🚩Aktualisiert: "Fridays für Flaschenpfand" - Ravensburger Rentner wollen für ihr eigenes "Sondervermögen" sorgen ... Auch JESUS wäre dabei ...

Gegen Vorlage dieser Karte werden Ermäßigungen bei teilnehmenden *) Geschäften, Restaurants, Kneipen, Kulturbetrieben, ÖPNV und Freizeitangeboten gewährt. - *) Bisher liegen hier noch keine Meldungen vor ...
Übrigens: Nach Überzeugung des Bloggers würde auch Jesus - lebte er heute unter uns - eine solche Karte bei sich tragen. Aber weder die Busbetriebe, noch die Schwimmbäder, noch die Kinos würden diesen Ausweis akzeptieren. Schon allein deshalb, weil sich Jesus unter den Gefangenen befindet, sich unter die Flüchtlinge mischt und obdachlos ist. So jedenfalls steht es in der Bibel ... Eventuell aber die Ravensburger "Räuberhöhle" und die Weingartner "Linse" würden mitmachen, oder?
Die kommende - aber für viele Bürger und Bürgerinnen nicht willkommene - Bundesregierung hatte sich mit fragwürdiger und umstrittener Hilfe der "alten Minderheits-Ampel" die Möglichkeit geschaffen, in Zukunft Schulden in unbekannter Höhe für alles nur Erdenkliche machen zu dürfen. Und das gleich mit fünffacher Bestätigung aller Instanzen, die uns eigentlich vor solchem Unfug schützen sollen:
1. Das Bundesverfassungsgericht, dass bei diesem neodemokratischen Vorgang absolut keine Bedenken sah;
2. durch die erforderliche Mehrheit des Bundestages
3. durch die erforderliche Mehrheit des Bundesrates
4. durch die Unterschrift des Herrn Bundespräsidenten, die er aber hätte verweigern müssen,
5. festgehalten im neuen Deutschen Grundgesetz
Die unter dem Euphemismus "Sondervermögen" und damit dem Tabu "Schulden bis der Arzt kommt" umgehende Schandtat der deutschen Politik, wird in Zukunft für ALLES zu haben sein: außer natürlich für soziale Maßnahmen gegen die Verarmung vieler Rentner und anderer Zeitgenossen.
Denn der Abstieg in das "Prekariat" vieler Senioren und Seniorinnen ist trotz deren Armenspeisung durch die sogenannten Tafeln und Aufstockung durch Sozialgeld und trotz des verbotenen Containerns nach noch Essbarem und vor allem dem "Angeln" nach weggeworfenen Pfandflaschen, nicht mehr zu übersehen.
Irgendwo zwischen Flensburg und Freiburg ... Irgendwo zwischen Flaschen vor Ort und zwölf Nullen in Berlin ... irgendwo, nur nicht im Programm der Politik ... NIRGENDWO!!
Deshalb hat sich nun in der oberschwäbischen Stadt Ravensburg eine Gruppe von älteren Menschen zusammengetan, um die "FRIDAYS FÜR FLASCHENPFAND" - Sektion Südwest - zu gründen. Wie ein Sprecher der Gruppe, der seinen Namen "nicht in der Zeitung lesen möchte" (zumindest vorerst nicht) betonte, können und dürfen sich auch jüngere Menschen respektive andere Gesellschaftsgruppen diesem "Bündnis gegen Aufrüstung und gegen noch mehr soziale Ungerechtigkeit" anschließen. Der/das "Flaschenpfand" stünde einerseits real aber symbolisch für das, was gemeint ist.
Jedenfalls - so die Stimme aus Ravensburg - sind auch all diejenigen dazu aufgerufen, die womöglich nicht direkt von Armut und Ungerechtigkeit betroffen sind, aber dennoch dafür eintreten wollen, dass in dem EU-Land mit dem höchsten Bruttoinlandsprodukt (BIP der BRD 2024: Vier (4) Billionen und 305 Milliarden und 300 Millionen Euro), das für Viele zum Überleben notwendig gewordene aber menschenunwürdige Sammeln von Flaschen (mit Pfandrückzahlung) inclusive aller anderen heimlichen Lebensrettungsaktionen (Containern, Betteln, Frieren in ungeheizten Stuben, Tafeln ...) endlich aufhören kann.
Keinesfalls wolle man dieses Thema dem populistischem Ansinnen der äußerst Rechten (AfD) überlassen, es aber andererseits gründlichst den Vertretern und Vertreterinnen der angeblichen "Sozialdemokraten" (SPD) und den angeblichen Pazifisten mit dem Namen "Die Grünen" in ihre Parteibücher schreiben. Ob nun in Berlin (Esken und Haßelmann) oder in der beschaulichen Türmestadt (Engelhardt und Brugger). Denn an der Basis heißt es leider nicht "Kraft tanken durch einen Kurzurlaub auf den Kanaren", sondern "die Kräfte schwinden wegen der fehlenden Solidarität der Politik"!!
Wie im ganzen Bundesgebiet, so sieht es auch in der eigentlich reichen Stadt Ravensburg nicht anders aus. Ob am Bahnhof auf den Bahnsteigen, ob an den Glascontainer-Standorten, ob auf den Schulhöfen am Abend oder auf dem Marienplatz: überall entdeckt man/frau Menschen, die nach Essbarem und Verwertbarem suchen. Und das in einer Stadt, die ein städtisches Gebäude nach dem anderen teuer saniert, unnötige Brücke(n) baut und die ganze Stadt aufwühlt, um für die Komfortablen alles noch komfortabler zu machen. Doch bei Vielen heißt es: FRIEREN STATT FERNWÄRME!
Auch hier in der Provinz wird eine Sonderveranstaltung nach der anderen von den Stadtverantwortlichen finanziert, weil es ja Zuschüsse vom Bund oder land gibt, die dann andererseits über die Presse lanciert klagen, wie klamm das Stadtsäckle ist - und es müsse gespart werden. Deshalb - so der Sprecher der "Friday für Flaschenpfand" aus Ravensburg - sind auch die Bürgermeister, die Amtsleiter und die 40 Gemeinderäte eingeladen, bei dem Projekt "Flaschen FF" mitzumachen.
Übrigens hört man/frau von dieser regionalen Seite der Politik keinen einzigen Einwand gegen die Aufrüstung der BRD, die Verschuldung auf Kosten der Enkel und die 12 Milliarden zusätzlichen Schuld-Zinsen jährlich aufgrund des Sondervermögens. Auch das pseudodemokratische Verhalten in Berlin wird schweigend - also zustimmend - "abgesegnet".
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Liebe Leser und liebe Leserinnen, entscheiden Sie, ob dies hier Satire oder Sarkasmus - oder Realität ist, danke!