+++ Aktualisiert - 29.07.2025, 15:45 Uhr +++ Zugunglück mit 50 Passagieren im Kreis Biberach mit drei Toten und 36 Verletzten ... Krisenbüro und Krisentelefon eingerichtet ...
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Auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat sich nach dem Zugunglück bei Riedlingen geäußert. "Ich bin erschüttert von dieser tragischen Nachricht. Mein tief empfundenes Beileid gilt den Angehörigen der Opfer", so der 77-Jährige. Das gesamte Ausmaß des Zugunglücks sei derzeit noch nicht vollständig absehbar, aber man tue alles, um die Rettungskräfte zu unterstützen und die Ursachen des Unglücks umfassend aufzuklären.
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Auch die Deutsche Bahn hat sich mittlerweile zum tödlichen Zug-Unglück bei Riedlingen geäußert. Man sei "tief bestürzt über eine Zugentgleisung mit mehreren Toten und vielen Verletzten", so die Bahn in einer Mitteilung. Die Behörden würden derzeit die Hintergründe ermitteln und dabei von der DB voll unterstützt. Der Zugverkehr ist auf der Strecke unterbrochen. Reisende zwischen Munderkingen, Mengen und Sigmaringen werden gebeten, sich auf Bahn.de oder dem DB Navigator und anderen Fahrplanauskünften vor Antritt der Reise zu informieren.
Auf Videoaufnahmen vom Ort des Geschehens ist zu sehen, wie Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst auf den entgleisten Waggons arbeiteten, um sich Zugang zu den Fahrgästen zu verschaffen. Zudem ist lautes Geschrei zu hören. Auf den Aufnahmen sind mehrere entgleiste Waggons zu sehen, mindestens einer ist umgestürzt. Zu sehen sind außerdem umgestürzte Bäume am Unfallort.
Es handelt sich um die Strecke zwischen Riedlingen und Munderkingen, wie die Polizei Ulm auf X berichtet. Die Bahnstrecke sei "aufgrund eines Unfalls derzeit gesperrt, weitere Infos folgen." Zuvor hatte es dort ein Unwetter gegeben.
Die Leitstelle Reutlingen meldete einen sogenannten "Massenanfall von Verletzten" – das bezeichnet im Rettungswesen eine Situation, bei der eine große Zahl von Verletzten oder Erkrankten versorgt werden muss.
Hangrutsch könnte Zugunglück verursacht habenDie Bundespolizei ermittelt aktuell zur Unfallursache. Nach ersten Erkenntnissen soll ein Hangrutsch Geröll auf die Gleise geschoben und so das Unglück ausgelöst haben. Experten vor Ort sagten Reportern von "Schwäbische.de", die Zugspitze des Regionalexpresses sei nach links entgleist, etwa fünf Meter den Hang hinaufgeschleudert und dort an Bäumen zerschellt.
Die Bundesstraße 311 in Richtung Riedlingen war dicht mit Einsatzfahrzeugen aus der ganzen Region. Auch aus Ulm und dem benachbarten Alb-Donau-Kreis rückten Kräfte zur Unglücksstelle aus.
Baden-Württembergs Innenminister auf Weg zur UnfallstelleBaden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) auf dem Weg zur Unfallstelle. Er werde sich einen Eindruck von den Rettungsarbeiten machen, sagte sein Sprecher. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdiensten, Landes- und Bundespolizei seien vor Ort.
Die Bahn bittet Fahrgäste auf ihrer Webseite, zwischen Ulm und Munderkingen auf die Züge der SWEG auszuweichen und mehr Reisezeit einzuplanen. Über die Dauer der Sperrung lägen noch keine Informationen vor.
