Die Fernzüge der Deutschen Bahn sind den Menschen in Deutschland zu teuer, wie eine aktuelle Umfrage von YouGov und Statista zeigt. Auf den DB-Preisfrust reagieren die Teilnehmer:innen unterschiedlich. So fahren 63 Prozent der Männer stattdessen mit dem eigenen Auto, weitere 13 Prozent steigen ins Flugzeug. Bei Frauen sind es dagegen nur 53 beziehungsweise acht Prozent. Aber man muss auch feststellen, dass es dem sogenannten starken Geschlecht nicht an Zähigkeit fehlt. So ist etwa die beschwerliche Methode, das Ziel ausschließlich per Deutschlandticket zu erreichen eher ein Männer-Ding, wie der Blick auf die Daten zeigt. Die dritte und letzte Grafik der Umfrage beschäftigt sich damit, wie die Deutsche Bahn besser werden könnte.
TON🎵STEINE🎵SCHERBEN wollen den "Altdorfer Wald" vor dem Scherbenhaufen bewahren - Tenor der Widerstandswoche vom 29.8 bis 7.9.2025: "Baggert euch ins Knie – den Alti kriegt ihr nie!"
Blogger: Wie es in der PM heißt, könnte es bereits im Winter 2025 zu einer Räumung des Widerstands-Camps im Altdorfer Wald nahe Ravensburg kommen. Deshalb veranstaltet die entsprechende Gemeinschaft der "Altdorfer Walbesetzung" am nächsten Wochenende ein "Widerstands-Quell-Camp" bei dem ein Konzert von "Kai und Funky von TON STEINE SCHERBEN feat. Birte Volta" stattfinden wird.
Weiter heißt es in der PM: "Da der Kieskonzern Meichle und Mohr noch diesen Sommer plant, trotz Jahren des Anwohnerprotests schlussendlich doch den umstrittenen Rodungsantrag zu stellen ... bereitet sich die seit mehr als vier Jahren bestehende Waldbesetzung unter Hochdruck auf eine mögliche polizeiliche Räumung vor."
Deshalb - so im weiteren Text der PM - wollen die Klimafreunde zusammen mit den Bewohnern der angrenzenden Kommunen, zwischen dem 29. August und dem 7. September 2025 ein "Widerstands-Quell-Camp" durchführen. Hier soll untern anderem auch über die Möglichkeiten und praktischen Durchführungen von Verhinderungen der Baum-Fällaktionen gesprochen werden
"Das Highlight ist ein Konzert der bekannten Gruppe "Kai und Funky von TON STEINE SCHERBEN feat. Birte Volta" am 30. August um 19 Uhr. Unter dem Motto "Keine Macht für Niemand" spielen sie in neuer Konstellation die alten Lieder. In den 70er Jahren waren sie es, die den deutschsprachigen Rock erfanden. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht, heißt es in der PM
"Wir werden den Wald mit seinen Quellen als friedlichen Ort konsequent verteidigen. Mit unserem Gewissen ist nur vereinbar, dem Kiesbaron so viele Steine wie möglich in den Weg zu legen."
Wie es in der PM bemerkt wird, richte sich der Altdorfer Protest schon lange nicht mehr nur gegen die eine Kiesgrube vor Ort, und es geht schon lange nicht mehr nur um einzelne Baumfällungen in Zeiten der Klimakrise. Sondern Frischwasser-Quellen im Allgemeinen, für deren Erhalt nun sogar die zwei Kommunen der Region klagen, sind in den Mittelpunkt der Diskussion geraten – ebenso wie die Forderung nach einer generellen Bau-Wende bundesweit.
🛏 Schlafplätze in Baumhäusern sind begrenzt. Für Zelte gibt es eine Zeltwiese, um sie aufzustellen.
🍝 Essen und Kochen machen wir gemeinschaftlich. Bringt aber gern Gemüse oder anderes Veganes oder gerettetes Essen mit.
🚂 Infos zur Anreise: https://ravensburg.klimacamp.eu/waldbesetzung/anreise/
Awareness:
Wir möchten uns in den Tagen einen Tag Zeit nehmen uns zu unseren Erfahrungen, Vorstellungen zum Thema Awareness ausführlich austauschen.
Wir sagen gemeinsam: Baggert euch ins Knie – den Alti kriegt ihr nie!
Zum Programm
Seit über 4 Jahren besetzen wir einen Teil des Altdorfer Walds. Für den Erhalt der Quellen und für eine Bauwende. Gegen Kiesgruben, Wegwerfkultur bei Häusern und gegen Wirtschaftswachstum.
Bald könnte eine Genehmigung für den Abbau schon da sein. Dann könnte in der kommenden Rodungssaison schon geräumt, gerodet und gebaggert werden.
Darum: Kommt alle zum Widerstands-Quell-Camp und lernt mit uns alles, was für Aktionen und bei einer Räumung wichtig ist. Sie wollen die Quellen gefährden – doch wir sind die Quelle des Widerstands dagegen.
Wir kämpfen nicht allein. Nicht nur Hunderte Anwohner*innen unterstützen uns. Auch die zwei Gemeinden, aus deren Wasserhähnen das Quellwasser sprudelt, klagen gegen den Kiesabbau. Das haben sie einstimmig im Gemeinderat beschlossen. 🙌
Wir sagen gemeinsam: Baggert euch ins Knie – den Alti kriegt ihr nie!
Programm
Fr. 29.8.
12:00 Uhr: Klettern für Einsteiger*innen und Fortgeschrittene (Raupen, Abseilen, Traversen Klettern & Cowtails)
14:00 Uhr (3h): How to Direkte Aktionen?
17:00 Uhr: Rechtliche Situation bei Räumungen
Sa. 30.8.
14:00 Uhr: Provokante Aktionen und ihre Bedeutung für den politischen Protest von Jörg Bergstedt
16:00 Uhr: Klettern für Einsteiger*innen (Raupen & Abseilen)
19:00 Uhr: KONZERT von Kai & Funky von TON STEINE SCHERBEN feat. Birte Volta
Karel Schrott (Punk mit Akkordeon) als Vor-Act (@karel_schrott)
So. 31.8.
12:00 Uhr: Vortrag mit Diskussionsrunde: BauWende statt Kiesabbau – Unsere Waldbesetzung für Klima und Quellen?
15:00 Uhr: Klettern für Einsteiger*innen (Raupen, Abseilen)
17:00 Uhr: Demokratie retten oder überwinden? Die Fishbowl-Diskussion von Jörg Bergstedt
Mo. 1.9.
12:00 Uhr: How to Einwerfen
14:00 Uhr: Ideen gegen die Militarisierung von Jörg Bergstedt
17:00 Uhr: Klettern für Fortgeschrittene (Traversen Klettern & Cowtails)
Di. 2.9.
12:00 Uhr (3h): How to Baumhaus bauen
16:00 Uhr: Kreative Nutzung von Versammlungsrecht von Jörg Bergstedt
18:00 Uhr: Vortrag: Wo und warum gab es den Arabischen Frühling? – von einem, der beim Arabischen Frühling dabei war
Mi. 3.9.
12:00 Uhr: Klettern für Einsteiger*innen (Raupen & Abseilen)
14:00 Uhr: Ein kompakter Workshop/Vortrag zu den Grundlagen anarchistischen Denkens und Handelns – und zu Anarchismus im Kontext anderer sozialistischer Strömungen.
17:00 Uhr: Zukunft statt Zement - Strategie und Ziele der End Cement Kampagne
Do. 4.9.
11:00 Uhr: Kreatives Traversenklettern / Fangenspielen (Übung für die Räumung)
14:00–18:00 Uhr (mit Pausen): Halber Tag Awareness Workshop (ohne andere Workshops parallel)
Fr. 5.9.
11:00 Uhr: Klettern für Einsteiger*innen (Raupen & Abseilen)
13:00 Uhr: Wie gefährlich ist Kiesabbau für unser Trinkwasser? – von Geologe Dr. Hermann Schad
16:00 Uhr (2h): Runde: Was kann Mensch in der Räumung tun?
19:00 Uhr: RAVE gegen Kiesabbau mit DJ Max, Skat, A7mad Jerona, Schallenstaub, Amari
Sa. 6.9.
11:00 Uhr (3h): How to Direkte Aktionen?
14:00 Uhr: Rechtliche Situation bei Räumungen
16:00 Uhr (3h): Bezugsgruppenfindung
So. 7.9.
12:00 Uhr: Klettern für Fortgeschrittene (Traversen Klettern & Cowtails)
14:00 Uhr (2h): How to Sitzblockaden (Rollenspiel - Rechtliches - Tipps und Tricks)
16:00 Uhr: How to Flaschenzüge bauen
Jetzt schon an den Winter denken - Wetterprognosen für Canada, Nordamerika und Teile Eropas ...
anti-matrix.com
Ein schwaches La Niña-Phänomen und Anzeichen eines gestörten Polarwirbels werden in der Saison 2025/26 voraussichtlich zu überdurchschnittlich kalten Winterbedingungen im Norden der USA, im Süden Kanadas und in Teilen Europas führen. Erste saisonale Prognosen deuten auf eine höhere Wahrscheinlichkeit arktischer Lufteinbrüche und anhaltender Kälteanomalien von Dezember 2025 bis Februar 2026 hin.
Die neuesten Langzeitprognosen von ECMWF, CanSIPS und dem US Climate Prediction Center deuten auf die Entwicklung eines schwachen La Niña-Phänomens im tropischen Pazifik im Zeitraum Dezember–Februar 2025/26 hin.
Die Anomalien der Meeresoberflächentemperatur in der Region Niño 3.4 werden voraussichtlich unter dem Durchschnitt bleiben, was das typische La Niña-Zirkulationsmuster begünstigt: eine Hochdruckanomalie über dem Nordpazifik und eine Tiefdruckregion über Alaska und Ostkanada.
Diese Druckkonfiguration neigt dazu, den polaren Jetstream nach Süden in den Norden der Vereinigten Staaten zu verschieben und kalte arktische Luft in die zentralen und östlichen Regionen zu ziehen.
Anomalien der Meeresoberflächentemperatur im äquatorialen Pazifik am 10. August 2025, basierend auf Daten der NOAA Coral Reef Watch.
Saisonale Modellprognosen deuten darauf hin, dass der stratosphärische Polarwirbel im Früh- bis Hochwinter schwächer als normal sein wird. Eine negative Phase der Quasi-Biennalen Oszillation, reduziertes arktisches Meereis und die historische Verbindung von La Niña mit plötzlichen stratosphärischen Erwärmungsereignissen stützen die Prognose einer verstärkten Blockierung in hohen Breiten. Solche Bedingungen können die polare Zirkulation stören und kalte arktische Luft in mittlere Breiten vordringen lassen.
Die Ensemble-Vorhersagen des ECMWF zeigen im Dezember und Januar Hochdruckanomalien über den Polarregionen sowie eine Tiefdruckanomalie über Ostkanada. Diese Konstellation begünstigt eine wiederholte Nordströmung in den mittleren Norden und Osten der USA.
Der saisonale Ausblick des ECMWF zeigt überdurchschnittliche Niederschläge im Nordwesten und Nordosten der USA sowie im Süden Kanadas, während es im Süden trockener als normal ist.
Das CanSIPS-Modell prognostiziert unterdurchschnittliche Temperaturen über dem Süden Kanadas und dem Norden der Vereinigten Staaten, was mit einer verstärkten Kaltluftadvektion aus der Arktis übereinstimmt.
Der offizielle Winterausblick der NOAA hebt eine erhöhte Wahrscheinlichkeit unterdurchschnittlicher Temperaturen im nördlichen Teil, überdurchschnittlicher Temperaturen im Südwesten und entlang der Ostküste sowie ein klassisches La-Niña-Niederschlagsmuster hervor, das im Norden feuchter und im Süden trockener ist.
Während die frühen saisonalen Modellläufe oft eher warme Temperaturen erwarten lassen, deutet die Schneefall-Anomalie-Prognose des ECMWF auf eine überdurchschnittliche Schneedecke östlich der Rocky Mountains und rund um die Großen Seen hin.
CanSIPS prognostiziert ein erhöhtes Schneefallpotenzial über den nördlichen Ebenen, dem Mittleren Westen und dem Nordosten. Im Süden der USA dürfte die Schneefallmenge unter dem Durchschnitt bleiben.
Für Europa geht das ECMWF davon aus, dass es den größten Teil des Winters über wärmere Bedingungen als im Durchschnitt geben wird. Im Januar 2026 gibt es jedoch ein blockierendes Hoch über der Arktis, das eine nord- bis nordöstliche Strömung über Nord-, Mittel- und Westeuropa antreibt.
ECMWF-Vorhersage der saisonalen Schneefallanomalie für Europa, Dezember 2025–Februar 2026.
Darüber hinaus verstärkt es die Sturmaktivität über dem pazifischen Nordwesten, den Großen Seen und Teilen des Nordostens, während in weiten Teilen der südlichen Region wärmere und trockenere Bedingungen aufrechterhalten werden.
Saisonale Prognose des ECMWF für geopotentielle Höhenanomalien von 500 hPa über Nordamerika für Dezember 2025 bis Februar 2026.
Ein solches Muster kann zu unterdurchschnittlichen Temperaturen und verstärktem Schneefall führen, insbesondere wenn der Polarwirbel weiter gestört wird.
Die Kombination aus einem schwachen La Niña-Phänomen und einem schwächeren Polarwirbel als normal erhöht die Wahrscheinlichkeit von Kälteeinbrüchen und verstärktem Schneefall im Norden der USA und im Süden Kanadas, wobei die potenziellen Auswirkungen im Spätwinter bis nach Europa reichen könnten.
Obwohl La Niña den Prognosen zufolge bis zum Frühjahr 2026 abklingen wird, können Resteffekte in Kombination mit der Rückkopplung der Schneedecke zu kälteren Anomalien bis in den März hinein führen, insbesondere in den Binnenregionen.
Im Süden der USA wird der Winter voraussichtlich wärmer und trockener. Die Modellprognosen sind derzeit noch mäßig, und monatliche Prognoseaktualisierungen werden die Prognose präzisieren.
Heute bei "Radio Schussenwelle": Interview mit Petrus zum Thema KLIMAWANDEL ... "Plankton statt Plastik in den Weltmeeren ..." ... und der "Schussenpark"?
Guten Morgen liebe Hörerinnen,
gestern (13. August anno 2025) konnte ich ein Gespräch mit Petrus führen. Am besten gelingt mir das auf der Kurzwelle (KW) zur abendlichen Stunde. Hier die Aufzeichnungen.
Hi, Stephanus! Wie geht es dir?
Danke, und danke dass du dir Zeit für dieses Gespräch nimmst.
Immer gerne!
Seit rund zweitausend Jahren erzählt mensch sich, du seist für das Wetter auf der Erde zuständig. Stimmt das eigentlich?
Nee, nicht wirklich. Zuständig, wenn überhaupt, ist der HERR. Ich bin nur sein Pressesprecher, der die guten und schlechten Wetter-Nachrichten weiter gibt.
Und für die Fische bist du dann auch nicht zuständig, oder?
Doch, für die und die Fischer bin ich der direkte Ansprechpartner, war ich doch zu meinen irdischen Zeiten selbst auf dem See Genezareth und manchmal auch im Mittelmeer unterwegs, um zu fischen.
Bist du eigentlich auch zuständig für die Steine, Felsen und Berge?
Wieso das denn? Die Frage versteh ich nicht.
Na ja, dein Name "Petrus" bedeutet auf Deutsch so viel wie "Stein" oder "Fels". Nach dir wurde sogar eine alte Stadt benannt: Petra in Jordanien.
Ach so Witzbold, jetzt versteh ich. Nee, also das ist ja nur mein Spitzname, den mir der HERR gegeben hat. In Wirklichkeit heiße ich ja Simon.
Stimmt, das hatte ich wiederum ganz vergessen. Aber kommen wir mal auf die Gegenwart zu sprechen. Was hat es eigentlich mit der derzeitigen Klimaerwärmung auf sich. Habt ihr, also der HERR und du, was damit zu tun. Und wenn ja, warum?
Welche Klimaerwärmung denn? Die gibt es doch gar nicht. (ernste Stimme)
Stephanus: - - - - - - - ???
Quatsch, war nur Spaß. (lacht) Wollte nur ein paar gewisse irdische Politiker und Querdenker imitieren. Also, das mit der Klimaerwärmung ist einerseits kompliziert, andererseits aber auch recht einfach zu erklären.
Wie das? Ich bin gespannt. Erzähle mal.
Nun ja, wir im "himmlischen Bezirk" versuchen seit 70 Jahren - menschlich gedacht und gerechnet - das wieder zurecht zu biegen, was ihr Menschen an Unfug in Sachen Klimazerstörung so getrieben habt und leider noch immer treibt. Aber ein abgeholzter Wald, der anschließend in eine Autobahn mutiert, ist irreparabel. Das wirkt sich auf das Klima aus - negativ. Da können wir auch nichts machen.
Aber es gibt doch Wunder. Zum Beispiel, wo dein HERR Wasser in Wein verwandelte, oder mit fünf Broten und zwei Fischen über 5.000 Menschen sättigte. Oder den Sturm bändigte. Herr über die Elemente! So könnte er doch auch 5G-Sendemasten in Buchen und Tannen verwandeln, Teerstraßen in Grünflächen und Windräder im Wald zum Einstürzen bringen, um ein Zeichen zu setzen.
Ne, ne, ne. Da hast du was falsch verstanden mein Lieber - und das als Theologe (macht ne kurze Pause). Das wäre ja "Wundermissbrauch". So was machen wir nicht. Wunder Gottes geschehen nur dort - wenn überhaupt - wo Menschen sich oder andere nicht mutwillig in Gefahren gebracht haben und keiner, wirklich keiner sonst weiterhelfen kann. Capito?
Ja aber, wollt ihr denn die Welt untergehen lassen? Denn wenn das so weitergeht, brennen nicht nur die Wälder in Spanien, Portugal, Griechenland und in Amerika ab, sondern auch in Deutschland und in Skandinavien, dann schmelzen alle Eisberge und Gletscher zwischen Nord- und Südpol --- und die zweite Sintflut bricht herein. Dabei hat der HERR doch einst dem Noah versprochen, dass so etwas nicht wieder geschieht - siehe der Regenbogen als Zeichen dafür.
Ja, da hast du ganz Recht. So könnte es kommen. Aber Vorsicht mein Lieber!! Wenn die Welt am Klima untergeht, ist das nicht unbedingt des HERRN oder meine Schuld. Schließlich solltet ihr Menschen euch die Welt "untertan" machen, womit pflegen und hegen gemeint war, aber nicht ihren "Untergang" herbeiführen, so wie ihr es gerade tut. Ihr seid nun mal keine Marionetten, sondern aufrecht gehende Individuen mit Verstand und Vernunft, die vorausdenken können und sich über die Konsequenzen ihres Handelns bewusst sind - so jedenfalls war es vom HERRN konzipiert. Aber ich gebe zu: irgendwie ist es dem Himmel mit euch aus den Fugen geraten.
Du streitest also alle Schuld in Sachen "Klimaerwärmung auf Erden" ab?
Ne, eben nicht. Du hast nicht richtig zugehört. Schließlich hat der HERR euch so wie ihr seid erschaffen. Seit 500.000 Jahren und vor allem seit Beginn des 19. Jahrhunderts Erdenrechnung macht er sich Vorwürfe, dass er euch den absoluten freien Willen überlassen hat und euch nicht nur den Hang und die Möglichkeit Gutes zu denken und zu tun geschenkt hat, sondern auch leider den Hang zum Bösen und zur Zerstörung.
Hmmh, das ist ein interessanter Gedanke. Kann der Herr da gar nichts gegen tun, respektive hat er nie versucht, uns den freien Willen wegzunehmen?
Eine sehr gute Frage. Würde er euch Menschen den freien Willen nehmen, dann wäret ihr keine Menschen im eigentlichen Sinne mehr. Und doch ist ihm da was eingefallen. Er wurde selber Mensch aus Haut und Haar und konfrontiert mit Entscheidungen zu Gut oder Böse --- und das täglich. Er wollte euch damit klarmachen, dass er sich selbst auch dieser Tatsache stellt und fühlen, wie ihr Menschen fühlt. Und glaube mir, dass er sich letztlich für das Gute entschied, war alles andere als eine Selbstverständlichkeit.
Und was hat das mit heute und mit dem Klimawandel zu tun?
Den gab es vor 2.000 Jahren nicht. Vor allem nicht den durch Menschen generierten. Damals lebten rund 200 Millionen Menschen auf eurem Planeten. Heute sind es 8 Milliarden - das sind 40-Mal so viel. Und würde der HERR 2025 eurer Zeitrechnung auf Erden wandeln, wäre er gewiss ein Klimaschützer, der sich Tag für Tag für das Gute entscheidet. Und das Gute sind intakte Wälder, sauberes Wasser, Plankton statt Plastik in den Weltmeeren und genug Entfaltungsraum für Kinder, Jugend, Eltern und Greise --- aber nicht auf Beton und auf Asphalt, sondern auch grünen Wiesen, im Schatten von Bäumen!
Ja - da hast du sicher recht. Was kannst du uns zum Abschluss dieses himmlischen Gespräches noch mit auf den Weg geben?
Es gibt nur eine bewohnbare Erde, wie diese. Jedenfalls seit dem Mars vor 12.5 Millionen Jahren der Erdenrechnung der Sauerstoff ausging. Fordert weder das Schicksal noch den Schöpfer heraus, sondern fördert, was dem Nächsten gut tut.
Vielen Dank lieber Petrus - aber eine letzte Frage habe ich doch noch: Was hältst du eigentlich von dem sogenannten "Ravensburger Schussenpark"?
Was? Ich verstehe schlecht. Da .st ...e Stö.... in un..... ...tung. .allo ... knister, pieps, rausch ... lo ... lo ... lo ... ~~~~~~~~ ~~~~~~~~
Politisches Subventionsticket: Mit dem Dienstwagen durch Deutschland in die Klimakrise
Die Finanzierung des Deutschlandtickets steht auf wackeligen Beinen. Linken-Chefin Ines Schwerdtner machte unlängst aber einen Vorschlag, wie das nötige Geld trotzdem aufgebracht werden könnte. Das Ticket wäre „durchaus finanzierbar, wenn man das Dienstwagenprivileg für große Limousinen aufheben würde“, sagte sie. Tatsächlich bezahlt der Staat für die Subvention jährlich eine Milliardensumme, einige gehen von mehr als fünf Milliarden Euro aus. Zum Vergleich: Beim Deutschlandticket muss die Politik eine Lücke von einigen Hundert Millionen Euro schließen. Das ist viel Geld – und trotzdem nur ein Bruchteil von dem, was das Dienstwagenprivileg den Staat jährlich kostet.
Dieses sogenannte Privileg ist eine steuerliche Regelung, die den privaten Gebrauch von Dienstwagen begünstigt. Sie zählt damit zu den umweltschädlichen Subventionen, die der Staat gewährt. Und sie ist bei weitem nicht die einzige: Jedes Jahr gibt Deutschland einen Milliardenbetrag für wirtschaftliche Hilfen aus, die den Klimawandel jedoch beschleunigen. Manchmal sind es direkte Hilfen, in anderen Fällen auch nur steuerliche Vorteile, mit denen etwa fossile Energien oder klimaschädliches Arbeiten in der Landwirtschaft gefördert werden. Vor einigen Jahren schätzte das Bundesumweltamt die Höhe der umweltschädlichen Subventionen in Deutschland auf mehr als 65 Milliarden Euro pro Jahr. Zum Vergleich: Dem Verteidigungsministerium stehen in diesem Jahr 62,4 Milliarden Euro zur Verfügung.
Dabei müsste die Abschaffung klimaschädlicher Subventionen zumindest in der Theorie der kleinste gemeinsame Nenner sein, bei dem sich alle einig sein könnten. Wirtschaftsliberale, weil Subventionen für sie einen Eingriff in den freien Markt darstellen. Die politische Linke inklusive der SPD müsste Subventionen wie das Dienstwagenprivileg ablehnen, weil sie eher wohlhabenden Menschen dienen. Und bei Umweltpolitikern ist die Sache ohnehin klar. ...
Neben dem Dienstwagenprivileg gibt es hier Steuerbefreiungen für Flugbenzin, Vergünstigungen für Dieselkraftstoff und die Pendlerpauschale. „Für den Klimaschutz gehen von allen Maßnahmen negative Lenkungswirkungen aus. Eine Erhöhung der Pendlerpauschale, wie im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung angekündigt, würde entsprechend kontraproduktiv wirken“, sagte Manfred Fischedick, Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie.
Einige der Subventionen würden zudem eine soziale Schieflage verstärken. Fischedick hebt hierbei explizit die Erhöhung der Pendlerpauschale hervor. „Würde die Entfernungspauschale von bisher 30 Cent je Kilometer für die ersten 20 Kilometer für die einfache Strecke schon ab dem ersten Kilometer auf 38 Cent erhöht, würden davon vor allem die einkommensstärkeren Haushalte profitieren können – dem Staat entstünden Mehrkosten in der Größenordnung von 1,3 Milliarden Euro pro Jahr“, warnte er. Das Problem ist nur, dass sich die Regierung genau das vorgenommen hat.
Der IRAN und seine Hauptstadt vertrocknen und verdursten - Misswirtschaft und bis zu +50 Grad Celsius
Die Menschen in der iranischen Hauptstadt Teheran könnten bald auf dem Trockenen sitzen. Eine Übergangslösung lindert derzeit noch die Wasserkrise. Dies werde aber nur bis Ende September, im besten Fall bis Oktober, weiter funktionieren, lässt die zuständige Behörde wissen.
Der iranischen Hauptstadt Teheran könnte nach Angaben der zuständigen Behörden schon im Oktober das Wasser vollständig ausgehen. "Wir müssen der Bevölkerung klarmachen, dass es hier nicht mehr um Knappheit geht, sondern dass wir demnächst gar kein Wasser mehr haben werden", sagt ein Sprecher der Wasserversorgungsbehörde in Teheran laut der Nachrichtenagentur Isna. Es gebe keine andere realistische Lösung, als den Wasserverbrauch radikal zu senken.
Die Regierung versucht das Problem zumindest bis Oktober durch Wasserentnahmen aus dem Taleghan-Stausee im Nordwesten Teherans zu entschärfen, doch auch dort sind die Wasserressourcen begrenzt. Dem Sprecher zufolge werden sie voraussichtlich nur bis Ende September, im besten Fall bis Oktober reichen. Danach stehe Teheran vor einer Naturkatastrophe, sagt er.
Der Iran ist seit Jahrzehnten von einer akuten Wasserknappheit betroffen, wobei sich die Situation in den vergangenen 30 Jahren deutlich verschlimmert hat: Drei Viertel der Landesfläche des Iran gelten als komplett trockene Regionen und 97 Prozent des Oberflächenwassers sind bereits versiegt. Verschärft wurde die Krise zuletzt durch Temperaturen von bis zu 50 Grad und jahrelanges Missmanagement der Behörden. Die Füllstände der Wasserspeicher für die Millionenmetropole sind auf 14 Prozent gesunken. So leer waren sie laut dem örtlichen Wasserversorger zuletzt vor einem Jahrhundert.
Öffentliche Toiletten geschlossenAufgrund des akuten Mangels wird das Wasser derzeit in vielen Teilen Teherans und mehr als 50 anderen Städten regelmäßig für 24 bis 48 Stunden abgestellt. Die Behörden können auch kein Wasser mehr zur Bewässerung von Grünflächen liefern. Die öffentlichen Toiletten in der Millionenmetropole wurden geschlossen. Mit der Verkürzung der Arbeitswoche von fünf auf vier Tage und zusätzlichen Feiertagen will die Regierung die Krise zumindest temporär lindern.
Hinzu kommen wegen Energiemangels auch stundenlange Stromausfälle, in einigen Bezirken bis zu vier Stunden am Tag. Damit fallen in vielen Wohnungen bei hohen Temperaturen die Klimaanlagen aus. Viele Teheraner sind deswegen ans Kaspische Meer im Norden des Landes geflohen, wo die Temperaturen niedriger sind.
Die Regierung von Präsident Massud Peseschkian wirkt hilf- und ratlos. Der Klerus im Land verweist auf den Willen Gottes und bemüht sich, die wütende Bevölkerung mit religiösen Parolen zu beruhigen. Viele Iraner haben aber das Vertrauen ins System komplett aufgegeben und hoffen nur noch auf ein baldiges Ende des Sommers und Regen im Herbst.
DB als Klimakiller? - Männer steigen eher aus Preisfrust aufs Auto um ...

Etwas mehr als jede:r Fünfte in Deutschland hat innerhalb eines Jahres ein Ticket für ICE, IC und vergleichbare Fernzüge gekauft. Damit liegt die Bundesrepublik im europäischen Vergleich auf einem der hinteren Plätze – gleichauf mit den Niederlanden (22 Prozent) und hinter den deutschsprachigen Nachbarländern Österreich (23 Prozent) und Schweiz (28 Prozent).
Die höchsten Anteile verzeichnen laut Statista Consumer Insights nordeuropäische Länder: Finnland (42 Prozent), Schweden (37 Prozent) und das Vereinigte Königreich (34 Prozent) führen die Liste an.

Dass Deutschland trotz eines der größten Bahnnetze Europas so weit hinten liegt, wirft Fragen auf. Mögliche Gründe sind Preis-Leistungs-Verhältnis, Zuverlässigkeit und regionale Unterschiede. Trotz Angeboten wie dem Deutschlandticket bleibt der Fernverkehr für viele zu teuer – insbesondere im Vergleich zu Frühbucherflügen oder Fernbussen. Auch ständige Verspätungen, Zugausfälle und Baustellen beeinträchtigen das Vertrauen in die Deutsche Bahn. In ländlichen Regionen fehlt zudem oft der schnelle Zugang zu den Fernverkehrsachsen.
Der geringe Anteil an Fernzugticket-Käufer:innen in Deutschland zeigt: Die Bahn wird (noch) nicht als echte Alternative zum Auto wahrgenommen. Dabei wäre gerade im Kontext der Klimaziele eine Verbesserung des Schienenpersonenverkehrs dringend notwendig.
Die "Christians for Future" (C4F) informieren und laden zum Klimaschutz ein ...
"Du und ich" generieren im Durchschnitt 10,4 Tonnen CO₂ pro Jahr ... Das sind 9 Tonnen zuviel!!
statista
Der durchschnittliche CO₂-Fußabdruck pro Person in Deutschland liegt im Jahr 2025 bei rund 10,4 Tonnen CO₂-Äquivalenten. Das zeigt eine aktuelle Berechnung des Umweltbundesamtes, die verschiedenen Lebensbereiche berücksichtigt.
Den größten Anteil an den Emissionen verursacht mit 2,9 Tonnen der sogenannte „sonstige Konsum“. Darunter fallen materielle Güter wie Kleidung, Elektronik oder Freizeitprodukte. Der hohe Wert verdeutlicht, dass unser Konsumverhalten maßgeblich zur Klimabilanz beiträgt.
An zweiter Stelle folgt der Bereich Wohnen mit 2,2 Tonnen, was etwa 22 Prozent des Gesamtwerts entspricht. Hier schlagen vor allem Heizenergie und Warmwasser zu Buche. Die Mobilität liegt mit zwei Tonnen knapp dahinter, wobei insbesondere der motorisierte Individualverkehr ins Gewicht fällt.
Weitere relevante Emissionsquellen sind Ernährung (1,6 Tonnen), Stromverbrauch (0,5 Tonnen) und öffentliche Infrastruktur (1,2 Tonnen). Zusammengenommen ergibt sich ein Bild, das weit vom angestrebten Klimaziel entfernt ist: Um die Pariser Klimaziele zu erreichen, müsste der Pro-Kopf-Ausstoß langfristig auf unter eine Tonne sinken.
0,9 Tonnen CO₂ allein durch den digitalen Lebensstil ...
Dieselkraftstoff aus Plastikmüll gewinnen ... Keine Utopie, sondern Umweltschonend!
Atlanta – Plastikmüll ist eine der größten Umweltbedrohungen unserer Zeit. Jährlich landen zig Millionen Tonnen Plastik in Gewässern und in der Umwelt mit verheerenden Folgen für Ökosysteme und Tiere. Eine Erfindung aus den USA verspricht dieser Drohkulisse nun entgegenzuwirken: Julian Brown aus Atlanta hat mittels Pyrolyse Plastikmüll zu umweltfreundlicherem Dieselkraftstoff umgewandelt und damit die Problemchen vorangegangener Methoden ausgebessert.
109 Millionen Tonnen Plastikmüll befanden sich 2019 laut der OECD in Flüssen. 30 Millionen Tonnen in den Ozeanen, und täglich werden es mehr. Im besten Fall wird der Müll direkt recycelt, doch gerade einmal neun Prozent der weltweiten Plastikproduktion werden wiederverwertet. 19 Prozent werden kontrolliert und CO2-arm verbrannt – ohne sie dabei in Kraftstoff umzuwandeln. Weitere 22 Prozent werden illegal verbrannt und rund 50 Prozent landen in der Umwelt.
Einer, der sich den Kampf gegen den Plastikmüll auf die Fahne geschrieben hat, ist Julian Brown aus Atlanta, der Gründer von Naturejab und Innovator von Mikrowellen-Pyrolyse von Plastikmüll. Bei der Pyrolyse wird Plastik in Abwesenheit von Sauerstoff erhitzt, um es in verschiedene nützliche Produkte, einschließlich Diesel, umzuwandeln. Eine 2022 veröffentlichte Studie zeigte, dass dies zu einer Treibstoffmischung führt, die weniger schädliche Emissionen enthält.
Instagram-Video machte ihn berühmt
Brown postete kürzlich ein Video auf Instagram, das ihm sogar einen Platz im renommierten Forbes Magazine einbrachte. In dem Video preist Brown seine Erfindung an: Diesel-Kraftstoff aus 100 Prozent Plastikmüll – ungereinigt und unsortiert. Als Beweis pumpt Brown den Kraftstoff in einen alten Mitsubishi-Pajero-Geländewagen und voilà: Er schnurrt wie ein Kätzchen. Der Kraftstoff wurde von zwei unabhängigen Labors getestet und ist wirklich das, wofür Brown ihn in dem Video anpreist.
Seine Innovation ist nicht die Pyrolyse selbst oder CO2-ärmerer Diesel – das gewiss auch – sondern vielmehr, wie die Rohstoffe gewonnen werden: Für die Produktion eines Liters herkömmlichen Diesel werden vier bis fünf Liter Rohöl benötigt. Die Gewinnung von Erdöl ist neben den Emissionen bei der Verbrennung ebenfalls besonders schädlich für Umwelt, Klima und Gesundheit. Dadurch, dass für den Vorgang nur Plastikmüll recycelt wird, muss kein neues Erdöl gewonnen und verarbeitet werden.
Plastik-Diesel auch in Gaza beliebt
Brown ist nicht der Erste, der Treibstoff aus Plastikmüll gewinnt. Bereits 2022 wurde in Gaza im großen Stil Diesel durch Pyrolyse hergestellt, da dieser um rund die Hälfte günstiger war als der importierte. Auch andere Unternehmen wie die deutsche „Biofabrik“ hatten das Verfahren zur Herstellung von Kraftstoff genutzt. Allerdings machten bisher die Mischung des Mülls, die Verunreinigungen und die Skaleneffekte Probleme, denn die Verbrennungsanlagen rechneten sich bisher nur bei großen Mengen Abfall.
Brown erhielt bereits eine Förderung über 100.000 US-Dollar von Alexis Ohanian, dem Mitbegründer von Reddit. Doch um seine Technologie in großem Maßstab umzusetzen, benötigt er weitere Investitionen. Auch wenn der Erfolg noch ungewiss ist, könnte seine Arbeit einen bedeutenden Schritt hin zu einer Kreislaufwirtschaft und einem nachhaltigeren Umgang mit Plastik darstellen.
▶ Wie gut sind deutsche Landkreise und kreisfreie Städte auf die Krisen durch den Klimawandel vorbereitet ..? - Vom Bodensee bis an die Flensburger Förde ...
Heute erhielt ich einen interessanten Rundbrief von der Plattform CORRECTIV bezüglich des Themas, ob die Landkreise respektive die kreisfreien Städte mit ihren Maßnahmen überhaupt auf die Folgen des Klimawandels vorbereitet oder zumindest einigermaßen vorbereitet sind. Und ob sie sich der Bedrohung Ihrer zu von Ihnen zu verantwortende Region bewusst sind.
In diesem Rundbrief wurde somit dem Bürger und der Bürgerin die Möglichkeit gegeben herauszubekommen, ob der jeweilige Landkreis/die kreisfreie Stadt mit einer Zunahme von Klimakrisen/Katastrophen in ihrer eigenen Region rechnen.
Vier Regionen habe ich selbst aufgerufen und weiter unten aufgeführt: Ravensburg - Biberach - Bodensee - Flensburg/Schleswig (zum Vergleich). Gerade in Bezug auf den Landkreis, respektive die Stadt in der ich seit über 35 Jahren lebe, sehen die hier aktiven Klimaaktivisten und Umweltorganisationen wie BUND, NABU und S4F und eben auch der Blogger eine signifikante Diskrepanz zwischen der Selbsteinstufung und somit bekannten Klima- und damit zusammenhängenden Krisengefahren einerseits, und dem was dagegen unternommen wird (= fast gar nichts, sondern Gegenteiliges!) andererseits.
Das gilt auch für viele der anderen Kreise und Städte, in welchen allsommerlich bei Heimatfesten Feuerwerke (statt Lasershows) durchgeführt werden (und an Silvester so wie so) obwohl allgemein bekannt ist, dass diese nicht nur unnötig Steuergelder verpulvern, sondern die Umwelt (Fauna und Flora) erheblich vergiften.
Unter dem weiter unten angegebenen Link können Sie weiter Gebiete aufrufen.
Viele Landkreise und kreisfreie Städte in Deutschland haben keine oder ungenügende konkreten Schutzkonzepte, wie künftige Krisen aufgrund des Klimawandels verhindert werden können. Dabei wissen sie um die Gefahren. In der Klimakrise droht nicht nur Wassermangel wie in den vergangenen Jahren, als die Ernten vertrockneten und einige Gemeinden ihr Wasser rationieren mussten. Viele Menschen werden an Hitzetagen erneut um ihr Leben bangen. Zudem gibt es immer häufiger Starkregen, der zu Überflutungen (Ahrtal) und Hangrutschen (Riedlingen) führt.
Erwartet Ihr Landkreis oder Ihre kreisfreie Stadt häufigere Extremwetter? Geben Sie den Namen Ihres Kreises oder Ihrer kreisfreien Stadt ein und schauen Sie, ob er/sie bis 2050 mit einer Zunahme folgender Risiken rechnet: Hitze / Dürre / Wassermangel / Starkregen / Hochwasser / Meeresspiegelanstieg
Unter dem Link ▶https://correctiv.org/aktuelles/klimawandel/2023/07/12/wasser-mangel-hitze-starkregen-duerre-deutschland-landkreise-unvorbereitet-extremwetter können Sie weitere Landkreise/kreisfrei Städte aufrufen
Gerade in städtischen, dicht bebauten und stark versiegelten Wohngebieten seien die Auswirkungen des Klimawandels stärker zu spüren als in ländlichen Gebieten. Bislang sind Städte, wie wir sie jetzt haben, absolute Hotspots für die Folgen des Klimawandels. Es sind in erster Linie Bürgermeister und Landrät/innen, die ihre Bewohnerinnen schützen könnten: Sie entscheiden darüber, ob Flächen entsiegelt werden, um für kühlere Luft zu sorgen und Starkregen aufnehmen zu können. Sie können bestimmen, ob und wie Wasser gespart werden soll.
Bislang steuerte man vielerorts sehenden Auges auf die Katastrophe zu: Die Mehrzahl der Landkreise weiß, dass die Klimakrise teuer und gefährlich wird, wie unsere Umfrage zeigt.
In vielen Untersuchungen, etwa vom Deutschen Wetterdienst, gibt es sogar lokale und regionale Prognosen. Und jede Stadt könnte Expertinnen und Experten beauftragen, solche Informationen bereitzustellen. Es geht immerhin darum, Menschen vor lebensbedrohlichen Ereignissen zu schützen.
Können wir die klimatische Weltüberlastung rückgängig machen - derzeit bräuchten wir 1,8 Erden, um ...
Die Grafik zeigt an, welche Staaten in der Reihenfolge von "sehr klimaschädlich" bis "kaum ..." einzustufen sind.
Wir geraten in einen "Sturm" des Klimawandels und der Einschränkung biologischer Ressourcen. Je früher Unternehmen, Städte und Länder vorausplanen und sich auf die vorhersehbare Zukunft vorbereiten, desto besser sind ihre Chancen, erfolgreich zu sein.
In den vielen bestehenden Lösungen (unten), die in großem Maßstab eingesetzt werden können, steckt ein immenses Potenzial an Möglichkeiten. Mit ihnen können wir uns widerstandsfähiger und #MoveTheDate des Earth Overshoot Day machen.
Im Vorfeld des Earth Overshoot Day zeigt die Power of Possibility Plattform viele Möglichkeiten auf, wie wir unsere Ressourcensicherheit in fünf Schlüsselbereichen (gesunder Planet, Städte, Energie, Ernährung und Bevölkerung) verbessern können.
Klicken Sie hier, um zu erfahren, wie Lösungen #MoveTheDate im Detail aussehen können:
Verletzung von Klimapflichten durch den Staat [dazu gehören auch die Kommunen vor Ort] ist "völkerrechtswidrig"
Der Internationale Gerichtshof (IGH) hat ein wegweisendes Gutachten veröffentlicht: Staaten, die unter Klimafolgen leiden, könnten demnach Anspruch auf Entschädigung von Industrienationen haben.
In einem wegweisenden Gutachten hat der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag erklärt, dass eine "saubere, gesunde und nachhaltige Umwelt" ein Menschenrecht sei und dass das Versäumnis, die Erde vor den Auswirkungen des Klimawandels zu schützen, eine Verletzung des Völkerrechts darstellen kann.
Der IGH, das höchste Gericht der Vereinten Nationen, unterstrich die Verpflichtung der Staaten, die Menschenrechte ihrer Bürgerinnen und Bürger angesichts steigender globaler Temperaturen zu schützen. Zudem müsse das Klima für "gegenwärtige und zukünftige Generationen" geschützt werden.
Bei der Verlesung des Urteils sagte IGH-Präsident Yuji Iwasawa: "Treibhausgasemissionen werden eindeutig durch menschliche Aktivitäten verursacht". Sie hätten "grenzüberschreitende Auswirkungen" mit weitreichenden Konsequenzen. Der Klimawandel sei eine "dringende und existenzielle Bedrohung", so der Vorsitzende des Gerichts in Den Haag
Er betonte, Staaten seien verpflichtet, bei der Verhinderung von Klimaschäden zusammenzuarbeiten und müssten sicherstellen, dass ihre nationalen Klimaziele so ehrgeizig wie möglich sind.
Größter Fall in der Geschichte des IGHDen Prozess vor dem Gerichtshof hatten Studierende aus pazifischen Inselstaaten ins Rollen gebracht. Sie drängten ihre Regierungen dazu, eine rechtliche Klärung zu fordern.
Der Staat Vanuatu beantragte daraufhin beim IGH, über die Verpflichtungen der Staaten zum Schutz des Klimas und der Umwelt vor Treibhausgasemissionen nach internationalem Recht zu entscheiden - und damit auch zum Schutz heutiger und künftiger Generationen.
Im Dezember hörte das Gericht Aussagen von fast 100 Ländern und von zwölf internationalen Organisationen zum Thema Klimawandel. Gaston Browne, Premierminister von Antigua und Barbuda, erklärte damals dem Gericht, der durch "ungehinderte Emissionen" verursachte Anstieg des Meeresspiegels trage die Küsten der Inseln ab und "verschlingt Land, das für unser Nation lebenswichtig ist".
Der karibische Archipel erodiert durch den Anstieg des Meeresspiegels und ist im Zuge des Klimawandels mit immer stärkeren Stürmen konfrontiert. Im Rahmen der Anhörungen im Dezember erklärten auch Staaten mit hohen CO2-Emissionen, wie etwa die Vereinigten Staaten, dass bestehende UN-Verträge – vor allem das Pariser Abkommen von 2015 – bereits rechtliche Verpflichtungen zum Handeln gegen den Klimawandel vorsehen.
In dem wegweisenden Abkommen hatten sich 195 Nationen darauf verständigt, die globalen CO2-Emissionen zu reduzieren und die globale Erwärmung auf möglichst unter 1,5 Grad Celsius (im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter) zu begrenzen. US-Präsident Donald Trump hat inzwischen den Austritt seines Landes aus dem Abkommen verkündet.
Fachleuten zufolge war das Pariser Abkommen jedoch nie dazu gedacht, alle Gesetze rund um den Klimawandel zu definieren. Es biete vielmehr Raum für viele verschiedene Gesetze, sagt Joie Chowdhury, leitende Anwältin beim Zentrum für Internationales Umweltrecht (CIEL). Denn die steigenden Temperaturen beträfen "fast jeden Bereich unseres Lebens".
Mögliche Instrumente zur Durchsetzung von Maßnahmen gegen den Klimawandel seien daher auch bestehende internationale Vorschriften zu Menschenrechten, internationales Recht und Gesetzgebung zur staatlichen Verantwortung. "Die Klimaabkommen sind nach wie vor sehr wichtig, aber sie sind nicht die einzige Option", betont Chowdhury im Gespräch mit der DW.
Rechenschaft für historische Klima-VerantwortungMit der Klage vor Gericht bat Vanuatu auch um Klärung der rechtlichen Konsequenzen für Länder, die ihren Verpflichtungen zur Senkung ihrer Emissionen nicht nachgekommen sind.
Einigen Fachleute zufolge tragen Länder, die im Verlauf der Geschichte am meisten CO2 ausgestoßen haben – darunter die USA, China, Russland und die Europäische Union – die größte Verantwortung für die globale Erwärmung tragen.
"Die Emissionen der Vergangenheit spielen eine Rolle", so Chowdhury zur DW - dieser Schaden sei bereits angerichtet. "Das muss anerkannt und behoben werden."
Ärmere Länder – von denen viele die Auswirkungen des Klimawandels am schlimmsten zu spüren bekommen, obwohl sie am wenigsten zu dieser Krise beigetragen haben – fordern seit langem, dass reichere Nationen für die Schäden aufkommen, die durch extreme Wetterereignisse im Zusammenhang mit dem Klimawandel verursacht werden.
Vor zwei Jahren wurde bei den UN-Klimaverhandlungen in Dubai ein Fonds für Verluste und Schäden eingerichtet. Bislang sind jedoch nur rund 700 Millionen Dollar an Zusagen eingegangen. Das ist weit weniger als die Hunderte von Milliarden Dollar Kosten, die Fachleute für die Schäden beziffern, die der Klimawandel bis 2030 verursachen dürfte.
„Im Kern geht es hier um Verantwortung. Um ein Signal, die Ära der leeren Versprechungen zu beenden", fügt Chowdhury hinzu.
Die Auswirkungen des Klimawandels auf die MenschenrechteDas Gutachten des IGH ist eines von drei Gutachten, in denen internationale Gerichte in den vergangenen Monaten Verpflichtungen von Staaten im Bereich des Klimaschutzes darlegen.
Anfang dieses Monats veröffentlichte der Interamerikanische Gerichtshof für Menschenrechte ein Gutachten. Darin bekräftigt er, dass Staaten, also Regierungen, verpflichtet sind, die Menschenrechte ihrer Staatsangehörigen dadurch zu schützen, dass sie für eine gesunde Umwelt und ein stabiles Klima sorgen.
In dem Gutachten wurde auch die staatliche Verantwortung in Bezug auf Desinformation hervorgehoben. Die Gutachter stellten fest, dass Behörden der Bevölkerung den Zugang zu "zuverlässigen, wahrheitsgemäßen und vollständigen Informationen" nicht behindern dürfen.
Im Mai letzten Jahres gab der Internationale Seegerichtshof eine beratende Stellungnahme ab, in der Treibhausgase als eine Form von Meeresverschmutzung gelten.
Obwohl beratende Stellungnahmen, wie das aktuelle Gutachten des IGH, nicht rechtsverbindlich sind, haben sie doch ein erhebliches rechtliches und moralisches Gewicht.
Laut Umweltrechtsexpertin Chowdhury kann das neue IGH-Gutachten weitreichende Folgen für die COP30-Klimaverhandlungen im November in Brasilien haben. Es könnte bedeuten, dass "nicht alles verhandelbar ist", da einige Dinge jetzt klar rechtlich definiert wurden.
"Wir hoffen sehr, dass diese Klarheit einen expliziten rechtlichen Rahmen schafft, der es den Staaten und den am stärksten betroffenen Menschen an vorderster Front ermöglicht, Umweltverschmutzer für klimaschädliches Verhalten zur Verantwortung zu ziehen und Abhilfe und Wiedergutmachung zu erwirken", so Chowdhury.
Adaption aus dem Englischen: Patrick Grosse.
Planet Erde und wer ihn wann und wie in seiner Rotation beeinflusst ...
anti-matrix.com
Die Erde wird sich in den kommenden Wochen voraussichtlich schneller drehen, was dazu führen wird, dass einige unserer Tage ungewöhnlich kurz sind. Am 9. und 22. Juli sowie am 5. August beeinflusst die Position des Mondes die Erdrotation voraussichtlich so, dass jeder Tag zwischen 1,3 und 1,51 Millisekunden kürzer ist als normal.
Ein Tag auf der Erde ist die Zeit, die unser Planet benötigt, um sich einmal um seine Achse zu drehen – etwa 86.400 Sekunden oder 24 Stunden. Die Erdrotation wird jedoch von verschiedenen Faktoren beeinflusst, darunter die Position von Sonne und Mond, Veränderungen des Erdmagnetfelds und die Massenverteilung auf dem Planeten.
Seit der Frühzeit unseres Planeten verlangsamt sich die Erdrotation, wodurch unsere Tage länger werden. Forscher fanden heraus, dass ein Tag auf der Erde vor etwa 1 bis 2 Milliarden Jahren nur 19 Stunden lang war. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass der Mond näher an unserem Planeten war, wodurch seine Anziehungskraft stärker war als heute und die Erde sich schneller um ihre Achse drehte.
Seitdem sich der Mond von uns entfernt hat, sind die Tage im Durchschnitt länger geworden. Doch in den letzten Jahren haben Wissenschaftler von Schwankungen in der Erdrotation berichtet. Im Jahr 2020 stellten Wissenschaftler fest, dass sich die Erde schneller dreht als jemals zuvor seit Beginn der Erdaufzeichnungen in den 1970er Jahren. Am 5. Juli 2024 erlebten wir den kürzesten jemals aufgezeichneten Tag, der laut timeanddate.com 1,66 Millisekunden kürzer als 24 Stunden war .
Am 9., 22. Juli und 5. August 2025 wird der Mond am weitesten vom Äquator der Erde entfernt sein. Dies verändert den Einfluss seiner Anziehungskraft auf die Erdachse. Stellen Sie sich die Erde wie einen Kreisel vor – wenn Sie Ihre Finger um die Mitte legen und ihn drehen, dreht er sich nicht so schnell, als wenn Sie ihn von oben und unten festhalten.
Wenn sich der Mond näher an den Polen befindet, beschleunigt sich die Erdrotation, wodurch unser Tag kürzer wird als gewöhnlich.
Diese Schwankungen sind zu erwarten, doch neuere Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass auch menschliche Aktivitäten zur Veränderung der Erdrotation beitragen . Forscher der NASA haben berechnet, dass die mit dem Klimawandel verbundene Bewegung von Eis und Grundwasser die Länge unserer Tage zwischen 2000 und 2018 um 1,33 Millisekunden pro Jahrhundert erhöht hat .
Auch einzelne Ereignisse können die Erdrotation beeinflussen: Das Erdbeben in Japan im Jahr 2011 verkürzte die Tageslänge um 1,8 Mikrosekunden. Sogar der Wechsel der Jahreszeiten beeinflusst die Erdrotation, erklärte Richard Holme , Geophysiker an der Universität Liverpool, gegenüber Live Science per E-Mail.
„Auf der Nordhalbkugel gibt es mehr Land als auf der Südhalbkugel“, sagte Holme. „Im Sommer bekommen die Bäume Blätter, wodurch Masse vom Boden nach oben verlagert wird – weiter weg von der Erdachse.“ Die Rotationsgeschwindigkeit eines bewegten Körpers wird durch seine Massenverteilung beeinflusst.
Dreht sich ein Eisläufer auf der Stelle, dreht er sich schneller, wenn er die Arme eng an die Brust zieht, und verlangsamt sich, wenn er die Arme ausstreckt. Da sich die Erdmasse im Sommer vom Erdkern wegbewegt, muss ihre Rotationsgeschwindigkeit abnehmen, wodurch die Tageslänge zunimmt, erklärte Holme.
Natürlich zählen unsere Uhren an den betreffenden Tagen noch 24 Stunden. Auf individueller Ebene ist der Unterschied nicht spürbar.
Eine Zeitzonenänderung würde nur dann auftreten, wenn der Unterschied in der Tageslänge mehr als 0,9 Sekunden bzw. 900 Millisekunden beträgt. Obwohl dies nie an einem einzigen Tag passiert ist, geraten unsere Uhren im Laufe der Jahre aus dem Takt mit der Position des Planeten. Dies wird vom International Earth Rotation and Reference Systems Service (IERS) überwacht, der bei Bedarf eine Schaltsekunde zur UTC hinzufügt, um uns wieder in Einklang zu bringen.
Eine "Gemeinwohl-Ökonomie" gibt es nicht, denn Ökonomie geht immer auf Kosten der Ökologie ... Marktwirtschaft funktioniert nur mit Wachstumswahn ...
Ich teile wie vermutlich alle vernünftigen Leute die Werte Kooperation, Umweltschutz, Geschlechtergleichstellung usw. Doch Felbers Analyse und Rezept überzeugen mich nicht. Schon der Begriff des Gemeinwohls ist problematisch. Er ignoriert gesellschaftliche Interessengegensätze und Widersprüche, bildet sich eine alles übergreifende große Gemeinschaft ein und hat eine offene Flanke zur „Volksgemeinschaft“.
Lothar Galow-Bergemann
Stefan Weinert, Blogger
Liebe Leserinnen und Leser dieses Blogs. Heute erhielt ich eine E-Mail, welche mich schon bei der Überschrift stutzig gemacht hat. Dieses Empfinden verstärkte sich beim Lesen des Folgetextes und entwickelte sich zum Kopfschütteln. Denn als Klimaaktivist und Umweltschützer war ich schon immer der Meinung, dass "Ökonomie" und "Ökologie" sich beißen, nicht zusammenpassen und in einer negativen Korrelation zueinanderstehen. *) Und genau umgekehrt - so empfand ich es - ging es in dieser Mail zu, welche den Begriff und eine dazu gehörige Veranstaltung zum Thema "Gemeinwohl-Ökonomie" behandelte.
Deswegen habe ich im Netz recherchiert um zu sehen, wie es sich damit verhält und ob mein wachsendes Misstrauen irgendwie berechtigt ist. Ergebnis: ist es. Und die beiden von mir recherchierten Artikel **) scheinen dies zu bestätigen.
Aus dem Verteiler der Mail und dem dort angegebenen Ort der Veranstaltung (Wirtschaftsmuseum Ravensburg) ist zu für mich zu ersehen, dass dies keine von Klimaschützern initiierte Veranstaltung ist, sondern eine von der Stadtverwaltung (Staat) und Interessensvertretern der Wirtschaft.
*) Schon 1913 spricht der Philosoph Ludwig Klages angesichts der industriellen Produktion von einer „Verwüstunsorgie ohnegleichen“, und der Soziologe Max Weber prophezeit am Vorabend des I. Weltkrieges, dass der moderne Kapitalismus sich so lange austoben werde, bis der letzte Zentner fossilen Brennstoffes verbraucht sei. Industrielle Produktion, Expansion der kapitalistischen Produktionsweise und Naturzerstörung bilden einen Zusammenhang. Immanuel Kant ging damit radikaler um: In Besitz nehmen, als mein Eigentum betrachten, darf ich auf Dauer und von Rechts wegen nur dasjenige, das ich auch beschützen kann. Er nimmt eine ganz moderne Einsicht vorweg, nämlich die, dass die Natur gleichsam als ein Wesen, dem auch Rechte zukommen sollen, betrachtet werden muss.
Die Umweltethik bezieht sich auf moralische Fragen beim Umgang mit der belebten und unbelebten Umwelt des Menschen. Im engeren Sinne verstanden, beschäftigt sie sich in moralischer Hinsicht mit dem Verhalten gegenüber natürlichen Dingen und dem Verbrauch von natürlichen Ressourcen (Umgang mit natürlichen Ressourcen und Umweltmedien (beispielsweise Wasser, Boden, Klima, genetische Vielfalt) beschäftigt. Im weiteren Sinne umfasst sie auch Tierethik und ebenso die Pflanzenethik. Zu den zentralen Fragen der Umweltethik gehört, welche Dinge bzw. Lebewesen einen Wert oder Rechte im moralischen Sinne haben. Zwischenzeitlich gesteht man Tieren durchaus Rechte zu, im Gegensatz zu Pflanzen, Bergen und Seen. Ob diese einen Eigenwert haben, ist umstritten, jedoch in Hinsicht auf den Menschen für schützenswert. Einen solchen Anthropozentrismus kritisierend, bezieht der Physiozentrismus auch Pflanzen (Biozentrismus) oder Berge und Seen ein (Holismus). allerding gehören ie alle zu einem zu schützenden Ökosystem. Deshalb versteht sich die Umweltethik auch als ökologische Ethik und setzt sich in ihrer Richtungsgebenden Ausprägung für den Erhalt von Tieren und Pflanzen bzw. deren Arten und eine Schonung von Ressourcen ein.
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**)
Stellungnahme von Lothar Galow-Bergemann zu
Gemeinwohl-Ökonomie
Ich teile wie vermutlich alle vernünftigen Leute die Werte Kooperation, Umweltschutz, Geschlechtergleichstellung usw. Doch Felbers Analyse und Rezept überzeugen mich nicht. Schon der Begriff des Gemeinwohls ist problematisch. Er ignoriert gesellschaftliche Interessengegensätze und Widersprüche, bildet sich eine alles übergreifende große Gemeinschaft ein und hat eine offene Flanke zur „Volksgemeinschaft“. Ich plädiere dafür, nicht von Gemeinwohl als Ziel zu reden, sondern vom guten Leben für alle.
Wenn sich dieses allerdings mittels hehrer Werte und schöner Rezepte realisieren ließe, wäre es schon längst da, denn das wurde schon seit Jahrhunderten versucht. Warum hat es nie funktioniert? Viele denken über Alternativen zum Kapitalismus nach. Nur – was ist das eigentlich, der Kapitalismus? Ganz offensichtlich kommen wir nicht weiter ohne Theorie und Kritik. Dazu einige Thesen.
1. Das Problem heißt Marktwirtschaft
Es gibt keinen Unterschied zwischen Marktwirtschaft und Kapitalismus. Marktwirtschaft lebt nicht von irgendwelchen „Werten“, sondern vom Geldverdienen. Und sie funktioniert nicht ohne Maximalprofit und Wachstumswahn. Es geht dem Markt nie um die konkreten, stofflichen Dinge, um die Bedürfnisse der Menschen. Ob aus Wert mehr Wert wird, aus Geld mehr Geld, das ist die alles entscheidende Frage der Marktwirtschaft. Sich selbst verwertenden Wert nennt man Kapital. Ein Markt, der die Verwertung des Kapitals nicht ermöglicht, existiert im Handumdrehen nicht mehr. Ob Kapital mit Plüschsofas, mit Pflaumenkuchen oder mit Panzern Profit macht, ist ihm wurscht. Hauptsache, es wird der maximal mögliche Profit realisiert. Denn nur wer den meisten Profit erzielt, kann am meisten reinvestieren und hat damit die besten Ausgangskarten für die nächste Runde im mörderischen Konkurrenzkampf um die gelingende Kapitalverwertung. Der Knauser Dagobert Duck ist jedenfalls ein besserer Kapitalist als der feiste Fettsack, der seinen Profit verjubelt und verprasst. Kapital hat kein anderes Ziel, als sich bis in alle Ewigkeit immer weiter zu verwerten. Markt ist nichts anderes als der notwendige Austragungsort des Kampfes des Kapitals um seine gelingende Verwertung. Markt ohne Kapital kann es genauso wenig geben wie Kapital ohne Markt. Wer glaubt, man könne einen anderen Markt, ein anderes Kapital herbeizaubern, glaubt auch, dass man einen Löwen mit Salat satt kriegt. Wo Konkurrenz durch Kooperation ersetzt und das Prinzip der Profitmaximierung überwunden wäre, gäbe es keine Marktwirtschaft mehr. Auch Felbers Konzept beruht übrigens auf Kapital. Er nimmt das Wort zwar nicht in den Mund, aber es gibt bei ihm ganz selbstverständlich Lohnarbeiter und Kapitalisten. Und wo es die gibt, gibt es Kapital.
2. Das Problem heißt Staat
Der Staat ist nicht neutral. Man kann mit ihm nicht eben mal schnell das „Richtige“ und „Gute“ machen. Ohne Staat kein funktionierendes Kapitalverhältnis – angefangen bei der Garantie des Eigentumsrechts bis hin zur massiven Staatsintervention in die Ökonomie, selbst im Neoliberalismus. Aber ohne Kapital auch kein moderner Staat. Jeder Staat ist machtlos ohne Steuereinnahmen. Die kriegt er aber nur, wenn die Marktwirtschaft funktioniert. Und die braucht Maximalprofit und ewiges Wachstum. Siehe oben. Deswegen muss der Staat bei Strafe seines eigenen Untergangs dafür sorgen, dass die Maximalprofit- und Wachstumsmaschine brummt. Das und nur das ist auch das Geheimnis dafür, warum alle linken und alternativen Parteien und Politiker, wenn sie denn endlich in der Regierung sitzen, kaum etwas anderes machen als die andern auch. Nicht weil sie über Nacht allesamt böse Verräter oder von ein paar besonders gewieften hinterhältigen und raffinierten Lobbyisten umgedreht wurden – sondern weil der ganze Laden prinzipiell gar nicht anders funktionieren kann. Warum machen Regierungen und Parlamente oft nicht das, was die Menschen wollen? Weil man in der Marktwirtschaft oft das Gegenteil von dem machen muss, was man eigentlich will . Zwar finden es alle doof, Zinsen zu zahlen und die Banken zu retten, aber ohne das funktioniert Marktwirtschaft eben nicht. Dass Staaten auch bankrott gehen können und dass das eine höchst reale Gefahr ist, beweist uns der Zustand der Weltwirtschaft heute mehr denn je.
3. Es gibt keinen Gegensatz von Produktiv- und Finanzkapital
Kapital braucht nicht nur den Markt, sondern auch den Finanzmarkt: Je teurer die Produktion, desto weniger kann der einzelne Kapitalist die Investitionen allein aus seinem Profit finanzieren. Banken vergeben Kredite und verlangen wie in der Marktwirtschaft üblich einen Preis dafür: den Zins. Kapital kann nur durch Ausbeutung der menschlichen Arbeitskraft Profit machen. Denn nur die schafft aus Wert mehr Wert. Gleichzeitig muss Kapital immer mehr Arbeitskraft überflüssig machen, denn die Löhne schmälern den Profit. Die mikroelektronische Revolution macht seit 30 Jahren immer mehr Arbeit überflüssig. Profit kann deswegen zunehmend nur noch „auf Pump“ in der Finanzsphäre gemacht werden. Ohne Finanzmärkte kann die Realwirtschaft deswegen schon lange nicht mehr existieren. Marktwirtschaft bringt zwangsläufig Kapital, Staat, Wachstumswahn, Zins und Finanzmärkte hervor.
4. Das Gegenteil von Marktwirtschaft heißt nicht Planwirtschaft.
Marktwirtschaft und Planwirtschaft sind nur scheinbare Gegensätze. In Wirklichkeit sind sie Zwillingsbrüder. Der (mit Recht) gescheiterte Staatssozialismus hat das Koordinatensystem von Staat und Markt nie verlassen. Die alten Ökonomielehrbücher der DDR können einem da weiterhelfen: das Lohnsystem hieß fortan sozialistisches Lohnsystem, der Profit hieß sozialistischer Gewinn und die Warenproduktion sozialistische Warenproduktion. Von Überwindung der Warenproduktion und des Lohn- und Profitsystems, worauf es doch eigentlich ankäme, keine Spur. Zwar war die Staatsfixierung im Realsozialismus besonders ausgeprägt, aber er hat nie ohne marktwirtschaftliche Elemente existiert. Und die westliche Marktwirtschaft kam nie ohne massive staatliche Intervention aus. Was versprechen alle Parteien bei jeder Wahl? Arbeit! Also eine Sache, die doch ganz klassisch in der Ökonomie zuhause ist. Wie wenig gegensätzlich Marktwirtschaft und Planwirtschaft sind, beweist übrigens auch Felbers Konzept.
5. Die „Gemeinwohlökonomie“ ist ein Mischmasch aus Gescheitertem
Felber sagt, eine Alternative zur Marktwirtschaft habe noch nie funktioniert, deswegen lohne sich nicht darüber zu diskutieren. Aber Felbers Rezept hat auch noch nie funktioniert. Die in den 70er Jahren zuhauf gegründeten Alternativbetriebe sind entweder eingegangen oder zu elenden Selbstausbeutungsklitschen verkommen, einige wenige haben den Sprung ins „normale“ kapitalistische Leben geschafft. Und wie? Indem sie ordentlich Profit abgeworfen haben, was denn sonst? Mit anderen Worten: die Zwänge der Marktwirtschaft haben sich durchgesetzt. Bis vor kurzem wurden „Mikrokredite“ als Wundermittel gegen die Armut in der so genannten Dritten Welt angepriesen – wer sich darauf eingelassen hat, versinkt heute in Schulden und ist ärmer als zuvor. Denn, was Wunder, die Marktmechanismen haben sich durchgesetzt.
Das wird auch mit der Schnapsidee von der „Demokratischen Bank“ passieren. Als ob Mehrheitsbeschlüsse die Zwänge der Kapitalverwertung außer Kraft setzen könnten. Herauskommen wird bestenfalls eine Art regionaler Sparkasse fürs laufende Geschäft von Kleinkapitalisten, Handwerksbetrieben etc. Microsoft, die Bahn und Siemens brauchen andere Finanzkaliber. Und moderne Verkehrs- und Kommunikationssysteme, das Internet und medizinische Großgeräte sind mit einer regionalen Krauterökonomie nicht zu haben. Felbers Rezept setzt unausgesprochen voraus, dass die Globalisierung ungeschehen gemacht werden soll. Das ist weder möglich noch wünschenswert. Die „Gemeinwohlökonomie“ bezieht sich rückwärtsgewandt auf den Nationalstaat. Der müsste sich, damit er nicht sofort implodiert, notgedrungen von der internationalen Konkurrenz und der globalisierten Welt abschotten. Vielleicht mit einem nationalen nicht konvertierbaren Regiogeld.
Spätestens hier wird klar, dass bei diesem Rezept nicht nur das Kapital, sondern auch der verblichene Realsozialismus immer wieder um die Ecke schaut. Der hat das Vorhandene auch nicht infrage gestellt, sondern ihm lediglich neue, positive Werte verordnen wollen. Dafür sollte insbesondere das Schul- und Erziehungssystem einen „neuen Menschen“ schaffen. Auch hier eine frappierende Ähnlichkeit zu Felber. Ihm vorzuwerfen, er sei Anhänger des Realsozialismus wäre falsch und unfair. Doch er muss sich Fragen stellen lassen. Wenn er es etwa zum „springenden Punkt“ seines Rezepts erklärt, dass „der Gewinn vom Mittel zum Zweck“ werde, so lohnt ein Blick ins Wörterbuch der Ökonomie des Sozialismus, Berlin, DDR, 1973. Dort lesen wir unter dem Stichwort Gewinn: „Im Kapitalismus ist der Profit Ziel der Produktion und resultiert aus der Ausbeutung der Werktätigen. Dagegen ist der Gewinn im Sozialismus … das Ergebnis der gemeinsamen Anstrengungen der Werktätigen… Er dient … der planmäßigen Verbesserung des materiellen und kulturellen Lebensniveaus des Volkes.“ Alles schon mal dagewesen. Hat aber nicht funktioniert. Hat bloß eine überbordende Bürokratie installiert. Und genau das wird Felbers System auch tun, auch wenn er es nicht glauben mag. Die ganze „Gemeinwohlbilanz“ sei öffentlich überprüfbar, das könne quasi jeder mit seinem Handy machen, behauptet er. Da fragt man sich, warum er dann eigentlich noch einen neuen Beruf einführen will, nämlich den der „Gemeinwohlauditoren“. Die müssen nämlich „Gemeinwohlpunkte“ erfassen und vergeben. Die „Gemeinwohlunternehmen“ (das zu sein glaubten übrigens die Volkseigenen Betriebe in der DDR auch) werden sich tausendundeinen Trick einfallen lassen, um auf Schleichwegen an die Punkte ranzukommen. Ein ausufernder Kontrollapparat wäre die Folge. Nicht zufällig wimmelt es bei Felber von Punkten, Gesetzen, Konventen, Anreizen, Bilanzen usw. Unternehmer, die der Kapitalakkumulation frönten, müsste man als Gesetzesbrecher ins Gefängnis stecken. 10 Mio als Obergrenze für Erbschaften: Wer kontrolliert, ob da nicht geschummelt wird? Wer ermittelt überhaupt den Wert? Wer verteilt das „zuviel Geerbte“ an die „Nichterben“ und nach welchen Kriterien? Wer kontrolliert Mindestlöhne und Höchsteinkommen und all die Tricks, mit denen sie verschleiert werden können? Unternehmen über 5000 Beschäftigte sollen enteignet werden, „regionale Wirtschaftsparlamente“ sollen sie verwalten und führen. Auch Titos Jugoslawien wurde von einer gigantischen Bürokratie erstickt. Es erginge der Gemeinwohlökonomie wie dem dahingeschiedenen Realsozialismus: Eine staatskapitalistische Ökonomie würde den Markt nicht wirklich überwinden und ihn lediglich ineffizienter machen.
5. Und die Alternative?
Soll Emanzipation gelingen, muss eine kritische Masse von Menschen entstehen, die Markt und Staat grundsätzlich infrage stellt. Schauen wir uns die Produktion Freier Software im Netz an: Dort wird bereits dezentral, kostenlos und ohne Markt bedürfnisorientiert produziert. Wenn wir mit wesentlich weniger Arbeit als früher genug für alle im Überfluss produzieren können – und dazu sind wir technisch in der Lage – warum muss dann unser ganzes Leben überhaupt noch durch das Nadelöhr von Kauf und Verkauf, Geld, Lohnarbeit, Kapital und Profit gequetscht werden? Geld funktioniert nur, wenn es knapp ist. Wo genug für alle da ist, steht die Geldwirtschaft selbst zur Disposition.
Zum Schluss noch ein Vorschlag. Er ist nicht neu und nicht von mir, aber er birgt großes gesellschaftliches Veränderungspotential: Kämpfen wir um massive Arbeitszeitverkürzung. Man will uns ernsthaft einreden, wir müssten heute länger arbeiten als früher. Nach der Rente mit 67 ist jetzt von der Rente mit 69 und 70 die Rede und von der 45- und 50-Stundenwoche. Viele kloppen Überstunden ohne Ende. Die einen sollen schuften bis zum Umfallen, die andern werden zum überflüssigen Menschenmüll erklärt, d.h. arbeitslos. Anstatt dass alle deutlich weniger arbeiten würden. So absurd und dogmatisch ist Marktwirtschaft.
Wir können heute in immer kürzerer Zeit immer mehr und immer besser produzieren. Mithilfe der Mikroelektronik explodiert unsere Arbeitsproduktivität schon seit drei Jahrzehnten. Jahrtausende haben Menschen davon geträumt, ihr Leben nicht mit Maloche, sondern mit angenehmeren Dingen zu verbringen. Heute wären 20-Stunden-Woche, drei Monate Urlaub und Rente mit 50 für alle problemlos machbar. Warum holen wir uns nicht das gute Leben? Es liegt vor der Haustür. Es ist Zeit für einen allgemeinen Aufstand für radikale Arbeitszeitverkürzung.
Das wäre ein wirklicher, ein großer Schritt hinein in eine bessere und menschlichere Welt. Und das Schöne ist: er stünde sowohl mit der Logik als auch mit unseren technischen Möglichkeiten in Übereinstimmung.
Dass Felber darauf nicht kommt, sondern von „Leistungsgesellschaft“ und „Selbstorganisation der Arbeitszeit“ redet – als ob nicht schon lange haufenweise „freiwillig“ unbezahlte Überstunden aus Angst vor Jobverlust gemacht würden – unterstreicht erneut, dass von Marktwirtschaft nichts Gutes zu erwarten ist. Denn die macht aus überflüssiger Arbeit überflüssige Menschen. Das spricht nicht gegen die Arbeitszeitverkürzung, sondern gegen die Marktwirtschaft.
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https://utopia.de/ratgeber/gemeinwohl-oekonomie_43607/
Die Gemeinwohl-Ökonomie bietet eine verlockende Alternative zur kapitalistischen Marktwirtschaft: Geld und Märkte sollen den Menschen dienen und nicht umgekehrt. Es geht nicht mehr um Wirtschaftswachstum, sondern um die stetige Erhöhung des Gemeinwohls.
Die globale Wirtschaft ist auf grenzenloses Wachstum ausgerichtet. Unternehmen sind gezwungen, immer größere Gewinne zu erzielen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Dafür müssen sie möglichst billig produzieren, meist auf Kosten der Umwelt und der Lebensqualität. Geldgier und Profit stehen im Mittelpunkt des derzeitigen ökonomischen Systems, und dabei bleiben mehr und mehr Menschen auf der Strecke.
Kein Wunder, dass die allgemeine Unzufriedenheit wächst – ebenso wie der Wille zur Veränderung. So wünschen sich 88 Prozent aller Deutschen und 90 Prozent aller Österreicher laut einer Umfrage der Bertelsmann-Stiftung eine „neue Wirtschaftsordnung“.
Gemeinwohl-Ökonomie: zum Wohle der Allgemeinheit
Der österreichische Philologe Christian Felber hat dazu einen umfassenden Lösungsansatz gefunden und 2010 die Reformbewegung „Gemeinwohl-Ökonomie“ (GWÖ) ins Leben gerufen. Ziel seines „entwicklungsoffenen“ Veränderungsprozesses ist es, das Wohlergehen des Menschen wieder mehr in den Mittelpunkt ökonomischen Handelns zu rücken.
Als Grundlage dienen Werte, die auch in zwischenmenschlichen Beziehungen von Vorteil sind, wie Ehrlichkeit, Kooperation, Solidarität, Wertschätzung und Vertrauen. Unternehmen sollen einander in Zukunft unterstützen, statt zu konkurrieren. Ziel jedes ökonomischen Handelns ist nicht mehr die Gewinnmaximierung, sondern die Steigerung des Allgemeinwohls.
Aber wie bringt man Konzerne dazu, ihre wirtschaftliche Ausrichtung komplett auf den Kopf zu stellen?
Felber will den Unternehmen Anreize bieten, ethisch und nachhaltig zu handeln, indem er sie etwa mit Steuervorteilen und günstigen Krediten belohnt. Erfolg wird in einer Gemeinswohl-Ökonomie nicht länger am finanziellen Gewinn gemessen, sondern an den Zielen (Bedürfnisbefriedigung, Verbesserung der Lebensqualität, allgemeines Wohl etc.), die sich ein Unternehmen steckt.
In basisdemokratischen Prozessen soll definiert werden, was das Gemeinwohl fördert und wie es gemessen sowie unterstützt werden kann. Ein Punktesystem – die sogenannte Gemeinwohl-Bilanz – zeigt dann an, wie erfolgreich ein Betrieb diesen Anliegen nachkommt. Auf diese Art lassen sich unterschiedlichste Unternehmen und Produkte transparent machen und miteinander vergleichen.
Natürlich löst ein Modell wie das der Gemeinwohl-Ökonomie Kontroversen aus. Kritiker bezeichnen Felber – in Anlehnung an seinen Nebenberuf als zeitgenössischer Tänzer – nicht nur als „Traumtänzer“, sondern auch als „Anarchomarxisten“, „neokommunistischen Pseudoökonomen“ oder ganz einfach „weltfremd“. In der österreichischen Tageszeitung Die Presse hieß es: „Angesichts der Fülle an demokratischen Institutionen, die Felber zur Bändigung des Kapitalismus erfindet, wird einem angst und bange.“
Wirtschaftsexperten warnen vor den tiefgreifenden Veränderungen, die mit einer Etablierung der Gemeinwohl-Ökonomie einhergehen würden. Sie befürchten enorme Kosten durch bürokratischen Aufwand, die Abwanderung von Unternehmen, der Verlust von Wohlstand und vor allem – so Mag. Karin Steigenberger von der Österreichischen Wirtschaftskammer – „erhebliche Einschränkungen der wirtschaftlichen Freiheiten von Individuen bzw. Unternehmen, bis hin zu Enteignungen.
Outwork und Workshops im "Altdorfer Wald" vom 17. - 21. Juli 2025 ...
Quelle: Ravensburger Clima-Camp
The next Summer Skillshare Days will take place in the occupied Altdorf Forest from 17 to 21. You can expect an anti-gravel rave, a talk on ‘Terra Preta’, textile stencil printing, climbing skillshares and many other exciting workshops for direct actions or whatever people want to spontaneously offer. The days are meant to be open spaces. You are welcome to let us know in advance if you would like to present your project or share something, or just drop by. We look forward to seeing you.
- Rave against gravel, on Sat, 19/7 from 8 pm (with Diskoriots, Benji, Max)
- ‘Terra Preta’ / black earth, on Sun 20 July at 2pm, Prof. Michael Weiß Uni-TÜ, former PH-Wgt.)
- Climbing skillshares and textile stencil printing during all days
Swimming area nearby.
Bring your sleeping bag, sleeping mat and if you like a tent or hammock.
If you’d like you can bring some clothes to print on and some food (vegan).
See you in the forest! ❤️

Die nächsten Sommer-Skillshare-Tage finden vom 17. bis 21. Juli im besetzten Altdorfer Wald statt. Euch erwarten ein Anti-Schotter-Rave, ein Vortrag über „Terra Preta“, Textilschablonendruck, Kletter-Skillshares und viele weitere spannende Workshops für direkte Aktionen oder spontane Angebote. Die Tage sind als offene Räume konzipiert. Ihr könnt uns gerne vorab Bescheid geben, wenn ihr euer Projekt vorstellen oder etwas teilen möchtet, oder einfach vorbeikommen. Wir freuen uns auf euch.
Rave gegen Schotter, Sa., 19.7. ab 20 Uhr (mit Diskoriots, Benji, Max)
„Terra Preta“ / Schwarze Erde, So., 20. Juli um 14 Uhr, Prof. Michael Weiß (Uni-TÜ, ehem. PH-Wgt.)
Kletter-Skillshares und Textilschablonendruck an allen Tagen
Badestelle in der Nähe.
Bringt Schlafsack, Isomatte und nach Wunsch ein Zelt oder eine Hängematte mit.
Wenn ihr möchtet, könnt ihr gerne Kleidung zum Bedrucken und etwas Essen (vegan) mitbringen.
Wir sehen uns im Wald! ❤️
"Windpark" - ein verbal-manipulativer Begriff a la "Nullwachstum" ...
Der folgende Artikel wurde heute auch bei der "Bildschirmzeitung" veröffentlicht.
Stefan Weinert, Blogger und Klimafreund
Liebe Leser/innen,
null ist null und bleibt null: 0 + 0 = 0; 3 x 0 = 0 usw. Tja, das dachten wir jedenfalls. Aber irgendwann haben Politik und Wirtschaft sich was einfallen lassen, um aus Null doch mehr als Null zu machen, sozusagen einen "+0". Wie das? Nun. Aus der Null wurden zwei getrennte Nullen: die rote und die schwarze. Letztere soll so etwas wie Gewinn bezeichnen, das Nullwachstum. Pure Augenwischerei, Schönrederei und letztlich verbale Manipulation. Der Glaube an etwas, das gar nicht existent ist.
Genauso verhält es sich mit der Verbalerfindung "Windpark", welche über das, was er wirklich ist, hinwegtäuschen soll. Denn letztlich ist das, was uns da als "Park" verkauft wird, eine Industriestätte zur Generierung von Elektrizität. Ganz schlimm wird es, wenn ein naturbelassener Wald mit Windrädern zugestopft und dann zu einem "Windpark" umbenannt wird. Es gibt aber keine "Windparks". Dieses Wort ist schlichtweg ein Schwindel ohne Schamgefühl.
Folgende Definierung fand ich in einem Energielexikon:
"Ein Windpark ist eine Ansammlung von mindestens drei Windrädern oder Windkraftanlagen an einem Ort. Sie bilden technisch oder organisatorisch eine Einheit und dienen der Erzeugung von Strom aus Windkraft. Windparks können an Land oder auf dem Meer errichtet werden – Hauptsache dort, wo regelmäßig Wind weht."
Man/n kann solche Ansammlung von drei oder mehreren Windrädern nennen wie man will - nur nicht "Park". Denn PARK transportiert das Gefühl von Erholung, Entspannung, Ruhe, Platz für Mensch und Tier, für Bäume und Pflanzen, Seen und Bäche. Und ist auch so gedacht! Nicht aber für Betonpfeiler mit Rotoren, die bis in die Wolken reichen, Schatten werfen, un-natür-liche Geräusche machen und jede Menge Naturkies zu Euro-Kies transformieren.
Lesen Sie selbst, was unter einem Park zu verstehen ist, und wir selbst durch unsere Energie-Gier wirkliche Erholungsparks zu Energieanlagen machen.
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Das Wort Park (von mittellateinisch parricus „Gehege“; Mehrzahl Parks, bisweilen Pärke in der Schweiz) bezeichnet nach den Regeln der Gartenkunst gestaltete größere Grünflächen, die der Verschönerung und der Erholung dienen.
Ein Park ist also ein natürliches, naturnahes oder bepflanztes Gebiet, das für den menschlichen Genuss und die Erholung oder für den Schutz von Wildtieren oder natürlichen Lebensräumen reserviert ist. Stadtparks sind Grünflächen, die für die Erholung in Städten reserviert sind. Nationalparks und Landschaftsparks sind Grünflächen, die zur Erholung auf dem Land genutzt werden. State Parks und Provincial Parks werden von subnationalen Regierungsstaaten und Behörden verwaltet. Parks können aus Rasenflächen, Felsen, Erde und Bäumen bestehen, können aber auch Gebäude und andere Artefakte wie Denkmäler, Springbrunnen oder Spielplatzstrukturen enthalten. Viele Parks haben Felder für Sportarten wie Baseball und Fußball und gepflasterte Bereiche für Spiele wie Basketball. Viele Parks haben Wanderwege zum Wandern, Radfahren und andere Aktivitäten. Einige Parks werden neben Gewässern oder Wasserläufen gebaut und können einen Strand- oder Bootsanlegeplatz umfassen. Stadtparks haben oft Sitzbänke und können Picknicktische und Grills enthalten.
Die größten Parks können riesige Naturgebiete von Hunderttausenden von Quadratkilometern (oder Quadratmeilen) sein, mit reichlich Tierwelt und natürlichen Merkmalen wie Bergen und Flüssen. In vielen großen Parks ist das Campen in Zelten mit einer Genehmigung erlaubt. Viele Naturparks sind gesetzlich geschützt, und die Benutzer müssen möglicherweise Einschränkungen befolgen (z. B. Regeln gegen offenes Feuer oder das Mitbringen von Glasflaschen). Große National- und Subnationalparks werden in der Regel von einem Parkwächter überwacht. Große Parks können in den wärmeren Monaten Bereiche zum Kanufahren und Wandern und in einigen Ländern der nördlichen Hemisphäre Langlaufen und Schneeschuhwandern in den kälteren Monaten haben. Es gibt auch Vergnügungsparks mit Live-Shows, Fahrgeschäften, Erfrischungen und Glücksspielen oder Geschicklichkeitsspielen.
Mit der industriellen Revolution erhielten Parks eine neue Bedeutung als Flächen, die reserviert wurden, um das Naturgefühl in den Städten und Gemeinden zu bewahren. Sportliche Aktivität wurde zu einem wichtigen Nutzen für diese städtischen Parks. Gebiete von außergewöhnlicher natürlicher Schönheit wurden auch als Nationalparks ausgewiesen, um zu verhindern, dass sie durch unkontrollierte Entwicklung verdorben werden.
Parks sind Teil der städtischen Infrastruktur: für körperliche Aktivität, für Familien und Gemeinschaften, um sich zu versammeln und Kontakte zu knüpfen, oder für eine einfache Ruhepause. Die Forschung zeigt, dass Menschen, die im Freien auf Grünflächen trainieren, größere Vorteile für die psychische Gesundheit haben. Das Angebot von Aktivitäten für alle Altersgruppen, Fähigkeiten und Einkommensniveaus ist wichtig für das körperliche und geistige Wohlbefinden der Öffentlichkeit.
Klima-Klagen ...
Schussental-Medial
Das Gericht hat der Deutschen Umwelthilfe teilweise Recht gegeben. Der Senat geht davon aus, dass die dem Luftreinhalteprogramm zu Grunde liegende Prognose fehlerhaft ist, weil teilweise nicht die aktuellsten Daten eingestellt und Veränderungen in der Planung der Maßnahmen nicht berücksichtigt wurden. Unter anderem wurde der Klimaschutz-Projektionsbericht 2021 berücksichtigt, aber nicht mehr der im August 2023 erschienene Klimaschutz-Projektionsbericht 2023. Weiterhin beanstandet der Senat, dass bei der Maßnahme "65 Prozent erneuerbare Energien beim Einbau von neuen Heizungen" nicht die Novelle des Gebäudeenergiegesetzes in der im September 2023 beschlossenen Fassung berücksichtigt wurde. Hier weiterlesen ...
Die Klägerin ist die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs. Die Beklagte ist ein Unternehmen, das Produkte aus Fruchtgummi und Lakritz unter dem Namen Katjes herstellt. Die Produkte sind im Lebensmitteleinzelhandel, an Kiosken und an Tankstellen erhältlich. Die Beklagte warb in einer Fachzeitung der Lebensmittelbranche mit der Aussage: "Seit 2021 produziert [die Beklagte] alle Produkte klimaneutral" und einem Logo, das den Begriff "klimaneutral" zeigt und auf die Internetseite eines "ClimatePartner" hinweist. Der Herstellungsprozess der Produkte der Beklagten läuft nicht CO2-neutral ab. Die Beklagte unterstützt indes über den "ClimatePartner" Klimaschutzprojekte. Die Klägerin hält die Werbeaussage für irreführend. Die angesprochenen Verkehrskreise verstünden diese so, dass der Herstellungsprozess selbst klimaneutral ablaufe. Zumindest müsse die Werbeaussage dahingehend ergänzt werden, dass die Klimaneutralität erst durch kompensatorische Maßnahmen hergestellt werde.
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Die Drogeriemarktkette DM-drogerie markt GmbH & Co. KG bot das Desinfektionsmittel „BioLYTHE“ zum Verkauf an. Das auf diesem Produkt angebrachte Etikett enthielt folgende Angaben: „Ökologisches UniversalBreitband Desinfektionsmittel“, „Haut-, Hände- und Oberflächendesinfektion“, „Wirksam gegen SARS-Corona“ sowie „Hautfreundlich • Bio • ohne Alkohol“. Die deutsche Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs hält dies für unlautere Werbung. Sie ist der Ansicht, DM habe gegen die Verordnung über Biozidprodukte1 verstoßen. Sie hat daher Klage vor deutschen Gerichten erhoben, um DM zu verpflichten, es zu unterlassen, das fragliche Produkt als „ökologisches UniversalBreitband Desinfektionsmittel“ und/oder als „hautfreundlich“ und/oder „bio“ zu bezeichnen oder zu vertreiben. Nach der Verordnung dürfen Biozidprodukte nicht in einer Art und Weise beworben werden, die hinsichtlich der Risiken dieser Produkte für die Gesundheit oder die Umwelt bzw. ihrer Wirksamkeit irreführend ist. Die Werbung für ein Biozidprodukt mit den Angaben „Biozidprodukt mit niedrigem Risikopotenzial“, „ungiftig“, „unschädlich“, „natürlich“, „umweltfreundlich“, „tierfreundlich“ oder mit ähnlichen Hinweisen ist verboten. Hier weiterlesen ...
Schmetterlingserkundung mit dem BUND und ForstBW Ravensburg ...
Buntes Flattern im Taufach-Fetzach-Moos
Einladung zur Schmetterlingserkundung --- organisiert von BUND und ForstBW Ravensburg:
Am Sonntag, den 20. Juli 2025 lädt der BUND in Kooperation mit Forst BW zu einer Schmetterlingsführung unter der Leitung von Prof. Dr. Nele Wellinghausen ein. Unter der Leitung der erfahrenen Schmetterlingskundlerin erkunden wir das Taufach-Fetzach-Moos. Das Moor bietet mit seinem kleinräumigen Mosaik verschiedener Landschaftsformen, vor allem artenreicher Feucht- und Sumpfwiesen sowie Waldrändern, eine vielfältige Schmetterlingsfauna.
fity.club
Wir werden auf der Exkursion häufige Tagfalter-Arten kennenlernen, versuchen besondere Spezialisten aufzuspüren und dabei Spannendes über das Leben der Schmetterlinge zu lernen! Die Führung beginnt um 10:00 Uhr, Treffpunkt ist der Parkplatz an der L320 bei Hedrazhofen.
google-Maps (c)
Festes Schuhwerk ist notwendig, wir sind zum Teil in sehr sumpfigem Gelände unterwegs. Bei einer Dauer der Veranstaltung von etwa 4 Stunden ist gegebenenfalls auch Proviant sinnvoll. Bitte denken Sie an Sonnenschutz und genügend zu trinken.
Die Veranstaltung kostet für Erwachsene 5,00 €, für BUND-Mitglieder, Kinder, Studierende ist die Teilnahme kostenfrei. Anmeldung unter: www.bund-ravensburg.de – Termine Weitere Informationen: www.bund-ravensburg.de Karten zu den Treffpunkten: www.bund-ravensburg.de - Terminkalender
Der Pulsschlag unseres Planeten - Wer und was das "Herz der Erde" beeinflusst ... Sonnensturm, Blitze, WLAN, Handys, Laptops und keine Tiefenentspannung ...
Die Schumann Resonanz ist Realität und mehr als nur ein physikalisches Phänomen; sie beeinflusst Ihr Wohlbefinden und Ihre Gesundheit auf vielfältige Weise. Diese natürliche Frequenz von 7,83 Hz, auch bekannt als Schumann Frequenz, spielt eine entscheidende Rolle in der elektromagnetischen Umwelt der Erde und wirkt sich direkt auf Ihre biologischen Prozesse aus. In diesem Artikel erfahren Sie die Schumann Resonanz Bedeutung und deren faszinierende Einflüsse, darunter die Verbindung zu Esoterik und die verschiedenen Schumann Resonanzen, die unser Leben bereichern. Lassen Sie uns gemeinsam in die Welt der Schumann Resonanz eintauchen.
- Die Schumann-Resonanz ist ein
elektromagnetisches Resonanzphänomen mit einer Hauptfrequenz von 7,83 Hz, das für das Gleichgewicht der Erdatmosphäre und die Gesundheit aller Lebewesen essenziell ist.
- Die Schumann-Frequenz steht in direkter Verbindung mit den elektromagnetischen Wellen des menschlichen Gehirns, insbesondere im Alpha-Bereich, der eine positive Wirkung auf Entspannung, Lernen und Erinnerungsvermögen hat.
- Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Schumann-Resonanz potenziell Vorteile für die menschliche Gesundheit bietet, einschließlich der Förderung von besserem Schlaf, beschleunigter Wundheilung und verbesserter kognitiver Funktion.
- Die Schumann-Resonanzen sind nicht konstant, sondern können durch verschiedene Faktoren wie geographische Lage, atmosphärische Bedingungen und Sonnenaktivität variieren, was ihre Bedeutung für die Esoterik und das allgemeine Wohlbefinden unterstreicht.
- Die Auswirkungen der Schumann-Resonanz auf den menschlichen Körper und Geist sind weiterhin ein interessantes Forschungsgebiet und könnten tiefere Einsichten in die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Erde ermöglichen.
In der Physik bezeichnet Resonanz das Phänomen, bei dem ein System in einem bestimmten Frequenzbereich verstärkt schwingt. Diese Schwingungen entstehen, wenn die Frequenz einer externen Kraft mit der natürlichen Frequenz des Systems übereinstimmt. Sie können sich sowohl in mechanischen als auch in elektromagnetischen Systemen manifestieren, was die Vielseitigkeit des Resonanzkonzepts zeigt. Im Kontext der Schumann Resonanz bezieht sich dieses Prinzip auf die elektromagnetischen Wellen, die in der Erdatmosphäre existieren.
Für Sie bedeutet dies, dass Resonanz eine Art „Dialog“ zwischen Frequenzen ist, wobei das System optimal auf äußere Einflüsse reagiert. Diese Wechselwirkungen sind nicht nur für physikalische Prozesse von Bedeutung, sondern auch für das Verständnis, wie Frequenzen unser Leben beeinflussen können, wie es beispielsweise bei der Schumann Resonanz der Fall ist.
Verständnis der Schumann ResonanzDie Schumann Resonanz ist ein elektromagnetisches Resonanzphänomen, das in der Erdatmosphäre vorhanden ist und mit einer durchschnittlichen Frequenz von 7,83 Hz schwingt. Diese Frequenz bildet den Herzschlag der Erde und stellt eine wichtige Verbindung zwischen der Erde und allen lebenden Organismen dar. Durch ihre Frequenzen hat die Schumann Resonanz nicht nur physische, sondern auch spirituelle Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden aller Lebewesen.
Die Schumann Frequenz etabliert eine Grundlage, auf der sich Ihre Gesundheit und Ihr geistiges Wohlbefinden stabilisieren können. Dieser natürliche Zustand ist für Körper und Geist essenziell und trägt dazu bei, dass Sie sich im Einklang mit der Erde und den natürlichen Rhythmen des Lebens fühlen.
Sie sollten auch beachten, dass die Frequenz der Schumann Resonanz durch verschiedene Faktoren beeinflusst wird, wie etwa Sonnenaktivität, atmosphärische Bedingungen und geographische Standorte. Diese Schwankungen machen die Schumann Resonanz zu einem dynamischen Phänomen, das sich ständig an den natürlichen Rhythmus des Planeten anpasst.
Was ist die Schumann-Resonanz und warum ist sie wichtig?Die Schumann-Resonanz ist eine elektromagnetische Welle mit einer Grundfrequenz von 7,83 Hz, die in der Erdatmosphäre entsteht. Sie beeinflusst den menschlichen Organismus positiv, fördert Entspannung, verbessert den Schlaf und steht im Einklang mit den natürlichen Gehirnwellen des Menschen.
Die Wissenschaft hinter den Schumann FrequenzenDie Entdeckung der Schumann Frequenzen geht auf die theoretischen Arbeiten des Physikers Winfried Otto Schumann in den 1950er Jahren zurück. Er stellte fest, dass die Erdatmosphäre wie ein Hohlraum resonieren kann, was bedeutet, dass sie elektromagnetische Wellen speichern und transportieren kann. Diese Erkenntnisse wurden erstmals 1960 in Form von messbaren Schumann Resonanzen validiert, was den Grundstein für weitere wissenschaftliche Untersuchungen legte.
Für Sie stellt sich die Schumann Resonanz als ein faszinierendes Beispiel für die Interaktion zwischen Naturwissenschaft und Leben dar. Sie beeinflusst, wie Ihr Körper auf elektromagnetische Felder reagiert, und Ihre Gesundheit wird durch diese Frequenzen geprägt. Studien haben gezeigt, dass die Schumann Resonanz in direkter Verbindung mit der Regulation von Stress, Angstzuständen und sogar der Verbesserung Ihrer kognitiven Funktionen steht.
Diese wissenschaftliche Basis legt nahe, dass die Schumann Resonanz weit mehr ist als nur ein physikalisches Konzept. Sie ist tief in der Struktur des menschlichen Daseins verwurzelt und könnte Ihnen helfen, Ihr allgemeines Wohlbefinden zu steigern und das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist zu fördern.
Die Schumann-Resonanz, insbesondere die zentrale Frequenz von 7,83 Hz, kann als der Herzschlag der Erde bezeichnet werden. Diese Frequenz spielt eine entscheidende Rolle für das Gleichgewicht und die Stabilität unseres Planeten. Sie ist eng mit den elektromagnetischen Feldern der Erde verbunden und beeinflusst alle lebenden Organismen. Ihr Einfluss erstreckt sich von der Regulierung biologischer Rhythmen bis hin zur Unterstützung des emotionalen und physischen Wohlbefindens.
In einer Welt, in der viele von uns von den natürlichen Rhythmen der Erde entfremdet sind, wird das Verständnis der Schumann-Resonanz umso wichtiger. Wenn Sie sich in Harmonie mit dieser Frequenz begeben, können Sie möglicherweise eine tiefere Verbindung zur Erde und deren Wechselwirkungen spüren, die sich auf Ihr eigenes Wohlbefinden auswirken können.
Die Schumann-Resonanz ist nicht nur von der fundamentalen Frequenz von 7,83 Hz geprägt, sondern hat auch eine Vielzahl von harmonischen Frequenzen, darunter 14,07 Hz, 20,25 Hz, 26,41 Hz und 32,45 Hz. Diese Obertöne erweitern das Spektrum der Schumann-Resonanz und tragen zu ihrer Komplexität bei. Sie spielen eine Rolle in der Regulierung von biologischen Prozessen und der Kommunikation zwischen Lebewesen.
Die harmonischen Frequenzen der Schumann-Resonanz sind nicht nur mathematische Konzepte; sie reflektieren die tief verwurzelte Verbindung zwischen der Erde und den biologischen Systemen, die auf ihr leben. Diese Frequenzen können möglicherweise auch unsere mentale und emotionale Klarheit fördern, was in der Esoterik oft als Verbindung zur höheren Bewusstseinsebene interpretiert wird.
Geografische und UmwelteinflüsseDie Schumann-Resonanz ist extrem empfindlich gegenüber geografischen und umweltbedingten Veränderungen. Faktoren wie jaguare Blitzaktivität, atmosphärische Ionisierung sowie saisonale und tägliche Schwankungen können die Frequenz beeinflussen und sie variieren lassen. Es ist beeindruckend zu bedenken, dass diese Resonanzen direkt von den natürlichen Prozessen auf der Erde beeinflusst werden, welche auch Ihr Lebensumfeld prägen.
Ein Beispiel für solche Einflüsse ist die Region, in der Sie leben. In Gebieten mit häufigen Gewittern kann die Schumann-Resonanz höher sein, während sie in ruhigeren, stabileren Klimazonen anders ausfallen könnte. Diese Unterschiede können Ihre Gesundheit und Ihr allgemeines Wohlbefinden beeinflussen, da Ihr Körper auf die Schumann-Frequenz und ihre Schwankungen reagiert.
Die Verbindung zu menschlichen GehirnwellenDas Spektrum der GehirnwellenDie menschlichen Gehirnwellen sind in verschiedene Frequenzbänder unterteilt, die jeweils unterschiedliche Bewusstseinszustände repräsentieren. Diese Frequenzen bewegen sich zwischen 0 und 100 Hertz und haben einen direkten Einfluss auf Ihre Stimmung, Konzentration, Schlaf und auch auf die körperliche Gesundheit. Zu den Hauptkategorien gehören Delta-, Theta-, Alpha-, Beta- und Gamma-Wellen. Interessanterweise korreliert die Schumann-Resonanz, die im Bereich von 7,83 Hz liegt, eng mit dem Frequenzbereich der Gehirnwellen, insbesondere den Alpha- und Theta-Wellen.
Durch das Verständnis dieser Frequenzen können Sie erkennen, wie sich Ihr geistiger Zustand auf Ihre Gesundheit auswirkt und wie die Schumann-Resonanz als natürliche elektromagnetische Frequenz von der Erde Ihr Wohlbefinden unterstützen kann. Wenn Sie beispielsweise Zeit in der Natur verbringen, können Sie intuitiv die beruhigende Wirkung der Schumann-Resonanz spüren, die sich positiv auf Ihre Gehirnwellen und Ihr allgemeines Befinden auswirkt.
Alpha-Gehirnwellen: Die Frequenz der EntspannungAlpha-Wellen, die zwischen 8 und 12 Hz liegen, sind mit einem entspannten Wachzustand verbunden. In diesem Zustand fühlen Sie sich häufig wohl und entspannt, was den perfekten Rahmen für kreative Gedanken und das Lernen bietet. Es ist der Zustand, der zwischen Wachheit und Schlaf liegt und oft in Momenten tritt, in denen Sie sich im Halbschlaf befinden oder nach einem tiefen Traum erwachen. Es ist faszinierend, dass die Schumann-Resonanz von 7,83 Hz exakt mit der Frequenz des Hippocampus korreliert, der für das Gedächtnis und das Lernen entscheidend ist.
In der Esoterik wird dieser Zustand oft als Zugang zu höheren Bewusstseinszuständen beschrieben. Wenn Sie in diesen Alpha-Zustand eintreten, empfinden Sie oft eine tiefe Entspannung und sind empfänglicher für positive Gedanken und kreative Inspirationen. Diese Verbindung zur Schumann-Resonanz kann Ihnen helfen, Stress abzubauen und Ihre allgemeine Lebensqualität zu steigern.
Beta-Gehirnwellen: Der Zustand der WachsamkeitBeta-Wellen haben Frequenzen zwischen 12 und 38 Hz und sind eng mit einem aktiven, wachen Zustand verbunden. Sie treten auf, wenn Sie sich auf äußere Reize konzentrieren, Probleme lösen oder aktiv kommunizieren. Während dieser Phase sind Sie jedoch auch anfälliger für Stress und Unruhe, da die Beta-Wellen häufig mit einem hohen Ausstoß von Stresshormonen einhergehen. Es ist wichtig, ein Gleichgewicht zwischen Beta- und Alpha-Zuständen zu finden, um optimale geistige Leistung zu erzielen, ohne übermäßigen Stress zu erfahren.
Ein übermäßiger Fokus auf Beta-Wellen kann zu Unruhe und Ängsten führen. Die Schumann-Resonanz kann in diesem Zusammenhang eine beruhigende Wirkung haben, indem sie dazu beiträgt, Ihr Nervensystem zu stabilisieren und eine Balance zwischen Wachsamkeit und Entspannung zu fördern.
Gamma-Gehirnwellen: HöchstleistungenGamma-Wellen, die zwischen 38 und 100 Hz liegen, sind mit Höchstleistungen und intensiver geistiger Aktivität verbunden. In diesem Zustand erreichen Sie oft Spitzenleistungen in Konzentration, Lernen und Informationsverarbeitung. Manchmal werden Gamma-Wellen auch mit transzendentalen Erfahrungen und kreativen Durchbrüchen assoziiert. In der praktischen Anwendung können Sie möglicherweise schneller auf Informationen zugreifen und komplexe Probleme mit Leichtigkeit lösen, wenn Sie im Gamma-Zustand sind.
Die Schumann-Resonanz kann dazu beitragen, diesen Zustand zu fördern, indem sie eine harmonische Verbindung zwischen Ihrem Gehirn und dem elektromagnetischen Feld der Erde ermöglicht. Die Harmonisierung kann es Ihnen erleichtern, in diesen hochproduktiven Zustand einzutreten.
Delta-Gehirnwellen: Tiefschlaf und HeilungDelta-Wellen, die Frequenzen zwischen 0 und 4 Hz haben, sind dafür bekannt, während des tiefsten Schlafs präsent zu sein. Diese Wellen fördern regenerative Prozesse im Körper und sind entscheidend für die Heilung und das Immunsystem. Während des Schlafs, wenn Delta-Wellen dominieren, können Heilungsprozesse maximal unterstützt werden, und Ihre Zellen haben die Möglichkeit, sich zu erholen und Energie zu tanken.
Interessanterweise spricht man auch von der Möglichkeit, dass die Schumann-Resonanz die Delta-Wellenaktivität beeinflussen kann. Eine Harmonisierung mit dieser natürlichen Frequenz könnte dazu beitragen, die Qualität Ihres Schlafs zu verbessern und die Effizienz Ihrer körperlichen Regenerationsprozesse zu steigern.
Theta-Gehirnwellen: Zugang zum UnbewusstenTheta-Wellen liegen zwischen 4 und 8 Hz und sind im Allgemeinen mit tiefen meditativen Zuständen und Träumen verbunden. In diesem Zustand haben Sie Zugang zu Ihrem Unterbewusstsein, was Ihnen ermöglicht, kreative Lösungen zu finden und tiefere emotionale Einsichten zu gewinnen. Theta-Wellen helfen auch dabei, Erinnerungen zu verarbeiten und emotionale Blockaden zu lösen. Sie sind eine Brücke zwischen dem bewussten und dem unbewussten Denken.
Die Assoziation zwischen Theta-Wellen und der Schumann-Resonanz zeigt, dass eine harmonische Verbindung zur Erde Ihrer kreativen Prozess- und Problemlösungsfähigkeit zugutekommen kann. Diese synergetische Beziehung könnte dazu beitragen, Ihr kreatives Potenzial zu entfalten und ein tiefes Gefühl der Verbindung zum Universum zu erfahren.
Alltägliche Elektromagnetische FrequenzenIn einer Welt, die von Technologie geprägt ist, sind Sie täglich elektromagnetischen Frequenzen ausgesetzt, die Ihr Leben und Wohlbefinden beeinflussen können. Diese Frequenzen umfassen alles von der Schumann-Resonanz, die für das natürliche Gleichgewicht der Erde unerlässlich ist, bis hin zu modernen Kommunikationsgeräten, die im Alltag unverzichtbar geworden sind. Um die Bedeutung dieser Frequenzen zu verstehen, ist es wichtig, einen genaueren Blick auf die verschiedenen Quellen elektromagnetischer Strahlung zu werfen, die uns umgeben.
Bluetooth-Technologie nutzt Frequenzen zwischen 2.400 MHz und 3,5 GHz, um drahtlose Verbindungen zwischen Geräten herzustellen. Diese Frequenzen ermöglichen einen einfachen und schnellen Austausch von Daten über kurze Entfernungen, ohne dass eine direkte physische Verbindung erforderlich ist. Doch während Sie diese technologische Bequemlichkeit genießen, lohnt es sich, die möglichen Auswirkungen der ständigen Exposition gegenüber diesen Frequenzen zu bedenken.
Obwohl Bluetooth-Übertragungen als relativ sicher gelten, gibt es dennoch Bedenken hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf den Körper. Besonders in Kombination mit anderen elektromagnetischen Feldern, wie der natürlichen Schumann Resonanz, die bei 7,83 Hz liegt, könnte es zu Wechselwirkungen kommen, die von der Esoterik als bedeutend erachtet werden.
Handys operieren in einem Frequenzbereich von 791 MHz bis 2.690 MHz, was bedeutet, dass Sie kontinuierlich elektromagnetische Wellen um sich haben, während Sie telefonieren, Nachrichten senden oder im Internet surfen. Diese Frequenzen sind so konzipiert, dass sie einen maximalen Datenaustausch ermöglichen, doch die durch Mobiltelefone erzeugte Strahlung wirft Fragen hinsichtlich Ihrer gesundheitlichen Auswirkungen auf.
Nach einigen Studien könnte eine langfristige Exposition gegenüber den Frequenzen von Mobiltelefonen, insbesondere bei unzureichendem Abstand, potenziell zu gesundheitlichen Problemen führen. In Kombination mit der Schumann Resonanz, die als natürliche Frequenz der Erde existiert, könnte sich ein Spannungsverhältnis entwickeln, das sowohl Resonanzbegleiterscheinungen als auch mögliche gesundheitliche Risiken beinhaltet.
Verkehrsradargeräte arbeiten im Frequenzbereich von 9 bis 35 GHz. Diese hochfrequenten elektromagnetischen Wellen werden verwendet, um Fahrzeuge zu überwachen, ihre Geschwindigkeit zu erfassen und die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Bei der Nutzung dieser Frequenzen wird eine präzise Messung ermöglicht, jedoch sollten die möglichen Strahleneffekte auf den menschlichen Organismus nicht unbeachtet bleiben.
Ein übermäßiger Kontakt mit den Frequenzen von Verkehrsradar könnte möglicherweise die natürliche Schumann Resonanz stören, die bei 7,83 Hz liegt, was sich auf Ihr Wohlbefinden auswirken kann. Die gesundheitlichen Auswirkungen solcher Frequenzen bedürfen weiterer Forschung und genaueren Betrachtungen.
WLAN FrequenzenWLAN-Technologie nutzt Frequenzen im Bereich von 2,4 GHz bis 5,725 GHz. Diese Frequenzen erlauben Ihnen, sich drahtlos mit dem Internet zu verbinden und Daten blitzschnell zu übertragen. Während Sie von dieser Technologie enorm profitieren, ist es wichtig zu verstehen, wie sich die kontinuierliche Exposition gegenüber diesen Frequenzen auf Ihren Körper auswirken könnte.
In der heutigen Zeit, in der immer mehr Geräte in Ihrem Alltag WLAN nutzen, könnte die Ansammlung dieser elektromagnetischen Felder im Zusammenspiel mit der Schumann Resonanz zu unvorhergesehenen Effekten führen. Das Verständnis und das Bewusstsein für diese Frequenzen sind entscheidend, um mögliche belastende Einflüsse auf Ihr Wohlbefinden zu minimieren.
Frequenzen von LaptopsLaptops arbeiten innerhalb eines Frequenzbereichs von 50 bis 60 Hz, wobei sie eine zentrale Rolle in vielen Aspekten Ihres täglichen Lebens spielen, sei es bei der Arbeit, beim Lernen oder bei der Unterhaltung. Diese Geräte sind wohl eine der häufigsten Quellen von elektromagnetischen Strahlen in Ihrem Zuhause oder Büro und können einen erheblichen Einfluss auf Ihre Gesundheit haben.
Es ist von Bedeutung, sich der Frequenzen bewusst zu sein, die Laptops erzeugen, besonders wenn sie in der Nähe der natürlichen Schumann Resonanz betrieben werden. Die Wechselwirkung zwischen diesen Frequenzen könnte potenziell sowohl Ihre kognitive als auch Ihre physische Gesundheit beeinflussen und verdient daher Aufmerksamkeit und weiteres Verständnis.
Historischer Kontext der Schumann ResonanzFrühe Theorien und VorhersagenDie Schumann Resonanz, ein faszinierendes naturwissenschaftliches Phänomen, beruhte ursprünglich auf den Überlegungen von Wissenschaftlern, die bereits in den frühen 1890er Jahren die elektromagnetischen Eigenschaften der Erde untersuchten. Der irische Physiker George Francis FitzGerald war einer der ersten, der 1893 die Existenz von Schumann Resonanzen vermutete. Allerdings blieben seine Theorien weitgehend unbeachtet, da die wissenschaftliche Gemeinschaft zu dieser Zeit noch nicht umfassend auf die Auswirkungen elektromagnetischer Felder eingehen konnte. Die Bedeutung dieser frühen Hypothesen kam erst Jahrzehnte später zur Geltung, als die Notwendigkeit, die Wechselwirkungen zwischen der Erde und ihrem elektromagnetischen Umfeld zu verstehen, deutlicher wurde.
Mit den Fortschritten in der Physik und Technik wurden die Grundlagen für spätere Entdeckungen gelegt. Im Jahr 1950 erarbeitete der deutsche Physiker Winfried Otto Schumann theoretische Berechnungen, die die Möglichkeit der Beobachtung dieser Resonanzen vorhersagten. Diese Theorien begründeten die Basis für die Untersuchung der Schumann Frequenz sowie ihrer Bedeutung für die Gesundheit und das Wohlbefinden von Lebewesen, spornten weitere Forschungen an und ermöglichten ein besseres Verständnis der Wechselwirkungen zwischen Mensch und Erde.
Die Arbeiten von Winfried Otto SchumannWinfried Otto Schumann war eine Schlüsselfigur in der Erforschung der Schumann Resonanz. Seine theoretischen Berechnungen in den 1950er Jahren eröffneten einen neuen wissenschaftlichen Ansatz, um die elektromagnetischen Wechselwirkungen zwischen der Erde und der Ionosphäre zu analysieren. Er stellte die Theorie auf, dass die Erdatmosphäre als offener Resonator fungiert und bei bestimmten Frequenzen Schwingungen erzeugt. Dies führte zur Erkenntnis, dass die Hauptfrequenz der Schumann Resonanz bei 7,83 Hz liegt, ein Wert, der für die gesamte Erde und ihre Lebewesen von entscheidender Bedeutung ist.
Die Arbeit von Schumann war bahnbrechend und legte den Grundstein für die Überwachung des elektromagnetischen Spektrums der Erde. Seine Berechnungen ermöglichten es Wissenschaftlern, die Variationen der Frequenz der Schumann Resonanz und deren Einfluss auf die menschliche Gesundheit zu untersuchen. Diese Grundlagenstudien sind entscheidend für das Verständnis der Bedeutung der Schumann Resonanz in der heutigen Zeit, insbesondere hinsichtlich ihrer potenziellen gesundheitlichen Vorteile.
Beobachtung von Balser und WagnerDie ersten messbaren Beobachtungen der Schumann Resonanzen wurden 1960 von den Physikern Balser und Wagner durchgeführt. Diese Pionierarbeit ermöglichte es, die theoretischen Vorhersagen von Schumann durch experimentelle Beweise zu untermauern. Ihre Messungen bestätigten nicht nur die Existenz der Schumann Frequenz, sondern lieferten auch greifbare Daten über die Variabilität der Resonanz, die stark von verschiedenen Faktoren wie Blitzen und atmosphärischen Bedingungen beeinflusst wird.
Lesen Sie auch: Was bedeutet Bastard?Die Arbeiten von Balser und Wagner waren von großer Bedeutung für die weitere Erforschung der Schumann Resonanz. Sie legten den Grundstein für zahlreiche Folgestudien, die das Verständnis der Wechselwirkungen zwischen der Erde und ihrer Umwelt vertieften. Dadurch wurde die Relevanz der Schumann Resonanzen in der Physik und ihrer Bedeutung für die menschliche Gesundheit bereits früh im 20. Jahrhundert sichtbar.
Gesundheitsvorteile der Schumann-ResonanzFörderung von Entspannung und besserem SchlafDie Schumann-Resonanz, insbesondere die Frequenz von 7,83 Hz, spielt eine bedeutende Rolle für Ihr Schlafverhalten und Ihre Entspannung. Forschungen zeigen, dass zwischen den magnetischen Frequenzen der Erde und den elektromagnetischen Wellen, die Ihr Gehirn erzeugt, eine enge Verbindung besteht. Dies lässt darauf schließen, dass die Schumann-Frequenz einen beruhigenden Einfluss auf Ihr Nervensystem hat. Wenn Sie sich in einem entspannten Zustand befinden, fördert dies nicht nur die Qualität Ihres Schlafs, sondern wirkt sich auch positiv auf Ihre allgemeine Gesundheit aus.
Die Erkenntnisse über die Schumann-Resonanz unterstützen die Idee, dass die Frequenzen der Erde Ihnen helfen können, Ihre innere Balance zu finden. Eine gleichmäßige Strahlung von 7,83 Hz ermöglicht es Ihnen, in tiefere Entspannungszustände einzutauchen und somit Ihre Schlafqualität signifikant zu verbessern.
Kann Wundheilung beschleunigenDarüber hinaus hat die Schumann-Resonanz das Potenzial, Ihre Wundheilung zu beschleunigen. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass extrem niederfrequente elektromagnetische Felder, wie die der Schumann-Resonanz, positive Auswirkungen auf die Heilungsprozesse des Körpers haben können. Indem sie Stress und Entzündungen reduzieren, fördern diese Frequenzen die natürlichen Regenerationsmechanismen Ihrer Zellen.
Die Forschung legt nahe, dass die Exposition gegenüber der Schumann-Frequenz durch verschiedene Mechanismen, wie zum Beispiel die Optimierung des Kreislaufs, die Heilung von Verletzungen und die Stärkung des Immunsystems unterstützt. Die Effektivität dieser Einflussnahme hängt jedoch von Faktoren wie Frequenz, Wellenform und Dauer der Exposition ab.
Kann Reaktionsgeschwindigkeit & Denkvermögen unterstützenDie Schumann-Resonanz ist nicht nur für Ihre gesundheitliche Regeneration von Bedeutung, sondern spielt auch eine entscheidende Rolle für Ihre kognitive Leistungsfähigkeit. Mehrere Studien haben gezeigt, dass die Frequenz von 7,83 Hz essenziell für die Aufrechterhaltung Ihrer kognitiven Funktionen ist. Indem sie die neuronale Kommunikation unterstützt, trägt diese Frequenz dazu bei, dass Sie besser reagieren und komplexe Aufgaben effizienter bewältigen können.
Durch regelmäßige Exposition gegenüber der Schumann-Resonanz können Sie Ihre Denkgeschwindigkeit und Ihr Gedächtnis nachhaltig verbessern. Diese Frequenz korreliert mit den natürlichen Rhythmen Ihres Gehirns, was zu einer gesteigerten Leistungsfähigkeit führt.
Stress und Angst reduzierenEin weiterer bedeutender Vorteil der Schumann-Resonanz ist ihre Fähigkeit, Stress und Angstzustände zu reduzieren. In einer Welt, die oft von Hektik und Überforderung geprägt ist, kann die harmonisierende Wirkung dieser Frequenzen dazu beitragen, Ihre emotionale Stabilität zu fördern. Indem Sie sich der Schumann-Resonanz aussetzen, können Sie sich von den negativen Einflüssen Ihrer Umgebung zurückziehen und eine innere Ruhe finden.
Die Studienergebnisse legen nahe, dass die harmonisierenden Schwingungen der Schumann-Resonanz Ihre Stresshormone regulieren und somit eine beruhigende Wirkung auf Ihr gesamtes Wohlbefinden ausüben. Diese Frequenz schafft eine natürliche Barriere gegen die Herausforderungen des Alltags und vermittelt Ihnen ein Gefühl der Sicherheit und der inneren Ausgeglichenheit.
Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Schumann-Resonanz reicht mehrere Jahrzehnte zurück und bildet eine spannende Schnittstelle zwischen Geophysik, Biologie und Medizin. Besonders die Wirkung elektromagnetischer Felder im extrem niederfrequenten Bereich (ELF) wurde mehrfach untersucht, auch wenn viele der daraus abgeleiteten gesundheitlichen Schlussfolgerungen noch kontrovers diskutiert werden. Im Folgenden finden Sie einen Überblick über relevante Studien und Literaturquellen, die das Verständnis dieses Phänomens vertiefen: A
Cherry, N. (2002).Schumann Resonances, a plausible biophysical mechanism for the human health effects of Solar/Geomagnetic Activity.In dieser Arbeit wird dargelegt, wie geomagnetische Aktivität und die Schumann-Resonanz als bio-physikalischer Mechanismus für Schlafqualität, Melatoninproduktion und Herz-Kreislauf-System fungieren könnten.➤ Quelle
Koenig, H. L., et al. (1981).Biological Effects of Extremely Low Frequency Electromagnetic Fields.Diese Forschung des Max-Planck-Instituts für Biochemie analysierte, wie biologische Systeme – insbesondere das Nervensystem – auf ELF-Frequenzen im Bereich der Schumann-Resonanz reagieren.➤ Veröffentlichung im Springer Verlag (ISBN: 978-3-642-68258-5)
Persinger, M. A. (1997).Experimental evidence that low frequency electromagnetic fields can affect brain activity.Die Studie zeigt, dass bestimmte ELF-Frequenzen – darunter auch 7,83 Hz – neuronale Muster und damit mentale Zustände beeinflussen können.➤ Publiziert im Journal of Neuroscience Research
Becker, R. O., & Selden, G. (1985).The Body Electric: Electromagnetism and the Foundation of Life.Das Buch befasst sich mit der elektromagnetischen Natur biologischer Systeme und diskutiert die möglichen Auswirkungen natürlicher Frequenzen wie der Schumann-Resonanz.➤ Buchverlag: William Morrow & Company
Rein, G. (1992).Bioinformation within the Earth’s magnetic field: a pathway for mind-body healing?Diese Arbeit untersucht theoretisch die Rolle der Schumann-Resonanz im Kontext alternativer Heilmethoden und der Verbindung zwischen Geist und Körper.➤ Veröffentlicht im Journal of Alternative and Complementary Medicine
Trotz dieser Hinweise auf biologische Effekte sollten Leser beachten:
Die Datenlage ist noch nicht ausreichend, um medizinische Anwendungen oder therapeutische Wirkungen klar zu belegen.
Viele Studien weisen auf Korrelationen, aber nicht auf kausale Zusammenhänge hin.
Einige Untersuchungen wurden nicht peer-reviewed oder nur in kleineren Stichproben durchgeführt.
Offizielle Gesundheitsorganisationen wie die WHO oder das Bundesamt für Strahlenschutz bewerten ELF-Felder weiterhin als weitgehend unbedenklich, betonen aber den Forschungsbedarf im Bereich „Elektrohypersensibilität“.
Die wissenschaftliche Forschung zur Schumann-Resonanz bietet faszinierende Anknüpfungspunkte für die weitere Untersuchung des Zusammenspiels zwischen Erde, elektromagnetischer Umwelt und menschlicher Gesundheit. Dennoch sollten gesundheitsbezogene Aussagen stets mit Vorsicht interpretiert und klar von persönlichen Erfahrungsberichten oder esoterischen Interpretationen getrennt werden.
Quellen:
- Schumann Frequenz Resonanz – Institut Provital
- Phänomen der Erdatmosphäre – Deutschlandfunk
- Schumann-Resonanz & Medical Wellness – Dr. HU Jabs
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Heute schwingt die Erde anders. Messgeräte haben einen Wert von 49 Hz gemessen, der weit über das übliche Spektrum der bekannten Schumann-Resonanzen hinausgeht.
Viele fragen sich: Ist das ein Fehler? Eine Störung? Oder vielleicht ein Weckruf?
Und hier beginnt die eigentliche Frage:
Was sagt das über uns aus? Und was können wir dagegen tun?
Die Frequenz des Planeten ist nicht nur ein physikalischer Wert. Im spirituellen Sinne ist sie ein Spiegelbild des kollektiven Bewusstseins. Wenn die Erdstimmung abweicht, ist es, als würde sie uns zeigen:
„Etwas verändert sich. Wirst du dich einstimmen oder in der Vergangenheit verharren?“
49 Hz ist nicht nur eine Zahl. Sie symbolisiert einen Sprung, eine Transformation, einen Quantensprung. Hohe Frequenzen brechen alte Strukturen auf, offenbaren Wahrheit, erschüttern Illusionen und stärken das Licht in denen, die bereit sind, es zu tragen.
Warum fühlen wir Unruhe, Müdigkeit oder Ekstase?
Bei diesen hohen Werten können wir Folgendes beobachten:
Körperliche Erscheinungen:
Kopfschmerzen, Druck auf dem Kopf, Herzklopfen, Schlaflosigkeit, Schwindel, Zittern. All dies sind Reaktionen des Nervensystems, das versucht, sich an den neuen Rhythmus anzupassen.
Mentale Schwankungen:
Angst, Unruhe, beschleunigtes Denken oder umgekehrt tiefe Ruhe, Erkenntnisse und Zustände der Leichtigkeit.
Beschleunigte Reinigung:
Alte Emotionen, unverarbeitete Wunden, verdrängte Muster – all das kommt an die Oberfläche, wenn die höhere Frequenz „gnadenlos“ verstärkt, was nicht mehr im Einklang mit dem höheren Bewusstsein ist.
...
Was tun, wenn die Erde mit 49 Hz pulsiert?
Sei still
Dein Körper ist stärker mit der Erde verbunden, als du denkst. Hör auf, im Außen nach Antworten zu suchen – setz dich hin, atme und lass deinen Körper sprechen. Vielleicht sagt er dir, was du schon lange nicht mehr gehört hast.
Trink sauberes Wasser, ernähre dich leicht, bewege dich in der Natur.
Hohe Frequenzen überhitzen Körper und Geist. Hilf ihnen mit Strom, nicht mit Widerstand. Wasser, frische Luft, Sonne – das sind Verbündete.
Erkenne, was dich verlässt
Plötzliche Verluste, Veränderungen, das Ende von Beziehungen oder Karrieren sind keine Strafen. Sie schaffen Raum für Neues. 49 Hz ist nicht da, um dich zu zerstören – es ist da, um dich aufzuwecken.
Versuch nicht, sie mit dem Kopf zu verstehen.
Diese Frequenz ist nicht rational. Sie ist schwingend. Du spürst sie in deinem Herzen, in deinen Knochen, in deinen Träumen. Erlaube dir, ein fühlendes Wesen zu sein, nicht nur eine Denkmaschine.
Meditiere in Stille – aber auch in Aktion.
Stille Meditation hilft, Veränderungen zu verankern. Aber auch alltägliche Aktivitäten – wenn sie bewusst ausgeführt werden – wie Kochen, Spazierengehen, Zeichnen – werden zu einem Werkzeug der Ausrichtung.
Einen höheren Lebensrhythmus annehmen
Die Erde mag sich „anders verhalten“, aber das ist kein Fehler. Es ist eine Herausforderung. Vielleicht zum ersten Mal in der Geschichte haben wir als Menschheit die Möglichkeit, uns kollektiv auf eine höhere Schwingung einzustimmen – nicht durch Kampf, sondern durch bewusste Entscheidung.
49 Hz ist nicht nur eine Zahl. Es ist ein Impuls. Es ist eine Frage der stillen Sprache des Planeten:
„Bist du bereit, zu sein, wer du wirklich bist?“
Und die Antwort … liegt nicht in deinem Kopf. Sie liegt in deiner Schwingung.
Die Wälder brennen --- Katastrophenfall in Deutschland ausgerufen ...
Ein großer Waldbrand in Deutschland ist außer Kontrolle geraten. Der Landkreis Gösseldorf hat am Abend den Katastrophenfall ausgerufen. Es gibt weitere Brände.
Gösseldorf – Zum Hitze-Wetter in Deutschland kam auch noch große Trockenheit hinzu. Ein großer Waldbrand ist in der Folge im Süden von Thüringen ausgebrochen. Der Landkreis Saalfeld-Rudolfstadt hat am Abend den Katastrophenfall ausgerufen.
Nach aktuellen Angaben sind knapp 270 Hektar von dem Brand betroffen. Es kommt zu starker Rauchentwicklung. Das Feuer habe sich am Nachmittag durch den Wind ausgebreitet. Es brennen mittlerweile mehrere einzelne Flächen, meldete ein Sprecher des Landratsamtes dem MDR. Laut Bild ist das Feuer mittlerweile außer Kontrolle geraten.
Waldbrand außer Kontrolle: Katastrophenfall in Deutschland ausgerufenEs seien 150 Feuerwehrleute im Einsatz. Weitere 100 seien angefordert. Im Einsatz ist demnach auch ein Löschhubschrauber. Zudem ist das technische Hilfswerk in Aktion. Nähere Angaben zur Ursache des Brandes sind bislang nicht bekannt.
Durch die Brände ist auch der Bahn-Verkehr beeinträchtigt. Auf zwei Strecken im Kreis Schmalkalden-Meiningen sowie Gotha kommt es zu Behinderungen. Die Linie zwischen Seebergen und Wandersleben im Kreis Gotha sei gesperrt. ICE-Züge nach und von Frankfurt werden aktuell umgeleitet. Es kommt zu Verspätungen von bis zu zwei Stunden. Zudem werden mehrere Bahnhöfe aktuell gar nicht angefahren. Es wird versucht, am Abend einen Busverkehr einzurichten, heißt es in dem Bericht unter Berufung auf die Bahn.
Zeitgleich gibt es mehrere andere Brände in Deutschland.
Wegen eines weiteren Waldbrands in der Gohrischheide an der Grenze von Sachsen und Brandenburg wurde der Ort Heidehäuser mit einem Wohnheim für Schwerbehinderte evakuiert. Das teilte der stellvertretende Gemeindewehrleiter in Zeithain, Raiko Riedel, mit. Betroffen seien insgesamt rund 100 Menschen, davon etwa 45 Heimbewohner.
„Bitte verlassen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit alle Gebäude in der Ortslage Heidehäuser umgehend in Richtung Lichtensee“, hieß es bei der Warn-App Nina. Man solle nur das Notwendigste mitnehmen, wurde geraten.
Die Brandausdehnung habe sich seit dem Mittag mehr als verzehnfacht, sagte der stellvertretende Gemeindewehrleiter. Inzwischen seien rund 600 Hektar Fläche von dem Feuer betroffen. Rund 180 Einsatzkräfte seien vor Ort. Das Areal wurde früher als Truppenübungsgelände genutzt.
An den Rändern seien die Kräfte mit Löschfahrzeugen präsent. Die Ländergrenze zu Brandenburg sei durch das Feuer überschritten, sagte Brandenburgs Innenminister René Wilke.
Infolge der Hitzewelle in Deutschland und Europa herrscht aktuell erhöhte Waldbrandgefahr. (rjs/dpa)