Ravensburg: Samuel Bosch tritt zur OB-Wahl am 8. März an / Auch Umut Bulut und ein freier Journalist sind OB-Kandidaten ...
"Wie wollen wir Ravensburg gestalten? - Klimagerecht!" Samuel Bosch tritt zur OB-Wahl am 8. März an
Seit Jahren setzen wir uns in Ravensburg für Klimagerechtigkeit ein. Der glücklichste Moment dabei war, als der Gemeinderat einstimmig den Klimakonsens beschloss. Dieser besagt, dass Ravensburg sein gerechtes CO2-Budget zum 1,5-Grad-Limit einhalten möchte und dafür angemessene Maßnahmen ergreift. Doch leider ist seitdem fast nichts passiert. Ravensburg hat sich nicht als Klimastadt, sondern als Stadt der bloßen Verbal-Ökologie hervorgetan: Also viel Reden - wenig Tun. An der Spitze der Misere steht als Ober-Verbalökologe der Oberbürgermeister Daniel Rapp, doch auch große Teile des Gemeinderats blockieren lieber als zu ermöglichen.
Auch bei sozialen Themen gibt es in Ravensburg ordentlich Nachholbedarf. Steigende Mieten, Leerstand, Kitagebühren und vieles mehr sind die Folgen.
Der einzige aussichtsreiche Kandidat bei dieser Wahl, ist für diese nicht klimagerechte Politik der letzten Jahre verantwortlich. Das kann man nicht so stehen lassen! Um Wähler:innen, die sich eine schnellere und sozialgerechtere Klimapolitik wünschen, sichtbar zu machen und der Opposition eine Option zugeben, habe ich, Samuel Bosch, mich für den 8. März in Ravensburg zur Oberbürgermeisterwahl aufstellen lassen.
Ich denke, man darf angesichts der Klimakrise nichts unversucht lassen - Das Thema Klimagerechtigkeit gehört auf den Tisch und in die Mitte der Diskussion!
In die Mitte allen Handelns gehören natürlich vor allem der Klimakonsens und damit die lokale Verkehrs-, Energie- und Wärmewende, aber auch die sozial gerechte Gestaltung dieses Wandels.
Weitere Informationen zum Wahlprogramm gibt es hier: https://rav-klima-gerecht.de
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Samuel Bosch wurde, wie auch noch zwei weitere OB-Bewerber, vom Wahlausschuss der Stadt Ravensburg als Kandidat zugelassen. Bosch ist seit Ende 2020 nicht nur als Klimafreund unterwegs, sondern tritt auch ein für echte Demokratieerneuerung, Vielfalt in der Gesellschaft und gegen den Rechtspopulismus. - Das sagt Samuel Bosch über sich selbst:
"Ich bin Umweltaktivist aus Ravensburg in der Nähe des Bodensees. Normalweise wohne ich in einem Baumhaus im Altdorfer Wald, der grünen Lunge Oberschwabens, den wir seit vier Jahren besetzt halten und mit unserer Anwesenheit vor drohender Rodung für Kiesabbau beschützen. Über die Zeit haben wir – eine wundervolle und offene Gemeinschaft in und um den Wald aufgebaut; wir versuchen, Hierarchien abzubauen und uns gegenseitig Fähigkeiten und Wissen weiterzureichen.
Ich kämpfe für eine klimagerechte Welt, in der der globale Norden nicht länger Menschen im globalen Süden ausbeutet und in der alle eine freies selbst bestimmtes Leben in den planetaren Grenzen führen. Dafür führen wir auch viele Protestaktionen zu verschiedensten Themen um den Altdorfer Wald aber auch in vielen anderen Städten durch. Da, wo es eben "brennt".
Natürlich verbringen wir nicht die ganze Zeit nur im Wald, sondern tragen unseren Protest auch auf Dächer und Fassaden von Regierungsgebäuden, Betonwerken, Kieswerken, dem Brandenburger Tor, Kirchen (Ulmer Münster), Kränen und Bäume, die gefällt werden sollten. Wir sind schon so manchen Gemeinden, Konzernen und Mächtigen auf Dach gestiegen und haben die Öffentlichkeit über deren Zerstörungsvorhaben aufgeklärt."
Ein weiterer Kandidat ist Umut Bulut, von dem angesagten Imbiss-Restaurant SARAY in der "Grüner-Turm-Straße" in Ravensburg. "Ein cooler Typ", den ich - wie auch Samuel, persönlich kenne.
Und dann ist da noch Roman Urbach aus Baienfurt, der ebenfalls die 100 Unterstützerunterschriften vorlegen konnte und vom Wahlausschuss als Kandidat zugelassen wurde. Roman Urban (46) ist freier Journalist und Vater einer sechsjährigen Tochter und lebt schon seit über 28 Jahren in Baienfurt. Ihm werden allerdings völkisch-antisemitische Ansichten und Verbindungen nachgesagt.