU in Frage. Mit Recht. Juristisch mag es unanfechtbar sein - aber moralisch ist es unter dem Niveau der Parteien, die angeblich "mit denen da" nichts zu tun haben wollen. Gemein mit ihnen haben sie aber mehr und mehr und mehr und mehr ...
Wie der Roman von Victor Hugo verläuft und endet, wissen wir - doch diese Geschichte hier wird einen anderen Quasi-Modus haben, hoffe ich! Dabei geht es mir nicht um die schöne Julia "Esmeralda" (ich bin ein Mann, aber ich bin noch lange kein Sexist, und erlaube mir daher diese männliche Bemerkung), der ich einerseits dieses Amt gönne. Vielmehr würde es mir nicht gefallen, wenn tatsächlich Friedrich Merz Bundeskanzler würde. Das wird noch ein spannender Film, dessen Ende keiner kennt. Keiner!