💥👎💥 Die Stadt Ravensburg schießt jede Menge an HUNDEKACKE IN DEN NACHTHIMMEL – und nennt es Kultur.
Ravensburg, diese sonst so doch eigentlich so besonnene Stadt, die sich gern auch als „Tor zu Oberschwaben“ inszeniert, hat ein neues Tor geöffnet: das zum ökologischen Irrsinn.
Während Europa brennt, während Feuerwehren in Südfrankreich, Spanien und Italien um jeden Quadratmeter Wald kämpfen, während Klimaforscher seit Jahren warnen, dass jede zusätzliche Emission buchstäblich ein Brandbeschleuniger ist – da beschließt Ravensburg, beim Rutenfest ein Feuerwerk zu zünden.
Nicht irgendeines. Nein. Ein etwa 20‑Minuten‑Spektakel, das nach meinen Recherchen zwischen 15.000 und 30.000 Euro kosten wird.
Und jetzt kommt der eigentliche Witz – nein, es ist kein Witz, es ist ein Schlag ins Gesicht der Bürger und Bürgerinnen. Die Stadt will 7.500 Euro jährlich sparen, indem sie Hundekotbeutel abschafft. Ein Sparprogramm auf dem Rücken der Hundehalter, der Sauberkeit und der öffentlichen Hygiene.
7.500 Euro sparen – 30.000 Euro verpulvern. Im wahrsten Sinne des Wortes. Das ist nicht Politik. Das ist Pyrotechnik als Selbstparodie.
„Feuerwerk statt Verantwortung“ – ein Motto, das niemand bestellt hat.Man/frau/hund muss sich das einmal vorstellen: Die Stadtverwaltung steht da - mit ernster Miene - und erklärt, dass Hundekotbeutel zu teuer seien. Zu teuer! Diese kleinen Plastikbeutel, die verhindern, dass man in der Bachstraße oder im Hirschgraben in ein warmes, stinkendes Geschenk tritt.
Aber ein Feuerwerk zünden! Ein CO₂‑Schwall, ein Feinstaubregen, ein Lärmgewitter, das Tiere in Panik versetzt und Menschen mit Trauma belastet? Das ist offenbar Ravensburger Kultur, das ist Tradition, das ist unverzichtbar.
Ravensburg, du bist nicht nur aus der Zeit gefallen – du hast dich mit Anlauf aus ihr herauskatapultiert.
„STADT RAVENSBURG SCHIESST HUNDEKACKE IN DEN NACHTHIMMEL!“Dieser Satz aus der Redaktion des Blogs ist keine Satire. Er ist eine präzise Beschreibung der kommunalen Prioritätensetzung.
Die Stadt spart unten, bei den Bürgern, bei der Sauberkeit, bei der Verantwortung. Und verbrennt oben, im Himmel, das Doppelte – für ein paar bunte Funken, die nach 20 Minuten verglühen wie die Glaubwürdigkeit der kommunalen Klimapolitik.
In Zeiten extremer Wetterlagen ist ein Feuerwerk keine Folklore – es ist ein Statement.Ein Statement, das lautet: „Wir haben es nicht verstanden.“ Besser noch: "Wir wollen nicht verstehen!" Wir wollen unseren "Kaiser Wilhelm" behalten."
Während die Stadt sich in ihren Leitbildern Nachhaltigkeit auf die Fahnen schreibt, während sie Klimaschutzpreise sammelt und sich gern als Vorreiter in Sachen "Umweltschutz" präsentiert, zeigt das Rutenfest-Feuerwerk, was wirklich zählt: Show statt Substanz. Knall statt Konsequenz. Rauch statt Verantwortung.
Die moralische Schieflage ist nicht mehr zu übersehen.Ein Feuerwerk ist kein Naturgesetz. Es ist eine Entscheidung. Eine Entscheidung gegen Tiere, gegen Umwelt, gegen Vernunft, gegen vernünftige Haushaltspolitik – und gegen die eigene Glaubwürdigkeit.
Und es ist eine Entscheidung, die man nicht mehr mit „Tradition“ bemänteln kann. Tradition ist kein Freibrief für Dummheit. Aber sie ist wie ein Laternenpfahl: Nur Betrunkenen halten sich daran fest.
Ravensburg, hör zu:Wenn "du" Hundekotbeutel abschaffst, um Geld zu sparen, und gleichzeitig ein Feuerwerk finanzierst, das das Doppelte kostet, dann ist das nicht nur schlechte Politik.
Es ist zynisch. Es ist verantwortungslos. Es ist peinlich.
Und es ist ein Schlag ins Gesicht all jener, die sich seit Jahren für Klimaschutz, für Tierwohl, für nachhaltige Stadtentwicklung einsetzen.
Das ist, als würde man/frau ein Anti‑Alkohol‑Programm starten und gleichzeitig Freibier ausschenken. Es passt nicht zusammen. Es ist widersprüchlich. Es ist absurd.
📝 SchlusswortRavensburg hat eine Wahl: Entweder es bleibt bei der Pyro‑Romantik der 1980er Jahre – oder es begreift endlich, dass die Welt sich weitergedreht hat.
Feuerwerk ist kein Fest. Feuerwerk ist ein Fossil. Und wer es heute noch zündet, zeigt, dass er die Zukunft nicht verstanden hat.