Trump forgiven ... ? Auf zur "Steinewerfer-Olympiade" 2026!

Ohne weitere Worte? Oder doch?
In diesen Tagen tun wir uns alle als hervorragende "Steinewerfer" hervor. Wir schleudern diese harten und durchaus tödlichen Geschosse auf Putin und Russland, auf Netanjahu und Israel, auf Trump und die USA, auf Infantino und die Fußball-WM, auf Merz, Klingbeil und die Bundesregierung, auf die Klimaaktivisten, auf die Klimasünder, auf unseren Chef, auf unseren Lehrer, auf unseren Bürgermeister, auf die Journalisten, auf unsere Nachbarn, auf unseren Partner oder Partnerin ... nur nicht auf uns selbst. Das wiederum tun dafür andere.
Sozusagen - die "Steinewerfer-Olympiade" 2026, die weltgrößte Zusammenkunft von Menschen aller Zeiten, für die alle Stadien der Welt nicht ausreichen. Das Stadion ist dieser Planet selbst.
Ja, aber lieber Blogger. Trump muss man doch steinigen; und Putin erst; und Netanjahu sowieso; und die Hamas bitte nicht vergessen.
Mmh, stimmt irgendwie. Wenn wir es nicht tun, dann gehen wir alle unter. Wenn wir es aber tun, dann befriedigen wir zwar unseren Gerechtigkeitssinn, aber Frieden bringt es in den seltensten Fällen - dafür aber hinterlassen wir auf jeden Fall viele Tote, Verletzte, Verwaiste und Einsame.
Ein echtes irdisches Dilemma. Und da kommt einer von denen, die oben auf dem Bild abgelichtet sind, und sagt:
"Glücklich (makarios) sind die Friedensstifter, denn sie werden Söhne Gottes heißen."
Und bevor nun jemand sagt: „Friedenstifter mit Panzern und Raketen!!“ (Frieden schaffen mit Waffen). - Selbiger hat aber auch gesagt: "Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen."
Aber sollen wir schweigend zusehen, wie die Welt untergeht - klimabedingt und/oder waffenbedingt? Ne, denn jener JESUS hat das auch nicht getan. Im Gegenteil. Deswegen musste er auch weg! Aber ER sagte auch. "Gebt dem Kaiser (Besatzer), was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist." Wie passt das zusammen?
Kritik: ja; aber ohne Steine - nur einer der berühmten Protagonisten unserer Zeit scheint das begriffen u haben
Darauf eine passende Antwort zu finden, fällt mir schwer. Es will mich förmlich zerreißen. Nur eines weiß ich, sozusagen als Theorie: Es wäre besser, mit Steinen ein Haus des Friedens zu bauen, als mit ihnen nach anderen zu werfen - es fehlt nur noch an der Praxis.