💥-Aktualisiert - Auch Ravensburg soll "kriegstüchtig" werden und muss deshalb auf den "Schussenpark" verzichten ... (Satire - aber leider nicht nur)
Ravensburg, 1. /2. April 2025
Wer in diesen Tagen am Gleis 2 oder am Gleis 3 auf seinen Zug entweder aus Richtung Bodensee oder Durlesbach wartet, hat bemerkt, dass die Bauarbeiten gegenüber, entlang der bisher beschaulichen ~Schussen~, zügig vorangehen. Denn dort soll der bereits im Jahr 2010 in Aussicht gestellte "Schussenpark" implementiert werden. Der allerdings steht bei vielen Ravensburgern in der Kritik, weil er sukzessive zu einem besseren aber sterilen "Grünstreifen" mit Durchgangsverkehr (Straße ist breiter als 5,00 Meter) verkommt und Ravensburg seine 2020 mit der sogenannten "Klimakommission" gefassten Ziele täglich mit Füßen tritt. Nichts von dem, was damals an jährlicher CO2-Reduzierung versprochen wurde, ist umgesetzt worden. Nichts! Deshalb wäre ein solcher "Park an der Schussen" auch nur ein oberschwäbisches Feigenblatt im Paradies der leeren Versprechungen.
Drohne "FOA" (First of April) des Ravensburger Bloggers
Da passt es gut, dass die Drohne des Ravensburger Bloggers heute Morgen das ans Licht gebracht, was heimlich jenseits der Gleise wirklich geschieht. Von wegen Erholungspark! Zwischen dem Bahnhof und dem Stadtfluss entsteht nämlich kein Park, sondern etwas ganz anderes. Was aus der Adlerperspektive zunächst aussieht wie eine Autobahn, wird jedoch - das haben eine Nachfrage in Tübingen und auch in Stuttgart ergeben - eine Landebahn für Kampfjets zur Ertüchtigung der Verteidigungsfähigkeit speziell Oberschwabens. Damit es zwischen Stuttgart und dem Häfler Flughafen auch die Möglichkeit zum Zwischenstopp für F-16-Bomber gibt.
Wie auch zu erfahren war, werden deshalb die drei Millionen Euro Zuschüsse, die ein gewisser CDU-Abgeordneter in Berlin angeblich für das Klima rausgehauen hat, umgewidmet - und durch weitere zehn Millionen Euro aus dem Sondervermögen des Bundes aufgestockt - Peanuts!
Wie auf dem Bild zu erkennen, stehen rechter und linker Hand der zukünftigen Landebahn bereits die beiden Tower, die aus den Resten des ehemaligen "Eschersteges" gefertigt wurden. Wie der Vorsitzende des "Escher-Vereins", Herr Winfried Schneider mitteilte, sei dies nicht in Ordnung und man werde beim RP Tübingen Beschwerde einlegen.
Die Fraktionsvorsitzenden der im Gemeinderat vertretenen Parteien zeigten sich allerdings zufrieden. Vor allem die "Grünen" und die Christdemokraten. OB Dr. Rapp war äußerst enttäuscht, konnte sich aber gegen den Aufrüstungsbefehl aus Berlin nicht durchsetzen. In den oberen Stockwerken des Bahnhofsgebäudes wurden schon einmal hospitale Zimmer hergerichtet und auf dem Dach weht im Südwestwind bereits die "Rote-Kreuz-Flagge".
Die Klimaaktivisten um Samuel Bosch kündigten Proteste an und wollen die beiden Towers besetzen. Zumal sie permanent durch ihre Aktionen auf das Klimaversäumnis der Ravensburger Stadtverwaltung hinweisen, wofür sie dann aber auch noch bis zu 3.000 Euro Kosten für Feuerwehreinsätze, die sie nicht angefordert haben, berappen (be-euro) müssen.
Unglaublich, was da vor sich geht ... Wir halten Sie auf dem Laufenden.